Wir haben heute zum ersten Mal seit März die Babysitterfamilie getroffen, das war so super schön. Wir haben die alle so gern, nur leider ist S. so schlimm chronisch Lungenkrank, dass sie an Covid19 vermutlich sehr schwer erkranken und möglicherweise sterben würde, weshalb sie im Prinzip seit März völlig isoliert leben. Uff, uff, uff. Aber die großen und die kleinen Kinder hatten Spaß miteinander und wir Erwachsenen saßen mit Abstand im Garten und unterhielten uns und das war wirklich toll.
Da habe ich nahezu drüber vergessen, dass ich vorher mit Muffin beim Tierarzt gewesen war, wo sein kurz zuvor von selbst geplatzter Abszess geleert und gespült wurde (think pink: immerhin keine OP mehr nötig!), was… unschön war. Ich gehe mal nicht weiter ins Detail.
Morgen darf er dann die Mädels kennen lernen, und die ihn, das wird bestimmt sehr spannend für alle. Und dann wird ja auch Pippi schon 5! Die große Zwergmaus. Hach. Genau genommen fühlt es sich für mich grad gar nicht wie „schon fünf“ an, sondern wie „endlich offiziell fünf“, weil sie so weit für ihr Alter ist, dass ich gerne mal vergesse, dass sie erst vier ist.
(Mal gucken, wann sie morgen vorm Bett steht und feiern will. Es erscheint mir schon wieder unklug, dass ich noch wach bin.)
Ich hab die Meerschweinchen ja wirklich sehr gern. Heute hab ich mir zum Beispiel einen Ast gefreut, als sich Muffin nicht nur zwischen den Ohren von mir hat kraulen lassen, sondern dass er das wirklich zu genießen schien – hat die Augen zugemacht, ist einfach liegen geblieben und hat mir danach den Finger abgeleckt, nachdem er es erst ganz vorsichtig mit Knabbern versucht hat. Ja, mir ist sehr klar, dass das kein artgerechtes Verhalten ist, aber solange er die Ladies noch nicht treffen darf (2 Tage noch, aber dann wird vielleicht wieder operiert, also… Ende der Woche so?) denke ich, von Menschen gekrault werden ist besser als gar keine Zuneigung.
Heute Abend ging ich alleine spazieren und da erblickten meine Augen etwas, das, wie ich gelesen hatte, unbedingt auf den Meerschwein-Speiseplan gehört.
Da ich aber eher unsicher bin, was so Kräuter und Gedöns angeht, stapfte ich auf die Wiese, um die Flora Incognita-App zu bemühen (eine ganz tolle App, die ich gerne weiter empfehle!). Zwar war es etwas dunkel, sodass die Pflanzen nicht eindeutig identifiziert wurden, aber Wiesen-Bärenklau war dabei und da im selben Moment meine linke Wade furchtbar zu jucken und zu brennen anfing, bin ich sehr sicher, das Richtige gefunden zu haben. Und dank Flora Incognita und meiner juckenden Wade hab ich das Zeug dann auch einfach da stehen gelassen.
Wiesen-Dermatitis! Klingt… toll.
Awesome. Ich gehöre also zu den Menschen, die laut Wikipedia „empfindlich reagieren“.
Sieht gar nicht so wild aus, aber es juuuuuuuuuuckt!
Den Schweinchen habe ich dann Unverfängliches mitgebracht:
Giersch, Breitwegerich, Löwenzahn: geht immer und beißt die Pflückende nicht.
Und ich weiß jetzt auch, dass unser Fenistil-Gel abgelaufen ist. Wird gleich auf der Deutschland-Einkaufsliste, die ich heute gemacht habe, ergänzt. (To-Do Einkaufsliste machen: check.)
Bevor Sie sich sorgen: es war GANZ SICHER kein Riesen-Bärenklau. Den erkennt man, wenn man davor steht. Oder viel eher darunter. [Hier sollte ein Bild sein, das ich ganz sicher mal in Tromsø gemacht habe, von einem Riesen-Bärenklau, der bestimmt 2,5 Meter hoch war – keine ungewöhnliche Größe dort. Weshalb er auch Tromsø-Palme genannt wird. Aber ich finde das Bild nicht. Schweinerei.]
Ein Wochenende in den Ferien. Bisher ist es leider nur so naja. Die Kinder haben eine ziemlich herausfordernde Laune, und zwar beide. Die To-Do-Liste ist lang. Auf dem Teppich, dem einzigen den wir haben, hat irgendein Kind Milch verschüttet, und jetzt riecht der Teppich seltsam und alles, was da drauf gelegen hat, auch. Ich habe auf diesem Teppich eben Yoga gemacht, tja. Ich habe so sexy Dinge wie Schnecken und Meerschweinen saubermachen getan, eingekauft, gekocht und wurde dafür ziemlich viel von der U10-Fraktion meiner Mitbewohner*Innen angeschrien. Voll schön.
Morgen wird bestimmt besser.
Was heute schön war: ich habe die Meerschwein-Ladies wieder im Bad laufen lassen, während ich den Käfig gereinigt habe und sie sind jetzt viel mutiger. Ich blieb noch ein bisschen im Bad stehen, weil es so putzig war, wie sie sich „unterhaltend“ um die Verstecke herum und durch die Verstecke hindurchliefen, alles gründlich auskundschafteten, mal hier ein Blatt und da einen Halm im Vorbeigehen annagend. „Mukmukmukgubbelgubbelgubbel“-Gespräche, so niedlich. Und die laufen so witzig, die Rennwürste. Ich bin tatsächlich sehr froh, dass auch die Ladies jetzt mehr vom typischen „Meerschweinchen sind neugierig“-Verhalten zeigen und mich zumindest nicht mehr konstant als Bedrohung wahrnehmen. Jedenfalls solange ich mich nicht bewege oder Geräusche mache.
Ich überlege, meinen Instagram-Account wegen Inaktivität gleich ganz platt zu machen. Aber hier heute 12 Bilder vom Tag, mit variierend detaillierten Bildunterschriften, weil der Tag auch ganz schön anstrengend war.
I feel the Handschuh. Frühstückszeit. Kaffeezeit. Gartenliebe 1. Gartenliebe 2.Gartenliebe 3 (mit sehr vielen Bienen und Hummeln). Ehemannliebe. (Mit Besuch von lieben Freunden.)Kampf der Ringelblumenflut 1 (Ringelblumen sind die Pest!) Kampf der Ringelblumenflut 2. Mit verstecktem Hornveilchen. Meerschwein-TÜV. Hier sehen Sie Marshmallow, die den TÜV mit Bravour überstanden hat, aber sich ungern die Krallen schneiden lässt und mir aus Protest in die Finger zwackte. Bild von vor dem Krallen schneiden, danach war es nämlich ein zappeliges Wutschwein. Trost-Salat für die frisch pedikürte Meerschweintruppe. Meerschweinchen sind ja auch echt effektive Unkrautvernichter. Feierabend oder so. Mit anderem Besuch.
So, das war viel Besuch an einem Tag nach einer sehr langen Zeit mit nur sehr wenigen u d sehr seltenen direkten Sozialkontakten. Dementsprechend bin ich, offen gestanden, völlig im Eimer und gehe jetzt ins Bett. Gute Nacht!
Einziger abgehakter To-Do: Paniermehl machen. Premiere dabei: Michel wollte unbedingt *ohne* Gehörschutz mitmachen. Und hat es dann auch durchgezogen.
Das Bild gibt es in zwei Versionen. Auf der anderen stehen links im Bild noch unsere zwei Bierdosen von gestern, aber damit Das Internet™️ nicht denkt, dass wir Dosenbier trinkende Menschen sind, hab ich sie weggenommen. Dabei ist an Dosenbier ja nichts verwerfliches, nur assoziiert man diverse Dinge damit und herrje, Mut zum Dosenbier.
Ansonsten war heute mal wieder doofes Wetter, ich hab sämtliche Schweinchen sauber gemacht, Pippi hat sich sowohl rohe als auch mit frischen Kräutern aus dem eigenen Garten angebratene Champignons reingezogen, als hätte Michel nie dazu Kotzgeräusche gemacht und das hat mich sehr froh gemacht. Die Schweinchenladies werden langsam mutiger im Badezimmerauslauf, aber nicht so mutig, als dass sie sich aus dem Staub gemacht hätten, als Pippi nach einem Klogang die Tür sperrangelweit aufstehen ließ und ich es erst nach ein paar Minuten bemerkte. Überhaupt sollte sie gar nicht unten aufs Klo, weil da ja die Ladies rumliefen und argh. Dieses Kind tut einfach was es will. Muffin ist ja eh relativ mutig, oder abgestumpft, wer weiß. Heute habe ich dann auch mal geschnallt, dass er sein Antibiotikum sehr gern mag und ich ihn gar nicht in den Fixiergriff nehmen muss, um ihn das zu geben. Vielleicht hab ich ihn auch erfolgreich auf das Salatblatt danach konditioniert. Jedenfalls freue ich mich auf die Aussicht, ihn nicht zwei mal täglich einfangen zu müssen, das ist ja für ihn auch großer Stress.
Ich plane einen kleineren Ausflug zum „Apfelgarten“, einer wilden Wiese mit (ungepflegten) Apfelbäumen neben der Schule, um für die Schweinchen ein paar Zweige und Äste zu räubern. Bisher sind sie von Gehölz noch nicht angetan, außer Himbeeren (also nicht die Beeren, sondern die Pflanze), die finden sie ab und an mal gut. Andererseits kann ich mir auch gut vorstellen, dass die Vorbesitzer jeweils nicht so sonderlich kreativ bei der Nahrungsauswahl waren. Und die Apfelbäume da auf der Wiese können einen Beschnitt (und vieles mehr, eigentlich…) brauchen. An einem ist letztes Jahr ein riesiger Ast abgebrochen, also es sah jedenfalls so aus, aber der hängt wohl noch fest genug, jedenfalls ist er dieses Jahr ganz normal ausgetrieben und trägt auch, aber halt am seidenen Faden am Baum hängend beziehungsweise auf dem Boden liegend. Krass, was Natur kann.
Der Morgen begann mit leichtem Stress, weil das Sorgenschwein zur Tierärztin musste. Es hat, wie gesagt, Knubbel an Stellen, wo keine sein sollten. Der eine ist eine verstopfte Talgdrüse, meiner Meinung nach kleiner werdend und wie ich ja seit meiner Mammographie weiß, sind von selbst kleiner werdende Knubbel nie bedrohlich. Da machen wir erstmal nichts mit, es tut ihm auch weh, wenn man dran rum drückt, also dürfte Muffin über das in Ruhe lassen auch froh sein.
Der andere Knubbel ist leider ein größeres Rätsel, eine Biopsie und Anschauen unter einem normalen Praxismikroskop ergab nur „kein Abszess“ (hätte ja vielleicht von der OP kommen können?) und jetzt ist die Probe unterwegs ins Labor zur genaueren Untersuchung.
Muffin hat alles in Schockstarre und ab und an kläglich fiepsend über sich ergehen lassen, selbst die Biopsie (mit einer super dünnen Nadel, aber trotzdem!). Und immerhin konnte ich ihn mal fotografieren.
Flauschi! Die Milben sind jetzt auch weg und über die ehemals kahlen Stellen wächst wieder Fell.
Danach waren Herr Rabe und ich Essen, unseren Hochzeitstag wenigstens ein bisschen nachholen. Im Loftet, einem Bauernladen mit angeschlossenem Restaurant (oder umgekehrt?). Das war sehr schön und sehr lecker und wir konnten mal länger als sonst miteinander reden und generell Erwachsenendinge tun.
Wieder zu Hause reinigte ich sämtliche Meerschweinkäfige während Muffin Auslauf draußen und die Ladies Auslauf im Bad hatten. Leider sind die Ladies echt bewegungsfaul (oder extrem ängstlich) und saßen nach 2 Stunden immer noch zusammengequetscht unter einem Tunnel. Tjanun.
Die Schnecken zu säubern hab ich nicht mehr geschafft, dabei wäre es fliegenmäßig dringend nötig.
Und Apropos Insekten: als ich abends ins Schlafzimmer kam, saßen da diese zwei verirrten Gesellen.
Die habe ich dann vorsichtig mit Hilfe eines Taschentuches (auf das sie draufkletterten) nach draußen bugsiert. Selbst im Regen sind Schmetterlinge da doch besser aufgehoben, als in unserem Schlafzimmer. Denke ich.
Leider gar nix passiert. Spannendste Dinge des Tages: Muffins Kiste sauber gemacht und Muffin dafür 5 Minuten bei Michel auf den Schoß gesetzt, wo die Gier auf Salat die Angst vor Michel besiegte. Michel Muffins Zähne gezeigt, wie man ihn wiegt und generell wie ich jede Woche Meerschwein-TÜV mache. Michel war fasziniert von den Zähnen („Da sind ja unten AUCH WELCHE!“) und dem Penis. Leider hat Muffin 2 Gnubbel an Stellen, wo keine sein sollten und damit einen Ausflug zum Tierarzt gewonnen, wenn ich aus der Quarantäne raus bin. Yeah.
Den Rest der Käfigsaubermachzeit verbrachte Muffin dann frisch gesammelten Löwenzahn in einem improvisierten Mini-Auslauf drinnen verputzend, weil es draußen heute den ganzen Tag regnete. Die Natur freut es und mich auch, ich schlafe ja auch nicht so gern bei mehr als 18 Grad im Schlafzimmer. Allerdings schlafe ich gern in einem trockenen Bett und damit kommen wir zum Aufreger des Tages (es gab auch keine wirkliche Konkurrenz):
Es hat sehr doll geregnet und ich hatte vergessen, dass ich das Schlafzimmerfenster sperrangelweit aufgerissen hatte, als es kurz nicht regnete, um kühle Luft reinzulassen. Hups. Dementsprechend müssen wir jetzt dann das Bett neu beziehen, das hoffentlich getrocknet ist.
Also 10 Tage Quarantäne, weil ich im Risikogebiet war, Tjanun. Morgen werd ich erst mal ausprobieren, wie ich die Kinder abholen kann, ohne deren Einrichtungen zu betreten, weil Herr Rabe ins Risikogebiet in die Hauptstadt fährt und da den Tag über bleibt. Stelle mir das so vor, dass ich im Auto sitzend hupe und die Kinder unter missbilligenden Blicken zu ihrer aussätzigen Mutter geschickt werden.
Wie auch immer. Der Tag war einigermaßen ereignislos. Ich hab mich in Arbeit vergraben, was nötig ist, weil Endspurt vorm Urlaub. Abends Kinder ins Bett gebracht, ein bisschen gekuschelt, dann Meerschweindamen sauber gemacht mit anschließendem Meerschweindamen-TÜV. Muffin ist dann morgen dran. Die Meerschweindamen sind Superschweinchen, haben jede ca. 25 Gramm wieder zugenommen (von den ca. 50 die sie, vermutlich durch etwas anderes Futter, nach dem Umzug zu uns abgenommen hatten), haben sehr viel Fell, hübsche Zähne, Ohren und Augen und jetzt auch frisch manikürte Pfoten. Niemand hat mich angepullert, insofern ein voller Erfolg.
Und jetzt muss ich wenigstens ein bisschen Schlaf nachholen. Heute war ein bisschen arg müde.
Freitag Streit, Samstag halb Streit, Samstag/Sonntag hundert Meter lange To-Do-Liste (Resultat von Streit), Zack, Wochenende um.
Ich muss ein Loblied singen auf Sonnencreme. Also auf Sonnencreme generell aber auf eine ganz besonders: Cl*n*que M*neral Sun Screen. Ich habe die fürs Gesicht schon länger und da ist sie schon wirklich gut, allerdings benutze ich ja meistens eine getönte Tagescreme mit Lichtschutzfaktor 30 und schminke mich dann, da ist extra Sonnencreme nicht nötig. Letztes Jahr habe ich mir dann aber auch die für den Körper gekauft und muss sagen, das war fast ein Erweckungserlebnis. Eine Sonnencreme die weder klebt noch Würstchen macht, noch gelbe Flecken in Kleidung macht, die ich vertrage (weil sie Parfümfrei ist) und die tatsächlich vor Sonnenbrand schützt. Wasserfest ist sie auch. Man sieht etwas weiß aus, das ist aber der einzige Minuspunkt. Ok, der Preis ist auch ein Minuspunkt, aber bei Sonnencreme bin ich preislich Kummer gewohnt, seit meiner Jugend (als 1 Flasche LSF 50 25 DM kostete, was so ca. 3/4 meines Monats-Taschengeldes waren. Glorious times, als es LSF >30 überhaupt nur in der Apotheke hab).
(Ach so, das ist keine bezahlte Werbung, sondern einfach Begeisterung, gleich mal den Markennamen etwas verfremden, wer weiß auf was für Ideen sonst Leute kommen…)
Heute Schweinchen gesäubert. Dafür erst mal den Draußenauslauf besser von oben gesichert. Und vergrößert. Die Sicherung ist noch provisorisch, bis die bestellten Karabiner da sind, aber jetzt ist es schon mal Katzensicherer und auch Vogelsicherer und macht mehr Schatten. Und was machen die Schweinchen? Nix. Marshmallow lag wie die Königin im Schweinshohen Klee (dieser Teil der Wiese wird nicht gemäht, unabhängig von Schweinchen) und chillte, Pølse lag wie die Königin unterm Häuschen und chillte. Bewegt hat sich nur Muffin, der später dran war und den ganzen Auslauf (2,7 x 2,7 m) für sich hatte.
Ich werde sehr froh sein, wenn ich nicht mehr zwei Käfige sauber machen muss. Das ist ein ganz schönes Gehampel und macht sehr viel Müll.
Weiterhin hab ich heute drei Eimer ungewolltes Kraut aus dem Blumenbeet geholt und optisch damit quasi gar nichts erreicht, das war etwas frustrierend. Im Hochbeet fahren wir knallharten Darwinismus. Die Stockrosen liegen ziemlich gut im Rennen.
Herr Rabe hat mit „Ich gucke mal, wo das Zeug für die Meerschweinchen hinkann“ für Aufräumgate 2 gesorgt, aber jetzt ist unser Gartenhäuschen sehr schön aufgeräumt.
Und wieso ist jetzt schon wieder viertel vor 12? Und morgen Montag? Ich bin noch nicht bereit dafür.
Muffin hat seine OP gut überstanden. Aber schön war es nicht und mir ist zwar klar, dass er ein Meerschwein ist, das nicht in solchen Kategorien denkt, aber ich habe das Gefühl, er ist sauer auf mich und menschlich schwer enttäuscht. Ja, Hurra, Vermenschlichung, ich weiß. Den Rest des Tages war er recht langsam, konnte erst auch gar nicht so gut laufen und schlief recht lange seinen Betäubungsmittelrausch aus, unter seinem Lieblingstunnel und mit dem Kopf tief im Stroh vergraben (ich sehe ihn sonst nie liegen, er ist ein unentspanntes Stress-Schwein). Jetzt frisst er aber wieder normal und guckt mich böse an, wenn ich zum Käfig komme. Morgen soll ich ihm Schmerzmittel geben, das kann ja heiter werden. Vermutlich hasst er mich bald für immer.
Wegen der Haut bin ich noch unsicher, ich fürchte, wir müssen Anfang nächster Woche noch mal zum Tierarzt. Da sind noch so viele Schuppen in seinem Fell, dass ich denke, die Parasitenmitteldosis war vielleicht zu niedrig? Oder so. Ach, ach. Armes Schwein.
Die beiden Damen gewöhnen sich langsam ein. Beide sind noch schreckhaft, wenn ich zum Käfig komme, heute durfte ich aber beiden ein Salatblatt anreichen (in Zeitlupe) ohne dass sie sich versteckt haben. Marshmallow ist eher schüchtern, Pølse etwas mutiger, aber beiden sei noch etwas Ruhe gegönnt, bevor ich bald mal ihren Käfig sauber machen muss. Die Kinder und ich haben heute einen Auslauf abgeholt, für draußen und/oder drinnen, wenn ich mich nicht doll irre, müsste der möglicherweise einmal ums Trampolin drum rum passen, das wäre natürlich ideal, wenn man den Auslauf so direkt 1. beschatten und 2. vor Fressfeinden von oben schützen könnte. Wir leben hier ja etwas ländlich und die Bussarde kreisen immer schön überm Feld vor der Haustür, außerdem leben ca. 35 Katzen in der Nachbarschaft… da muss ein ordentlicher Schutz her. (Außerdem ist unterm Trampolin das Gras am saftigsten und solange die Kinder tagsüber nicht da sind… ach, ich gucke morgen mal. Ungelegte Eier. Sonst muss ich halt noch ein Netz besorgen, das über den Auslauf gespannt wird, oder Herr Rabe muss einen Deckel bauen, oder oder oder.)