Tag 315 – 11 Monate

Ach du kleine Pippimaus,

Ich hab dich so lieb. Kannst du nicht noch ein bisschen weiter mein Baby bleiben? Also, das ist zwar ganz schön, dass du jetzt stehen kannst und eifrig mit dem Laufwagen durch die Gegend tappst. Oder an meinen zwei Händen unermüdlich deine Runden drehst. Und nie hab ich niedlichere Hasenzähnchen gesehen. Aber letztlich sind das ja alles Zeichen, dass die Babyzeit vorbei geht. Schon fast vorbei ist, um genau zu sein. 

Klar, nicht alles am Babys haben ist toll. Der Schlafentzug ist mies. Geschrei im Ohr ist unschön über nervig bis zermarternd, je nach Dauer und Intensität. Windeln wechseln ist so geht so, vor allem wenn man dabei angebrüllt wird. 

Trotzdem ist auch ein futzikleines Tränchen in meinem Augenwinkel, wenn ich dich so angucke, wie du dir die Nudeln reinschaufelst. Eben noch wolltest du nur gestillt werden. Eben noch wolltest du auch nur getragen werden. Immer bei mir sein. Auf mir schlafen, auch nachts. Und jetzt brauchst du das alles nicht mehr. Du findest das Stillen zwar noch ganz nett, aber richtig aus Hunger scheinst du das nicht mehr zu machen. Das eigene Bett wird immernoch abgelehnt, aber du willst jetzt in unserem Bett deine Freiheiten haben und zappelst herum, bis du die beste Mischung aus Nähe und Wärme und Distanz und frischer Luft gefunden hast.  

Aber unter der Decke werden mir immer heimlich die Füßchen rübergeschoben.


Ich gebe gerne zu, dass ich die Babyzeit vermissen werde. Ich vermisse auch die Babyzeit mit Michel, die ersten Male, die Babygrinser und Babyschmatzer und die leuchtenden Babyaugen, wenn man Quatsch mit euch macht. Glucksendes, quietschiges Babylachen. Echte, ungespielte Begeisterung über die simpelsten Dinge. Oder die Konzentration, mit der ihr Dinge tun könnt. Die Phase, das weiß ich immerhin, wird noch etwas andauern. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie Michel ewig probierte, den sternförmigen Klotz durch das runde Loch zu prömmeln. Immer und immer wieder. Irgendwann gab er frustriert auf. Nahm den Deckel von der Box und pfefferte den Klotz so rein. Legte den Deckel wieder drauf und suchte sich was anderes zum Spielen. Ich war in dem Moment sehr stolz und dachte: mein großes Kind. Hach. 
Aber das ist eben was er da wurde und du jetzt auch langsam wirst: ein großes Kind. Eins mit starkem Willen und großem Ausdrucksvermögen, auch wenn noch keine Worte außer „Mamamamamama“, „Dada“ und „Banane“ dabei herauskommen. Man weiß bei dir sehr schnell, was du meinst. Du kuschelst auch noch gerne, keine Frage. Doch es ist etwas anderes, ein winziges Baby zu bekuscheln, das Haut spüren und riechen und Herzschlag hören möchte, als ein großes Baby, fast Klein(st)kind, das sich aktiv anschmiegt und die perfekte Position sucht, um die Nase in meinem Hals zu vergraben. 

Die Babyphase kommt nicht zurück. Deine ist fast vorbei. Es bleiben nur Erinnerungen, Fotos, dieses Blog. Ein Hauch von Babygeruch, eine ganz schwache Ahnung, maskiert durch Sonnencreme, Dreck und Kinderschweiß. Ein Anklang an Babyzeiten, wenn mir am Morgen zwei bis vier Füße zwischen die Beine geschoben werden. Ein gemurmeltes „Hand halten, Mama.“ statt verliebter Blicke beim Stillen. 

Wird alles anders. Wird alles gut. Und ein bisschen werdet ihr wohl immer meine Babies bleiben. 

<3

Deine Mama

Tag 311 – Fußball nach Michels Art 

Michel hat heute mit Herrn Rabe etwas Fußball geguckt. Ich sach mal so: ich würde ihn jetzt nicht morgen im Fußballverein anmelden. Michel jubelte nämlich jedes Mal „Tooooor!“, wenn das Tor nur irgendwie im Bild zu sehen war. 

Nach dem Essen spielte er aber trotzdem alleine Fußball und das ging so:

  • Fußballtasche packen: Becher (zum Trinken), Fußballhandschuhe (zwei Waschlappen), Ball (eigentlich ein kleiner, weicher Handball, mit dem er auch drinnen spielen darf), Brot, alles in einen alten, viereckigen Waschmitteleimer gestopft. 
  • Losgehen: „Tschüss Mama, Papa, ich jetzt Fußball schon mal vor gehe, ihr gleich kommen und mich angucken, Pippi* auch! Tschühüüüss!“. Dabei kräftig winken. 
  • Im Wohnzimmer: Ball auspacken, Waschlappen an die Hände ziehen. 
  • Ball losschießen, Richtung egal. 
  • Auf den Boden schmeißen und wild herumwälzen.
  • „Tooooor!!!“ brüllen. 

So geht das wenn man alleine ist. Wenn dann das Publikum angereist ist und Papa  spontan als Gegenspieler verpflichtet wird, geht es etwas abgewandelt weiter:

  • Mama eine Flagge organisieren (eine norwegische, andere haben wir nicht). 
  • Die ratlose Mama anleiten, das Startsignal zu geben. 
  • Auf „Achtung, fertig, los!“ und das Hochnehmen der Flagge den Ball irgendwo hinschießen oder werfen.
  • Enthusiastisch „Toooooor!!!“ brüllen.
  • Mama die Flagge aus der Hand reißen, Papa „Jetzt du so schießen!“ zurufen.
  • Den von Papa gekickten Ball mit der Flagge über den Boden schieben, schlagen oder dribbeln.
  • „Yeeessss!!!“ brüllen und Papa die Handschuhe übergeben. 

So ist Fußball viel einfacher und lustiger, als es mir bisher vorkam. 

*Pippi ist natürlich Michels größter Fan. Vor Freude quietschend und Duplo-Klötze aneinanderhauend stand sie am Hocker und kriegte sich gar nicht mehr ein.  

Tag 309 – Playdate deluxe

Wir waren heute zum Grillen und Spielen eingeladen, bei H. In Michels Kindergarten ist nämlich direkt nach dem Fahrrad-Hype die Besuch-Seuche ausgebrochen. Wirklich jeden Tag wenn ich Michel abhole nölt irgendein Kind seine Eltern an: „XYZ søøøp mæææ!“. Beim ersten Mal musste ich eine Betreuerin um Übersetzung von Kinder-norwegisch ins norwegische bitten. Es heißt eigentlich „XYZ (skal) besøke meg!“ also „XYZ soll mich besuchen!“. Letzte Woche war deshalb H. hier und wir heute bei H.

Kurzer Exkurs: ich mag keine Playdates. Meistens bin ich angespannt weil ich versuche, auszuloten, wie viel Einmischung in das Spiel von mir erwartet wird. Das perfekte Playdate für mich wäre eines, bei dem ich nicht bei sein muss. (Oh, was freue ich mich darauf, dass eines Tages die Kinder einfach sagen „Ich geh zu XYZ zum Spielen! Zum Essen bin ich wieder da! Tschüss, bis nachher!“) Das zweitbeste ist, wenn ich und eventuelle andere Betreuungspersonen einfach rumsitzen und Kaffee trinken und schnacken, während die Kinder das Kinderzimmer (oder eine sonstige Spielfläche) auseinandernehmen. 

So gesehen war das Playdate heute nahezu perfekt. Michel und H. ölten rum, Pippi ölte mit, Herr Rabe beaufsichtigte das ganze im Garten und feuerte derweil den Grill an, ich machte mit H.s Mama (M.) den Rest fürs Essen fertig. Wir gingen raus, aßen, dann gingen Michel und H. rein und nahmen das Kinderzimmer auseinander, Pippi schlief total fertig nach drei Schlucken Stillen ein und wir Erwachsenen schnackten einfach im Garten weiter. Nach einiger Zeit, in der man nichts von drinnen gehört hatte, nahm ich schon fast an, Michel und H. schlafend im Bett vorzufinden, aber nein,

*** grade hat Pippi auf Veröffentlichen geklickt, toll, Pippi! ***

aber nein, sie saßen in einem Haufen Brio-Schienen und lasen. H. Hatte sich Regenzeug und einen Fellhut angezogen und schwitzte wie ein Schwein, war aber glücklich. Da die beiden ja direkt vom Kindergarten ins Playdate gestartet waren, schickten wir sie gemeinsam duschen. Auch das ging ohne Probleme. Danach bekam Michel noch saubere Sachen von H. („Da passt der eh nicht mehr rein!“) und Michel und H. von M. vorgelesen und dann verabschiedeten wir uns und trugen und schoben und quatschten unsere übermüdeten Kinder nach Hause. Zu Hause fix Zähne geputzt und ab ins Bett und Michel schlief wie ausgeknipst ein. 

Das war echt schön, ein echt schöner Nachmittag und Abend. 

Und das was daran am verwunderlichsten ist? M. ist Norwegerin. 

Tag 308 – Was wurde eigentlich aus…?

Stoffwindeln?
Tja, hmm, sagen wir mal so: Pippis Po hat entschieden, dass er Stoffwindeln nicht gut findet. Es gehen nur die FuzziBunz (Microfaserfleece innen, die alles was nass ist zum Saugkern ableitet), (nasse) Baumwolle direkt auf der Haut geht überhaupt nicht, die FuzziBunz halten aber keine 3 Stunden dicht, also für nachts sind die definitiv nichts. Nun ja, mir geht die Gesundheit der Haut meines Kindes vor einer gefühlten Weltrettung, also probieren wir nicht weiter rum sondern es gibt eben nachts und unterwegs und wenn wir mal wieder zu faul zum Wäsche zusammenlegen waren Wegwerfwindeln.

… dem E-Rad?
Ist unterwegs, auf einem LKW. Gestern bekam ich einen Anruf vom Zoll in Oslo, heute eine Email mit der Rechnung für Umsatzsteuer und Zollgebühr (wie erwartet). Das habe ich dann überwiesen, dann vergessen, denen den Überweisungsbeleg zu schicken, das aber heute Abend nachgeholt. Es sollte also bald weiterfahren, mein Fahrrad. 

… der Haut?
Ich teste fleißig neue Produkte, im Moment die Paulas Choice „Clear“-Serie (normal stark). Wenn das alle ist (soll etwa zwei Wochen reichen, ich glaube es wird deutlich länger reichen, scheinbar bin ich sparsam. Dabei lässt mein innerer Monk mich immer sehr genau mit der Abschätzung von ca. 1 mL pro Portion sein. Vielleicht ist 1 mL doch mehr, als ich bisher glaubte (und aus meiner Pipette kommt).) habe ich noch die „Resist“-Serie zum Testen da (normale bis ölige Haut). Bisher bin ich von der Clear-Serie nicht so ganz überzeugt, aber ich brauche die Tester auf jeden Fall auf, bevor ich mich entscheide.

Babyfüßen?
Voll supi. Machen Sie Babyfüße! Es schuppte und futzelte und machte und tat zwar geschlagene zwei Wochen, aber das Ergebnis spricht echt für sich. Hornhaut ist zwar noch da, also mit Pippis Füßen kann ich nicht mithalten, aber mit Michels durchaus. Und ein bisschen Hornhaut unter den Füßen hat ja durchaus auch einen Sinn. Rissige, trockene Hornhaut braucht aber kein Mensch und die ist jetzt komplett weg. Jetzt versuche ich immer nach dem Duschen eine gute Portion Handcreme auf die Füße zu machen, um den Status längstmöglich zu erhalten.

Laufen und anderem Sport?
Ja, also Laufen ist nach wie vor nicht mein Ding. Obwohl die Schuhe echt unglaublich bequem sind. Bei anderem Sport war ich in den letzten Monaten sehr faul. Leider weiß ich mir aber auch keinen Ausweg, außer einer Wieder-Anmeldung beim rosa Fitnessstudio und dann da zu den Abend-trainings gehen. Ich würde auch gerne ab Sommer wieder Ballett machen, aber das ist außerhalb der Uni sehr sehr teuer und in der Uni gefiel mir der starke Fokus auf die Vorführung nicht. Kurz: ich weiß es nicht. Muss aber was machen, sonst roste ich ein.

Migräne?
Ich werde nicht schreiben, dass ich seit Ewigkeiten keine Triptane nehmen musste. Ich werde nicht schreiben, dass ich seit Ewigkeiten keine Triptane nehmen musste. Ich werde nicht schreiben, dass ich seit Ewigkeiten keine Triptane nehmen musste. Ich werde nicht schreiben, dass ich seit Ewigkeiten keine Triptane nehmen musste. Ich werde nicht…

Pippis Bett?
Haha. Pippi schläft weiterhin in unserem Bett. Michel meist auch etwa die Hälfte der Nacht. Das Babybett wird verschmäht, obwohl es direkt an unserem steht. Es ist sehr eng bei uns nachts. Vielleicht probieren wir es noch mal mit einem eigenen Bett, das eben nicht direkt an unserem steht, sobald sie halbwegs durchschläft. Wovon wir im Moment noch weit entfernt sind. Ich bemühe mich aber, das nächtliche Stillen und vor allem das Nuckeln ohne Stillen stark einzuschränken und hoffe, mir langfristig eine siebenstündige Stillpause schaffen zu können. Da Pippi aber ja noch nicht mal ein Jahr alt ist, will ich sie nicht einfach abrupt entwöhnen, sondern mache das so sanft wie möglich. Wir sind jetzt bei nur noch einem kurzen Meckerer, wenn ich sie nach kurzem Genuckel (ohne Trinken) wieder abdocke. Gefühlt schläft sie dann auch besser, wenn sie ohne Brust im Mund einschläft und das dann beim Aufwachen ja auch so ist.

Michels Bett?
Gute Frage. Wir haben Entscheidungsschwierigkeiten, wie eigentlich immer. Kaufen wir lieber ein Modulbett, zu dem es neue „Teile“ auch in ein paar Jahren noch geben wird, das man dann zum Beispiel zum Etagenbett umbauen kann, oder zum Hochbett, oder zu zwei einzelnen Betten? Man könnte da sogar ein Spezialmaß bekommen, vielleicht passt ja doch was zu der runden Ecke? Aber das kostet natürlich, leider auch nicht zu knapp. Oder kaufen wir lieber zwei IKEA-Betten, und machen so fancy-schmancy „einfach mal“ ein Etagenbett draus, das Internet ist ja voll von Beispielen? Aber das braucht dann Zeit und Hingabe und hahaha, haben wir ja beides grade nicht. Und dann ist das auch wieder nicht mehr ganz so billig, mit extra Material und so. Es gibt sogar eine Excel-Tabelle mit allen möglichen Kombinationen und Preisen dazu und Pro und Contra. Hilft trotzdem nicht. Sie sehen: es ist schwierig. 

Pippis Schielen?
Pippi schielt nicht. So wurde es Herrn Rabe beim Augenarzt bestätigt. Wahrscheinlich ist sie aber auf einem Auge kurzsichtig. Wie soll ich sagen: es würde mich nicht wundern. Sorry, Pippi, für die Gene. Nächste Kontrolle ist in ein paar Monaten, bis dahin müssen wir ihr beigebracht haben, auf die Katze zu zeigen, das konnte sie nämlich beim Sehtest nicht, weil sie halt einfach noch nicht zeigen kann, egal ob Katze oder Hund.

Baby Led Weaning?
Super gut, kann ich nur empfehlen, man sollte sich aber vor Dreck und Sauerei beim Essen und danach jedes Mal über Kind, Tisch, Stuhl und Boden wischen müssen nicht scheuen. Dafür kenne ich kein anderes Kind in dem Alter, das so klar machen kann, was sie will und das derartige Mengen an ganz normalem Essen isst. Wir achten eigentlich nur noch darauf, dass es nicht zu heiß ist und dass sie es irgendwie klein kriegt (erstaunlich, was zwei halbe und zwei viertel Zähne da ausrichten!), den Rest macht sie selbst. Und beim Trinken müssen wir noch helfen.

… Stillen?
Machen wir trotzdem noch. Hauptsächlich nachmittags und abends. Sie hat aber nach dem Stillen schnell wieder Hunger und will was anderes.

… den Wartepflanzen?

Leicht übergriffige Minigurke. (Foto von 22 Uhr.)

Wachsen und gedeihen. Seit heute auch die Minigurken und die extrem schnell gewachsenen Zuckererbsen draußen (nachdem die Minigurke schon seit ein paar Tagen versuchte, das kleine Sukkulentenbäumchen auf der Fensterbank mit ihren Festhalteschnurpseln zu erwürgen).


Hab ich noch was vergessen? Fragen Sie mich ruhig, wenn Sie noch lose Fäden irgendwo aufgesammelt haben!

 

Tag 304 – Heute nur Gemotze

Hrmpf. Alles ist heute Hrmpf.

Haut: Hrmpf. Eine Woche mit dem teuren Zeug und der Gegen-Akne-Reihe und ich habe exakt so viele Pickel wie vorher, meine Poren sind genauso groß, mattierende Tagescreme mattiert nix, Mitesser sind auch noch da. Also entweder ich mache was grundlegend falsch, oder ich hab da noch nicht die richtige Pflege für mich gefunden. (Wobei sich die Tagescreme schon gut auf der Haut anfühlt, auch der Reiniger fühlt sich gut an, nur gehen eben die Probleme nicht weg. Und dafür ist das Zeug dann einfach zu teuer, in Norwegen ja eh, weil Norwegen.)

Arbeit: Hrmpf. Gestern ewig lang im Meeting gesessen, versucht mit dickem Kopf schlaue Fragen zu stellen, versucht dem wirren Hin-und-her meines Chefs und eines unfassbar selbstverliebten Doktoranden zu folgen. Am Ende dann sagte ich: „Also ich warte jetzt einfach auf Zellen von dir?“ – „Jupp.“ Naja also das hätten wir schneller haben können. Und weil das Meeting so ewig dauerte, gerade irgendwelche Deadlines sind, mein Chef heute nicht da war und so weiter wird mein Es-brennt-mir-unter-den-Nägeln-Thema mindestens auf Montag verschoben. Hrmpf. 

Mutter: Hrmpf. 

Pippi slash Nachtschlaf: HRMPF! Schrieb ich nicht vor ein Paar Tagen noch, dass sie ja halbwegs schlafen würde? Das war dämlich von mir, damit habe ich Murphy heraufbeschworen und jetzt sind wir bei Wenn-Du-mich-nicht-pausenlos-an-dir-rumnuckeln-lässt-brülle-ich-alles-zusammen. Ich werde bekloppt. Seit Tagen kaum noch Schlaf, es kommt auch kaum noch Milch nachts, weil sie nachmittags und abends alles wegtrinkt (für mich voll ok) und es aber etwas braucht um nachproduziert zu werden. Sie will aber ja eh erstmal nur Nuckeln, das macht mich aber (vor allem in Verbindung mit Bauchkneifen und -kratzen) wahnsinnig und wird dann von mir unterbunden. Dann schreit sie sich wach (HRMPF!!!) und hungrig (AAAARRGGH!!!) und weil aber eben keine Milch musste Herr Rabe mit ihr in den letzten Nächten wirklich mitten in der Nacht Banane essen. Als sie dann letzte Nacht es schaffte, sich auf meine (leergepumpte, einstmals jugendlich-feste, jetzt nur noch traurige) Brust zu KNIEN war ich kurz davor, sie an die Wand zu klatschen. Also so geht das nicht weiter. Selbst Michel war komplett im Eimer heute. 

Nach Flügen geguckt nach Wien und zur Hochzeit meines Schwagers im Oktober: Hrmpf. Mit zwei Kindern wird sowas immer gleich unheimlich teuer. Wir werden wohl nicht zu beiden Veranstaltungen alle hinkönnen. Weil wegen zu teuer, nach Korfu (und Fahrradkauf)  möchte auch erstmal wieder etwas Geld auf die Konten eingezahlt werden. Was machen eigentlich Leute mit mehr als zwei Kindern? Nie Urlaub? Ich könnte es verstehen. 

Und dann ist ja jetzt auch noch EM. Ich finde fast nichts langweiliger, als Fußball im Fernsehen gucken. Fast nichts, weil: Langlaufski. Das löst bei mir augenblicklichen komatösen Tiefschlaf aus. Bei Fußball dämmere ich eher langsam weg. Am liebsten gucke ich es aber einfach gar nicht. Herr Rabe schon, deshalb haben wir wohl in den nächsten Wochen unterschiedliche Auffassungen von der optimalen Abendplanung. Hrmpf. 

So, und morgen geht’s wieder. Hab mich ja jetzt hier gründlich ausgehrmpft. 

Tag 301 – Mein großer Spatz

Michel ist ja jetzt schon dreieinhalb. Erst dreieinhalb. Man weiß gar nicht, wie man es ausdrücken soll. Ich glaube, oft weiß er das selbst nicht. Natürlich sagt er oft, er sei „ein großer Junge“, vor allem um sich von Pippi abzugrenzen oder irgendwelchem vermeintlichen „Babykram“ zu entgehen. Andererseits will er aber auch oft Kuscheln, auf den Arm, getragen werden oder auf dem Schoß sitzen. (Exkurs: als ich klein war, hat sich meine Mutter immer beschwert, ich hätte spitze Knochen am Po. Ich fand das doof. Heute weiß ich was sie meinte.) 

Deshalb ist er auch immer noch mein Spatz: ein kleiner (dicker, Michel war ein pummeliges Baby), oft sehr dreckiger, lustiger Hüpfe-Vogel. Aber jetzt ist er eben ein großer Spatz. Halb klein, halb groß. Eben noch mein Baby, jetzt schon ein großes Kind, das alle seine Kindergartenfreunde zu uns nach Hause einlädt. Aber noch wenig Verständnis dafür hat, dass die und auch wir mitunter anderes am Nachmittag vorhaben. Aber eben ein Kind, das Freunde hat. Richtige zwischenmenschliche Präferenzen, nicht mehr nur „Ach, ich hau jedem der mit mir im Sandkasten sitzt freundlich die Schippe übern Kopp!“. Ein großes Kind mit großen Gefühlen, gerade enttäusche Freundschaft ist da ganz schlimm und bei „Der H. hat mir XYZ weggenommen! Wääähhhhhh!!!“ bricht mir das Herz. Dafür wird H. aber auch stürmisch umarmt, oder es wird so begeistert nach E. gerufen, dass die Stimme überschnappt. 

Oft scheint es im Moment so, als wüsste er selbst nicht so ganz wohin mit all seinen Gefühlen. Das sieht dann für uns oft widersprüchlich aus. Wenn zum Beispiel ein Heidentheater gemacht wird, wegen nix, weil das was er eigentlich will unsere ungeteilte Aufmerksamkeit ist. Die bekommt er ja dann auch, nur eben dass wir sauer und ungeduldig und laut (ich, Herr Rabe wird nie laut) werden. Aber einmal drin im Wutrad kommt man da wohl nicht so schnell raus. Ein anderes Beispiel ist, dass er gerne von Oma ins Bett gebracht werden möchte. Nur nicht heute. Morgen. Oder noch zwei mal Schlafen. Das sagt er jetzt seit letztem Donnerstag. Ich glaube er möchte das wirklich nachmittags gerne, er merkt dann ja auch wie sich die Oma drüber freut, aber abends, wenns auf die Bettzeit zugeht, dann wirds ihm doch zu mulmig. Ohne Mama und Papa ins Bett? Hmmnee, lieber nicht. Morgen vielleicht. 

Zu all den großen Gefühlen kommen dann noch große Gedanken, viel zu große für so einen kleinen Kopf, wie ich finde. „Mama, du alt wirst, du auch vielleicht kaputte Knochen kriegt, wie Oma. Du aufpassen, ich auch auf dich aufpassen!“ „Papa sagt, da Friedhof alte tote Leute eingegraben. Warum da so Steine drauf? Leute nicht wieder rauskommt vielleicht?“ Tja, und dann stehe ich da und hatte doch gehofft, dass wir solche Themen erst irgendwann mal besprechen müssen. Tod, Krankheit, nich immer alles glauben, was die Oma (egal welche) so sagt. Dass er alles, was kreucht und fleucht gern hat, ist ja eigentlich total schön, aber manchmal fühlt er sich für meinen Geschmack doch etwas sehr in kleine Tiere hinein. Oder überträgt von sich, das ist wohl wahrscheinlicher, wenn wir eine halb tote Fruchtfliege nach draußen gesetzt haben und er behauptet, die würde jetzt sicher Mama und Papa suchen, weil sie die vermisst hat (auch hier bricht mir dann kurz das Herz). Kein Wunder eigentlich, dass er nachts mit den Zähnen knirscht: es geht eben viel vor in ihm. 

Wunderbar ist es, ihn mit seiner kleinen Schwester zu sehen. Denn meistens ist er ziemlich fürsorglich und liebevoll und stolz, so eine tolle kleine Schwester zu haben. Da wird der Oma der neue Zahn angepriesen, oder dass Pippi an den Händen läuft oder „selber“ Zähne putzt. Oder Pippi wird umarmt oder geküsst oder ihr Essen gereicht. Es ist wirklich goldig. Und auch in den nicht ganz so goldigen Momente wird nur verbal getobt und nicht ihr gegenüber.  „Du Pippi wegnehmen! Ääähhhhhh, Pippi das kaputt macht! Pippi soll nicht kaputtmachen! DU PIPPI JETZT WEGNEHMEN!!!“ Als wüsste er, dass sie nichts dafür kann. Vielleicht weiß er das ja auch. Vielleicht ist das sowas, was Kinder eben wissen, dass kleinere Kinder eben noch nicht so viel wissen. Ich glaube, Michel freut sich auch schon sehr drauf, dass Pippi auch bald in seinen Kindergarten geht. Zumindest wird den Betreuer*Innen schon versichert, dass „Pippi Geburtstag hat, bisschen älter ist, Pippi auch mit mir Kindergarten geht.“. Kein Wunder, dass die anderen Kindergartenkinder immer sagen, Pippi sei „Michels Baby“. Sie gehört ja auch irgendwie zu ihm und das ist tausend mal mehr als ich mir erhofft hatte, nach nicht ganz einem Jahr sagen zu können. Ein superduper großer Bruder ist Michel. 

Alles in allem ein rundum toller großer kleiner Spatz. 

Ja. Hachz.  

Drei Jahre und fast acht Monate. <3

Tag 300 – Ach, ihr Zwei…

Ihr raubt mir den letzten Nerv, vor allem nachts, vor allem, wenn ihr beide mit in unserem Bett liegt. 

Dabei hab ich euch doch so lieb. So doll. Vor allem, wie ihr da so beide in unserem Bett liegt, endlich eingeschlafen, nach zweimaligem Kampf und einmaligem wieder Aufwachen und orientierungslosem Rumlaufen und Weinen. Jetzt schnauft ihr hier rum und mein Herz platzt. Ach…

Tag 298 – Juba Juba Kinderfestival 

Heute waren wir auf einem Kinderfestival. Von Mittag bis Spätnachmittags. Zielgruppe des Festivals sind Kinder von Michels Alter aufwärts, bis ca. 8. Ich sach mal so: ich will nochmal sechs Jahre alt sein und sowas machen. Das war soooo cool. Tausend Aktivitäten, Sachen basteln (richtig coole, ich hab ein Mädchen mit selbstgebastelter Ukulele gesehen!), Pflanzen pflanzen, Dosenwerfen, Tauschmarkt, Kinderdisco, Parcours, Lesebühne, Bücherbus, Theater, Jonglage, StarWars, Indianerecke,… Kurz: für wirklich jedes Kind mit jedem Geschmack was dabei. Dazu wirklich schöne Details, zum Beispiel (von Ikea gesponserte) Sitzverkleinerer bei den Dixiklos zum Ausleihen, „Elternparkplätze“ überall, wo die Eltern auf Sofas sitzen und Kaffee trinken können, Still- und Wickelzelt, extra Armbänder für die Kleineren, auf die man Namen und Telefonnummer der Eltern schreiben konnte. Dazu viel Platz, viel Grün, auch mit Erlaubnis, in den Bäumen rumzuklettern. 

Selbst das Essen war vielseitig und angenehm wenig Süßkram. Es gab eine Bude mit Zuckerwatte und zwei Kioske mit Kaffee, Waffeln (mit Käse), Pizza, Pølse, Lollies, Weingummi und Popcorn (Salzig). Daneben gab es aber auch drei (!) richtige Restaurants, die Essen anboten, davon ein vegetarisch/veganes. Natürlich alles etwas abgestimmt auf Festival und Kinder, also gab es Burger und Würstchen und Smoothies und so. Aber lecker und dafür dann auch nicht überteuert. Und Ikea gabs auch noch, die verkauften Köttbullar und Veggiebollar in kleinen Papphütchen. 

Richtiges Festivalfeeling kam fast auf, wenn man die Hauptbühne sah, auf der wir heute erst zwei Kindergärtner sahen (Gastronautene), der eine mit langem Bart, der andere mit Glatze und Tätowierungen, die Rocklieder mit norwegischen Texten über kleinkindliches Essverhalten coverten. Das war sehr unterhaltsam und Herr Rabe will mal fragen, ob die ihn nicht vielleicht als Bassisten mit ins Boot holen wollen, auch wenn Herr Rabe natürlich weder Bart, noch Tätowierungen hat, noch Kindergärtner ist. Dann sahen wir als Abschluss noch eine Mitsingband, die Songs der norwegischen Kult-Kindermusikgruppe Knutsen & Ludvigsen spielte. Das war wirklich witzig, die Texte der Band sind quatschig-lustig ohne peinlich zu sein, die Melodien eingängig* ohne langweilig zu sein und die Band spielte sehr gut. Alles auch nicht zu laut, Michel wollte trotzdem seine Kopfhörer aufsetzen, seit der Polypen-OP letztes Jahr hört er wohl sehr viel besser und es wird ihm schnell zu laut. Aber ich fand es eben nicht zu laut und hatte auch kein schlechtes Gewissen, dass wir die Kopfhörer für Pippi vergessen hatten. Die übrigens die Musik fast komplett verschlief. 

Und was fand Michel am Besten? „H.! Und E.!“. Die beiden Kumpels, die wir da getroffen haben. Tjanun, das hätten wir günstiger haben können, aber egal, es war ein richtig toller Tag und jetzt sind wir alle kaputt im Bett. Sehr schön ist das. 

* Herr Rabe hat einen Ohrwurm von „Ka-aaaanskje kommer kongen**“ und ich von „Ja jeg er dum og deilig*** (Juba, Jubaaaa)“ 

** vielleicht kommt der König (Zum Essen, für den man extra gedeckt hat und so)

*** Ja ich bin (fühle mich) dumm und wunderbar (nachdem man schlimmes Lampenfieber hatte, wenn man dann auf der Bühne steht, der Text geht weiter mit „ich tanze wie ne Schnecke“ und ich finde das ein ganz schönes Bild)

Tag 297 – Geschafft

Ich habe es getan.

Ich habe mir ein e-bike gekauft.

Vorher habe ich das halbe Internet zu dem Thema auf drei Sprachen durchgelesen, einen Fernsehbericht gesehen, bin tausend Tode gestorben, weil die Entscheidung so schwer ist, bin zweitausend Tode gestorben, nachdem ich das billige Rad im Fernsehen hab kaputtbrechen sehen, habe vier Fahrräder Probe gefahren, eins sogar zweimal.

Und dann habe ich…

…eins im Internet bestellt.

In your face, Norwegischer Einzelhandel mit krepeliger Auswahl und schlechtem Service und exorbitanten Preisen. Ich kriege jetzt eines, das alles hat, was ich will. ALLES! Ha. Und den Akku werde ich auch in ein paar Jahren noch neu kaufen und dann vermutlich sogar aufrüsten können, wenn ich das will, der Motor ist handelsüblich und nicht irgendeine japanische Kopie von irgendwas, die Bremsen sind (laut der norwegischen Kaufberatung) „die besten auf dem Markt“, die Gangschaltung durfte ich heute an einem (krass teuren) Fahrrad ausprobieren und die ist auch einfach um Längen besser, als die anderen, die ich probiert habe, kurz: ich bin zufrieden.

Ach ja: es ist das hier:

Fahrrad

Weil Auslaufmodell von 2014 total günstig, also, naja, total nicht, eher so im oberen Bereich von dem was ich so bezahlen wollen würde, aber viel viel günstiger als UVP und viel viel viel viel günstiger als alles, was ich in der Ausstattung in Norwegen gesehen habe.

(Und ja: ich habe ein ähnliches Probe gefahren, wegen des Antriebs, der Schaltung und überhaupt allem außer des Rahmens. Das war das Schwierigste an der Aktion.)

(Den Hänger können wir von L. auch haben, sie möchten 800 NOK dafür, das ist fair und für uns auf jeden Fall in Ordnung. L. ist jetzt aber erstmal bei einem Kurs in Oslo bis nächsten Freitag. Ihr Mann macht dann alleine Kinderdienst. Der ist seit Anfang des Jahres Hausmann und Papa, zieht eine Selbstständigkeit hoch und unterstützt seine Frau. Ja, sowas geht und soweit ich weiß sind ihm bisher keine kritischen Männlichkeitsdinge abhanden gekommen.)

___

Falls Sie sich fragen, wie es den Kindern geht: sehr gut. Michel rennt anscheinend 6-8 Stunden täglich mit Vollspeed durch den Kindergarten („Wir sind Dinosaurier, Mama! Roooaaaaarrrrrrr!!!“) und ist abends dementsprechend zerkratzt, verbeult, furchtbar dreckig und schrecklich müde. Und glücklich. Und Pippi freut sich auch schon sehr auf den Kindergarten; wenn ich sie mitnehme um Michel abzuholen stehen immer sofort drei bis sieben Kinder um den Wagen und machen Quatsch mit ihr. Und sie findet das auch gar nicht mehr schlimm, sondern jauchzt und quietscht die anderen Kinder an und strahlt ihr strahlendstes Grinsen und heimst Stöcker, Steine und anderes kindliches Kleinod ein. Das ist alles sehr schön.

Außerdem ist ja jetzt Oma da, macht auch Quatsch, baut unermüdlich Lego und ist sogar glücklich, Pippi mal wickeln zu „dürfen“, also auch da ist noch alles im Lot, wenn auch aus Gründen für mich anstrengend. Aber noch möchte ich mich da mal nicht beklagen. Es war erstmal eine sehr gute Idee, ihr eine AirBnB-Unterkunft zu besorgen, so haben wir unser Wohnzimmer trotzdem für uns. Und niemand wird nachts durch die Schlafzimmertür wachgeschnarcht.

Tag 291 – Dankbar. 

Es könnte alles so viel schlimmer sein. Manchmal muss man sich das vor Augen halten. 

Wir haben ein Dach über dem Kopf, wir haben es warm, wir haben zu Essen, wir haben Betten, in denen wir schlafen können. Wir haben Kleidung, sauberes Wasser, Seife, Waschmittel, Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine. Wir haben Zugang zu Medikamenten und ärztlicher Versorgung, jederzeit. Wir haben ein Auto und altersgerechte Kindersitze. Wir können uns Benzin leisten. Wir können uns leisten, täglich warm zu duschen. Wir können uns eine gute Kinderbetreuung leisten und haben auch Plätze darin. 

Wir haben uns und uns lieb, nach wie vor. (Murch!)

Wir haben jeder einen Vollzeitjob. Und wir mögen unsere Jobs. Wir können in Elternzeit gehen, ohne um unsere Jobs zu fürchten oder extreme finanzielle Einbußen hinzunehmen. 

Vor allem haben wir zwei Kinder. Zwei Kinder, die (soweit die Eltern das beurteilen können) völlig normal sind. Mit normalem Kinder- bzw. Babyschlafverhalten, normaler Gesundheit, normal hohen Bedürfnissen. Natürlich außerordentlich hübsch und niedlich, das schon, aber in allem anderen herzerfrischender Durchschnitt. Michel zeichnet vielleicht noch nicht wie Michelangelo und kann auch weder Geige spielen noch chinesisch. Aber seine Trotzanfälle und Wutausbrüche halten sich im Rahmen, er hat bisher kaum Wände angemalt und noch nie absichtlich etwas kaputt gemacht. In seinem Kopf geht viel vor, aber er scheint gut zurechtzukommen in dieser verrückten Welt von heute. Von gelegentlichen Aussetzern mal abgesehen, die aber eben so rar sind, dass wir als Eltern noch gut damit umgehen können. Pippi möchte zwar nach wie vor nur in unserem Bett schlafen und stellt gerne Unsinn an, um die Welt zu erkunden (alles Ausräumen ist gerade ein großer Hit. Vor allem Mülleimer.) aber sie hat ein grundfreundliches Wesen, ist neugierig, spielt auch mal länger allein (mit dem Mülleimer) und hängt nicht mehr dauernd an einem von uns, solange sie weiß, das wir noch in der Nähe sind. Und sie nicht müde ist, denn zum Einschlafen fordert sie eben Körperkontakt ein. Aber auch das ist für uns ok, sie schreit nicht erst stundenlang, sie wacht auch nicht ständig auf und schreit dann wieder, meist nuckelt sie bloß ein paar Sekunden und schläft dann wieder fester ein. So kriegen wir alle nahezu genug Schlaf. 

Das könnte alles ganz anders sein. Ist es aber nicht und da haben wir doch sehr sehr großes Glück gehabt, wie ich finde.