Morgen gibt’s Bilder, aber heute gibt’s nur noch Bett.
Müde
Tag 477 – Matratzenmeeting.
Heute langes Meeting mit Leuten aus Dänemark zu meinem eigentlichen Projekt gehabt. Noch nicht fertig verdaut.
Nach ewigem Gebrüll von Pippi (Backenzähne, ey. Ist zum Kotzen.) aus dem sie sich nicht helfen ließ, aus Verzweiflung Mausclips auf dem Handy angemacht. Nach fünf Mausclips und einem Ritter Rost-Lied drehte sie sich weg. Ich machte es aus und sie schlief langsam ein. Ich auch.
So müde. Gute Nacht.
Tag 474 – Fertig!
Ich und Pippi haben heute Abend die 7. Staffel Gilmore Girls zu Ende geguckt. Pippi wurde nämlich beim Ablegen wach und ließ sich nicht wieder zum Einschlafen bewegen. Auch nicht nach den zwei Folgen, eineinhalb Bananen, einem halben Becher Milch und einem halben Becher Wasser, mehrmaligen Rumtrageversuchen, Singversuchen und Kuschelversuchen. Irgendwann legte ich mich mit ihr einfach ins Bett ins dunkle Schlafzimmer und wartete (ohne Handy, bloß keine Licht- oder Ablenkungsquelle!) bis sie schlief. Dabei versuchte ich selbst nicht einzuschlafen, weil ich ja noch bloggen wollte. Es dauerte fast ne Stunde. Wissen Sie, wie müde man nach einer Stunde im Dunkeln ist? Sehr, sehr müde. Und viel Lust auf bloggen hat man dann auch nicht mehr.
In diesem Sinne: gute Nacht!
Tag 470 – Hupsi.
Hab ich mich doch versehentlich selbst mit Einschlafbegleitet. Tja. Also Pippi schläft jetzt. Ich wurde durch einen emailplingelton wieder wach, weil ich nämlich eine Mail auf meine RICHTIG EIGENE Blog-Mailadresse bekam. Die gab es nämlich zur *Trommelwirbel* neuen blogdomain dazu. Gestern Abend überzeugte mich Herr Rabe sehr spontan vom Erwerb der rabensalat.blog Domain, ich wollte dann noch ein mach-die -Werbung-weg-Paket dazu und Herr Rabe meinte, ein Privacy-Dings (das unsere Namen nicht als Seiteninhaber angezeigt werden) sei auch nicht schlecht. Und siehe da: nach nur kurzer Verwirrung klappt das alles wie am Schnürchen. Ich mag WordPress. Dafür kostet mein kleines Hobby hier jetzt ein bisschen was. Aber echt nur ein bisschen.
Also: Fanpost an die Mailadresse, die ich gleich noch ins Impressum schreibe (haben Sie überhaupt gemerkt, dass ich jetzt ein Impressum habe? Mir wurde gesagt, man bräuchte eins. Also machte ich eins, halbherzig und bestimmt nicht rechtssicher, und die ersten fünf Monate war es außerdem unsichtbar, wegen Dooftrotteligkeit meinerseits, aber hey, man kann nicht alles haben.) und Bilder von Schnecken auch gerne (Dankeschön, ich hab mich sehr gefreut!).
Tag 452 – Endlich Wochenende.
Ich weiß auch nicht so richtig, warum, aber diese Woche war furchtbar anstrengend. Hier ist eine Mischung aus PhD-Letztjahr-Panik, Backenzahntralala und allgemeinem Autonomiephasenhorror ausgebrochen. Ich möchte am liebsten eine Woche lang schlafen, dabei hab ich gar nicht mal wenig geschlafen in letzter Zeit. Das Wachsein ist grade nur sehr anstrengend. Da bin ich dann Freitag Abend auch einfach froh um ein Glas Rotwein, ein bisschen Schoki und die letzte Folge der ersten Staffel von Sherlock (nochmal geguckt, weil wirs können!). Selbst mit Pippi halb auf dem Schoß, weil Schlafen ohne uns im Moment mal wieder gar nicht geht.
Und jetzt: Bett. Morgen kein Wecker. Uff.
Tag 444 – Schnaps! (Das mache ich jetzt alle 111 Tage!)
Erstmal die vorläufigen Versuchsergebnisse. Ich brüte nochmal über Nacht um den Effekt zu maximieren, und dann versuche ich ein besseres Foto zu machen.

Bildunterschriften gehen nicht. Hmm. Also: das weiße da ist ein schöner, pelziger Bakterienblob. Exakt in der Größe von Michels Daumen.

Nach dem Waschen: wie Sie sehen, sehen Sie nichts. (Das was Sie vielleicht zu sehen meinen, sind Luftblasen.)
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Ansonsten nicht viel Neues. Ich war heute das erste Mal nach vier Wochen (wegen weiß nicht mehr, Portugal, Deutschland, Pippi krank) wieder beim Ballett und habe mich ordentlich doof angestellt irgendwie. Worüber ich mich besonders ärgerte: die Show-Choreografie ist auf ein Swing-Stück, das klingt ganz toll und sieht auch aus, als würde es Spaß machen, aber die sind schon bestimmt 3 Minuten weit gekommen, keine Chance, dass ich das mal eben ohne nochmal durchgehen lerne. Also ging ich 20 Minuten vor Schluss leicht angefressen nach Hause. Und habe seitdem einen Ohrwurm von meinem Lieblings-Quick-Step. Obwohl ich den sicher 10 Jahre nicht gehört hab. Vielleicht sollte ich nächstes Semester mal Solocharleston ausprobieren.
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Cytotoxicity assays sind doof. Vor allem, wenn sie einfach mal so gar nicht funktionieren.
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Manche wissenschaftlichen Artikel sind auch voll doof. Manche Leute können nämlich einfach nicht schreiben. Wenn ich auf der ersten Seite dreimal fast Einnicke, stimmt was nicht. Oder ich bin sehr müde.
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Ich bin so müde. Pippi kriegt Backenzahn Nummer drei und wenn ich mir den geschwollenen Gnubbel da so ansehe, tut es mir für sie mit weh. Resultat ist halt leider, dass hier viele Menschen wenig Schlaf bekommen. Und wie ich das so erzähle, sagt meine Kollegin, deren Kind eine Woche älter ist, als Pippi, dass ihr Sohn jetzt die letzten Zähne bekommt und voll schräg drauf ist. Und ich kann nicht anders, als sie zu beneiden: danach ist es bei ihr wenigstens vorbei. Wir hingegen haben noch 13 vor uns. Meh.
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Morgen ist Disputationsfeier. Also zuerst muss natürlich Disputiert werden. Deshalb denke ich wohl auch schon den ganzen Tag, dass heute Freitag sei: Disputationen dauern hier ja fast den ganzen Tag, deshalb hab ich mir für morgen nichts „richtiges“ zum Arbeiten vorgenommen. Und weil der Typ, der da disputiert unverschämt gut aussieht derjenige ist, von dem ich das RNA-Projekt übernommen habe, ist meine Teilnahme schon auch ratsam für mich selbst. Und abends eben Feier. Feier. Mit meiner Arbeitsgruppe. Oha.
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Jetzt aber swingend ab ins Bett.
Tag 435 – Piep.
Das muss Ihnen für heute genügen: wir sind gut zu Hause angekommen, es war eine sehr anstrengende weil lange und frühe Rückreise, alle waren bzw. sind sehr müde, die Minderjährigen schlafen schon und die Fühlt-sich-wie-80-Fraktion wird es ihnen bald nachtun. Morgen nehmen wir spontan Urlaub weil einfach nichts mehr geht. Also, bis morgen dann.
Tag 432 – Partyraben. Bielefeld Tag 3
Ausführlicher Bericht ist angefangen, aber grade fallen mir die Augen zu, die Kinder schnarchen hier auch so niedlich rum, kurz: müde, bis bald.
Tag 428 – Geburtstagszeug gibt’s später.
Ich bin zum Umfallen müde. Wirklich. Nix geht mehr. So viel schon mal: wir hatten einen schönen Tag, allesamt. Herzlichen Glückwunsch, kleiner Murch! <3
Tag 427 – Wie krass ist das denn?
Vor Monaten sagten hier Menschen, ich solle doch den Montag nach Portugal frei nehmen, damit ich Zeit hätte, Michels Geburtstag vorzubereiten. Hätte ich mal auf Sie da draußen gehört! Stattdessen war ich natürlich heute arbeiten, machte natürlich jede Menge Zeug und zwei Überstunden, um dann schon total gerädert hier noch Kuchen zu backen, zu dekorieren und Herrn Rabe für seine Einpackkünste zu bewundern.
Tja, und jetzt wird morgen mein Baby schon vier, ich kann es selbst kaum glauben, aber es ist wohl so. Vor vier Jahren um diese Zeit wartete ich immer noch auf irgendein Zeichen, dass es bald losgehen würde, es passierte aber einfach nix und ich fürchtete mich schon ein bisschen vor dem Frauenarzttermin am nächsten Morgen um acht, bei 41+0, weil ich nicht wirklich scharf auf eine Einleitung war. Tja, und dann war Michel plötzlich doch noch vor acht da, also rief Herr Rabe erst seine Eltern, dann meine Mutter und dann den Frauenarzt an und dann stießen wir mit der Besten auf das alles an, den ganzen verrückten Scheiß, der in den letzten paar Stunden passiert war, ich legte Michel das erste Mal an, er saugte direkt und sie sagte zu mir: Jetzt kriegst du so richtige Muttinippel.
Damit hatte sie Recht.
Und damit, was sie zwischen zwei Presswehen zu mir sagte, auch.
Gleich bist du Mama! Wie krass ist das denn?
