Tag 335 – #12von12 im Juli ’16

Was #12von12 ist und noch sehr viel mehr davon, wie immer im Kännchen-Blog.

Der Tag fing heute ohne Weckerklingeln an. Da ja eh keiner bei der Arbeit ist und sich somit auch niemand um Kernarbeitszeiten etc. schert, nutze ich die Kindergartenferien zum „Ausschlafen“. Das klappt bisher mäßig: gestern war Pippi um halb sieben wach, heute Michel um viertel nach sieben. Natürlich fand Michel auch direkt die neuen Zugschienen, die Herr Rabe nebst anderem Krams gebraucht aufgetan hat. 

Mama, die Maus kann hier warten, ich muss aufs Klo.


Nach einer ersten kurzen Zugbau-Session machte ich mir einen Kaffee. Michel ist bei seinem eigenen „Kaffee“ inzwischen sehr selbständig. 

Mit Kaffee in der Hand machte ich dann erst mal die Pflaumenmarmelade fertig. Ich kaufte letzte Woche total günstig viel zu viele Pflaumen (keine Zwetschgen, leider), ein Teil davon wurde zu Kuchen, der Rest wurde eben etwas mehr als zwei Gläser marmeladiges Pflaumenmus. Gestern hatte ich die Pflaumen schon soweit eingekocht, dass ich heute nur noch mal aufkochen und abfüllen musste. 

Was Mutti eben so vor der (Erwerbs-)Arbeit tut.


Danach wollte ich gerne duschen, wurde aber zuvor von Michel gezwungen gebeten, eine riesige Zugbahn aufzubauen. Als das Wohnzimmer zugebaut war, weckte Michel Herrn Rabe zum Spielen und ich durfte duschen. 

Hmm ja. Also aufräumen, Dusche mit Badreiniger einsprühen, alles einmal mit dem Mikrofasertuch abrubbeln, abspülen und dann Duschen. 

Dann noch ein Marmeladenbrot (lecker!) und auf zur Arbeit, mit dem Rad natürlich. 

Bei der Arbeit angekommen versuchte ich ein Fahrstuhlselfie zu machen, scheiterte aber an der Kombination aus meiner Eitelkeit und meinen Augenringen. Deshalb fotografierte ich lieber meinen Haufen Zellkulturen. 

Den kleinen Freunden ging es gut, ich schob sie alle wieder in den Brutschrank zurück. Dann setzte ich was an, was 1,5 h, 45 min und 1 h Inkubationszeit hat. Meeehhhhhh. 

My job in a nutshell.

Die ewigen Inkubationszeiten vertrieb ich mir mit Zelllabor-Gemeinschafts-Arbeit. Wasserbad reinigen, Sachen autoklavieren, Kittel austauschen. Im Sommer gibt’s nämlich keinen Labordienst der das macht und da ich eine von sehr wenigen bin die da im Moment arbeitet, ich aber gleichzeitig sehr viel Wert auf Reinlichkeit im Zelllabor lege, mache ich es eben. Vielleicht folgt ja jemand meinem guten Beispiel (nein, da glaube ich nicht wirklich selbst dran). 

Leider autoklavierte* ich auch ein Dings von der Pipettierhilfe zu viel und musste es dann neu bestellen. Hupsi. (Und ich winke mal kurz der Ex-Kollegin, die hier mitliest und der das auch mal passiert ist. Huhu!)

Und schwuppsi, war dann auch mal Feierabend. 

Der Nachmittag verlief dank noch angeschlagener und anhänglicher Pippi und ebenfalls weiterhin nöligem Michel etwas zäh. Irgendwann gab es aber Essen. Ich versuchte, meine Nudeln mit Soße ansprechend zu fotografieren (scheiterte). Daraufhin meinte Michel, ich solle ihn fotografieren. Er machte allerlei Faxen und am Ende, als ich grade ein Bild bei Instagram hochladen wollte, nahm er mir das Handy weg und sagte „Ich mein Nudeln auch noch Foto machen!“. 

Der Sohn fotografiert auch sein Essen schon selbst. Mutti ist sehr stolz.


Ein bisschen Kunst, finde ich. Wie die Gabel spitz und glänzend wie ein Speer da die matschigen, schlaffen Teigwaren dominant überlagert, im Hintergrund bewusst unscharf gehalten die Fruchtbarkeitssymbole der Biene und der Blume…

Nun ja. Nach dem Essen war Bettzeit, zumindest für Pippi. 

Bettzeit vs. Hampeln.

Letztlich schlief sie dann aber doch schnell ein. Bisher dreimal. 


Tja, ich teste eben. Meine Haut findet den Reiniger total blöd, denn sie wird davon total trocken (viel schlimmer als mit dem anderen aus der Clear-Reihe). Das Peeling mache ich auf Anraten des Internets nur noch jeden zweiten Tag abends, seitdem ist das mit den Rötungen  sehr viel besser geworden. Die Feuchtigkeitscreme möchte ich gerne heiraten. Und für die aufmerksamen Mitleser: ich denke, ich kann sagen, dass Eucerin Sunfluid einen Tucken besser ist als PC Fluid aus der Reihe da. Ich habe jetzt die Gesichtshälften gewechselt für den Gegentest. 

Dann wollte ich die Schnecken versorgen, altes Futter und die kleinen Schneckenkackhäufchen rausmachen und so. Aber die Schnecken hatten grade Abendbrotzeit und da wollte ich natürlich nicht stören. 

Morgen Nachmittag hole ich ein gebrauchtes Regal ab, da kommt das Terrarium drauf und dann ziehen sie um. 

Jetzt noch Zähne putzen, Klo, ab ins Bett. 

Ungeschminkt sehr ich aus wie einesehr müde Version meines Bruders. Herrje.

Ja, das ist ein riesiger Pickel da auf meiner Stirn. Ja, der tut weh. Meh. 

* autoklavieren: unter Druck (damits nicht „kocht“) für einige Minuten auf 120 Grad erhitzen, zum Sterilisieren. Manches Plastik verformt sich da *hust*.

Tag 306 – Wochenende in #12von12 + x Bildern, Juni ’16

Wochenende und der 12. des Monats, machen wir doch einfach mal beides. Also Wochenende in Bildern und 12von12. Und obendrauf noch mehr Bilder. Wird sehr Bildreich heute hier alles, versprochen. Am Samstag machte Herr Rabe Bilder, am Sonntag ich. Herr Rabes Bilder sind viel besser, aber ich kann ja auch nicht alles können, ne?

Nach der Fernrohrbastelei und etwas Spielen mit Oma dann Ausflug zu diversen Läden und „Kreisringe“ essen. (Die sind aber auch lecker!)

Dem Musiker kann man per Handy Geld schicken. Verrückt, sowas…

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#4von11 Das Baby braucht keine Schuhe. ☺️

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Dann fuhren wir wie der Blitz zu Freunden, In deren Garten Unmengen Rhabarber wachsen. Vor der Ernte mussten wir uns aber eine Vorstellung ansehen.

Übersetzung: „Wilkomen zur Fohrstelunk“

Die Vorstellung selbst war dann sehr… abstrakt, aber total süß, wie die Kinder (6,6 und 4) das vorbereitet haben. Mit Bewirtung!

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#6von11 Rhabarber-Ernte

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Es wurde aber dann doch irgendwann noch Rhabarber geerntet. Michel half sehr tatkräftig.

„Kann man das essen, Mama?“ – „Ja, aber vielleicht…“ – „Schmeckt nicht.“

Abends gingen wir Essen, mitsamt Kindern und Oma, in unser neues Lieblingsrestaurant. Ich meine, was will man denn mehr, als einen Kellner, der nochmal zum Tisch zurückkommt und fragt, ob das so richtig sei, dass man dem Kind nichts bestellt hat. (War es natürlich nicht, sondern er verhinderte damit eine Beinahe-Wo-ist-meine-Pizza-Katastrophe!) Und das Essen da ist einfach Schmack-o-fatz!

Tja und dann eben so Haushalt, Fußball und so.

Heute ließen uns die Kinder wirklich lange schlafen, bis viertel nach neun. Ich mag die ja, die Kinder.


Ich stand dann mit den beiden Rübennasen auf und machte Frühstück, musste aber schlussendlich doch auf alle warten.


Hier ein Vorher-Nachher-Bild unserer Haare.



(Babys schlafen lieber auf geduschten Menschen ein.)
Michel hat ein Monster gemalt, ganz alleine. Er wird immer detailreicher, jetzt gibt es Pupillen und Wimpern und so.


(Auf dem Ding hab ich auch seit Ewigkeiten nicht mehr gesessen…)

Wir machten uns am frühen Nachmittag auf zum Ladestien, einem Wanderweg am Wasser lang von einer Bucht (Korsvika) zu einem Café in einer anderen Bucht (Ringvebukta). In Korsvika wurde für das Alljährliche Vikingerspiel geprobt, mit viel Gebrüll und Gekloppe, aber dafür war ich zu lahm mit dem Handy rausholen.


Michel war viel schneller mit dem Fotos machen, aber die Bildqualität ist ziemlich grobkörnig…


Und wir wanderten so etwas mehr als eine Stunde, viel hoch und runter aber da Michel ja eh noch nicht so schnell kann, war es ein sehr gemütliches Tempo. Trotzdem war meine Mutter komplett im Eimer, als wir am Café ankamen. Sowohl konditionell als auch körperlich: KnieHüfteRücken, es ist erschreckend, wie schlecht etwas mehr als 50% meiner Gene mit Mitte 50 körperlich in Schuss sind. Ich ließ also die Familie auf dem super Spielplatz zurück und ging alleine zum Auto zurück.


Auf dem Rückweg brauchte ich alleine keine halbe Stunde und ehrlich gesagt war das der beste Teil des Tages.

Außerdem entgingen denen Ausblicke wie dieser hier:




Jaja, die Norweger Baden auch bei dem Wetter. Mir sind 18 Grad dafür dann doch zu kalt.

Wieder zu Hause machte Herr Rabe Pizza, die alle mit Begeisterung aßen, am und auch unter dem Tisch.


Man muss das verstehen: Pizza und Lachs  (auf der Pizza) gehören beide zu Pippis Lieblingsessen, da packt einen auch schon mal mitten im Spiel nochmal der kleine Hunger.

Als ich Michel ins Bett brachte, schlief Pippi bei Herrn Rabe ein, ich hätte also noch Zeit zum draußen Blumen gießen und dann den Rhabarber schnippeln, zumindest zum Teil. Aus dem Rest wird Kuchen.


Und das leidige Thema Küche aufräumen. Hrmpf.


Und jetzt freue ich mich sehr aufs Schlafen, auch wenn es um 23:15 noch wirklich taghell ist. Ich lobpreise dem Erfinder des Tupplur-Verdunkelungsrollos.

Papajournal – 12von12

Oh mein Gott, Instagram hat ein neues Logo!!1elf

Nun zu den wichtigen Dingen, mein Tag.

Der Tag begann etwas früher als geplant, Pippi war wach und ich wurde gebeten mit ihr aufzustehen. Naja draußen war auch schon hell.

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Bin mit dem Baby um 5:15 aufgestanden, weil sie schon wach war. Und draußen ist es auch schon lange hell.

Zum Glück schlief sie wieder ein und wir konnten nochmal ins Bett.

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Das Baby ist wieder eingeschlafen, ab zurück ins Bett. Hier die untere Ecke des Rollos im Schlafzimmer.

Später dann Michel in den Kindergarten bringen.

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Auf dem Weg zum Kindergarten

Im Bus, heute mal mit der Trage raus in die Natur. Die neue Regenpelle testen.

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Im Bus. Mein Rucksack schläft schon.

Meine Eltern sind zu Besuch, die habe ich kurzerhand mitgeschlürt.

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Opas Finger wollen auch probiert sein. ☺️

Regenpelle erwies sich als dicht und gut.

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Die Regenpelle ist dicht. ☔️🙂

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Was mag die Statue wohl denken. 💩😆

Meine Eltern machen jetzt halt auch so Oma/Opa Dinge. Zum Beispiel nach dem Spaziergang erstmal nen Stück Torte. Da sag ich dann aber auch nicht nein. :)

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Das Schöne an Ausflügen mit den Großeltern ist ja, dass es nachher erstmal nen Stückchen Torte gibt 😊

Wieder zu Hause hat Pippi ausgiebig die Waschmaschine untersucht. Immer wieder den Kopf reingesteckt und Laute gemacht.

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So eine Waschmaschine muss gründlich untersucht werden.

Das Abendessen war gleichzeitig Gesichtsmaske.

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Das ist kein Ausschlag, das ist Rote-Beete-Kartoffelauflauf! 😂

Michel wollte auch fotografiert werden.

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Das Eis vom Sohn muss auch fotografiert werden.

Noch ein Bild machen und dann schnell bloggen.

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Frau Rabe ist natürlich schon fertig und liegt neben mir im Bett und guckt Fotos von anderen.

Mehr 12 von 12 gibt es beim Kännchen.

Tag 275 – #12von12 Mai ’16

Der Tag begann genau genommen zweimal. Das erste mal um halb fünf (!!!) als mir Pippi im Gesicht rumpatschte und fröhlich erzählte. Dann nochmal um halb sieben, als der Wecker klingelte. Nach ausgiebiger Snoozerei machte ich mein Handy an und: oh!

Instagram hat ein neues Logo. Es ist sehr bunt.

Pippi war da aber dann auch schon wieder wach und nörgelte. Ihr saß wohl was quer, jedenfalls nörgelte sie, während ich unter der Dusche stand, während ich mit ihr auf dem Arm meine Haare föhnte, mich schminkte, sie auszog… Nur nicht beim Kaffee kochen.


Naja, nach allem war ich dann aber sehr spät dran und ich entschied mich für das Fahrrad statt den Bus, das geht etwas schneller.


Ich Vollidiot. Völlig verschwitzt und kaputt kam ich dann im Büro an.


Und mein Computer wollte auch schon wieder nicht.


Übrigens sind es genau die Vollkorn-4-Korn-Flocken aus dem Müsli, die ich nicht vertrage. Das weiß ich seit heute Nachmittag. Die letzten Tage habe ich immer eine Komponente pro Tag weggelassen, um dem Übeltäter auf die Spur  zu kommen. Mit Erfolg. Jetzt weiß ich nur nicht, wohin mit den Resten.

Naja, dann war Arbeit und so, ich verbrachte viel mehr Zeit damit, meine Zellen zu betüddeln, als geplant, dafür ergab ein Gespräch mit meiner Kollegin, dass ich doch nur 54 Proben haben werde, statt irgendwas zwischen 150 und 270, was ich gestern ausgerechnet hatte. Passt schon. Leider werde ich am Wochenende mal nach den Zellen sehen müssen und habe nächste Woche einen Mammut-Arbeitstag über 14 Stunden (mit langer Pause, aber trotzdem doof). Irgendwann fielen mir aber vor dem Computer fast die Augen zu, da beschloss ich, dass es Zeit sei zu gehen.

Während mich die Kaffeetasse weltretterisch erscheinen lässt, tarne ich mich mot den Schuhen als Eingeborene.

Wieder zu Hause konnte ich kurz fröhliches Baby tanken und etwas Milch an das selbige loswerden.

Unscharf, deshalb kann ich es vor mir rechtfertigen, das hier zu posten.

Pippi stopft sich immer den Sack vom Playmobil-Weihnachtsmann in den Mund und macht dann „Hmmmmmhmmmmm!“ bis er im hohen Bogen rausfliegt.

Das ist wirklich sehr niedlich.

Die kleine Einzahnmaus <3

Dann holte ich Michel vom Kindergarten ab. Das Aufpumpen des Hinterrads erwies sich als unerwartet schwierig. Irgendwann gab ich entnervt auf, beschloss, Pumpe und Laufrad seien konstruktionsbedingt inkompatibel und packte Laufrad samt Kind auf mein Leihfahrrad, was ich dann nach Hause schob.


Leider waren wir dadurch erst spät zu Hause, sodass ich nur Zeit hatte, eine schnelle Stulle zu schmieren und wieder zum Kindergarten zu laufen.

Und schon wieder im Kindergarten: Elternabend.

Elternabende sind ja auch so ne Sache für sich. Augenroll.

Wieder zu Hause hat der Mann Essen gemacht. Dafür sehr viel Liebe! Im Gegensatz zu Michel mag ich auch sehr gerne Rote Beete.

Auf der Suche nach der Rote-Beete-freien Ecke.


Nach dem Essen noch schnell die Großeltern ins Hotel verabschiedet und dann Haushalt und Babyfüße einweichen. Ich fange an, etwas Haut abzuwerfen und werde die nächsten Tage wohl auch im Bett Socken tragen…

Ich bin die Königin von Multitaskingen.


Tja, Mitte Mai ist es hier halt um 22 Uhr noch taghell. Ich gehe trotzdem jetzt schlafen. Verdunkelungsrollos machen es möglich.


Gute Nacht!

Mehr #12von12-Fotostrecken gibt es wie immer beim Kännchen-Blog.

Tag 245 – #12von12 April ’16 Urlaubs Spezial. Korfu Tag 15

Bergfest! Bergfest war immer das Beste früher auf den Ferienfreizeiten. (Schade, Zitrone da, aber kein Mützenmann. Wir sind echt voll die Eltern geworden…)

Egal, heute ist auch der 12., das heißt ich bekomme Gehalt. Und es ist 12von12, also alle die Bock haben machen 12 Fotos von ihrem Tag und verlinken den Spaß dann beim Kännchen-Blog. Hier also unsere 12 Fotos.

Der Tag startete mit aus diversen Gründen schlechter Laune meinerseits.

Komm, Kaffee, mach gute Laune. Bitte.

Frühstück. Die Familie lässt auf sich warten.

Es wurde minimal besser, nachdem ich Pippi hübsch angezogen hatte. Und sie eben einfach so niedlich aussieht in der Buchse.

Käferhosenliebe.

Hier einer der Gründe für meine unterirdische Laune:

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Dann hab ich durch duschen und mich schminken und Ohrringe reinmachen Fröhlichkeit gefaked, bis sie echt war.

Auf gehts, Esel angucken!

Und bei Eseln kann wohl keiner schlechte Laune haben.


Bei den Eseln war es wirklich ganz toll. Das ist ein gemeinnütziger Verein, die alte, kranke und sonstwie „nutzlose“ Esel aufnehmen und Ihnen einen schönen Lebensabend bieten. Manche von den Eseln sahen echt sehr schlimm aus. Die meisten aber eigentlich nicht. Außerdem gab es Hunde und Katzen. Jede Menge. Ich kam aus dem Streicheln kaum wieder raus. Hachz.

Dann ging es weiter nach Paleokastritsa. Da gab es pornöse Strände und Buchten, da müssen wir noch mal mit Badezeug hinfahren. Ansonsten gab es da nicht so wirklich viel. Ja doch, ein Kloster.

Das Kloster roch übrigens stellenweise ziemlich stark nach Katzenpipi. Könnte an den Topfkatzen liegen.


Nach dem Klosterbesuch hatten wir alle Hunger. Herr Rabe hatte da einen Tipp im Reiseführer gelesen, also fuhren wir ins nächste Dorf zum Speisen (in Paleokastritsa hatte eh nix auf).


Das Essen war unheimlich gut und die Leute super toll. Echt. Pippi und Michel wurden direkt mit Spielzeug versorgt, uns wurde ganz lieb geraten, Michel nix extra zu bestellen, weil „sein“ Essen eh Bestandteil unserer Vorspeise sei, Pippi wurde bespaßt und Michel durfte am Ende sogar Kinderfernsehen gucken. Auf Griechisch, aber das juckte ihn nicht im mindesten. (Dafür hat die Inhaberin ihre Telenovela ausgemacht! Michel weiß gar nicht, was das für ne Ehre ist!)


Und jetzt so? Jeder wird hier von einem Kind angeschnauft, hachz.


So schön. Und jetzt ab ins Bett.

Tag 214 – #12von12 März ’16

Es ist wieder der 12., das heißt der Kännchen-Blog sammelt wieder jeweils 12 Bilder von allen, die mögen. Und glauben Sie mir, das sind viele.

Bei uns ging es heute um halb sieben noch vor dem Wecker los, weil Michel herumwühlte und Pippi Hunger hatte (wie auch schon die ganze Nacht…).

Die Kinder und ich sind schon wach. WARUM???

Pippi döste dann noch mal ein, ich stand mit Michel auf und ging duschen und machte mich und ihn fertig. Irgendwann zwischen „Mama, mach mir eine Fledermaus aus Knetseife!“ und „Mama, Hilfe, der Pulli geht nicht!“ (der Ärmel war verkrömpelt) schaffte ich es sogar, Kaffee zu machen.


Vom Kleid gibt’s morgen Detailfotos. Ich bin jedenfalls zufrieden mit mir, das kann ich ja schon mal sagen.

Gerade so pünktlich kamen wir beim Kindertanzen an, wo Michel ziemlich viel Quatsch machte und süß war.

Alle Kinder spielen mit Bällen. Alle Kinder? Nein, Michel raupt im Spieltunnel durch den Raum.

Und danach direkt zu Michels Kumpel E., wo es Kaffee und Waffeln und jede Menge Spielzeug gab.

Das hatte ich als Kind auch!

Nach dem Playdate wollten wir einkaufen, allerdings schliefen beide Kinder im Auto ein und so ging ich alleine los.

Wenn Süßkram im Angebot ist.

Konsum!!!1!


Wieder zu Hause angekommen verstauten wir nur die Einkäufe und machten uns wieder auf den Weg, um das schöne Wetter zu genießen. Michel staubte erstmal Süßkram ab. Pippi futterte im Laden eine Banane.

Moods of Norway-Lolli.

Wir shoppten ein bisschen am Super-Sale-Tag, ich erstand neue Hausschuhe ( meine sind durch) und Handschuhe (auch durch) für zusammen nur 7€, dann fuhr ich mit Michel im überfüllten Bus nach Hause, während Herr Rabe mit Pippi, die im Kinderwagen wieder eingeschlafen war, zu Fuß ging. Michel wollte zu Hause erst mal die Sendung mit dem Elefanten sehen, was ich nutzte um in Frieden kochen zu können.

 

Frevel! Mandelkartoffeln schälen.

Als hätte Ichs geahnt… Michel wollte erst gar nichts essen, aß am Ende aber doch wenigstens ein bisschen Kartoffelbrei. Diese Kochsache ist ziemlich frustrierend grade.

Vom Kind verschmähtes Kinderessen.

Michel liegt im Bett, was macht Pippi? Seine Duplokiste ausräumen natürlich! Geht am Besten im Stehen. Guter Anreiz.

Pippi erreicht ihre Meilensteine gerne am 12. Heute: Hochziehen und Stehen.

Und ich? Ich stopfe und flicke und verwünsche Michels Hosen. Das ist auch ziemlich frustrierend weil Sisyphosarbeit.


Sooo, das war es schon. Ein langer Tag, sagen auch meine zufallenden Augen. Jetzt Bett und auf eine bessere Nacht hoffen.

12-Halbe von 12

Irgendwie verließ mich am Freitag-Abend die Kreativität. Keine Wunder denn meine Muse weilte zu der Zeit noch in Oslo. Hier deswegen ein Nachtrag mit den 6 Bildern die gemacht hatte.

Zur Erinnerung, eigentlich hatte ich den Plan im Februar 12 Whiskys abzulichten (und zu trinken):

Da ich allerdings die alleinige Verantwortung für Michel an dem Tag hatte, sah ich mal davon ab und versuchte spontan ein anderes Thema zu finden. Naheliegend erschien mir nach 12 Selfies im Januar diesmal 12 eher abstrakte Bilder zu machen. Jedenfalls fand ich beim Aufwachen es sei eine gute Idee:

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Aufgewacht und festgestellt das auf dem Kopfkissen ein Punkt fehlt. War wohl ne wilde Nacht.

Die nächste Vorlage lieferte dann Michel beim anziehen im Bad:

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„Fahrrad-Schlüpfer, Papa!“ – Hö? Ohja, stimmt!

Auch bei der Arbeit ließen sich zwei schöne Fotos machen (ein drittes von der Oberfläche meines Knäckebrots stellte sich als zu langweilig heraus):

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Oha! Dependency-Graph-Ausschnitt (Zoomlevel: 2%).

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Dessert-Kakao.

Nachdem ich Michel vom Kindergarten abgeholt hatte, gingen wir Eislaufen. Dort machte ich auch noch zwei Bilder:

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Mondsuchbild.

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Eis unter den Füßen. Herrlich!

Danach ging es nach Hause, schnell Nudeln kochen und essen, und als Michel endlich im Bett war, hab ich mich nur noch auf die Couch verzogen und ein bisschen gezockt. War mir dann irgendwie zu blöd noch durch die Wohnung zu laufen und auf Teufel komm raus 6 Bilder zu machen, nur damit es 12 werden. Da bin ich dann einfach ins Bett gegangen. :)

So war das nämlich. Und zum Glück haben wir ein Schaltjahr, dass heißt im März ist der 12. ein Samstag. Vielleicht wird es dann ja etwas mit dem feucht-fröhlichen 12von12!

Tag 185 – #12von12 Februar ’16 ‚Samfassung

Ein ungemein fauler und doch ganz toller Tag.

Ein kleiner Speckmurch kriecht da rum und hat fast nix an. Schmacht…


Erstmal Frühstück. Danach schlief Pippi bei ihrem Frühstück ein.

In fremden Küchen Kaffee suchen. Immer wieder ein Abenteuer.

Und sie schlief, und schlief, und schlief…


Ich bin so neidisch auf diese Badewanne und wäre gerne baden gegangen, aber mit Pippi, der Meckermaus, war das heute nicht drin:

Erst mal Duschen. Meh.

Es schneite ein bisschen, deshalb die schrumpelige Regenpelle auf den Kinderwagen gemacht. Pippi fands toll.


Pizza mit Babybauch:


Pippi hatte sich zwischenzeitlich in eine missliche Lage gebracht, weil sie aus dem Sitzen nicht wieder von selbst rauskam. Da kann man schon mal sauer werden:


Die fertige Pizza. Lecker wars.


Heute klappte das mit der Katze und Pippi schon besser. Die Katze wird aber nicht gern am Ohr gezogen, deshalb wurde das Experiment dann doch irgendwann durch die Katze beendet.

Katzen-Baby-Zusammenführung.

Pippi hat heute kurzerhand das Feature „Krabbeln“ freigeschaltet und ich bin fast geplatzt vor Stolz. Mein kleines Baby ist jetzt ein Krabbelmäuschen. Hachz.

Sie KRABBELT! (Direkt aufs Katzenfutter zu.)

Da hat sich wohl jemand etwas Freiheit verschafft:


Morgen muss ich wirklich fies früh aufstehen, damit ich um 08:02 Uhr meinen Zug zu Michel und Herrn Rabe erwische:

Meh.

Mehr 12von12 und was das überhaupt soll gibt’s wie immer beim Kännchen-Blog.

Zwölfies 

Schon wieder der 12. eines Monats. Heißt: 12 Fotos machen. Meine an mich selbst gestellte Challange: Zwölf Selfies machen. :)

Los geht es mit dem Wecker, den ich aber mind. 2 Mal wegdrücke und noch ein bisschen liegen bleibe.

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Snooze game.

Dann duschen, anziehen und Frühstück machen. Klassischer norwegischer Haferflockenbrei. Liebt das Kind auch.

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Grøt machen.

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Frühstück. Blaubeer-Kiwi-Grøt.

Anschließend zur Arbeit radeln. Mit der richtigen Ausrüstung auch bei Minusgraden kein Problem.

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Fahrrad fahren in Norwegen.

Viel gearbeitet, bin seit gestern in einem neuen Team, da gibt es viel zu lernen und viele kurze Meetings. Deswegen nur ein Bild zum Abschluss.

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Letzter Schluck Kaffee vor Feierabend.

Dann das Kind aus dem Kindergarten abgeholt. Und anschließend irgendwie hauptsächlich als Kuschelunterlage hergehalten. ;)

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Müdes Kindergarten-Kind die Treppe hochtragen.

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Wir machen Selfies von uns, während die Kinder Maus gucken. 😆

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Das Baby döst auf mir. 😍

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Das Kind ins Bett gebracht, schläft und hält noch meinen Finger fest. Hachz 😍

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Und schon wieder schläft das Baby auf mir.

Abends einen „Tee“ trinken. Also schwarzer Johannisbeer-Sirup mit heißem Wasser aufgegossen.

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Vorm Schlafen nochmal tief ins Tee-Glas geschaut.

Nach so einer Zuckerbombe aber unbedingt Zähne putzen!

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Fähne pupfen! 😁

Das wars erstmal von mir, mal gucken, was ich im Februar mach. Frau Rabe hat übrigens auch Fotos gemacht. Und noch viel mehr Links zu Teilnehmenden Blogs gibt’s wie immer beim Kännchen.

Tag 154 – #12von12 Januar ’16

Heute ist wieder der 12., das erste Mal in diesem Jahr und das heißt, es ist #12von12! Hurra! (Für die, die hier neu sind und nicht schon anderswoher wissen, was das ist: Man macht am 12. des Monats 12 Bilder, schreibt eventuell noch was dazu und verlinkt den ganzen Spaß dann beim Kännchen-Blog.)

Hier ging der Tag los wie immer, die Kinder schliefen noch und ich schlich mich aus dem Bett. Erstmal Kaffee.

Nach dem Anziehen und dem ersten Schluck Kaffee dann die Kinder wecken.

Plan scheiterte zunächst an deren Niedlichkeit.

Irgendwann war ich dann aber doch fertig mit die beiden Anhimmeln und weckte das Kind. Das Kind himmelte dann ein bisschen das schlafende Baby an, streichelte ihm über den Kopf und weckte es mit einem Küsschen (!!!) und freute sich dann darüber, dass das Baby so niedlich rumblinzelte und ihn dann fett angrinste. Da kriegte das Baby noch eine dicke Umarmung und ich schmolz vor Rührung über so viel Geschwisterliebe. Hachz.

Dann Kindergartenabliefern und so, unspektakulär das Ganze. Das Baby schlief auf dem Rückweg ein und so konnte ich noch schnell die Betten abziehen, bevor es wieder wach wurde. Denn von beiden Betten mussten die Laken gewaschen werden. Das Kind sollte wirklich abends nichts mehr trinken. Oder wir müssen es nochmal wecken, um aufs Klo zu gehen.

Zum Duschen noch nen Käffchen. Das Baby spielt auf dem Fußboden vor der Dusche rum und freut sich über seine nackte Mama das lustige Plätschern. 

Sie nehmen doch auch ne Kanne Kaffee mit zum Duschen, oder?


Auf zum Gesundheitszentrum, Kontrolle steht heute an. Etwas spät dran, eigentlich sollte die zum 5. Monat sein, aber da waren wir ja in Deutschland. Baby pennt natürlich genau passend vor der Tür ein.

Das Baby ist (Überraschung!!!) für sein Alter auf allen Gebieten (also motorisch und „sprachlich“) sehr weit. Was ich wirklich nicht wusste, ist dass die meisten Babys erst später mit „Bwwwww“ und „Wewewewewewewe“ und „Mamamamamamama“ anfangen. Größe, Gewicht, BMI, Kopfumfang sind alles totaler Durchschnitt, kein Gerede mehr von „hat zu wenig zugenommen“. Dafür war Impfen wieder fies (und später wurde mir dann klar, wieso in den Nebenwirkungslisten „vermehrtes Schreien“ steht. Eieiei. Aber besser als Keuchhusten allemal.).

Erst mal Nickerchen/Netflixen.


Netflixen war nicht wegen technischem Problem, also döste ich auch mit dem Baby herum bis die anderen Familienmitglieder wieder da waren.

12von12-ing. Das Baby ist in der Mundwinkelgrabschphase.


Das Baby wollte auch mal auf Papa schlafen und sorgte für einen weiteren Awwwww-Moment.

Auch im Schlaf noch den Fuß festhalten.


Jaha, I’m a weirdo.

Mein meditativer Moment des Tages: Kinderzahnbürste ausspülen. Die Zahnpasta schält sich in so lustigen Würstchen zwischen den Borsten her.


Nach dem Essen und dem Kind-ins-Bett-bringen (Kind war total übermüdet und rastete komplett aus, weil ich ihm die Zähne putzen wollte und dann nochmal, weil ich ihm nicht die Zähne geputzt hatte…) dann Aufgabenverteilung: einer Baby, einer Küche. Naja. Ich hab das Baby ja schon den ganzen Tag an der Backe um mich rum.

Und dann: Jetzt.

Zum Bloggen was härteres sls Stilltee: alkoholfreies Bier. Ich bin so Punk.