Tag 489 – Wo ist denn bloß das Wochenende hin?

Ähh. 

Irgendwie hab ich heute nichts zu erzählen. 

In meinem Kopf schwelen ein paar Texte, was zur Verantwortung, was zu meinem Pseudo-Workaholictum (ich kann jederzeit aufhören!), dann liegt hier noch ein Blogstöckchen herum und eigentlich kann man ja auch mal mit dem Jahresrückblick anfangen. 

Aber heute ist mir nach nix davon. 

Gibt halt so Tage. 

Gucke ich weiter YouTube-Tutorials über das Blocking von Gestricktem. 

Tag 488 – Baaa baaa lidldidl

Wenn Sie mal in der Vorweihnachtszeit in Trondheim sein sollten, kommen Sie uns doch besuchen. Und gehen Sie nicht (!) auf den Weihnachtsmarkt. Schon gar nicht auf einem Samstag. Ehrlich: Weihnachtsmarkt ohne Glühwein ist schon mal kein richtiger Weihnachtsmarkt. Fertig. Wenn es dann (überteuertes) Essen nur in einem Zelt gibt, in das man mit Kinderwagen nicht darf, finde ich das auch nicht so wirklich gut. Meinen (überteuerten) Markenkinderwagen mit der (überteuerten) Markenschlaftüte (aka Fußsack, aber da kann man im Zweifel das ganze Kind bis aufs Gesicht drin einschnüren, damits auch bei -20 Grad nicht erfriert) lasse ich nämlich sicher nicht einfach so draußen rumstehen. Wir haben ein Schloss für solche Gelegenheiten, aber das hatten wir nicht dabei. Also, jedenfalls durfte ich da dank Kinderwagen nicht rein, es waren zwei Grad und feuchter Schneefall, es waren ca. vier Millionen Menschen da und nach ner Viertel Stunde, in der ich den ganzen Weihnachtsmarkt zwei Mal gesehen hatte und sämtlichen GlaskunstBabuschkapuppenHolzbrettchenStrickSchnickeldi mit wachsendem Weihnachtsmarkthass in mir als totalen Scheiß und wer kauft denn sowas* abgetan hatte, war ich bereit, alles mit reinen Blitzen aus meinen Augen anzuzünden. Tat ich dann doch nicht. Aber einem Mann, der der Meinung war, er ließe mir total viel Platz, während er Augenrollend ca. drei cm freigab, bin ich vielleicht mit voller Absicht über die Füße gefahren. 

Dass wir danach auf einem Kinderkonzert waren, bei dem teilweise hohes Fremdschampotential vorhanden war, machte es nicht besser. 

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Was schön war: Pippi singt jetzt „Bææ bææ lille lamm“. Siehe Überschrift. Und Michel hat mir ein Privatkonzert gegeben und mir nochmal alle Kindergarten-Weihnachtsfeierlieder vorgesungen. Ich werde zwar wohl für immer einen Ohrwurm von „Santa Lucia“ haben, aber das war’s wert. Die sind schon niedlich, die Kinder. Sehr. Zum Platzen niedlich. 

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Pippis Zahnstatus: Vier Schneidezähne oben, drei unten, vier Backenzähne. 

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*ich. Der Stand mit den schönen Emaille-Ohrringen, bei dem ich mir im Sommer beim Maker Faire mal welche gekauft habe, ist auch da. Ich habe das schon ganz subtil Herrn Rabe mitgeteilt. (Rot, ich hab, seit mir die Lego-Stecker kaputt gegangen sind, viel zu wenige Ohrringe in rot.)

Tag 487 – Weihnachtsdings 2 und 3

Jösses. Was ein Tag. Erst ein klitzekleines bisschen verschlafen, dann schnellschnell Kinder abliefern (die verabschieden sich gar nicht mehr von mir, auch Pippi nicht. Michel sehe ich meistens nicht mehr, nachdem ich ihm aus dem Fahrradanhänger geholfen habe, der macht alles alleine), dann schnellschnellschnell arbeiten. Dann ohne was gegessen oder getrunken zu haben und mit dem dauernden Mantra „Ich komme nicht zu spät!“ im Kopf zum Kindergarten gerast. Um 11:58 in Regenklamotten, verschwitzt und mit knallroter Birne in den Saal gekommen, um 11:59:30 Regenklamotten aus und Haare gemacht (ja, ohne Spiegel, ohne alles und vor allen Leuten) um 12:00 ging die Weihnachtsfeier los. 

So. Niedlich. Echt. Mehr fällt mir dazu nicht ein. Und so toll, wie in dem Kindergarten alle miteinander umgehen. Ich finde das super gut. Viel KiTa-Liebe. 

Zu Hause musste Pippi dann erstmal schlafen und Michel baden (sie haben das sehr weihnachtliche Boogie-Boogie-Lied in noch weihnachtlicheren Skelett-Kostümen mitsamt Schminke gesungen), Ich lackierte mir meine Fingernägel golden, Herr Rabe zog mit Michel los, Schrauben für den Croozer umtauschen, ich machte mich derweil ausgehfertig und Pippi räumte eine Feuchttücherpackung aus. Als Herr Rabe wieder da war zog ich zur Institutsweihnachtsfeier auf dem Berg am anderen Ende der Stadt los. 

Hmmmmm. Also. Das Essen war gut, obwohl (ja, so muss man das sagen) es viel traditionelles norwegisches Weihnachtsessen war. Ribbe, Pinnekjøtt, Lutefisk. Aber Alles sehr gut zubereitet. Sogar die Ribbe war ok: knusprig und nicht allzu fettig. 

Zwei große Gläser Wein waren auch ok. 

Der Gin-haltige Longdrink nach dem Essen schmeckte nach Fanta Limette und sonst nix. 

Die Reden waren grausam (der Institutsleiter) über naja (Kollegin) bis Mario Barth (Ignacio aus España). 

Das Unterhaltungsprogramm war ganz ok. 

Der DJ am Ende war hmmmmmmm eigenwillig in seinem Mix, aber auch ganz ok. 

War ganz ok, I guess. 

Jetzt Bett. 

Tag 486 – Von Zellen, vom Schwimmkurs und von Mandeln. 

Das Wichtigste vorweg: der Versuch ist bisher ganz gut gelaufen. Mit zwei Personen und zwei Zelllinien geht das viiiiieeeeeel entspannter als alleine mit drei Zelllinien. Es war fast schon zu einfach, es entstand nämlich eine etwa zweistündige Pause ohne was zu tun. Da dachte ich, ach komm, nächste mal eben die Abbildung, die der Chef haben will, fertig. Bisher sieht die so aus: 

Das hab ich in Excel gemacht, weil ich sowas in Excel in drei Minuten mit nem achtel Gehirn zusammenklicke. Übung und so. Was Excel aber nicht kann: für jeden Datenpunkt individuelle Fehlerbalken anzeigen. Also sollte ich Sigma Plot nehmen. Kein Problem, dachte ich, Sigma Plot habe ich damals auch für ein paar Abbildungen in meiner Masterarbeit benutzt, weil Excel nämlich auch nicht mehrere Y-Achsen pro Diagramm darstellen kann. Für Chromatogramme braucht man aber manchmal mehr. So… fünf oder so. Ist ja auch egal, ich machte mich also and Werk, installierte das Programm von unserer Uni-Programmbibliothek und… scheiterte kläglich. Nach den zwei Stunden war ich bereit, meinen ganzen Schreibtisch anzuzünden, als ich nämlich endlich geschafft hatte, ein halbwegs ansehnliches und vor allem nicht total falsche Daten enthaltendes Diagramm zu erzeugen stürzte das Programm ab, ich musste es kalt abwürgen, und danach hatte es alles vergessen, was ich mühselig erarbeitet hatte. Drecksprogramm. Alternativvorschläge werden gerne angenommen. 

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Ich durfte heute mit Michel zum Schwimmkurs. Mein Großer. Er macht das echt super, am Anfang musste ich ihn zwar noch ein bisschen an die Hand nehmen, aber dann machte er anstandslos und mit großem Spaß alle Plantsch-Übungen mit. Nach Geplantsche im Wellenbecken (in einem extra abgesperrten, für Vierjährige Stehbaren Bereich und ohne Wellen) mit Sich-Gegenseitig-mit-Wasser-begießen und „Alle rennen so schnell sie können ans andere Ende und dann nochmal mit den Händen wie einen Pfeil vor uns geformt“ hopsten sie vom Rand ins tiefere Rutschenbecken. Da können die Zwerge nicht stehen, es geht darum Ihnen die Angst eben davor zu nehmen. Also hopste immer ein Kind in die Arme einer der Schwimmtrainerinnen, vorwärts, rückwärts, hoch, mit Quietschen und ohne. So niedlich. Und hab ich erwähnt, das Michel das unheimlich toll findet und ganz toll mitgemacht hat?

Ich saß übrigens die 45 Minuten einfach rum und strickte. Das war schön. Ab und an sah ich auf und lächelte Michel zu, zweimal hab ich sogar gewinkt. Die ruhigsten 45 Minuten der Woche: in einem Spaßbad. (Eine andere Mutter helikopterte brav ihrem Kind zum Rutschenbecken hinterher. Und zurück. In der Zwischenzeit hatten sich aber andere Leute an ihren Platz in der Eltern-Area gesetzt. Und kein Platz mehr frei. Fast gab es einen Eklat, ich packte schon vorsorglich die Stricknadeln fester um mich gegen eventuelle Angriffe verteidigen zu können, aber dann war der Kurs zu Ende und die Mama und ihr Kind zogen scharf ausatmend gen Dusche ab.)

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Morgen ist im Kindergarten Weihnachtsfeier und jeder soll was zu Essen mitbringen. Mein Internet sagte im Vorfeld an verschiedensten, mir vertrauenswürdig erscheinenden Stellen, Gebrannte Mandeln selber machen sei total einfach. Ich mag sehr gerne gebrannte Mandeln und dachte deshalb schon am letzten Wochenende, dass ich das mal ausprobieren könnte. Der erste Versuch ging wegen Zaghaftigkeit in die Hose und ich fand auch einfach mal ca. tausend ziemlich ähnliche Rezepte, hier also das tausendunderste, mit Bildern, und sozusagen die Quintessenz aus allem was ich dazu las. 

Als erstes nimmt man Wasser und Zucker und Zimt, tut es in eine Pfanne und stellt den Herd auf Kernschmelze. Die Mengenverhältnisse sind so etwa 1:2-1:1 Zucker zu Mandeln, ca. 1:2 Wasser zu Zucker und Zimt nach Geschmack. Wir mögen Zimt: ich nahm für 500 g Mandeln einen Teelöffel. Und 400 g Zucker und 200 mL Wasser. Man kann wohl auch Vanille(-schote/-zucker) mit rein machen. Ich brauch das aber nicht. 

Naja, also das steht dann auf dem Herd, man kann das mal durchrühren, damit sich der Zimt etwas besser verteilt. Wenn es kocht, kommen die Mandeln mit rein. Man kann da aus dem Mandeln wohl auch ne Wissenschaft machen. Hier gibt es nur eine Sorte, die nahm ich. Das kocht dann eben so rum, ziemlich lange dauert das, bis das Wasser verkocht ist. Man kann das ab und an umrühren. 

Phase 1: noch Wasser da.


Wenn das Wasser dann endlich weg ist, wird das ganz schön trocken. Ab jetzt muss man rühren (und fotografieren wird schwierig). Beim 1. Versuch hab ich da abgebrochen, weil ich eins der tausend Rezepte so interpretiert hatte. Man kann, wenn einem sowas passiert, einfach alles nochmal in die Pfanne kippen, nen Schluck Wasser dazu und quasi von vorne anfangen. Hab ich ausprobiert. 

Phase 2: kein Wasser mehr da.


So, und jetzt rührt man so lange, bis man eine ansprechende Menge karamellisierten Zucker außen an den Mandeln kleben hat. 

Phase 3: der Zucker karamellisiert (n bisschen noch…)


Wenn man sich dann nicht mehr traut, weiter drauf rumzubraten, kippt man alles auf ein Backpapier. Abkühlen* lassen, fertig. 


* warm schmecken sie natürlich am Besten. Aber mit ein bisschen zu warm kann man sich echt fies die Zunge verbrennen. Machen Sie das nicht. 

Tag 485 – Weihnachtsdings 1

Ich bin nicht eingeschlafen. Trotz todesmutigen zwei Gläsern Wein. 

Ich hab immer noch Weihnachtliche Anwandlungen und alle lieb. 

Morgen früh um acht hab ich ein Date mit Mr. I trust you im Zelllabor. 

Ob ich mich jemals an die Diskrepanz zwischen betrunkenem Norweger und nüchternem Norweger gewöhne?

An meine besorgten Freund*Innen: wie süß ihr seid! Und Entwarnung. Die Fibroblasten müssen noch ein bisschen mehr wachsen. Also nur 72 Platten morgen. 

Tag 482 – Wochenende.

Hier mal wieder viele Bilder von unserem Wochenende. Kommen Sie, sehen Sie! Wilde Kinder in ihrer natürlichen Umgebung!

Frühstück. Pippi hat sich durch Gemecker auf meinen Schoß gemogelt und prökelt jetzt den Frischkäse von meinem Brötchen.

So sieht sie danach aus, die alte Rübennase. Außerdem hat sie Brötchen in den Haaren. Also gehen wir alle ausgiebige Körperpflege machen.

Frisch geduscht und gebadet machen wir einen Ausflug. Herr Rabe muss noch was von seiner Arbeit abholen und er zeigt uns das leere Großraumbüro. Michel ist beeindruckt von den hoch- und runterfahrbaren Schreibtischen und dem Wasserhahn, aus dem Sprudelwasser kommt. Ich bin beeindruckt davon, dass Menschen es schaffen, in so einem Großraumbüro irgendwas zustande zu kriegen. Für mich wär das nix.

Pippi schläft und hat sich dafür in alter Tradition das Licht ausgemacht. Michels Hund schläft auch.

In der Stadt wurde die Weihnachtsbeleuchtung angebracht.

Herr Rabe: „Guck mal, Michel, hast du schon die Sterne gesehen?“
Michel: „Hä?“

Herr Rabe: „Ja, da, die leuchtenden Sterne! Die Weihnachtsbeleuchtung!“

Michel: „Papa, das sind ja keine Sterne. Das sind Schneeflocken!“

Herr Rabe ist schwer begeistert von so viel Klugscheißertum. Siehe Bild. 

Zu Hause: kochen, essen, Quatschnasen bespaßen, Quatschnasen ins Bett bringen, Aufräumen, Schnecken füttern, Pilze ansprühen, Wäsche abhängen, Wäsche aufhängen, einen Haufen Teige ansetzen. So viele, dass ich sie beschriften muss. (Nicht im Bild: Vorteig für Pizzateig.)

Sonntag. Michel pellt sich sein Ei selbst und ist dabei dem Anlass entsprechend hoch konzentriert. Herr Rabe hat Pancakes gemacht und ja, wir haben einen Adventskranz.

Das war heute in meinem Adventskalender. Ich hoffe, ich schaffe es, mir bis Freitag die Fingernägel zu lackieren. Da haben wir nämlich Weihnachtsfeier und das Blau würde total gut zu meinem Kleid passen, dazu noch das Glitzerzeug vom 1., das wird fein!


Sonntag ist Maus-Zeit.


Das Wetter ist total mies und wir stubenhockern in Schlafanzügen herum. Ich bin mit meinen Teigen beschäftigt, versuche zwischendurch ein bisschen zu putzen und fahre zu allem Überfluss zwischendurch zur Arbeit. Hier der Ausblick aus dem Zelllabor. Es ist halb drei. Heute wurde es nicht richtig hell.


Wieder zu Hause, hilft mir Pippi tatkräftig beim Backen, indem sie sich die Topfhandschuhe anzieht und davonflitzt.

Eins der Resultate: ein Kassler. Sieht so hübsch aus, war aber dank totaler Übergare (Danke, blöde Zellkulturen, die ihr viel mehr gewachsen wart, als ich angenommen hatte) leider recht flach geblieben. Egal. Schmeckt trotzdem.


Beim Abendessen. Erst macht Pippi bei jedem Bissen „Hmmmmmmm, njomnjomnjomnjom!“, dann checkt Michel kurzerhand Pippis Zahnstatus und will danach Baby-Zahnarzt werden. Diese Kinder, ey. So niedlich. Hachz.


(Und außerdem hab ich gebrannte Mandeln gemacht, aber das ist eine andere Geschichte.)

Tag 478 – Auf jeden Fall Rotwein!

Ich sachs mal so: 

  • Das mit zwei Adventskalender selber basteln war ne blöde Idee.
  • Das hat ca. fünfhundert mal so lange gedauert wie angedacht.
  • Ohne Rotwein schier unerträglich. 
  • Über härtere Drogen kurz nachgedacht, aber keine im Haus und eigentlich sind mir meine Gehirnzellen dafür auch nach wie vor zu schade. 
  • Dem Ergebnis gebe ich eine lieb gemeinte drei vier. 
  • Den Kindern ist ja glücklicherweise egal, wie das aussieht. Hauptsache es ist das Richtige drin. 
  • Bitte lass das Richtige drin sein. 
  • Ich definiere hiermit den Zeitpunkt, zu dem Kinder alt genug sind, Adventskalender selber zu basteln, als den, wenn sie be- oder anmerken, wie hässlich dieser ist. 

Oben Pippi, unten Michel. Vorne Rotwein.


Morgen wird direkt erstmal ne Legofliege gebaut. Hurra!

Tag 476 – Information zum Schwimmkurs Woche 48-49-50

Morgen geht Michels Geburtstags-Schwimmkurs los. Etwas ungeplant wird es ein kurzer Kurs mit zwei Terminen pro Woche, aber er hat sich so drauf gefreut, dass ich es nicht übers Herz gebracht hätte, ihn bis Februar hinzuhalten, wenn die normal langen Kurse mit 12 Terminen und 1 Termin pro Woche starten. 

Wie dem auch sei, damit wir nichts falsch machen, bekamen wir eine Mail vom Veranstalter, die ich unten einfach mal übersetzen werde. Damit Sie auch was davon haben. 


Info Schwimmkurs Woche 48-49-50

Trondheims Schwimm- und Lebensrettungsverein wünscht alle angemeldeten Teilnehmer Willkommen zum Schwimmkurs im Pirbadet, der in Woche 48 startet. Diese Kursphase geht über sechs Termine, mit zwei Terminen pro Woche. Die Kurse finden im Wellenbadbecken statt, aber manche der fortgeschrittenen Kurse finden im großen Becken statt. Wünschst du mehr Information zum Kursbetrieb, schau auf unsere Website.

Zugangsticket

  • Jeder Teilnehmer bekommt ein Zugangsticket ausgehändigt, das für alle 6 Kurstermine gültig ist. Dieses Ticket ist gültig ab 15 Minuten vor Kursbeginn und bis 35 Minuten nachdem der Kurs im Becken beendet ist. 
  • Bei verlorenem/ vergessenem Ticket kontaktiere (mailadresse). Ein Tagesticket wird gegen eine Gebühr von 20 NOK an der Kasse ausgestellt. 

Eintreffen 

Alle Kursteilnehmer werden von den Instruktoren begrüßt, wenn sie aus der Dusche kommen. Ankunft ist 5 Minuten vor Kursstart.  Von da gehen alle gesammelt zum Kursbereich. Nach dem Kurs werden alle zurück zum Zreffpunkt begleitet. 

Eltern/Begleiter

Eltern/ Begleiter bekommen  EIN Begleiterticket, das im gleichen Zeitraum gültig ist, wie das Ticket des Kindes. Der Verein macht darauf Aufmerksam, dass den Eltern nicht gestattet ist, die Badeanlage zu benutzen, während der Kurs läuft, <ROT> das kann gemacht werden, wenn man 65 NOK bezahlt, bevor man rein geht (gilt nur, während das Kind Unterricht hat). Niemand hat Zugang zum Beckenbereich mit normaler Kleidung, nur Badezeug oder Shorts und T-Shirt. </ROT> Es ist eine eigene Zone für Eltern markiert, die an Land sitzen sollen während der Kurs läuft. Das muss eingehalten werden. 

Extra Baden

Es ist für Kursteilnehmer möglich, nach dem Kurs gegen eine Extragebühr von 60 NOK pro Person zu* baden. Wird an der Kasse bezahlt bevor man in die Garderobe geht. 
Achtung! Teilnehmer unter 10 Jahren dürfen dieses Angebot nicht wahrnehmen, ohne Begleitung eines Erwachsenen im Becken. 



Ausgabe der Zugangstickets

Um Schlangen/Stress zu vermeiden, empfehlen wir, dass das Zugangsticket 25-30 Minuten vor dem ersten Kursabend des Teilnehmers im Pirbadet abgeholt wird. 

Bewertung/Empfehlung

Du kannst die Webseite verfolgen, Empfehlungen für neue Kurse werden nach Kursende hier veröffentlicht. 

Eventuelle Fragen können an den Schwimmkurstyp gerichtet werden. 

Wir wünschen alle Teilnehmer herzlich Willkommen beim TS&LK und Pirbadet.

*genau genommen steht da ‚und‘ und nicht ‚zu‘. Sehr häufiger Fehler, den Norweger*Innen im Norwegischen machen. Og (Und) und å (zu) spricht sich nämlich im Sprachzusammenhang identisch aus. Ein Vokal zwischen A und O, wenn Sie’s genau wissen wollen. 

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Morgen geht Herr Rabe mit Michel, aber ich muss da auch mal hin und mir den eingezäunten markierten Elternbereich ansehen. 

Tag 475 – Grummeltag. 

Eigentlich guter Tag, einiges geschafft, aber dank PMS ne Laune zum alles anzünden bei jeder Kleinigkeit. Ich spare mir die Worte jetzt auch und notiere nur kurz was gut war:

  • Super aussehendes Paderborner gebacken. 
  • Mein Roggensauer hat sich erholt. 
  • Die Austernpilze sind zum Teil sehr bald erntereif. 
  • Der Rotwein den ich gestern aufgemacht hab schmeckt echt saulecker und macht keine Kopfschmerzen. 
  • Pippi hat total niedlich gesungen heute. Sie singt die Lieder, die sie aus dem Kindergarten kennt, man erkennt es bloß nicht sofort. Heute: „Aaahhhhh hödeldödeldödel Aaaahhhh hödelblödelblödel aaaaaahhhhh blödelblödelblödel… Daaaaaa!!!“ *klatschen*. Übersetzt heißt das „Ooohhhh boogieboogieboogie, Ooohhhh boogieboogieboogie, Ooohhhh boogieboogieboogie, og så er vi klar igjen!“. Es. Ist. So. Niedlich. Vor allem, wie sie beim Singen schräg nach oben schaut. Man weiß direkt, wie die Kinder im Kindergarten beim Singen gucken. 
  • Michel hält oben genanntes Lied für ein Weihnachtslied, weil sie das auf der Weihnachtsfeier singen werden. 
  • Michel zieht sich jetzt alleine um, wenn er ins Bett will. Scheinbar geht die Taktik „wenns irgendwie einrichtbar ist, helfe ich ihm bei Sachen, die er eigentlich schon kann, weil er sich dann besonders lieb gehabt fühlt“ endlich auf und er will endlich mal Dinge selbst machen. 
  • Ich hab das Bad geputzt und Haare gefärbt. (Gleichzeitig. Ammoniak, Chlor, Essigsäure. Vielleicht fällt mir jetzt ein paar Tage lang mal nicht auf, wie schlecht manche Menschen riechen.)
  • Punkt. 

Gute Nacht. Morgen dann: Post vom Schwimmkurs. Denken Sie, Deutsche hätten einen Hang zum Orgawahn? Dann waren Sie noch nicht in Norwegen.