Tag 2381 – Viel Liebe.

Könnte stundenlang von meinem Job erzählen, aber das darf ich ja nicht. Mag Job, mag Kollegen und Kolleginnen, mag sinnvolle Dinge tun. Hachz.

Leider wurden wir nicht fertig heute. Hupsi. Morgen geht es also weiter.

Etwas lustig: wir sprachen zwischendurch mit jemandem, der drei Worte auf Englisch sagte (wir machen die Inspektion auf Englisch, weil da einige nicht Norwegisch sprechende Menschen bei sind) und dann erst mal Dokumente suchen musste, und ich sagte zu meinem Kollegen (auf mute), dass ich wette, dass der deutsch ist. Als er wiederkam, sagte er „My name is [name], I am working at the German $department of $company, and we also serve the Norwegian site.“ Nicht falsch verstehen, sein Englisch inklusive Aussprache war gut, aber man hört es halt doch, am Tonfall und manchmal an seltsamen Ausdrücken. Das passiert auch mir und Herrn Rabe ständig, und zwar in jeder Sprache: dass wir Ausdrücke direkt von einer Sprache in die andere übersetzen und dadurch kreative Wortschöpfungen bilden. Es lebe die Mundbinde.

Jetzt muss ich aber schlafen. Morgen geht’s ja wieder früh raus, damit ich vor der Abfahrt (und vor dem ersten Kaffee) noch einen Schnelltest machen kann. Ich will ja nicht meinen Kollegen umbringen, der, das muss ich mal festhalten, wahrscheinlich der einzige Mensch ist, den ich kenne, der noch nie einen Coronatest gemacht hat. Keinen einzigen. Er ist kein Coronaleugner, im Gegenteil, er hat halt einfach wegen Wegfall von Office, Reisen und Gruppenhobby extrem wenige Kontakte gehabt, nie eine Warnung bekommen und nie Symptome gehabt. Faszinierend.

Tag 2380 – Wunderwerk.

Wie gut meine Laune auch sein kann, wurde mir heute klar. Ich hätte den ganzen Tag singen* können, selbst als zwischendurch mal was echt jeden Grund gab, in tiefe, schwarze Löcher zu fallen, mit dem triumphierenden Impostor auf der Schulter. Insgesamt gute Laune trägt auf jeden Fall dazu bei, den Impostor auf Abstand zu halten und das Loch als Stolperfalle, die es umsichtig zu umgehen gilt.

Es ist schon spannend, was es macht, mal rauszukommen aus dem eingepupsten Homeoffice, und Menschen, die man mag, in 3D zu treffen und auch mal von hinten oder brustabwärts zu sehen. Die Euphorie nutzt sich sicher schnell ab, aber jetzt grad ist sie sehr hoch und das genieße ich einfach.

Fast noch besser als alles andere: ich habe ENDLICH ein Maishäutchen von Popcorn zwischen zwei Backenzähnen entfernen können. Ich habe seit geraumer Zeit kein Popcorn gegessen, das Häutchen aber auch „erst“ vor einer knappen Woche entdeckt. Es guckte gerade so viel hervor, dass ich mit der Zunge MANCHMAL ein Fitzelchen erfühlen konnte. Ich kam aber einfach nicht genug ran und musste heute mit Geduld und den extra spitzen Zahnpiekern mit viel Gefüüüüüühl prokeln, bis ich das Fitzelchen endlich in der Hand hatte.

Sie können sich vorstellen, dass ich sehr erleichtert und insgesamt beschwingt bin.

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*geht im Schneckentempo immer besser, aber die volle Range ist noch lange nicht wieder da. Ich übe auch nicht konsequent, und für Behandlung (die ich ja erst anleiern muss und so weiter) fällt das Löffel-Leidensdruck-Verhältnis grad nicht ausreichend aus.

Tag 2379 – Bettschwer.

Hurra, frohlocket, es ist wieder Ballett. Ich fürchte, ich werde das morgen bereuen, aber es war sehr gut, beziehungsweise hat einfach sehr gut getan. Wir waren vier Teilnehmerinnen, das ist gegenüber dem letzten Termin vor den Ferien eine glatte Verdopplung, aber immer noch sehr komfortabel wenig. Natürlich sind das immer noch 4 eigentlich nicht nötige* Kontakte, aber es sind immerhin nur 4 und nicht 12. Man kann dann sogar Abstand halten, der ja nur leider nichts bringt, wenn man kreuz und quer durch die Aerosolwolken der anderen durch einen geschlossenen Raum hopst.

Nach dem Sport und allem danach (Haushalt…) bin ich jetzt aber ganz schön platt. Morgen fahre ich ins Großraumbüro, dafür habe ich schon gepackt, weil ich kaum noch weiß, wie das geht, zum Arbeiten irgendwo hin zu fahren. Morgen fahre ich hin, weil wir ein technisches Test-Meeting mit einer Firma haben, die wir Donnerstag fern-inspizieren – noch so was, wo ich kaum noch weiß, wie das geht. Donnerstag bin ich also auch schon wieder im Büro. Huiuiui.

Ich freue mich ja schon ein bisschen darauf. Großstadtfeeling!

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*allerdings ist nach zwei Jahren Pandemie sowohl Sport, als auch „mal rauskommen“, als auch wohldosierter Kontakt mit Menschen in 3D ziemlich nötig, bei mir jedenfalls. Am wichtigsten ist „mal an was anderes denken als Arbeit, Kinder und Pandemie“.

Tag 2378 – Alles gut.

Ein alles in allem okayer bis guter Tag. Muss ja auch mal gesagt werden. Nichts war weggeflogen, als wir heute früh aufstanden. Es gab mal keinen Streit am Morgen wegen Pünktlichkeit vs. Trödelei. Der Arbeitstag verlief relativ ereignislos aber zwischenmenschlich gut (keine weiteren besorgten Mails). Ich habe sogar mein Passwort für unsere Homepage bei der Arbeit wieder gefunden und konnte dann ein paar Seiten updaten – das ist schön stupide für kurze freie Zeiten zwischendurch. Michel schlief recht schnell ein und ich konnte mich rausschleichen, ohne dass er sofort wieder wach wurde. Danach spielte ich noch eine Weile Geige und das klingt schon ganz ok grad*. Üben bringt’s.

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Einzig die galoppierenden Infektionszahlen (unser Kaff ist jetzt bei einer 7-Tages-Inzidenz von knapp 1500) bereiten mit Sorge, aber ich bin auch so müde davon, mich dauernd zu sorgen, dass ich das mal eine Weile auf Abstand halten möchte. Ich kann nicht alleine Norwegen vor Covid retten, schon mal gar nicht, wenn alle norwegischen Fachleute (ja, echte Fachleute, nein, die haben bisher zum größten Teil eigentlich nicht den Eindruck gemacht, Kategorie Tegnell oder Streek zu sein) und Politiker*Innen auf sämtlichen Kanälen gegen meine gefühlt angezeigte Vorsicht argumentieren. Mögen sie recht behalten und das alles schon irgendwie schief gehen, ich muss mit meinen Nerven besser haushalten.

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*Man hat ja einen gewissen Einfluss darauf, wenn man niemanden hat, der einer sagt, was man spielen oder üben soll. Ich spiele aber grad nicht „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“ nur um rumprotzen zu können, wie toll ich bin. Ehrlich!**

**Ehrlich nicht. Und ich wette, selbst „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“ könnte man mit (m)einer perfektionistischen Ader noch ziemlich weit treiben.

Tag 2377 – Mehr Luxusprobleme.

Hoffentlich bleibt alles heile. Draußen heult ein ordentlicher Wind, der auch schon ein Kind geweckt hat (immerhin ein höfliches, es sagte „Gute Nacht“ bevor es sich in unser Bett quetschte). Traditionell fallen bei Wind gerne Mülltonnen um, das ist noch zu verschmerzen, aber ich hoffe, es bleiben alle Dachpfannen auf dem Dach und alles, was so auf der Terrasse überwintert, wo es hingehört.

All das sind aber auch schon wieder wettermäßige Luxusprobleme, immerhin ist bei uns kein Orkan (wie an der Küste), der Flughafen ist in Betrieb (anders als in Trondheim) und wir haben Strom (im Gegensatz zu vielen anderen).

Extremwetter, so schön.

So, und bevor ich mir den Wochenendeffekt des ausgeruht seins gleich wieder versaue, mache ich jetzt das Licht aus und die Augen zu.

Tag 2376 – Hurra?

Es ist ja hier öfter mal Gemecker (besser: Unverständnis) über das norwegische Pandemiemanagement. Vieles daran ist ja auch wirklich überaus seltsam, wie der immer noch verbreitete Glaube, dass in Norwegen die Aerosole nach einem Meter magisch zu Boden plumpsen*. Jetzt will das FHI auch noch ein wenig** Geld verbrennen, um die brennende Frage zu klären, ob Brillen (also normale Sehhilfen, keine Taucherbrillen oder so) vor Corona schützen. All das ist maximal wunderlich. Aber wer meckert, muss auch sagen, wenn mal was überraschend positiv läuft. Norwegen wird wohl, irgendwann demnächst, doch ermöglichen, dass Eltern selbst wählen können, ob ihre 5-11-Jährigen Kinder die für sie zugelassene Covid-Impfung bekommen! Das ist wirklich überraschend für mich, weil das Mantra ja weiterhin ist, dass Kinder nicht schwer erkranken (für die allermeisten Kinder gilt das ja auch) und die Impfung daher nicht nötig sei. Ich finde gut, dass Eltern das jetzt selbst abwägen dürfen, wie sie das Risiko einer Erkrankung gegenüber dem Risiko der Impfung einschätzen. (Implizit steckt in dem Beschluss des zuständigen Fachetats [nicht mein Arbeitgeber!] auch die Einschätzung, dass die Impfung für Kinder noch weniger Risiken hat, als die Erkrankung, das ist ja auch beruhigend.)

Garniert wird der Beschluss aber mit durch die Decke schießenden Infektionszahlen, täglich neuen Rekorden, 7-Tages-Inzidenz norwegenweit über 1000 und allseits happy Omicron. Hoffentlich geht das gut.

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*Die Vermutung liegt nahe, dass das entweder mit Nordlichtern oder Elchen zu tun hat. Irgendwie. Gleich mal erforschen, der norwegische Steuerzahler bezahlt sicher gerne.

**was kostet wohl eine Studie mit 22.000 Teilnehmenden? Die kriegen da zwar sicher nichts für (vielleicht nen Kaffee zum Onboarding-Meeting), aber die muss ja jemand nachverfolgen und immer wieder Informationen einholen. Kann man bestimmt auch per App machen, aber dann muss eben jemand die App entwickeln. Und so weiter und so fort, aber Norwegen hat’s ja. Irgendwo muss das Geld aus dem Öl ja hin, bevor‘s schlecht wird.

Tag 2374 – What a scheissday.

Norwegen hat Hitzewelle. Die Temperatur stieg binnen Stunden um 15-20 Grad an, an der Küste ist Sturm mit bis zu 11 Meter hohen Wellen und stellenweise ist Extremregen. Wir sind eine der wenigen Ecken in ganz Norwegen, die keine Gefahrenstufe hat. Insofern voll Luxus nicht wegen Gefahr von Sturmflut, Lawine, Erdrutsch, Überflutung oder sonstwas evakuiert worden zu sein.

Bei mir reicht aber ein spontaner Temperaturanstieg von -4 Grad gestern Abend auf +10 Grad jetzt (+8 heute morgen) dicke für eine fulminante Migräne. Den Tag über war ich deshalb zu nichts zu gebrauchen. Als die Kinder nach Hause kamen, eskalierte erst das eine und dann das andere vollständig wegen Hausaufgaben, eins wegen Mathe, eins wegen Norwegisch, was weder Migräne noch Laune noch überhaupt irgendwas zuträglich war. Ok, hinterher waren die Kinder sehr gründlich ausgeheult und deshalb umgänglich, aber das war es nicht wert.

Hausaufgaben stinken total. Migräne stinkt. Wetter stinkt. Ab ins Bett und morgen früh aufstehen und versuchen, heute vergeudete Zeit reinzuholen. Stinkt auch.

Tag 2373 – Einmal tief Luft holen.

Ich hatte es schon vermutet, dass es so kommen würde und beschlossen ist ja noch nichts (das passiert morgen), aber es sieht ganz danach aus, als würde Norwegen die Strategie „einmal kurz richtig scheiße“ statt „noch monatelang mittel scheiße“ wählen. Aber fangen wir von vorne an. Irgendwann zwischen den Jahren (oder war es noch vor Weihnachten?) kam eine Simulation vom FHI raus, die sinngemäß besagte, dass wir, abhängig von der Wirkung von Impfstoffen gegen Omicron, dessen Verdopplungszeit, und der Wirksamkeit nicht-medizinischer Interventionen im schlimmsten Fall eine furchtbare Winterwelle bekämen, die ca. jetzt über das Land schwappen würde. Am Ende der Welle wären ca. 3 Millionen Menschen in Norwegen infiziert worden. Im besten Fall würde die Welle flacher, aber auch wesentlich breiter. Erreichen würde man das hauptsächlich durch sehr harte Maßnahmen bis Mai. Die Krux, die ich da schon kommen sah: die Fläche unter der Kurve war sehr ähnlich. In Summe würden nahezu gleich viele Menschen erkranken, schwer erkranken und sterben. Ich ging da schon davon aus, dass man zeigen müsse, dass die „kurz richtig scheiße“-Strategie die Gesundheitssysteme in die Knie zwingen würde, um die Maßnahmen noch rechtfertigen zu können. Das scheint* mit Omicron in einer gut durchgeimpften** Bevölkerung aber nicht so zu sein. Heute kam dann folgendes vom FHI:

„Der Umgang mit der Winterwelle handelt deshalb von einer Balance von zwei Faktoren: 1) Man lässt die Infektion sich ausbreiten, sodass Maßnahmen vermieden werden und sich viele mit geringem Risiko jetzt infizieren (statt später) und dadurch eine höhere Robustheit gegen schwere Erkrankung bekommen. 2) Man bremst die Welle – mit möglichst wenig eingreifenden Maßnahmen – sodass die gleichzeitige Krankheitslast und die Belastung des Gesundheitswesens und der Gesellschaft nicht zu groß wird.“

Das FHI geht davon aus, dass Omicron für doppelt- oder dreifach geimpfte im Grunde kein Problem darstellt. Ebenso für Kinder. Ich habe den ganzen Report gelesen. Es scheint durch, dass sie der Regierung empfehlen, eine hohe – gemessen an bisherigen Wellen absurd hohe – Transmission zuzulassen, damit viele, die bereits geimpft sind, sowie viele Kinder (das schreiben sie so nicht, aber ist ja so), also insgesamt viele Leute mit geringem Risiko durch Omicron, sich lieber jetzt als später infizieren. Natürlicher Booster. Natürliche Immunität. Man müsse die Welle so flach halten, dass die Gesundheitssysteme grade noch funktionieren, ansonsten könne man gegen Corona insgesamt und gegen Omicron speziell sowieso wenig mehr tun, wenn man alle*** geimpft hat.

Obwohl ich das geahnt hatte, muss ich mich jetzt erst mal darauf einstellen.

Ich muss auch noch verdauen, dass dort schwarz auf weiß steht, dass man fortan jährlich Coronatote unter Alten und in Risikogruppen haben wird. Das war zwar auch schon lange klar, aber es jetzt vom FHI niedergeschrieben zu sehen, macht trotzdem was.

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P.S. Ich möchte die Sinnhaftigkeit dieses Verfahrens überhaupt nicht diskutieren, das ist vergeudete Lebenszeit, es sei denn, Sie sind die Gesundheitsministerin oder der Staatsminister Norwegens. Ich wollte es nur wiedergeben.

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* FHI erkennt an, dass es da große Unsicherheiten gibt

** Insgesamt nahezu wie in Deutschland (73,2% mindestens doppelt geimpft, 79,7% mindestens eine Dosis), allerdings gleichmäßiger: über 55 sind ca. 95% der Bevölkerung voll geimpft. 16-54 sind es dann so ca. 85%, zum großen Teil noch nicht geboostert, weil die Altersgruppe erst im August und September ihre zweite Dosis bekommen hat und einfach noch nicht dran ist. 12-16 bekommt regulär nur eine Dosis, die aber auch 80% angenommen haben. Bei denen unter 12 ist dafür nahezu niemand geimpft. Wer erkrankt war, bekam bis vor ganz kurzer Zeit auch nur eine Dosis, was vielleicht einige der nur einfach geimpften unter 45 erklären kann.

Quelle: vg.no

*** nur eben keine Kinder

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P.P.S. Und Ungeimpfte untern Bus. Auch das muss ich noch verdauen.

Tag 2372 – Game on.

Wir haben eine neue App. Ich möchte noch ein paar Tage Erfahrungen sammeln, dann erzähle ich mehr dazu, aber es wirkt erst mal vielversprechend. In diesem Zusammenhang habe ich auch zum ersten Mal überhaupt einem App-Entwickler geschrieben. Wer weiß, vielleicht kriege ich ja eine Antwort, die auch für Sie erhellend ist.

Was mich zum nächsten Thema bringt. Facebook. Ich muss auch Facebook meiden, denn ich kann mich nicht abgrenzen von all dem, was ich da aufgrund meiner deutschen Blase lese. Ich lese sinngemäß, wer sich nicht boostert, will Risikogruppen töten (und verdient dementsprechend auch keine Teilhabe an irgendwas) und wer seine Kinder (5-11 Jahre) nicht impfen lässt, liebt diese nicht („will sie nicht behalten“). Eltern lassen ihre Kinder nicht mit ungeimpften Kindern spielen. Und ich weiß, dass das eben die deutsche Sicht ist und ich weiß, wir hier sind nicht gemeint, ich lese das aber trotzdem und schaffe es eben nicht, mich emotional dagegen abzugrenzen. Denn wir sind nicht geboostert (ich habe es versucht, heute, aber da ich nicht lügen kann, bin ich frühestens in fünf Wochen – eigentlich in Norwegen gar nicht – dran, weil ich ja Corona hatte) und die Kinder sind nicht geimpft. Wir sind *die*. Mit den schmutzigen Kindern, quasi mit einem Fuß Impfgegner.

Also auch kein Facebook mehr für mich.

(Bevor Sie einen „Da kann man sicher was machen!“-Reflex bekommen: nein. In Norwegen nicht. Dafür ins Ausland reisen, mehrmals, weil ja auch die Kinder dann drei Dosen brauchen, und sich dort eine von einem anderen Staat bezahlte Impfung geben lassen, die ich hier eventuell gar nicht registriert bekomme, kommt nicht in die Tüte, so wichtig finde ich die Impfung dann tatsächlich nicht. Äh, wollte sagen, meine Kinder sind mir egal, eigentlich kann ich sie auch gleich im Wald bei den Bären aussetzen und sich selbst überlassen.)

Und die Moral von der Geschicht: Pandemie und soziale Medien vertragen sich nicht.

Der Vollständigkeit halber heute gut: Geige gespielt, Spaziergang gemacht, von beiden Kindern Hausaufgaben angehört (red riding hood und das abc. Abcdefghijk-ellomello-p.). Bei der Arbeit niemanden fern-erwürgt. Abends endlich ein Paket aus der „Instabox“, einer Art Packstation, abgeholt. Zum Glück hopste kein Tier vor‘s Auto, bei dem Nebel hätte ich es vermutlich erst gesehen, wenn es im nicht vorhandenen Kühlergrill gehangen hätte.

Unscharf, weil die Kamera auf nichts fokussieren konnte. Ein Wetter, das den Einsatz von Nebelscheinwerfern und -Schlussleuchte rechtfertigt. (Für das Bild habe ich angehalten.)

Für die interne Referenz: man konnte von der Ecke Nesvegen-Gruemyra unser Haus nicht sehen, obwohl in der Küche das Licht und am Carport die Lichterkette an war. Man konnte überhaupt nicht sehen, dass da Häuser stehen.