So ein wundervoller Tag. Sogar die Sonnencreme hat ihren Job getan. Hachz.









[Das mit den Kohorten muss ich vermutlich nicht noch mal erklären, alle Kinder sind über die Kohorten miteinander verbunden.]
So ein wundervoller Tag. Sogar die Sonnencreme hat ihren Job getan. Hachz.









[Das mit den Kohorten muss ich vermutlich nicht noch mal erklären, alle Kinder sind über die Kohorten miteinander verbunden.]
Wir haben heute den Zaun fertig geplant und werden nun endgültig die furchtbaren, halbtoten Aronia-Büsche rauswerfen. Ganz bald. Vielleicht fangen wir gleich noch an.
Dann haben wir mit den Nachbarn gegrillt (auf deren Terrasse, die ist nämlich noch größer als unsere), ich hab mir das ok für meinen (sehr groben) Zaun-Kostenvoranschlag geholt und wir haben über Erwachsenendinge geredet. Das war sehr nett. Und auch deren Kinder haben gestern Ärger für die Slime-Aktion bekommen, das ist immerhin gut zu wissen.
Hier sehen Sie, wie Pippi Muffin ein Schlaflied vorsingt. Muffin sitzt in seinem Hamsterknast, in dem er vorher sein ganzes Leben zugebracht hat, weil ich gleich seine Box sauber mache. Der „Außenkäfig“ ist nicht nur viel zu klein, sondern auch so gammelig, dass ich Muffin da nicht reinsetzen mochte. Jetzt haben wir also noch die Entsorgung dieses Dingses am Hals. Aber Pippi ist schon sehr niedlich. Meistens. Wenn sie nicht mit Slime spielt.

Michel hat sich heute ziemlich schlimm in den Finger geschnitten, weil er versehentlich ein Glasröhrchen von einer Vanillestange zerdrückt hat. Er rannte dann ungünstigerweise schreiend und panisch mit den Händeln wedelnd durchs halbe Haus, weshalb Herr Rabe und ich anschließend auf dem Boden rumrobbten und mit Feuchttüchern die gefühlt tausenden kleinen Blutspritzer vom Boden, Möbeln, Wänden und Türen zu entfernen. Mal gucken, wie lange wir noch Blutspritzer finden. Michel geht es aber wieder gut, es hat aufgehört zu bluten und er wollte über Nacht auch kein Pflaster haben, sondern lieber Luft dran lassen. Es tut auch nicht mehr weh, sagt er. Nur noch ein bisschen. Puh!
Mein Akku ist gleich leer, deshalb Stichpunkte:


Da heute keine Müllabfuhr kam, kommt sie wohl morgen.
Morgen kommt auch eine Warmkompost-Tonne.
Ansonsten war der Tag reichlich bescheiden, bis abends Twitterkneipe war, das war sehr schön (wie immer). Das klingt albern, aber das ist schon ein Teil meiner neuen Normalität geworden und ich hoffe, dass sich etwas davon wirklich nach der Pandemie bewahren lässt. Ich mag die alle da sehr gern.
Jetzt Familienbett, Pippi ist seit einer Dreiviertel Stunde wach, kann nicht wieder einschlafen und liegt jetzt bei uns im Bett. Pippi ist ja gar kein Baby mehr, fällt mir dabei auf, die ist ja gar nicht mehr winzig klein. Na sowas aber auch.
Muffin musste heute zwei schlimme Dinge erdulden. Zuerst waren wir bei der Tierärztin. Die hat versucht, per Klebestreifen und Schabe-Probe zu sehen, weshalb sich das arme Schwein blutig kratzt, sah aber nichts. Es gab trotzdem eine Dosis Spot-On gegen Milben (und sonstige Parasiten, wenn ich das richtig verstanden hab) und jetzt schauen wir mal, ob es besser wird. Armer Muffin. Gefühlt hat er sich gleich viel weniger gekratzt, aber das kann auch der Stress sein, eingefangen werden, dann Auto fahren, dann drei mal aus de Transportbox gefischt werden… puh. Armer Muffin.
Und weil das alles noch nicht reichte, sagte die Tierärztin, wir sollen den Käfig reinigen, damit eventuell da rumkriechende Milben entfernt werden. Weil ich zwischen Pest und Cholera (nochmal aus dem Käfig fischen und raussetzen, um ihn dann wieder einzufangen und zurück zu setzen vs in der Box lassen und um ihn rum putzen) wählen musste, konnte ich nur verlieren und so war es dann auch. Muffin war absolut nicht amused über meine Putzaktion (um ihn rum) und kam danach erstmal eine Weile gar nicht mehr unter seinem Strohhaufen hervor. Als er dann kam, holte er sich ein Stück Möhre und zerrte es sofort wieder unter seinen Strohhaufen. Ich schwöre aber, vorher sagte er noch ganz leise „ihr könnt mich alle mal“.
Wir werden schon wieder Freunde werden, Muffin und ich. Wenn mir wer so nen beschissenen Tag bescheren würde, wäre ich auch angepisst. All die schönen Köttel. Einfach weg. Buhuhu.
Denn Herr Rabe hat heute viel mehr Fotos gemacht als ich, aber Herr Rabe trinkt jetzt Whisky mit dem Nachbarn und irgendwie kommen die geteilten Fotos nicht bei mir an. Ich kann sie ja später noch hochladen.
Wir haben nämlich heute einen Ausflug zu unserem Anteilsbauernhof gemacht und das war frühlingshaft schön. Hachzihachzihachz. Ganz viele Lämmer gibt es zur Zeit, Babypflanzen überall und die zwei glücklichen Schweine. Alles so grün, so schön, ich kriege richtig Frühlingsgefühle.

Drei Lämmer werden mit der Flasche zugefüttert, weil die Mamas sich nicht so für sie interessieren. Michel und Pippi durften dabei sein und waren sehr angetan.

Ich musste mich sehr zusammenreißen, nicht ein Lamm oder zwei mitgehen zu lassen, die sind so niiieeeeedlich!
Eier gab es aber leider nicht, alle ausverkauft. Jetzt bekommen wir sie morgen oder übermorgen nach Hause geliefert, je nachdem wie fleißig die Hühner sind und wann die Bäuerin bei uns vorbei fährt. Ist auch ok, so dringend brauchen wir keine Eier.
Jetzt sitze ich neben der Meerschweinkiste und höre meinem eigenen kleinen Lamm Meerschwein dabei zu, wie es sich wie die Raupe Nimmersatt durch einen riesigen Heuhaufen frisst und mag das alles grad sehr.
Fühle mich wie ein extrem fauler Mensch heute, eigentlich schon gar kein Mensch mehr sondern eher ein Schlonz. Ich war einkaufen und das war’s auch schon. Ich habe mich sehr über das Internet (Twitter. Nur Twitter) gewundert, oder eher nicht gewundert weil das ist ja alles nichts Neues ist, dass man Kritik an bestimmten Leuten nicht anbringen kann, ohne als HateSiffMob abgestempelt zu werden.
Ansonsten habe ich mich ein bisschen weiter mit Muffin angefreundet. Er wird immer mutiger und frisst jetzt auch woanders als gut versteckt unter seiner Brücke. Er erschreckt sich auch nicht mehr vor meiner Stimme.
Es hat geregnet (das war mit ein Grund für die Faulheit) und jetzt ist draußen alles ganz wunderbar grün und die Regentonne ist fast voll. Endlich richtig ergiebiger Regen, davon gab es in den letzten Wochen wirklich deutlich zu wenig. Drei mal hat es sogar gedonnert. Hach! Ich mag Gewitter.
Sonst war halt wirklich nichts.
Bis auf eine sehr (!) vermackelte Felge war es ein ganz wunderbarer Tag bei A. und A. und M.M. in der Hauptstadt. Mit Kaffee, Eis und zwei kleinen Mädchen, die gleich ein Herz und ein Dickkopf waren. Erwachsenengesprächen. Lauter Musik auf dem Rückweg (und eingeschlafenem Kind). Hach, hach.
Abends Twitterkneipe, ein einzelner Quietscher von Muffin und viel zu spät ins Bett.
Dann nicht schlafen können und dem Regen zuhören.
Hach, hach.
Michel und ich haben heute Carona ein wenig ausgeführt (mit zum ersten Mal Superchargen und das war ein bisschen aufregend und wie krass schnell das geht! Falls Sie sich das immer schon mal gefragt haben: man bezahlt das über die Tesla-Homepage. 16 kWh dauern etwa 15 Minuten, man kommt damit mit Carona etwa 75 km weit und das kostet 1,70 kr/kWh) um unseren neuen Mitbewohner abzuholen. Gestatten: Muffin.

Etwas chaotisches Bild, aber ich wollte ihn nicht so stören, der Arme hatte heute genug Stress.
Muffin ist sehr niedlich und Michel sehr glücklich. Ich bin auch sehr glücklich. Muffin hatte bisher kein so schönes Meerschweinleben, aber ich hoffe, er gewöhnt sich schnell an den vielen Platz und das viele frische Futter. Morgen werde ich mal die Tierarztpraxis kontaktieren, weil ich glaube, dass Muffin Milben oder sowas hat und wenn er Mitbewohnerinnen bekommt (in 8 Wochen frühestens, wegen der Kastration) fängt er bestimmt auch an zu reden. Bestimmt. Jedenfalls ist Muffin relativ zutraulich und friedlich und scheint, bis auf die Hautprobleme und die Verhaltensauffälligkeiten, gesund zu sein.
(Bitte halten Sie Meerschweinchen nicht alleine.)
Nachdem ich mit Pippi Muffin Löwenzahnblätter gefüttert habe, damit er merkt, dass wir ganz okaye Menschen sind, hat Pippi Muffin Bilder gemalt, die er bestimmt wunderschön findet, oder zum Fressen gern hat, je nachdem.

Ja, der Käfig ist noch nicht 100%ig eingerichtet, aber Muffin nutzt ja eh erstmal nur einen sehr kleinen Teil davon. Und ja, ich hab dieses Cocktail-Palmen-Dings wieder entfernt.
Dann hab ich noch die Schnecken gesäubert, weil das altbekannte Erdfliegenproblem wieder da ist. Deshalb gab’s auch nur spartanische Einrichtung, es ist wohl jetzt wieder eine Weile zweiwöchentlicher Erdwechsel angesagt. Leider habe ich beim Erde einweichen mit selbiger einen Eimer zerstört (diese gepressten Kokosfasern gehen ganz schön auf und sprengen dann im Zweifel auch (altes) Plastik), die Erdsuppe lief überall über den Herd und in den Backofen und ich fluchte sehr und hasste die blöden Erdfliegen noch mehr als eh schon. Aber jetzt ist die Erde frisch und auch für die Schnecken war noch genug Löwenzahn da.

So, jetzt werde ich noch ein bis dreiundzwanzig YouTube-Videos schauen, wie man Meerschweinchen die Krallen schneidet und dann ist hier Feierabend, ich bin total platt heute.
Zwei Gläser Wein machen schon echt lustig, wenn man, wie ich, so ziemlich gar nichts gewöhnt ist. In diesem Sinne – gute Nacht und polieren Sie schön ihre Bollerwägen.