Ich hab mir mal einen Sommer lang nicht die Beine rasiert. Aus mehreren Gründen.
Erstens wollte ich wissen, wieviel Behaarung denn da überhaupt wächst, wenn ich sie lasse, schließlich enthaarte ich meine Beine seit meinem 12. Lebensjahr.
(Kurzer, aber lustiger Exkurs: als ich mir die Beine das erste Mal rasierte, kurz vorm Schwimmbadbesuch und ohne meine Mutter, die da eh Kind der 60er ist, zu Rate zu ziehen, wusste ich nicht, dass Feuchtigkeit ein essentieller Faktor dabei ist. Ich rasierte also trocken mit dem stumpfen Nassrasierer (jaja, wieso heißt das wohl so, hmmmm?) meiner Mutter. Im Schwimmbad sah ich dann aus als wäre ich durch Ameisenhaufen dorthin gewatet. Meine damals beste Freundin sagte auch sofort als ich aus der Dusche kam: „OH GOTT, HAST DU ETWA KEINEN SCHAUM GENOMMEN???“. Ich horchte sie daraufhin vorsichtig über die richtige Technik aus. Sonst wäre es wohl bei dem einen Versuch geblieben.)
Zweitens hatte ich die (zwei? drei?) Jahre davor ausschließlich epiliert, in der Hoffnung, die Behaarung würde weniger borstig-pieksig und insgesamt weniger werden. (Spoiler: Nö. Weniger borstig-pieksig wird’s wenn die Haare länger werden. Und weniger… naja. Siehe unten.) Ich hoffte also auf mäßige Befolgung, ich bin ja auch blond, so sehr sollte das also nicht auffallen.
Drittens stellte ich irgendwann beim Epilieren fest, dass ich alle 2-3 Wochen 30-40 Minuten damit beschäftigt war, mir Haare auszureißen, also ziemlich viel Zeit darauf verwendete, mir Schmerzen zuzufügen (Ja, man gewöhnt sich dran. Nein, es tut nicht irgendwann gar nicht mehr weh. Hallo, Ameisenhaufen.).
Und viertens ist ja aus einer feministischen Perspektive dieses ganze Entfernen von bei erwachsenen Frauen völlig natürlicher Behaarung auch totaler Schwachsinn und eine neumodische Erscheinung sowieso und wann hat sich eigentlich das letzte Mal ein Mann für mich die Beine rasiert??? (2004, und ich fands furchtbar, der Mann piekste und kratzte von Brust bis Wade).
Also probierte ich es einfach aus. Und hatte bald recht flauschige Beine. Blonde Behaarung sieht man vielleicht nicht so wie braune, aber dafür werden meine Beinhaare echt lang und locken sich auch irgendwann, kurz gesagt, ich sah bis zur Mitte des Oberschenkels exakt so aus wie mein Bruder. Ich erwischte mich manchmal dabei, wie ich versonnen meine Schienenbeine kraulte, weil sich das so witzig anfühlte. Am wenigsten störten mich unerwarteter Weise die Blicke der Anderen. Feministisches Statement und so. Die Argumente hatte ich parat, nur leider sprach mich nie (!) jemand direkt darauf an. Also dachte ich mir, soll se doch gucken, mir Wurscht. Aber mich störte es irgendwann dann doch. Mich störte, dass die Haare sich unter Strumpfhosen komisch abzeichnen oder durch den Stoff nach draußen pieken. Mich störte, dass mich die Haare bei bestimmten Hosen oder Socken kitzelten. Ich hatte Angst, dass mich der Ballettlehrer zum Korrigieren anfassen und flauschiges Bein merken würde. Und als dann ein Termin im Spa anstand entschloss ich mich, das Experiment abzubrechen. Für mich.
Ein bisschen überlegte ich dann, wie ich das machen sollte. Beim nass Rasieren (mit Schaum) hab ich mir mal eine 5 cm lange Narbe am Schienenbein zugefügt, die sieht man immer noch (Stichwort Sparschäler). Außerdem sind die Klingen teuer und ungerechtfertigter Weise auch für Frauen nur wegen irgend welchem unnötigen Aloe-Vera-Gedön und Goldbeschichtung und trallala nochmal viel teurer als für Männer mit ihrem genauso unnötigen Lithium-High-Tech-Ultra-Sound-Quatsch. Vom Epilieren hatte ich aber immer erstmal einen Tag rote Punkte (der Spa-Termin war am nächsten Tag) und dann später dauernd eingewachsene Härchen, das war also auch nicht soooo der Knüller. Zudem immer einige Härchen stehen blieben, die mich fortan bis zur nächsten Epiliertour wahnsinnig machten.
Schlussendlich entschied ich mich für den Kompromiss nämlich trocken rasieren mit der Rasierfunktion des Epilierers. Und es war super. Super glatt, kein Haar übrig gelassen, wesentlich schneller und vor allem schmerzloser gemacht als Epilieren, keine Hautreaktionen, schneiden kann man sich auch nicht dabei. Ein Träumchen.
Leider geht der Rasierer seit Kurzem nicht mehr. Hat wohl den Heimaturlaub nicht vertragen. Jedenfalls wollte ich heute meine Beine rasieren und es passierte ungefähr nix. Und da stand ich wieder, die feministisches Statement-Überlegung ist immer noch da, es ist weiterhin eigentlich Quatsch und zeugt nur von bekloppter „Hygiene“-Sozialisation (als wären Haare an den Beinen unhygienisch) und „Du musst immer alle sexuell zumindest nicht abstoßen“-Denke aka schlechtem Selbstwertgefühl. Plus ein bisschen An-den-Beinen-kitzeln.
Jedenfalls hab ich gleich heute einen neuen Rasierer gekauft.
Monat: Januar 2016
Tag 157 – Backtag und so
Heute habe ich Brot, Brötchen und eine Art Toastbrot gebacken, das soll Zwieback werden fürs Baby. Das Rezept ist relativ Freistil von mir, wenns klappt schreibe ich das auch hier auf. Ohne Zucker und nur 1 Prise Salz, auf Salz ganz verzichten hab ich mich nicht getraut, es werden dem ja ganz viele Sachen nachgesagt (in so Backblogs geht es immer entweder um die Krume oder die Kruste, ich dachte ganz lange die Krume wäre die Kruste, aber das stimmt gar nicht, die Krume ist das Innere vom Brot. Die Kruste ist die Kruste. Die Krume soll oft fluffig oder wattig sein, das wär für die Kruste eher nicht so wünschenswert.). Fürs Backen ging 2/3 vom Tag drauf, danach waren dann auch schon Mann und Kind zurück und ich merkte an, dass ich gerne duschen würde. Daraufhin duschte ich dann mit Kind (hrmpf). Adé, 20 Minuten Alleine-Zeit… Nach dem Duschen war es schon Zeit für Abendessen, es gab Kartoffelsticks mit Sesam und dazu Joghurt-Knobi-Dip von gestern, Kräuterquark und Avocadodip. War sehr lecker, nur das Kind wollte nix. Das Baby lutschte glücklich ein Stück Kartoffel in sich rein und aß zum Nachtisch noch die zwei Stücke gedünstete Birne, die es heute Mittag wegen satt nicht wollte. Bisher klappt das mit dem selber essen so mäßig, das Baby hat halt noch keine gute Kontrolle über „wie fest muss ich drücken“ und ist dann immer sehr dankbar, wenn wir ihm die Stücke hinhalten und es nur noch abbeißen muss. Das klappt aber ganz gut und wenn das Baby nicht direkt nach dem Abbeißen breit Grinsen muss, bleibt das Essen auch tatsächlich im Mund, wird etwas gekaut und dann geschluckt.
Nach dem Essen Kind ins Bett und dann Dogma geguckt, hurra. So ein Quatsch, aber guter Quatsch und außerdem erinnert der Film mich total an Früher und Filmabende mit 10 Freunden im 10 qm Wohnzimmer meiner Mutter damals.
Leider danach wieder Babygeschrei, ich weiß nicht wieso, aber wenn wir ins Bett wollen muss es seit ein paar Tagen erstmal eine Weile brüllen. Das ist sehr unschön. Ich kann da auch nichts machen, in der Situation ist nur Herr Rabe gefragt und der soll es dann Bitteschön in der dunklen Wohnung herumtragen. Doof. Vielleicht liegts am Robben? Ich habe heute gesehen, wie das Baby im Bad Ca. 2 cm vorwärts gerobbt ist, vielleicht ist das sehr aufregend. Also bestimmt. Hoffentlich beruhigt sich das bald.
Tag 156 – Babymassage
Als das Kind damals ein Baby war, machten wir einen Babymassagekurs. Der ging über mehrere Termine (4? 5?) und jeweils 30 Minuten. Geleitet war der Kurs von einer Hebamme mit irgendeiner Babymassagefortbildung, wir saßen zu sechst mit unseren nackten Speckbabys auf dem Boden in einem krass überheizten Raum und massierten was das Zeug hielt. Das Babykind pullerte mich in den 30 Minuten jedes Mal zwei- bis dreimal an, sodass ich ab dem zweiten Mal nur noch in abgeranzter Jogginghose und bei 60 Grad waschbarem Hemdchen hinging. Das Babykind genoss die Massage eigentlich immer sehr und hielt mir irgendwann sogar zufrieden Grinsend seine Füße hin, damit ich die auch gut kneten konnte. Nur Gesicht und Kopf allgemein, das konnte es nicht haben und fing an zu weinen oder den Kopf wegzudrehen. Das ist die Vorgeschichte.
Heute war ich mit dem Baby beim Babymassagekurs. Ein Termin, 45 Minuten. Geleitet von einer Physiotherapeutin mit irgend einer Babymassagefortbildung, ich weiß nicht, wie viele wir waren, vielleicht so 40? Es war jedenfalls super voll. Wir saßen mit unseren Speckbabys, die alle noch eine Windel anhatten, in einem krass überheizten Raum und versuchten, vor lauter Babygequengel und -geschrei* irgendwas von dem zu verstehen, was die Physiotherapeutin erzählte. Um das Baby vernünftig massieren zu können, hatte ich ihm irgendwann trotz der pikierten Blicke meiner Nachbar*Innen (es waren auch zwei Papas da) die Windel auch ausgezogen, ich bin ja eine erfahrene Babymasseurin und hatte eine saugfähige Wegwerfwickelunterlage mitgebracht. Nun ist ja das Baby sehr mobil und außerdem gab es ja sooooo viel für das Baby zu sehen, andere Babys, andere Mütter, die Spielzeuge anderer Babys, die Wasserflaschen anderer Mütter, jedenfalls drehte sich das Baby ständig weg und rum und interessierte sich eher am Rande für meine Massageversuche. Mit zunehmender Menge auf dem Baby verteilten Babyöls wurde es auch immer schwieriger, das zappelnde Baby in eine Maggagegerechte Position zu bringen, bis es mehr einem ungleichen Wrestlingkampf (schon mal versucht, eine mit Seife eingeschmierte Babyrobbe festzuhalten? Ich auch nicht. Aber so stelle ich es mir vor.) glich. Das war mir dann zu doof und ich massierte ein bisschen den Rücken des im Vierfüßlerstand wesentlich weniger zappeligen Babys. Das fand das Baby offensichtlich toll, so toll, dass es auf die Unterlage pullerte (mehr pikierte Blicke meiner Nachbar*Innen), aber dafür war die Unterlage ja da. Nachdem die Blase leer war, durfte ich das Baby sogar wieder rumdrehen und ihm das Gesicht massieren, was es, im Gegensatz zu wirklich allen anderen Babys im Raum, sehr genoss.
Was ich damit sagen will: das Baby und das Kind sehen sich so ähnlich, aber sie sind so unterschiedlich im Wesen, es ist faszinierend.
Und: was haben die Norweger*Innen eigentlich für ein Problem mit Nacktheit?
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Auf die Gefahr hin, dass mich jetzt gleich alle hassen: mit David Bowie kann ich so gar nix anfangen. Mein einziger Bezug zu ihm ist „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“, in dem Christiane F. auf einem David Bowie-Konzert ihren ersten Schuss von einem Freund gesetzt bekommt. Dieses Buch hat bei mir einen extrem nachhaltigen Eindruck hinterlassen, aus Gründen, und deshalb war mir Bowie völlig unverschuldet immer irgendwie suspekt.
Aber die Nachricht von Alan Rickmans Tod hat mich, ja, getroffen klingt irgendwie blöd, aber berührt passt auch nicht, vielleicht am ehesten kurz traurig gemacht. So ein guter Schauspieler. Krebs ist echt scheiße. Und je mehr ich über Krebs weiß, desto scheißerer finde ich den.
Und den Film gabs dann weder bei Netflix, noch bei iTunes. Und YouTube ging auch irgendwie nicht. Hrmpf. Muss ich wohl doch alle Harry Potter-Filme nochmal gucken. Und Das Parfum. Und Stirb Langsam. Und Robin Hood. Das wird ein faules Wochenende.
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*(wenn man doch merkt, dass dem Baby das so gar nicht gefällt, warum massiert man dann stoisch am hysterisch brüllenden Säugling herum? Mir schoss schon die Milch ein, das arme Würmchen.)
Tag 155 – Laaaangweilig
Unspektakulärer Tag heute. Das Baby war nach der gestrigen Impfung noch etwas mitgenommen und hat die erste Tageshälfte eigentlich komplett verschlafen. Dann haben wir Mittag gegessen: Rest vom Reis mit Scheiß von gestern und vorgestern für mich und etwas Karotte und Reis fürs Baby. Merke: Reis ist noch echt schwierig, selbst zu essen, wird aber gerne vom Löffel probiert. Was etwas lustiger war, war dass das Baby auch unbedingt mein Getränk (der ewige Stilltee…) probieren wollte. Ich tat also ein minibisschen in einen Spielzeugbecher und ließ es nippen. Der Gesichtsausdruck des Babys changierte daraufhin zwischen „Willst du mich vergiften???“ und „Das ist ja toll, gib mir mehr davon!“, und das bei jedem Schluck aufs Neue. So hatten wir unseren Spaß, bis mir einfiel, dass wir heute noch einkaufen mussten. Heute Kleinigkeiten, morgen Großeinkauf, so dachte ich, aber Herr Rabe dachte anders und so holte er uns zu Hause ab, dann holten wir das Kind, während er im Kindergarten war schrieb ich im Auto den Einkaufszettel fertig und dann gingen wir alle zusammen Einkaufen. Jetzt haben wir fast alles was wir bis nächsten Dienstag brauchen und können theoretisch eingeschneit werden. Nicht dass es schneien soll, die Vorhersage ist Saukalt – eventuell Schnee am Wochenende – Saukalt, sodass ich an den Schnee nicht recht glaube. Aber wir werden sehen.
Heute geht’s mal früh ins Bett, morgen muss ich um viertel nach Acht beim Arzt sein, das heißt ich muss um viertel vor acht das Kind im Kindergarten abgeliefert haben, das heißt, es frühstückt da, das hat bei dem neuen Kindergarten noch nie so recht geklappt, wird also spannend. Und danach hat das rosa Frauenfitnessstudio „Magic Thursday“ mit drölfzig Extrakursen und Gedön und weil ich ja Mitglied bin kostet mich der Spaß nichts extra. Deshalb gehe ich morgen zum Babymassagekurs (hoffe doch sehr, dass die Babys uns gut massieren, höhöhö) und zu „Mama und Mini Magic“, was auch immer das sein mag.
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Im Zuge des Liebster-Award-Artikels noch mal wehmütig daran gedacht, dass ich damals mit der noch ziemlich kleinen Babykugel im Regenponcho in der norddeutschen Pampa unter 69.999 anderen Leuten geweint hab, weil Blink182 einfach so eine unfassbar gute Show abgeliefert haben (und ich ein emotionales Hormonopfer war).
Zwölfies
Schon wieder der 12. eines Monats. Heißt: 12 Fotos machen. Meine an mich selbst gestellte Challange: Zwölf Selfies machen. :)
Los geht es mit dem Wecker, den ich aber mind. 2 Mal wegdrücke und noch ein bisschen liegen bleibe.

Snooze game.
Dann duschen, anziehen und Frühstück machen. Klassischer norwegischer Haferflockenbrei. Liebt das Kind auch.

Grøt machen.

Frühstück. Blaubeer-Kiwi-Grøt.
Anschließend zur Arbeit radeln. Mit der richtigen Ausrüstung auch bei Minusgraden kein Problem.

Fahrrad fahren in Norwegen.
Viel gearbeitet, bin seit gestern in einem neuen Team, da gibt es viel zu lernen und viele kurze Meetings. Deswegen nur ein Bild zum Abschluss.

Letzter Schluck Kaffee vor Feierabend.
Dann das Kind aus dem Kindergarten abgeholt. Und anschließend irgendwie hauptsächlich als Kuschelunterlage hergehalten. ;)

Müdes Kindergarten-Kind die Treppe hochtragen.

Wir machen Selfies von uns, während die Kinder Maus gucken. 😆

Das Baby döst auf mir. 😍

Das Kind ins Bett gebracht, schläft und hält noch meinen Finger fest. Hachz 😍

Und schon wieder schläft das Baby auf mir.
Abends einen „Tee“ trinken. Also schwarzer Johannisbeer-Sirup mit heißem Wasser aufgegossen.

Vorm Schlafen nochmal tief ins Tee-Glas geschaut.
Nach so einer Zuckerbombe aber unbedingt Zähne putzen!

Fähne pupfen! 😁
Das wars erstmal von mir, mal gucken, was ich im Februar mach. Frau Rabe hat übrigens auch Fotos gemacht. Und noch viel mehr Links zu Teilnehmenden Blogs gibt’s wie immer beim Kännchen.
Tag 154 – #12von12 Januar ’16
Heute ist wieder der 12., das erste Mal in diesem Jahr und das heißt, es ist #12von12! Hurra! (Für die, die hier neu sind und nicht schon anderswoher wissen, was das ist: Man macht am 12. des Monats 12 Bilder, schreibt eventuell noch was dazu und verlinkt den ganzen Spaß dann beim Kännchen-Blog.)
Hier ging der Tag los wie immer, die Kinder schliefen noch und ich schlich mich aus dem Bett. Erstmal Kaffee.

Nach dem Anziehen und dem ersten Schluck Kaffee dann die Kinder wecken.

Plan scheiterte zunächst an deren Niedlichkeit.

Irgendwann war ich dann aber doch fertig mit die beiden Anhimmeln und weckte das Kind. Das Kind himmelte dann ein bisschen das schlafende Baby an, streichelte ihm über den Kopf und weckte es mit einem Küsschen (!!!) und freute sich dann darüber, dass das Baby so niedlich rumblinzelte und ihn dann fett angrinste. Da kriegte das Baby noch eine dicke Umarmung und ich schmolz vor Rührung über so viel Geschwisterliebe. Hachz.
Dann Kindergartenabliefern und so, unspektakulär das Ganze. Das Baby schlief auf dem Rückweg ein und so konnte ich noch schnell die Betten abziehen, bevor es wieder wach wurde. Denn von beiden Betten mussten die Laken gewaschen werden. Das Kind sollte wirklich abends nichts mehr trinken. Oder wir müssen es nochmal wecken, um aufs Klo zu gehen.

Zum Duschen noch nen Käffchen. Das Baby spielt auf dem Fußboden vor der Dusche rum und freut sich über seine nackte Mama das lustige Plätschern.
Auf zum Gesundheitszentrum, Kontrolle steht heute an. Etwas spät dran, eigentlich sollte die zum 5. Monat sein, aber da waren wir ja in Deutschland. Baby pennt natürlich genau passend vor der Tür ein.

Das Baby ist (Überraschung!!!) für sein Alter auf allen Gebieten (also motorisch und „sprachlich“) sehr weit. Was ich wirklich nicht wusste, ist dass die meisten Babys erst später mit „Bwwwww“ und „Wewewewewewewe“ und „Mamamamamamama“ anfangen. Größe, Gewicht, BMI, Kopfumfang sind alles totaler Durchschnitt, kein Gerede mehr von „hat zu wenig zugenommen“. Dafür war Impfen wieder fies (und später wurde mir dann klar, wieso in den Nebenwirkungslisten „vermehrtes Schreien“ steht. Eieiei. Aber besser als Keuchhusten allemal.).
Netflixen war nicht wegen technischem Problem, also döste ich auch mit dem Baby herum bis die anderen Familienmitglieder wieder da waren.
Das Baby wollte auch mal auf Papa schlafen und sorgte für einen weiteren Awwwww-Moment.
Jaha, I’m a weirdo.

Mein meditativer Moment des Tages: Kinderzahnbürste ausspülen. Die Zahnpasta schält sich in so lustigen Würstchen zwischen den Borsten her.
Nach dem Essen und dem Kind-ins-Bett-bringen (Kind war total übermüdet und rastete komplett aus, weil ich ihm die Zähne putzen wollte und dann nochmal, weil ich ihm nicht die Zähne geputzt hatte…) dann Aufgabenverteilung: einer Baby, einer Küche. Naja. Ich hab das Baby ja schon den ganzen Tag

Und dann: Jetzt.
Tag 153 – Noch mehr Liebster-Awardse
Soooo, es ist Zeit, ein paar Stöckchen abzuarbeiten, bevor die sich hier wie im Micado stapeln… Derdiedas Blog wurde für den Liebster-Award nominiert und das inzwischen schon zweimal, nämlich einmal vor *hust* fünf Wochen und einmal jetzt letztens.
Erstmal zu den Formalitäten. Die Regeln des Awards lauten wie folgt:
- Danke der Person, die dich für den Liebster-Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
- Beantworte alle 11 Fragen, die dir der Blogger stellt, der dich nominiert hat.
- Nominiere 5 – 11 weitere Blogger für den Liebster-Award.
- Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
- Schreibe diese Regeln in deinen Artikel über den Liebster-Award.
- Informiere die von dir nominierten Blogger über deinen Artikel.
Der/die aufmerksame Leser*in wird bemerken, dass da seit dem letzten Mal das Einfügen des Awardes selbst weggefallen ist, ich hab da letztes Mal echt Zeit drauf verwendet, einen hübschen zu finden, deshalb füge ich den jetzt trotzdem ein, ha. 
Und dann mache ich mal weiter, nach dem First-Come-First-Served-Prinzip.
Die Muddi (deren Name im Impressum steht, aber manche sind da ja eigen mit, ich zum Beispiel, deshalb schreib ich den jetzt mal hier nicht hin) hat den Liebster-Award von ihrem Blog Nochnemuddi.wordpress.com an mich weitergegeben. Dafür bedanke ich mich sehr und fühle mich immer noch sehr geehrt und außerdem entschuldige ich mich dafür, dass das so ewig gedauert hat, busy Mama hier halt.
Dann mal ran an den Speck.
1. Welche Serie beschreibt deinen Alltag am besten?
Phew. Ähh… So eine langweilige Serie gibts nicht, glaube ich. Ich meine, ich habe meine Bridget Jones-Momente (keine Serie, ich weiß), ein Teil ist ein bisschen Hanna Horvath-mäßig (also Girls), vielleicht bin ich inzwischen auch wie Loreley Gilmore, alle minus die Männerprobleme… Aber im Grunde ist mein Alltag: Aufstehen, Kaffee, Baby oder Arbeiten, Kaffee, Kaffee, Familie, manchmal Sport, Essen, Bett, Repeat. Wenns ne Serie gäbe, die das zeigt, würde ich sie wegen fehlendem Spannungsbogen wohl eher nicht gucken.
2. Bier oder Prosecco?
Bier.
3. Erstes Reiseziel mit Kind?
Für ein Wochenende zum Nürburgring, als das Kind ein paar Monate alt war und der Herr Rabe ähhh… 29? wurde und ich ihm eine Fahrt in einem alten Porsche über den Nürburgring geschenkt hatte. Übernachtet haben wir in einer etwas weirden Pension in der Eifel.
4. Letztes Reiseziel ohne Kind?
Schwanger nach Mexico. Das war toll, wenn auch grenzwertig warm und sonnig (ich habe seeehhhr sonnenempfindliche Haut und in der Schwangerschaft noch mal schlimmer als eh schon…). Unschwanger nach Schweden in die Nähe von Årjäng, in das klitzekleine Häuschen der Eltern einer Freundin, mitten im Wald. Ohne Internet. Wir haben Pilze gesammelt und gegessen und leben noch, insofern wars gut.
5. Das coolste am Muddi-Sein?
Die Kinder :)
6. Der schlimmste Tag als Muddi?
Hmm… Vielleicht der Tag, als mir klar wurde, dass ich eine Schilddrüsenkrankheit habe, wegen dem Stress vermutlich (der wiederum vermutlich durchs Kind nicht unwesentlich mit beeinflusst wurde) und das das heißt, dass ich mir eine weitere Schwangerschaft lieber erstmal für eine Weile aus dem Kopf schlagen sollte. Das war ziemlich übel: Kinderwunsch und das Gefühl, dem Kinderstress mit einem schon nicht gewachsen zu sein gleichzeitig.
7. Was bedeutet Vereinbarkeit für dich?
Sich nicht entschuldigen zu müssen, dafür dass ich Kinder habe und diese selbstverständlich an erster Stelle in meinem Leben stehen.
8. Hattest du schon Regretting-Motherhood-Momente?
Najee… Also nicht wirklich. Klar ärgere ich mich mal, zum Beispiel, dass ich wegen Im-neunten-Monat-schwanger-sein nicht auf ein Festival konnte letztes Jahr wo soooo viele ganz tolle Bands gespielt haben (als ich mit dem Kind im sechsten Monat schwanger war, hab ich das übrigens noch gemacht und es war supersuper toll). Mit kranken Kindern zu Hause rumhängen und Cars in Dauerschleife gucken ist auch nicht grad der Oberknüller für mich. Aber im Großen und Ganzen sind die Kinder das allerallerbeste, was mir passiert ist.
9. Welche Musik läuft an einem guten Tag?
Oha, ich höre extrem viel und vielseitige Musik. Je nachdem, auf welche Art der Tag gut ist, kann das Offspring sein, Die Ärzte, Peter Fox, Chopin, Schubert, Deichkind, Alt-J, Alligatoah, System of a Down oderoderoder. Ich bin auch immer offen für Neues :)
10. Was liest du bei anderen Blogs am liebsten?
Kommt drauf an. Wenn ich gezielt was suche (zum Beispiel „Breifreie Beikost“) dann richtige Artikel, die möglichst ausgewogen und umfassend über das informieren, was ich wissen will. Täglich lese ich Alltagskram von anderen Tagebuchbloggern und finde das gut, mit der Zeit hat man ein bisschen das Gefühl, man kennt die Leute, die da schreiben, selbst wenn man sie noch nie getroffen hat. Und dann gibt es ein paar sehr wenige Blogs, bei denen ich alles toll finde, was die schreiben, und wenn die ihren morgendlichen Toilettengang verbloggen würden, kriegten die das sicher auch noch so lustig und/oder berührend hin, dass ich das gut fände (Andrea Harmonika, I’m lookin‘ at you! [Ähhhh, also nur als Beispiel, nich dass jetzt gleich wer weint! Wer weint: Du bist auch sehr lustig *köpfchentätschel*])
11. Was machst du an einem freien Tag ohne Kind?
Ausschlafen!!1! Zwei Zentimeter dick Nutella aufs Brötchen schmieren. Nach dem Frühstück wieder ins Bett gehen, mit Herrn Rabe und einem guten Buch oder Film. Herumdösen. Pizza bestellen oder schön wäre auch mal Grillen, ohne Angst zu haben, dass gleich ein Kind in den Grill stolpert. Ein Bierchen zum Essen trinken oder auch zwei. Früh ins Bett gehen (ja, echt. So müde bin ich.).
Und dann hat auch noch der Herr Paul einen Liebster-Award an mich weitergereicht, was nicht einer gewissen Ironie entbehrt, weil er meinen beim letzten Mal abgelehnt hat. Und wegen keine Zeit und muss auch mal Schlafen hab ich die Beantwortung von Herr Pauls Fragen einfach an Herrn Rabe wegdelegiert. Haha. Also bitte: Bühne frei für Herrn Rabe!
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Vielen Dank für die Delegation. Frau Rabe habe ich nämlich die Ohren voll genölt von meinem Vorhaben erzählt dieses Jahr mehr zu bloggen. Also dann mal ran :)
1. Welches Lied hören Sie momentan am liebsten?
Puh, direkt zu Anfang so eine schwere Frage. Eine Ohrwurm habe ich gerade von einem Norwegischen Kinder-Quatsch-Lied: Bukkene Bruse. Das Kind fordert sehr oft, dass wir es zusammen singen. Ansonsten höre ich zur Zeit am häufigsten das relative neue Album „Musik ist keine Lösung“ von Alligatoah. Ich bin eher so der Album-Typ, deswegen hab ich meistens ein momentanes Lieblings-Album statt eines Lieblings-Lieds.
2. Ziehen Sie sich nach der Arbeit um (raus aus den Jeans, rein in die bequemen Jogger)?
Ja. Allein schon um den Pulli und Hose am nächsten Tag nochmal tragen zu können ohne, dass da Babyschnodder oder Kinderpatschhände Flecken gemacht haben. Wobei ich eher Stoffhose und Wollpulli gegen Jeans und Schlumpf eintausche :)
3. Zu welcher Uhrzeit würden Sie am liebsten arbeiten?
Nachmittags und dann nochmal Nachts. Leider geht das nicht, denn dann hat der Kindergarten nicht auf und auch meine Kollegen sind dann schon zu Hause. Also versuche ich immer früh aufzustehen und auch morgens produktiv zu sein. Nach dem ersten Kaffee im Büro geht’s dann irgendwann.
4. Wieviel Stunden pro Tag/ Woche/ Monat würden Sie gern arbeiten?
Ich arbeite zur Zeit 7,5 Stunden, 5 Tage die Woche. Die halbe Stunde Mittagspause ist da noch nicht drin und wird nicht bezahlt, muss aber gemacht werden. Also jeden Tag 8 Stunden. Damit bin ich eigentlich ganz zufrieden. Ich würde trotzdem mal gerne den schwedischen 6 Stunden Tag ausprobieren und mich dabei auch gerne objektiv beurteilen lassen, ob ich trotz weniger Zeit das gleiche Pensum schaffe. Alternativ hätte ich gerne einen Tag pro Monat frei um Kram zu erledigen. Also mal in Ruhe Klamotten kaufen gehen oder private Erwachsenen-Dinge regeln (Finanzen, etc.), die ich jetzt halt immer Abends mache, wenn ich schon müde bin.
5. Wie sieht ein gelungender Tag für Sie aus?
Morgens nicht vom Wecker geweckt werden (vom Kind geweckt werden ist ok). Dann gemeinsames, ausgiebiges Frühstück mit frischen Brötchen von Frau Rabe. Nichts vorhaben und dann mit der Familie irgendwohin fahren wo wir was zusammen machen können. Am liebsten an einen See, dort spielen und schwimmen und abschließend grillen. Auf dem Rückweg schlafen die Kinder ein und müssen nur noch ins Bett getragen werden. Anschließen mit Frau Rabe auf dem Sofa kuscheln, Bier trinken, Chips futtern und einen Film schauen.
6. Was würden Sie mit Ihrer Zeit anfangen, wenn Ihr Lebensunterhalt gesichert wäre?
Ich würde gerne wieder mehr Musik machen. Und trotzdem Software entwickeln. Vielleicht für einen guten Zweck.
7. Was halten Sie von einem bedingungslosen Grundeinkommen?
Finde ich eine interessante Idee und werde gespannt beobachten, wie sich das in Finnland entwickelt.
8. Wie besiegen Sie Ihren inneren Schweinehund?
ToDo-Listen schreiben. Frau Rabe bitten mir zu sagen, welche Dinge ich als nächstes machen soll :)
9. Wie kaufen Sie ein? Einmal groß für mehrere Tage oder jeden Tag eine Kleinigkeit?
Meistens groß für mehrere Tage. Dann muss man sich nur einmal hinsetzten, einen Essenplan aufschreiben und anschließend alles besorgen. So haben wir mehr Zeit füreinander und müssen nicht gegen Tag mit leerem Magen uns ausdenken, was wir denn kochen sollen.
10. ÖPNV oder Auto?
Fahrrad, zur Zeit jedenfalls um zwischen Kindergarten, Job und zu Hause hin und her zu fahren. Ansonsten gerne ÖPNV, zum einkaufen dann aber doch das Auto.
11. Hören Sie Podcasts und wenn ja, welche?
Ein paar, zur Zeit hauptsächlich Radio-Sendungen aus der Heimat. Zum Beispiel 1LIVE Klubbing, diverse 1LIVE Comedy Podcasts (Babo-Bus!), den ARD Radio Tatort oder Sendungen aus dem WDR-Hörspielspeicher.
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Nun zu dem Teil, wo wir die Regeln brechen.
Das Nominieren anderer Blogs fällt uns irgendwie sehr schwer, irgendwie hatte ja jeder schon mehrere Awards und da das ganze ja ein Schneeballsystem ist, ist das auch logisch, und irgendwer muss das Ganze ja mal aufhalten, sonst gibt’s ne Lawine. Und wir sind diese Spielverderberärsche. Tja. Sorrynotsorry. Und wo keine Nominierten, da auch keine Fragen, gell?
Tag 152 – Nachtrag
Tag 152 – Total verrückt!
Hallo, ich bins mal wieder, das Baby!
Heute ist was total verrücktes passiert. Die Großen und der Halbgroße setzen sich ja immer hin und haben dann bunte Sachen auf so flachen Dingern vor sich und die bunten Sachen stecken sie dann in den Mund. Ich finde das sehr interessant, das sieht lustig aus und als würde es Spaß machen, sich die Sachen in den Mund zu stecken. Ich hab auch schon öfter versucht, an die Sachen dranzukommen, aber die haben mich nie gelassen oder mir nur andere Sachen gegeben. Die fand ich auch schon gut, meistens war es so gelbes Zeug, das ist erst ganz trocken und knisterig und wird dann irgendwann ganz klebrig. In letzter Zeit gabs auch öfter mal so weißes Zeug, das hat Mama oder Papa aus ihrem Dings rausgemacht und dann so gerollt und mir gegeben, das war voll lecker. Meine Mama sagt, hier kann ich das Essen, weil sie das hier selber macht und da nur ganz wenig Salz drin is. Keine Ahnung, was sie mit hier meint, oder mit Salz, is mir auch egal, es war jedenfalls oberlecker. Aber heute ist dann das echt abgefahrene passiert. Als die da die flachen Dinger hingestellt haben, haben die mir, bevor die mich hingesetzt haben, so nen Teil angezogen, das war noch viel zu groß und die Ärmel mussten sie umkrempeln. Und dann haben die mich in meinen Stuhl gesetzt, der war auch ganz anders plötzlich und dann STAND DA FÜR MICH AUCH SO EIN FLACHES DING MIT WAS DRAUF! Das waren so orange Stäbchen, ziemlich glitschig und schwer zu packen, aber Hey, das geht schon alles wenn man will und ich wollte das unbedingt. Und das war der O-ber-ham-mer! So was leckeres war noch nie in meinem Mund, glaube ich. Und die Stäbchen waren so weich, ich musste nur ein ganz bisschen mit der Zunge drücken, dann ging was ab und das konnte ich dann ein bisschen kauen. Ok, erst hab ich versucht, an den Dingern zu saugen, das war ziemlich doof, da musste ich würgen. Und einmal hab ich viel zu viel mit der Zunge abgemacht, das musste ich dann auch wieder ausspucken und ordentlich husten, als das zu weit reingerutscht ist. Aber insgesamt wars voll geil. Ich war komplett aus dem Häuschen und wollte das so gerne rauslassen und hab dann erstmal ganz ordentlich das flache Ding verdroschen. Da ist auch was von den orangen Dingern bei kaputt gegangen, aber das konnte ich dann hinterher vom Rand von dem flachen Ding ablutschen, das ging fast noch besser als mit der Hand. Vom flachen Ding geht übrigens nichts ab und schmecken tut das auch nach gar nix. Aber die orangenen Dinger kann ich echt empfehlen. Voll super. Aber nich zu dolle drücken, dann gehen die kaputt.
Danach gabs erstmal ne extragroße Portion Milch von meiner Mama. Das war auch nötig, nach der Aufregung!
Mal sehen, ob ich heute gut schlafen kann, das war ja mal ein total verrückter Tag, oder?
Liebe Grüße und bis bald –
Das Baby
Tag 151 – Dies und das und Kinderkram
Heute wieder kaum Bilder gemacht, deshalb entschieden, kein Wochenende in Bildern mitzumachen. Ha. Dafür gibt’s heute ein paar Bilder mehr (und morgen vielleicht auch, mal sehen).
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Heute morgen dachte ich kurz, dass ich verbluten müsste. Es gibt ja Frauen, die sich über ihre Periode freuen, weil das so reinigend ist und zeigt, dass alles funktioniert, wies soll. Ich gehöre nicht dazu.
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Die To-Do-Liste für dieses Wochenende ist utopisch lang, aber immerhin haben wir fast alles zumindest angefangen. Als erstes stand da: Babysachen sortieren, Kiste vom Dachboden holen (wir vermissen diverse Dinge, vielleicht waren die aber auch kaputt, man weiß es einfach nicht mehr). Hier spielt das Riesenbaby mit dem Zettel, der die Größenangabe des Inhalts der Kiste darstellt. In der Kiste mit 6-9 Monate waren die vermissten Dinge nämlich nicht drin.
(Der Strampler ist in Größe „6Months“ und eigentlich schon zu klein. Genauso wie die Hälfte der Sachen, die dem Kind mit 7 Monaten gut passten.)
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Das Kind beschwert sich seit einiger Zeit, dass der Gurt seines Reboarder-Kindersitzes sein „Pillerlamm“ einklemmt. Deshalb haben wir heute recht kurzfristig beschlossen, dass es Zeit für einen neuen Kindersitz ist. Ich hatte da schon mal vor einem Dreiviertel Jahr (als wir den Reboarder für drölfzig tausend Kronen kauften) was vorbereitet:
Und jetzt ist das Kind stolzer Besitzer eines neuen Kindersitzes, den es nur noch in zwei Farben (raten Sie mal) gab, dafür aber wegen dieser Farben reduziert war. Und das Kind wählte die Farbe… *trommelwirbel*… Rosa. Die eigentlich Lila/Auberginig/Himbeer ist mit Rosa Kopfstütze. Schon schick, bis auf das rosa, ich hätte ja den blauen genommen, aber es ist ja seine Entscheidung. Herr Rabe war nur froh, dass das jetzt der „letzte“ Kindersitz ist, den wir kaufen, danach gibt’s ein Kissen, wenns das dann überhaupt noch braucht. Dafür wird es den Sitz hoffentlich lange haben. Und das Baby kann dann jetzt in den Reboarder, der geht nämlich ab Geburt.
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Herr Rabe hat sich ein neues iPhone gekauft heute und dann ging noch was schief mit der SIM-Karte, was etwas Chaos war wegen schließender Läden, aber jetzt geht alles und er ist sehr glücklich. Man muss dazu sagen, dass sein altes iPhone 4S jetzt auch schon lange Jahre auf dem Buckel hatte und ich keinen Menschen kenne, der so sorgsam mit seinen Devices umgeht, wie Herr Rabe, insofern wars verdient.
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Telefonat mit dem Kind:
Kind (Wohnzimmer): *Ringring* Mama?
Ich (Küche): Ja, hallo, Kind? Was gibt’s denn?
Kind: Guten Tag.
Ich: Hallo!
Kind: Wollte Sagen, du vorbei kommen!
Ich: Hmm, willst nicht lieber du zu mir kommen? Ich hab was leckeres gekocht.
Kind: Will keinen Kuchen.
Ich: Ok, es gibt ja auch keinen Kuchen, es gibt Lasagne.
Kind: Tschühüüüss! *geht spielen*
Ich: *sehe verwirrt mein imaginäres Telefon an und lege auf*
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Das Baby ist zu groß für die Babyschale am TrippTrapp:
Morgen wird das Babydings vom Dachboden gesucht und das neue Kissen installiert, der Tisch war leider ausverkauft heute und wird später besorgt, Dünsteinsatz haben wir auch seit heute, EBook über breifreie Beikost ist runtergeladen: es kann losgehen mit selber essen. *Hier wehmütigen Seufzer einfügen*






