Tag 126 – Bielefeld Tag 2 – Reisebericht Teil 1

Wie versprochen hier der ausführlichere Reisebericht. Dies ist ein Fortsetzungsroman wegen Überlänge der Geschichte (und des Tages), meiner Unfähigkeit mich kurz zu fassen, und der späten Uhrzeit. 

Hier Teil 1: Zu Hause bis Berlin

Der Tag fing mit 4:00 Uhr Jahr zu einer wirklich unchristlichen Zeit an. Natürlich klappte es auch überhaupt nicht, sich aus dem Bett zu schleichen während die Kinder noch schlafen. So waren beide Kinder mit uns zusammen wach und aufgekratzt wie nie. Trotzdem schaffte ich es irgendwie zu duschen und Herr Rabe machte Kaffee und bespaßte dabei die Kinder. Dann packte ich den Rest und schon allein um mir das Kind vom Hals zu halten räumte Herr Rabe mit dem Kind gemeinsam den schon fertig gepackten Kram ins Auto. Durch diese grandiose Teamarbeit schaffen wir es tatsächlich nur 9 Minuten nach der angepeilten Abfahrtszeit loszufahren.

Am Flughafen angekommen mussten wir noch das PramPack abholen. Die Security-Angestellten waren dabei unheimlich langsam, was Herr Rabe zunehmend nervös machte. Nach abholen des PramPacks packten wir den Kinderwagen rein, noch das Kickboard und den Helm dazu, und machten uns daran unser Gepäck aufzugeben. Durch die Dödeligkeit der Security-Angestellten hatten wir das Gepäck genau 5 Minuten vor Abschluss des Check-Ins abgegeben. Gut, dass am Flughafen sowieso noch nichts aufhatte, so gingen wir einfach direkt durch die Sicherheitskontrolle. Auch gut, dass das Kind noch ziemlich müde war, so fiel der „Papa-bleibt-hier“-Protest ziemlich mild aus. Nach der Sicherheitskontrolle gingen wir direkt zum (am weitesten entfernten) Gate zum Boarding. Noch einmal schnell die Wasserflaschen aufgefüllt, und schon hörten wir die „letzter Aufruf“-Durchsage. Also direkt ins Flugzeug, irgendwie das Handgepäck ins Gepäcksfach gestopft, und umringt von sichtlich genervten Passagieren Platz genommen. 

  
Das Kind war total aufgeregt und konnte überhaupt nicht schlafen, guckte aber glücklich Cartoons auf dem kleinen Bildschirm ohne Ton. Das Baby hatte zuerst Hunger, schlief dann ein bisschen, wurde wach und drückte sich brummend die Hose voll. Zum schlafen hatte ich das Baby in die Trage gesteckt, was ich jetzt als fataler Fehler herausstellte. Denn in der Trage wird gewissermaßen die Windel komprimiert und hat dann so ungefähr gar kein Fassungsvermögen mehr. Und natürlich wollte auch das Kind nicht alleine auf dem Platz sitzen bleiben, so dass ich auf der super engen Flugzeugtoilette versuchte das Baby komplett umzuziehen (dabei hatte ich extra die super niedlichen Anziehsachen  ausgesucht), während das Kind sich auf den verbleibenden 20 Quadratzentimetern in die Toilette quetschte. Nach vollendeter Tat setzten wir uns wieder hin, weiterhin von genervten Fluggästen umringt. Nach 10 Minuten musste das Kind aufs Klo. Also machten wir uns wieder auf dem Weg aufs Klo, das Kind pieselte ein bisschen, und wieder hingesetzt. Da waren wir dann auch schon fast gelandet und mussten uns wieder anschnallen. Das Baby war irgendwie unruhig, aber ich schob das auf den Druckausgleich, was sich wenig später als Trugschluss herausstellte, als es zum zweiten Mal mit viel Gebrumm in die Hose machte. Mit einiger Verzweiflung weil kein zweiter Wechselbody zur Hand war, wechselte ich in Windeseile dem Baby die Windel, während die Passagiere langsam das Flugzeug verließen. Ja, auf dem Sitz. Ja, ich hatte etwas untergelegt. Ja, ich wurde von einem Steward angepampt. 

Als wir endlich fertig waren und unsere Sachen anhatten, raffte ich schnell unseren Kram zusammen und wir liefen als letzte aus dem Flugzeug. Dann mussten wir nur noch gefühlte 500 m über das Rollfeld laufen, durch Kälte und Nieselregen, und schon waren wir im Terminal. Die Gepäcksausgabe war so schnell, dass unsere Koffer schon an uns vorbei fuhren, so schnell konnte ich leider nicht reagieren, was das Kind zu einem kleinen Ausraster brachte. Als unsere Koffer wenig später wieder auf dem Band auftauchten war das Kind allerdings beruhigt, ich packte die Koffer auf einen Trolley, das Kind obendrauf und raus aus dem Terminal. Den eingepackten Kinderwagen zog ich dabei, und das war genau so schlimm wie ich mir das ausgemalt hatte. Und aus genau dem Grund hatte ich auch im Vorfeld Herrn Paul angefragt ob der uns nicht vom Flughafen abholen könne bzw. vor allem wolle. Der hatte nicht nur zugesagt sondern kam überpünktlich quasi zeitgleich mit uns in der Vorhalle an. Ich war nie so dankbar, einen nahezu völlig fremden Menschen zu treffen. Er war tatsächlich gekommen, mein Retter in der Gepäcknot. Uffz.  

Morgen dann Teil 2: Berlin und Familie Herr Paul-Schnuffke

Tag 100 (!) – Oslo Tag 3

Ich sitze hier mit dem Baby auf dem Bauch, das immer noch schluchzt weil es eben einen hysterischen Anfall hatte oder so, es hatte sich ordentlich eingekackt und dann vorm Wickeln schon wie am Spieß gebrüllt, beim Wickeln weiter gebrüllt als würde es grade mit kochendem Wasser den Po gewaschen bekommen und dann noch eine weitere halbe Stunde untröstlich geschrien. Sowas nimmt mich immer sehr mit, ich würde ja gerne helfen, aber weiß nicht was los ist und alles was ich mache ist irgendwie egal und macht es bestenfalls nicht schlimmer aber eben auch nicht besser. Außerdem hat das arme Baby jetzt auch außer der Windel nichts an und ich habe Angst, dass es gleich wach wird, wenn ich versuche es anzuziehen. 

Heute haben ich und das Baby und A. Menschen getroffen, die ich mal auf einer Konferenz an einem sehr sehr kalten Ort kennen gelernt habe: M. und E. . Wir trafen uns im Café Liebling, das ist in einem Osloer Hipsterviertel und da war es sehr schön. Wir waren sehr lange da. Dauernd gingen Menschen mit Babys umgebunden am Fenster lang. Da muss es echt unheimlich viele Babys geben in dem Viertel da. Irgendwann bemerkte ich, dass es in dem Café ein klitzekleines Stück Heimat käuflich zu erwerben gibt:

  
Also jetzt nicht das Wasser. 

Danach sind A. und das Baby und ich auf die Oper geklettert, ich habe spektakulär versagt beim Versuch ein Panoramafoto von Oslo bei Nacht zu machen und dann sind wir ganz schnell wieder runter, es war nämlich windig oben und arschkalt.   

 
Barcode-Project oder so heißen die Hochhäuser links und die waren wirklich hübsch. Ich kann halt nur nicht fotografieren. 

Dann gab es noch Beleuchtungskunst auf dem Gehweg:

  
Und danach leckeres indisches Essen, Kakao und Gedanken darüber, wie (Mittel-)Norwegen aus A. und mir komische, kontaktscheue Wesen gemacht hat. 

Morgen nach Hause und die restliche Familie herzen. Das wird schön. Obwohl Oslo auch echt toll ist. Echt. 

Gebloggt: Tag 91 – Vom nackten Po

Heute war ich mit dem Baby beim Arzt. Es hat nämlich inzwischen seit geraumer Zeit einen Ausschlag am Po, eigentlich nicht am Po, sondern in der Windel quasi direkt unterhalb vom Bauchnabel abwärts, ein bisschen auch an den Beinen. Erst dachten wir, es sei allergisch gegen das Waschmittel. Also probierten wir weniger Waschmittel. Dann anderes Waschmittel. Extra Spülgang. Alle Cremes die wir haben (und das sind einige, glauben Sie mir). Ich hab sogar für über 10 € eine kleine Tube echtes Bepanthen gekauft. Trotzdem wurde es nicht besser, höchstens mal anders, aber rot und unangenehm aussehend blieb es. (Es stört das Baby übrigens überhaupt gar nicht.) Vor einer Woche beschlossen wir dann mal konsequent auf Wegwerfwindeln umzusteigen, um zu sehen ob das was bringt. Die Antwort ist ein klares Jain, es sieht nicht mehr so schlimm aus, die Haut ist nicht mehr ganz so gereizt, aber der Ausschlag an sich ist immer noch da. Also: Arzt. Irgendwann is auch mal genug.

Die Ärztin (leider hatte mein eigentlicher Hausarzt keinen freien Termin heute) hatte dann auch schnell eine Diagnose parat: Windelausschlag. Ich so: Ahhhhhh! Mensch, da wär ich ja nie drauf gekommen! Ausschlag in der Windel ist Windelausschlag! Faszinierend! Aha. Und dann bekamen wir eine Salbe aufgeschrieben, die auch das Kind schon mal hatte und nicht vertragen hat, irgendwas gegen Pilzinfektionen mit Kortison drin, gegen die „Entzündung“. Ich finde nicht, dass es noch entzündet aussieht, aber nun gut, ich bin ja keine Ärztin. Ich finde es jedenfalls auch ziemlich unschön, dass ich mein Baby mit Steroiden einschmieren soll, die nur eventuell was bringen und eventuell wächst dem Baby davon auch ein Schnurrbart. Und gratis obendrauf der Bonustipp an alle Eltern: So oft wie möglich ohne Windel lassen. Ich frage mich dazu ja folgende Dinge:
1. Wie warm ist es bei denen in der Wohnung?
2. Wieviele Handtücher etc. besitzen diese Menschen?
3. Was für Bodenbelag haben die?
4. (Bei Kindern, die schon mobil sind) Haben die meine geheime (jetzt nicht mehr) Geschäftsidee umgesetzt und einen Saug-/Wischroboter entwickelt, der automatisch immer dem Kind hinterherfährt?
Aber ich will ja nichts unversucht lassen, also schmierte ich eine ca. 0,2 Nanometer dicke Schicht der fiesen Creme auf einen Teil der „betroffenen Hautpartien“, legte dem Baby nen Handtuch unter den Po, drehte die Heizung auf Sauna und harrte, bewaffnet mit einem Stapel weiterer Handtücher, der Dinge die da kommen sollten*. Das Baby pullert tatsächlich ziemlich viel herum, soviel kann ich Ihnen schon mal verraten. Und es lacht dabei. Es kann das auch in jeder erdenklichen Position. Das spaßigste ergab sich aber aus der Kombi rutschiges Handtuch – glatter Laminatfußboden – unausgereifte Koordinationsfähigkeiten des Babys. Es schob sich nämlich durch sein Gezappel in Bauchlage ständig nach hinten weg, manchmal auch noch leicht im Kreis, es machte richtig Strecke dadurch und sah sehr witzig aus mit seinem nackten Po und den Michelinmännchenbeinen und dem vor Anstrengung roten Kopf. Leider fand das Baby das nicht ganz so witzig, weil es sich immer weiter von seinem Spielzeug entfernte. Dafür fand es dann aber gut, auf meinem Schoß sitzend seine Speckfüße bewundern zu können. So hatten wir alle was davon.

*Der erfahrene Leser fragt sich jetzt, was denn aus dem Abhalten geworden ist. Das ist irgendwie wegen nicht-Funktionierens eingeschlafen. Wir probieren es jetzt aber mal wieder.

Tag 51

Hei, Ich bins wieder, das Baby.

Ich habe entdeckt, das da an meinem Körper so Dinger dran sind. Oben die Dinger kenne ich schon länger, ich versuche sie immer in den Mund zu kriegen, aber das klappt nur manchmal. Wenn es nicht klappt, schimpfe ich mit den Dingern, aber das interessiert die nicht. Aber der Milchmensch hält mich ja immer über dieses weiße Teil und sagt „pullerpuller?“ und freut sich dann total, wenn ich piller, und da hab ich gesehen, unten am meinem Körper sind auch so Dinger! Die sehen witzig aus, wie eine dicke Fleischwurst mit mehreren Enden. (Moment mal, ich hab noch nie eine Fleischwurst gesehen, aber egal, wenn ich das Wort Fleischwurst so höre stelle ich mir vor, dass das so ähnlich aussieht wie die Dinger unten an mir dran.) Das ist doch mal total verrückt! Immer wenn ich die sehe, muss ich die ganz fasziniert anstarren und kann mich gar nicht losreißen. Der Milchmensch findet die scheinbar auch ganz toll, jedenfalls macht der immer lustige Sachen mit denen, pupst mit dem Mund dagegen und so. Hauptsache, der Milchmensch isst die nicht auf, bevor ich etwas mehr Kontrolle über meine Gliedmaßen hab, weil ich nämlich gar nicht abwarten kann, diese Dinger in den Mund zu kriegen! Weil die einfach witzig aussehen!

Heute hat mich der Milchmensch wieder zu diesen vielen Leuten geschleppt, wo einer immer vorne steht und ganz viel erzählt, auf ner komischen Sprache die der Milchmensch auch manchmal spricht. Alle anderen da scheinen zu schlafen in der Zeit, jedenfalls sagt sonst keiner was. Ich finde das sehr langweilig da und schlafe meistens dann auch einfach, aber heute bin ich zwischendurch aufgewacht weil ich ganz doll Hunger hatte und danach war ich ja wach (ich weiß auch nicht was die anderen Babys immer von „Einschlafstillen“ erzählen, was soll das denn sein bitte?) und dachte so, ach kack mal ordentlich. Hab ich auch gemacht, aber ich hab mir das total super überlegt: damit der arme Milchmensch nicht so viel dem langweiligen Menschen vorne zuhören muss, kacke ich einfach drei mal und tue hinterher jedes mal so, als wär ich fertig, damit der Milchmensch mir eine frische Windel verpasst. Irgendwie guckte der Milchmensch nach dem zweiten mal ganz komisch und sagte was von „keine Windeln mehr dabei“, deshalb hab ich mir beim dritten mal extra Mühe gegeben und ganz viel rausgedrückt. Dann war der Milchmensch ein bisschen panisch und hat mir am Ende mein Spucktuch um den Po gewickelt! Krass, oder? Ich meine, das ist ein Spucktuch, kein Kacktuch! Aber weil das ja dann scheinbar doch ein Kacktuch geworden war, hab ich da etwas später dann auch noch mal reingekackt. Aber da waren wir schon zu Hause. Ich meine, der Milchmensch ist ja auch irgendwie selber schuld, soll er doch einfach nicht so viele Bohnen und Kohl und sowas essen.

So, jetzt hab ich Hunger.

Bis bald –

das Baby

Tag 45

Anleitung zum Babysein, 1. Übung: Faust in den Mund

  • Hand zur Faust ballen, auf Hüfthöhe halten.
  • Hand mit den Augen fixieren. Während der Übung die Hand NIEMALS aus den Augen lassen, sie könnte sich in Luft auflösen! Nicht blinzeln!
  • Arm mit ruckartigen Bewegungen langsam Richtung Kopf bringen.
  • Wenn die Hand auf Schulterhöhe angelangt ist, kurz verharren um die Hand in Sicherheit zu wiegen. Jetzt ist es besonders wichtig, dass die Hand weiter im Blick behalten wird. Auch wenn man dann schielen muss!
  • Blitzschnell die Hand in Richtung Mund bewegen.
  • Sollte der Mund getroffen worden sein, sofort mit dem Lutschen und Saugen beginnen.
  • Wurde statt des Mundes das Auge, die Stirn oder die Wange getroffen, Hand zurück zur Schulter bewegen und von dort neu beginnen.
  • Sonderfall: Wurde statt des Mundes das Ohr getroffen, kurz aber kräftig daran ziehen. Dann meckern, weil man am Ohr gezogen wurde.
  • Sollte der Mund den Kontakt zur Hand verlieren, von vorn beginnen.
  • Nach ca. vier Wiederholungen Gemecker einleiten, weil das Spiel doof wird.

Das Baby hat seine Rotvirus-Impfung bekommen und fand es gut. War ja auch keine Spritze sondern Schluckimpfung die wohl sehr süß schmeckt. Während ich noch mit der Schwester darüber sprach, wieso es in Norwegen oder Deutschland eigentlich keine Impfungen als Nasenspray gibt, kackte sich das Baby astrein ein. Innerhalb von drei Nanosekunden ab Gebrumm war es dann auch schon hinten aus der Plastikwindel herausgekrochen und hatte Body und Hose senfgelb durchtränkt. Toll. Sonstige Impffolgen bisher: großer Hunger und seitdem schläft es eigentlich die ganze Zeit…


Heute war wieder Ballett. Unsere Gruppe hat sich selektiert auf die Leistungsstarken und mich. Hmm ja, also mit einer etwas anderen Perspektive bin ich dann wohl doch nicht soooo gut. Hust. Eigentlich tanze ich gerne in Gruppen, die etwas über meinem Niveau liegen, weil ich den Anreiz brauche um besser zu werden. Aber als der Trainer dann fragte, wer von uns denn Fouette-Pirouetten könne, weil die so schön in das Stück passen würden, musste ich dann doch ein bisschen hysterisch lachen. Für alle, die nicht wissen was das ist: Fouette. In Black Swan übt Natalie Portman die vor dem Spiegel zu Hause und reißt sich derbe den Zehennagel ein. Schade Gut dass wir zu Hause nicht so einen Spiegel  haben, sonst müsste ich die jetzt echt üben. Muhahaha.


Ich kann kein Französisch. Also sprechen, Sie Ferkel. Immer wenn ich beim Ballett bin und noch schlimmer, wenn ich drüber schreiben will, fällt es mir wieder auf. Ich hab in der Schule Latein gelernt, weil meine Mutter sich seinerzeit nicht gegen meine Großeltern durchsetzen konnte. Was eine Verschwendung an Lebenszeit. Französisch klingt so schön und irgendwann wenn ich mal total viel Zeit hab, lerne ich Französisch. Und nein, es wird mir nicht leichter fallen, weil ich ja schon Latein kann und man dann ja andere romanische Sprachen und blablablabla. Denn, Überraschung, ich kann kein Latein. Ich kann noch so Wörter sagen, wie „Ablativ“ und „Nominativus cum Infitivum“, bin mir aber schon gar nicht mehr sicher ob die Endungen bei letzterem jetzt richtig sind. Und da ich auch kein Bedürfnis verspüre, mich jemals mit dem Papst zu unterhalten, ist das ja auch nicht schlimm. Aber kein Französisch können ist schon blöd.


Herr Rabe hat tatsächlich was geschrieben. Aber es ist noch ein Draft. Teaser :)

Tag 44

Es gibt jetzt eine blogroll-Langform. Jucheh.

Ich bin aber auch müde und so, deshalb nur fix was heute und gestern so war:

  • Das Kind hustet und schläft schlecht, will auf mir drauf liegen aber das geht nicht, weil da schon das Baby liegt. Außerdem knirscht es mit den Zähnen.
  • Ich schlafe dementsprechend schlecht bis gar nicht.
  • Statistikkurs war eher so meh heute wieder. Außer das Kollegin A. aus dem Urlaub wieder da ist und jetzt mit mir leidet. Und das Baby bewundert, wie niedlich es die ganze Zeit schläft (an mir dran).
  • Möglicherweise haben wir endlich einen Schnuller, der vom Baby akzeptiert wird. Das heißt, wir müssen jetzt vielleicht nicht mehr ständig unsere kleinen Finger ins Baby halten.
  • Das Baby hat heute beim Abhalten ins Waschbecken gekackt und das Kind damit schwer beeindruckt (das Kind saß auf dem Klo, deshalb das Waschbecken).
  • Gestern Barselgruppentreffen. Meine Bullshittoleranz wird sehr auf die Probe gestellt von der einen. „Also ich arbeite ja im Kindergarten, und das ist sooo ein großer Unterschied zwischen Mädchen und Jungen, Mädchen sind halt ruhiger und Jungs haben mehr Energie…“ Ich wünsche mir Valium oder dass ich nochmal deutlich besseres norwegisch kann, damit ich der mal auseinandersetzen kann, wie solche Annahmen erstens zustandekommen und zweitens durch Leute wie sie die sozial konstruierten Geschlechterunterschiede für die nächste Generation wieder zementiert werden.
  • In meinem linken Ohr piepts immer noch.
  • Hab ich erwähnt, dass ich müde bin?

Tag 42 – Erdnüsse und Bier

Ich habe endlich ein Blogroll erstellt. Kann mensch in dem Menü oben sehen. Was ich auch heute erstellt habe. Ein Eintrag mit Erläuterungen zu den Blogs folgt… bald.

Da das mit den Menüs ziemlich lange gedauert hat (ich hatte mir das anders vorgestellt und dann sah das erst ganz scheiße aus, aber ich bin ja auch zu geizig, um für fancyere features hier zu bezahlen) und außerdem die vierte Maschine Wäsche läuft, davon die zweite mit kaum was drin, aber Flecken der Sorte „ach du Scheiße, das darf nicht eintrocknen, sonst geht das nie wieder raus!“ im 20-Minuten-Kurzprogramm, entschuldigen Sie mich bitte für heute. Ich geh jetzt Wäsche aufhängen und dann schlafen.