Tag 1953 – Kleine Räumereien.

Das neue Gästebett ist zwar noch nicht zusammengebaut, aber immerhin stehen die drei riesigen Pakete nicht mehr im Flur. Dafür haben wir jetzt Macken im Parkett. Hrmpf.

Der Fenstereinbaumann hat sich noch nicht wieder gemeldet. Langsam werde ich etwas ungeduldig.

Heute waren zwei sehr nette Menschen da, haben sich im Kinderzimmer Lego in die Füße getreten (was kommen die auch ne Stunde eher als erwartet) und werden uns jetzt einen Schrank bauen. Er wird sehr viele Schubladen haben, von innen beleuchtet sein, und die Decken- und Fußleisten aus dem Raum werden wieder verwendet. Ein richtiger Einbauschrank also. Mir inzwischen fast egal, was das kostet, Hauptsache es passiert endlich was und wird schön und nicht, naja, plastikhaft. Ich habe daraufhin den Abend darauf verwendet, über meinen Nähplatz zu meditieren und habe jetzt eine Idee, die, glaube ich, gut wird. Wir müssen jetzt noch mal schauen, ob wir wirklich noch weiteren Stauraum für Kleidung außer in dem Einbauschrank brauchen, oder ob wir einfach Luft in einem Raum haben, das wäre ja mal ganz was neues.

Schnipsel-Planungs-Party.

Ich werd die Außenrollos vermissen. Und ein Zimmer, das ausschließlich zum Schlafen da ist, auch. (Das Gerümpelzimmer, das das Arbeitszimmer zur Zeit leider ist, nicht. Hoffentlich rümpeln wir dann nicht an anderer Stelle drauf los.)

Falls man mal ein Haus kauft: nie davon ausgehen, dass ja nie beide gleichzeitig Homeoffice haben werden. Denn dann kommt Corona nach grad mal anderthalb Jahren und lacht eine aus.

Tag 1952 – Leichter gesagt als getan.

Ich wollte ja heute einen online-Kurs beginnen, der drei Tage dauert. Tja, Pustekuchen, denn ich habe offenbar irgendwann zwischen Januar 2019 und jetzt mein Passwort für die Lernplattform vergessen. Natürlich lag es auch nicht im Passwort-Manager und natürlich ließ es sich auch nicht mit einem einfachen Klick zurücksetzen. Ich musste da eine Mail schreiben, mit der Bitte, mich zu meinem (unbekannten) local administrator durchzustellen, damit diese*r dann das Passwort zurücksetzen kann oder sonst irgendeine magic macht. Die Mail an die local administrator ging dann um 17:01 raus (und in CC an mich) und die betreffende Kollegin gehört offenbar nicht zu denjenigen, die rund um die Uhr arbeiten (kluge Frau!!!). Vielleicht habe ich ja Glück und es geht dann morgen. Es ist nämlich wirklich nicht leicht, sich drei Tage für sowas frei zu halten.

Statt Kurs habe ich dann heute lauter doofe Sachen gemacht, die ich aus guten Gründen wegprokrastiniert hatte, und am Ende hatte ich echt schlechte Laune.

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Abends war ich mit Michel schwimmen, während Pippi beim Tanzen war. Kinder dürfen ja noch machen, was sie wollen. Unser Bad hat da harte Zugangsbeschränkungen, deshalb ist man mit sehr wenigen Leuten gleichzeitig da, das ist nicht das allerschlimmste. Im Gegensatz zu meinem Tanzkurs fühlt sich das auch nicht nach Himmelfahrtskommando an, weshalb ich den Tanzkurs ja auch abgesagt habe. Michel hat, weil er in der dritten Klasse ist, im Schwimmbad das ganze Jahr über freien Eintritt und, was wichtiger ist, er muss schwimmen lernen. Es macht mich irre, zu wissen, dass Michel einfach absäuft, wenn man ihn kurz alleine lässt. Der ist acht, hat kaum Respekt vor dem Wasser, überschätzt seine Fähigkeiten, kriegt dann aber Panik und fängt an zu zappeln, kurz: es ist nicht einfach. Gleichzeitig kann er nicht treiben, auf dem Rücken gar nicht und auf dem Bauch nur mäßig und da kann er den Kopf aber auch nicht bei heben. Der geht unter wie ne Bleiente. Er ist da genauso verzweifelt wie ich und hat heute wirklich fleißig geübt, aber es will nicht klappen, der Po bleibt nicht oben und der Kopf schon mal gar nicht. Ich habe Schwierigkeiten, ihm das zu erklären, weil ich so ca. schon immer schwimmen konnte und als Kind im Schwimmverein war. Ich hab alles versucht, von Hand unter Michels Bauch halten, über „Fühl mal wie hart mein Bauch ist, wenn ich das mache“ bis zu wissenschaftlichen Erklärungen von Auftrieb, Michel bekommt es nicht hin. Armer Zwerg. Da würde ich auch jetzt in unserem Bett liegen und herumschnarchen.

Ich merke mir das jetzt und judge nie wieder Eltern von Kindern, die nicht schwimmen können.

Tag 1951 – Jodelei jodelei, hu hu.

Die Kinder haben einen schrecklichen Ohrwurm angeschleppt. Total Late to the party haben wir letztes Jahr um Frühjahr den Hype verpasst, aber macht ja nix. Das Lied heißt „Raske Briller“ (Schnelle Brille, FRAGEN SIE MICH DOCH NICHT WARUM) und ist eine Parodie auf die norwegische Afterski-„Kultur“. Hier sehen Sie im Video anschaulich dargestellt, worum es dabei geht: https://youtu.be/TN7G3H2YUOc. Wenn Sie raske briller googeln und die Bilder ansehen, erfahren Sie, was eine schnelle Brille ist. Es ist alles sehr seltsam und das Lied geht einfach niemals mehr aus meinem Kopf.

Related: Michel hat seit heute früh raske briller, weil wir beim Augenarzt waren und vergessen hatten, eine Sonnenbrille von zu Hause mitzunehmen. Mit Pupillen groß wie Untertassen beschwerte sich Michel, dass er nicht mehr Handy spielen konnte und das schummrige Novemberlicht zu hell sei. Aber immerhin ist jetzt auch Michel komplett untersucht und vermessen, mit dem Ergebnis: das Kind schielt (dafuq, seit wann das???) und ist weitsichtig. Er bekommt eine Brille gegen die Weitsichtigkeit und da das Schielen nicht weiter auffällt, sondern „nur“ anstrengend für ihn ist, hoffen wir, dass die Brille das schon etwas einfacher macht. In seinem Alter würde man da glaube ich auch nichts mehr abkleben, sondern eher mit Spezialbrillen arbeiten, aber wie gesagt, man sieht gar nichts davon. Also so im Alltag. Mit Atropintropfen sieht man sehr deutlich, dass das eine Auge nach innen kippt, weil er dann entspannt, er kann ja eh kaum sehen.

Tjanun, ab bald also zwei Kinder mit Brille, gleich mal ne Bank ausrauben.

Raske briller.

Mit der Brille kann man aber prima Blödsinn machen.

Ich habe übrigens mein frisch genähtes Kleid an, das wirklich kuschelig ist, wie Bettwäsche halt. Es ist ein Bollec von Schnittquelle. Ein eigentlich nicht schwieriges Schnittmuster, was nicht heißt, dass man da nicht trotzdem einiges verkacken kann. Ich suhle mich einfach noch ein wenig im Stolz, dass alle Nähte aufeinandertreffen, da wo sie es sollen.

Kleine Anmerkung: Schnittquelle-Schnittmuster haben für mich immer zu lange und dafür aber auch zu enge Ärmel. Memo to self: Ärmel etwas kürzen und deutlich weiter lassen, und eventuell die Armkugel etwas flacher machen (oder üben. Üben wäre wohl besser. Oder mit den Fältchen leben. Oder halt üben). Über der Brust am Ärmelansatz kann auch je ein cm raus. Und die übliche Rockseitenbegradigung, eine will ja nicht aussehen wie Marie Antoinette.

Man kann sich auch einfach so hinstellen, dass man von den Problemstellen möglichst wenig sieht.

Tag 1950 – Nähsonntag.

Ich hab keine Bilder gemacht, aber heute in bester Gesellschaft einen Rock genäht. Ich sag mal so: er wäre fertig, hätte ich nicht die Idee gehabt, ihn auch noch zu füttern, unnötiger und im Schnittmuster unvorhergesehener Weise. So murkste ich herum, machte Fehler, trennte wieder auf, machte keine Fehler mehr aber das Ergebnis gefiel mir trotzdem nicht und schnitt/ riss das Futter wieder ab. Es war kein teurer Futterstoff, ich habe auch noch was, und der innere Bund ist noch nicht verstürzt – noch kann ich mich also noch mal umentscheiden und doch noch ein Futter einnähen. Aber ich glaube, ich mache einfach den inneren Bund noch fertig (per Hand, oh the joys) und calle it ein sehr erfolgreiches und vor allem sehr schönes Nähwochenende.

Ich habe gelernt, dass es sinnvoll ist, den richtigen Nähfuß zu nehmen, und wie das vor 10 Jahren in der Nähbloggerinnenbubble war und ich glaube, da habe ich nichts verpasst.

Mir hat das Wochenende wieder mehr Lust aufs Nähen gemacht, das ist auch sehr schön.

(Bald Bilder. Ehrlich.)

Tag 1949 – Nähe durch Nähen.

(Muhahaha, so ein lustiger Titel.)

Dieses Wochenende haben wir uns mit ein paar Frauen aus dem Internet(TM) zu einem Nähwochenende verabredet. Die Runde trifft sich sonst zum Telewein auf Zoom, jetzt treffen wir uns halt zum Nähen auf Zoom. Abends kann man ja durchaus auch ein Glas Wein dazu trinken, wenn man nichts allzu kompliziertes nähen will. Jedenfalls war ich ein bisschen aufgeregt, aber für das erste mal Nähen in Gesellschaft* ist via Zoom und in einer Gruppe, die ich eh schon kenne, sehr günstig. Und so saßen wir heute an 6 Orten vor mehr als 6 Nähmaschinen und tratschten manchmal und nähten meistens nur so vor uns hin und das war alles sehr entspannt und sehr entspannend. Ich habe ein Kleid genäht, das zeige ich gegebenenfalls morgen, wenn ich Fotos gemacht habe. Immerhin bin ich komplett fertig geworden, also zur Abwechslung kein Projekt, das jetzt zu 80% fertig wochenlang herumliegt.

Morgen geht es weiter, ich habe 2 fertig ausgeschnittene Projekte zur Auswahl, mal gucken was mich dann spontan mehr reizt.

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*Ich kann ja eigentlich gar nicht nähen. Ich mache das nur trotzdem und deshalb trenne ich auch so viel wieder auf, weil ich irgendwelche Böcke schieße. Heute habe ich gelernt, dass auch andere, die viel besser nähen können als ich, Blödsinn in Nahtform produzieren. Beruhigend.

Tag 1947 – Mal wieder Dugnad, Geld, Onesies.

Erstmal bitte ich um Entschuldigung, dass ich gestern im Volltran spät abends von HMS gefaselt habe. Ich dachte, die Abkürzung sei ja auf Englisch die gleiche, und die kennt man ja. HMS ist SHE, wie wir sehen, quasi die gleiche Abkürzung. Die Abkürzung steht für Helse, Miljø, Sikkerhet, also Gesundheit, Umwelt, Sicherheit. Arbeitsschutz. Wir sollen auch im Homeoffice die Arbeitsschutzrichtlinien einhalten, ich nehme ganz stark an, dass den Arbeitgeber*Innen langsam aufgeht, dass sie da eine Verantwortung haben, so lange wie das schon dauert. Da hilft ein unter völlig anderen Prämissen (nämlich „Homeoffice gelegentlich, nicht mehr als 25 Tage im Jahr“) unterschriebener Wisch aus dem Januar leider wenig, wenn wir uns auf Küchenstühlen grad alle den Rücken ruinieren. Meine Chefin war leider nicht sonderlich offen für Übernahme von Kosten für bessere Ausstattung. Mal sehen, was das noch gibt.

Wir hatten heute den letzten Termin mit der Finanzberaterin, jetzt ist unsere Umstellung erst mal abgeschlossen. Uff. Das war ein ziemlicher Aufriss. Aber es hat sich gelohnt, wir werden jetzt weniger als vorher sparen und anlegen und damit mehr erreichen. Niemand wird im Alter am Hungertuch nagen müssen und wir können in ein paar Jahren die Küche renovieren, ohne dafür noch mal den Kredit erhöhen zu müssen. Das ganze System ist deutlich verschlankt, wir müssen nur noch eine Überweisung im Monat nach Deutschland tätigen und vor allem haben wir keine unnötigen Versicherungen mehr, die im Fall der Fälle eventuell eh gar nicht zahlen würden, sofern wir nicht zum Beispiel Gutachterpersonen einfliegen wollen um z.B. einen deutschen Pflegegrad zu bekommen. Ich freue mich vor allem drauf, mich jetzt wieder eine Weile nicht groß darum kümmern zu müssen.

Am Nachmittag war hark-Dugnad [Gemeinschaftsarbeit] im Kindergarten. Unser Kindergarten hat grad wegen Krankheit echte Personalprobleme und da harken die nicht auch noch nebenher. Verständlich. Aber es stehen riesige, alte Linden überall auf dem Gelände und das ganze Laub kann da nicht bleiben. Also harkte ich und fuhr auch noch einige Schubkarren voll Laub weg, dann wurde es aber zu dunkel. Pippi hat natürlich sehr kräftig mitgeholfen und war sehr stolz, dass Mama auch Dugnad macht. Integrierter geht kaum.

Lauter Haufen.

Tatsächlich war es ganz schön, sich bei Tageslicht draußen zu bewegen und auch (mit sehr viel Abstand) ein paar Worte mit den anderen Kindergarteneltern zu wechseln.

(Homeoffice ist echt nicht gut für mich.)

Apropos Homeoffice: Herr Rabe und ich haben uns gestern Onesies bestellt. In einer eeeeetwas anderen Qualität als die in großen Kindergrößen von Lindex, die wir haben. Diese Homeofficescheiße geht ja vermutlich noch den ganzen Winter so weiter, dann bald stilecht und leicht peinlich obendrein im Partnerlook.

Michel hat sich auch einen weiteren Onesie gewünscht und hat jetzt einen im Schneeleopardenlook. Es ist sehr niedlich.

Er wollte ihn eigentlich heute zur Schule anziehen, aber das konnten wir abwenden.

Tag 1946 – Langsam leicht balla balla.

Das Rumgeeier angesichts der explodierenden Pandemie hier in Norwegen lässt mich mehr und mehr Haare raufen. Unser R-Wert ist jetzt bei 1,4 (vor grad mal zwei Wochen war er ja angeblich noch bei 0,99, wir hatten keine zweite Welle und alles war total rosig) und die Prognosen sagen düsteres voraus. Aber die Tanzschule ist ein Fitnesscenter und kein Breitensport, darf bei uns also auf bleiben. Aber nicht in Oslo (oder Bærum oder Asker), da sind Fitnesscenter geschlossen. Es ist alles kompliziert. In Hurdal (oder war’s Nannestad? Ums Eck jedenfalls) muss man in Läden auch Mundschutz tragen, bei uns aber nicht. Als würden sich Leute nie zwischen den Kommunen bewegen. Ha. Ha. Bei uns darf man noch ins Restaurant, in Oslo auch, aber bei uns gibt’s Alkohol immerhin bis 22 Uhr, in Oslo jetzt gar nicht mehr.

Ich komme mit meinem Homeoffice weiter nur so Mittel gut klar. Mein Arbeitgeber hat sich jetzt überlegt, dass wir HMS auch in 330 Homeoffices (und diversen Hütten vermutlich) beachten müssen und ich hab dazu morgen ein Gespräch. Bin gespannt, ob dann aus Klagen über schlechte Bedingungen auch Taten folgen, oder ob nur traurig genickt wird und mit „das ist verständlich, aber so geht es allen und wir können da leider gaaar nichts machen!*“ geantwortet wird.

Die Laune sinkt umgekehrt proportional zur Inzidenz.

*was Geld kostet

Tag 1945 – Tagesausflug.

Ich hatte heute frei, um Zeug fürs Homeoffice zu besorgen. Vielleicht traue ich mich ja, am Donnerstag mal anzufragen, ob ich das nicht als Arbeitszeit abrechnen kann, immerhin ist das notwendige Ausrüstung, damit ich einen ergonomisch okayen Arbeitsplatz bekomme. Wie auch immer, jedenfalls hatte ich nach viel hin und her und Recherche und Dings einen Laden aufgetan, der gebrauchte Büromöbel vertreibt, unter anderem Untergestelle für höhenverstellbare Schreibtische. Herr Rabe wollte sowas ja sehr gern haben und machen wir uns nix vor: für mich wäre das auch besser, würde ich mich mehr bewegen und ab und an mal die Stellung wechseln. Also die Sitzhaltung. Ich rief den Laden gestern an und erfuhr, dass sie noch zwei schwarze, kleine Untergestelle haben. Die reservierte ich und heute fuhr ich eben mal nach Drammen zu des Ladens Lager. War ich in Drammen also auch mal.

Der Lagermitarbeiter schenkte mir eine Faust voll Schrauben dazu, das Geld wurde kontaktlos gevippst und dann wuppte der Lagermitarbeiter mir die Untergestelle ins Auto. Staunend, dass die in Carona passen. Äh. Das ist ein kleiner LKW. Naja.

Auf dem (langen) Rückweg fuhr ich noch beim Showroom des Gebrauchtbüromöbelladens vorbei, ich hab ja immer noch keinen anständigen Bürostuhl. Hatte, jetzt habe ich nämlich einen. Auch den gekauft mit Abstand und sehr netten Mitarbeitern, die mir alle fancy Einstellungsmöglichkeiten meines neuen Luxusstuhls zeigten. Er ist nicht hübsch, aber saumäßig bequem. Und gegenüber dem Neupreis habe ich 2/3 gespart.

Zusätzlich zu dem Stuhl behalte ich dann noch unseren Wackelhocker als Stehhilfe. Michel möchte den grauen Ikea-Bürostuhl behalten, haben wir das auch geklärt.

Etwas lustig war, dass während ich in dem Showroom war (in Asker), in Asker eine Mundschutzpflicht in Läden eingeführt wurde. Ich hatte kurz vorher noch gefragt, ob sie möchten, dass ich einen aufsetze, Nö Nö, das passt schon (und wir hatten wirklich viel Abstand). Und dann kamen sie plötzlich mit einer Box angerannt.

Weiter auf dem Rückweg fuhr ich bei Ikea vorbei, Tischplatten kaufen. Und Gedöns, aber nicht viel und nichts, was wir nicht wirklich auch brauchen. An der Kasse fanden noch zwei Marzipanbrote dazu. Und weil ich ja wusste, dass in Asker nun auch Mundschutzpflicht herrscht, trug ich den, so wie alle Mitarbeiter*Innen, die ich sah, und etwa, naja, 15% der Kund*Innen. Es ist halt noch neu für die Norweger*Innen.

Ikea in 40 Minuten, inklusive Frühstück Veganem Hotdog. Am längsten daran hat glaube ich gedauert, an dem unfassbar benutzerunfreundlichen System rauszufinden, wo ich die Tischplatten denn genau finde. Die Zeit weiß ich so genau, weil ich Carona währenddessen geladen habe. Tschakka.

Auch Stuhl und Tischplatten passten übrigens noch völlig problemlos zu den Tischgestellen in Carona. Hurr hurr kleiner LKW.

Zu Hause war jemand sehr glücklich über meinen erfolgreichen Shopping-Trip, also noch jemand anderes als ich, und machte sich gleich an den „Zusammenbau“.

Wir haben halt immer noch kein Fenster, aber Tische, Stühle, sehr bald auch ein Gästebett (ist bestellt und unterwegs), zu viel Zeug, das wir noch loswerden müssen und langsam schon keine Lust mehr. Regalbauteile werden bestellt, Design, juhu. Ich habe mir überlegt, wie man die Regalteile stapeln könnte, das wird schön. Hach, Ich freue mich. Aber erst mal das Fenster.

AproposZeug loswerden, da messe ich grad so ein kleines Wandregal aus, das in die Kleinanzeigen darf.