Tag 772 – Grumpy ist kein Ausdruck.

Ich mag mich selber so nicht, überhaupt nicht, aber ich bin aggressiv wie ein tollwütiger Terrier, damit überspiele ich die mir alle Luft abdrückende Zukunftsangst und das ist beides total scheiße. Aber es hilft ja nix. Verdammte kacke, es hilft nichts, ich muss mich halt auf alles bewerben, was irgendwie geht und hoffen und Daumen halten und mich von den Absagen nicht runterziehen lassen und vor allem das letztere ist unfassbar schwer.

Und an Umzug/KiTa/Weihnachten möchte ich lieber ganz und gar nicht denken, aber auch das nicht zu wollen hilft ja einfach mal gar nicht, dann wache ich eben nachts auf und denke daran und das ist auch ziemlich blöd, dann sitze ich nämlich tagsüber bei der Arbeit und bin mehr als trantütig, weil müde.

Bald wird es besser. Bald, bald, bald. Bestimmt. Oder ich werd halt doch noch verrückt.

Tag 771 – Bekymring Deluxe.

Ich möchte eigentlich nicht darüber reden aber ich habe mir grade mit Ansage den Abend versaut, indem ich nach Stellen gesucht habe. Es ist mehr als zum Heulen. Naja, vielleicht wird ja das worauf ich mich gestern beworben habe was. Nein, nicht die ehrliche Bewerbung, die war nur zum Abreagieren, neinein, ich habe mich ein paar Kilometer aus meiner Komfortzone herausgegeben und mich auf eine Forscher*Innenstelle beim Legemiddelverket (das ist… kompliziert, eine Mischung aus Zulassungsbehörde und der Instanz bei der Krankenkasse, die festlegt, welche Medikamente und Behandlungen bei welcher Indikation zu welchem Anteil übernommen werden. Nur gibt es ja hier so einen Schmarrn mit drölfzig Krankenkassen nicht, sondern es gibt eben eine für alle. Und die ist staatlich, deshalb ist das Legemiddelverket auch eine Behörde) beworben. Auf norwegisch, juppheidi, weil das gefordert wurde, dass man fließend norwegisch kann und weil ich mir dachte, dass nichts schneller auffliegt, als dass ich das doch gar nicht so gut kann, habe ich auch keinen Muttersprachler Korrektur lesen lassen. No risk no fun.

Falls die Diss mich nicht den letzten Nerv kostet, dann in jedem Fall die Jobsuche.

Tag 770 – My honest application.

Dear HR-person at Whatever Co.,

You are recruiting a Person to do Something? Search no more, because here am I! Your future slave to do absolutely anything for a mediocre salary.

Me, that is a surprisingly old (32. I’m 32 years old) PhD-student from Germany who is currently living in Norway. My PhD is on „something with mRNA“ which, for sure, has nothing to do with the position you offer. By the end of the year I will have handed in the PhD-thesis, if I haven’t given up by then, that is. The reason why I am comparably old for someone with an unfinished PhD is that, after I took my masters degree in molecular biotechnology in 2009, I worked for a small company for four years. There I specialized on protein purification and analytics, which, again, probably is completely irrelevant for the job as Someone at Whatever Co.. But, hey, INDUSTRY EXPERIENCE! Depending on what kind of Person you recruit, you might be interested in learning that I also did GMP stuff and QC stuff and clinical trial phase I-III stuff there. Plus research, because my boss wanted to keep me satisfied and not reaching out for the bigger apples, so I got all the company’s research projects. I collaborated with a lot of middle-aged white men from leading pharmaceutical companies, who will surely not remember my name.

Whatever Co. is known for doing stuff. If it was unethical stuff, I wouldn’t apply, but apart from that I don’t really care what stuff it is that you are doing. As long as you employ People to do Something I’m fine with, really, any kind of stuff. Of course, in the job description you state you are searching for a Person that is super experienced in the tiny and highly specialized field of Something, whilst willing to work for the salary of a fresh-from-the-university M. Sc. You also reach out for a Person that is absolutely committed to Whatever Co. and who you can exploit to the burnout. And I understand that, as well as I understand my sons wish for a living pink unicorn, but, see, there are no pink unicorns. And because this is an honest application, I won’t pretend as if I was super specialized or even experienced in Something, neither that I’m committed to Whatever Co.. You offer a job. I can do that job reasonably well and what I don’t know from before I can learn. (Did I mention that I learned first Swedish, than Norwegian, both within a year and as a sideline, and then I was fluent?) I’ll accept the salary issue and work myself to the bone in return for getting the chance.

So, how would Whatever Co. benefit from employing me? Well, you’d get a person with a PhD. Someone who has proven to have an extraordinary level of self-organization, frustration tolerance and stress resistance. Who can become an expert in some tiny field of science within 3-4 years (in my case, it happened to be only 1.5 years, because I changed the topic midways) and then write a book or a series of articles about it. Who learned not to rely on anyone but herself. Who experienced just how badly teams work when they are just a group of single fighters. Who has seen all of that non-GLP and quick-and-dirty, irreproducible research going on in university labs and who would give one of her kidneys to escape from it. Someone who is too honest for her own good (also far too honest ever to become successful in academia), and too meticulous to be popular with her lab mates but doesn’t care about the latter. Someone with a knack for language, writing, social justice and ethics, and rules. I love rules, guidelines, laws and norms. I’m still German, after all. No betrayal in any way ever from me – if that’s not a valid sales argument, what is?

Please find my not-so-straight CV attached. I’ll be happy to provide you with old and irrelevant certificates and references, which I mention as a plural but in fact it’s only my PhD supervisor. I am bracing myself for never being invited to a personal interview with You and Whatever Co..

With honest regards –

R. Rabe

(Please hire me.)

Tag 769 – Nix gut.

Heute ist kein guter Tag zum Bloggen. Es war auch schon kein guter Tag, um nach Stellenanzeigen zu schauen und kein guter Tag zum Bewerbungen schreiben. Ich dachte, gestern wäre PMS gewesen, hahaha, da trat mich das PMS aus der Hölle heute mal wieder quer in den Hintern*. Was die Stellenanzeigen angeht: ganze 8 waren es. Alle an Unis. Und ich will doch nicht an der Uni bleiben. Und die acht, das waren alle, die irgendwas mit „Parma“ oder „Biotech“ zu tun hatten, also auch so Zeug wie „Laborassistent Lignin-Polymerchemie, 10% Teilzeit“. Was die Bewerbungen angeht: ich weiß, vier Bewerbungen sind nicht viel, überhaupt gar nicht, und trotzdem kotzt es mich schon an. Diese Online-Bewerbungs-Portale. Die kommen auch direkt aus dem Gehirn eines sadistischen Monsters oder (wahrscheinlicher) die kommen direkt aus den 90ern und wurden seither maximal geupdatet. Zum Beispiel sind die meisten dieser Portale auf kleinen Bildschirmen (Telefon, Tablet, kleiner Laptop) quasi nicht benutzbar, weil es keine extra Ansicht gibt und die Schaltflächen mikroskopisch klein sind. Die Dropdown-Menüs sind furchtbar, nie gibt es das, was ich auswählen will („Zur Zeit ausgeübte Tätigkeit“ – Doktorand/Promovierende/PhD-Student??? Gibts nicht.), dafür könnte man aber „Englisch – Mosambique“ als Sprache auswählen (Englisch ohne alles gibt es aber wieder nicht…). Bei manchen Portalen kann man nicht zwischenspeichern und fliegt zusätzlich nach 10 Minuten aus dem System. Dann kann man von vorne anfangen. Absolut nie wird einem am Anfang irgendwo verraten, was für „Komponenten“ denn hinterher erwartet werden. Zeugnisse, Referenzen, CV als PDF, in Kombination mit dem vorherigen Punkt wäre es schon irgendwo sowie schön, wenn man das nicht erst ganz am Schluss erführe. Ich habe den Eindruck, diese Bewerbungsportale sind schon ein erster Intelligenz-/Stressresistenz-/Frustrationstoleranzfilter. Wer es da schafft, eine vollständige Bewerbung hochzuladen, kann so doof schon mal nicht sein.

Und dann ist da halt noch die Sache, dass ich mich kaum noch* traue, mich auf die Stellen zu bewerben, für die ich wirklich gut geeignet wäre oder die ich echt gerne hätte. Weil wenn ich die nicht kriege, tut es doller weh. Been there. Aber das ist eine andere Geschichte.

*Ja, ich weiß, was PMCD ist. Und nein, Hormone schlucken kommt nicht in die Tüte.

Tag 768 – Tjajajaja.

War ja klar, dass ich, sobald mein Chef sagt, wir geben die Stress granules auf, schöne Bilder von Stress granules kriege, ne?

(Geiler neuer Editor, WordPress, aber wie kriege ich denn jetzt Bildunterschriften hin? Egal, also die grünen Punkte, das sind Stress granules. Je gestresster die Zelle, je mehr granules. Die hier sind an der Grenze zum Krepieren gestresst. Gesunde Zellen dieses Typs sind nämlich eigentlich zum Beispiel gar nicht rund.)

Und bevor Sie fragen: die Färbungen hier waren schon angesetzt, als mein Chef das sagte und ich mache Arbeit zu Ende.

Immer. Aber ich habe heute schon dann deswegen in eine Tüte geatmet und beschlossen, meinem Chef nichts von diesem einmaligen Zufallsfund zu erzählen.

Naja. Davon mal abgesehen, habe ich eine neue Baustelle, das ist ja jetzt auch nix neues, dass das bei Forschung nun mal so ist, aber, arrgh, kann es nicht langsam mal einfach gut sein und klappen?

Zu allem Überfluss auch noch Migräne und PMS, da macht Arbeit gleich noch mal extra Spaß, wenn man versuchen muss, die Kollegen zu deren Wohl weiträumig zu umfahren.

(Good news: neues Handy funktioniert sehr gut, Batterylife ist top, ich traue mich nur nicht, den Beitrag von gestern nochmal anzusehen, ich war unglaublich müde und ich glaube, der ist total murksig. Aber zurück zum Handy: wenn jetzt noch die Telefonnummer am 21. problemlos zum neuen Anbieter migriert wird und ich das automatische Backup des alten Handys aus der Cloud gelöscht bekomme, ist quasi alles in Butter. Sehr geschmeidig alles. Und so so so schön, wieder ein etwas handlicheres Handy zu haben.)

Tag 767 – Unverbesserlich. 

Gestern fiel mein Telefon herunter. Das passiert mir nicht gerade selten, um ehrlich zu sein, deshalb habe ich ja auch einen Bumper drum. Der half aber nicht viel, weil mir das Telefon irgendwie in ungünstigem Winkel genau auf die Kopfhörerbuchse gefallen ist, sodass die jetzt verformt ist. Man kriegt mit sanfter Gewalt noch den Klinkenstecker reingewürgt und aus dem Kopfhörer kommt dann auch noch Ton, aber so wie es sich anfühlt kann das weder für den Kopfhörer noch das Telefon so gesund sein.  Ich höre wirklich viel Musik über das Telefon, insofern wäre das schon ein Argument für einen baldigen Neukauf, es kommt aber noch ein verkratztes Display dazu, bei dem zudem die Anti-Dreck-Beschichtung fehlt, weil ich ja im letzten Herbst ein (günstiges) neues Display bekommen habe. Und weil ich niemals mehr (nienienie!) das Betriebssystem meines Telefons wechseln möchte, sollte es schon wieder ein Apfelprodukt sein. Gestern las ich dann im Internet herum, was für Optionen ich habe und strich alles größer/gleich 7 von der Liste wegen a) zu teuer und b) will ich meine normalen Kopfhörer weiter benutzen können, ohne Air und ohne Adapter. Es blieben unter den heißem Kandidaten das 6S und das SE. Mit dem SE liebäugle ich, seit ich es mal im Laden gesehen habe, weil es klein ist. Mein 6 ist, bei aller Liebe, zu groß. Recherche ergab, dass sich das SE und das 6S außer in der Größe noch in der Frontkamera und im Homebutton unterscheiden. Beides Features, die ich mir schwer vorstellen kann, das 6 hat die Frontkamera und den Honebutton vom SE, also wenn was neues jetzt *schlechter* wäre, als das, was ich habe, würde mir das sicher auffallen, aber würde ich was vermissen, was ich nie gesehen habe? Schwierige Friage. 

Deshalb schleppte ich heute die überaus wache, fröhliche und gesunde Pippimaus zum Eplehuset, iPhones streicheln. Und Fotos machen. Und Notizen schreiben (werde ich mich je wieder auf eine kleinere Tastatur einstellen können? Spoiler: ich denke, ja.). Und entschied mich fürs SE. Sicherheitshalber fragte ich nach, ob es das denn gar nicht mehr als 64 GB-Version gäbe, 128 kämen mir so unsinnig viel vor. Der nette Mann im Eplehuset schaute in seinen Computer und sagte, nein, alle abverkauft und von Apple discontinued, aber bei Lefdal oder Elkjøp könnte ich Glück haben. 

Also wieder Internet an. Und siehe da: Elkjøp hat noch ein 64 GB-SE… irgendwo ganz im Süden und nur da abholbar.  Hrmpf. Aber, was ist das? Ein 128 GB SE für 500 NOK weniger, als die 64 GB-Version? Lieferbar heute im Einkaufszentrum ums Eck? Nehme ich doch! Daten eingetuxelt, fertig. Sag noch einer, ich wäre so unspontan! 

Tja, nur das mit dem Abholen, das war halt so ne Sache, denn ich hatte Pippi dabei. Michel war bei einem Kumpel. Pippi war müde und aufgekratzt ohne Ende und dann sieht dieses Kund ja unglaublich bezaubernd aus, aber es nimmt eben trotzdem den ganzen Laden auseinander, rupft alle Handy-Hüllen von den Ständern und spielt damit „Autos“, rupft Kopfhörer von den Ständern und fummelt sie falsch wieder dran, will auf den Arm, während ich mir gerade einen neuen Vertrag, eine Displayschutzfolie und einen neuen Bumper andrehen lasse, rennt weg und kommt mit ner ganzen Schlange an Kindereinkaufseagen wieder an…  Am Ende war ich so gestresst, ich habe die neue SIM-Karte im Laden vergessen. Ich habe hier jetzt also ein niegelnagelneues iPhone SE mit Panzerglas und im echt schicken Bumper, kann es aber noch nicht benutzen, weil ich keine SIM-Karte habe. 

Jetzt bin ich vor allem gespannt, ob morgen diese SIM-Karte noch geht, bis ich die neue aktiviert habe. Stay tuned.

Edit: haha, das beste Argument für „ich brauche ein neues Telefon“ habe ich ja vergessen: ich muss nach ca. 4 Stunden den Akku laden. Von 25% auf „aus“ geht manchmal innerhalb von Sekunden. Fazit: Akku kurz vor ganz kaputt.

Tag 766 – Läuft bei uns. 

Wie soll ich das jetzt formulieren, ohne dass es schon wieder in Gemecker ausartet? Also Pippi ist offenbar doch noch oder wieder krank, ich war fünf Minuten zu spät im Kindergarten, da hatten sie gerade Fieber gemessen. 39,2. davon waren zu Hause dann nur noch 38,5 übrig, aber schön ist das ja trotzdem nicht. Aber sie ist sehr fröhlich dabei. Ich, äh, weiß das zu schätzen. Es könnte schlimmer sein. Trotzdem gehe ich glaube ich mit ihr morgen nochmal zum Arzt, das ist ja alles nicht mehr feierlich hier. Immerhin konnte ich heute ganze sechs Stunden arbeiten, wenn ich Glück habe, schaffe ich es morgen, wenn Pippi Mittagsschlaf im Kinderwagen macht, alles ganz dringliche im Turbomodus wegzuschaffen, dann muss ich nicht abends, wenn Herr Rabe gegen zehn hier eintrudelt, noch mal ins Labor fahren. Das ist doch eine Prima Aussicht! 

Überhaupt, Arbeit, so schön. Da reißt man sich ewig den Hintern auf, um blöde Dinger zu färben, es klappt alles nicht, und am Ende findet man raus, dass es daran liegt, dass die Kack-Dinger einfach gar nicht da sind. Der Kollege hat – bis auf dass er ne andere Flasche genommen hat – alles angeblich ganz genau so gemacht und es klappte. Tjanun, ich habe kapituliert. Erwartete mindestens ein Haareraufen vom Chef und was kam? „Och, nicht so schlimm, dann wird unser Modell einfacher.“ Wattsefack? Äh, well, gut, dann, äh, sind wir eigentlich quasi fertig. Oder so. Fehlen noch zwei Bilder statt… acht. Gut. Was wirklich gut ist: ich bin inzwischen ziemlich fit am Mikroskop. 

Dann habe ich ja auch noch ein großes Kind, eins, das gesund ist, obwohl es die ersten zwei Jahre seines Lebens eigentlich immer krank war, jetzt ist es robust. Muss man ja auch mal sagen. Dieses Kind ist ja gerade in einer Abnabelungsphase, so kann man es glaube ich gut nennen, es lernt viel, will viel, kann viel, traut sich viel (so wie alleine zur KiTa fahren, Update übrigens zur Versicherungsproblematik: sämtliche Norweger*Innen die ich danach gefragt habe, in der KiTa und bei der Arbeit, mussten ein bisschen lachen und meinten so Sachen wie „du bist so putzig deutsch manchmal“. Der Fahrradführerschein hat dann endgültig zu Lachanfällen geführt) und das alles ist ja auch total toll. Noch schöner wäre es nur, wenn das Kind dabei nicht total durch den Wind wäre und mich nicht abwechselnd abknutschen und anschreien würde. Wir haben hier morgens und abends im Moment immer die etwas absurde Situation, dass ich Michel ausziehe, ihm einen Schlafanzug anziehe, ihm die Zähne putze und die Haare kämme, während Pippi wütend an ihrem Reißverschluss zerrt, bis sie die Jacke aufhat, sich selbst auszieht, versucht, sich anzuziehen und wehe, ich versuche ihr die Zähne zu putzen! Nix da, das macht sie selbst (erstaunlich gut!). Ich wette, sie würde sich selbst wickeln, wenn sie könnte. Sie holt schon eine Windel und breitet sie fein säuberlich aus, dann legt sie sich drauf.  Auch Pippi schreit mich oft an, aber sie sucht keinen Streit, so wie Michel. Pippis Konflikte mit mir sind einfach: sie will was, ich sage Nein, sie schreit. Und haut und kneift, daran arbeiten wir gerade. Michel hingegen fragt absichtlich nach Sachen, von denen er weiß, dass es die (heute, jetzt, whatever) nicht gibt, holt sich sein Nein ab und rastet dann komplett aus. Mit schreien und toben und Sachen werfen und Türen knallen. Ganz die Mama. So schön. Groß werden ist schwierig. Daneben stehen, auch. 

Tag 765 – #12von12 im September ’17.

Und schon ist wieder der 12. und wie immer sammelt Caro bei Draußen nur Kännchen alle unsere 12von12 Sammlungen. 

Hier heute mit Kind (eigentlich nicht mehr) krank zu Hause und großen Schritten für kleine Leute. 

Der Tag ging los mit Fieber messen. Eigentlich hätte sie in den Kindergarten gehen können, aber sie sagte, sie will nicht (sie sagt grade zu allein erstmal nein, das ist also keine wirkliche Entscheidungshilfe) und ich fühlte mich nach der Nachtarbeit gestern auch völlig zerschlagen und so blieb Pippi also heute zu Hause. 

Nichts halbes und nichts Ganzes, aber nach der Odyssee gestern bin ich auch noch so im Eimer, dass K2 heute zu Hause bleibt. #1von12 von #12von12

Morgens so. #2von12 von #12von12


Dann kam, was sich Michel gestern gewünscht hatte: Sich selbst zum Kindergarten bringen. Alleine. Ich hab da mehrmals ordentlich geschluckt und drauf bestanden, dass ich noch bis zu der Ecke hier mitgehe, das ist nämlich, wenn er diesen Weg nimmt, die einzige Straße, die er überqueren muss. Ich gestehe, über Versicherung und Fahrrad und so Zeug habe ich mir die allerwenigsten Gedanken gemacht. Ich hab nur die KiTa angerufen, dass Pippi nicht kommt und sie mich bitte anrufen sollen, wenn er angekommen ist. Haben sie auch gemacht. 

Michel war übrigens genauso aufgeregt wie ich und musste mir noch dreimal von der anderen Straßenseite aus Dinge zurufen. Aber es stimmt schon: wenn man Kinder hat, läuft auf ewig ein Stück vom eigenen Herzen draußen herum. Und irgendwann muss man dem Herzen einen Helm aufsetzen und lächeln und winken und Vertrauen haben. Puh. 

Wieviel Helikoptermama in einem steckt, merkt man, wenn das Kind plötzlich sagt: „Ich will alleine zum Kindergarten fahren.“ #3von12 von #12von12 #Schluck #VergissesichwerddichauchnochzurUnibringen #siewerdensoschnellgroß #winkewinke #istschonangekommen #ichsteheauchgarnichtimmernochanderStraße #erstemale


Dann gab es für Pippi ein zweites und für mich das erste Frühstück. 

K2 hat ihre Essgewohnheiten 1:1 von K1 übernommen. Auf Grøt muss „Käuasall“ (Kräutersalz, aber sie meinen damit Zimtzucker #mussmanwissen) und dazu gibt’s „Abfall satt mit Bu-assa“ (Apfelsaft mit Blubberwasser). #4von12 von #12von12


Ich habe dann Wäsche angestellt, Pippi war mit im Bad und… naja. 

K2 hat Creme gefunden und sich eingecremt. Sie wollte lieber sauber gemacht als fotografiert werden, aber meine Jacke trägt noch die Spuren. #5von12 von #12von12


Es folgte ein sehr langer Mittagsschlaf. War wohl nötig, sowohl bei Pippi als auch bei mir. Die Jacke sollte in die Wäsche und deshalb räumte ich die Taschen aus und fand… mounting medium. Sowas kommt von Nachtarbeit. 

Was man so in seinen Taschen findet. Hupsi. #6von12 von #12von12


Gerade als wir aufbrechen wollten, Michel abzuholen, bekam ich eine SMS von der Mutter von Michels Kumpel, ob er mit zu denen dürfte. Klar durfte er. Pippi und ich beschlossen, einzukaufen und gingen auf dem Weg noch auf den Spielplatz um Pippi ordentlich zu lüften. 

Diese Haare 😍#7von12 von #12von12

Wieder zu Hause angekommen hörte ich einen Podcast, räumte in der Küche herum, hängte Wäsche auf und Pippi dürfte etwas Peppa Wutz gucken. Sie grunzt jetzt manchmal ganz bezaubernd. Dann aß ich Nudeln mit und Pippi Nudeln ohne Sauce (die Herr Rabe gestern gemacht hat). Die Blubberwasserpatrone ist leer und im „Keller“ haben wir auch keine volle mehr, sondern nur eine weitere leere. Da muss wohl mal wer (ich) zu Jula fahren. 

Obligatorisches Essensbild. An Wasser ohne Blubber. #8von12 von #12von12


Nach dem Essen holte ich Michel von seinem Freund ab und dann machten wir gemeinsam den Briefkasten auf – das ist gerade immer sehr aufregend und toll für ihn. 

Das Kind und seine Korrespondenz. <3 #9von12 von #12von12


Ich zog mein Ass aus dem Ärmel: um ein bisschen zu feiern, dass er das heute früh wirklich super gemacht hat (und ich auch), habe ich uns „richtiges“ Eis gekauft. Pippi aß derweil ein kleines Milcheis und war danach überaus empört, als es kein zweites gab. 

Wir stoßen auf den Entwicklungsschritt an. #10von12 von #12von12


Ich ließ mich von den Rübennasen breitschlagen, dass sie in meinem Bett schlafen dürfen. Nach Zähneputzen und Schlafi anziehen las ich ihnen da „Folk og røvere i Kardemommeby“, einen norwegischen Kinderbuchklassikef, vor, wir machten das Licht aus und nach nur einer halben Stunde „Bjørnen sover“-Gesinge von Pippi schlief auch sie ein. 

Ich rappelte mich nochmal auf, räumte auf und machte die Brotdosen für morgen fertig (auch für mich, nicht im Bild: mehr Nudeln mit Sauce, Herr Rabe hat für ne ganze Kompanie gekocht).

Mittwoch ist Matboks-Tag. #11von12 von #12von12


Und jetzt ist auch für mich Bettzeit. Mit Banane für Pippi und Wasser für mich. 

Mit Banane ins Bett. Gute Nacht! #12von12 von #12von12


Blabla

Tag 763 – Was wäre, wenn?

Die hoch geschätzte Little B. hat mir einige (wie ich finde) sehr schlaue Fragen gestellt, über das Alleinerziehendendasein, also, wie man sich das so vorstellt, während man ja glücklich verpartnert ist. Ich gestehe, ich fühlte mich fast ein bisschen ertappt, weil ich sowas gerne verdränge, dabei sollte man sowas vermutlich in jeder Beziehung ruhig mal durchdenken, solange es gut läuft und keine verletzten Eitelkeiten, offenen Wunden, schlechten Erfahrungen und unausgetragenen sowie zurückliegenden Konflikte mit reinfunken. Also habe ich das gemacht. Versucht. Hier lesen Sie also über mein hypothetisches Leben nach einer hypothetischen Trennung.

1. Wie war Deine Vorstellung von Familie vor Familie? Wieviel ist wahr? Was ist komplett anders geworden?

Puh, äh, Ich hatte gar nicht so konkrete Vorstellungen. Ich wollte sowas wie in den skandinavischen Krimis (minus Ritualmorde und so Zeug), also: viele Kinder, gerne auch schon in (halbwegs) jungen Jahren bekommen, beide kümmern sich drum, trotzdem machen beide Karriere. Oder arbeiten zumindest. Nennenswert. Naja, hier in Skandinavien und mit meinem Mann geht das halt auch ganz gut, wie das in Deutschland wäre, weiß ich nicht, dazu war ich mit Kind zu kurz da, ich stelle es mir aber schwieriger vor. (In den skandinavischen Krimis trennen die sich auch dauernd, das habe ich irgendwie verdrängt.) Generell ist es sehr viel anstrengender, als ich es mir vorgestellt hatte.

2. Wie ist das Familien- und Arbeitsleben bei Dir aufgeteilt? Wer leistet wieviel in welchem Bereich: Haushalt, Kinder (Begleitung / Bringen zu Aktivitäten, Arztbesuche etc), technische Aufgaben (Auto, Reperaturen), Kochen?

Wir arbeiten beide Vollzeit und Herr Rabe verdient nur ein bisschen (ok, fast 30%, weil er grade eine recht saftige Gehaltserhöhung bekommen hat) mehr als ich. Im Normalfall bringt Herr Rabe die Kinder zur KiTa, ich hole sie ab. Aktivitäten außer KiTa haben die Kinder grade nicht, vorm Sommer den Schwimmkurs haben wir aber auch ca. (Also ca. Weil nicht nachgezählt) 50/50 aufgeteilt. Arztbesuche und Kind krank-Tage teilen wir auf, normalerweise abwechselnd, mit Diskussionsspielraum wie „Ich hab aber morgen ein wichtiges meeting.“ Herr Rabe hat allerdings seine 10 Tage kind krank schon aufgebraucht, für den Rest des Jahres muss also diejenige ran, die selbst viel krank geschrieben war und dementsprechend einige Tage übrig hat. Das Auto gehört ja eigentlich mir (MIR GANZ ALLEIN! MUHAHAHA!), wir kümmern uns aber trotzdem Gl gleichermaßen drum, wobei ich mich nicht gerade drum reiße, die Reifen wechseln zu lassen, weil die ja ungefähr sechs Tonnen wiegen. Überhaupt sourcen wir beim Auto viel aus, Reifenwechsel, Ölwechsel, Reparaturen, selbst waschen machen wir nur alle Jubeljahre selbst. Gleiches gilt ja glücklicherweise inzwischen für den wöchentlichen Wohnungsputz. Alles was zwischendrin anfällt (mal Saugen, täglich spülen, Wäsche waschen) machen wir zu ungefähr 50% jeweils, Herr Rabe tendenziell grade etwas mehr wegen der höllischen Dissendphase. Deshalb kocht er auch gerade fast immer. Und eh macht er alle Reparaturen in der Wohnung, ich halte ihm gerne den Staubsauger beim Löcher bohren, aber wenn ich das nicht muss, mache ich das lieber nicht, hab ich probiert und kann ich einfach nicht gut. Vor Elektrizität habe ich Angst, mehr als ne Glühbirne wechseln tue ich da also auch nicht. Mit Holz arbeite ich eigentlich ganz gern aber seit den Kindern ist das werkeln da auch eher wenig geworden. Dafür backe ich.

3. Entspricht das aktuelle Familienleben Deiner „Wunschvorstellung“?

Siehe oben. Im Grunde ja, jetzt gerade (mit absehbarem Ende) gehe ich ein bisschen auf dem Zahnfleisch wegen der Doppelbelastung (weil die Diss eben jetzt gerade nicht 100% sondern 150-200% Einsatz fordert) und generell hatte ich mir mich als Mutter nicht ganz so… müde und geschlaucht vorgestellt. Aber ja, im Prinzip schon. In meiner Wunschvorstellung wohnen wir halt auf Södermalm in Stockholm.

4. Ab wann würdest Du Dich „alleinerziehend“ bezeichnen?

Gute Frage. Wenn ich deutlich überwiegend alleine verantwortlich für die Kinder bin. Wenn ich die deutlich überwiegende Zahl der Entscheidungen alleine treffen müsste. Wenn ich keinen Partner hätte, mit dem ich all diesen Kram bekakeln könnte, ob es wirklich die 80€-Schuhe für den Fünfjährigen sein müssen, oder ob nicht auch die für 35€ reichen, weil da einfach niemand ist oder keine Antwort kommt. Wenn einem niemand selbst so banale Entscheidungen mal abnimmt, von den großen mal ganz zu schweigen. Dann, denke ich. Ich hoffe, ich muss mich nie so bezeichnen, sondern bestenfalls als „getrennt erziehend“.

5. Zu Zweit schafft man mehr, und es bleibt – im besten Fall – auch mehr Zeit für einen selbst übrig: Was würdest Du als erstes streichen (müssen), wenn als Single-Elter die Zeit nicht mehr reicht? Wo wärst Du am ehesten bereit Abstriche zu machen?

Sport. Ist bei mir immer das erste, was hinten runter fällt, wäre auch dann so, bin ich ganz sicher. Da bin ich auch am ehesten bereit, Abstriche zu machen, haha, sonst würde ich’s ja nicht tun.

6. Müsstest Du als Single-Elter Abstriche beim Job machen (z.B. wegen Kinderbetreuung)?

Hmmm, eigentlich nicht. Wir müssten uns komplett neu organisieren, die Kinder müssten eben wirklich von 07:45 bis 16:15 in der KiTa sein, aber es wäre machbar.

7. Wo werden die Kinder im Fall einer Trennung bleiben? Mutter oder Vater? Welches Modell (Wechsel, Nest, Ferien) wünschst Du Dir?

Waaahhh, super schwere Frage. Keine Ahnung. Ich denke, wir würden versuchen, ein funktionierendes Wechsel- oder Nestmodell zu fahren. Was aber nur geht (meiner Meinung nach) wenn sich ansonsten möglichst wenig für die Kinder ändert, beim Nestmodell ja eh, aber auch beim Wechselmodell würde ich dann versuchen wollen, dass alle relativ nah beieinander wohnen, sodass Schule/KiTa/Sportverein noch ähnlich gut erreichbar sind. Ich kann mir absolut nicht vorstellen, meine Kinder regelmäßig wochenlang nicht zu sehen und dann mal für ein Wochenende. Äh. Nein. Wenn überhaupt, dann jedes Wochenende, Freitag bis Montag. Aber so richtig Alltag und Erziehung ist das natürlich auch nicht. Ich habe allerdings null Zweifel dran, dass Herr Rabe im Zweifel (ich könnte ja beispielsweise auch morgen vom Bus überfahren werden oder mit meinem 20jährigen Lover in die Karibik durchbrennen) ein prima alleinerziehender Papa wäre, jedenfalls nicht schlechter als ich eine alleinerziehende Mama wäre.

8. Wie würde sich das Alleinerziehend sein auf die Finanzen auswirken? Hast du Angst, finanziell „abzurutschen“ als Single-Elter?

Ich habe absolut immer Angst, finanziell abzurutschen, das kommt davon, wenn man mit wenig Geld bei einer alleinerziehenden Mutter groß wird ;). Klar, wenn wir mit unseren Gehältern noch mindestens eine weitere Wohnung finanzieren müssen, wirds schon eng. Da muss dann umgeschichtet werden, wäre aber (mit Abstrichen bei einigem nicht wirklich notwendigem) grundsätzlich möglich. Denke ich.

9. Was ist mit Kindesunterhalt? Würdest Du anstandslos zahlen bzw. würde es anstandslos gezahlt?

Wenn die Kinder die überwiegende Zeit bei Herrn Rabe wären, würde ich natürlich Unterhalt zahlen. Ich weiß ja, was die kosten. Umgekehrt sähe es genauso aus. Was bei einem echten 50/50-Wechselmodell oder einem Nestmodell wäre, ist schwer vorstellbar. Ich schätze, wir würden die Kinderkosten (also die gesamten! Da braucht dann ja jeder eine relativ große Wohnung (oder eben die Kinder eine große und wir jeweils kleine…) und so weiter) ausrechnen und dann unseren Gehältern entsprechend anteilig zahlen, so wie wir das jetzt ja auch machen (was übrigens, das hat meine Rechnerei mit der potentiellen halben Vergütung für ein paar Monate ergeben, bei sehr großen Differenzen und gleichbleibenden persönlichen Fixkosten (Altersvorsorge etc.) nicht mehr funktioniert, das war mir so auch nicht klar).

10. Wenn der zahlungspflichtige Elter nicht zahlt: Gang zum JA für Unterhaltsvorauszahlung?

Wenn es sich vermeiden lässt, nicht. Nicht weil es mir wie betteln vorkäme, sondern weil ich nicht will, dass meine Kinder irgendwann ihre eigenen Unterhaltsschulden erben. Das ist ein Gesetz, das wegkann. Aber das wäre natürlich vorausgesetzt einer gewissen Luxusposition, mit einem Gehalt alle Kinderkosten mitbestreiten zu können.

11. Vorausgesetzt ihr seid verheiratet: Würdest Du Trennungsunterhalt verlangen/ zahlen?

Nein und nein. Der Vorteil am „2 Vollzeitsjobs“-Modell.

12. Müsstet ihr umziehen?

Ja, unsere Wohnung wäre dann erstens echt blödsinnig geschnitten und auch zu teuer.

13. Was glaubst Du, wie schnell schafft Ihr es, von der Paar-Ebene auf die reine Eltern-Ebene zu wechseln? Wie gut würde es Dir gelingen und wie gut Deiner*m Partner*in?

Puhhhhhh. Ich glaube, da wären wir beide denkbar schlecht drin *schielt auf die lange Reihe an Ex-Beziehungen, zu denen kein Kontakt mehr besteht*. Ich sehe da ehrlich gesagt keine easy peasy Trennung vor mir, sondern sehr viele Emotionen und wie gut wir es schaffen würden, die Kinder da rauszuhalten, will ich mir lieber nicht ausmalen.

14. Sorgerecht ist ja – sofern nicht Schlimmes vorgefallen ist – unkritisch, also nicht wirklich verhandelbar. Wie würdest Du das Umgangsrecht regeln wollen: Vereinbarung unter Eltern, in Absprache mit dem JA, in Absprache mit einem Anwalt, gerichtlich?

Herr Rabe und ich haben darüber gesprochen (über den ganzen Fragebogen, wohlgemerkt!) und uns auf „irgendwas zwischen Jugendamt und Anwalt“ geeinigt, je nachdem, wie halt zum Beispiel die Trennung so lief. Man trennt sich ja meist nicht wegen nichts, da will man vermutlich dann gerne ne neutrale Partei mit dabei haben, wenn so weitreichende Entscheidungen getroffen werden.

15. Würdest Du das alleinige Sorgerecht wollen, wenn die Kinder bei Dir bleiben? Würdest Du es dem anderen Elter „zugestehen“? (sehr hypothetische Frage)

Hmmmm, kommt voll drauf an, was vorgefallen ist oder vorfällt. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass einige Alleinerziehende das gerne möchten und versuchen, zu erstreiten, wenn sich der Expartner zum Beispiel wegen jedem Papierfitzel und jeder Unterschrift ewig bitten lässt und das Sorgerecht nur als Druckmittel einsetzt. Ich hoffe, wir kämen ohne Sorgerechtsabgabe aus. Ich hoffe ja auch auf ein funktionierendes Wechselmodell :).

16. Weißt Du, was eine Sorgerechtsvollmacht ist?

Ja, und finde ich eine gute Sache, wenn die Kinder deutlich überwiegend bei einem Elternteil sind, man sich nicht einbringen will, kann, oder sich sonst wegen jedem Pups in die Haare kriegt. Kann man ja auch für Teilbereiche vergeben, falls nun wirklich alles ganz schlimm sein sollte und man fürchtet, der Expartner zöge sonst sofort mit den Kindern nach Timbuktu.

17. Was sind generell Deine größten Ängste hinsichtlich des Ein-Elter-Daseins (z.B. finanziell/ Job), organisatorisch, bzgl. der Kinder, Selfcare)?

Meine allergrößte Angst ist, dass die Kinder nen Knacks kriegen. Dann folgt Geld (keine Überraschung) und das Organisatorische. Mein Leben wäre dann ungleich anstrengender, da mache ich mir gar keine Illusionen.

PUHH. Das waren echt unbequeme Fragen. Aber es stimmt schon, man sollte sich über sowas wirklich mal Gedanken gemacht haben. Insofern: wenn Ihr euch jetzt das Blogstöckchen schnappen möchtet, freue ich mich auf Eure Antworten!