Tag 261 – The making of Wartepflanzen

Eigentlich wollte ich eine Zusammenfassung von unserem Urlaub schreiben. Aber jetzt ist es schon so spät und ich bin schon fast beim Stillen mit eingeschlafen und mein Handy hat in den pissgelb-Modus gewechselt (soll die Augen schonen durch geringeren Blauanteil, ich hab das mal von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr eingestellt. In zwei Monaten ist es hier zwar wieder durchgängig hell draußen, aber wenigstens das Handy schont dann meine Augen). Deshalb verschiebe ich das mal. 

Dafür kann ich berichten, dass 

  • Michel heute ohne Gemecker oder Weinen und mit Spaß und Hopsen in den Kindergarten gegangen ist
  • Wir ohne Meckern oder Diskussion unseren Kinderwagen repariert bekommen haben (ein Druckknopf war ab), sogar mit einem Lächeln und kostenlos
  • Herr Rabe einen freundlichen Tipp bekommen hat, wie er sein Ladekabel (an dem *hust* Pippi gelutscht hat) wieder hinbekommt
  • Michel echt so super Laufrad fährt, dass wir ihm bald ein richtiges Fahrrad „mit Padilen“ besorgen werden
  • Wir Blumenerde besorgt haben und viele viele Wartepflanzen* eingepflanzt haben und ich sogar die zwei Pflanzen umgetopft habe, die selbiges auch schon seit nem halben Jahr nötig hatten
  • Wir drölfzig Maschinen Wäsche gewaschen, getrocknet und GEFALTET UND VERRÄUMT haben (hier frenetischen Applaus einfügen)
  • Wir morgen eine potentielle neue Babysitterin kennen lernen werden

Jetzt ab ins Bett.
*Minigurken (Michels), Bielefelder Siggi Stockrosen, Silbertaler, Basilikum und Chili (Herr Rabe ist ambitioniert)

Tag 118 – Wochenende in Bildern 05./06.12.15

Dieses Wochenende habe ich mal wieder Bilder von uns und dem was wir so gemacht haben gemacht. Gemacht haben wir gar nicht so viel, aber sehen sie selbst.

Samstag vormittag: ich fange mit der Brötchenteigvorbereitung an.

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30 g Dinkelmehl. Die Laborratte in mir MUSS das auf zwei Nachkommastellen genau abmessen.

Danach duschen und so, die Familie chillt auf dem Sofa. Aus dem Bad bringe ich mir etwas Arbeit mit.

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Kann der blöde Wäscheberg nicht von alleine weggehen? Im Hintergrund das schlafende Baby, das netterweise lange genug für den kompletten Korb schlief…

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Babysachen umräumen. Zu kleines weg, passendes hin. Die Schublade am Wickeltisch platzt aus allen Nähten, dabei hab ich schon vieles aussortiert obwohl es passt (aber eben nicht mehr gefällt). Gleichzeitig freue ich mich über die süßen Sachen, die wir schon beim Kind hatten und die ich jetzt wiederfinde.

Irgendwann war das Baby aber dann doch mal wach und Herr Rabe ging mit den Kindern einkaufen. Ich putzte in der Zeit das Bad. Ohne Bilder.

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Kaffeepause mit Kaffee aus Ruanda (aus dem Kaffeeadventskalender). Vorläufiges Ergebnis des Kalenders übrigens: Herr Rabe und ich mögen keine Südamerikanischen Kaffees. Zu sauer.

Nach dem Kaffee war es Zeit für Herrn Rabe sich für die Weihnachtsfeier fertig zu machen.

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Von diesem Bild hab ich ca. 1000 Versionen, die alle irgendwie komisch aussehen. Hier ist Herr Rabe fertig für die Weihnachtsfeier. Nur echt mit Norwegermütze. Und Fahne. (Höhö, Fahne…)

Das Kind war dann etwas traurig, dass Herr Rabe das Haus verließ, aber wir wollten ja noch Keksteig machen und es startete direkt einen Probelauf im Kekse backen.

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Das Kind backt Kekse. Die sind natürlich heiß und deswegen braucht es Ofenhandschuhe.

Dann rief der Brötchenteig nach mir und ich hatte ca. 10 Minuten nicht beide Augen auf dem Kind. Resultat: Küche nass.

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Wasserpanscherei, weil ich mal kurz beschäftigt war. Und ne Hose hat das Kind auch nicht mehr an, warum auch immer.

Den Keksteig haben wir aber trotzdem noch gemacht und das Kind hat ganz prima mitgeholfen. Aber für Eier aufschlagen dürfen tut es auch einfach alles.

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Der Keksteig ist fertig und wird noch etwas verziert, bevor er im Kühlschrank übernachten muss. (Ja, das Kind hat das Gesicht ganz alleine gemacht. Augen, Nase und Mund. Stolze Mama hier.)

Eigentlich war dann schon Bettzeit, aber wir hatten ja noch nichts gegessen, also schnell Abendbrot gemacht und die Brötchen gebacken.

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Abendessen: vegetarisches Moussaka und „Vill ikke sånn!“ („Will nich sowas!“) aka. Brot mit Weihnachtskäse.

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Die Brötchen sind auch aufbackfertig und müssen abkühlen.

Am Sonntag morgen habe ich dann das Frühstück gemacht, damit Herr Rabe noch ein bisschen schlafen konnte.

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Frühstück. Kaffee ist wichtig für mich, der Weihnachtskäse ist wichtig fürs Kind.

Nach dem Frühstück das Kind darauf hingewiesen, dass der Nikolaus da war:

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Der Nikolaus war da! Das Kind packt sofort die Schoki aus (weshalb ich extra bis nach dem Frühstück mit dem Hinweis gewartet habe).

Nach dem Genuss von drei Minischokonikoläusen war das Kind dann wie auf Speed für die nächsten zwei Stunden. Die Mandarine wurde mit einem schnöden „Mag nich.“ an Papa verschenkt.

Zum Kekse backen kam meine Freundin A. (die aus Oslo) und sie, das Baby, das Kind und ich backten ca. 10 Minuten zusammen. Dann hatte das Kind keinen Bock mehr und rannte lieber wie verrückt durch die Gegend, ging mit Herrn Rabe auf den Dachboden, holte die Weihnachtsdeko, packte alles aus und verteilte es sonstwo, und schleppte mit seinem Zug die Keksförmchen ab.

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Der Zug entführt die Keksausstecher!

Nach dem Backen folgte das Anmalen der Kekse, da war der Zuckerschock abgeklungen und das Kind wieder konzentrierter dabei.

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Fleißige Keksanmalerei.

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Die Keksausbeute fertig verziert.

Und auch die Adventsdeko hat, in abgespeckten Form dieses Jahr, weil wir ja eh nicht bis Weihnachten hier sind, ihren Platz gefunden.

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Endlich haben wir auch ein bisschen Advendsdeko. Hier der letzte Woche gekaufte Stern.

Jetzt noch Kamin, Kakao und kreischendes Baby und dann ab ins Bett.

Mehr Wochenenden in Bildern finden Sie wie immer bei Susanne von Geborgen Wachsen. Diese Woche mit der Frage: Gasherd oder Induktion? (Gas! Gaaaas!!!)

 

 

 

Tag 72

Ich gebs auf. Morgen ist Statistikkurs-Übungsaufgaben-Besprechungstag und die eine Teilaufgabe kriege ich nicht hin. Und wozu diesen Quatsch lernen, wenn es Wolfram-Alpha gibt? Außerdem ist es schon spät und ich muss dem Baby jetzt noch mal ne neue Nachtwindel ummachen, die nicht mit dem Waschmittel des Todes (gegen das das Baby scheinbar allergisch ist) gewaschen wurde. Morgen ist nämlich Baby-TÜV und da hab ich keinen Bock auf ne Kontaktallergiediskussion.

Tag 64 – Hausfrauengenie

Zur Geburt haben wir für das Baby von meiner Arbeitsgruppe einen wunderschönen, roten Wollschlafanzug bekommen. Der ist war so schön, und so dick, dass wir ihn dem Baby nie zum Schlafen, sondern einfach so als Anzug angezogen haben. Er hat Größe 68, ist war aber sehr viel größer, sodass wir immer die Ärmel und Beine umkrempeln.

Das Kind trägt im Kindergarten als unterste Schicht so dünne Merinowollsachen, für Große auch Skiunterwäsche genannt. Das Kind macht sich aber oft ziemlich dreckig und die Sachen muss man dann vor dem Waschen vorbehandeln, und selbst dann geht vieles nicht ganz raus.

Heute wollte ich spontan Wolle waschen, hatte also nichts vorbehandelt. Dachte mir, ach, Wollprogramm 30°C und 1200 rpm Schleudern, und Synthetikprogramm, 30°C und 1200 rpm Schleudern, also außer dass beim Synthetikprogramm die Sachen mehr bewegt werden und dann hoffentlich auch sauberer werden, wo soll denn da der Unterschied sein?

Der Unterschied ist: die Sachen werden mehr bewegt. Tadaaaa! Und gestrickte Wolle verfilzt dann und läuft total krass ein! Jetzt hat der schöne Schlafi ca. Größe 44 und eine Strumpfhose von dm in Größe 62/68 ist noch 10 cm lang. Auch zwei meiner Wolle/Seide Stilleinlagen haben eine sehr interessante Form bekommen, weil die Wollseite eingelaufen ist, die Seideseite aber nicht.

Ich möchte jetzt gerne auf den Arm.

(Die Merinowollsachen sind immerhin sauber geworden.)

Tag 53 – A-Phase

Das Kind aus dem Kindergarten abholen ist im Moment immer mein Projekt des Tages. Es ist ja schön, dass es gerne in den Kindergarten geht, so gerne, dass es gar nicht mehr nach Hause will. Es ist auch schön, dass es immer selbständiger wird, einerseits was praktische Fähigkeiten (also Schuhe anziehen, Jacke anziehen, Helm aufsetzen usw.) aber andererseits auch was Entscheidungen treffen (also diese Jacke, diese Schuhe, ich hab aber jetzt Hunger) angeht. All das macht am Ende das Leben mit dem Kind einfacher, aber der Weg dahin scheint mir grad unendlich lang. Denn dieser Weg ist mit unfassbarer Langsamkeit, Unentschlossenheit, Misserfolgen und Wutausbrüchen gepflastert. In der Zeit, die das Kind braucht um sich Schuhe auszusuchen, kann ich das ganze Haus putzen. Und am Ende muss ich ihm die Sommercrocs wieder ausreden, es folgt ein Wutausbruch sondergleichen. Vorauswahl treffen hilft dabei mäßig. Und hat es dann endlich Schuhe/Jacke/wasauchimmer gefunden, braucht es ca. tausend Stunden um sich anzuziehen. Besonders im Kindergarten treibt mich das schier in den Wahnsinn, denn das Treppenhaus da ist winzig klein, ständig wollen andere Eltern hoch oder mitsamt ihrer nicht in einer Zeitlupe gefangenen Kinder wieder runter, meistens brüllt das Baby herum, ich hab Hunger oder muss aufs Klo oder bin einfach nur geschafft vom Tag. Antreiben scheint statt Beschleunigung des Aufbruchs den gegenteiligen Effekt zu haben, das Kind wird nur noch langsamer in seinem Tun oder es fällt ihm ein, dass es unbedingt JETZT seine Weintrauben aus der Brotdose essen muss oder es muss nochmal ganz dringend aufs Klo. Oder es teilt mir mit, dass es halt nichts anziehen will. So. Will es nicht. Gut, da in unserer Beziehung ein „Ich will das aber!“ das „Ich will aber nicht!“ einer anderen Partei nicht automatisch wegen irgendwelcher Hierarchien schlägt, hilft ja nur Argumentieren und aufs Beste – also Verständnis – hoffen. Heute zeigte ich also die Vorteile von Bekleidung bei den hiesigen Witterungsbedingungen auf. Das Kind war sich aber seiner Sache sehr sicher. Und so fuhr es dann ohne Schuhe nach Hause.

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(
Die Jacke hat es nur an, weil ihm auf halbem Weg dann doch klar wurde, wie kalt sich 8 Grad bei Sturm und Regen anfühlen.)

Der Vorteil der Aktion war, dass wir schon nach 2 Minuten Diskussion aufbrechen konnten. Der Nachteil ergab sich zu Hause, als ich die dreckigen und nassen Socken in die Wäsche wandern ließ und das Kind einen Wutausbruch bekam, weil die Socken ja gar nicht dreckig seien. Bzw, wenn die Socken in die Wäsche müssen, dann der Schlüpfer aber auch. Und so erklären sich dann auch die sich meterhoch auftürmenden Wäscheberge im Hause Rabe.

P.S. Jemand liest sich scheinbar grad den ganzen Blog durch. Herzlich Willkommen, fühl die wie zu Hause, ich hoffe, dich stört das Chaos nicht! <3

Tag 42 – Erdnüsse und Bier

Ich habe endlich ein Blogroll erstellt. Kann mensch in dem Menü oben sehen. Was ich auch heute erstellt habe. Ein Eintrag mit Erläuterungen zu den Blogs folgt… bald.

Da das mit den Menüs ziemlich lange gedauert hat (ich hatte mir das anders vorgestellt und dann sah das erst ganz scheiße aus, aber ich bin ja auch zu geizig, um für fancyere features hier zu bezahlen) und außerdem die vierte Maschine Wäsche läuft, davon die zweite mit kaum was drin, aber Flecken der Sorte „ach du Scheiße, das darf nicht eintrocknen, sonst geht das nie wieder raus!“ im 20-Minuten-Kurzprogramm, entschuldigen Sie mich bitte für heute. Ich geh jetzt Wäsche aufhängen und dann schlafen.

Tag 1

Was für ein spektakulärer Tag. Nicht. Aber er taugt auch nicht wirklich als exemplarischer Alltag-tag, weil war ja erst der zweite „echte“ Tag in Elternzeit. Also, alleine. Herr Rabe arbeitet wieder, seit die zwei Wochen Sonderurlaub nach der Geburt um sind, aber bis Sonntag war hier noch die Oma. Naja, so wars jedenfalls:

  • Aufgestanden mit Herrn Rabe und dem Kind, versucht einen Kaffee zu machen, kam nur bis zum Aufschäumen der Milch, dann hatte das Baby akute Panik zu verhungern.
  • Herr Rabe hat dann den Kaffee und das Kind und das Frühstück fertig gemacht. Dann Frühstück. Das Kind frühstückt nämlich nicht in seinem neuen Kindergarten. Aber das ist eine andere Geschichte.
  • Mann und Kind herauskomplimentiert, unter Protest des Kindes („Schafe guckäääään! Whääääää!“, aber auch das ist eine andere Geschichte.).
  • Das Baby gewickelt und Windelwäsche angeschmissen.
  • Das Baby noch mal gewickelt.
  • Mit Baby wieder ins Bett. Das Internet war irgendwie langsam heute, deshalb nicht stundenlang das Telefon angestarrt. Auch nicht geschlafen (das hab ich ja gestern schon gemacht). Statt dessen weiter gelesen in Jo Nesbøs „Der Sohn“. Sehr gutes Buch. Wenn man skandinavische Krimis mag. Ich liiiieeebe skandinavische Krimis. Sehr sehr gutes Buch.
  • Tausend Stunden später mit Baby wieder aufgestanden.
  • Das Baby gewickelt. Keine Windeln mehr da. Musste Plastik nehmen.
  • Windelwäsche in den Trockner gepackt. Dabei Bettwäsche gefunden.
  • Haare gewaschen, Gesicht gewaschen, Gesicht eingecremt, Angezogen.
  • Baby ins Tragetuch geschnürt, weil Baby heute sehr anhänglich. Mit Baby im Tragetuch ein bisschen aufgeräumt, Wäsche verteilt, Wäsche zusammengelegt, noch mehr Wäsche verteilt. Sisyphos-Arbeit, diese Wäschewäscherei. Wir haben nur einen sehr kleinen Wäscheständer, wenn wir mehr Platz zum Aufhängen hätten, hinge alle unsere Wäsche trocken auf der Leine und niemand würde sie je abnehmen, außer zum Anziehen. Das wäre irgendwie gar nicht schlimm, fällt mir grad auf.
  • Dann mit Baby immer noch im Tragetuch Bratkartoffeln gemacht. Nur ein wenig panisch gewesen, dass ich die nackten Babyfüßchen mit Fettspritzern treffen könnte. Mit Baby im Tragetuch gegessen. Etwas Ei aufs Baby fallen gelassen, jetzt ist ein Fettfleck im Nacken des Bodys. Hupsi.
  • Oh, schon so spät?
  • Baby „geweckt“ zum Stillen. Baby so: zzzzZZZZzzz, nuckelnuckel, zzzZZZZzzz. Hmm.
  • Baby in den Kinderwagen gepackt. Auf zur Helsestasjon, zum Wiegen und Messen. Wir wollen ja morgen einen Pass beantragen. Vielleicht.
  • Baby ausgezogen. Fand Baby nicht gut. Gewogen. Fand Baby noch viel weniger gut. Gemessen. Baby brüllte wie am Spieß. Überraschender Weise hatte es auch Hunger. Mit Blick auf die Uhr das Baby bis drei Minuten vor Ende der Öffnungszeit der Helsestasjon trinken lassen.
  • Das Scheißerchen gewickelt und im Turbo-Modus angezogen. Dann wurden wir beide quasi vor die Tür gekehrt.
  • Das Kind vom Kindergarten abgeholt. War alles gut, bloß zwei Hosen mit Pipi-Unfällen musste ich mit nach Hause nehmen. (Yeah! Mehr Wäsche!) Scheint noch sehr aufregend zu sein mit dem neuen Kindergarten.
  • Das Baby stellte auf dem Heimweg fest, dass es ja noch gar nicht fertig war mit essen. Notschnuller ausgepackt. Kind war begeistert, Babys müssen Schnuller haben.
  • Zu Hause erst mit Kind aufs Klo, dann mit Baby aufs Sofa und Stillen. Kind hat Maus geguckt. Internet immer noch langsam. Den Router neu gestartet, half mäßig. Maus hat gehakt, Kind hat genörgelt.
  • Das Kind wollte unbedingt „Fisch gucken“, was auch immer das heißt. Wir haben eine Doku über Lachse in Colorado geguckt, aber dann war da ein Bär, der einen Lachs gefressen hat. Das Kind war außer sich, weil „Bär Fisch puttemacht!!! Wääähhhh!“. Das Kind ist ein viel besserer Vegetarier als wir. Computer daraufhin lieber ausgemacht.
  • Herr Rabe ist gerade im richtigen Moment nach Hause gekommen. Wurde begrüßt mit „Was gibts heute zu essen?“. Sorry dafür. Meine Hunger-Toleranz ist sehr schwach ausgeprägt. Etwa so wie bei meinen Kindern.
  • Unsere Finanzen überprüft und die alles umfassende Excel-Tabelle um mein tatsächliches Netto-Gehalt in der Elternzeit ergänzt. Daueraufträge geändert. Erwachsenenkram. Bäh.
  • Gegessen.
  • Gestillt.
  • Das Baby schlafend abgelegt. Dem Drang in Freudenjubel auszubrechen mit Mühe widerstanden.
  • Dem Kind Gute Nacht gesagt und es kurz durchgekitzelt weil es das so wollte.
  • Aufgeräumt und diverse Duplo-Klötze unter dem Sofa weggeangelt.
  • Neue Maschine Wäsche gestartet.
  • Windeln gefaltet. Dabei Schokolade gegessen, damit ich mich nicht über das Windeln falten aufrege. Windeln falten ist sehr langweilig und doof.
  • Den Tag aufgeschrieben.

Dann wären wir auch schon beim Jetzt angekommen. Ich stelle fest, ich verbringe große Teile meines Tages mit Wäsche. Wer hätte das gedacht. Meine Schwiegermutter sicher nicht.