Tag 520 – iMimimi. 

Nein, ich fange jetzt nicht an zu singen. Ich muss mal kurz ein bisschen nörgeln. Weil mein blöder Computer vollgemüllt ist. So vollgemüllt, dass ich seit ein paar Wochen im Update-Rückstand bin, weil nichts mehr drauf passt. Und jetzt war es soweit, dass ich nicht mal mehr mein iPhone synchronisieren konnte, weil das dafür nötige Backup des iPhones nicht mehr draufpasste. 

Der größte Teil meiner Daten sind Musik. Ich habe 50 GB Musik auf einer 128 GB Festplatte. Hatte. Denn ich ging zum Zwecke der Computerentmüllung als erstes durch iTunes und löschte rigoros alles, was ich eh nie hören werde (oder was irgendwie nie mein Fall war, da sind echt Sachen bei… Florence and the Machine, Skunk Anansie, Radiohead, Smashing Pumpkins, Placebo: Alles Bands, von denen ich die ein bis drei bekannten Lieder richtig gut finde, aber nach einem Album bin ich entweder im Tiefschlaf oder mir bluten die Ohren). Nach dem Löschen aus der Mediathek war aber immer noch nicht genug Speicher frei. Weil ca. 80% der Musik nochmal extra in einem Ordner namens iTunes Music rumliegt. Warum auch immer dafür nicht ein Verzeichnis reicht. Naja. Also löschte ich da auch noch mal alles (12 GB Musik sind geflogen) und dann POPPTE DIE BLÖDE ICLOUD AUF UND SAGTE SIE SEI VOLL. Orrrr. 

In der iCloud habe ich wegen des iPhones hauptsächlich Fotomüll. Also, natürlich nicht nur Müll, so 10% davon sind ganz okaye Fotos oder welche, die ich aus anderen Gründen behalten möchte. Aber vieles ist entweder Laborbuchersatzdokumentation, die  längst runtergeladen ist und damit ihren Zweck erfüllt hat, oder es sind Serien von „180 mal Michels Nase als unscharfes Makro“ weil ich nicht auf mein Telefon aufgepasst hab. Jedenfalls war es mir dann adhoc zu blöd, die Fotos auch noch durchzugehen, also entschloss ich mich, einfach die 0,99€ pro Monat für 50 GB Cloud-Speicher zu bezahlen. Wie so jemand, der sich im Fitnessstudio anmeldet und dann nie hingeht, denn natürlich löst das nicht das Problem mit dem Datenmüll. So hab ich nur mehr Platz für mehr Datenmüll. Egal, ich wollte also meinen iCloud-Speicher vergrößern, gab meine Apple-ID ein, mein Passwort, dann kam so ein neumodischer 2-Phasen-Authentifizierung-Scheiß mit extra Passwort ans Telefon und ich hab auch das ein und: Sie haben ihr Passwort falsch eingegeben. Häää? Naja, kann ja mal passieren, mein Apple-Passwort ist sowas wie ‚gnr58-(KMm7usL/‘, man kann sich da ja dchonmal vertippen. Aber beim zweiten Mal war es immer noch falsch. Und beim dritten. Ich versuchte mein Passwort zurückzusetzen, kam aber nicht weit, weil ICH UMS VERRECKEN NICHT MEHR WEISS, WELCHE TELEFONNUMMER ICH DA VOR NEUN JAHREN MAL ANGEGEBEN HABE. ORRRRRR!!! 

Ich fing also den Passwortquatsch nochmal an: Apple-ID, Passwort. Warten auf das Extra-Passwort. „Geben sie zuerst ihr Passwort und dann folgende Nummer ein: 1234567“. Hmm? Ich probierte gnr58-(KMm7usL/1234567 und siehe da: es ging. Warum auch immer sie das so gelöst haben. Ich finds beknackt. Das hat mich jetzt drei Stunden Lebenszeit gekostet, meinen Computer und mein Telefon und die iCloud wieder dazu zu bringen, miteinander zu reden. Und jetzt zuckt mein Auge. 

Tag 519 – Bitte gehen Sie weiter…

Nix berichtenswertes passiert heute. Herr Rabe war mit Pippi und Pipi (haha) bei der Ärztin, alles ok, hat halt Fieber, tjanun. Ich war arbeiten und hab mich ein bisschen über meinen Chef geärgert, der so tut als hätte ich noch ewig Zeit oder könnte mal eben ein paar Monate ohne Geld sein. Da muss ich nochmal mit ihm drüber reden. Aber nicht morgen, morgen bin ich wieder dran mit Pippi-Betreuung. 

Sonst war nix. 

Tag 518 – Geschnetzeltes. 

Wir haben eben die zweite Folge der vierten Staffel ‚Sherlock‘ gesehen und ich bin noch so drauf, ich kann leider gerade keinen stringenten Text schreiben.

  • Pippi und ich waren bei der Ärztin. Fazit: sie hat irgendwas, vielleicht Grippe? Oder auch nicht. Morgen wiederkommen (Herr Rabe macht das dann), mit Urinprobe. Jaha. Urinprobe. Ich wusste nicht, wie das gehen soll, Windel auswringen? Nein, da gibt es so Beutel, die werden über das Geschlechtsteil geklebt und hinterher kann man die dann zukleben. Angeblich. Ich werde berichten. 
  • In der Apotheke gab es ein Neujahrsangebot: 5 Urinbecher zum Preis von 4. Echt wahr. 
  • Ich habe einen Wirsing gekauft. Einen echten Wirsing. Den gibt’s hier fast nie. Ich liebe Wirsing. (Und vielleicht nenne ich den ab jetzt einfach immer Savoykål. Das klingt viel vornehmer.)
  • Pippi, die kleine Rübennase, hat mit uns Sherlock geguckt, fands aber nicht so spannend. Es kam so weil wir da echt Junkies sind und sie grade ein Fieberzäpfchenhoch hatte und keine Anstalten machte, ins Bett zu gehen. 
  • Pippi mag sehr gerne Chips. 
  • Michel hat am Donnerstag nach dem Kindergarten  ein Play date mit einem Kindergartenkumpel und ist schon total aufgeregt. Es wird wohl „Spametti“ geben, das ist so eins der zwei Dinge, die beide Jungs sicher essen. 
  • Ich möchte mir eventuell ein neues Computerähnliches Gerät kaufen. Der Akku meines MacBooks schwächelt ziemlich und der kleine Speicher geht mir auf den Senkel. Allerdings brauche ich eigentlich für den Privatgebrauch keinen kompletten Computer, ein gut ausgestattetes (Speicher!) Tablet täte es auch. Im Eplehuset („Apfelhaus“) hier habe ich ein paar Tablets angesabbertausprobiert, und jetzt denke ich da drauf rum. Leider war keiner der Pencils richtig geladen. Schlamperei. Oder halt doch wieder ein Laptop? Ach, ach. Auf jeden Fall könnte ich das in den USA kaufen, denn
  • ICH HABE EINE ZUSAGE FÜR DIE KONFERENZ BEKOMMEN UND MICH REGISTRIERT UND FLÜGE GEBUCHT! Der Plan ist ein ziemlich irrer: ich verbringe meinen Geburtstag noch hier und fliege am Samstag danach morgens los, habe in Stockholm 40 Minuten zum Umsteigen, bin um 12:15 Uhr (Hallo, Zeitverschiebung, Hallo Jetlag!) in L.A., irgendwann zwischen zwei und drei im Hotel und um 15:30 Uhr geht die Konferenz los. Haha. 
  • Hab ich erwähnt, dass Sherlock unheimlich gut ist?
  • Michel ist so niedlich: heute nach dem Kindergarten war Pippi sehr nöckelig und Michel meinte, sie könne sich ja auf seinen Schoß setzen. Als ich ihn fragte, ob er sie heute vermisst hätte, meinte er, nein, aber sie ja bestimmt ihn. (Gestern beim Aufbruch zum Play Date meinte er „Aber Pippi muss doch mitkommen, die ist doch Søtnosen vårres (unsere Süße)!“. Ich wurde auch im Kindergarten schon darauf angesprochen, dass Michels Kumpel sich zu Weihnachten auch so eine kleine Schwester gewünscht habe. Also, die können die gerne mal ausleihen, vorzugsweise nachts…)

Tag 517 – Verkorkster Sonntag. 

Also was ja eh schon kacke ist, ist wenn eins der Kinder krank ist. Wenn es dann auch noch das Kleine ist, dem man nicht einfach Shaun das Schaf anmachen kann, ist das noch ein bisschen blöder. Dann liegt man wahlweise als Schlafunterlage den halben Tag mit ihr im Bett oder schleppt sie in der Trage rum, weil sie alles außer auf dem Arm sein völlig inakzeptabel findet. Ich bin aber leider mehrstündiges Manducatragen vorne überhaupt nicht mehr gewöhnt und mein Rücken findet das auch nicht so prall. Aber irgendwie muss man ja sein Minimalziel „Brot backen“ erfüllen, also schleppt man halt und backt dabei. Meine Güte, was war ich froh um die halbe Stunde in der sie selig eine im Bad gefundene Box aus- und einräumte. Da wirkte grad der Fiebersaft. Eine halbe Stunde. Mehr war heute nicht drin. 

Super toll auch, wenn das Kind, das dann den ganzen Tag mehr oder weniger verpennt hat, abends nicht schlafen kann. Aber Wachsein geht auch nicht. Da wird gewühlt und sich an den Ohren gezogen und irgendwann wird getreten und wenn man das dann nicht darf wird geweint. Lange. Und ich Summe und singe und kuschle und gehe weg und decke zu und nehme die Decke weg und irgendwann findet sie auf mir eine bequeme Position und wird ganz ruhig. Und ich summe noch ein bisschen weiter aber es ist dunkel im Schlafzimmer und warm unter der Bettdecke und zack, schlafe ich, aber sie nicht. 

Und wenn man dann geweckt wird, indem ein kleiner, aber sehr harter Kinderhinterkopf mit Schmackes ans linke Jochbein kracht, dann ist das echt mal richtig mies. 

Tag 516 – Gespräche. 

Kurzer Einblick in unser tägliches Leben mit den bezaubernden Kindern. 

Michel: Willst du raten, was ich für ein Tier bin?

Herr Rabe: Klar! Bist du vielleicht… braun?

Michel: Nein, ich bin ja ein Eisbär! Orrrr. 

Michel: Willst du raten, was ich für ein Tier bin?

Herr Rabe: Klar!

Michel: Du musst fragen, welche Farbe ich hab.

Herr Rabe: Hmmmm. Bist du braun?

Michel: Nein.

Herr Rabe: Bist du weiß?

Michel: Hmmmmmneeeeiiiin?

Herr Rabe: Hmm. Bist du grau?

Michel: Nein.

Herr Rabe: Bist du rot?

Michel: Nein.

Herr Rabe: Hmm, jetzt fällt mir nichts mehr ein…

Michel: Ich bin ja ein Eisbär! Orrrrr!

Michel: Jetzt bist du dran. Du musst dir überlegen, was du für ein Tier bist. 

Herr Rabe: Ok, ich hab’s mir überlegt.

Michel: Bist du weiß?

Herr Rabe: Nein. 

Michel: Orrrr Papa, du musst ja auch ein Eisbär sein!

Pippi kann auch sprechen. Drei Worte. Vier, wenn man ‚Mjam‘ mitzählt. Fünf, gestern hat sie ein paar Mal „Okeyyyyy?“ gesagt. Dafür singt sie echt schön. Bææ Bææ lidl laaa (Bææ Bææ Lille Lamm), Åååå hudldudldudl (åååå boogieboogieboogie), Düpdüpdüp, düpdüpdüp (Mikkel rev, satt og skrev…), klappt alles super in der richtigen, erkennbaren Melodie. Lustig ist auch, dass sie viele verschiedene Intonationen von ‚Ja‘ kann, aber kein ‚Nein‘. Gespräche mit ihr sind dann ungefähr so:

Pippi: *nöckelnöckel* Mamaaaa?

Ich: Na, hast du Hunger?

Pippi: Jaaaaa!

Ich: Soll ich dir Brot machen?

Pippi: Jaaaaa!

Ich: Mit Frischkäse?

Pippi: Jaaaa!

(Vermutlich könnte das Gespräch auch weitergehen mit:

Ich: Soll ich dir geraspelte Fußnägel mit draufstreuen?

Pippi: Jaaaaa!

Aber so fies bin ich nicht.)

Pippi: *drückt* *nöckelnöckel*

Ich: Na, sollen wir mal eine frische Windel machen?

Pippi: Ja. *wetzt ins Bad*

Pippi: *wacht nachts auf und weint*

Ich: Willst du Banane essen?

Pippi: Jaaaaa. (Hier abfallenden Laut vorstellen. Und abfallende Mundwinkel.)

Herr Rabe: *holt Banane*

Pippi: Ja! Ja! Haha!

Pippi: *wacht sehr warm auf und weint*

Ich: Oh nein, hast du Fieber?

Pippi: Jaaaaaa?

Ich: Fühlst du dich nicht gut?

Pippi: Jaaaaaa?

Ich: Kannst du deshalb nicht mehr schlafen?

Pippi: Jaaaaa?

Also alles in allem eine sehr positive, etwas Eisbärenlastige Situation hier. 

Tag 515 – Die lange Antwort. 

Heute auf Twitter pushte Dani einen Text wieder hoch, den sie schon im März letzten Jahres geschrieben hat. Am Ende des Textes stellt sie ein paar Fragen, die ich hier beantworten möchte. Auf Twitter mit 140 Zeichen diskutiert es sich schlecht, und man wird bei jedem dritten Tweet missverstanden. 

Dani bezieht sich in ihrem Artikel auf ein Interview mit Laurie Penny. Die wiederum ist linke Feministin und Kapitalismuskritikerin. In dem Interview sagt sie 

„Es ist eine Schande, dass Frauen sich immer noch zwischen Mutterschaft und allem anderen entscheiden müssen. […] Wir brauchen technische Alternativen zur Schwangerschaft. Warum gibt es noch keine? Die moderne Medizin kann Gliedmaßen wieder annähen und Gesichter transplantieren. […] Warum sollten Babys nicht im Labor entstehen? Wieso ist eine technische Alternative zum Mutterleib so undenkbar?“

Dani empört sich darüber, denn sie findet die Idee,

„ein Gerät zu haben, was das Baby dann austrägt, das ist einfach nur gruselig und es von einer Frau zu lesen, die ja für Frauen einsteht, das lässt den Feminismus für mich einfach nur ein Stück weit negativ aussehen.“

So. 

Am Ende von Danis Text stellt sie dann die Fragen, die ich gerne hier beantworten möchte. 

„Seid ihr Feministin? Sehe ich es grundsätzlich falsch oder was sagt ihr dazu? Findet ihr es nicht auch merkwürdig, dass eine Maschine ein Kind bekommen sollte?“

Liebe Dani,

Ja, ich bin Feministin. Genau genommen möchte ich mich lieber als Anti-Sexistin bezeichnen, weil ‚Feministin‘ so klingt, als sei man der Meinung, Frauen seien die besseren Menschen. Ich bin dagegen der Meinung, dass es viel Sexismus gibt, unter dem die meisten Menschen leiden. Männer wie Frauen. Festgefahrene Rollenbilder zum Beispiel schaden beiden Geschlechtern: den Frauen, denen die Mutterschaft allerorten als allein selig-machend und erfüllend verkauft wird, bei gleichzeitig extrem hoher Erwartungshaltung an die ‚Performance‘ als Mutter, Frau und natürlich weiterhin (also nach spätestens 1-3 Jahren, wo kämen wir denn sonst hin?) Arbeitnehmerin, so wie den Männern, die gefälligst Versorger zu sein haben, die sich kümmern sollen aber bitte ohne Weicheier zu sein. Finde ich alles blöd. Deshalb Anti-Sexistin. 

Die Frage, ob du es grundsätzlich falsch siehst, ist etwas schwerer zu beantworten. Ich versuche mal den Rest deines Textes zusammenzufassen, bitte korrigiere mich, wenn ich was falsch verstanden habe. 

  • Die Idee einer künstlichen Gebärmutter ist Frauen- und insbesondere Mütterfeindlich. 
  • Feministinnen wie Laurie Penny meinen, alle Frauen müssen Karriere machen (wollen).
  • Frauenquote ist unnötig, weil nach beruflicher Leistung entschieden werden sollte und nicht nach Geschlecht,
  • außerdem würden so Frauen gezwungen, Führungspositionen einzunehmen, die diese nicht wollen.
  • Elternschaft insgesamt wird zu wenig gefördert und ist zu oft ein Armutsrisiko. 

Zu allererst: den letzten Punkt unterschreibe ich zu 100%. 

Den Rest sehe ich etwas kritischer. Insgesamt kann ich dich verstehen und offen gesagt dachte ich auch lange so. Dann beschäftigte ich mich etwas eingehender mit Feminismus. Also wirklich nur etwas, andere Menschen studieren sowas, ich hab nur ein paar „Pop-Feministische“ Bücher gelesen und verfolge ein paar Blogs. Und ja, ich schaffe mir natürlich eine Filterbubble, ich lese zum Beispiel nicht die Emma und die „Verbrennt-eure-BHs“-Generation der Feministinnen ist jetzt auch nicht so ganz meins, deshalb kann es natürlich sein, dass ich mir meinen Feminismus ganz weltfremd zusammendefiniere. Aber innerhalb meiner rosigen (eher lilanen) kleinen Filterblase finden sich viele Gleichberechtigungs-orientierte Feminist*innen, die ganz und gar nicht der Meinung sind, dass alle Frauen Karriere machen wollen sollen. Aber, und das ist der große Unterschied, die Frauen, die Karriere machen wollen, die sollen das auch können. Und da ist noch einiges im Argen. Stichwort Gender Pay Gap. Keine mir bekannte Feministin will Frauen in Vorstände zwingen. Aber Frauen sollen die Möglichkeit haben, in Vorstände zu gelangen, was momentan dadurch verhindert wird, dass Frauen (a) weniger Führungsfähigkeit zugetraut wird, dass (b) vorwiegend Männer in den Vorständen sitzen, die ihresgleichen als Geschäftspartner bevorzugen und dass (c) schon in den Stufen davor weniger Frauen ankommen, weil sie Familie haben und sich eben nach wie vor zwischen Kind(ern) und Karriere entscheiden müssen. An diesen Punkten kann eine Quote helfen, damit Frauen erstmal „normaler“ in Vorständen sind. Sobald sich das etabliert hat und Frauen in Vorständen eben zum normalen Bild gehören, brauchen wir hoffentlich keine Quote mehr.

Abgesehen davon gibt es ja auch noch den Gender Care Gap, der daraus resultiert, dass in unserer Gesellschaft Frauen als „von Natur aus fürsorglicher“ angesehen werden. Das wird schon kleinsten Mädchen suggeriert, indem sie als „Puppenmamis“ bezeichnet werden, während „richtige Jungs“ zum wilden Spielen ermutigt werden. Ich kann dir (nicht nur dir. Alle Menschen, die mit Kindern zu tun haben, sollten das meiner Meinung nach lesen) dazu das Buch „Die Rosa-Hellblau-Falle“ von Almut Schnerring und Sascha Verlan empfehlen, da wird sehr ausführlich und gut belegt erklärt, wieso das mit der Natur Blödsinn ist und wieso wir das gesellschaftliche Konstrukt von Geschlechterrollen oftmals unbewusst weiter befeuern. Und vor allem: wie uns diese engen Grenzen letztlich alle einschränken. Ich zitiere einfach noch mal Laurie Penny aus dem Interview

„Viele denken, das ultimative Ziel des Feminismus ist, dass Frauen und Männer gleich viel Geld verdienen. Doch darum geht es nicht. Das Einzige, was damit erreicht wird, ist, dass Frauen genau wie Männer kapitalistisch ausgebeutet werden und zusätzlich noch die ganze Fürsorgearbeit erledigen.“

Und auch folgendes Zitat finde ich ganz wichtig, denn es zeigt, dass Laurie Penny eben nichts gegen Mutterschaft und Mütter an sich hat, sondern dagegen, dass dies unter dem Deckmäntelchen der „Natürlichkeit“ vom Patriarchat ökonomisch ausgenutzt wird:

„Es [Kinder gebären können] ist sogar eine weibliche Superkraft! […] Schwangerschaft und Mutterschaft als Arbeit zu definieren und auch so zu bezahlen, wäre eigentlich das Mindeste.“

Also insgesamt muss ich leider sagen: ja, ich glaube, du hast Laurie Penny falsch verstanden, wenn du meinst, sie würde das Kinder kriegen und aufziehen komplett an Maschinen outsourcen wollen, zugunsten der Karrieren der Mütter und dem allgemeinen Konsumverhalten. Gerade mit dem Punkt 

„Weiterhin wäre Sie [die Frau, die ein Kind per künstlicher Gebärmutter bekommt] auch eine Vollverdienerin, die mehr konsumieren kann.“

tust du ihr, so wie ich das aus dem Interview herauslese, unrecht. 

Und damit sind wir bei der dritten Frage. Nein, ich finde die Idee einer künstlichen Gebärmutter nicht besonders komisch. Ich gehe da mit Laurie Penny d’accord, die sagt 

„Die moderne Medizin kann Gliedmaßen wieder annähen und Gesichter transplantieren. […] Ich verstehe überhaupt nicht, was an dieser Idee verrückter ist als an der Idee, einen Arm, ein Herz oder ein Gesicht zu transplantieren.“

Vielleicht sollte ich hinzu fügen, dass ich mit meinem Naturwissenschaftlichen Hintergrund die Idee einer künstlichen Gebärmutter für in den nächsten, sagen wir mal, 25 Jahren, nicht umsetzbar halte. Es ist also ein reines Gedankenspiel für mich, aber ein interessantes. Denn, wie ja oben auch im allerersten Zitat steht und dein Artikel ja auch gezeigt hat: das Thema ist „undenkbar“, es erhitzt die Gemüter ungemein. Ich frage mich ( wie auch Laurie Penny): warum? Für mich hätte die Möglichkeit, ein Kind in einem Tank statt in einem Menschen wachsen zu lassen erstmal viele Vorteile: 

  • manche Menschen haben keinen Uterus und möchten trotzdem Kinder bekommen. Die könnten dann welche bekommen. 
  • Manche Menschen haben aus anderen Gründen körperliche Probleme, Kinder auszutragen. Die könnten dann welche bekommen. 
  • Für manche Menschen wäre eine Schwangerschaft lebensgefährlich. Die könnten dann trotzdem welche bekommen. 
  • Für manche Menschen wäre eine Schwangerschaft und/oder Geburt aus anderen Gründen undenkbar. Die könnten dann auch trotzdem Babys bekommen. 

Dann stellen sich mir noch zwei Fragen, nämlich 

  • Wo ist der Unterschied zur Adoption?
  • Wo ist der Unterschied zur Leihmutterschaft?

denn auch in diesen Fällen gibt es keine pränatale Bindung des Kindes zu den späteren Hauptbezugspersonen. Im Gegenteil: wenn man davon ausgeht, dass die Bindung des Babys an die austragende Mutter so ausgeprägt und wichtig ist, wäre es doch für das Baby vielleicht sogar schöner, gar keine Bindung zu haben, als direkt nach der Geburt die erste herbe Verlusterfahrung machen zu müssen?

Und auch hier würde ich mal ganz stark davon ausgehen, dass niemand zu irgendwas gezwungen wird. Wer weiter Babys in seinem Körper wachsen lassen kann und will, wird allerhöchstwahrscheinlich die Möglichkeit dazu haben. Aber für die anderen: warum nicht? Weil jemand anderes es gruselig findet? Weil es „nicht natürlich“ ist? Das sind Herzschrittmacher auch nicht. Oder Insulinpumpen. 

Und um das Ganze abzuschließen: anhand eines Gedankenspiels einer Feministin (oder jetzt zweien) den ganzen Feminismus „ein Stück weit negativ“ zu sehen, finde ich schade. Für den Feminismus, der noch so viele bunte und wichtige Aspekte zu bieten hat und sie dir bestimmt gerne zeigen würde.

Liebe Grüße –

R. 

Tag 514 – WmDedgT Januar ’17

Yeah, Es ist der 5., es ist WmDedgT-Zeit bei Frau Brüllen. Es folgt: eine wirre Darstellung meines wirren Tages. 

Um sechs klingelte der Wecker. Ich war darüber sehr irritiert, weil ich offenbar gestern vergessen habe, meinen Lichtwecker zu stellen. Deshalb war zwar Lärm aber nicht hell und mein Gehirn und die zirkadianen Hormonspiegel sagten: Nacht. Schlaf. Es ist Nacht. Guck, so niedlich, die Kinder…

Ewig langes Gesnooze und Gekuschel mit allen später gelang es mir dann aber doch, Pippi so an Michel zu drapieren, dass beide Kinder glaubten, ich sei noch da und so konnte ich aufstehen. Herr Rabe hatte schon Kaffee gemacht und ich schaffte tatsächlich fast eine ganze Haarwäsche, bevor er mit beiden Kindern auf dem Arm im Bad auftauchte. Nun denn. Wir machten also uns alle fertig und standen uns auf den Füßen im Bad, dann frühstückten die Kinder und Herr Rabe musste los. Damit er sich verabschieden konnte, klopfte ich an die Tür des Kinder-/Gästezimmers um meine Mutter zu wecken. Die stand dann auch auf und verabschiedete sich und war dann etwas im Weg, während ich versuchte, die Kinder fertig zu bekommen. Ich zog mit einem Nagellackriss Fäden aus Pippis Wollbody, da war am Mittelfinger rechts was gerissen, egal, dachte ich, aber dann splitterte das alles sehr unschön ab und Michel rödelte eh noch was mit Oma, Also entfernte ich fix den Nagellack. Seither sind meine Nagelhäute etwas blau, sieht ein bisschen ungesund aus, ungefähr so, als bekäme ich wirklich sehr schlecht Luft. Tjanun. 

Nach ordentlicher Zeitschinderei von Michel waren wir irgendwann aufbruchsbereit. Michel bestand darauf, dass er mit „Papa abesprochet“ habe, dass er den Schlitten mit zum Kindergarten nehmen dürfe. Um die Diskussion, die bei -11 Grad im Hausflur geführt wurde, schnell zu beenden, knotete ich den Schlitten an den Anhänger, hängte den Anhänger ans Rad, steckte Kinder und KiTa-Rucksäcke in den Anhänger und fuhr Sattelschleppergleich zum Kindergarten. Trotz dicker Skihandschuhe froren mir dabei fast die Fingerkuppen ab. Und mein Gefährt war insgesamt bestimmt vier Meter lang oder so. Naja. Immerhin war es schon hell. 

In der KiTa dann das Übliche: Michel reißt sich beim Reinkommen schon die Sachen vom Leib, Pippi setzt sich freudig auf die Treppe und hält mir ihre Füße zum Schuhe ausziehen hin, ich verteile Schuhe und Handschuhe, sammele Michels Sour aus Kleidungsstücken ein und verteile sie auf die entsprechenden Haken, pelle Pippi aus ihrem Schneeanzug, dann aus dem Wollanzug, dann überrede ich Pippi dazu, den Rucksack an den Haken zu hängen, kriege noch einen Schmatzer (wenn ich Glück habe ohne Lecken und ohne Schnodderlippe, heute hatte ich Glück), winkewinke, fertig. Michel ist da meistens schon verschwunden und spielt irgendwas. Manchmal kommt er nochmal angelaufen und sagt Tschüss, ganz manchmal kriege ich sogar noch einen Kuss (wenn keiner guckt, dafür aber inzwischen zuverlässig ohne Lecken und ohne Schnodderlippe). 

Heute besonders: gepetzt, dass die Schulkinder mit den privaten Schlitten der Kindergartenkinder spielen (das ist sicher kein Problem, bis sich entweder ein Kind mal richtig weh tut oder ein Schlitten kaputt geht). 

Dann zur Arbeit gefahren. Das geht im Grunde dank der Spikes super auf dem festgefahrenen Schnee. Aber! Bei -11 Grad hat mein Rad scheinbar keinerlei Federung mehr, was bei der eisigen Buckelpiste echt kein Spaß ist und auf weichem, matschigem Schnee mit glatten Steinen darunter bringen die Spikes überhaupt gar nix. Ich muss mir für solche Wetterlagen ne alternative Route überlegen, im Bakklandet fahre ich wie auf rohen Eiern. Unspaßig. 

Obwohl ich dann wegen allem schon echt spät dran war, ging ich noch einkaufen, ohne was gefrühstückt zu haben konnte ich mir keine zwei Stunden Arbeit ohne die Aussicht auf ein Mittagessen vorstellen. Ich kam bis zum Joghurt (alle griechischen Jughurteimer waren am 03.01. abgelaufen) als mein Handy klingelte. Ich ging eine Nanosekunde zu spät ran. Der Kindergarten. Ich versuchte zurückzurufen, aber es war besetzt. Dann rief Herr Rabe an. Pippi habe Fieber. Ich sagte, ich könne sie abholen. Ich kaufte in Windeseile zu Ende ein, vergaß über dem Umplan-Film in meinem Kopf, dem Laden wegen des Joghurts Bescheid zu sagen, fuhr sehr kurz im Labor vorbei und sagte meinem Kollegen, dass wir die Einweisung in das Magnet-Pipettier-Roboter-Maschinen-Dings verschieben müsste, räumte den frisch gekauften Käse in den Kühlschrank und fuhr wieder zurück zum Kindergarten. 

Pippi spielte fröhlich mit den größeren Kindern. 38,9 Grad habe sie gehabt. Zwei mal, im Abstand von 30 Minuten gemessen. Sonst sei sie wie immer. Nur warm. Es ginge ja auch so viel Grippe und Norovirus rum und Windpocken ja auch und überhaupt. 

Pippi hat garantiert weder Norovirus noch Grippe noch Windpocken. Was gut ist. Aber diese Panikmache immer, die nervt mich inzwischen ein bisschen. 

Naja. Also Pippi in den Anzug, dann in den Anhänger, Anhänger ans Rad. Ab nach Hause. Pippi grantig hoch zehn, nicht weil sie sich krank gefühlt hat, nein, ich durfte kaum meine Schuhe ausziehen, da hämmerte sie schon an die Tür, denn hinter der Tür ist der Esstisch und auf dem Esstisch steht immer irgendwas zu Essen. 

Drei Portionen Grøt, zwei umgekippte Becher und allerlei nervige Konversation mit meiner Mutter später war Pippi satt und weiterhin grantig, jetzt wegen Müdigkeit. Also wickeln und dann ab ins Bett. Ich hatte immer noch nichts gegessen. Leider ließ sich Pippi dann nicht davon überzeugen, alleine zu schlafen, insgesamt dauerte es fast ne Stunde, bis ich mich mit knurrendem Magen und randvoller Blase aus dem Bett mogeln konnte. Immerhin hatte ich so Zeit für Feedreader und Blogkommentare und dergleichen. Las ein bisschen herum und habe eventuell jetzt sowas wie eine Idee, weshalb meine Mutter ist wie sie ist. Whatsappte mit Menschen, die sie auch kennen und erfuhr, dass andere Menschen diese Idee auch schon ganz unabhängig von mir hatten. Interessant. 

Interessant auch, mit so einer Idee im Kopf ein Gespräch mit ihr zu führen. Aufschlussreich. Ich sag mal so: Hmm, Hmm. (Ach ja: ich aß zwei Scheiben Brot. Es waren noch vier da, aber die anderen zwei hätte ich vermutlich mit harten Bandagen verteidigen müssen, die aß dann jemand, der solange ich denken kann behauptet, nur einmal täglich, nämlich abends, zu essen.)

Pünktlich zur Verabschiedung war Pippi nach einer laut auf den Boden gefallenen Handtasche wach. Also verabschiedete ich meine Mutter mit Pippi auf dem Arm, Pippi winkte brav, wenigstens diesem Kind wurde nicht erzählt, wie gerne man es ja klauen würde (mir aber ne halbe Stunde zuvor noch gesagt „Für Pippi bräuchte ich noch ne Woche…“) und dann waren Pippi und ich alleine. 

Der Rest des Nachmittags verlief entspannt, wir guckten ein bisschen fern (ich, Pippi schlief), spielten ein bisschen, aßen (also Pippi, das neue Brot war noch halb gefroren) ein bisschen, twitterten ein bisschen und schon waren auch Herr Rabe und Michel da. 

Aus geschwisterlichen Differenzen heraus sahen wir dann auf zwei Endgeräten Mausclips. Einer Sachgeschichten, einer Mausclips. Herr Rabe kochte Nudeln. Dann gab es Essen, alle, auch Pippi, schaufelten den Riesenhaufen Nudeln mit oder ohne Soße/Pesto/Ketchup in nullkommanix weg und dann war es endlich Zeit, das gestern angekommene Paket von meiner Tante zu öffnen. 

Ja. Also, wir haben jetzt ein paar schicke Anziehsachen für 6-7 jährige Jungs und 2-4 jährige Mädchen. 

Außerdem hat Michel einen Autotransport-LKW bekommen, mit Autos, und Pippi einen von Michel annektierten Teddy. Deswegen spielten wir danach noch ein bisschen Autotransport. Herr Rabe machte Feuer im Kamin und wir sahen Rexto Plexto beim Aufsaugen des Holsspäne-Asche-Zeugs vorm Kamin zu. Und dann war auch schon Bettzeit. 

Beide Kinder bettfertig gemacht, einem Pinguin (Michel) und einer Meckermaus (Pippi) die Zähne geputzt, mit Herrn Rabe Michels Bett frisch bezogen und Michel gute Nacht gesagt. Omas Teddybären und das Bügelperlen-Herz, das ihr Michel geschenkt hat, gefunden. Pippi in die Trage gesteckt, herumgetragen, ins Bett verfrachtet, jetzt liege ich hier und darf wieder nicht weg, Pippi liegt auf meinem Bauch und ist warm, ich blogge, Herr Rabe war schon los und hat ein Verpackungsdings für den Teddybären und das Bügelperlenherz besorgt und ich freue mich auf eine Nacht mit viel räumlichem Abstand zu allem was vorhin noch sehr nah an mir dran war. 

Tag 513 – Danke. 

Ach, Sie alle, die Sie hier und anderswo so kommentieren. Ich mag sie alle sehr und es berührt mich, dass Sie so Anteil nehmen. Und Sie haben auch alle total recht, dass da ein Gespräch mehr als nötig ist. 

Und auch Sie haben recht, wenn Sie sagen, dass es mit mir und Pippi ja vielleicht irgendwann genauso kommt. Und soll ich Ihnen mal was sagen: das ist meine allerallerallergrößte Angst. Das toppt sogar die vor Spinnen und Flugzeugabstürzen. Dass meine Tochter mal so über mich denkt. Dass meine Tochter denkt, ihre Mama sei so instabil, dass sie Dinge lieber runterschluckt, als ihre Mama damit zu konfrontieren. Dass meine Tochter von klein auf lernt, ihre Emotionen im Zaum zu halten, weil die Emotionen ihrer Mutter größer und wichtiger sind. Und das jede nicht normgerechte Emotion in den Augen der Mutter einer psychischen Störung gleichkommt. Aber wissen Sie was: ich glaube es nicht. Denn ich bin nicht meine Mutter, ich habe nicht ihre Lebensgeschichte und damit auch nicht ihre Traumata (sondern andere) und vor allem bin ich dank meiner eigenen Lebensgeschichte hoffentlich etwas einfühlsamer, was die Beziehung zu meiner Tochter angeht. 

Sehen wir dann in 25 Jahren. 

Tag 512 – Orrrrrrrr!

Es reicht, ey. 

Erst will sie meine berufliche Zukunft mit mir diskutieren (dieses Gespräch nervt mich immer, weil das alles so ein großes, schwarzes Loch ist, aber mit ihr noch viel mehr weil ich dann direkt bitte noch ihre – natürlich unausgesprochenen – Wünsche mitdenken soll. Bei einem Thema, an das ich am liebsten überhaupt gar nicht denken möchte. Was sie nicht merkt und meine Gesprächsabwendungsversuche wurden auch einfach ignoriert) dann guckt sie mit uns fern und lacht in der allerletzten Sekunde der allerletzten Szene die in der Trage schlafende Pippi wach. Jetzt liegen wir hier wieder mit hellwachem Kind, in meinem Kopf kreist die nackte Zukunftspanik (ist ja nicht so, als könnte ich sonst grad supi dupi einschlafen oder könnte generell gut schlafen, durchschlafen oder was man sonst so im Bett tut) und in meinem Bauch kocht die Wut. 

Und die ganze Zeit frage ich mich, ob wir wohl auch einfach immer so weiter machen mit dem unausgesprochenen Scheiß zwischen uns, so wie sie und ihre Mutter es ja auch schon immer tun. Die Antwort ist wohl 50/50: entweder platzt alles irgendwann aus mir raus oder nicht. 

Tag 511 – Fehlplanung. 

Ich wollte eigentlich jetzt schon im Bett liegen. Aber erstens ist Pippi hellwach (wieder, nachdem ihre Nacht kurz war und sie dementsprechend heute Nachmittag total gerädert schlief sie früh ein) und zweitens habe ich über der neuen Sherlock-Folge vergessen, das Brot einzuschießen. Und jetzt muss ich noch 15 Minuten auf das Brot und vermutlich ca. 2 Stunden auf Pippis Schlaf warten. 

Reines Weizen(weiß-)brot ohne Hefe. Ziemlich viel Ofentrieb, gut, dass die Gare unbeabsichtigt verlängert wurde.


Was anderes: ich war heute arbeiten und endlich bekam ich nach einer 3. e-mail Prism 7 installiert. Dann spielte ich den Tag über damit herum und jetzt bin ich sehr verliebt. So schöne Bildchen. Und so einfach! So muss das, Sigma Plot! Da bezahle ich (also von meinem Projektgeld) doch gerne für.

Wenn man nur ein paar Stunden am Tag zu Hause ist, geht’s eigentlich mit dem Besuch haben.