Tag 1031 – Nervositäts-Ablenkungs-Programm.

Heute habe ich Bad und Küche geputzt. Dafür gab es drei Gründe:

  1. Die Putzhilfe hat Urlaub und kommt erst am 19. wieder,
  2. Die Putzhilfe hat auch Höhenangst und steigt nicht auf Leitern oder Hocker oder dergleichen (wofür ich gar nicht mal undankbar bin, die ist hier ja meist allein und auch schon etwas älteren Semesters, ich bin nicht so scharf drauf die mit nem Beinbruch hier zu finden),
  3. Ich brauchte Ablenkung davon, dass weder der Mann neben der Chipsfabrik noch der Fahrradladen sich nochmal gemeldet haben (und aus Gründen sollte das weder Social Media noch Bewerbungen schreiben sein).

Jetzt sind Bad und Küche sehr sauber, auch wieder auf den Schränken und auf dem Waschmaschine-Trockner-Turm. Die Schnecken haben einen Satz frischer Erde und ich habe ein Gelege gefunden und eingefroren*. Wir haben für das Wochenende wieder Brötchen, die habe ich auch noch schnell gebacken. Nur angerufen oder sich sonstwie gemeldet hat noch keiner. Naja. Morgen könnte ich noch Saugen, Wischen und auf den tausend kleinen Regalen im Wohnzimmer staubwischen. Die Wäsche verräumen, den Kinderkram endlich ins Netz stellen und dann wollte ich ja auch seit ewig noch was nähen. Oh und Altpapier muss auch weg – unter anderem die zweieinhalb Ordner durchgeackerter ICH-Guidelines. Vielleicht ist mir das auch zu wenig rituell. Mal sehen.

___

Auto-Lobhudelei: produktiv umgesetzt, meine Hummeln im Hintern.

___

*nein, nicht um die aufzuheben. Um die… zu töten. Ca. 200 Schneckenembryos habe ich also heute auf dem Gewissen.