Tag 2041 – Ach, ach.

Es war ein schöner Tag (mit Schwimmbad und Michel ist etwa eine Million mal vom 1er gehüpft, ich hab ihn im Wasser aufgesammelt und ihm dann an den Rand geholfen, das hat ihm so riesigen Spaß gemacht, dass ich fast erlaubt hätte, dass er auch vom 3er springt. Aber dann fiel mir ein, dass ich da eventuell ein super Erpressungsmittel Motivationshilfe habe und die Regel ist nun „es ist zu gefährlich, vom 3er zu springen, wenn man nicht schwimmen kann, du musst erst schwimmen lernen“) und das sogar, obwohl das Wochenende aufhörte, wie es angefangen hat – mit Arbeit. Ich werd zur Zeit nicht mal mehr ansatzweise innerhalb meiner regulären Arbeitszeit mit der Arbeit fertig. Leider liegt das nur zum Teil an leicht reduzierter Effektivität im Homeoffice. Denn, man muss es leider so stumpf sagen, wir Inspektøre sind alle hoffnungslos zugeschüttet mit Arbeit* und aber auch alle allzu pflichtbewusst** und dann arbeiten wir eben Freitags und Sonntags abends. Immerhin mache ich den Job gerne, sonst wäre das wohl noch bescheidener.

Whatever, jedenfalls möchte ich nicht, dass das Wochenende schon vorbei ist. Ich könnte gut und gerne noch einen Tag Wochenende gebrauchen. Seufz.

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*ÖD halt

**auch ÖD halt***

***Nein, wir sind nicht verbeamtet, wird man auch nicht in Norwegen, wir sind dementsprechend alles Idealist*Innen die sich für wenig Geld und die gute Sache den H… aufreißen. Eine spezielle Spezies Mensch (ich mag die).

Tag 2022 – Tagaus, tagein.

Ist halt blöd, wenn Arbeit das spannendste ist, was einer so passiert und sie da aber nix drüber erzählen darf. Dann bleibt nicht so viel.

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Michel hatte heute das erste mal „Aspirantkorps“, also Anfänger-Schul-Marschkapelle. Er fand es super und will unbedingt in diese Marschkapelle. Äh, Ja, gut. Sie sehen mich mittelmäßig begeistert, Marschkapelle ist so gar nicht meins, aber wenn es ihn glücklich macht, macht es ihn glücklich und dann macht es mich auch glücklich. Für die Auftritte gibt’s ja Ohropax. Danach sind wir zusammen nach Hause gegangen, das war schön. Der Schnee knirscht jetzt wieder.

Tag 2021 – Gepflegt abnerden.

Der Arbeitstag war aus Gründen extrem lang und aus anderen Gründen bis auf kurze Lichtblicke leider extrem bescheiden. Aber morgen werde ich ein Meeting haben, für das ich mich unter anderem vorbereitet habe, indem ich in meiner Doktorarbeit geblättert habe. Endlich, ENDLICH was, wo ich mich kompetent fühle. (Also abgesehen von meinen im direkten Vergleich zu meinen Kolleg*Innen überragenden Excel-skills.)

Es ist nicht alles schlecht an Covid-19.

Tag 2011 – Nichts zu erzählen, die drülfzigste.

Diese Homeofficetage gehen halt einfach an mir, an uns, vorüber. Aufstehen, Kinder wegbringen, Arbeit, Michel kommt zurück [ggf. Hausaufgaben, freitags aber nicht], Arbeit, Pippi abholen, Arbeit, Essen machen, Kinder ins Bett, vorm Fernseher/der Playstation/Medien versacken, Bett, repeat. Eintöniger geht es kaum.

Montag sagen sie, wie es weiter geht ab… naja Montag. Sehr seltsam. Da ihnen am 3.1. abends aber die Student*Innen aufs Dach gestiegen sind, die bis dahin dachten, sie müssten ab dem 4. morgens wieder zur Uni (und die deshalb von ihren Familien in die Unistädte gereist waren), deuten sie jetzt schon mal mit Zaunpfählen winkend an, dass die jetzigen Maßnahmen fortgesetzt werden. Ich bin gespannt, ob national und für wie lange. Spielt für uns ja durchaus eine Rolle, weil ich das durchzuziehen gedenke, dass Michel so lange nicht zum Sporthort geht. Und Pippi auch nicht zum Tanzen oder zur Kulturschule. Ende.

Im Michels Klasse sind zwei Kinder in Quarantäne. Schon allein deshalb halte ich es für eine komplett hirnrissige Idee, Kohorten mehr als unbedingt nötig zu mischen.

(Dass die Kinder getestet werden ist übrigens unwahrscheinlich, es sei denn sie bekommen Symptome. So kann man halt auch dafür sorgen, dass Kinder „sich nicht so oft anstecken“.)

Ach ja. Bald ist wieder Zyklustag 1 und alles viel rosiger.

Tag 2008 – Grummelstimmung.

Der Tag fünf für mich mit einem Meeting an, das ich, zu allem Überfluss vergessen hatte. Wenn ich muss, schaffe ich es innerhalb 20 Minuten aus dem Schlafanzug über die Dusche bis geschminkt an den Schreibtisch. Ein Hoch auf Homeoffice. Das Meeting war trotzdem richtig RICHTIG doof, Behörde galore, manchmal macht mich das ja schon fertig. Dass Herr Rabe kurzfristig einspringen und Pippi zum Kkndergarten fahren musste, machte ein schlechtes Gewissen bei mir und alles nicht besser.

Dann las ich ziemlich viel auf meinem Nettbrett [tablet] und versuchte mit der Schrifterkennung warm zu werden – erfolglos. Dann war auch noch der Stift sehr schnell leer, so, liebes Nettbrett, wird das leider nichts mit den Inspektionen. Da brauche ich Akku für 8 Stunden, sowohl im Nettbrett als auch im Stift. Man hätte das vermeiden können, dass ich mich jetzt drüber ärgere, wenn man einfach nach der spec gekauft hätte, die ich erstellt hatte, alternativ mir schonend beigebracht hätte, dass es solch Wundergerät nicht zu kaufen gibt, hat man aber nicht. Man hat nur Nettbrett gelesen und eins bestellt. Hrmpf.

Nachmittags flatterte dann noch ein Antrag auf Dokumenteneinsicht rein (hasse das. Da muss man alles für stehen und liegen lassen wegen absurd kurzer Fristen und hinterher ist niemand so richtig zufrieden) sowie eine email mit „kannst du das beantworten?“ die ich reflexhaft mit nein beantworten wollte, dann seufzend den Vertrag zwischen der EU und UK aufmachte, dort eine halbe Stunde in den Annexes las, und schlussendlich meine Chefin anrief und „nein“ sagen musste, „nein, keine Ahnung, sorry“.

Btw: die EWR-Staaten haben keinen Vertrag mit UK. Nur die EU hat einen. Theoretisch ist UK für Norwegen nun auf der gleichen Stufe wie Indien, Guatemala oder Weißrussland. Es ist zum Mäusemelken. Ich hoffte nur, im Vertrag vielleicht die Antwort zu finden *wenn wir denn nen Vertrag hätten*. Aber leider nein, leider gar nicht.

(Lichtblick: der Kollege, der alles weiß, war für mich sogar noch nach einem Zehnstündigen Inspektionstag (per Videokonferenz, mit einem Hersteller in einer komplett anderen Zeitzone) zu sprechen, weiß auch keine Antwort, und empfahl mir noch eine weitere Gesprächsperson. Die werd ich dann morgen mal anhauen, ob die ne Idee hat.)

So war das heute.

Sehr viel Liebe für Herrn Rabe, der abends noch eine Tiefkühlpizza geholt hat, damit seine Frau wegen „Abend“-Essen um halb fünf nicht um halb zehn vor Hunger vom Stuhl kippt.

Tag 2007 – Still homeofficeing.

So langsam reagiere ich ein bisschen allergisch auf die Frage „wie läufts bei euch“, weil halt. Läuft, muss ja, aber dieses extreme homehocking macht mich fertig. Ich meine – unser Team hat die Teams-Meeting-Phase erreicht, in der wir nicht mal mehr den verschwommenen Hintergrund einsetzen, sollen doch alle die Hochzeitsbilder, Zimmerpflanzen und Bücherregale im Hintergrund sehen. Who cares. Aber so ein Tag mit 4,5 h Meeting (nicht komplett am Stück) schlaucht enorm und dann ist es am Ende des Arbeitstages auch schon wieder dunkel.

Das schlimmste ist eigentlich, dass ich, wenn ich mir unsere Infektionszahlen so anschaue, nicht davon ausgehe, dass wir vor dem Sommer das Büro in nennenswertem Grad zu sehen bekommen. Mimimi. Ich mag nicht mehr. Scheiß Pandemie soll jetzt endlich weg gehen.

Mir ist ja auch völlig bewusst, dass ich auf hohem Niveau jammere, immerhin sind meine Kinder den halben bzw. 7/8 des Arbeitstages außer Haus betreut. Vorerst. Wenn ich mir unsere Zahlen so angucke…

Es ist zum Heulen.

Darüber hinaus hab ich mir den Magen verdorben – mit Tee. Lakritztee. Trinken Sie niemals große Mengen lange gezogenen Lakritztee. Das hat den Effekt, vor dem auf Katjespackungen gewarnt wird, nur habe ich den mit Katjes und co. noch nie erreicht (und das liegt ganz sicher nicht daran, dass ich die nie übermäßig verzehre). Jetzt aber also mit Tee.

Was schönes: ich habe, auf einer Playlist, die „Alternative 00ers“ heißt, die Band „Mother Mother“ entdeckt und bin sehr verliebt. Das ist sehr gute Musik (zu der man bestimmt gut arbeiten kann, wenn man nicht grad den ganzen Tag Meetings hat). Ich bin da sicher ganz doll late to irgendeiner Party, man möge mir vergeben, ich hörte erst vor kurzem, dass es diese Party überhaupt gibt. Hier ein Video: The Stand .

Tag 1980 – Mit dem Magen atmen.

Was wir heute Vormittag gemacht haben, muss Herr Rabe selbst erzählen, wenn er möchte.

Bei der Arbeit saufen sie alle Lack. Ich hab mich da heute schon genug drüber aufgeregt, jetzt versuche ich zu atmen und zu vergessen und zu verdrängen. Drei Arbeitstage noch, dann sind 2,5 Wochen Urlaub. Frei. Keine* Arbeit.

Hrmpf**.

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*voraussichtlich 1 Stunde wegen Bereitschaft

**Ich liebe meinen Job, aber Chefinnen ohne Bodenhaftung braucht kein Mensch.

Tag 1968 – Nix mehr gewohnt.

Ich war heute im Büro, Herr Rabe auch, aber ich sag’s mal so: das war vor Corona irgendwie nicht so anstrengend.

Ergebnis des Experiments:

Ich mag den Ausdruck „kommunizierende Röhren“ nicht, weil es klingt, als würden die reden und „sich hart diskursiv erarbeiten“, dass da hinterher in jedem Glas gleich viel sein soll. Deshalb hab ich es Michel auch einfach mit Gleichgewicht erklärt. Sieht man ja auch an dem Grün-Gelben Tuch, dass es nicht nur von gelb nach grün wandert und dann stoppt wenn im Grünen genug Flüssigkeit ist.

Überaus ärgerlich: der Rock, den ich neulich genäht habe, ist auf dem Nachhauseweg (immerhin erst da!) kaputt gegangen und zwar so ziemlich unrettbar. Bevor ich Bilder gemacht habe. Und nein, ich hab nicht versucht, mich an dem Rock an irgendwas abzuseilen oder so, ich hab mich einfach nur ins Auto gesetzt.

Stoffqualität fürn Arsch, würd ich sagen.

Also fürs Protokoll: ich hab mir da echt Mühe gegeben, der Rock war auch den halben Tag echt schön und bequem und das Auto kann auch nix dafür. Ich habe beschlossen, mich weder aufzuregen noch zu heulen.

Apropos nicht aufregen: ich könnte mich so dermaßen aufregen über UK und über die Medien, die rumposaunen, es würde bald ein Impfstoff zugelassen. Weil – es wird möglicherweise ein Impfstoff zugelassen – WENN DIE DATEN ZU EFFEKT, SICHERHEIT UND QUALITÄT GUT GENUG SIND. Da gehen ziemlich viele Leute gründlich durch sehr viele Daten und es reicht offenbar nicht, dass ganz Europa diese Impfstoffe dringend haben will, nein, UK macht einfach mal (wieder) was sie wollen, Politiker allerorten machen die Bevölkerung heiß und alle, wirklich ALLE, tun so, als sei die regulatorische Arbeit nur noch Formsache. Ich bin heilfroh, dass ich damit nichts zu tun hab, aber ich fühle SEHR mit meinen Kolleginnen und Kollegen in Europa und auf der ganzen Welt, die das grad evaluieren, unter einem irrwitzigen Druck von allen Seiten. Das wirklich allerletzte was wir ALLE wollen SOLLTEN, ist dass diese Menschen wegen des Drucks irgendwas zulassen, mit dem sie eigentlich Bauchschmerzen haben.

Das hat mich heute so aufgeregt, dass ich’s getwittert hab. Hinterm Schloss, weil ich neulich versehentlich bei der Arbeit meinen Twitteraccount fast verraten hab und wenn ich eins nicht will, dann dass meine Kolleginnen und Kollegen über mein belangloses Gesülze auf Twitter Bescheid wissen.

Das, und Covid19-Impfstoffe evaluieren müssen. Das will ich auch nicht.

Tag 1932 – Nicht aufregen.

Alles geht weiter, irgendwie. Im März war Deutschland nach Norwegen dran mit den Kontaktbeschränkungen durch geschlossenes alles mögliche, dieses Mal wird es wohl anders herum sein. Weil wir ja keine zweite Welle haben.

Carona hat jetzt Winterreifen drauf und Caronas Bremsen wurden geschmiert. Der Winter kann kommen. Dafür ist das Konto leer.

Morgen fahre ich wieder Model 3, Hurra. Morgen fahre ich wieder im Berufsverkehr nach Oslo, damn.

Die norwegische Regierung hat beschlossen, die Sprachanforderungen für Leute, die die norwegische Staatsbürgerschaft beantragen wollen, zu ändern. Überall stand „verschärfen“, tatsächlich verschärft wird aber nur der mündliche Teil. Der schriftliche – entfällt! Tadaaa. Ist mir egal, Herrn Rabe nützt es gegebenenfalls sogar, weil er keinen strukturierten Assay über Umweltpolitik oder Zivilcourage oder sowas schreiben muss, sondern nur drüber palavern können muss. In normalem Tempo, ohne, dass das Gegenüber extra langsam spricht. Wenn man dafür keine 300 Stunden Sprach- und Gesellschaftskundekurs mehr belegen muss, finde ich das erleichternd statt verschärfend, aber da hab ich bestimmt einfach irgendwelche Politikdinge übersehen. Wie auch immer, bis das entsprechende Gesetz geändert ist, fließt noch ne Menge Wasser die Glomma runter.

So, Michel ist in seinem Bett wieder eingeschlafen, nachdem ich ihn eben quer in unserem Bett auf der Decke und einem Klamottenstapel liegend auffand. ich hab den ja schrecklich lieb, aber der ist langsam echt groß und unser Bett nicht mitgewachsen. Ich gehe jetzt aber auch endlich schlafen.

Tag 1926 – Uncool.

Die Inspektion ist vorbei und das heißt:

  • morgen im Pandaonesie/Jogginganzug/jedenfalls ohne Inspektørinnendress und ohne Schuhe (!!!) arbeiten (wie sehr man sich im Homeoffice an das Arbeiten in Socken gewöhnt, ist etwas beängstigend)
  • Erst in einer Woche wieder mit dem Auto nach Oslo fahren (fun fact: quasi an den gleichen Ort)

Der Pendelhass hat sich heute noch mal zu ungeahnten Höhen aufgeschwungen. Morgens Stau, Abends Stau, je Weg eineinhalb Stunden statt 55 Minuten. Irgendwann hätte ich das Auto gerne einfach stehen gelassen und wäre zu Fuß gegangen.

Weil Donnerstags HipHop ist und es zeitlich gerade so hinhaute, fuhr ich direkt vom Auto abliefern dorthin. Nicht ganz direkt, weil ich den Zug um eine Minute verpasste, aber wie ich ja weiß gibt es in Gardermoen große, saubere und kostenfreie Toiletten im öffentlichen Bereich und deshalb konnte ich die Wartezeit nutzen und mich dort aus meinem Inspektørinnenkleid und der Strumpfhose pellen und gegen Leggings, Sport-BH und T-Shirt tauschen. Leider hatte ich vergessen, andere Schuhe mitzunehmen, und hatte dann eben Sportleggings (als solche sehr deutlich zu erkennen wegen Reflexstreifen überall und Belüftungsgewebe in den Kniekehlen) zu hochhackigen Wildlederstiefeletten an. Tjanun.

HipHop war cool, nur was wir heute machten, sah an mir und den anderen Teilnehmerinnen (der eine Mann ist mitgemeint) eher nach „Mama, du bist peinlich, lass das mal lieber“ aus als nach cool. Oskar, der Trainer, findet uns trotzdem toll. Ich finde schwitzen und rhythmisches Herumzappeln zu Musik toll. Nur die 16 Jährigen Mädels, die zeitlich leicht überlappend Ballett haben und sich feixend vor unserem Raum auf dem Flur verknoten, die muss ich nicht haben. Generell muss ich die klischeehafte Version von Ballettmädels nicht haben, egal welchen Alters. Ich weiß, dass viele anders sind, aber die Klischeeversion hab ich nach reichlicher Erfahrung gefressen. Und die stirbt nicht aus und ist offenbar auch länderübergreifend anzutreffen.

Abends kuschelte ich lange mit den Kindern. Die sind sehr groß geworden in den letzten drei Tagen. Vor allem Michel. Michel ist auch ganz begeistert dabei, Muffin das Sorgenschwein zu versorgen. Dabei ist er auch ganz ruhig und entspannt und liebevoll. Das ist sehr schön zu sehen.

Muffin muss weiter Antibiotika nehmen, diesmal ziehe ich das durch, bis da alles 100%ig verheilt ist, und vor allem muss Muffin zunehmen. Deshalb kriegt er nach dem Antibiotikum immer eine gute Dosis extra Snacks, wie zum Beispiel Sonnenblumenkerne. Die nimmt er gerne auch direkt aus den Fingern, Michel reicht ihm das gerne an und so freunden sich die beiden an. Muffin hat sich an die Antibiotikagabe soweit gewöhnt, dass er sich ohne auch nur noch wegzulaufen aus dem Käfig angeln lässt, und obwohl er zwar versucht, den Kopf wegzuziehen, geht es doch meist recht fix, Schwein packen, Kopf leicht fixieren, Spritze seitlich ins Maul, langsam schieben, fertig. Dann schmatzt Muffin angewidert vor sich hin aber ich glaube in dem kleinen Meerschweingehirn wird das Unangenehme recht schnell mit „geil, Sonnenbumenkerne!“ verbunden und teilweise überschrieben. Pawlow ist schon echt klug gewesen. Die Snacks zeigen auch erste Erfolge: 50 g hat Muffin zugenommen, in einer Woche. Superschwein! Wir drücken weiter die Daumen.