Tag 161 – Wie man nicht einen Schlitten kaufen sollte

Mit einem eh schon übermüdeten Kleinkind, viel zu spät, unter Zeitdruck und in Verbindung mit dem Wocheneinkauf. Eins dieser Kriterien reicht eigentlich schon als knock-out Kriterium. Auf uns (also eigentlich nur Herrn Rabe, aber der hatte das dem Kind schließlich versprochen mit dem Schlitten) trafen alle diese Kriterien zu. Und natürlich wurde das im Auto eingeschlafene Kind beim Ausziehen wach und war dann, sagen wir mal, unleidlich. Als es endlich eingeschlafen war, brüllte das Baby. 

Was. Ein. Kackabend.

Tag 157 – Backtag und so

Heute habe ich Brot, Brötchen und eine Art Toastbrot gebacken, das soll Zwieback werden fürs Baby. Das Rezept ist relativ Freistil von mir, wenns klappt schreibe ich das auch hier auf. Ohne Zucker und nur 1 Prise Salz, auf Salz ganz verzichten hab ich mich nicht getraut, es werden dem ja ganz viele Sachen nachgesagt (in so Backblogs geht es immer entweder um die Krume oder die Kruste, ich dachte ganz lange die Krume wäre die Kruste, aber das stimmt gar nicht, die Krume ist das Innere vom Brot. Die Kruste ist die Kruste. Die Krume soll oft fluffig oder wattig sein, das wär für die Kruste eher nicht so wünschenswert.). Fürs Backen ging 2/3 vom Tag drauf, danach waren dann auch schon Mann und Kind zurück und ich merkte an, dass ich gerne duschen würde. Daraufhin duschte ich dann mit Kind (hrmpf). Adé, 20 Minuten Alleine-Zeit… Nach dem Duschen war es schon Zeit für Abendessen, es gab Kartoffelsticks mit Sesam und dazu Joghurt-Knobi-Dip von gestern, Kräuterquark und Avocadodip. War sehr lecker, nur das Kind wollte nix. Das Baby lutschte glücklich ein Stück Kartoffel in sich rein und aß zum Nachtisch noch die zwei Stücke gedünstete Birne, die es heute Mittag wegen satt nicht wollte. Bisher klappt das mit dem selber essen so mäßig, das Baby hat halt noch keine gute Kontrolle über „wie fest muss ich drücken“ und ist dann immer sehr dankbar, wenn wir ihm die Stücke hinhalten und es nur noch abbeißen muss. Das klappt aber ganz gut und wenn das Baby nicht direkt nach dem Abbeißen breit Grinsen muss, bleibt das Essen auch tatsächlich im Mund, wird etwas gekaut und dann geschluckt. 

Nach dem Essen Kind ins Bett und dann Dogma geguckt, hurra. So ein Quatsch, aber guter Quatsch und außerdem erinnert der Film mich total an Früher und Filmabende mit 10 Freunden im 10 qm Wohnzimmer meiner Mutter damals. 

Leider danach wieder Babygeschrei, ich weiß nicht wieso, aber wenn wir ins Bett wollen muss es seit ein paar Tagen erstmal eine Weile brüllen. Das ist sehr unschön. Ich kann da auch nichts machen, in der Situation ist nur Herr Rabe gefragt und der soll es dann Bitteschön in der dunklen Wohnung herumtragen. Doof. Vielleicht liegts am Robben? Ich habe heute gesehen, wie das Baby im Bad Ca. 2 cm vorwärts gerobbt ist, vielleicht ist das sehr aufregend. Also bestimmt. Hoffentlich beruhigt sich das bald. 

Tag 156 – Babymassage

Als das Kind damals ein Baby war, machten wir einen Babymassagekurs. Der ging über mehrere Termine (4? 5?) und jeweils 30 Minuten. Geleitet war der Kurs von einer Hebamme mit irgendeiner Babymassagefortbildung, wir saßen zu sechst mit unseren nackten Speckbabys auf dem Boden in einem krass überheizten Raum und massierten was das Zeug hielt. Das Babykind pullerte mich in den 30 Minuten jedes Mal zwei- bis dreimal an, sodass ich ab dem zweiten Mal nur noch in abgeranzter Jogginghose und bei 60 Grad waschbarem Hemdchen hinging. Das Babykind genoss die Massage eigentlich immer sehr und hielt mir irgendwann sogar zufrieden Grinsend seine Füße hin, damit ich die auch gut kneten konnte. Nur Gesicht und Kopf allgemein, das konnte es nicht haben und fing an zu weinen oder den Kopf wegzudrehen. Das ist die Vorgeschichte.

Heute war ich mit dem Baby beim Babymassagekurs. Ein Termin, 45 Minuten. Geleitet von einer Physiotherapeutin mit irgend einer Babymassagefortbildung, ich weiß nicht, wie viele wir waren, vielleicht so 40? Es war jedenfalls super voll. Wir saßen mit unseren Speckbabys, die alle noch eine Windel anhatten, in einem krass überheizten Raum und versuchten, vor lauter Babygequengel und -geschrei* irgendwas von dem zu verstehen, was die Physiotherapeutin erzählte. Um das Baby vernünftig massieren zu können, hatte ich ihm irgendwann trotz der pikierten Blicke meiner Nachbar*Innen (es waren auch zwei Papas da) die Windel auch ausgezogen, ich bin ja eine erfahrene Babymasseurin und hatte eine saugfähige Wegwerfwickelunterlage mitgebracht. Nun ist ja das Baby sehr mobil und außerdem gab es ja sooooo viel für das Baby zu sehen, andere Babys, andere Mütter, die Spielzeuge anderer Babys, die Wasserflaschen anderer Mütter, jedenfalls drehte sich das Baby ständig weg und rum und interessierte sich eher am Rande für meine Massageversuche. Mit zunehmender Menge auf dem Baby verteilten Babyöls wurde es auch immer schwieriger, das zappelnde Baby in eine Maggagegerechte Position zu bringen, bis es mehr einem ungleichen Wrestlingkampf (schon mal versucht, eine mit Seife eingeschmierte Babyrobbe festzuhalten? Ich auch nicht. Aber so stelle ich es mir vor.) glich. Das war mir dann zu doof und ich massierte ein bisschen den Rücken des im Vierfüßlerstand wesentlich weniger zappeligen Babys. Das fand das Baby offensichtlich toll, so toll, dass es auf die Unterlage pullerte (mehr pikierte Blicke meiner Nachbar*Innen), aber dafür war die Unterlage ja da. Nachdem die Blase leer war, durfte ich das Baby sogar wieder rumdrehen und ihm das Gesicht massieren, was es, im Gegensatz zu wirklich allen anderen Babys im Raum, sehr genoss. 

Was ich damit sagen will: das Baby und das Kind sehen sich so ähnlich, aber sie sind so unterschiedlich im Wesen, es ist faszinierend. 

Und: was haben die Norweger*Innen eigentlich für ein Problem mit Nacktheit?

Auf die Gefahr hin, dass mich jetzt gleich alle hassen: mit David Bowie kann ich so gar nix anfangen. Mein einziger Bezug zu ihm ist „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, in dem Christiane F. auf einem David Bowie-Konzert ihren ersten Schuss von einem Freund gesetzt bekommt. Dieses Buch hat bei mir einen extrem nachhaltigen Eindruck hinterlassen, aus Gründen, und deshalb war mir Bowie völlig unverschuldet immer irgendwie suspekt. 

Aber die Nachricht von Alan Rickmans Tod hat mich, ja, getroffen klingt irgendwie blöd, aber berührt passt auch nicht, vielleicht am ehesten kurz traurig gemacht. So ein guter Schauspieler. Krebs ist echt scheiße. Und je mehr ich über Krebs weiß, desto scheißerer finde ich den. 

Und den Film gabs dann weder bei Netflix, noch bei iTunes. Und YouTube ging auch irgendwie nicht. Hrmpf. Muss ich wohl doch alle Harry Potter-Filme nochmal gucken. Und Das Parfum. Und Stirb Langsam. Und Robin Hood. Das wird ein faules Wochenende. 

*(wenn man doch merkt, dass dem Baby das so gar nicht gefällt, warum massiert man dann stoisch am hysterisch brüllenden Säugling herum? Mir schoss schon die Milch ein, das arme Würmchen.)

Tag 151 – Dies und das und Kinderkram

Heute wieder kaum Bilder gemacht, deshalb entschieden, kein Wochenende in Bildern mitzumachen. Ha. Dafür gibt’s heute ein paar Bilder mehr (und morgen vielleicht auch, mal sehen). 

Heute morgen dachte ich kurz, dass ich verbluten müsste. Es gibt ja Frauen, die sich über ihre Periode freuen, weil das so reinigend ist und zeigt, dass alles funktioniert, wies soll. Ich gehöre nicht dazu. 

Die To-Do-Liste für dieses Wochenende ist utopisch lang, aber immerhin haben wir fast alles zumindest angefangen. Als erstes stand da: Babysachen sortieren, Kiste vom Dachboden holen (wir vermissen diverse Dinge, vielleicht waren die aber auch kaputt, man weiß es einfach nicht mehr). Hier spielt das Riesenbaby mit dem Zettel, der die Größenangabe des Inhalts der Kiste darstellt. In der Kiste mit 6-9 Monate waren die vermissten Dinge nämlich nicht drin.

 

(Der Strampler ist in Größe „6Months“ und eigentlich schon zu klein. Genauso wie die Hälfte der Sachen, die dem Kind mit 7 Monaten gut passten.)

Das Kind beschwert sich seit einiger Zeit, dass der Gurt seines Reboarder-Kindersitzes sein „Pillerlamm“ einklemmt. Deshalb haben wir heute recht kurzfristig beschlossen, dass es Zeit für einen neuen Kindersitz ist. Ich hatte da schon mal vor einem Dreiviertel Jahr (als wir den Reboarder für drölfzig tausend Kronen kauften) was vorbereitet:

  Und jetzt ist das Kind stolzer Besitzer eines neuen Kindersitzes, den es nur noch in zwei Farben (raten Sie mal) gab, dafür aber wegen dieser Farben reduziert war. Und das Kind wählte die Farbe… *trommelwirbel*… Rosa. Die eigentlich Lila/Auberginig/Himbeer ist mit Rosa Kopfstütze. Schon schick, bis auf das rosa, ich hätte ja den blauen genommen, aber es ist ja seine Entscheidung. Herr Rabe war nur froh, dass das jetzt der „letzte“ Kindersitz ist, den wir kaufen, danach gibt’s ein Kissen, wenns das dann überhaupt noch braucht. Dafür wird es den Sitz hoffentlich lange haben. Und das Baby kann dann jetzt in den Reboarder, der geht nämlich ab Geburt.  

Herr Rabe hat sich ein neues iPhone gekauft heute und dann ging noch was schief mit der SIM-Karte, was etwas Chaos war wegen schließender Läden, aber jetzt geht alles und er ist sehr glücklich. Man muss dazu sagen, dass sein altes iPhone 4S jetzt auch schon lange Jahre auf dem Buckel hatte und ich keinen Menschen kenne, der so sorgsam mit seinen Devices umgeht, wie Herr Rabe, insofern wars verdient. 

Telefonat mit dem Kind:

Kind (Wohnzimmer): *Ringring* Mama?

Ich (Küche): Ja, hallo, Kind? Was gibt’s denn?

Kind: Guten Tag.

Ich: Hallo!

Kind: Wollte Sagen, du vorbei kommen!

Ich: Hmm, willst nicht lieber du zu mir kommen? Ich hab was leckeres gekocht.

Kind: Will keinen Kuchen.

Ich: Ok, es gibt ja auch keinen Kuchen, es gibt Lasagne.

Kind: Tschühüüüss! *geht spielen*

Ich: *sehe verwirrt mein imaginäres Telefon an und lege auf*

Das Baby ist zu groß für die Babyschale am TrippTrapp:

  
Morgen wird das Babydings vom Dachboden gesucht und das neue Kissen installiert, der Tisch war leider ausverkauft heute und wird später besorgt, Dünsteinsatz haben wir auch seit heute, EBook über breifreie Beikost ist runtergeladen: es kann losgehen mit selber essen. *Hier wehmütigen Seufzer einfügen*

Tag 145 – Bielefeld Tag 22 – Beikost, ick hör dir trapsen

Wir waren heute nochmal bei Flavius und Brutus. Das war soooo schön, obwohl alle Kinder irgendwie etwas drüber waren, dabei und auch danach. Aber neue nette Leute hier kennenlernen macht es nicht einfacher, bald wieder ins trübe und kontaktarme Trondheim zu fahren. Seufz. (Btw: Monstro hat noch einen neuen Fan: Herr Rabe war ziemlich arg begeistert und jetzt hab ich ein bisschen Angst, dass er demnächst einen Hundewelpen anschleppt…)


Das Baby geht so ab dieser Tage. Nicht nur, dass es während der letzten drei Wochen einfach mal aus fast allen mitgeschleppten Klamotten rausgewachsen ist. Es rollt jetzt auch richtig rum, manchmal jedenfalls, wenn ihm der Untergrundhärtegrad zusagt. Dann aber exzessiv: Rücken-Bauch-Rücken-Bauch-Rücken-Seite… Außerdem hat es heute, wahrscheinlich angespornt durch Kind, Flavius und Brutus, die fröhlich auf die Regale kraxelten, angefangen sich in den Vierfüßlerstand zu drücken und dann mit dem Po nach vorne und hinten zu rocken. Das Rückwärts-rutschen hat es nebenbei perfektioniert, auch das Propellern auf der Stelle beherrscht es seit ca. einer Woche. Alle Hunde des Yoga klappen ja eh. Fast will ich dem Baby zurufen: Ey, lass das, du bist erst fünfeinhalb Monate! Da krabbelt man noch nicht! Was für mich aber noch etwas schwerer zu verdauen ist, als dass das Baby vielleicht demnächst noch mobiler sein wird: Es will definitiv langsam was anderes essen als immer nur Muttermilch. Man kann mit Baby auf dem Schoß kaum noch essen, weil es ständig die Hände im Essen hat. Es greift nach allem, was wir uns in den Mund schieben. Jeder Happen wird genau verfolgt. Krümel, die auf dem Boden gefunden werden, werden glücklich schmatzend verzehrt. Das Größte für das Baby ist es, wenn wir ihm während unseres Essens ein Stück Maiswaffel in die Hand drücken, die ist in Nanosekundenschnelle im Mund und wird frenetisch belutscht. Alternativ kann man sich einen Babyhändefreien Teller auch dadurch erkaufen, dass man dem Baby einen Teelöffel gibt, den es in den Mund schieben kann. Tja. In Norwegen werden wir wohl mal die Broschüre über Babyessen im ersten Lebensjahr herauskramen, lesen, lachen, verbrennen und dann doch machen, was wir wollen und wie wir das für richtig halten. Trotzdem bin ich etwas wehmütig, wenn ich so deutlich sehe, wie rasant das Baby sich entwickelt. Seufz. Und dass, wo ich das Stillen grade so gut und praktisch und kuschelig finde. Andererseits sind es ja auch nur noch vier Monate bis das Baby tagsüber mit Herrn Rabe allein sein wird. Und da es Flaschen bisher komplett ablehnt, wäre es schon gut, wenn es bis dahin innerhalb dieser acht, neun Stunden ernährungsmäßig von mir unabhängig wäre. Ach ja. Sie werden so schnell groß…


Apropos schnell groß: Das Kind hat seine Zeit bei Oma in vollen Zügen genossen und hat auch gut geschlafen, wenn auch erst um elf.

 

 

 

Tag 144 – Bielefeld Tag 21 – Apfelmus fehlt auch noch

Müde, satt und faul gerade. Das Kind schläft bei Oma, das wollte es so, wir sind aufgeregt deswegen und haben das Alleinsein mit Quatschessen (Pizza, Pommes, Ketchup en masse) und Apfelschorle gefeiert. Dabei das Sherlock Special von gestern geguckt. Wieder mal gemerkt, dass ich so Gruselsachen nicht mehr gut abkann: mir standen die meiste Zeit die Haare zu Berge.  

Die letzten Sachen für Norwegen eingekauft. Wir sind verhältnismäßig sparsam geworden und kaufen nur noch Sachen, die es in Norwegen gar nicht gibt, oder die sehr sehr sehr sehr teuer sind. Heute kaufte ich:

  • Zwei Nachfüllpacks Gemüsebrühe Hefefrei
  • Drei mal Deo Salbei Limette
  • Zwei mal Elmex Kinderzahnpasta
  • Zahnbürsten für die Kinder fürs ganze nächste Jahr
  • Hygienespüler für Wäsche
  • Eine Feuchttücherspendebox
  • Rübenkraut
  • Katjes

…und wie ich so aufschreibe merke ich: da fehlt noch das obligatorische Glas Kirschen. (Herr Rabe wird auch sicherlich noch Whiskey kaufen, aber das macht der schön selbst und auch sicher nicht im Rewe.)

Der Mann bemerkte grade, dass das Baby schon seiner Polypen-OP* entgegenschnarcht und durch mein Lachen wäre es fast aufgewacht. 

* hatte das Kind im Frühjahr, weil es schnarchte wie ein Sägewerk, Atemaussetzer hatte und außerdem bei jeder Erkältung ne Mittelohrentzündung gleich mit bekam

Tag 143 – Bielefeld Tag 20 – Katertag

Wenn ich gestern gesoffen hätte, könnte ich ja noch verstehen, wieso ich heute so müde, schlecht gelaunt, fahrig und mit leichter Übelkeit den Tag bestreiten durfte. Muss wohl an einer Kombi aus viel zu viel Koffein und zu wenig Schlaf gelegen haben. Ächz. Ich fühl mich heute als wär ich 80. 

Den Onkel/Patenonkel von Herrn Rabe plus Frau besucht. War. 

Rote Beete-Nudeln bei der besten Freundin gegessen. Eins meiner Lieblingsessen. Mjammi. Außer ihr noch da: ihr Freund (nett und witzig und kann gut mit Kindern) und ein Freund von Freund, der gaaaaaaanz viel zu sagen hatte über die Erziehung von Kindern. Er weiß das alles voll gut, weil er selbst hat, ja, genau, Null Kinder. Man könnte es so formulieren: ich habe wie so ein Thesaurus alle mir bekannten Variationen von „Jedem das Seine, ne?“ abgespult und war dann sehr dankbar, als es Essen gab. Ich war auch sehr dankbar, dass das Baby super toll Vorzeigemäßig seine Decke aufgefressen und sich so selbst beschäftigt hat. Und dass das Kind das Baby ganz liebevoll mit einer Nudel gefüttert hat (das Baby fand die Nudel nicht weich genug, hat aber gerne dran rum gelüllert). Nicht ganz so dankbar war ich, dass der Typ dem Kind ungefragt ein Stück Schoki gegeben hat, kurz bevor wir losfahren wollten, woraufhin das Kind nochmal ordentlich aufdrehte und auf Zuckerschock herumsprang wie irre. Mann ey. Danke, du Wurst. 

Ab ins Bett, Schlaf nachholen. 

Tag 133 – Warum wir kein Attachment Parenting machen

Bevor Sie jetzt gleich alle über mich herfallen: Der Titel könnte besser heißen „Warum wir kein echtes AP machen“ oder „Warum wir keine Vollblut-AP-Eltern sind“ oder „Warum wir uns nur die Rosinen aus dem AP herauspicken“, aber das wären dann ziemlich lange und unhandliche Titel. (Und manchmal provoziere ich auch gerne.)

Erstmal will ich klarstellen, dass alles was ich hier schreibe meine Meinung ist. Keine Empfehlung, ich will auch keinen, der irgendwie anderer Meinung ist, angreifen oder sonst was. Im Gegenteil. Ich bin der festen Überzeugung, dass alle Eltern das Beste für ihre Kinder wollen und so handeln, wie sie denken, dass es das Beste ist. Ob man sich nun aufopfert oder seine Ressourcen schont und rigoros Me-Time einfordert: solange es allen Beteiligten damit gut geht, sollten sich alle Unbeteiligten öfter mal in Zurückhaltung üben, was Meinungsäußerung angeht.

Ich sage an dieser Stelle auch ganz deutlich: Ich habe bisher NULL Erziehungsratgeber gelesen, weder von Sears noch Juul noch sonst wem, weiß also nichts aus erster Hand. Ich vertraue Wikipedia und (mehr) den dort zitierten Quellen, manchen Blogs und keinen Foren. Falls ich hier sachlichen (!) Stuss schreibe oder falsch zitiere, bitte ich Sie darum, mich darauf hinzuweisen.

Zunächst mal zum Attachment Parenting selbst: Wikipedia sagt, es handelt sich dabei um eine vom Kinderarzt William Sears entwickelte oder geprägte Erziehungslehre, die darauf abzielt, die Mutter-Kind-Bindung zu fördern. Hierzu soll die Mutter auf jedes Signal des Säuglings achten und reagieren, denn jedes Signal werde, so Sears, aus einem Bedürfnis heraus gegeben. Der Begriff Attachment Parenting wird deshalb sowohl mit Bindungsorientierte als auch Bedürfnisorientierte Erziehung übersetzt.

Zu den Grundlagen des AP gehören Sears‘ „7 Bs“:
– frühes Bonding nach der Geburt durch Körperkontakt zwischen Mutter und Kind
– Stillen (Breastfeeding) nach Bedarf
– Tragen (Babywearing)
– Gemeinsames Schlafen (Bed sharing)
– Beachtung der Signale des Kindes (Belief in babys‘ cries)
– Vorsicht vor Babytraining (Beware of baby trainers), gemeint ist hier vor allem Schlaftraining
– Balance und Grenzen (Balance and boundaries), gemeint ist Wissen, wann ein Ja und wann ein Nein angebracht sind

All das klingt erstmal nicht wirklich verwegen und schon gar nicht verwerflich. Und zumindest von dem, was ich aus Wikipedia erfahre, ist Sears‘ „reine Lehre“ auch etwas, mit dem ich mich anfreunden könnte. Bonding nach der Geburt ist für mich selbstverständlich und ich musste auch bei keiner Geburt darum bitten, Hautkontakt zu meinem Baby zu bekommen. Das mag natürlich bei einem Kaiserschnitt anders aussehen, aber darauf hat Frau ja nicht viel Einfluss (bzw sprengt das hier total jeden Rahmen, wenn ich das Kaiserschnittfass jetzt auch noch aufmache). Getragen habe ich beide Kinder von Anfang an viel, zum Einen weils schön ist und beide Kinder das mögen, zum Anderen weils einfach total praktisch ist mitunter beide Hände frei zu haben. Haushalt und nebenher den Kinderwagen schuckeln ist halt doch eher schwierig. Stillen hat bei beiden Kindern von Anfang an sehr gut geklappt und ich Stille gerne, mal sehen, wie lange noch. Das Kind hätte ich gerne länger gestillt, aber es wollte das nicht und stillte sich früh selbst ab. Das Familienbett haben wir ja mehr oder weniger unfreiwillig dadurch dass das Kind irgendwann nachts in unser Bett kriecht und das Baby sein Beistellbett nicht mag. Und nachts aufstehen, durch die halbe Wohnung tapern, irgendwo sitzen, frieren und stillen, und das ganze mehrmals? Bei aller Liebe: Nein. Das Kind könnte gerne in seinem eigenen Bett durchschlafen, das gebe ich zu. Aber solange es nicht ist, ist es nicht. Für echtes Schlaftraining ist es wohl zu alt und als es im richtigen Alter war, hätte ich es nicht übers Herz gebracht. Denn ja: ich glaube an das Weinen meiner Kinder. Sie weinen nicht aus Spaß oder um uns zu manipulieren, sondern weil „etwas ist“. Klar, das kann auch Frust darüber sein, dass wir keine Kinderzeitschrift mit Flugzeug gekauft haben, aber das ändert ja nichts daran, dass der Frust real ist. Und da sind wir auch schon beim Grenzen setzen: Konsequent*, Nachvollziehbar** und Klar*** werden Grenzen gesetzt und kommuniziert. Und Dinge, für die wir keine wirklich guten Gründe haben, werden auch nicht einfach verboten****.

Insgesamt könnte man also meinen, wir wären voll die Attachment Parenter, wenn wir auch manches nicht gerade aus Überzeugung tun, sondern aus Notwehr oder Faulheit und wenn ich manches auch durchaus als Glückssache ansehe, wie keinen Kaiserschnitt gehabt zu haben oder kaum Stillprobleme zu haben. Aber ich würde mich nicht so bezeichnen. Aus zwei Gründen.

Bindungsorientiert. Bin ich nicht. Und Bedürfnisorientiert. Bin ich auch nicht.

Natürlich ist mir eine gute Beziehung zu meinen Kindern wichtig. Ich weiß, dass ein gesundes Urvertrauen für die Entwicklung einer stabilen Persönlichkeit wichtig ist. Aber ich würde nicht alles dafür tun meine Kinder an mich zu binden oder mich an sie. Ich bin nicht gemacht für Symbiotische Beziehungen, das schränkt mich in meiner Persönlichkeit zu sehr ein und weil ich selbst so ticke könnte ich mir auch bei meinen Kindern nicht vorstellen, dass sie mich für das Zentrum ihres Universums halten. Damit meine ich ausdrücklich keine Säuglinge! Und eine Weile, also ziemlich genau die Säuglingszeit, kann ich auch mein Freiheitsbedürfnis soweit zurückschrauben, dass Dinge wie Stillen nach Bedarf, Nächte mit wenig bis kaum Schlaf, kaum Paar-Zeit und seltenste Ich-Zeit überhaupt möglich sind. Aber ich bin keine SAHM, mich langweilt das Zusammensein mit kleinen Kindern (ja, auch meinen eigenen) nach einer Weile zu Tode. Ich will arbeiten, ich will Sport treiben, ich will mal ein Wochenende weg können. Und solche Zeiten sollen nicht die Hölle auf Erden für meine Kinder sein. Deshalb finde ich wichtig, dass sie frühzeitig auch stabile Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen. In erster Linie natürlich dem Vater, aber auch in einem guten Kindergarten können Kinder, meiner Meinung nach, ganz wunderbare Bindungen an ihre BetreuerInnen eingehen. Wenn ich jetzt aber als Mutter nur meine Bindung zu den Kindern im Kopf habe, erschwere ich doch automatisch anderen Bezugspersonen, eine ebenso stabile und innige Beziehung zu den Kindern aufzubauen.

Ähnliches gilt auch für die Bedürfnisorientierung. Elementare Bedürfnisse wie Hunger, Durst, Müde, Klo werden natürlich umgehend erfüllt. Aber schon bei Müde geht es los und dann bei Nähe, Ruhe, Entertainment weiter: Je nach Alter des Kindes können und müssen manche Bedürfnisse manchmal warten. Wenn ich grade selbst aufs Klo muss, kann ich dabei schlecht ein Baby in den Schlaf schuckeln. Wenn ich Hunger habe und esse, kann ich nur mäßig gut einen Dreijährigen auf dem Schoß gebrauchen, der kuscheln aber gleichzeitig auch spielen und herumzappeln will. Während ich das Baby stille, kann ich keine Brote schmieren oder das Kind aufs Klo setzen. Hier gilt es, die Bedürfnisse von mehreren Familienmitgliedern gegeneinander abzuwiegen, sodass alle Bedürfnisse bestmöglich befriedigt werden. Natürlich kann ich besser und länger den Klogang herausschieben als ein Dreijähriger. Aber wiegt sein Bedürfnis nach „Essen jetzt sofort“ schwerer als mein Bedürfnis nach „Familienabendbrot in 20 Minuten“? Was ist mit meinem Schlafbedürfnis? Ja, ich kann auf Schlaf verzichten, Kaffee machts möglich, Concealer machts unsichtbar, aber nichts macht es schön oder einfach. Und ich mache viele, viele Kreuze, wenn das nächtliche Stillen seltener wird. Wenn das Baby in seinem eigenen Bett schläft. Wenn beide Kinder durchschlafen. Ich werde dann nicht denken: Ach, was war das schön, als noch alle auf mir drauf lagen nachts. Das kommt dann vielleicht später, wenn wir uns mit Pubertätsproblemen herumschlagen, aber erstmal werde ich mich quer in mein Bett legen und zehn Stunden am Stück schlafen. Weil ichs kann. Und weil es für mich nichts besseres gibt als Schlaf. Den Schlafentzug kann ich nur ertragen, weil er temporär ist. Und als das Kind eineinhalb war, ca. eineinhalb Stunden zum Einschlafen brauchte und dann immernoch im 2-Stunden-Takt wach war, habe ich Schlaftraining gegoogelt. Allein das googeln brachte die ersehnte Besserung und das Kind schlief fortan etwas besser ein und etwas länger am Stück, aber seitdem denke ich: Schlaftrainings haben ihre Daseinsberechtigung. Manche Eltern sind wirklich am Ende ihrer Kräfte. Es gibt keinen wissenschaftlichen Beleg für die viel propagierte Schädlichkeit von Schlaftrainings (für die „Wirksamkeit“ von Attachment Parenting übrigens auch nicht). Niemandem wird es wohl leicht fallen, ein Schlaftraining durchzuziehen, denn niemand hört gerne sein Kind schreien. Was Eltern, die keinen anderen Ausweg mehr wissen, sicherlich am wenigsten hilft, ist sie dafür noch zu verurteilen und ihnen ein schlechtes Gewissen zu machen.

Und da sind wir beim Kernproblem, was ich mit Attachment Parenting habe: Die Eltern, die Attachment Parenting betreiben und einem das als Nonplusultra der Kindererziehung oder als Geheimrezept oder Garant für easy Säuglinge oder gut „erzogene“ (Klein-)Kinder verkaufen wollen. Denn ich glaube, dass Menschen mit Charaktereigenschaften geboren werden, die man nicht mal so eben ändern kann. Aus einem sehr fordernden Baby kann auch die entspannteste Mutter kein Schlafbaby zaubern. Aus einem Baby, das gern alleine ist, kann man auch durch noch so viel Tragen und Familienbetten keines machen, das nicht weiterhin lieber im Kinderwagen als im Tragetuch schläft. Ein Kind, das sehr viel Nähe braucht wird dann vermutlich in der einen Stunde, in der man es nicht trägt, trotzdem unzufrieden sein, denn es reflektiert ja auch nicht „Ach, Mama hat mich ja heute schon vier Stunden getragen, dann spiele ich jetzt mal eine Weile hier zufrieden auf dem Boden, während sie duscht.“ In diesem Artikel ist das etwas ausführlicher beschrieben, was ich meine. Gestern habe ich auch schon einen Artikel von Susanne Mierau verlinkt, der etwas ähnliches ausdrückt. Leider scheint die Attachment Parenting-Community recht dogmatisch drauf zu sein, und da geht es plötzlich um so viel mehr als nur Sears‘ 7 Bs: Natürliche Geburt, Windelfrei, Baby Led Weaning, Homeschooling, Homöopathie (und bloß keine Impfungen!), you name it, they’ve got something to say about it (und wenn dein Kind nicht so „funktioniert“ wie gewünscht, machst DU was falsch!). Und das kann ich nicht leiden. Fertig aus.

Zusammenfassend kann man wohl sagen: Hieße es anders und beschränkte es sich auf Sears‘ Thesen und fände ich undogmatische, lockere andere Eltern, die sich nicht gegenseitig verurteilen fürs anderer Meinung sein, könnte ich mich mit Attachment Parenting durchaus identifizieren. So wie es aber von vielen gedeutet und vertreten wird, nicht.

Dieser Artikel ist auf Anregung durch Frau Chamailions Blogparade entstanden. 

 

*, ** und ***: Alle Eltern wissen, dass das eine glatte Lüge ist. Niemand ist immer zu 100 % Konsequent, nachvollziehbar oder klar. Aber wir bemühen uns und ich schätze uns so jeweils bei 80-95 % ein. Am wenigsten sind wir wohl konsequent (Nutella nur am Wochenende…) aber wir arbeiten wirklich an uns.
**** Also nur selten (Geh da nicht ran, da drin ist, ähhhh…, lass einfach die Finger davon.).

Tag 131 – Bielefeld Tag 7 – noch einmal schlafen

„Noch einmal schlafen bis Papa kommt.“

Diese Nachricht hält das Kind und mich gleichermaßen bei Laune. 

Dabei hab ich heute schon die Notbremse gezogen und bin freiwillig zu meinen Schwiegereltern gefahren, damit ich wenigstens mal alleine aufs Klo gehen kann. Das Kind weicht mir nämlich keine 2 cm von der Seite und das geht mir tierisch auf den Zeiger. Ich kann NICHTS alleine machen, noch nicht mal mein Handy aus nem anderen Raum holen, es trabt mir sofort hinterher. Meine Fresse, ist das nervig. Da ertrage ich lieber die Kommentare der Schwiegermutter (ist das nicht zu kalt? soll er nicht lieber den Helm aufsetzen, das wärmt wenigstens ein bisschen. Der Wind pfeift ja so.) oder dass sie dreimal in einer Stunde ihren Schlüssel sucht (war davon drei mal in der Hosentasche. Menschen, die sich DEFINITIV nicht im Haus einschließen sollten: meine Schwiegermutter. Wenns da mal brennt, dann wars das.). 

Gestern war ich zwei mal Pinkeln. Ja, meine Blase fasst mehrere Liter, da bin ich ganz sicher. Einmal morgens mit beiden Kindern (das Klo ist auf dem Flur, zu dritt geht die Tür nicht zu, „MAMA AUCH KACKEN???“, Tschüssi Privatsphäre!) und einmal abends als ich dachte, beide Kinder schliefen selig. 

Rabenmutterorden 2015 geht an die Frau, deren Kinder grundsätzlich aus dem Bett fallen, wenn ihr Mann sehr weit weg ist. (Dem Baby geht’s gut, großer Schreck, klar, kleine Beule, aber sonst nix. Wir haben wohl beide gleich viele Tränen vergossen.)

Mann ey, es wird echt Zeit, dass Herr Rabe kommt. Noch ein mal schlafen. 

Tag 130 – Wirres Zeug

Mein Gehirn ist der reinste Pudding, ich kann mich echt kaum noch auf irgendwas konzentrieren. Vermutlich sollte ich mehr schlafen, aber da wir die nächste Runde Rüsselpest von Herrn Paul mitgenommen haben (kein Vorwurf!) ist das im Moment etwas schwierig. Das Baby brüllt nämlich gerne nachts lange und laut und hat eigentlich Hunger, ist aber zu verrotzt zum Stillen, rastet dann beim Geben von Nasentropfen komplett aus und brüllt das Kind wach, das muss dann erstmal aufs Klo und weint dann, weil das Baby so laut ist und so weiter und so fort. 

Dazu kommt ausgeprägte A-Phase beim Kind, Heimweh/Papa-Vermissen beim Kind, Warum-kann-ich-nicht-krabbeln-Frust beim Baby und ständig auslaufende Windeln (vier Sorten probiert von ganz billig bis ganz teuer, Größe 3 und 4, nix bringt den Durchbruch, haha, oder eben genau doch) und akutes Warum zur Hölle bin ich hier weggezogen??? bei mir. 

Jetzt sagen Sie: aber da sind doch jetzt die Großeltern und alle vor Ort, ich seh das Problem nicht. Naja, das würde alles supi helfen, wenn die Großeltern hier mal übernachten und das Baby stillen könnten. Muhahaha. Das Baby. Das brüllt, sobald ich den Raum verlasse. Außer bei meiner Mutter. Da brüllt es auch wenn ich da bin sofort los. Meh. 

Bei Twitter und auf dem Blog von Frau Chamailion zunächst mit Interesse und dann mit wachsendem Unverständnis die hitzige Diskussion über Attachment Parenting verfolgt. Leben und Leben lassen ist ja scheints out als Lebensmotto, aber AP ist ja fast so schlimm wie Impfen als Thema. Und schon habe ich keinen Bock mehr auf AP, wenn das so ne Ideologie ist. Hab ich auch letztens schon gedacht, als Frau Mierau auf ihrer Facebookseite im Shitstorm landete, weil sie geschrieben hatte, dass ihr Sohn bei der Verabschiedung im Kindergarten manchmal weint, und dass sie ihm dieses Gefühl zugesteht. Und da war dann Susanne Mierau (!!!) die schlimmste Mutter der Welt. Ganz schrecklich. Wie man sein Kind so brechen könne. Alter!!!1! Zu Leuten, die sowas sagen, will ich nicht mal entfernt zugeordnet werden. 

(Rabenmuttergeständnis: das Kind wurde mit 13 Monaten im Kindergarten eingewöhnt. Nicht nach Berliner Modell. Die Eingewöhnung dauerte drei Tage, wurde vom Herrn Rabe begleitet, der sogar noch viel länger Zeit gehabt hätte und war überhaupt kein Problem. Aber auch nach zwei Jahren im Kindergarten ist das Kind manchmal morgens traurig, wenn ich gehe. Und ich finde das normal und ok, gehe dann aber trotzdem.)

Trotzdem ist vieles am Attachment Parenting auch gut. Vieles mache ich auch aus Faulheit AP-mäßig (Stichworte Tragen und Familienbett). Aber diese Dogmata, die da zu herrschen scheinen, nee. Da bin ich irgendwie allergisch gegen. 

Irgendwann sortiere ich mal meine Gedanken zum AP. Aber nicht heute. Zu müde, zu wirr in der Birne.