„Mama, ich hab ein‘ Idee. Wir können ja hier schlafen!“.
Sprach’s, machte das Licht aus, holte eine Decke, kuschelte sich an und zack, war ich auch schon eingeschlafen.
Schön, so ein erster Weihnachtsfeiertag auf dem Sofa <3.
„Mama, ich hab ein‘ Idee. Wir können ja hier schlafen!“.
Sprach’s, machte das Licht aus, holte eine Decke, kuschelte sich an und zack, war ich auch schon eingeschlafen.
Schön, so ein erster Weihnachtsfeiertag auf dem Sofa <3.
Hier mal wieder viele Bilder von unserem Wochenende. Kommen Sie, sehen Sie! Wilde Kinder in ihrer natürlichen Umgebung!

Frühstück. Pippi hat sich durch Gemecker auf meinen Schoß gemogelt und prökelt jetzt den Frischkäse von meinem Brötchen.

So sieht sie danach aus, die alte Rübennase. Außerdem hat sie Brötchen in den Haaren. Also gehen wir alle ausgiebige Körperpflege machen.

Frisch geduscht und gebadet machen wir einen Ausflug. Herr Rabe muss noch was von seiner Arbeit abholen und er zeigt uns das leere Großraumbüro. Michel ist beeindruckt von den hoch- und runterfahrbaren Schreibtischen und dem Wasserhahn, aus dem Sprudelwasser kommt. Ich bin beeindruckt davon, dass Menschen es schaffen, in so einem Großraumbüro irgendwas zustande zu kriegen. Für mich wär das nix.

Pippi schläft und hat sich dafür in alter Tradition das Licht ausgemacht. Michels Hund schläft auch.
Herr Rabe: „Ja, da, die leuchtenden Sterne! Die Weihnachtsbeleuchtung!“
Michel: „Papa, das sind ja keine Sterne. Das sind Schneeflocken!“
Herr Rabe ist schwer begeistert von so viel Klugscheißertum. Siehe Bild.

Zu Hause: kochen, essen, Quatschnasen bespaßen, Quatschnasen ins Bett bringen, Aufräumen, Schnecken füttern, Pilze ansprühen, Wäsche abhängen, Wäsche aufhängen, einen Haufen Teige ansetzen. So viele, dass ich sie beschriften muss. (Nicht im Bild: Vorteig für Pizzateig.)

Sonntag. Michel pellt sich sein Ei selbst und ist dabei dem Anlass entsprechend hoch konzentriert. Herr Rabe hat Pancakes gemacht und ja, wir haben einen Adventskranz.

Das war heute in meinem Adventskalender. Ich hoffe, ich schaffe es, mir bis Freitag die Fingernägel zu lackieren. Da haben wir nämlich Weihnachtsfeier und das Blau würde total gut zu meinem Kleid passen, dazu noch das Glitzerzeug vom 1., das wird fein!

Das Wetter ist total mies und wir stubenhockern in Schlafanzügen herum. Ich bin mit meinen Teigen beschäftigt, versuche zwischendurch ein bisschen zu putzen und fahre zu allem Überfluss zwischendurch zur Arbeit. Hier der Ausblick aus dem Zelllabor. Es ist halb drei. Heute wurde es nicht richtig hell.

Wieder zu Hause, hilft mir Pippi tatkräftig beim Backen, indem sie sich die Topfhandschuhe anzieht und davonflitzt.

Eins der Resultate: ein Kassler. Sieht so hübsch aus, war aber dank totaler Übergare (Danke, blöde Zellkulturen, die ihr viel mehr gewachsen wart, als ich angenommen hatte) leider recht flach geblieben. Egal. Schmeckt trotzdem.

Beim Abendessen. Erst macht Pippi bei jedem Bissen „Hmmmmmmm, njomnjomnjomnjom!“, dann checkt Michel kurzerhand Pippis Zahnstatus und will danach Baby-Zahnarzt werden. Diese Kinder, ey. So niedlich. Hachz.
Und Zack ist der Sonntag und das Wochenende schon wieder rum. Verrückt. Dabei haben wir doch noch nix geschafft, außer uns lieb zu haben und Quatsch zu machen… Nun ja. Passiert. Ist auch mal schön so.
Es hat den ganzen Tag geschüttet. Nachts noch richtig mit Gewitter und allem drum und dran, dann irgendwann ab Morgengrauen nur noch Regen. Dementsprechend haben wir ungefähr nix gemacht heute. Nach der Maus haben wir noch Märchen geguckt, dann rumgerödelt, dann hat Herr Rabe die Kinder zu einem Regenspaziergang mitgenommen, weil Michel sonst vermutlich die Bude abgerissen hätte, in der Zeit habe ich Sport gemacht mit meinem Theraband und ohne, dann habe ich Gemüsesuppe zum Abendbrot gekocht, wir aßen sie, kurzer Abstecher zur Eisdiele (Mokkaeis! Das MOKKAEIS!!!), Tag fertig.
Jetzt bringt Herr Rabe Michel ins Bett, Pippi ist auch eingeschlafen und wir werden es uns gleich mit Bier/Zitronenwasser und Tatort auf unserem winzigen Sofa gemütlich machen.
Schöner Tag.
Heute irgendwie fast nix gemacht, war wohl auch besser so, ich hab nämlich Kopfschmerzen und verdächtige Pippi, leichtes Fieber zu haben. Also Aufstehen, Frühstück, Gammeln mit schlafender Pippi auf dem Bauch, Strand, Strand, Strand, Abendessen, Michel vorlesen, fast in Michels Bett einschlafen, selbst ins Bett gehen. Tag aus.
Herr Rabe guckt jetzt noch Champions League. Nichts könnte mich weniger interessieren. Ski vielleicht. Langlauf. Schnarch.
Ich habe neulich einen sehr amüsanten Rant über das Wochenende in Bildern gelesen. Suse von femilyaffair ärgert sich über so ziemlich alles daran, aber hauptsächlich über den Druck, der durch all die hübschen Bilder von selbstgemachten Zimtschnecken und sauteuren Matschanzügen und Pizzaholenden Männern auf Familien außerhalb der Norm gemacht wird. Ich finde, vieles an dem Text ist schmerzhaft wahr. Wir machen ja auch nur relativ selten beim WiB mit, weil ich so oft denke, nee, das kannste nich zeigen, wie wir hier rumgeschlunzt haben, noch nicht mal im Wald gewesen sind wir, tzetzetze. Aber egal, jedenfalls habe ich beim Lesen direkt beschlossen, dieses Wochenende ein WiB zu machen und total ungeschönt unser Chaos und unsere Stubenhockerigkeit zu präsentieren. Deshalb hab ich mir für die Bilder diesmal auch nicht mal die Mühe gemacht, Chaos im Hintergrund zu beseitigen oder abzuschneiden, aber sehen Sie selbst.

Frühstück. Die Brötchen kommen diesmal aus der Tüte, weil ich es einfach verteilt habe, rechtzeitig welche zu backen. Chaos, Nähmaschine, Michel konnte wie immer nicht warten. Immerhin Blümchen, die hat mir Michel am Dienstag (?) vom Einkaufen mitgebracht.

Pädagogisch wertvoller Programmpunkt: Ostereier basteln. Michel hat die Lage voll im Griff und befiehlt (anders kann mans nicht nennen) Herrn Rabe, Lightning McQueen zu malen.

Derweil ist Pippi auf mir eingeschlafen. Ich bin noch ungeduscht und im Schlafanzug. Es ist 12:30 Uhr.

Waaaahhhh, ich muss ja Brötchen backen! Der Vorteig (rote Schüssel) quillt schon fast aus der Schüssel. Aber fürs Backen muss ich erst spülen, fürs Spülen muss ich erst gespültes wegräumen, fürs Wegräumen muss ich erst… und so geht es ewig weiter. Der Wok da hinten steht da auch seit Dienstag schon. Verantwortungsdiffusion nennen wir das. Die Geburtstagsgirlande kann da auch ein Liedchen von singen.

Eigentlich wollte ich ein Bild davon machen, wie Michel in seine Hand spuckt. Aber dann fing er an, rumzualbern. Ist auch noch im Schlafi. Es ist 14:00 Uhr.

Michel ist sauer, weil ich (total schlimme Mutter die ich bin) ihn nicht beim Brötchen kneten helfen lasse. Nein, nein und nochmals nein.

Natürlich hört das Kind nicht auf mich und das ist das Ergebnis und auch gleichzeitig der Grund, wieso ich das lieber alleine mache.

Apropos alleine: Alleine duschen ist auch nicht möglich. Ich dusche in einer künstlichen Erdbeerduftwolke von Michels Prinzessinnenbad.

Alleine ein Müsli essen und den Brötchen beim backen zuschauen? Nein.

Es kommt eine Herde Dinosaurier und ist gefährlich.

Inzwischen bin ich ziemlich aggro und deshalb sehr sehr froh, dass Herr Rabe die beiden Rübennasen mit in die Stadt nimmt, Bastelkram kaufen.

Und weil das meine Me-Time ist (haha), lasse ich sowas dann auch einfach mal liegen. Die Pause nutze ich zum Nähen.

Als die Familie wieder da ist, koche ich. Es gibt Tomaten-Mozzarella-Risotto. Optimale Abendessenzeit für mit zwei kleinen Kindern auch: 20:30 Uhr. Ich pule Michel sämtliche Tomaten aus dem Risotto, er probiert einen Minilöffel und beschließt, er will das nicht. Pippi verschluckt sich am Risottoreis so heftig, dass sie bricht. Idylle pur.

Voll super, so mit Blümchen auf dem Tisch. Sonst käme man vielleicht noch in die Versuchung, sich zu unterhalten.

Eine ausgelaufene Windel mit spontaner Dusche später. Optimale Zeit zum Spielen. 22:30 Uhr.

Was macht man am Sonntag morgen vorm Frühstück? Wäsche aufhängen. Zwei Maschinen. Zwei Maschinen? Ja, die eine stand die ganze Nacht schon gewaschen im Bad, weil ich gestern Abend zu faul war. Und Herr Rabe auch.

Nach dem Frühstück. Ich wette innerlich mit mir selbst, wie lange es dauern wird, bis jemand den Tisch abräumt. Am Ende geht es ganz fix, Herr Rabe räumt ab und ich verliere meine Wette.

Ich habe Michel erfolgreich mit Süßigkeiten bestochen, Hustensaft zu nehmen. Mir ist es lieber, er hustet den ganzen Schleim am Tag raus, als in der Nacht.

Es wird weiter gebastelt, ich backe. Michel versucht mir zu helfen, drückt einen Knopf an der Waage, alles verstellt, ich schnauze ihn an, Herr Rabe schnauzt mich an, wir schnauzen alle ein bisschen,

Große Krise: der arme Michel schafft es nicht, die Bilder genau wie die Vorlagen auszumalen. Er heult Rotz und Wasser und ich möchte dieses Dreckbuch gerne einfach im Ofen verfeuern.

Den zweijährigen will ich gerne mal sehen, der das so ausmalen kann. Wieso überhaupt Vorlagen? Ich verstehs nicht. Michel heult und heult. Am Ende schläft er auf dem Sofa ein.

Ganz toll: ich hab mir auch noch beim Spülmaschine ausräumen beim Aufstehen den Kopf unter die Schranktür gehauen. Jetzt bin ich ein Einhorn.

Brot Nummer eins: Paderborner Landbrot. Saulecker, ist aber trotz wirklich langer Gare aufgerissen. Naja, Irgendwann krieg ich das auch noch hin.

Brot Nr. 2: ein reines Weizenbrot. Dieses Brot hingegen hätte ruhig ein bisschen mehr aufreißen können. Egal. Schmecken tuts ja trotzdem.

„Ich schreib dann mal was auf die Karten.“

Wäschestapel. Zu den zwei aufgehängten Maschinen haben wir hier noch drei (!) die schon trocken sind, aber noch zusammengelegt und verräumt werden müssen. Joa, mach ich das eben auch…

Herr Rabe kocht, ich räume die Kinderbücher auf und ein. Der Fußbodenstapel war in Michels Zimmer.

Und während Herr Rabe so weiter kocht, schleppt Michel sechs Tonnen Spielzeug in die Küche. Ich schleppe Pippi rum. Und ja: Michel hatte heute den ganzen Tag seinen Schlafi an.

Das hier passiert fast täglich und es regt mich total auf: Ich esse noch, sitze aber alleine da, weil Michel von Herrn Rabe Hilfe beim Spielen einfordert. Und Herr Rabe nicht nein sagt. Grrrrrrr… (Ach so, die Lasagne ist für morgen noch mit, Herr Rabe hat nicht viel zu viel gekocht.)

Und so sieht es aus, wenn Pippi gegessen hat. Und auch jetzt, drei Stunden später, sieht es noch genauso aus. Möglicherweise erbarmt sich wer kurz vorm ins Bett gehen. Wahrscheinlich aber nicht.
Dem aufmerksamen Beobachter wird nicht entgangen sein: Wir haben heute die Wohnung nicht verlassen, ich habe sie sogar das ganze Wochenende nicht verlassen. Der einzige Ausflug den die Kinder gemacht haben war zum Bastelladen. Wir sind Couchpotatoes. Alle. Ich könnte mich jetzt rausreden mit dem Mistwetter (5 Grad und horizontaler Nieselregen), aber wozu? Wir schlunzen gerne mal rum, so Brote backen dauert auch einfach, und solange die Norweger nicht lernen, vernünftiges Brot zu backen, mach ich das eben selbst. Wir haben alle Zeit der Welt zum Aufräumen, schließlich haben wir jetzt alle frei. Natürlich könnte man sich verabreden mit anderen Familien (idealerweise mit welchen außerhalb der gesellschaftlichen Norm, gell?) und dann tolle Sachen machen, aber dieses Wochenende bot es sich eben einfach nicht an und war auch ganz gut so. So. und jetzt können Sie alle bei Geborgen wachsen viel schönere, pädagogisch wertvollere, aufgeräumtere Wochenenden in Bildern angucken gehen. Ich trink mein Bier solange aus.
Mal wieder ein Wochenende in Bildern. Wundern Sie sich nicht, wir waren ziemlich faul dieses Wochenende. Aber das ist ja auch ab und an mal sehr schön.

Los geht es mit Samstagmorgenfrühstück, nachdem uns die Kinder bis 09:15 Uhr haben schlafen lassen. Für mich gibt es Apfel- statt Orangensaft. Vielleicht sind es ja die Orangen, die den nach wie vor manchmal roten Po des Babys verursachen? Gut ist allerdings, dass ich Multbeerenmarmelade in günstig gefunden habe. Mjammi.

Das Baby übt fleißig Greifen am Spieltrapez und erzählt dabei dem Bärchen was. Es bedarf all meiner Selbstbeherrschung, es nicht aufzufressen abzuknutschen.

Herr Rabe hat die Kinder geschnappt und läuft mit ihnen zum Bastelladen, Kram kaufen um für Opa eine Geburtstagskarte zu basteln. Ich muss für meine Statistikprüfung lernen.

Wieder da, das Kind hat erstmal Hunger und besteht darauf, dass ich seinen kulinarischen Hochgenuss fotografiere. Nudeln an Nichts mit einem Topping aus geschäumter Luft.

„Guck, Mama, so dick ist mein Bauch jetzt!“

Die neue Fingerfarbe muss natürlich ausprobiert werden. Hier wird ein Dranhänger gemalt. Das Kind fand es am besten, sich mit der Farbe die Hände gründlich einzucremen.

Kaffee für Herrn Rabe, der vom Baby auf dem Sofa immobilisiert wird.

Die Brötchen für morgen früh sind fertig (Spoiler: Herr Rabe wird vergessen, sie nochmal aufzubacken, deshalb werden sie nicht ganz so knusprig sein. Aber lecker.), diesmal Kartoffel-Dinkel-Brötchen weil ich noch so viel Dinkelmehl hab.

Zum Abendessen gibt es vegane Spinatquiche, die etwas mehr Stärke hätte vertragen können, aber trotzdem sehr lecker ist. Danach gehen wir quasi direkt ins Bett, es ist aber auch schon recht spät.

Sonntag ist „Sendung mit der Maus“-Tag*.

Das Baby macht dabei noch ein Schläfchen und sieht sosososo niedlich aus.

Sehr viel später (was haben wir eigentlich dazwischen gemacht???) sind Herr Rabe und das Kind draußen im Schnee spielen. Ich lerne, esse den Rest Quiche und bewache das Baby, das abgelegt nur auf dem Bauch schlafen mag.

Ah, jetzt weiß ich wieder was wir dazwischen gemacht haben. Keksteig. Aber der musste dann eh erstmal in den Kühlschrank. Hier hilft mir das Kind wirklich ganz toll und überraschend ausdauernd beim Kekse backen. Dabei singen wir O Tannenbaum und O Pupsbaum. Richtig schön ist das.

Das Kind ist schon im Bett, morgen ist ja Kindergarten. Herr Rabe und ich essen Rømmegrøt, das ist so eine Art Mehlbrei mit saurer Sahne. Muss man mögen, Ich finds geil. Es sättigt auch ungemein, sodass ich nach dieser Portion (und höchstens 5 Probierplätzchen!) fast platze.
Soviel von uns, mehr Wochenenden in Bildern finden Sie wie immer bei Susanne von Geborgen wachsen. Und ich gehe jetzt ins Bett. Obwohl nein, in zwei Minuten genau wird das Baby vier Monate alt. Da trink ich noch ein alkoholfreies Bier drauf.
*So wie jeden Tag. Danke, ARD-Mediathek.
Diesmal kein Wochenende in Bildern. Weil hier einfach nichts spektakuläres passiert ist. Ich habe Brot gebacken, das Kind durfte „Esla und der Elf“ (Besser bekannt als „Frozen“. Der Elf = Olaf.) gucken, wir haben geputzt und vor allem hab ich die Jacke fertig genäht. Hier die Foto-Love-Story:

Samstag Abend: Innenjacke ist auch fertig. Der blöde Untertritt hat ewig gedauert, wegen der blöden Anleitung.
Heute Abend und fertig. Und ich nach mal so: ich kann zwar nicht gut stricken, aber das mit dem Nähen könnte noch was werden. Vor allem macht mir das tatsächlich Spaß.

Das Baby hatte keinen Bock auf Anprobe. Deshalb nur ein unscharfes Bild. Erwartungsgemäß ist die Jacke noch (viel) zu groß. Soll ja ne Weile passen, ich näh schließlich nicht jede Woche so n Ding. Wunderbar warm ist sie tatsächlich, der Außenstoff ist ein bisschen kratzig weil Wollfilz, aber ist ja nur außen und innen ist die Jacke unheimlich kuschelig weich, ich will auch so eine! Vor unserem Ausflug morgen nach Oslo wird das aber nix mehr.
Und noch was: Ich verstehe jetzt, wieso meine Oma immer ziemlich genervt war, wenn ich wieder alle Stecknadeln bis zum Anschlag in das Nadelkissen gestopft hatte…
Zuallererst mal: Alter, ist das schwer, akzeptable Fotos von Menschen zu machen, ohne dass die gucken! Und erst mal dran zu denken, alles zu fotografieren! Und hinterher hier nicht 1000 Fotos hochzuladen! Und überhaupt! Alter.
Nichtsdestotrotz, hier mein 1. WiB (was das ist können Sie Hier nachlesen. Da gibt es auch weitere WiBs von vielen Menschen. Aber Vorsicht: es besteht gewisse Suchtgefahr!)

Wenn man ein sehr kleines Baby dabei hat und um ein Glas Wasser bittet, kriegt man einen Riesenhumpen.

Abendessen mit Oma und Opa und Linsensuppe. Linsensuppe ftw (und wenn mans den Großeltern nicht auf die Nase bindet, merken die gar nicht dass wir super oft vegan essen).

How to fake a clean home, lesson 1: Einen Raum als Todeszone deklarieren, die niemand unter keinen Umständen während der Feier betreten darf. Da alles hinschmeißen.
Dann war Kindergeburtstag, es war sehr sehr schön, aber völlig unmöglich Fotos ohne Gesichter zu machen. Stellen Sie sich fünf Kinder vor, die alles an Spielzeug ausleeren und durch die Gegend schmeißen, Kuchen essen und alles vollkrümeln und eine tolle Zeit haben.

Noch mal das Kickboard ausführen. Nebel. Der Flughafen wurde inzwischen wegen Nebel geschlossen. Jieha, Norwegen.
Es war ein schönes Wochenende, der Samstag sehr typisch für uns, der Sonntag sehr sehr untypisch. Und jetzt ist mein Akku so dermaßen leer, dass ich gleich mit dem Kopf auf die Tastatbcdjskövnefaokno
Fauler Samstag Ftw!
Wir haben heute nicht viel gemacht. Genau nach Plan. Da das Kind ja vom Besuch und dem Laufrad fahren noch nachhaltig geschwächt war, ließen wirs entspannt angehen heute. Das Kind bekam von Herrn Rabe die Haare geschnitten, dann kurze Tour zum Einkaufen und Herrn Rabes neuen Computer von der Post abholen. Herr Rabe hat dann mit dem Kind zusammen den Computer ausgepackt und dann offensichtlich so langweilige Sachen gemacht, dass das Kind weggebratzt ist. Während Herr Rabe seinen Computer eingerichtet hat, hab ich ein paar Folgen der großartigen, lustigen und berührenden Serie „Dag“ geguckt. Ich glaube nicht, dass es die auf Deutsch gibt, leider. Es geht um einen Paartherapeuten, der findet dass alle Menschen besser alleine dran sind. Alle Figuren der Serie sind ordentlich kaputt, das mag ich gerne. Ist so realistisch ;)
Das Kind war leider nicht wachzubekommen nach der normalen Mittagsschlafzeit. Als es dann wieder wach wurde war natürlich an baldiges Ins-Bett-Gehen nicht zu denken. Deshalb haben wir nach dem Abendessen (vegane Mac and cheese) dann noch Guacamole gemacht und uns diese mit Chips und How to train your dragon reingezogen.
Eins meiner liebsten norwegischen Wörter ist „potetgull“, Kartoffelgold, für eben jene frittierten Kartoffelscheiben :)
Und jetzt zackig ab ins Bett. Gute Nacht!