Tag 521 – #12von12 im Januar ’17

Was 12von12 ist und viele viele mehr davon wie immer bei Draußen nur Kännchen

Kackmorgen mit müde nach Kacknacht mit Husten. Davon keine Fotos. Herr Rabe blieb heute mit beiden Kindern zu Hause, weil jetzt Michel Fieber hat und Pippi so ungenießbar ist, dass wir die vermutlich postwendend unter irgend einem Vorwand aus dem Kindergarten wieder bekommen hätten. Schub, Zahn, Husten, Schläft schlecht, alles Mist irgendwie. Irgendwann könnte ich mich aber doch zu Hause loslösen und…

Erst mal vor der Haustür mit dem Rad ausrutschen. Ich hab dann mal den Bus genommen. Und nen mega fetten blauen Fleck am Schienenbein. #aua #1von12 von #12von12

 …legte mich direkt mit dem Rad auf die Fresse. Naja, auf die Seite. Irgendwas hab ich auch blödes mit meinem Bein gemacht dabei, es hat sich wohl irgendwie verhakt, jedenfalls ist es an mehreren Stellen dick und tut beim Laufen und bei Druck weh. Aber – soweit ich das beurteilen kann – nur tief liegende Hämatome. 

Ich fuhr dann also mit dem Bus zur Arbeit und…

Äh… Wo sind meine Proben??? #2von12 von #12von12

 …fand meine Proben nicht. Irgendwer taut den -80er ab, das ist löblich, aber ne Email wäre trotzdem schön gewesen. Ich fand dann nach etwas Suchen die Ersatzkühltruhe und nach etwas mehr Suchen darin auch meine Proben und so konnte ich dann doch arbeiten. 

Wie ich so arbeite. #3von12 von #12von12


Mein Laborarbeitsplatz. Klein ist er, aber direkt an Fenster und Heizung. 

Extra spät Mittag essen, damit ich mit keinem reden muss. Läuft bei mir. #4von12 von #12von12 #antisocial

 Ja, also so wirklich gesellig war ich heute nicht. Eigentlich gar nicht. 

Kaffeezeit \o/ #5von12 von #12von12 #müdemutti #meinekinderschlafennicht #ichschlafdafürgleichimstehenein

 Mein Arbeitstag war ziemlich eintönig, ich habe 2 x 43 Proben hydrolysiert, das heißt ich hatte jeweils 2 x 45 Minuten Inkubation und 2 x 20 Minuten Zentrifugation. Beim zweiten Mal musste ich in der Zeit auch kein weiteres Zeug machen (wie Eppis beschriften; wie ich das hasse, diese Frickelei in Minischrift und dann sind die Eppis obendrauf irgendwie fettig oder so und die Schrift hält nicht und meh. Als wären Labelwriter sooooo teuer. Augenrollen.) und holte mir einen Kaffee. 

Kennen Sie dieses „There are two types of scientists“ meme? Well… it’s a thing. #6von12 von #12von12 #Kontrolletti

 Meine Boxen sind die links. Es kostet mich manchmal viel Willenskraft bei dem Kollegen rechts einfach wegzugucken. 

Irgendwann spät waren dann die letzten Proben in der SpeedVac zum Trocknen und ich machte ein bisschen Bürodinge. Nach ein bisschen Email-hin-und-her habe ich jetzt eine Zimmerpartnerin für die Konferenz Ende nächster Woche, ich habe den Jahresbeitrag für die norwegische Biochemikergesellschaft bezahlt und in Erfahrung gebracht, wie ich bei denen ein Reisestipendium beantrage. Habe mit leichter Belustigung gelesen, dass ich, wenn ich das Reisestipendium bekomme, einen Artikel mit Bildern für die Mitgliederzeitschrift schreiben muss. (Herr Rabe schlug vor, einfach meine Blogbeiträge aus der Zeit dann mit Google Translate zu übersetzen.) Habe die Quittungen für die Kalifornien-Konferenz schon mal an die Uni weitergereicht, damit ich das (hoffentlich) nicht aus eigener Tasche vorstrecken muss. Dann ging ich nach Hause. Um viertel vor fünf. Und war fast die letzte. Das mag ich an Norwegen. 

Brokkolisuppe, im Hintergrund krankes und nörgeliges Kind. Das andere Kind kippte sich derweil die Suppe über den Latz. #7von12 von #12von12

 Michel ist wirklich richtig krank, der arme Murch. Und sehr nörgelig. Aber die Suppe war lecker. 

Weil das Eis alle war und in einem Weihnachtspäckchen Quetschies waren, gibt’s halt so eins zum Nachtisch. #8von12 von #12von12 . Erst dachte ich „Whaaaaaat, 200 kCal pro Tüte???“. Sind aber kJ. #überteuertesZeug #Umweltsauerei #aberdieKinderfindenssuper

 Dinge, die ich nie selbst kaufen würde: Quetschies. 

Michel war nach dem Essen so im Eimer, dass er ins Bett wollte. Wir guckten ein Buch an, hörten zwei Mal dem Elefanten (seinem Nachtlicht) zu und schon schnorchelte er. Als ich aus dem Kinderzimmer kam, bot sich mir ein friedlicher Anblick. 

Die minderjährigen Raben schlafen, wenn auch nur teilweise im Bett. #9von12 von #12von12

 

Tja, leider musste ich dann nochmal los, um meine Proben aus der SpeedVac zu holen. Als ich das mal vergaß, gab’s Schimpfe von der Kollegin. 

… und nochmal ganz kurz zur Arbeit. Seufz. #10von12 von #12von12

Aber das geht ja glücklicherweise ganz schnell und so war ich schnell wieder zu Hause. Kurz ein Stück Schokolade gegessen, dabei kurz über die beknackte Schreibweise aufgeregt, dann Pippi übernommen. 

Chon lecker, diese Chokolade. Chmeckt viel besser als zum Beispiel Chuhcreme. #11von12 von #12von12


Jetzt muss ich noch Zähne putzen, und dann ganz schnell schlafen, mal sehen, wie oft heute Nacht Geschrei ist und Bäumchen wechsle Dich in unseren Betten gespielt wird. 

Ich werde ein bisschen angeschnarcht, es ist so niedlich😍. #12von12 von #12von12 #nofilterjustweirdlighting

12 von 12 im 12. Monat

Diesen Monat mal wieder auch mit Fotos von mir.

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„Oh!“ – gerade festgestellt, dass heute der 12. ist.

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Das hier ist übrigens mein anderer Adventskalender. 🤓

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Wir haben übrigens einen Bot, der Bescheid gibt wenn Frühstückswaffeln in der Kantine bereitliegen.

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Nachtisch!

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Warum ich gerade beim Frisör war? Aus Gründen!

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Da will man noch schnell ein Bild des Ergebnisses machen und wir von seiner Friseurin gebombt! 😂

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Draußen kalt, drinnen Feuer!

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Mini-Nachtisch.

Rübennase 2 ist eingeschlafen und gleich fällt mir wieder ein Flummi aus der Manduca.

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Auf der Suche nach einem Pils, das sich auch so nennen darf. 😑

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Wir lobpreisen den Opa, denn er schickte Dominosteine!

Es ist soweit, Bananen-Zeit! Rübennase 2 wurde gerade wach und hat Hunger.

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Bonus-Bild (hat wer mitgezählt?): Der Inhalt von Türchen Nr. 12

Tag 490 – #12von12 im Dezember ’16

Vom frühen Morgen gibt es aus Gründen (1,05 m und 82 cm groß, unausgeschlafen und nölig) keine Bilder. 

Gestern hat es geschneit, ich fahre über die feste Schneedecke zur Arbeit. Kein Problem, dafür sind die Spikes ja gemacht. Mein Schloss streikt aber. Na gut, wird es heute erstmal nur am Ähhh anderen Schloss (wie nennt man das Schloss, wo sich so ein Bügel durch die Speichen am Hinterrad schiebt?) und im Fahrradkäfig abgeschlossen. 

Sch**ße, ist das kalt. Mein Fahrradschloss findet das auch. Ich „repariere“ es im Büro. #1von12 von #12von12 nach chaotischem, stressigem Morgen ohne Bilder.

Ich stehe so unter Strom, dass ich nicht mal Hunger habe. Aber Haare machen geht heute immerhin. 

Ehrliches Selfie. Ich habe vergessen, Ohrringe reinzumachen und fühle mich etwas nackt. Ich will auch noch nicht reden und lasse mir stattdessen von Dave Grohl ins Ohr schreien. #2von12 von #12von12


Joa, dann: arbeitarbeitarbeit, mit Mr. I trust you geht es wirklich gut und wir kommen zügig voran. Awkward moment of the day: er fragte mich, ob ich Handball verfolgen würde (wollte wohl smalltalk machen, er ist sehr sehr Sportinteressiert). Und ich so: Ich verfolge eigentlich gar keinen Sport. *peinlich berührte Stille*

Irgendwann schaffe ich es aber doch mal durchzuschnaufen, nämlich in der Kassenschlange beim Kaffee holen. Bald sind Examen und es sind unheimlich viele Medizinstudenten mit leerem Blick und Schlabberklamotten da, die sich Kaffee mit in die Bibliothek* nehmen. 

Die Schlange beim Kaffee holen sorgt für drei Minuten Pause \o/. #3von12 von #12von12


Trauriges Mittagessen ganz alleine, weil spät. 

12:30, ich sitze alleine im Lunchroom. #4von12 von #12von12


In der Zwischenzeit ist eine Mail reingekommen, dass ich doch bitte meinen jährlichen Progress Report ausfüllen soll. Es interessiert die bestimmt nicht, wie es wirklich läuft, aber ich bin recht ehrlich. 

Progress report, der entspannte Teil. Die ehrliche Antwort auf die Frage wäre vermutlich „Es lief drei Jahre lang total kacke und jetzt hab ich so viel zu tun, dass ich keine Zeit habe für blöde Fragebögen!“ #5von12 von #12von12


Dann wieder zurück ins Labor. 

Vorbereitet auf die nächtliche Probennahme. #6von12 von #12von12


Und auf geht’s zum Kinder abholen. Pippi lässt sich leider nicht vom Schnee loseisen (haha, super Wortwitz!). Nach fünf Minuten, in denen sie auf „Kommst du bitte? Ich möchte nach Hause.“ nur mit Gekreisch reagiert hat, stecke ich sie in den Wagen, mit dem Erfolg, dass sie die ganze vierminütige Heimfahrt brüllt. Als wir zu Hause ankommen, hat sie Michel in den Schlaf gebrüllt. 

Rübennase 2 isst Schnee. Ich möchte nach Hause. Interessenkonflikt. #7von12 von #12von12


Herr Rabe war frisch aufgehipstert schon zu Hause. Ich darf fast in Ruhe kochen. 

Bald auf unserem Fußboden: Blumenkohlsuppe. #8von12 von #12von12


Danach bringe ich Michel ins Bett, Herr Rabe trägt Pippi in den Schlaf, wir lümmeln ein bisschen auf dem Sofa rum und dann wasche ich mich schon mal. Dieses Reinigungsöl ist übrigens echt super. 

Ich mache mich schon mal Bettfertig. Von der Creme in der Mitte hatte ich nen 10 mL-Tester. Der hielt ne knappe Woche. Dieser Spender hat 60 mL Volumen und hält seit Mitte August. #9von12 von #12von12


Ich packe schon mal die Sachen für den Schwimmkurs zusammen und schmiere Brote für Michel und mich. 

Schwimmkurs morgen ist auch schon vorbereitet. #10von12 von #12von12 #julebrunost


Und dann, tja, dann fahre ich noch mal zur Arbeit. In Joggingbuchse. Ich Ernte so vor mich hin, erschrecke mich nur fünf mal vor irgendwelchen Geräuschen fast zu Tode und dann fahre ich wieder nach Hause. Die 

Dann wollen wir mal. #11von12 von #12von12


Wieder zu Hause. Ich kuschel mich jetzt zum Mäuschen, blogge und dann: gute Nacht! #12von12 von #12von12


*schönster Vertipper des Tages: Biobliotkek. 

Tag 460 – #12von12 im November ’16

Es ist schon November, holla, das Jahr ist schon wieder fast rum. 

Ich hab heute recht spät erst gemerkt, dass der 12. und damit Zeit für 12von12 ist (Link zum Kännchenblog mit drölfzigtausend 12von12en). Deshalb geht es mit Fotos auch erst nach dem Frühstück los. Vor dem Frühstück war aber nichts spektakuläres, außer vielleicht eine olfaktorisch spektakuläre Windel, aber das lässt sich ja auch auf Fotos eh schlecht darstellen. 

Ich muss immernoch bei jeder Regung husten. Deshalb trinke ich weiterhin viel Tee. Hier: Zitrone-Ingwer.


Michel will seine Fingernägel lackiert bekommen. „Mit erst so durchsichtig!“ Also hier: Bahama Mama mit Unterlack.


Nach meiner Dusche denke ich, dass wir loskönnen, wir haben einiges vor. Doch weit gefehlt. Michel motzt* (total untertrieben), Pippi ist müde, Herr Rabe will auch noch duschen. Ich schnalle Pippi in die Trage und sie schläft sofort ein. 

Seit einiger Zeit lässt Pippi in der Trage immer den Kopf so raushängen. Auch wenn man die vorne trägt. Ich kriege schon bei der Vorstellung so zu schlafen Nackenschmerzen.


Michel will einen Marienkäferanzug, aber der Stoff reicht nicht. Ich Male auf, was ich machen kann. Meine Zeichenkünste sind echt in der dritten Klasse stecken geblieben.


Michel motzt und labert und motzt und labert und motzt. Wir schaffen es aber doch irgendwie loszukommen. Uuuund: müssen das Auto freikratzen. Es hat wohl geregnet und danach gefroren. Es ist auch sauglatt. 

 Erste Station ist der Stoffladen: ich habe eine Nadel verbogen und brauche eine neue (gibt es nicht, ich glaube nicht, dass die die ich dann kaufte, passen, morgen mal sehen, sonst halt umtauschen und die richtigen im Internet bestellen), außerdem braucht Herr Rabe Ärmelschoner. Zweite Station ist ein Outdoor-Outlet. Michel braucht einen Winteranzug und Habdschuhe, Herr Rabe eine Winterjacke, ich Handschuhe. Wir kaufen: Handschuhe für mich, eine Fleecejacke für mich, Socken für Herrn Rabe. 

Danach haben alle Hunger und in der dritten Station – großer Supermarkt – steigen wir uns alle gegenseitig aufs Dach. Wir kaufen Backwaren für alle und Handschuhe für Michel. Danach geht’s bei den meisten wieder. Der Rest erledigt sich mit Kaffee und Eis. 



Wieder zu Hause mache ich erstmal meine Fingernägel fertig. Es wird immer besser, Übung macht halt den Meister. Bald Male ich bestimmt auch nicht mehr meine Nagelhaut an. 


Dann Skypen wir mit meiner Mutter. Michel führt Oma erst alle seine Spielzeuge einzeln vor und veranstaltet dann für sie ein Autorennen mit Publikum. (Man beachte den von Herrn Rabe gebauten iPad-Ständer.)


Danach gibt es endlich essen, es ist auch schon super spät und Pippi schon wieder launig weil müde. Michel motzt. Als die Kinder schlafen, bin ich deshalb sehr froh und mache mir den Rest Apfelmus von gestern warm. Pippi lässt sich nicht wirklich ablegen, sie schläft schlecht, vermutlich Zähne (jetzt durch: oben ein neuer Schneidezahn, oben zwei Backenzähne, unten ein Backenzahn gerade so und der andere gerade so noch nicht), ist ja auch Wurscht, wieso, sie schläft halt schlecht. 


Den Rest des Abends verbringe ich mit Twitter: Frau Herzmolekül sucht Namen für Ihre Babyzwillinge, Herr Herzmolekül lacht aber einfach über alles. Das ist nicht sehr konstruktiv von Herrn Herzmolekül. 

Irgendwie schaffe ich es dann tatsächlich, Pippi in ihr Bett zu legen, sodass mein Platz im Bett wirklich und wahrhaftig frei ist!


Im diesem Sinne: gute Nacht!

*motzen klingt so viel netter als die Realität. Suchen Sie sich was aus: Brüllen, Schreien, Toben, Wüten, Ausrasten…

6 von 12 im Oktober

Gestern war ja der zwölfte. Das heißt also 12 Fotos machen. Ich bin diesmal nur auf sechs gekommen. Qualität statt Quantität ;)

Ne, Quatsch. Bei Stress habe ich nicht die Ruhe um Fotos zu machen, die ich auch gerne zeigen mag. Oder ich verpasse einfach zu oft den richtigen Augenblick. Ich bewundere ja Frau Rabe, dass sie es so knallhart durchzieht!

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Der kleine Waschbär ist schon wach und macht Quatsch im Bad.

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Geisteszustand: Dinge auf Post-It notieren und sich dann wundern, dass CTRL+V nicht geht.

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Nachtisch

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Mit dem besten Freund das Veranstaltungsprogramm studieren. So kommen wir nie zu Hause an.

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Schon so groß! Holt selbst Päckchen von der Post ab.

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Miss Strubbelhaar in den Schlaf manducan. Erzählt sie sei gar nicht müde.

Mehr

Mehr und vorallem echtes 12 von 12 gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen.

Tag 397 – #12von12 im September ’16

Genaueres zu 12von12 und viele weitere Fotoserien gibt es wie immer beim Kännchen-Blog.

Der Tag ging früh los. Montag halt. Ich hätte noch nen Tag Wochenende gebrauchen können…

Eisensprudeltablette. Tatsächlich geht es mir mit ausreichendem Eisenspeicher sehr viel besser, als ohne, deshalb nehme ich jetzt jeden Tag so eine. Wenn mir die Kinder die nicht wegsaufen, die finden die nämlich sehr lecker.

Kinder wecken müssen gehört ja abgeschafft. Meine tarnen sich auch schon im Bett.

#mimimi

Danach war dann Kinder im Kindergarten abliefern und zur Arbeit fahren, diesmal pünktlich. Dafür dann ein ICHTÖTESIEALLEWERMACHTDENNSOWAS-Moment kurz vorm Meeting.

Jemand hat meinen Kaffee geklaut. Aus meinem Büro. Also kein Kaffee zum Meeting, dafür Wasser und Laune zum was anzünden.

Nach dem Meeting Labor und so, dann Essen einkaufen. Die norwegischen Äpfel sind immer noch im Angebot.

Huch, zehn Äpfel gekauft. Für eine Woche. Für mich alleine. Bei der Arbeit.

Wenn man rote Pfeile an die Stellen malen muss, an denen man was zu sehen glaubt, ist das nicht so gut. (Und ja, das Gel ist schief, ist aber wurst, kriegt eh keiner zu sehen. Also, außer Ihnen jetzt.)

Erstmal Kaffee, den trinke ich draußen in der Sonne (Vitamin D und so…). Beim Selfie machen fallen mir die Hagebutten auf, ich warte noch ein bisschen, bis die richtig reif sind und es mal gefroren hat, und dann ernte ich die und mache Marmelade draus. Mjammi.

Irgendwann ist dann aber auch Schluss, ich setze noch ein feines Über-Nacht-Experiment an und fahre dann nach Hause. Da ist noch keiner, was ich nutze um Stoff abzumessen.

Oh, so schlimm, der Stoff reicht nicht für ein Kleid. Muss ich wieder Pinguine nehmen. Oh Neeeiiin!

Herr Rabe klebt Isolierband in unsere Fenster. Zu sagen, ich hätte ihn dazu gezwungen, wäre nur leicht übertrieben. Diese Woche soll es noch recht warm werden, also gilt: jetzt oder nie. Außerdem ist das ein Prima Kinderunterhaltungsprogramm.

Ich mache mich auch nützlich und will die Schnecken füttern. Dabei fällt mir die Grabmückenplage im Terrarium auf. Da ich leider aus Erfahrung weiß, dass die Viecher die absolute Pest sind, schmeiße ich sofort alle Erde aus dem Terrarium weg und trockne das Interieur im Ofen.

Papa-Schnecke hängt noch etwas ab. Der Rest ist schon in der Quarantäne-Box: da sind die Löcher so klein, dass die Grabmücken nicht durch können (hoffentlich).

Tja, und nach dem Abendessen sprühe ich dann noch die richtigen Blumen mit einer Mischung aus Salz, Backpulver, Öl und Wasser ein. Also, die Erde. Hoffen wir, dass es hilft. (Memo an mich: keine Kräuter im Topf kaufen und einfach in die Küche stellen. Pestgefahr.)

Herr Rabe fuhr nach dem Essen zum Fußball, ich bekam wie durch ein Wunder beide Kinder zum Schlafen, konnte nach einiger Zeit sogar Pippi ablegen und sitze jetzt hier mit Babyfuß-Socken an. 

Noch ein letzter Check…

Yeah, mein Ring ist angekommen!

Hurra! Dann kann ich ja jetzt beruhigt schlafen gehen.

Tag 366 – #12von12 im August ’16

Heute morgen hatte ich kurz vergessen, dass der zwölfte ist und deshalb gibt es von unserem chaotischen und Heul-Intensiven Morgen keine Bilder (da verpassen Sie aber auch nichts). Tatsächlich habe ich auch heute trotz des irgendwann Raffens, dass 12von12 ist (was das ist und viele, viele davon wie immer im Kännchen-Blog) ca. hundertmal das Datum auf Dinge und in Dateien geschrieben: 160811. Tjanun. Whatever, jedenfalls hier ein paar Bilder (über die Einbettung von Instagram und so hab ich mich aus Blogbuchgründen heute auch geärgert, aber das ist eine andere Geschichte).

Frühstück an emails.

84 Proben wollen gemessen werden.

Liebevoll angerichtetes Mittagessen.

Wie meine Kollegen dafür sorgen, dass die Tür nicht quietscht.

Mal hoffen, dass die nicht alle gleich doll fluoreszieren.

Ab nach Hause.

Soweit zum Arbeitstag. War.

Dann zu Hause direkt Gebrüll, Michel ist im Moment mal wieder ein Wutzwerg und rastet beim kleinsten Anlass (oder auch ganz ohne) mehrmals täglich komplett aus. Unschön. Und zu Hause kann man ja auch nicht mal in Ruhe essen. Schlimm.

Immer diese Mitesser.

Ich musste dann auch noch mal los, Fisch kaufen und Lauch, den gab es gestern nicht. An der Frischetheke gab es Wal.


Ich finde ja grundsätzlich komisch, wieso man manche Tiere isst und andere nicht, schließlich sind Schweine auch sehr intelligent und ich finde die auch niedlich, ganz im Gegensatz zu vielen Hunden. Aber bei Walen geht bei mir eine Grenze. Ich meine: die Norweger haben doch eh nur die Erlaubnis, Wale zu fangen, weil das ja soooo ein wichtiges kulturelles Gut ist. Also der Fang. Ganz im Norden. Aber wieso ich das dann hier im Supermarkt kaufen können soll, erschließt sich mir nicht. Wieso Tiere essen, deren Artgenossen allesamt vom Aussterben bedroht sind? Nur, weil ichs kann bestimmt nicht. Und nein, da juckt mich dieses Rechtfertigungsgelaber der Norweger mit „Aber die Bestände der einen Walart, die wir fangen dürfen, sind gut! Und jedes Jahr wird das Kontingent reduziert! Und das ist total gesund!“ nicht. Ich ess das nicht. Aber was dem Deutschen sein Tempolimit (also die Abwesenheit davon) ist dem Norweger sein Walfang.

Endlich Abendessen.

Falls Sie dachten, ich denke mir das mit dem Klettern aus.

Ich glaube, bei Pippi wären Laufgitter und Co. eine total dämliche Idee. Die würde das als Klettergerüst nutzen.

Dann hab ich ein Foto gepostet ohne Hashtag, das zählt also nicht.

Müde Mutti. Serviervorschlag.

Die Mitbewohnerinnen sind jetzt auch wach.

Man sieht gar nicht, wie groß Papa-Schnecke (ganz rechts) inzwischen ist. Doppelt so groß wie die anderen zwei nämlich. Und dann haben wir noch eine, die noch ganz klein ist, aber das muss ich wann anders mal erzählen.

Und zu guter letzt:

Hier ein Ausblick auf den morgigen Backtag.

Und damit: gute Nacht!

12von12 im Juli

Wie jeden Monat am zwölften zwölf Fotos gemacht. Diesmal am dreizehnten veröffentlicht; sortiert nach Aufnahmedatum, denn es sind zwei latergrams dabei um das Dutzend voll zu machen. Los geht’s:

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Meine Haare feiern Nachts gerne mal ne Party.

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Das Baby bekuschelt mich. Und schnauft. Und kackt.

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Mini-Godzilla baut die Bahn auseinander und schmeißt die Schienen in die Box.

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Lesepause.

Übrigens habe ich zur Zeit beide Kinder den Tag über zu bespaßen, denn erstens habe ich immer noch Elternzeit und zweitens sind Kindergarten-Ferien. Also am besten raus gehen und was unternehmen, damit bei uns drei keine Langeweile aufkommt.

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Tour-Vorbereitung.

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Dank großem Bruder gibt es auch fürs Baby einen Weg-Keks.

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Heute am See so.

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Heute im Wald auf der Brücke so.

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Pause mit Seeblick. Geschwisterlicheres Teilen des Proviants.

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Tourabschluss: Der Sohn hat sich sein „Eis“ wirklich verdient. Ich mir den Kaffee auch. 😊

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OMG, der Sohn muss seine Nudeln auch fotografieren! 😱😂

Das Ergebniss kann man übrigens als 8 von 12 bei Frau Rabe bewundern.

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Der kleine Pilz hat sich noch ein Buch ausgesucht und jetzt geht es ab ins Bett.

Noch viel, viel mehr 12von12 gibt es beim Kännchen-Blog.

Tag 335 – #12von12 im Juli ’16

Was #12von12 ist und noch sehr viel mehr davon, wie immer im Kännchen-Blog.

Der Tag fing heute ohne Weckerklingeln an. Da ja eh keiner bei der Arbeit ist und sich somit auch niemand um Kernarbeitszeiten etc. schert, nutze ich die Kindergartenferien zum „Ausschlafen“. Das klappt bisher mäßig: gestern war Pippi um halb sieben wach, heute Michel um viertel nach sieben. Natürlich fand Michel auch direkt die neuen Zugschienen, die Herr Rabe nebst anderem Krams gebraucht aufgetan hat. 

Mama, die Maus kann hier warten, ich muss aufs Klo.


Nach einer ersten kurzen Zugbau-Session machte ich mir einen Kaffee. Michel ist bei seinem eigenen „Kaffee“ inzwischen sehr selbständig. 

Mit Kaffee in der Hand machte ich dann erst mal die Pflaumenmarmelade fertig. Ich kaufte letzte Woche total günstig viel zu viele Pflaumen (keine Zwetschgen, leider), ein Teil davon wurde zu Kuchen, der Rest wurde eben etwas mehr als zwei Gläser marmeladiges Pflaumenmus. Gestern hatte ich die Pflaumen schon soweit eingekocht, dass ich heute nur noch mal aufkochen und abfüllen musste. 

Was Mutti eben so vor der (Erwerbs-)Arbeit tut.


Danach wollte ich gerne duschen, wurde aber zuvor von Michel gezwungen gebeten, eine riesige Zugbahn aufzubauen. Als das Wohnzimmer zugebaut war, weckte Michel Herrn Rabe zum Spielen und ich durfte duschen. 

Hmm ja. Also aufräumen, Dusche mit Badreiniger einsprühen, alles einmal mit dem Mikrofasertuch abrubbeln, abspülen und dann Duschen. 

Dann noch ein Marmeladenbrot (lecker!) und auf zur Arbeit, mit dem Rad natürlich. 

Bei der Arbeit angekommen versuchte ich ein Fahrstuhlselfie zu machen, scheiterte aber an der Kombination aus meiner Eitelkeit und meinen Augenringen. Deshalb fotografierte ich lieber meinen Haufen Zellkulturen. 

Den kleinen Freunden ging es gut, ich schob sie alle wieder in den Brutschrank zurück. Dann setzte ich was an, was 1,5 h, 45 min und 1 h Inkubationszeit hat. Meeehhhhhh. 

My job in a nutshell.

Die ewigen Inkubationszeiten vertrieb ich mir mit Zelllabor-Gemeinschafts-Arbeit. Wasserbad reinigen, Sachen autoklavieren, Kittel austauschen. Im Sommer gibt’s nämlich keinen Labordienst der das macht und da ich eine von sehr wenigen bin die da im Moment arbeitet, ich aber gleichzeitig sehr viel Wert auf Reinlichkeit im Zelllabor lege, mache ich es eben. Vielleicht folgt ja jemand meinem guten Beispiel (nein, da glaube ich nicht wirklich selbst dran). 

Leider autoklavierte* ich auch ein Dings von der Pipettierhilfe zu viel und musste es dann neu bestellen. Hupsi. (Und ich winke mal kurz der Ex-Kollegin, die hier mitliest und der das auch mal passiert ist. Huhu!)

Und schwuppsi, war dann auch mal Feierabend. 

Der Nachmittag verlief dank noch angeschlagener und anhänglicher Pippi und ebenfalls weiterhin nöligem Michel etwas zäh. Irgendwann gab es aber Essen. Ich versuchte, meine Nudeln mit Soße ansprechend zu fotografieren (scheiterte). Daraufhin meinte Michel, ich solle ihn fotografieren. Er machte allerlei Faxen und am Ende, als ich grade ein Bild bei Instagram hochladen wollte, nahm er mir das Handy weg und sagte „Ich mein Nudeln auch noch Foto machen!“. 

Der Sohn fotografiert auch sein Essen schon selbst. Mutti ist sehr stolz.


Ein bisschen Kunst, finde ich. Wie die Gabel spitz und glänzend wie ein Speer da die matschigen, schlaffen Teigwaren dominant überlagert, im Hintergrund bewusst unscharf gehalten die Fruchtbarkeitssymbole der Biene und der Blume…

Nun ja. Nach dem Essen war Bettzeit, zumindest für Pippi. 

Bettzeit vs. Hampeln.

Letztlich schlief sie dann aber doch schnell ein. Bisher dreimal. 


Tja, ich teste eben. Meine Haut findet den Reiniger total blöd, denn sie wird davon total trocken (viel schlimmer als mit dem anderen aus der Clear-Reihe). Das Peeling mache ich auf Anraten des Internets nur noch jeden zweiten Tag abends, seitdem ist das mit den Rötungen  sehr viel besser geworden. Die Feuchtigkeitscreme möchte ich gerne heiraten. Und für die aufmerksamen Mitleser: ich denke, ich kann sagen, dass Eucerin Sunfluid einen Tucken besser ist als PC Fluid aus der Reihe da. Ich habe jetzt die Gesichtshälften gewechselt für den Gegentest. 

Dann wollte ich die Schnecken versorgen, altes Futter und die kleinen Schneckenkackhäufchen rausmachen und so. Aber die Schnecken hatten grade Abendbrotzeit und da wollte ich natürlich nicht stören. 

Morgen Nachmittag hole ich ein gebrauchtes Regal ab, da kommt das Terrarium drauf und dann ziehen sie um. 

Jetzt noch Zähne putzen, Klo, ab ins Bett. 

Ungeschminkt sehr ich aus wie einesehr müde Version meines Bruders. Herrje.

Ja, das ist ein riesiger Pickel da auf meiner Stirn. Ja, der tut weh. Meh. 

* autoklavieren: unter Druck (damits nicht „kocht“) für einige Minuten auf 120 Grad erhitzen, zum Sterilisieren. Manches Plastik verformt sich da *hust*.

Tag 306 – Wochenende in #12von12 + x Bildern, Juni ’16

Wochenende und der 12. des Monats, machen wir doch einfach mal beides. Also Wochenende in Bildern und 12von12. Und obendrauf noch mehr Bilder. Wird sehr Bildreich heute hier alles, versprochen. Am Samstag machte Herr Rabe Bilder, am Sonntag ich. Herr Rabes Bilder sind viel besser, aber ich kann ja auch nicht alles können, ne?

Nach der Fernrohrbastelei und etwas Spielen mit Oma dann Ausflug zu diversen Läden und „Kreisringe“ essen. (Die sind aber auch lecker!)

Dem Musiker kann man per Handy Geld schicken. Verrückt, sowas…

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#4von11 Das Baby braucht keine Schuhe. ☺️

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Dann fuhren wir wie der Blitz zu Freunden, In deren Garten Unmengen Rhabarber wachsen. Vor der Ernte mussten wir uns aber eine Vorstellung ansehen.

Übersetzung: „Wilkomen zur Fohrstelunk“

Die Vorstellung selbst war dann sehr… abstrakt, aber total süß, wie die Kinder (6,6 und 4) das vorbereitet haben. Mit Bewirtung!

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#6von11 Rhabarber-Ernte

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Es wurde aber dann doch irgendwann noch Rhabarber geerntet. Michel half sehr tatkräftig.

„Kann man das essen, Mama?“ – „Ja, aber vielleicht…“ – „Schmeckt nicht.“

Abends gingen wir Essen, mitsamt Kindern und Oma, in unser neues Lieblingsrestaurant. Ich meine, was will man denn mehr, als einen Kellner, der nochmal zum Tisch zurückkommt und fragt, ob das so richtig sei, dass man dem Kind nichts bestellt hat. (War es natürlich nicht, sondern er verhinderte damit eine Beinahe-Wo-ist-meine-Pizza-Katastrophe!) Und das Essen da ist einfach Schmack-o-fatz!

Tja und dann eben so Haushalt, Fußball und so.

Heute ließen uns die Kinder wirklich lange schlafen, bis viertel nach neun. Ich mag die ja, die Kinder.


Ich stand dann mit den beiden Rübennasen auf und machte Frühstück, musste aber schlussendlich doch auf alle warten.


Hier ein Vorher-Nachher-Bild unserer Haare.



(Babys schlafen lieber auf geduschten Menschen ein.)
Michel hat ein Monster gemalt, ganz alleine. Er wird immer detailreicher, jetzt gibt es Pupillen und Wimpern und so.


(Auf dem Ding hab ich auch seit Ewigkeiten nicht mehr gesessen…)

Wir machten uns am frühen Nachmittag auf zum Ladestien, einem Wanderweg am Wasser lang von einer Bucht (Korsvika) zu einem Café in einer anderen Bucht (Ringvebukta). In Korsvika wurde für das Alljährliche Vikingerspiel geprobt, mit viel Gebrüll und Gekloppe, aber dafür war ich zu lahm mit dem Handy rausholen.


Michel war viel schneller mit dem Fotos machen, aber die Bildqualität ist ziemlich grobkörnig…


Und wir wanderten so etwas mehr als eine Stunde, viel hoch und runter aber da Michel ja eh noch nicht so schnell kann, war es ein sehr gemütliches Tempo. Trotzdem war meine Mutter komplett im Eimer, als wir am Café ankamen. Sowohl konditionell als auch körperlich: KnieHüfteRücken, es ist erschreckend, wie schlecht etwas mehr als 50% meiner Gene mit Mitte 50 körperlich in Schuss sind. Ich ließ also die Familie auf dem super Spielplatz zurück und ging alleine zum Auto zurück.


Auf dem Rückweg brauchte ich alleine keine halbe Stunde und ehrlich gesagt war das der beste Teil des Tages.

Außerdem entgingen denen Ausblicke wie dieser hier:




Jaja, die Norweger Baden auch bei dem Wetter. Mir sind 18 Grad dafür dann doch zu kalt.

Wieder zu Hause machte Herr Rabe Pizza, die alle mit Begeisterung aßen, am und auch unter dem Tisch.


Man muss das verstehen: Pizza und Lachs  (auf der Pizza) gehören beide zu Pippis Lieblingsessen, da packt einen auch schon mal mitten im Spiel nochmal der kleine Hunger.

Als ich Michel ins Bett brachte, schlief Pippi bei Herrn Rabe ein, ich hätte also noch Zeit zum draußen Blumen gießen und dann den Rhabarber schnippeln, zumindest zum Teil. Aus dem Rest wird Kuchen.


Und das leidige Thema Küche aufräumen. Hrmpf.


Und jetzt freue ich mich sehr aufs Schlafen, auch wenn es um 23:15 noch wirklich taghell ist. Ich lobpreise dem Erfinder des Tupplur-Verdunkelungsrollos.