Tag 1075 – Ferientag 11. Von Aufgaben.

Heute habe ich eine To-Do-Liste gemacht. Alles, was bis zum Umzug noch erledigt sein muss. Damit ich das nicht vergesse, schreibe ich einen noch vergessenen Punkt hier hin: Parkticket abgeben. Da kriegen wir nämlich noch mal etwa 300 Kronen zurück. Zu machen am letzten Tag. Oh, und wenn wir wissen, wann die Umzugsleute zum Einladen kommen: die Parkplätze vorher absperren. Und: Versicherung* anrufen, den Fastlege um Überführung aller Journale an die neue Fastlege bitten und die Wände überfeudeln. Aber sonst steht echt alles drauf und im Laufe des einigermaßen entspannten Vormittags habe ich auch schon einiges abgehakt, zum Beispiel haben die Kinder und ich ab 1.8. eine neue Hausärztin** in Eidsvoll und ich weiß, dass das Schulbüro auch heute nicht besetzt ist.

Es ist natürlich noch einiges zu packen, auch einiges zu verscherbeln, aber morgen werden wir trotzdem den einen Sommertag genießen, der kommen soll, und mit meiner Schwägerin, die gestern kam und bis Donnerstag bleiben wird, auf die Fjord-Insel fahren. Und später werden wir grillen, das Fleisch (To Do: Gefrierschrank leeressen –> in Progress) ist schon mariniert (To Do: Fleisch marinieren –> Check). Vermutlich irgendwo, wo es einen öffentlichen Grill gibt, unserer ist nämlich schon sauber (To Do: Grill Saubermachen –> Check).

Produktiver wäre ich heute vielleicht gewesen, wenn ich nicht so Zeug twittern würde und mich dann in Diskussionen verwickeln ließe.

Produktivität am Abend wurde durch Sekt gehemmt, aber da gibt es ja auch schlimmeres.

___

Auto-Lobhudelei: Dem Telefonmarketingmenschen eines Stromanbieters sehr klar meine Meinung gesagt, inklusive „Ich werde Ihnen sagen, warum ich mich gegen ihr Unternehmen entschieden habe“ und „bitte unterbrechen Sie mich nicht, ich sage das nur einmal“, nachdem mir wiederholt ins Wort gefallen wurde. Habe die leise Hoffnung, dass sie ihre Strategie „Teuerst möglichen Vertrag innerhalb von Sekunden an ahnungslose*** Hausfrauen verscherbeln“ überdenken, wenn mehr Leute sehr klar sagen: so geht’s nicht, ihr Lieben.

___

*Die meine Kündigung aller Verträge zum 1.8. gekonnt ignoriert. Würstchen.

**Da bin ich ja so dermaßen pragmatisch geworden. Hauptsache, wir haben erstmal eine und müssen nicht für jeden Pups zur Legevakt und zweite Bedingung: ist in der Nähe ist auch erfüllt, dann kommt lange nix und dann wärs schön wenn die auch kompetent und nett wär, aber das kriegt man eh erst mit der Zeit raus.

***tjaha, da sind sie halt an die Falsche geraten. Würstchen auch die.

Tag 1071 – Ferientag 9. Von Erleichterung.

Drei Banken gegeneinander ausgespielt, wie so ein erwachsener Mensch mal wieder. Dabei herausgekommen ist:

  • ein Zinssatz knapp unter dem, was ich für die allerbilligste Bank in so einem Banken-finder gefunden hatte (die allerbilligste Bank war eine der dreien)
  • Eine große, renommierte Bank mit echten Filialen (da flog die allerbilligste Bank)
  • Keine Einrichtungsgebühr
  • Erster Monat abschlagsfrei (wegen der Miete, die wir eventuell bis September weiter zahlen müssen, während leider zeitgleich mein Gehalt erst Mitte September kommt)
  • Super günstige Versicherungen, viel günstiger als das, was unsere bisherige Versicherung uns kostet und angeboten hat* (da flog eine andere große Bank trotz nettem Kontakt und großer Bemühungen um uns raus)

Ich bin damit sehr zufrieden.

  • Dazu kommt
    • Sondertilgung bis zu einem gewissen Betrag jederzeit und kostenlos möglich
      Laufzeitänderung/Änderung der Höhe des Abschlags/Änderung des Datums des Geldeinzugs jederzeit und kostenlos online möglich
  • Und ehrlich, nicht nur wegen der Ultra schnellen Bearbeitung mag ich Norwegen ja dann doch manchmal sehr.
  • Heute Nachmittag haben wir also diesen Vertrag unterschrieben und damit zugesichert, dass wir bis nächsten Mittwoch die Anzahlung auf das Konto überweisen werden. Da war das noch… naja, möglich, indem wir die Kinderkonten leerräumen und den Rest des Monats halt von Dosenfisch und den 2,5 kg Weizenvollkornmehl aus dem Vorrat leben. Aber dann trudelte am Nachmittag die Unterstützung seitens der Familie ein. Puh. Die Freude über den absurd hohen Kontostand währte nur kurz, dafür ist das Konto für das Eigenkapital jetzt gefüllt. Wir können auch am 31. noch essen und morgen bestelle ich einen Kühlschrank. Uff. Uff, uff, uff.
  • Als Tagesabschluss waren wir heute Abend dann noch mit meiner Ex-Kollegin N. angeln, denn das hatte sich Michel immer gewünscht, aber sie fährt am Samstag für zwei Wochen nach Grönland und deshalb drängte die Zeit. Wir haben nichts gefangen, aber schön war es trotzdem. Vielleicht auch grade weil wir nichts gefangen haben, denn irgendwas töten und dann ausnehmen und so, hmm, das ist nicht so mein Ding. Mir ist sehr bewusst, dass das passieren muss, bevor man Tiere essen kann, ich bin aber dankbar, dass ich das im Normalfall eben nicht selbst erledigen muss sondern Profis das für mich machen. Aber das nur am Rande, Michel war jedenfalls unheimlich glücklich, dass er ENDLICH angeln war. Außerdem wackelt jetzt sein Zahn schon recht doll. Da kann man schon mal sehr stolz sein, so als Fünfjähriger.
  • ___
  • Auto-Lobhudelei: Innerhalb von 40 Stunden einen Hauskredit klargemacht. Ich brauche heute nicht lobhudeln, ich *bin* die fierceste Queen heut.
  • ___
  • *die Versicherung hat mir auch eiskalt und ohne Absprache einfach eine zweite Hausratversicherung in mein Online-Portfolio gepackt. Also zusätzlich zu der, die wir schon haben, ohne die alte zu löschen. Das ist jetzt nicht so ganz tolle Kundenbindung, liebe Versicherung.
  • Tag 1070 – Ferientag 8. Vom Telefonieren.

    Dafür dass ich nicht gern telefoniere, mache ich das grad echt viel. Mit Banken, mit dem NAV, mit meiner Mutter, mit der Umzugsfirma, mit der Versicherung. Vor allem die Gespräche mit Banken sind so… hmm. Uff. Uffuffuff. Was ich nämlich bei der ganzen Kreditsache nicht bedacht hatte: die Pfanddokumente (wie auch immer das auf Deutsch heißen würde) müssen am Tag der Übernahme schriftlich beim Ting (äh, Gemeindeverwaltung?) vorliegen, dafür müssen sie bei großen Banken halt erst per Post zur Zentralen Pfanddokumenteabteilung, die macht nen Stempel drauf und dann schickt die es halt weiter an den Ting. Ergo: zwei mal Postlaufzeit. Normalerweise braucht Post hier nicht lange, 2 Tage maximal, aber der Kaufvertrag fürs Haus hat zum Beispiel jetzt eine Woche gebraucht. Es eilt also, es brennt geradezu, gar nicht mal dass das Eigenkapital da ist (da haben wir noch ne Woche Zeit), sondern dass der Kreditvertrag unterschrieben werden muss. Asap, am besten eigentlich vor ner Woche schon. Hoppala.

    Nun ja, morgen könnten wir einen Vertrag unterschreiben, ob wir das tun, hängt davon ab, ob wir bis morgen 14:00 Uhr noch konkrete, bessere Angebote* kriegen und ob diese besseren Angebote von der betreffenden Bank eventuell gematched oder unterboten werden können. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir morgen irgendwas unterzeichnen ist jedenfalls hoch.

    Es bleibt alles spannend hier, etwas zu spannend für meinen Geschmack, aber tjanun. So ist das eben. Die Kinder freuen sich jedenfalls darüber, wenn ich viel telefonieren muss, dann passt nämlich Peppa Pig auf sie auf. Jaja, Asche auf mein Haupt.

    ___

    Auto-Lobhudelei: s.o.

    ___

    *Sie dürfen mir (und auch Herrn Rabe, das klingt hier alles immer so als wäre der total passiv in der Geschichte und: ist er nicht) schon ein bisschen gesunden Menschenverstand zutrauen. Wir haben das alles vorwärts und rückwärts durchgerechnet, wir wissen, dass der reine Zinssatz nicht hundertprozentig aussagekräftig ist, wir wissen, dass es in Deutschland Sondertilgungsrechte gibt und dass das manchmal Trara geben kann, und vor allem: wir wissen, dass vieles in Norwegen anders läuft. Gerade diese Bankgeschichten sind hier anders gelagert. Jetzt eilt es sehr, das ist keine tolle Verhandlungsbasis, wir können nicht in Seelenruhe 20 Banken gegeneinander ausspielen, aber das wollen wir auch gar nicht. Drei reichen.

    Tag 1069 – Ferientag 7. Vom Heulen.

    Ich habe heute zwei mal geheult. Einmal, weil das hier alles zu viel für meine Nerven ist. Diese „Wird das Geld rechtzeitig hier sein? Werden Banken sich auf „Rufen Sie halt die blöde sich jeglicher Kommunikation per mail verweigernde Bank meiner Oma an und fragen Sie selbst, warum das alles so lange dauert wann mit dem Geldeingang zu rechnen ist.“ einlassen? Ist eine Woche, gerechnet von Freitag, denn da soll angeblich das Geld von meiner Oma hier sein, überhaupt genug um den ganzen finanziellen Kram abzukaspern? Werden wir Nachmieter haben? Ab wann? Wird das Arbeitsamt die Umzugskosten übernehmen? Wenn nicht, und wenn sie das echt erst in drei Wochen entscheiden – WAS DANN??? Ahhhhhhh…“, das ist jedenfalls alles zu viel und deshalb musste ich heute mitten am Tag Herr Rabe viele Panik-SMS schreiben und als er mich dann anrief musste ich leider Rotz und Wasser heulen, zu viel alles, zu viel Verantwortung auch und Warten kann ich eh nicht gut. Det ordner seg bestimmt, jaja, das geht alles gut, aber HERRJE, es ist krass. Plötzlich Prinzessin würde ich ja vielleicht noch halbwegs meistern, dank Selbstironie, aber Plötzlich Erwachsen ist nicht so meins und da hilft es auch nicht, sich nicht so ernst zu nehmen.

    Aber ich hab ja auch noch eine Freundin (M.) und wir waren eh verabredet und der hab ich dann mein Herz auch nochmal ausgeschüttet und dann ging es schon viel besser. Michels bester Freund H. ist ja ihr Sohn und der war bis Sonntag Abend auf Papa-Urlaub und fliegt morgen zu seinen Großeltern, wo er dann bleibt, bis wir umgezogen sind. Dieser letzte Zusammen-Tag war für die Kinder wohl ein Traum – Sonnenschein, Spielen im Rasensprenger, Eis, Pizza und dann noch ein echter warmer Sommerregen, währenddessen die Kinder jauchzend auf dem Trampolin hüpften, klatschnass wurden und dann in Handtücher gemummelt irgendeine Natursendung schauen durften. Mehr Bullerbü geht quasi nicht ohne kratzende Kleider aus Wolle und Leinen. Und als wir gefahren sind, musste ich weinen und jetzt auch schon wieder wo ich das aufschreibe weil wäääähähähä, meine einzige Freundin hier und der beste Freund von Michel und Pippi findet den auch so toll und was wird der arme Kerl ohne Michel machen, es ist alles traurig.

    ___

    Auto-Lobhudelei: sehr erwachsen gewesen und 6 (!!!) Banken wegen Kredit angeschrieben. Mit dem Makler telefoniert und klargemacht, dass wir den Kredit frühestens Freitag klarmachen können, mit der Bank meiner Oma telefoniert, mit meiner Oma telefoniert, mit dem Geschäftsführer meiner neuen Arbeit telefoniert und meiner Mutter bisher nicht Inkasso-Igor auf den Hals gehetzt.

    Tag 1067 – Aufregend.

    Der Umzug und der neue Job sind für mich furchtbar aufregend. Positiv meist, aber auch ein bisschen angespannt. Für den Umzug ist einfach noch viel zu tun, ich muss ja auch noch den tatsächlichen Kredit mit Banken aushandeln und dafür muss das Geld aus Deutschland endlich hier ankommen*. Dann habe ich keine Ahnung**, wie wir die ersten sechs Wochen über die Bühne bringen sollen, in denen ich noch kein Gehalt aber logischerweise auch kein Geld vom NAV mehr kriege. Ob Michel einen Hortplatz kriegt, wissen wir ja auch noch nicht, die Schule hat offenbar Ferien und da erreicht man niemanden***. Aber es werden so viele Dinge gut, dass es das einfach wert sein muss. Keine Wäsche mehr im Wohnzimmer trocknen zum Beispiel, das wird super. Einen Garten haben. Endlich den grünen Schrank und all die Bücher, die noch bei meiner Oma auf dem Dachboden liegen, aus Deutschland holen. Ein Gästezimmer haben und viel besseren Gewissens Leute einladen können. All das wird einfach toll. Aber dann ist da halt auch der neue Job und so spannend das alles ist, fühle ich mich, als hätte ich einfach gar keine Ahnung. Vermutlich, weil ich gar keine Ahnung habe. Ähäm. Naja, ich kann das ja lernen, ne? (Uiuiui.)

    ___

    Auto-Lobhudelei: Mir eine lange Weile im Bad genommen und fast ohne schlechtes Gewissen ausführliches Körperpflegeprogramm gemacht. Meine Haare sind jetzt wieder silbrig-blau. Und abends endlich den Antrag geschrieben, den ich das ganze Wochenende schon wegen „Ich habe aber doch gar keine Ahnung!“ vor mir hergeschoben habe.

    ___

    *Ich frage mich ja, was mit dem Geld zwischen „Bank in Deutschland schickt es ab“ und „Bank in Norwegen nimmt es in Empfang“ passiert, das rechtfertigt, dass das gerne mal ne Woche dauert.

    **Naja, doch, die Lösung heißt „Zahlungsaufschub“ und könnte man zum Beispiel beim Möbelschweden machen, aber schön fühlt sich das nicht an.

    ***also Sonntags eh nicht, aber auch die ganze letzte Woche war niemand zu erreichen.

    Tag 1066 – Schränke weg, Backenzähne da.

    Wir haben den ganzen Tag lang gepackt, vornehmlich im Schlafzimmer. Herr Rabe und ich schwanken beide zwischen „SO VIEL ZEUG OH MEIN GOTT!“ und „Ach, so viel ist das echt gar nicht.“ sowie „NUR NOCH ZWEIEINHALB WOCHEN ACH DU SCHEISSE WIE SOLLEN WIR DAS SCHAFFEN!“ und „Ach, eigentlich sind wir schon echt weit und zweieinhalb Wochen recht viel Zeit.“. Jedenfalls wurde heute weiter reduziert, ich habe drei riesige Taschen voll Zeug zum Fretex-Container geschleppt und einen Kinderschlafsack und zwei Schränke verschenkt. Jetzt sieht unser Schlafzimmer voll groß aus.

    Die Kinder sind entsprechend der Situation gelangweilt, Eltern, die den ganzen Tag Sachen in Tüten und Kisten stecken sind keine gute Unterhaltung. Michel wird dann gern extra anhänglich und sitzt zum Beispiel oben auf der Leiter und nölt vor sich hin. „Orrrrr, was soll ich machen? Mir ist soooooo langweilig! Mama! Was. Soll. Ich. Machen??? MAMA! LAAANGWEILIG!“. Heute kroch er mir auf den Schoß. „Mama? Was machen wir noch?“ „Ich weiß nicht, kitzeln vielleicht?“ sagte ich und kitzelte ihn durch und wie er da so lachte sah ich mehr Zähne als ich erwartet hatte. Er hat sich nämlich klammheimlich zwei bleibende Backenzähne oben wachsen lassen und unten guckt auch einer schon raus. Hatte ich gar nicht bemerkt. Und der Schneidezahn wackelt auch nach wie vor, jetzt aber der daneben auch. Schwupps, großes Kind mit Wackelzähnen. Apropos großes Kind: er hat von seiner Kindergartenfreundin so eine Art Liebesbrief bekommen und es gar nicht geschnallt. Sie hat sich und ihn gemalt, wie sie im Bett liegen und Händchen halten und um sie rum ist ein Haus und obendrüber steht „Kjærestehus“, also „Pärchenhaus“. So niedlich, ich falle um. Und bald Schule. Der kleine große Zwerg*.

    ___

    Auto-Lobhudelei: klar kommuniziert, dass ich vor Überforderung schreiend im Kreis laufen möchte und Anweisung brauche, was ich tun soll.

    ___

    *Nach all dem Genöl über die Wut des Wutzwerges muss ich ja jetzt auch mal loswerden: es ist grad viel viel besser. Als wäre es für ihn auch einfacher mit dem konkreten „in drei Wochen ziehen wir daundda hin“ umzugehen als mit dem Rumgeeier und dem Damoklesschwert davor. Wer kann’s ihm verdenken, ich jedenfalls nicht. Aber ich freue mich, auch vor allem für ihn, dass er jetzt entspannter ist.

    Tag 1063 – Ferientag 3. Vom Schenken.

    Herr Rabe und ich haben einen Mini-Disput darüber, wie wir mit den Dingen verfahren, die wir nicht mit in das neue Haus nehmen wollen. Herr Rabe sagt: alles zu Geld machen. Ich sage: nervt mich zu sehr mit Leuten wegen 50 Kronen rumzudiskutieren und Hauptsache das Zeig ist weg und wir müssen es nicht noch entsorgen. Wohlgemerkt reden wir hier nicht von tollen Dingen. Es dreht sich um zwei Schränke, die wir 2013 hier für 500 Kronen gebraucht gekauft haben, ein Kinderbett, das wir selbst geschenkt bekommen haben (für die Matratze haben wir damals noch 60 Euro bezahlt, das ist aber auch schon 5 Jahre und zwei Kinder her), Herr Rabes (ur-)alten Teppich, den er seit seinem Auszug von seinen Eltern fleißig von Wohnung zu Wohnung schleift*, einen weiteren Teppich, der 2013 der billigste Ikea-Teppich in dieser Größe war und den wir nur haben, weil Michels Zimmer damals immer so kalt am Fußboden war, sowie etwa drei Kisten Kinderklamotten, eine mit Schwangerschafts- und Stillklamotten und eine mit Draußenanzügen, Schuhen und sonstigem Gedöns, aus dem die Kinder herausgewachsen sind. Die Kinderklamotten habe ich neulich schon ins Netz gestellt, dann Anfang der Woche in GROSSBUCHSTABEN die Preise auf die Hälfte runtergesetzt und so immerhin gestern die kleinsten Größen (50-68) verschickt. Ich würde das ganze Gesumse ja auch in den Altkleidercontainer stopfen, hätte ich nicht Angst, dass die dann Wischmöppe draus machen. Das mache ich mit meinen eigenen Sachen**, aber bei den Kinderklamotten wäre das wirklich die letzte Möglichkeit. Wenn das Zeug hier am 30. noch steht, wird es so sein, dann geht der Kram in den Container und dann hoffe ich mal, das jemand noch die Wollsachen herausfischt, Wollwischmöppe sind nicht so prall, habe ich gehört.

    Aber wie gesagt, es sind ja noch andere Sachen da. Heute haben mir die Kinder beim Bücher einpacken geholfen und dabei fielen mir 4 Bücher in die Hände, die ich definitiv*** nicht mehr lesen werde. Nachdem wir uns mit Herrn Rabe auf ein Eis getroffen hatten, bequatschte ich dann die Kinder dazu, noch ein Stückchen weiter zu einem Bücherschrank zu gehen. Da setzte ich die Bücher aus und wir machten uns auf den Rückweg, ich erleichtert, Pippi auf dem Laufrad und Michel auf seinem Roller.

    Auf dem Weg kamen wir an einem Spielplatz vorbei und weil Pippi unbedingt wollte, hielten wir da nochmal kurz an. Pippi turnte, schaukelte, kletterte, Michel murrte herum, ich saß im Schatten und tat gar nix. Das war auch sehr schön. Neben uns saß eine Familie auf einer Picknickdecke, mit Kindersitzen am Rad. Ziemlich abgerockten Kindersitzen. Wir haben auch so einen Sitz, von der gleichen Marke, leider ist die Halterung an Herrn Rabes gestohlenem Fahrrad gewesen und so ohne Halterung bringt der Sitz ja auch nix. „Sagt mal,“ sagte ich also, „sind das bei den Sitzen immer die gleichen Halterungen?“ „Ja, glaub schon.“ sagte der Papa. „Möchtet ihr nen neuen Sitz haben? Wir haben einen ohne Halterung und dann muss ich den nicht erst noch ins Netz stellen.“ Ja, und so kam keine Stunde später die Familie vorbei, nahm den Sitz und die dazugehörige Regenpelle mit und jetzt hab ich ein Dings weniger, über das ich mit Herrn Rabe diskutieren muss.

    Die Schränke werden vermutlich am Samstag abgeholt, es läuft also alles, ganz entspannt und man macht noch Leute glücklich.

    ___

    Auto-Lobhudelei: viel und erfolgreich gerödelt.

    ___

    *irgendwie hatte ich mir eingebildet, dieser Teppich sei schon längst irgendwie verschwunden, aber da war wohl der Wunsch die Mutter des Gedankens

    **heute noch eine große Tüte aussortiert, aber klar, ich BRAUCHE ca. 25 Strumpfhosen, darunter geht’s einfach nicht

    ***ehrlich gesagt habe ich zwei davon nicht mal ganz gelesen. Aber irgendwer denkt bestimmt „Boah, Moby Dick. Wollte ich immer schon mal lesen.“. Dieser Person wünsche ich dann schon mal viel Spaß und Kaffee.

    Tag 1060 – Packen und Schnacken.

    Ach, den Herrn Rabe mag ich ja schon auch sehr. Mit dem ergeben sich beim Kisten packen* solche Gespräche:

    „Wir sind aber schon so welche, die rumgehen und sich den Nachbarn vorstellen, oder?“

    „Ja, ich würd das ja so machen, dass man rumgeht und sagt „Hallo, wir sind die neuen Nachbarn, wir machen nächsten Samstag ein Barbecue, kommt alle!“.“

    „Dann müssen wir noch nen Gasgrill** kaufen.“

    „Es ist schlimm. Wir können sie sonst auch zum Fernsehen auf unserem 55“-OLED-Fernseher*** einladen. „Wir haben diesen Fernseher und deshalb konnten wir uns keinen Grill mehr leisten.“.“

    „Oder wir gehen hin und sagen „Wir sind die neuen Nachbarn, wir machen ein Barbecue, könnt ihr uns nen Grill leihen?“.“

    ___

    Auto-Lobhudelei: nur kurz und nur etwas panisch geworden weil noch so viel zu tun ist.

    ___

    *Es ergeben sich auch andere Gespräche, wie „Wieso fängst du eigentlich ausgerechnet mit meinen Sachen an, während ich Fußball gucke?“ – „Ich hab nicht mit deinen Sachen angefangen. Ich hab oben angefangen und da standen halt deine Sachen.“ Nicht dass Sie denken, das wär hier alles immer nur harmonisch.

    **Wenn schon Reihenhaussiedlungsspießertraum, dann aber auch richtig.

    ***siehe auch *. Wie viel Konfliktpotenzial so ein *hust* absurd teurer und riesiger *hust* Fernseher bietet, man macht sich ja keine Vorstellung.

    Tag, äh, Dings, 1058 – What a day.

    Heute morgen hatten wir noch zwei Kinder in einem tollen Kindergarten, kein Haus und nur ein richtiges Einkommen.

    Jetzt haben wir null Kinder in diesem Kindergarten und auch überhaupt nur noch ein KiTa-Kind, ein Haus in Eidsvoll und 2 richtige Einkommen ab nächstem Monat.

    Ja.

    Ich bin jetzt so fertig, ich könnte im Stehen einschlafen, das war aber auch alles sehr aufregend heute. Ich weiß jetzt, was passiert, wenn man mit seinem Gebot nicht die Erwartung der Verkäuferin erfüllt – dann zaubert der Makler erst nen zweiten Bieter aus dem Hut und dann lehnt die Verkäuferin das aber auch ab, was man dann drauflegt und das ist dann alles ein nervtötendes hin und her und am Ende „einigt“ man sich auf den veranschlagtem Preis. Und ich sage das mal so: hätte ich gewusst, dass es keine ernsthaften weiteren Interessenten gibt, hätte ich gar nicht erst so wenig geboten. Aber ich dachte wirklich, ich müsste mir Raum nach oben lassen. Hätte ich gleich den veranschlagten Preis geboten, hätte ich jetzt wohl 10-100 graue Haare weniger. Aber was zählt, ist dass wir’s jetzt haben. Es ist unser Haus und am 1.8. ziehen wir ein.

    Dass am Nachmittag dann der Finanzmann anrief, am Telefon nochmal so eine Art Mini-Interview mit mir führte und damit abschloss, dass er Dienstag zu einem Treffen mit dem Chipsmann einen Arbeitsvertragsentwurf mitnehmen wird, um den mit dem Chipsmann durchzugehen und dann mit zu schicken – ja, das war dann auch schon kaum noch aufregend.

    Jetzt hoffe ich, dass ich mich noch lange genug wachhalten kann, um mit Herrn Rabe ein sehr großes und sehr sehr verdientes Glas Champagner zu trinken.

    ___

    Auto-Lobhudelei: das Telefonat mit dem Finanzmann lief nach den 482 Telefonaten mit dem Makler heute so geschmeidig, ich erkannte mich selbst kaum wieder. Wie positiv und optimistisch ich „ergibt noch viel zu tun“ ausdrücken kann.

    ___

    Ach ja, die Auflösung: https://youtu.be/nQdwBRJoMR8

    Tag 1057 – #WmDedgT im Juli ‘18.

    Heute ist ja der 5. Juli und wie an jedem 5. fragt Frau Brüllen: Was machst Du eigentlich so den ganzen Tag?

    Ich bin heute 6 Stunden lang Zug gefahren um 2 Häuser anzusehen. Aber von vorn.

    Um sechs klingelte der Wecker, da war ich aber schon wach. Nach nicht mal 5 Stunden Schlaf ratterte das Unterbewusstsein mich aus dem Schlaf. Ganz toll, so kann man bestimmt voll gut wichtige Entscheidungen treffen. Aber tjanun, ich stand also auf, kam aber nicht weit, weil Pippi am Nölen war. Aus dem Bett gefallen, Hunger, Durst. Alles schlimm, keine Frage, aber in meiner Nervosität kann ich nicht gut haben, wenn ein Kleinkind permanent an mir klebt und herumgetragen werden will, das nervt mich dann alles doch sehr. Herr Rabe übernahm sie aber irgendwann ins Bett zurück, sodass ich duschen konnte. Kaffee trinkend machte ich mich fertig und zog sommerliche Sachen an. Immerhin waren selbst für Trondheim 22 Grad angekündigt. Hibbelig nutzte ich die letzten 5 Minuten vor Abmarsch zum Wäsche aufhängen, gab allen schlafenden (Pippi) und wachen (Michel) Kindern und Herrn Rabe noch einen Kuss und ging dann los. Mit leichter Übelkeit (aufregend!!!) und so früh, dass auf dem Weg die Zeit noch reichte, im Supermarkt ein paar Reisesnacks einzukaufen und am Bahnhof einen Kaffee zu holen. Um 08:14 Uhr saß ich im Zug, um 08:18 fuhr der Zug los.

    Die nächsten 4,5 Stunden verbrachte ich damit, mich mit dem Schreiben einer Bewerbung* von der Nervosität und dann mit Lesen vom nicht funktionierenden Internet abzulenken. Zwischenzeitlich schrieb ich dem Chipsmann, ob es möglich wäre, im Laufe des Tages das OK des Finanzmenschen einzuholen, weil HERRGOTT ICH KAUFE VIELLEICHT EIN HAUS DA IN EINEM KAFF! Mit ein bisschen Verspätung kamen wir in Lillehammer an, ich stieg aus, holte mir einen Kaffee und stieg in den nächsten Zug. Für weitere 1,75 Stunden. Ich kam nicht zum Arbeiten, denn ich bekam von einer KiTa eine Platzzusage, dann vom Chipsmann die Aussage, der Geschäftsführer habe sein OK gegeben und der rede heute Abend mit dem Finanzmenschen** und dann hatte Herr Rabe auch noch gute Neuigkeiten von seinem Job*** und wir tauschten das alles über Telefon kurz aus. Dann telefonierte ich noch mit meiner Mutter und schwups, war der Zug in Eidsvoll und ich musste aussteigen.

    Eidsvoll also. Das ist jetzt nicht direkt Oslo, eher so gar nicht, aber ein klassischer Pendlerort. Riesiger Parkplatz am Bahnhof, von da gehen 3-4 Züge pro Stunde Richtung Oslo (und zurück) und die sind dann in 35 Minuten in Oslo S. Da ist mancher Ort, der wesentlich näher an Oslo liegt, schlechter angebunden. Zur Chipsfabrik bräuchte ich mit dem Auto auch etwa 35 Minuten und die KiTa läge auf dem Weg. Allerdings läge die KiTa in der Nachbarkommune, weil in Eidsvoll alle (!) Kindergärten voll sind. Tjanun, ich war einigermaßen drauf gefasst. Ich hoffe nur, dass Randstundenbetreuung für Michel kein Drama würde, weil dann hätten wir echt ein Problem. Aber das löst sich dann auch, ganz sicher.

    Jedenfalls ist Eidsvoll wirklich hübsch. Hübscher als das Dorf von letzter Woche.

    Ich ging grob in Richtung der zwei Häuser und suchte mir ein Café. Und weil ich langsam irre werde eh so gute Laune hatte, sprang ich direkt mal über zwei Schatten: Ich machte einer wildfremden Frau ein Kompliment wegen ihres wirklich superschönen Kleides und dann quetschte ich die Cafébesitzerin und ein paar Locals über Eidsvoll als Wohnort aus. Fazit: da ist es natürlich super zu leben (was hatte ich erwartet****?). Dann machte ich mich auf den Weg zum ersten Haus.

    Es war ein sehr warmer Weg. Geradezu unangenehm Wirklich warm. Und er führte durch lauter Baustellen, in denen neue Reihenhäuser entstehen, da dachte ich schon, oha, das erklärt, weshalb die Häuser so günstig sind, wenn man die nächsten 10 Jahre inmitten von Baustellen wohnt. Aber dann ging es in ein Wäldchen:

    Und auf der anderen Seite vom Wäldchen sind keine Baustellen, sondern ein ziemlich fertiges Wohngebiet:

    Ja, aber war halt warm und so kam ich schwitzend wie ein Affe an Haus Nr. 1 an, außerdem 15 Minuten zu früh. Vor dem Haus saß ein Mann im Schatten unterm Carport. Und guckte ganz verwirrt, als ich mich vorstellte und meinte, ich hätte doch für 17 Uhr eine Besichtigung abgemacht. Er wusste da nichts von und ich dachte schon „OHA!“, aber als er ins Haus rief, ob das richtig sei, dass um 17:00 Uhr eine Besichtigung geplant sei und eine Frauenstimme mit „Ja, äh, nur kleinen Moment noch!“ antwortete, entspannte ich mich kurz fast und ließ mich einigermaßen dankbar auf den angebotenen Stuhl plumpsen. Nach 5 Minuten kam die Besitzerin des Hauses heraus und begrüßte mich und dann guckte ich das Haus an. Dieses Mal machte ich ca. 6000 Fotos (ohne Weitwinkel!!!) und auch Videos. Und wie soll ich sagen? Ich bin jetzt ein bisschen verliebt. Ich möchte dieses Haus haben. Mit meinem Klemmbrett iPad, auf dem ich den Prospekt gespeichert und Notizen mit Fragen gemacht hatte, machte ich wohl einen ziemlich gut vorbereiteten Eindruck auf die Besitzerin und als ich auf die Frage „Ist die Finanzierung schon klar?“ mit „Ja.“ antworten konnte, war sie glaube ich froher als ich. Ich bekam auf alle meine Fragen zufriedenstellende Antworten. Ich habe den Wärmetauscher angeschaut, die Dunstabzugshaube angeschaut, den Backofen gestreichelt angeschaut, habe gefragt, was denn „Balkon hat leichten Wartungsbedarf“ heißen soll*****, habe einszweidrei Lagerräume inspiziert und war einfach mit allem höchst zufrieden. Es ist schon ein schickes Haus mit einer vernünftigen Raumaufteilung. Am liebsten wäre ich direkt eingezogen und ich glaube, die Besitzerin und ihr Partner hätten mich am liebsten direkt adoptiert, jedenfalls tranken wir dann noch einen Kaffee und sehr viel Wasser zusammen und als ich sagte, ich ginge jetzt noch zu einer zweiten Besichtigung, boten sie mir an, mich danach zum Bahnhof zurückzubringen, damit ich nicht wieder durch die Hitze wandern müsste. Jaja. So war das.

    Aussicht. Bebauungsplan sagt: da wird nix gebaut.

    Trotzdem musste ich irgendwann doch aufbrechen und das andere Haus 150 Meter weiter die Straße runter anschauen. Das war dann auch ok, aber gegen das erste anzustinken war halt dann auch schon schwer. Es stimmten dann auch einfach ein paar kleinere Dinge nicht so richtig für mich, wenig Lagerplatz, generell irgendwie komisch aufgeteilt und deshalb gefühlt wenig Platz, Lagerraum verschlossen und der Makler fand den Schlüssel nicht… Sowas halt. Aber auch hier machte ich natürlich 6000 4500 Bilder und Videos. Herr Rabe fand vorher nämlich dieses Haus eigentlich besser. Hier blieb ich nicht so lange, stellte aber alle meine Fragen (und bekam vom Makler Wischi-Waschi-Antworten wie „Ich glaube, in einem der kleineren Schlafzimmer bleibt der Schrank drin, aber ich weiß nicht in welchem.“) und schaute alles gründlich an. Ich muss ja sagen: es muss schrecklich sein, in einem Haus zu wohnen, an dem draußen ein „zu verkaufen“-Schild hängt, das muss ja zu jedem Zeitpunkt aussehen wie aus dem Katalog. Eieiei. Erklärt aber den Vollgeräumtheitszustand der Garage:

    Tatsächlich nahm ich danach das Angebot des zum-Bahnhof-Gebrachtwerdens an. Ich sag ja, ich werde bekloppt springe über meine Schatten. In Haus Nr. 1 sahen sich zum Teil dieselben Menschen grad um, die ich in Haus Nr. 2 grade getroffen hatte. Im Auto sprach ich mit dem Partner der Besitzerin von Haus Nr. 1 über das gewünschte Übergabedatum, das von beiden Seiten aus auf dem letzten Juli-Wochenende liegt und, ach, könnte ich doch nur diese blöde Gebotsrunde umgehen. Denn mir wäre das Haus auch mehr als den veranschlagten Preis wert, hoffen wir mal, den anderen nicht. Weil schön wäre es natürlich schon, sich nicht allzu hoch treiben zu lassen.

    Vom Bahnhof aus schrieb ich Herrn Rabe mein Resümee der zwei Häuser, vom Zug aus lud ich die Bilder und Videos in die Cloud. Ich schickte die Anzeige zu Haus Nr. 1 meiner Mutter (die gleich Feuer und Flamme war) und telefonierte kurz mit Herrn Rabe und den Kindern. Michel sagt, wir sollen das kaufen. Genau genommen: „Das kannst du ja einkaufen Mama.“ Weil es einen Garten hat. Äh ja, ich… werd’s versuchen, ne?

    Ich ging durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen und suchte mir ein ruhiges Plätzchen in Terminal C um meine Oma anzurufen. Ich hoffe, ich habe ihr jetzt klargemacht, dass ich eventuell MORGEN dieses Haus kaufe und dann in zwei Wochen das Eigenkapital, bei dem sie uns unterstützen möchte, auf meinem norwegischen Konto haben muss. Nicht in drei, vier Monaten vielleicht. Zwei Wochen. Uff.

    Auf dem Weg zum Gate telefonierte ich nochmal mit Herrn Rabe, der inzwischen die Kinder ins Bett verfrachtet hatte und entweder vertraut er meinem Urteil wirklich so sehr oder er merkte einfach meine Begeisterung, aber am Ende sagte er: „Wir bieten da morgen drauf.“

    Dann Flugzeug, Bloggen, Flugbus******, weiter bloggen, versuchen, das Gedankenkarussell******* zu bremsen, alles wird gut. Morgen kaufe ich dieses Haus.********

    ___

    Auto-Lobhudelei: siehe oben. Ich war heute sehr erwachsen.

    ___

    *Damit höre ich erst auf, wenn ich den Vertrag vom Chipsmann hab. Vielleicht höre ich auch einfach erstmal nicht damit auf. Zur Sicherheit.

    **Ich weiß doch auch nicht, weshalb das immer mehr Leute werden.

    ***Sieht so aus, als würde Herr Rabe doch nicht einfach nur von mir mitgeschleift, sondern könnte den Umzug zur beruflichen Entwicklung auch gut nutzen.

    ****Ich bin ja immer ehrlich. Wenn mich wer im Café in Trondheim fragte, wie Trondheim denn so zum Leben sei, würde ich vermutlich mit „Lauf, Forest, Lauf!“ Antworten.

    *****Muss geölt werden, Geländer eventuell lackiert.

    ******Trondheim empfängt mich mit den üblichen 12 Grad und Nieselregen und einer unüblichen Tunnelsperrung, die den Flugbus zwingt, über die Berge und an den sieben Zwergen vorbei zu fahren. Achtja. I will dance when I walk away.

    *******Noch keine News vom Chipsmann.

    ********Ein abgewandeltes Filmzitat. Wer hat’s erkannt?