Tag 1391 – Bereit?

Eine Woche zur Probe 5 Tage arbeiten steht uns bevor, dann ist Pfingsten und dann keine Feiertage mehr bis Weihnachten. Das schockt mich jedes Jahr aufs Neue.

Ich bin nicht bereit für diese nächste Woche, zu viel hat mich dieses Wochenende beschäftigt und lässt mich nicht los.

Über Dead to me jedoch am Ende nach einiger Aufregung herzlich gelacht.

Die Stockrosen und der Malvenrost werden eine längere Geschichte, ich habe erstmal alle kranken Blätter abgeschnitten, aber der Pilz ist sogar im Stamm. Die Chemiekeule ist in Norwegen, wie mir im Gartencenter mitgeteilt wurde, verboten, ich habe noch ein bisschen Chemiekeule aus Prä-Norwegen-Beständen, aber das würde ich natürlich nie tun, verbotene Dinge, niemals. Ich sprühe also die Stockrosen nun täglich mit einer milchigen Flüssigkeit, die nichts außer Hoffnung und Sud aus Ackerschachtelhalm (was ist das überhaupt?) enthält, ein und hoffe auf das beste. Und bei Gelegenheit werde ich das Geld für die Stockrosen im Gartencenter, wo ich sie gekauft habe, zurückfordern.

Michel ist, wenn er nachts verschlafen angetapst kommt, sein IT-Konferenz-Goodie-Chamäleon fest im Griff, so niedlich, dass ich ihn fressen könnte. Das macht den Winkezahn (zweiter oberer Schneidezahn, der so locker ist, dass er eigentlich bei scharfem Einatmen durch den Mund schon ausfallen müsste) allemal wett. Was nicht ganz so niedlich ist, sind Michels Füße, die inzwischen, wenn er am Fußende liegt, ungefähr auf meiner Brusthöhe liegen. Ich kuschle also nachts mit Füßen, das ist nicht das, was mir die Familienbett-Kuschel-Werbemafia damals vorgegaukelt hat. Überhaupt finde ich, Kinder, die lesen, schreiben und selbständig MarioCart spielen können, könnten dann langsam mal in ihren Betten durchschlafen. (Aber das bin nur ich. Jedem Tierchen sein Plaisierchen, nicht wahr, wenn wer gern noch mit seinen pubertierenden Kindern das Bett teilt, bitte. Ich finde es langsam zu eng und hätte das Ehebett auch gern mal wieder nur für das Ehepaar des Hauses.)

Spät schlafen hilft nicht beim ausgeruhten Aufstehen morgen. Irgendwann lerne ich das.

Nun kam auch noch Pippi an, während ich tippte. In der Hand ihre halb gegessene Zuckerperlenkette, die sie nur durch unsere geballte pädagogische Kraft* zum Schlafen auf das Regal neben dem Bett zu legen bereit war. Es wird also eng heute Nacht.

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*nach viel Argumentation (gefährlich wegen Schnur, Zucker könnte alles vollschmieren, eh schon Zähne geputzt, könnte verloren gehen…) war die Ansage „Das kommt nicht mit ins Bett, fertig, ich zähle jetzt bis drei, wenn du die Kette bis dahin nicht Papa gegeben hast, nehme ich sie! Eins…“ und weiter muss man nie zählen. Ich möchte das eigentlich nicht, aber es funktioniert, im Gegensatz zum Argumentieren „auf Augenhöhe“**, sehr gut. Sie murrt dann auch nicht mehr. Ein Schelm wer „manche Kinder brauchen klare Ansagen“ dabei denkt.

**Augenhöhe wäre für mich aber auch, wenn mehr zurückkäme als „Nein!“ und „ICH WILL ABER!“, da kann ich genauso gut versuchen mit der nächstbesten Betonmauer auf Augenhöhe zu kommunizieren.

Tag 1390 – Melancholie.

Während ich heute mit Pippi bei der Nachbarin war, wo Pippi spielte und Samstags-Süßigkeiten futterte und wieder spielte und dann noch einen Film guckte* und insgesamt eine gute Zeit hatte, wurden im Internet Graben abgesteckt. Wie so oft bei Diskussionen, bei denen irgendwie erwartet wird, dass man sich voll auf eine Seite schlägt und da dann bereit ist, bis aufs Blut zu kämpfen, fühle ich mich nirgends richtig zugehörig. Am ehesten möchte ich die Fahnen „Verständnis für die Gegenseite!“ und „Achtet bitte auf einen freundlichen Umgangston!“ schwenken. Aber diese Fahnen werden, das habe ich schon öfter so erlebt, gerne als irgendeiner Seite zugehörig (absichtlich?) missverstanden und deshalb sage ich in der aktuellen Grabensache nichts. Hoffentlich sind die Kämpfe bald vorbei, ohne dass sich wer über den eh schon entstandenen Schaden heraus was tut.

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Vielleicht bin ich zu empathisch. Ich. Wer hätte das für möglich gehalten.

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So macht das jedenfalls alles keinen Spaß in diesem Internet. Lieber weiter Dead To Me gucken. (Schauen Sie diese Serie. Sie ist sehr gut.)

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*Coco. Ich hab nur mit einem halben Auge hin geguckt und mit einem halben Ohr hingehört, aber am Ende trotzdem Rotz und Wasser geheult, vor der Nachbarin die ich doch kaum kenne. Naja. Vielleicht nicht das schlimmste, recht fix das „kalte, harte Deutsche“-Image aus dem Weg zu räumen.

Tag 1389 – Radieschen-Overkill.

Also, falls Sie eine Dreijährige zu Hause haben, die mit großer Begeisterung und einer sehr kleinen pinken Gießkanne Blumen und Beete gießt, dann Glückwunsch, denn das ist schon wirklich sehr sehr putzig. Aber dann trotzdem an dieser Stelle ein Tipp: zeigen Sie dieser Dreijährigen lieber nicht, dass die Radieschen ganz einfach aus der Erde zu ziehen sind, es sei denn, Sie wollen sehr viele zum Teil noch eher murmelgroße Radieschen essen. (Ok, es bleibt niedlich. „Die auch, Mama? Hmmm, das ist lecker, komm abwaschen.“)

Morgen dann also neue Radieschen aussähen. Und Möhrensamen kaufen, unsere sind offenbar zu alt.

Ansonsten heute den Tag gut rumgebracht, ein Brot gebacken, mit Pippi draußen gewesen, als wir Michel bei seinem Freund ablieferten, Pippi zu einem Mittagsschlaf überredet (sie scheint auf dem Weg der Besserung zu sein, denn sie wollte nicht schlafen, zum ersten Mal seit Ende letzter Woche) und dann ein bisschen gearbeitet, echt nur ein bisschen aber nun ist der Kopf frei fürs Wochenende. Die Eltern von Michels Freund haben ein Problem mit der Erdbeerbewässerung und ich überlegte kurz, ob ich Pippi und ihre pinke Minigießkanne wohl vermieten könnte, aber Kinderarbeit ist ja verboten, sowas aber auch.

Die Erdbeeren der Freunde haben nicht nur ein Bewässerungsproblem sondern haben auch ein Hagelproblem gehabt, die Freunde fürchten, die erste Runde Erdbeeren könnte komplett deformiert werden, weil die Blüten und Fruchtansätze zerschlagen wurden. Hier sieht es weiterhin mitteltraurig aus, einiges überlebt vielleicht, einiges ziemlich sicher nicht, Rhabarber und Radieschen müssen halt jetzt schon mal gegessen werden, zumindest die besonders stark geschädigten Pflanzen/-teile. Die Stockrosen aus dem Gartencenter haben irgendwas, Pilz oder so, eklig. [Kurz gegoogelt: Malvenrost. Awesome.] Leider waren die teuer und jetzt weiß ich auch nicht. Vielleicht Chemiekeule.

Jetzt möchte ich noch mit Herrn Rabe „Dead to me“ weiterschauen, das trifft zufällig thematisch auch ein major Internet-Thema heute, das mich auch beschäftigt, für das ich aber noch keine richtigen Worte finde, also vielleicht später, oder auch nie, meist braucht es bei dieser Art Themen nicht auch noch meine Meinung in dem Wust aus Gebrüll und Betroffenheit.

Tag 1388 – Faultiertag.

Wir haben heute eigentlich fast gar nix gemacht. Das war super. Ein bisschen ungeplant, aber das Wetter war mies und mit Rotze-Pippi ins Schwimmbad wär sicher keine gute Idee gewesen, also gab es stattdessen Mittagsschlaf für Pippi und Herrn Rabe, Nachmittagsschläfchen für mich, ein wenig ausgehaltene Langeweile für Michel und ganz viel Ruhe für alle. Gut, am Ende des Tages gingen die Kinder ein wenig die Wände hoch, aber ich hoffe wirklich, dass es für Pippis Erkältung was gebracht hat, die schleppt sie ja nun auch schon wieder zwei Wochen mit sich rum. Was sie nicht davon abhält, mit großer Energie Grenzen zu testen, leider. Huff. Heute hatten wir wieder ein „Gespräch“, das darin endete, dass ich fragte „Hast du verstanden, was du nicht machen sollst?“ – „Den Föhn schmeißen.“ – „Warum hast du denn den Föhn geschmissen?“ – „Ich war sauer. Ich wollte dass du mir Socken holst und du hast nein gesagt.“ – „Ja, du warst sauer. Aber du darfst dann nicht immer Sachen schmeißen. Die können kaputt gehen und du kannst dir weh tun.“ – „Ja. … kannst du mir Socken holen?“ Gespräch mit Gänsefüßchen, weil sie halt erst was schmeißt und dann heult, wenn wir dann auch lauter werden. Das heißt, man muss, bevor man überhaupt mit ihr reden kann, abwarten bis der Zorn verraucht ist und gegebenenfalls trösten, dabei versuchen, auch selbst runterzukommen, weil mit dem Föhn schmeißen, ich meine, hakt’s??? Und überhaupt. Erziehung von dickköpfigen kleinen Rübennasen kriegt von mir lieb gemeinte 3/10 Punkten, macht einfach gar keinen Spaß und ist furchtbar viel Arbeit.

Ha, eins ist doch passiert: Herr Rabe hat unser kleines Lagerräumchen aufgeräumt. Das war nötig, aber wie nötig es wirklich war sieht man eigentlich erst jetzt, man kann sich nämlich plötzlich zu zweit darin aufhalten und noch umdrehen, Hammer. Note an uns: wir haben Eierfarben und sie sind bei der Osterdeko. Im bod.

Tag 1387 – Bjutidinge.

Lange keinen Bjuticontent mehr gehabt, hmm? Heute waren aber zwei Sachen, die wert* sind, festgehalten zu werden.

1. heute morgen schminkte ich mich, wie immer. Aber nicht ganz wie immer, denn mein einer Concealer war leer und ich habe noch so viele angebrochene, also nahm ich einen, den ich schon länger nicht benutzt hatte und nicht mehr wusste, warum. Farbe passte auch, ich wusste also wirklich nicht warum, bis ich im Bus saß und meine Augen einfach liefen und brannten und alles ganz schrecklich unangenehm war. Also entweder der war immer schon kacke** oder, was wahrscheinlicher ist, weil ich Sachen, die ich offenbar nicht vertrage, eigentlich direkt wegschmeiße, er ist schlecht geworden. Ich verbrachte also eine unentspannte Zugfahrt damit, mir Gedanken zu machen, welche augenfressenden Bakterien ich da auf der Haut hab und ob ich mir grad eine fiese Bindehautentzündung hole. Bei der Arbeit ging ich direkt in den Keller, immernoch mit laufenden Augen, und wusch mich. Weil ich heute zum Sport wollte***, hatte ich Abschminkzeug dabei und sogar ein kleines Schminkset mit dem nötigsten****, aber weil ich aussah wie ein Maulwurf und befürchtete, mir eventuell noch die Wimperntusche zu kontaminieren, sah ich vom neu schminken erstmal ab. Es hat mich niemand drauf angesprochen, aber ich hätte genauso gut ohne BH arbeiten oder ohne Schuhe können, da hätte ich mich genau so seltsam und, ja, ein bisschen nackt gefühlt. Umso froher war ich, als nach zweieinhalb Stunden das Brennen endgültig weg war und mein Computer eh Herunterfahrbedarf meldete, da ging ich mich schminken.

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2. ich war bei einem neuen Friseur. Und es war super. Shadi ist Syrer, hat einen Salon inanauf Grünerløkka und schneidet schnell, günstig und gut. Ich teste ja gern neue Friseur*Innen, indem ich einige wenige sehr konkrete Ansagen mache und sie ansonsten machen lasse und gucke, was draus wird. Habe ich am Ende „feminine Fransen“ im Gesicht oder den Hinterkopf auftoupiert und -geföhnt, ist das nicht so gut. Habe ich hinterher wirklich super kurze Haare, einen rasierten Nacken und fummle mir dauernd in den paar Millimetern am Hinterkopf rum, ist das gut. So möchte ich das.

Jo, bissl Butch, aber das ist schon ok bzw. dürfte sich durch Verminderung des Gel-Einsatzes deutlich verringern.

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*wert und wert, ne? Ich hadere im Moment wieder öfter. Das will doch eh keiner lesen, denke ich. Und dann schreib ich’s trotzdem und es lesen Leute trotzdem und dann red ich mir wieder ein, dass ich ja gaaaaanz allein für mich schreibe, aber sein wir mal ehrlich: dann ginge auch ein Tagebuch in der Nachttischschublade.

**im Sinne von „vertrage ich nicht“

***das schaffte ich dann nicht, weil ein Meeting überzogen wurde und dann ein weiteres sich verschob

****einzelne Bestandteile sind sehr konstant (Mascara, getönte Tagescreme), andere variabel, im Moment: Augenbrauenstift, Under-Eye-Highlighter (weil man den gut mit den Fingern verteilen kann und keinen Pinsel braucht) und Rouge.

Tag 1385 – Unkrankes Kind die drölfzigste.

Pippi hat ja echt ein ausnehmendes Talent dafür, im Kindergarten seltsame Symptome zu zeigen, die dann ganz schnell wieder weg sind, sobald wir sie abgeholt haben. Heute neu im Angebot:

„Pippi hat den ganzen Morgen geweint und sich um 11:15 hingelegt. Wir müssen mal gucken, wie es ihr geht wenn sie aufwacht.“

Da war es zwölf.

Um zwei schrieb ich, wie es ihr denn ginge.

Da schlief sie immernoch und ich wurde gebeten, sie abzuholen, sie sei ja offenbar nicht fit.

(Exkurs: liebe Kindergartenmitarbeiter*Innen, wenn das Kind dann zwischendurch aufwacht, dann benachrichtigen Sie doch bitte die herbeieilende Mutter, denn die überlegt vielleicht grad im Zug, ob „hat sich hingelegt“ vielleicht ein Code für ganz stark sein müssen ist und das Kind vielleicht, aber lassen wir das, diese Gedanken sollen hier nicht sein.)

Mit schwärzesten, ungebetenen Phantasien kam ich jedenfalls in den Kindergarten, da war Pippi hoch erfreut, mich zu sehen, sprang zur Demonstration ihrer Fitness in jede Matschepfütze auf dem KiTa-Gelände und rannte dann singend zum Auto.

Ich glaube, das war den Kindergärtnerinnen auch ein bisschen peinlich.

Jedenfalls, ich bin ja total froh, dass sie nicht total krank ist, sondern halt Husten und ne Rotznase hat wie auch schon seit einer kompletten Woche und eben müde war, aber Himmel. Dieses Kind. Kann es nicht einfach mal ne Woche lang nicht solche Sachen machen?

(Morgen wird dem Kindergarten Herr Rabes Nummer gegeben. Morgen kann ich leider nicht mal eben von der Arbeit losspringen und dann halt zu Hause noch eine Stunde dranhängen. Und generell kann ich das halt genauso gut oder schlecht wie Herr Rabe und immer mich kontaktieren ist nervig für mich und zeugt nicht grad von Bewusstsein für gleichberechtigte Elternschaft. Außerdem ist Herr Rabe der empathische Krankheits-Kümmerer bei uns. )

Die Schule hat auch schöne Matschepfützen.

Tag 1384 – Ein bisschen von allem.

Gestern. Wir waren babysitten, alle zusammen, bei MM in Oslo, denn A. (w) wollte gerne 21 km rennen und A. (m) wandert momentan auf dem Machu Pichu. MM und Pippi sind ja bestevenner und deshalb war das ganze wirklich tiefenentspannt. Die Mädels bespaßten sich gegenseitig, ich redete und alberte viel mit Michel. Der braucht das grad, er klebt dauernd an mir und ich musste irgendwann wirklich sehr deutlich werden, dass ich nicht! Angeleckt! Werden! Will! Ich verstehe es ja, es ist alles viel, erst Mama ne Woche weg, dann Papa ne Woche weg, zwischendurch Feiertage und dann kommt noch das Hort-Ding dazu…

… ich habe heute den normalen Hort zu nach den Sommerferien gekündigt und den Sport-Hort für 5 Tage/Woche gebucht. Michel findet das blöd, weil er dann seine Freunde nicht mehr im Hort sieht. Ich verstehe das sehr gut und habe versprochen, öfter Nachmittagsbesuche und am Wochenende mit den beiden Freunden auszumachen. Ich habe Michel das gestern noch mal erklärt, dass ich den normalen Hort einfach nicht gut finde, dass er auch im Sport-Hort Freunde finden wird und dass es leider ein bisschen zu teuer ist, dauerhaft beide Horte zu haben. Er war wenig begeistert, hat sich aber darauf eingelassen, es zu probieren. Puh. PUH! Die Diskussion dann heute mit Herrn Rabe fortgesetzt, der gern hätte, dass sämtliche Transport-Optionen schon durchgesprochen und festgelegt wären, Michel soll ja dann ab Sommer mit den beiden Nachbarmädels eine zur-Schule-gebracht-werden-Gemeinschaft bilden und wir haben dann in 2 von 6 Wochen vermutlich 4 Kinder zu verteilen, das wird kuschelig im Auto und der 2. Erwachsene passt da definitiv nicht mit rein, aber es wird irgendwie gehen, es geht immer alles wenn’s muss. Außerdem ziehen die Nachbarn ja eh vermutlich im Winter um. Dann sind es 2/4 Wochen, aber auch nur 3 Kinder.

Im Garten wächst und gedeiht alles, das macht sehr viel Freude. Ich habe heute ein noch recht kleines Radieschen gegessen und Kräuter geerntet und ich hab so viel Pfefferminze, dass es für ein paar Monate täglichen Tee reichen müsste. Immer wieder faszinierend. Nur Gurki ist eine Sorgenpflanze.

Europa hat gewählt, viel grün, viel braun aber auch. Ach, ach. Wer wählt denn solche ekelhaften Figuren, frage ich mich immer, naja, Sachsen zum Beispiel, aber auch Frankreich. Ach, ach, ach. Darf ich nicht so viel drüber nachdenken, das lähmt mich und dann will ich wieder in einen Bunker im Wald ziehen und da meine Kinder vorm Klimawandel und Nazis beschützen.

Ich wäre echt gern mal wieder abends früher müde und dafür morgens nicht wie erschlagen. Die nächste Woche hat nur 3 Arbeitstage und dann 4 freie Tage ohne große Pläne, das wird bestimmt schön. Vielleicht kann ich etwas Schlaf nachholen. Jetzt aber erst mal dringend Licht aus.

Tag 1382 – Geschafft!!!

Uff.

Die Woche ist geschafft. Geschafft! Alle haben ausreichend Nahrung zu sich genommen, sind bekleidet mit einigermaßen sauberen Sachen und mit geputzten Zähnen morgens aus dem Haus gegangen, waren alle zu ihren Kernzeiten (bis auf Pippi und mich am Dienstag) bei ihren Tagesbeschäftigungen anwesend und haben sich nur selten gegenseitig angeschrien. Minimalziel erreicht, nächstes mal arbeiten wir dann am Ausbau dieser, nennen wir es optimistisch „soliden Grundleistung“.

Herr Rabe ist jedenfalls wieder da und nicht nur hab ich jetzt wieder wen zum Drag Race gucken, nein, der Sohn hat auch neue items zum Angeben:

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Putting some conference swag to use 😎

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und Herr Rabe hat 8 (!) neue T-Shirts sowie echt fancy anderen Kram. Es gibt Kinderbücher „A Children’s Guide to Kubernetes“, wo die kleine Giraffe App Phippy neue Freunde und ein Zuhause endlich zu Kubernetes findet und da musste ich so lachen, dass ich immernoch nicht verstanden habe, was Kubernetes jetzt genau ist. Ich muss mal dafür sorgen, dass wir auf Konferenzen und Meetings fahren, wo es „A Children’s Guide to the Centralised Procedure“ oder „A Children’s Guide to Inspections of Pharmaceutical Manufacturers“ gibt. Da ist bestimmt ein Markt!

Nun schon wieder seit ewig im Kinderbett weil Pippi erkältet ist und schlecht schläft. Ich möchte doch auch schlafen. Meh.