Tag 749 – Naja, immerhin Pilze gefunden. 

Komplett beschissener Tag (schlechte Nachrichten vom Tausend-Replikate-Versuch, das heißt jetzt, ganz kurz, damit ich nicht wieder heule, drei Möglichkeiten: 1) ein richtig schlimm Bad Science Paper schreiben, in dem ich nur drei von sieben Replikaten betrachte, das als Manuskript in die Thesis hauen und danach sehr schnell verdrängen, was ich da tat; 2) Mithilfe des Chefs* versuchen, mit einem Siebtautor-Paper und einem (hoffentlich bis dahin immerhin eingereichten) Manuskript, das aber ENORM aufwändig und auch gut ist, zu verteidigen, verstößt halt eigentlich gegen die Regeln, aber wozu gibt’s denn sonst die Ausnahmenklausel?; 3) Aufgeben. Und glauben Sie mir, das ist grad echt eine Option, ich bin so fertig, ich möchte nur noch heulen.) aber schauen Sie mal, was wir heute schönes fürs heutige und auch morgige Mittagessen gefunden haben:




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*auf den bin ich langsam echt sauer. Heute ich in langer Mail: „Wir könnten also den Antikörper oder den oder den kaufen, hier sind die Vor- und Nachteile von jeder Option, überleg dir was und bestell dann.“ Er, nach tausend Stunden und dem… Eklat mit dem tausend-Replikate-Versuch: „Bestell, was du brauchst.“ Orr. Was ich bisher im PhD gelernt hab: 1. vertrau niemandem; 2. Verlass dich auf niemanden;  3. Undank ist der Welten Lohn; 4. Machs lieber gleich alleine, wegen 1. und 2. und 3..