Akku leer. Weiß gar nicht so recht, was passiert ist, wir waren eigentlich nur einkaufen im großen Supermarkt, aber danach hätte ich schon einfach schlafen gehen können. Habe mich dann beim Spielplatzbesuch ausgeklinkt und stattdessen Geige gespielt, das war erst schön und endete… unvorbereitet. Michel kam wieder nach Hause, ich fragte ihn, ob der Rest auch käme, und er verneinte. Ich spielte also weiter, aber der Rest kam ganze zwei Minuten später und dann explodierte in meinem Kopf eine Mischung aus Anxiety (es hören mich sehr direkt Leute spielen, Leute, die nicht mit mir verheiratet sind oder die von mir abstammen) und schlechtem Gewissen (zwei Stunden Alleinzeit einfach herausgenommen) und Zwanghaftigkeit (weil ich ja nicht mitten im dritten Satz aufhören kann). Naja. Hab das Ende diesen Satzes auch schon besser gespielt, war dafür umso schneller, um bloß schnell fertig zu werden („Erste!“).
Danach ging nicht viel mehr als vorher. Wenn mich die Dunstabzugshaube aggressiv macht, weil ich mir ständig den Kopf daran stoße, ist der Akku wohl echt leer.
(Alles besser als vorm Urlaub, und soll auch kein Nörgeln sein.)
Es ist kein Wettbewerb, wer der beste Urlauber ist. Muss ich mich ab und zu dran erinnern. https://youtu.be/BDUsDrBiYbI
Heute waren wir noch mal am Strand und der ist wirklich wunderschön, weißer Sandstrand, flaches Wasser, Dünen, was will eine mehr? Ok ja, die Quallen, die da so rumdümpeln und am Strand rumliegen, die sind nicht so hübsch, aber mei, gefährlich werden die ja wohl nicht sein. Ich erzählte sogar noch, dass ich weiß, dass Qualle auf Französisch Méduse heißt. Ich weiß das, weil ich mal mit einer französischen Austauschstudentin in Schweden in der Ostsee schwimmen war und sie plötzlich sehr hektisch wurde und „Méduse! Méduse!“ rief, weil da sehr viele ganz kleine Quallen um sie rum schwammen. Am Strand im Wasser herumwatend sah ich mir eine der Quallen genauer an, weil ich die Schwimmbewegungen so hübsch finde und die in lebend und im Wasser auch generell recht hübsch war, mit einer gelb-orangen Zeichnung, die wie eine Blume oder ein Stern aussieht und ganz vielen Tentakeln, wie ein Bart. Wieder an Land versuchte ich die Art zu googeln und war ziemlich schnell ziemlich eindeutig bei „Gelber Haarqualle“. Das ist eine Feuerqualle. Hups. Ich wollte gerade aufstehen und Bescheid sagen, da kam mir Pippi heulend entgegen, und Herr Rabe hinterher. Pippis Bein brannte furchtbar und Herr Rabe wollte schon Wasser aus einer Flasche drüberkippen, das konnte ich grad noch verhindern, weil ich auf einer Ostseeurlaubseite gelesen hatte, dass man es damit noch schlimmer macht. Essig soll man nehmen. Essig hatten wir nur zu Hause, also packte ich die schreulende Pippi und ging mit ihr zurück zum Haus, die anderen Kinder „was ist denn mit Pippi???“-fragend zurücklassend. In der Hektik vergaßen wir auch, Schuhe anzuziehen, was wir auf den Schotterwegen sehr bereuten. Nach einer gefühlten Ewigkeit im Ferienhaus angekommen suchte ich Essig, das einzige, was wir hatten, war allerdings Balsamico. EGAL! Dachte ich, Hauptsache irgendwas, dann machen wir jetzt Salatsauce. Ich schüttete also großzügig Balsamico über Pippis Waden, ließ es kurz wirken und spülte dann mit Wasser die braune Suppe wieder ab. Dann gab es eine Portion Fenistil auf die Beine, eine halbe Antihistamintablette, Wasser, ein Quetschie und My Little Pony, weil Pippi auf gar keinen Fall wieder zum Strand wollte. Ich ließ sie also in Obhut des Erwachsenen, der in der Nacht zu wenig Schlaf bekommen hatte und deshalb ausruhen wollte und ging zurück zum Strand. Mit dem restlichen Essig.
Rasierschaum geht wohl auch. Wir kaufen aber morgen eine Flasche billigen, stink normalen Essig.
Braucht auch kein Mensch, auch wenn es glimpflich ablief. Ich hoffe, dass Feuerquallen für irgendwas im Meer eine Delikatesse sind.
Wieder zu Hause sah man übrigens nichts mehr und Pippi ging es auch wieder gut.
Heute war weiter eher ankommen und abschlappen angesagt. Wir hatten keine großen Pläne, sondern lebten eher in den Tag und beschlossen irgendwann, ins nahe gelegene Freibad (an einem Campingplatz) zu gehen. Das war verhältnismäßig teuer, aber ich hatte mit Pippi sehr viel Spaß, was im Alltag auch in der Intensität eher selten ist. Pippi ist ja hartgesotten, was kühleres Wasser angeht und ich musste feststellen, dass es nur schlimm war, solange man noch halb draußen war, wenn man ganz drin war, ging es echt. Pippi schwamm ein bisschen mit Herrn Igelbert (also dem Mann von Frau Wunnibar), und wir Erwachsenen stellten beide fest, dass das schon ziemlich gut geht, zumindest im Hündchenpaddelstil, aber das reicht ja erst mal, um nicht sofort abzusaufen, wenn das Wasser plötzlich überraschend tiefer wird. Danach machte ich mit Pippi Quatsch und einen von ihr selbst ausgedachten Schwimmwettbewerb, bei dem wir in so spannenden Disziplinen wie „Nilpferd“ die Zeit nahmen (super professionell durch zählen), die es dauerte, einmal das 10 m breite Becken zu durchqueren. Am Ende schlugen wir noch unsere eigenen Rekorde, ich im Rückenschwimmen ohne Arme und sie im „Frosch“.
Irgendwann waren dann aber selbst Pippis Lippen etwas blau und wir gingen raus und ließen uns die Nachmittagssonne mit den anderen auf die Bäuche scheinen.
Schläft nicht, macht nur Quatsch.
Pippi hat übrigens in der Genlotterie vor 7 Jahren und knapp 10 Monaten den Jackpot gewonnen und Herrn Rabes Haut geerbt, weshalb sie jetzt schon unverschämt braun ist – alles dank Hort, Schule und draußen spielen.
Ach, das war richtig schön. Ich vermisse ja regelmäßiges Schwimmen doch sehr.
Der Tag begann ziemlich früh (dafür, dass er gestern sehr spät endete jedenfalls), ging dann aber im sehr gemütlichen Urlaubstempo weiter. Frau Wunnibar, deren K2 und ich waren Einkaufen in einem riesigen Supermarkt und bei Jysk (wir alle hatten mit Besucherritzen-Matratzen gerechnet und wir haben nur deshalb ein 1,40 m-Laken dabei, weil alle kleineren Laken entweder ebenfalls hier oder zu Hause auf den Kinderbetten (und dreckig) sind. Familie Wunnibar hatte dieses Glück im Unglück (Ich hatte ja damit gerechnet, ein zu großes Laken zu haben) nicht. Im Supermarkt daneben haben wir alles weitere bekommen, so lohnte sich die Tour wenigstens.
Während unserer Tour waren die Herren mit den verbleibenden drei Kindern am Strand und haben Muscheln gesammelt, Drachen steigen gelassen, Quallen betrachtet und was man sonst noch so tut am Strand.
Abends haben wir gegrillt, gesessen, gequatscht und Wein getrunken. Müde Kinder waren müde und wurden nach dem Essen ziemlich problemlos ins Bett verfrachtet. Da sind jetzt auch die Erwachsenen (also in anderen Betten) und sind ebenfalls platt. Von Rumhängen. Hurra!
Jetzt bloß nicht premature einschlafen, das wäre schade.
Heute vormittag ging es los Richtung Fähre, nach einer zu kurzen Nacht im Hotelbett. Die Fährüberfahrt war eigentlich ereignislos, aber für mich viel zu laut und zu viele Menschen. Zu viele, zu laute Menschen, zu einem Zeitpunkt, an dem ich eh schon am liebsten allein mit mir und irgendeinem Ding – Buch, Geige, Nähmaschine… – gewesen wäre. Uff uff. Ich habe dann eben die ganze Überfahrt über laut und mit Noise-Cancelling Musik gehört, sonst hätte ich wohl irgendwem Gewalt angetan.
Die Fahrt durch Dänemark war dann wirklich ereignislos. Sehr platt hier. Sehr, sehr platt.
Das Ferienhaus ist wie im Internet beschrieben. Möblement so geht so modern, aber sehr gut ausgestattet. Einiges das wir von zu Hause mitgenommen hatten, hätten wir auch da lassen können. Für Michel haben wir einen Milbenbezug für die Matratze dabei und eine eigene Decke (eh, weil es die Gewichtsdecke ist) und ein eigenes Kissen. Bisher geht das scheinbar ganz gut im Hinblick auf die Hausstaubmilbenallergie.
Eine halbe Stunde nach uns kam Familie Wunnibar an und seitdem haben wir viel gequatscht. Die Mädchen sind direkt wieder ein Herz und eine Seele und Michel klugscheißert begeistert in der Gegend rum. Es ist alles sehr üdüllisch bisher. Nur halt zu spät, die Kinder müssten eigentlich allesamt längst schlafen, sind aber gerade erst ins Bett gekommen.
Die Erwachsenen müssten wohl eigentlich auch schlafen, es war für alle wenig Schlaf seit (mindestens) Tagen.
Liege völlig fertig auf einem Hotelbett in Schweden und möchte eigentlich noch noch schlafen, muss mich aber noch mal aufraffen und Zähne putzen. Wir haben, nachdem ja gestern alles (vor allem abends) scheiße war, heute früh erst so richtig mit dem Packen angefangen. Klappte trotzdem, weil wir das ja nicht zum ersten Mal machen. Außerdem haben wir eine geteilte To-Do-Liste. Trotzdem dauert es natürlich, für 4 Leute alles mögliche zu packen, nebenher das Haus aufzuräumen, Blumen zu gießen und den Müll rauszubringen. Es dauerte 2,5 Stunden länger, als ich vorhatte. Dank 2 x Stau auf dem Weg und „Ich muss Pipi“ und „Ich hab sooooo Hunger!“ waren wir dann erst um viertel vor elf im Hotel. Im Auto habe ich noch schnell einen Report verschickt und jetzt ist aber wirklich Urlaub! Wirklich ehrlich und so richtig. Und ja, natürlich habe ich die Zeit aufgeschrieben, das sind alles Überstunden.
Morgen habe ich uns optimistisch zu acht Uhr zum Frühstück angemeldet. Dann mache ich jetzt wohl mal besser die Augen zu.
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Urlaub sieht bei uns so aus: die Schweinchen machen Urlaub auf dem Bauernhof, unter Kaninchen, Hühnern, Pferden und Puten (nicht alle zusammen! Die Schweinchen haben ihre eigene Pferdebox und können jeden Tag raus in ein Außengehege). Die Schnecken legen hoffentlich keine Eier. Die Zimmerpflanzen stehen im Duschbad, weil es da am kühlsten ist. Draußen ist harter Darwinismus, das Grün muss allein zurecht kommen (ok, wenn es jetzt 3 Wochen lang 30 Grad sind und gar nicht regnet, würde ich einen der Nachbarn bitten, mal zu wässern. Ist ja einfach, Tropfschlauch anmachen und am nächsten Morgen wieder aus.)
Es war 1 scheißtag. Eh schon und dann flatterte noch was ins Haus, das jetzt dazu führte dass wir ein im Gesundheitswesen herumklagen werden. Schon allein, weil es echt nicht schön ist, über einen Brief Rotz und Wasser wegen lauter sachlichen Fehlern, schlechter Behandlung und schlecht versteckter Angepisstheit zu vergießen.
Höchstens akzeptabel wenn nachts um zwei verfasst.
Darauf die zwei anderen Gläser Wein, die noch in der Flasche waren.
Vor 15 Minuten habe ich den Rechner ausgemacht. Ich hatte zwischendurch eine längere Pause, aber es war trotzdem fast ein doppelter (Sommer-)Arbeitstag, und das ist kacke, aber die taubstumme Kuh ist vom Eis und wird morgen früh um 8 von Autlukk automatisch gesendet. Die andere Kuh ist noch da, aber die steht seit heute Mittag quasi in der Antarktis – also da wo unter dem Eis Gestein ist.
Ich hab, weil ich ja eigentlich seit 15 Uhr Urlaub hab, zur Abendschicht auch 2 Gläser Weißwein getrunken und konnte mich der Kuh vielleicht nicht sachlicher, aber doch wohlwollender annähern. Das ist nicht so falsch, wenn man nicht als biestige Beamtin rüberkommen möchte, weil Zusammenarbeit wichtig ist und wir ja nun auch nicht möchten, dass man uns nicht mehr offen und ehrlich begegnet, nicht wahr?
Und falls Sie mal wieder mit einer vermeintlich biestigen Beamtin zu tun haben, deren Auto-Reply sagt, dass sie jetzt 5 Wochen Ferien hat, denken Sie dran, dass die vielleicht bis nachts um zwei Sachbearbeitung betrieben hat.
Immerhin kann ich so überprüfen, ob die zahnlosen Warnmails, die mich darauf hinweisen, dass ich das Arbeitszeitgesetz übertreten habe, jetzt wieder bei mir ankommen.
Ich war im Büro, um sehr viel Papier wegzuwerfen, das ich nicht einfach in die heimische Papiertonne werfen kann, weil das Betriebsgeheimnisse sind. Das gelang mir, ich fuhr mit einer sehr vollen Tasche ins Büro und mit dem Beutel zusammengeknüllt im Rucksack von dort wieder los. Ich weiß jetzt auch, dass der Schlitz an der Destruktionstonne im Werk exakt DIN A4 breit ist, also knapp zu schmal für US Letter-Format. Ich weiß ebenfalls, dass unser Scanner schlau genug ist, auf 90% der Seiten den gelben Hintergrund (die Amerikaner hatten alles auf gelbes Papier gedruckt, warum auch immer) im Scan weiß zu machen. Dass der Scanner auch A5 (meine Notizen) und doppelte Letter-Größe (Floorplan der Fabrik) problemlos scannt. Und dass ich beim nächsten mal noch rigoroser aussortieren kann, was ich mitnehme, weil das meiste halt dann doch unnötiger Kram ist, den man nie mehr anschaut. Zugeschicktes ausdrucken ist auch Blödsinn, das wusste ich vorher, hab es aber noch mal probiert mit diesem Papier und nee, das ist nichts für mich, da kann man schlechter drin suchen als in jedem pdf und einzelne Sätze oder Bilder in One Note (als, ich glaube, einzige Inspektørin im Werk bevorzuge ich das für meine nicht handschriftlichen Notizen) kopieren ist auch nicht so einfach.
Bei der Arbeit war ich auch ansonsten sehr produktiv und muss jetzt morgen „nur noch“ eineinhalb sehr dicke Kühe vom Eis schaffen, von denen eine auch noch taub, blind, lahm und überaus stur ist. Danach ist aber Urlaub.
Nach der Arbeit hatte ich, vom Papier befreit, sehr gute Laune. Ich fragte zu Hause an, ob es wohl ok sei, wenn ich mir spontan die Haare schneiden ließe. Jaja, hieß es. Also schlenderte ich so Richtung Oslo City durch Byporten (die Frisörkettenapp hatte gesagt, da sei die kürzeste Schlange und „zufällig“ kommt man da auch an einer Backstube vorbei und Backstube hat authentische Laugenstangen, Franzbrötchen und Apfeltaschen, was will eine da machen). Oh, Taschenbücher, schau an, ein neuer Jussi Adler Olsen, dachte ich, als ich an einer Buchhandlung vorbei kam. Oh, und Kastaniemannen als Buch, da brauche ich die Serie nicht schauen (traumatisiert von True Detective hier, was in Bäumen hängende Basteleien an Tatorten angeht). Oh, 40% auf alle Spiele und Puzzles. Oh, Puzzles von Lisa Aisato. Oha.
Gekauft. (Strong enough ist eine seltsame Übersetzung. Gut genug reicht doch?)Gekauft. (In dieser Übersetzung geht der Wortwitz verloren. Den kann man aber auch schlecht erklären, es ist eine Anspielung auf „bergtatt“, was etwa „gefesselt“ oder „versunken“ heißt, inklusive der mitschwingenden nicht-ganz-Freiwilligkeit.)
Haare schneiden lassen war ich dann tatsächlich auch noch. Das ist ja bei mir eine Sache von wenigen Minuten und deshalb gehe ich gerne zur 15-Minuten-Friseurkette, einmal 9 mm an den Seiten und im Nacken, leichten Fade und oben irgendwie wieder wie ne Frisur. Duschen kann ich zu Hause, die wenigsten Friseure waschen ja überhaupt nach dem Schneiden nochmal, da brauche ich die Wascherei generell nicht. Wenn ich mal Geld beim Friseur lasse, dann gerne richtig, aber insgesamt waren die meisten der Friseurbesuche in den letzten Jahren, die eher viel Geld gekostet haben, Verschwendung. Manchmal sah ich hinterher auch eher pfiffig aus. Da lasse ich mich lieber innerhalb von 5 Minuten mit der Maschine scheren und lasse die Farbe „mausblond mit wachsendem Anteil von unpigmentiert“.
P. S. Das Parfum ist wieder da. Ganz von selbst stand es plötzlich wieder im Bad, nachdem ich den Kindern gesagt hatte, dass ich es wirklich schön fände, wenn es wieder auftauchen würde. Schon kriegen die Dinge Beine und ein Gewissen und laufen selbst zurück.
Die vollständige Abwesenheit von Respekt gegenüber meinen (und Herrn Rabes) Dingen geht mir so unendlich auf den Zeiger. Ich möchte mal wieder allein wohnen und die Kinder irgendwem schenken, der nicht schnell genug nein sagt. Manchmal tauchen die Dinge ja magisch wieder auf, wenn ich nur genug tobe. Deshalb habe ich jetzt zwei Lippenstifte in Roomiest Rose. Ich habe aber weiterhin nur einen in Mightiest Marachino, und das auch nur, weil ich mir am Flughafen einen neuen gekauft habe. Ich habe eine Dior Lippenpflege, die habe ich nachgekauft, nachdem die alte total zermanscht wieder auftauchte. Wie viele normale Lippenpflegestifte hier schon verschwunden sind, kann ich gar nicht mehr einschätzen. Absurd viele. Ich habe null Lieblingsparfum, bemerkte ich grad, weil Zweitlieblingsparfum an einer sehr komischen Stelle im Schrank stand. Ich habe null Anhänger für eine geerbte Kette, das macht mich wirklich wütend, auch, aber nicht nur, weil das auch ein monetärer Wert ist, der da wahrscheinlich irgendwo im Garten verbuddelt oder einem random Kind geschenkt wurde. Wesentlich schlimmer ist, dass mir der wirklich am Herzen lag. Am schlimmsten ist, dass ich eigentlich in meinem eigenen Haus nicht alles wegschließen will, die Kinder sind ja nun auch keine Babies mehr, die noch nicht verstehen, wo sie selbst aufhören und Mama anfängt. Ich will auch nicht glauben, dass meine Kinder auf solche Ideen kommen, ohne zu antizipieren, dass ich wirklich sauer werde oder auch, wie im Fall der Kette, wirklich traurig. (Dann fällt mir wieder ein, dass eins der Kinder ja vielleicht tatsächlich Schwierigkeiten genau damit hat. Spitzenmutter.)
Die einfach den ganzen Tag mit Switch und Tablet wegzusperren, ist ja leider auch gesellschaftlich nicht so akzeptiert.
Grrrr.
P.S. Ja, die Dior Lippenpflege (und der Lipgloss) und die Clinique chubby Lippenstifte sind das Geld wert. Ansonsten immer Carmex.