Tag 86

Heute morgen mal wieder festgestellt, dass das Kind immer langsamer wird, je mehr man es hetzt. Unfassbar, wie langsam so ein Kleinkind werden kann ohne Moos anzusetzen. Im Endeffekt mit dem Auto zur 700 m entfernten KiTa gefahren, ich Umweltsau. Aber wenn man um 09:28 vor dem Haus steht und um 09:30 da sein sollte, weil Mittwochs Ausflugstag ist und sie um 09:30 aufbrechen, ergibt sich da ein Zeitproblem. Schuld daran dass ich das Kind hetzen musste war übrigens das Baby bzw. dessen undichte Windel im eigentlich geplanten Moment des Aufbruchs. Ein chaotischer Start in den Tag.


Beim Gefängnis angerufen. Das Gefängnis hat nämlich das billigste Feuerholz hier in Trondheim. Freitag werde ich da hinfahren und 10 Säcke á 60 L Holz abholen, für 350 NOK (ca. 40 €). Dann können wir endlich unseren Kamin wieder beheizen, jetzt wo Herr Rabe bei YouTube gelernt hat, wie man das voll supi hinkriegt ohne alle 5 Minuten dran rumzustochern (was mich wahnsinnig macht).


Mittagessen mit Kollegin. Kollegin ist krankgeschrieben wegen Stress. Sie ist alleine für alle Bestellungen des Instituts verantwortlich, also ca. 200 Leute sagen ihr, was sie brauchen, sie bestellt das dann, bucht die Kosten auf die Projekte, nimmt die Bestellungen in Empfang und verteilt sie an die richtigen Empfänger. Das alles auf ner 70 %-Stelle, weil getrennterziehend mit 3 Kindern (4, 7 und 10 Jahre). Im Endeffekt hat sie seit September letzten Jahres 130 % gearbeitet (10-12 Sundentage, wenn der Ex die Kinder hat etc.). Jetzt hatte sie ein Feedbackgespräch mit ihrem Chef, es sollte darum gehen, wie man sie entlasten kann, also konkret ob und ab wann man eine weitere 50 %-Kraft einstellen könnte. Statt dessen ging es dann darum, wie sie im Homeoffice noch mehr arbeiten kann, wenn sie mit kranken Kindern zu Hause ist. Was sie gar nicht will. Jetzt ist sie krankgeschrieben, weil sie aus der Besprechung rausging und nicht mehr atmen konnte. Nein, auch in Norwegen ist nicht alles rosig…


Statistikkurs, letzte Vorlesung. War.


Statistikaufgaben gemacht, geht halbwegs. Hab mir ne app runtergeladen für die komplizierteren Rechnungen, sogar eine die Geld gekostet hat (ich bin da sonst extrem geizig). Macht leider nicht was ich will und ich weiß nicht warum. Seufz.


Das Baby schläft super viel. Ich glaube es ist, weil es sich jetzt ziemlich zuverlässig auf den Bauch drehen kann, das muss erstmal verdaut werden. Leider krieg ich es nicht so ganz hin, die Schlafpausen für mich zu nutzen (also vielleicht auch mal zu schlafen oder so) sondern mache da Quatsch wie Statistikaufgaben, Wäsche zusammenlegen und Gefängnisse anrufen.


Schon wieder vergessen, einen Termin für Dezember bei der allerbesten Friseurin der Welt zu machen. Ngaaaaa. Stilldemenz ist kein Mythos, ich sag es Ihnen. Dabei hab ich diesen Termin sehr sehr nötig. Haarausfall nach ner Geburt ist nämlich leider auch ganz und gar kein Mythos und ich beginne, etwas lustig auszusehen mit meinen dezent kahlen Schläfen.


Sauerteige angesetzt, damit ich morgen beim WMDEDGT wenigstens ein bisschen was zu tun habe. Sonst wär das eher so: Kind wegbringen, Stillen, Wickeln, Stillen, Wickeln, Stillen, Wickeln, Ballet, Bloggen, Bett.


Nacht vier, die das Kind ohne Windel verbringt. Hat bisher zwei von drei Nächten geklappt (das eine mal war eigentlich nur ein winziges bisschen, ehrlich!) und ich kann es kaum fassen!!!Einself! Vielleicht ist der kleine Zwerg tatsächlich komplett trocken?!? (Das jetzt hier zu schreiben ist der Härtetest. Murphy und so, Sie verstehen.)

Tag 85

Ein Tag ohne Überschrift.

Nichts besonderes gewesen heute, das Baby möchte viel schlafen aber ausschließlich mit menschlicher Unterlage und möglichst aufrecht, also wenn die Unterlage sitzt. Im Sitzen schlafe ich aber nicht so gut, deshalb hab ich heute eine lange Schlafphase genutzt, um Statistikkurskram zu machen. Manches geht echt gut, eigentlich schon fast zu einfach, und bei manchem hängt sich einfach mein Gehirn auf. Nun ja. In vier Wochen ist die Klausur und dann ist es vorbei. Woohoo. Und dann hab ich alle Punkte zusammen für meinen PhD. Also, falls ich bestehe, aber davon gehe ich mal aus. Das heißt, dann fehlen nur noch die drei Veröffentlichungen, davon 2 als Erstautorin *hysterisches Lachen hier einfügen* und dann noch die Dissertation schreiben, die ist dann aber nur kurz und dann die Verteidigung. Wenn ich daran denke, gehe ich jetzt schon in Schockstarre.

Tag 84 – Weiter wachsen

Mein liebes großes Kind,

drei Jahre. Sogar schon drei Jahre und drei Wochen bist du jetzt alt. Das letzte Jahr ist wie im Flug vergangen. An deinem zweiten Geburtstag waren wir am Meer, das Wetter war grau aber wir hatten uns und mitgebrachte Muffins und Spaß. Du hast deine ersten ernsthaften Versuche mit richtigen Klos gemacht zu dieser Zeit. Gestern bist du das erste mal ohne eine Schlüpferwindel ins Bett gegangen – weil du das so wolltest. Ich habe dich gefragt, zum ersten mal, ob du überhaupt eine Windel anziehen willst, und du sagtest nein. Ohne zu überlegen. Und ich sagte ok, dachte aber ehrlich gesagt „Ach du scheiße!“. Aber ich hab dir vertraut, noch nicht aus tiefer Überzeugung heraus aber ich habe mir gedacht, wenn du das entscheidest, wird es wohl klappen. Und das tat es auch. Heute bist du wieder ohne Windel ins Bett gegangen. Du hast gesagt, du bist schon ein großer Junge. Und das stimmt. Du machst so vieles schon alleine. Heute bist du auf den Klositz geklettert, weil du an die Klobürste wolltest. Mein erster Impuls war „Waaahhhhh“, aber du wolltest unbedingt und ich hab dich gelassen. Du hast super gut das Klo saubergemacht, genau wie ich das machen würde. Als du danach den Bürstenteil angefasst hast und ich gesagt habe, du musst dann jetzt Hände waschen, hast du das sofort gemacht. Wir sind ein gutes Team.
Meistens. Manchmal weigerst du dich auch standhaft, Dinge zu tun, die du eigentlich schon kannst. Du sagst dann, du musst noch weiter wachsen, du bist noch nicht groß. Und auch das stimmt. Bei vielen Sachen brauchst du einfach noch Hilfe oder möchtest Hilfe haben. Reißverschlüsse sind zum Beispiel oft noch schwierig zusammenzufummeln, hoch und runter ziehen geht aber schon alleine. Du kannst auch deine Schuhe selbst anziehen, aber wenn der Klettverschluss wirklich fest geschlossen sein soll, damit der Schuh nicht vom Fuß rutscht, brauchst du Hilfe. Morgens willst du am liebsten behandelt werden wie ein kleines Baby, und das ist auch meistens ok. Dann sitzt du auf meinem Schoß und ich puste jeden Löffel von deinem Frühstück kalt. Ich muss dich aus- und anziehen, obwohl das zu jeder anderen Tageszeit prima alleine klappt. Und irgendwie genieße ich das sogar ein bisschen. Denn dass du schon so groß bist ist auch für mich oft toll und manchmal ein bisschen doof.

<3 –
Deine Mama

Tag 83 – Wochenende in (sehr wenigen) Bildern 31.10./01.11.

Dieses Wochenende habe ich eher halbherzig ein paar Fotos gemacht, die schönsten Momente (und Fotos) sind leider unveröffentlichbar, weil das Kind einfach sosososo niedlich war in seinem Piratenkostüm heute, aber natürlich ist da überall das Kind im Porträt auf den Bildern. Aber langer Rede kurzer Sinn, hier sind Bilder:

Das Wochenende fing mit Kindertanzen an, das Tanzen fängt immer mit Singen an. Das Kind studiert schon mal den Text. Ganz links im Bild: die Füße von Kumpel E., der sehr neidisch das schicke Kleid des Kindes anschielte und dann seiner Mutter das Versprechen abrang, dass er das nächste mal auch ein Kid anziehen darf.

Das Wochenende fing mit Kindertanzen an, das Tanzen fängt immer mit Singen an. Das Kind studiert schon mal den Text. Ganz links im Bild: die Füße von Kumpel E., der sehr neidisch das schicke Kleid des Kindes anschielte und dann seiner Mutter das Versprechen abrang, dass er das nächste mal auch ein Kleid anziehen darf.

Nach dem Tanzen gab es Frühstück, dann haben wir drinnen gespielt weil das Wetter dieses Wochenende echt nicht zu irgendwas anderem als im Bett liegen einlud. Dann waren wir einkaufen, das Kind brauchte (schon wieder) neue Gummistiefel und für den Geburtstag am Sonntag noch ein Geschenk. Außerdem hatten wir vergessen, Halloween-Süßkram einzukaufen.

Halloween-Süßigkeiten vorher...

Halloween-Süßigkeiten vorher…

... und nachher. Gleich melde ich uns dann mal bei den Fat Fighters an.

… und nachher. Gleich melde ich uns dann mal bei den Fat Fighters an.

Ja. Hmm. Niemand war da wegen Halloween. Nun gut.

Super leckeres Lammkotelett mit Parmesan-Rosmarin-Kruste, Bohnen und Kartoffeln. Das Kind hat ca. 2 Tonnen Kartoffeln gegessen, aber ohne "das da" (Rosmarin). Fleisch? Bäh. Bohnen? Mal probieren... Bäh. (Ich: Seufz.)

Super leckeres Lammkotelett mit Parmesan-Rosmarin-Kruste, Bohnen und Kartoffeln. Das Kind hat ca. 2 Tonnen Kartoffeln gegessen, aber ohne „das da“ (Rosmarin). Fleisch? Bäh. Bohnen? Mal probieren… Bäh. (Ich: Seufz.)

Sonntag morgen. Ich so: Ey Kind, nicht in der Küche spielen bitte, hier ist es so eng, wenn du hier alles verteilst falle ich da noch drüber und *blablablablablablablabla*. Aber schicker Schlafi. #Dinovember und so!

Sonntag morgen. Ich so: Ey Kind, nicht in der Küche spielen bitte, hier ist es so eng, wenn du hier alles verteilst falle ich da noch drüber und *blablablablablablablabla*. Aber schicker Schlafi. #Dinovember und so!

Kindergeburtstag von M., 4 Jahre. Auch hier #Dinovember. Feier war mit Verkleiden, deshalb auch das Piratenkostüm, das Kind war einer von drei Piraten, dann waren da noch Superman, ne (hübsche) Hexe und ne Elsa.

Kindergeburtstag von M., 4 Jahre. Auch hier #Dinovember. Feier war mit Verkleiden, deshalb auch das Piratenkostüm, das Kind war einer von drei Piraten, dann waren da noch Superman, ne (hübsche) Hexe, Minnie Maus und ne Elsa.

Die Leiterin des Kindergartens hat auch ein Kind im Kindergarten (Minnie Maus), war also auch auf dem Geburtstag. Und die hat mich tatsächlich gelobt für meine Kreativität, weil wir den Säbel und die Augenklappe des Kindes selbst gebastelt hatten. Ich habe jetzt das dringende Bedürfnis, meine damaligen Kindergärtnerinnen anzurufen und zu sagen: HA! (Und vielleicht hab ich da ein klitzekleines Basteltrauma nicht verarbeitet.)

Nach der Feier war unsere Babysitterin da und hat mit dem Kind gespielt, während wir geputzt und aufgeräumt haben. Am Ende hatte das Kind dann noch ne Katzennase ins Gesicht gemalt, was sehr niedlich war, aber leider unfassbares Theater gab, als ich dem Kind eröffnete, dass zum Schminken auch das Abschminken gehört. Eieiei. Glücklicherweise (muss man echt so sagen) waren meine Abschminktücher wegen Nichtbenutzung* eingetrocknet und mit dem Feuchttuch ging nicht alles ab, sodass das Kind halbwegs beruhigt mit den noch sichtbaren Resten der Katzenschnurrhaare ins Bett gehen konnte. Und es wollte keine Schlüpferwindel anziehen. Ich Idiot, was frag ich auch. Jetzt bin ich ganz ganz ganz nervös und hoffe inständig, dass das Kind sich nicht einpullert heute Nacht.

Mit Baby auf dem Schoß bloggen? Eher nicht.

Mit Baby auf dem Schoß bloggen? Eher nicht.

Herr Rabe hat dann noch sehr (ungewollt) witzige Videos geschaut, wie man seinen Kamin richtig anfeuert. Jetzt sitzen wir vor unserem Kamin, in dem das Feuer prasselt. Schön.

Andere WiBs (und man muss sagen, die meisten machen bessere Bilder als ich, und machen überhaupt auch viel tollere Sachen mit ihren Kindern, also schauen Sie sich da ruhig mal um!) finden Sie wie immer bei Geborgen-Wachsen.

*Nicht, dass ich mich nie Abschminken würde. Aber ich hab seit einiger Zeit so einen 38°C-Mascara, der ist absolut Regen- und Tränen- und Schwitzefest, aber zum Abschminken brauchts nur warmes Wasser. Beste Erfindung ever! Und mehr als Mascara benutze ich selten, und nie wasserfeste Varianten.

Tag 82

Es ist mir wirklich ein Rätsel, wieso es in diesem Land, in dem Gleichberechtigung  in CapsLock geschrieben wird, keine kaum nicht-gegenderte Kinderkleidung gibt. Seit Tagen versuche ich für das Baby eine dicke Wolljacke zu bekommen, weil die Arme halt im Kinderwagen immer aus der Decke rausgewurschtelt werden bzw. in der Trage von oben der Nacken total kalt wird. Und im MaxiCosi sowieso, aber da kann man ja auch nen kompletten Anzug anziehen, das fänd ich in der Trage oder unter der fetten Daunendecke nen bisschen drüber. Aber wie dem auch sei, es gibt hier alles in drei Ausführungen:
– rosa
– blau
– extremst teuer
Ich will doch einfach nur ne Babyjacke haben!!! In gelb oder grün wäre schön, es ginge auch wollweiß, oder grau oder wenns unbedingt sein muss in dunkelblau, aber halt nicht in fucking rosa! Und da ich auch leider immer noch nicht im Lotto gewonnen hab, sind 520 NOK (55 €) einfach mal jenseits aller realistischen Budgets für Babykleidung. Heute wollte ich gerne die gesamte Babykleidungsabteilung des drölfzigsten Geschäfts, in dem ich nach einer Jacke suchte, einfach kommentarlos anzünden, weil WIRKLICH ALLES DA ROSA ODER BLAU WAR! ALLES!!!

Hrmpf.
Muss ich wohl selber nähen.
Hab ich keine Zeit für.
Hrmpfmpfmpf.

Tag 81 – Liebster Award

Eieiei, ich hab sowas wie einen Kettenbrief bekommen. Aber einen ganz netten. Ich mache mal mit, so eine charmante Aufforderung hab ich noch nie erhalten und wenigstens fehlt die obligatorische „und wenn du das nicht innerhalb von fünf Minuten an fünftausend Leute schickst, kommen Igor und Ivan und verhauen dich!“-Warnung. Der liebe Daddy-D von daddycheck hat mich für den Liebster-Award nominiert (mich! hihi. *verschämt ab*). Zu den Regeln gehört, dass ich jetzt hier so einen Orden einfüge:

Liebster-Award1

… so. Und dann mache ich mich mal an die Beantwortung der Fragen.

  1. Seit wann bloggst du schon? Hast du im Vorfeld bereits ähnliche Projekte gemacht?

Ich blogge seit 81 + 1 Tagen, anders gesagt, seit das Baby knappe drei Wochen alt war, anders gesagt seit einem Tag nachdem die Oma, die zur Geburt angereist war, wieder nach Hause gefahren ist.

2.  Was versprichst du dir vom Bloggen?

Öh. Nich viel. Eigentlich möchte ich nur gerne sowas wie ein Tagebuch haben, das aber mehr Interaktion bieten soll als halt ein Buch in meiner Nachttischschublade. Ich brauche auch ein bisschen gefühlten Druck, sonst klappt das nicht mit dem Tagebuchschreiben, das hab ich schon mehrmals versucht. Am ehesten habe ich die Hoffnung auf einen Onlineclan mit anderen Eltern.

3.  Wie gehst du damit um, ggf. auch mal kein oder kaum Feedback zu deinem Content zu bekommen?

Ich bekomme meistens kein Feedback und finde das auch gar nicht schlimm, ich meine, im Grunde ist alles was ich hier schreibe nur Blabla über das was ich am Tag so gemacht hab. Mit Ausnahmen, wenn ich mal einen Text nur zu einem bestimmten Thema schreibe. Aber da halt 90 % „nur“ Tagebuchgeblogge ist, erwarte ich gar kein Feedback. Aber ich freue mich über jeden Kommentar ganz doll, das schon :) .

4.  Sollten man deiner Meinung nach mit seinem Blog Geld verdienen dürfen (bspw. in Form von Werbung oder Sponsored-Posts)?

Klar. Wer Geld damit verdienen will und kann, der soll das gerne tun. Es sollte nur meiner Meinung nach fett „Werbung“ drüber stehen, damit Leser, die sowas ganz schlimm finden, von vornherein wissen, ah, das muss ich jetzt nicht lesen. Und ich finds schade, wenns Überhand nimmt, also wenn auf jeden normalen Post ein Sponsored kommt, finde ich das zu viel. Dann kann man gleich nen Testblog machen.

5.  Wo siehst du deinen Blog in einem Jahr?

Bei Tag 446 :) . 

6.  Hast du ein Internet-Idol (Youtube, Twitter, Blog etc.)? Wenn ja, wer ist es?

Pfuuuhhhh… Wenn ich groß bin, möchte ich (also mein Blogger-Ich) so sein wie Frau Novemberregen.

7.  Woraus schöpfst du am meisten Kraft?

Schlaf.
Nein, mal im Ernst: Um das Kinderinduzierte Schlaf-Defizit aufzuwiegen braucht es eine gehörige Portion Kinderlachen (und Kaffee).

8.  Was möchtest du deinen Kindern unbedingt für die Zukunft mitgeben?

Dass alle Menschen gleich wertvoll sind. Dass sich nichts ändert, wenn mans nicht ändert. Dass Gewalt und Krieg nie, nie, niemals eine Lösung sind.

9.  Wie sieht für dich der perfekte Tag aus?

Ausschlafen und danach gemütlich noch im Bett rumgammeln und mit der Familie kuscheln. Frühstück am besten auswärts, ganz in Ruhe und mit frischen, knusprigen, weißen Brötchen und Croissant und scharfem Rührei und einem gigantischen Kaffee Latte aus richtig guten Espressobohnen. Familienausflug ins Grüne oder noch viel lieber ans Meer. Ein langes heißes Bad mit Schaum und gutem Buch. Was geiles zum Abendessen (ganz ehrlich: ich liiiiieeebe ja Braten, ich Pseudovegetarier) mit Freunden und Wein. Mit Herrn Rabe und meiner allerliebsten Freundin S. einen Borowski-Tatort gucken oder auf ein Konzert gehen oder ich hätte auch tatsächlich mal wieder Bock auf Tanzen gehen, da wo die Musik sehr laut und die Beleuchtung spärlich ist, Musikrichtung entweder Minimal Elektrogeballer oder E-Gitarren-Indie-lastiges.

10.  Was würdest du anders machen, wenn du einmal die Zeit zurück drehen könntest?

Ich wäre nach meinem Auslandssemester in Schweden einfach in Stockholm geblieben. Herr Rabe hätte dann halt da nicht promoviert und der Rest hätte genauso sein sollen, nur halt in Schweden („denn Schweden ist das schönste Land der Welt, dort wo am Strand die Palmen stehen…“).

11.  Wie sähe dein Leben ohne Kinder aus?

Ohne Kinder hätte ich meinen geliebten Bulli noch und würde sehr viel mehr Zeit bei der Arbeit verbringen. Ich hätte inzwischen Spitzentanz gelernt und möglicherweise sogar französisch. Wir würden unser Geld in den Bulli und in Urlaube mit dem Bulli stecken, statt in Kinderschuhe und Winteranzüge. Wir hätten zwei Wohnzimmer, für jeden eins (das hatten wir vor den Kindern so und es war super toll, kann ich nur empfehlen). Und da ich nicht wüsste, wie toll das Leben mit Kindern ist, würd ich das Kinder-haben sicher auch nicht vermissen. Da bin ich nicht so romantisch…

Sooo, damit wären alle Fragen beantwortet. Dann geht es ans Nominieren, und das finde ich extrem schwer, weil man will ja auch nicht als Mini-Blog bei den „Ganz Großen“ anklopfen (die einen dann albern finden), viele haben auch schon mitgemacht (zum Beispiel Essential Unfairness, die ich sonst auch gerne nominiert hätte) oder finden sowas bestimmt eh doof oder oder oder. Aber nun gut, ich nominiere

Die Fledermama

Herrn Paul

Jenni (Flavius und Brutus)

und jetzt kommts, haha:

Casa Kaos und

Baby Sideburns

Und sie sollen die folgenden 11 Fragen beantworten:
Og de skal svare på de følgende 11 spørsmålene:
And they should answer the following 11 questions:

  1. Als Sie 20 waren, was war da Ihr Lebensplan?
    Da du var 20, hva var livsplanen din da?
    When you were 20, what was your plan for life?
  2. Fühlt sich das komisch an, das heute aufzuschreiben?
    Føles det rart å skrive opp det i dag?
    Does it feel weird to write that down today?
  3. Wo möchten Sie mal wohnen?
    Hvor vil du bo en gang?
    Where would you want to live?
  4. Welches Wort hassen Sie am meisten?
    Hvilket ord hater du mest?
    Which word do you hate most?
  5. Welches Wort lieben Sie am meisten?
    Hvilket ord elsker du mest?
    Which word do you love most?
  6. Wenn Sie heute ihren ersten Schwarm treffen, was geht Ihnen als erstes durch den Kopf?
    Du møter din første kjæreste ved en tilfeldighet: hva er din første tanke?
    If you meet your first love today, what is your first thought?
  7. Ist es ok, im Vorstellungsgespräch die Kinder zu verschweigen (vorausgesetzt, man wird nicht direkt danach gefragt)?
    Er det greit å fortie at man har barn i en jobb interview (hvis man ikke blir spurt direkte)?
    Is it ok not to mention that you have kids in a job interview (if you are not asked specifically)?
  8. Wenn sie eins der folgenden Dinge opfern müssten, was wäre es? Ihr Blog, Ihr Handy, alle Bücher in Ihrem Haushalt, alle Musik in Ihrem Haushalt?
    Hvis du måtte offre en av de følgende ting, hva ville du velge? Din blog, din mobiltelefon, alle bøker i huset ditt, all musik i huset ditt?
    If you had to sacrifice one of the following things, which would you choose? Your blog, your mobile phone, all of your books, all of your music?
  9. Kaffee oder Wein?
    Kaffe eller vin?
    Coffee or wine?
  10. Wenn Sie einen kinderfreien Tag hätten (mit oder ohne Partner), was würden Sie machen?
    Hvis du hadde en barnefri dag (med eller uten partner), hva ville du gjøre?
    If you had one day without kids (with or without your partner), what would you do?
  11. Sie fahren in den Urlaub: was ist das letzte, was Sie denken, bevor Sie die Haustür hinter sich schließen?
    Du drar på ferie: hva er din siste tanke før du lukker døren bak deg?
    You are going on vacation: what is your last thought before you lock the door?

Puuuhhhh, is auch irgendwie schon spät jetzt, aber hier noch die Regeln:
Her er reglene for Liebster Award:
Here are the rules for the Liebster Award:

  1. Danke dem Blogger, der dich nominiert hat
    Takk bloggeren som har nominert deg
    Thank the blogger who has nominated you
  2. Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat
    Lenk til bloggeren som har nominert deg
    Link to the blogger who has nominated you
  3. Füge einen der Liebster-Blog-Award Buttons in deinen Post ein
    Lim inn Liebster-Award bildet
    Paste the Liebster Award into your blog post
  4. Beantworte die dir gestellten Fragen
    Svar på spørsmålene
    Answer the questions
  5. Erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die du nominierst
    Tenk ut 11 nye spørsmål til bloggerne du vil nominere
    Make up 11 new questions for the bloggers you want to nominate
  6. Nominiere 5-11 Blogs
    Nominer 5-11 blogs
    Nominate 5-11 blogs
  7. Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast
    und verlinke von dort aus auf deinen eigenen Liebster Award Artikel
    Skriv en kommentar til de bloggere du vil nominere og lenk til din egen Liebster Award- artikel
    Write a comment to the bloggers you wish to nominate and link to your own Liebster Award post

Wooha, thats it.
Viel Spaß beim Beantworten :P

Tag 80

Ich habe heute fast anderthalb Stunden auf dem Fußboden eines Autohauses gesessen. Es mussten nämlich unsere Reifen gewechselt werden und das war so ein Angebotstag mit „Herbstcheck“. Ich war fünf Minuten vor Beginn da und bekam keinen Sitzplatz mehr und auch trotz mitgeführtem Baby keinen angeboten. Nicht so schlimm eigentlich, ich sitze gerne auf dem Boden, aber dann:

Dann hat der Spaß halt auch einfach mal ewig gedauert, und am Ende bekam ich einen Kostenvoranschlag über Bremsscheiben + -Klötze hinten erneuern, Wartung, Ölwechsel und irgendwas das „PKK bensin“ heißt, das alles sei total dringend nötig, besser gestern als heute und soll 7000 NOK kosten (also ca. 750 €). Meine Laune danach können Sie sich sicher vorstellen.


Das Baby ist jetzt vollständig registriert und hält sich legal in Norwegen auf. Ist das nicht schön?

2015-10-28 16.13.49

Das ging überraschend fix. Montag fast alle Unterlagen hingebracht, Dienstag die restlichen Unterlagen nachgereicht (außerdem musste Herr Rabe auch noch mal seine Fresse da zeigen), Mittwoch Zettel im Briefkasten. Effizient sind sie ja, die Norweger.


Ich fliege im November nach Oslo! Ich und das Baby besuchen meine Freundin A., das wird sicher ganz toll und ich freu mich schon total! :) Das Wichtigste was ich für die Reise brauche hab ich deshalb gestern auch schon mal gekauft.

2015-10-28 16.15.12

Die gute Zahncreme in Mini-Ausführung. Man gewöhnt sich übrigens tatsächlich ans nicht ausspucken und diese Zahnpasta ist so viel besser als alle Zahnpasta, die ich bisher hatte, es ist ein Träumchen sag ich Ihnen.

Tag 79 – Muh!

Der Tag ging so:
„Maaaamaaaaa! Klo! Trinken! Klooooooo!“ – da war es viertel vor sieben und das Baby war graaaade so fertig mit trinken, aber wenns aus dem Kinderzimmer Klooooo ruft, dann springt man. Egal.
In den Kindergarten gebracht, dabei versucht dieses Kooperationsdings besser hinzubekommen, ging ganz gut. Zu Hause Frühstück und Baby besaßen, nebenher Bankkram. Dann zur Uni gefahren, was mit der Arbeitsgruppe gegessen, dann Statistikkurs. Vorm Statistikkurs war das Baby voll nöckelig und wach, also noch 15 extra Minuten herumgewandert bis Baby eingeschlafen war. Dann in die Apotheke, Muttermilcheinfrierbeutel kaufen, die sind hier aus purem Gold mit Diamantenbesatz muss man wissen (und das entsprechende Kleingeld mitbringen). Zu Hause dann die Milchpumpe reaktiviert. Ich. Hasse. Dieses. Ding. Ich hab so eine kleine manuelle, aber ich komm mir trotzdem vor wie eine Kuh, die gemolken wird, oder eher sich selber melkt, was es nicht weniger absurd macht. So richtig angenehm ist das Saugen der Pumpe auch nicht, eher so mechanisch halt. Und man wird auch nicht dabei angeguckt und angelächelt und niemand streichelt einem mit dem ganzen Arm über die Brust. Aber was tut Frau nicht alles. Ich habe nämlich das dumpfe Gefühl (und gewisse Anzeichen), dass ich meine Tage bekomme. Und da fiel mir heute morgen siedend heiß ein, dass das ja normalerweise mit Migräne einhergeht. Das heißt, ich sollte darauf vorbereitet sein, stillunfreundliche Medikamente nehmen zu müssen. Also so zwei, drei Mahlzeiten sollten dann eingefroren bereit liegen. Also Pumpen. Grmpf.
Dann haben wir beim großen schwedischen Möbelhaus zu Abend gegessen und eine neue Pfanne gekauft, Herr Rabe ist da nämlich gestern so ein Malheur passiert (was mir exakt so auch hätte passieren können, und ich habs noch schlimmer gemacht weil ich noch gedacht hab, was raucht denn da so und wieso riecht das hier so komisch aber dann hab ich das direkt wieder vergessen und nix gesagt. Ha. Stilldemenz.). Jetzt haben wir eine neue Pfanne, drölfzig neue LED-Glühbirnen und eine Box für die lose herumfliegenden Handschuhe im Flur.

Tag 78 – Budussy

Ich bin furchtbar müde, dabei hab ich den ganzen Tag nix gemacht. Also fast nix. Das liegt am Baby: Es hat sich gestern das erste mal herumgedreht (Ja! Es hat es endlich geschafft! „Endlich“ – mit 3 Monaten und 5 Tagen. Ich bin ganz stolz und gerührt und auch ein bisschen wehmütig.) aber den Rest des Tages war es davon so überwältigt, dass es super viel geschlafen hat. Heute morgen hat es dann wieder schwerst gearbeitet an der Drehung, gestern hatte es nur eine Plastikwindel an und heute mit Stoffwindel waren natürlich erschwerte Bedingungen gegeben. Ich hab dem Baby dann geholfen und es auf den Bauch gedreht, aber damit ist es jetzt nicht mehr zufrieden, jetzt soll es gefälligst sofort auch vorwärts gehen.
Kurzer Exkurs in die Babyzeit des Kindes: Als das Kind sich damals (mit viereinhalb Monaten, ich hab das extra nachgeguckt gestern) auf den Bauch drehen konnte, war es damit erstmal eine Weile zufrieden. Also so in etwa einen Monat konnte man es gut mit irgendeinem rasselnden/knisternden/klingelnden Dings beschäftigen, das man ihm in Bauchlage in die Hand drückte. Erst dann fing es an, ihm langsam langweilig zu werden und es fing an zu robben, es hatte da eine sehr interessante Technik die aussah wie eine Robbe (tadaa). Sitzen konnte es von selber mit ca. 8 Monaten, krabbeln ca. einen Monat später. Nach jeder neu gelernten Sache gab es eine Phase des Ausbaus der Fähigkeit, bis dann das nächste dran war.
Nicht so beim Baby. Es will alles und das auch bitte gleichzeitig. Kaum schafft es sich seine Hände in den Mund zu stecken, versucht es sich meine Hände in den Mund zu stecken. Alles was mit den kleinen Ärmchen herangerafft werden kann, wird Richtung Gesicht und weit geöffneten Mund gezogen. Wenn es meine Hände ansieht, kann man quasi sehen, wie sich die Synapsen in seinem Gehirn verknüpfen, so aufmerksam ist es dabei. Und dann kommen auch schon seine Hände und greifen (!) nach meinen Fingern. Ja, Greifen wird natürlich auch schon geübt, etwas festhalten, was man ihm gegeben hat oder das es zufällig in die Hände bekommen hat klappt schon ganz gut, jetzt wird direkt zugepackt. Also versucht, zuzupacken. Denn das klappt natürlich genauso wenig wie das vorwärts bewegen in Bauchlage, aber davon will das Baby nichts wissen. Und da die Frustrationstoleranz bei Babys nicht allzu großzügig bemessen ist, sind unsere Tage momentan von Gemecker geprägt (nicht echtes Geschrei, nur so eine Dauerunzufriedenheit), gefolgt von Fressattacken und langen Schlafepisoden. Dass das alles zusammenhängt ist mir auch klar, aber das schlaucht halt auch mich ganz schön. Und teilweise komme ich dann eben auch zu gar nix, so wie heute. Nach der morgendlichen Plackerei musste das Baby mich dann nämlich erstmal aussaugen, um dann zu schlafen (auf mir drauf, ohne Chance es abzulegen), um dann nochmal ausgiebig zu speisen, und dann wieder einzuschlafen. Ich habe derweil 8 Folgen „Girls“ gesehen. Damit habe ich alleine heute mehr Sex gesehen, als ich in den letzten drei Monaten… ach lassen wir das. (Und ein neues Wort gelernt, siehe Titel.)


Herrn Rabes Firma ist heute in ein anderes Gebäude umgezogen. Deshalb wars auf der Arbeit etwas chaotisch und nicht so schlimm, dass er in seiner Mittagspause zur Polizei musste, um Unterlagen zur Registrierung des Babys nachzureichen. Dabei bemerkte er dann auch, dass er noch den Kindergartenrucksack des Kindes in seinem Rucksack hatte. Da dieser Fauxpas aber tatsächlich eine absolute Ausnahme war, weil Herr Rabe nämlich alles andere als ein Idiot Dad ist, fände ich es ja total gut, wenn er was zum #noIdiotDad vom Nuf schreiben würde. Nur mal so.


Festgelesen beim Gewünschtesten Wunschkind über (Klein-)Kinder und Kooperation. Ist hier ja auch so ne Baustelle (wo nicht?). Sehr gute Artikelserie zum Thema, Leseempfehlung für alle Babyeltern. Am besten ist es nämlich, wenn man die frühkindliche Kooperationsbereitschaft nicht erst versehentlich abgewöhnt, das ist einleuchtend, aber im Falle des Kindes wohl zu spät :/ .

Tag 77 – Ikke lov! *kann Spuren von mütterlicher Gefühlsduselei enthalten*

Mein liebes großes Kind,
Ich weiß, du glaubst ich seh das nicht, aber ich weiß genau, wie lieb du das Baby hast. Mir platzt jedes Mal fast das Herz wenn du angerannt kommst und aufgeregt rufst „Baby wach ewort!“ oder „Oh Nein! Baby weint!“, als hätte ich das nicht schon selbst mitbekommen. Wenn wir uns morgens anziehen, um zum Kindergarten zu gehen, fragst du ständig, ob auch das Baby mitkommt. Das Baby muss natürlich auch Mütze, Jacke und Handschuhe anziehen, so wie du. Wenn wir zum Tanzen gehen, soll auch das Baby ein Kleid anziehen, damit es gut mittanzen kann. Deine Kindergartenkumpels dürfen das Baby noch nicht mal ansehen, geschweige denn streicheln. Das Baby soll mit dir zusammen baden. Wenn du spielst, fahren deine Autos auch über das Baby und wenn das Baby unter seinem Spieltrapez liegt, stupst du das Bärchen an, damit es klingelt. Du erklärst dem Baby, dass es Sachen nicht in den Mund nehmen darf oder nicht hauen darf oder mich nicht beim Stillen beißen darf. Dass es nicht an seinen Fingern lutschen soll. Alles was du nicht darfst wird beim Baby von dir mit einem empörten „Ikke lov!“ kommentiert, „Nicht erlaubt!“. So gibst du dein Wissen weiter. Und wenn du denkst, ich sehe nicht hin, nimmst du manchmal seine kleine Hand in deine etwas größere. Oder streichst ganz vorsichtig mit zwei Fingern über die weichen Babyhaare. Da wird mir immer ganz warm ums Herz und ich bin unheimlich stolz, ein so unfassbar tolles und liebevolles und empathisches Kind zu haben.

Heute hast du das Baby, das meckerte, weil es sich auf den Bauch drehen wollte und nicht weiterkam, einfach herumgedreht. Unendliche Dankbarkeit sprach aus dem Blick des Babys. Überhaupt bist du für das Baby das Allergrößte. Wenn du da bist, kann es seinen Blick kaum von dir losreißen. Wenn du weinst, weint es mit. Ich bin sicher, es hat dich genauso lieb, wie du es.

Sicher werden auch noch andere Phasen kommen. Ihr werdet euch streiten, wie es nur Geschwister können. Und dann werdet ihr euch vertragen, wie es auch nur Geschwister können. Und das ganze mehrmals täglich. Aber diese besondere Beziehung zwischen euch, die bleibt. Ob ihr es wollt oder nicht.

<3 Deine Mama (die einen kleinen Bruder hat, den du nicht kennst)