Tag 166 – Schlittenfahren für Anfänger und Fortgeschrittene

Wir sind heute zum See gefahren, also zu einem der drölfzig Seen hier in der Nähe, die Wahl fiel auf den mit dem Schlittenhügel. Außerdem kommt man da gut hin, man muss nämlich nur mit der Trikk bis zum Ende fahren und dann ist man da. 

Leider war das Wetter ziemlich bescheiden, es regnete ein bisschen aber wir zogen trotzdem los in der Hoffnung, dass es auf dem Berg etwas weniger regnen und dafür vielleicht schneien würde. Dann mussten wir doch tatsächlich 10 Minuten auf einen Bus in die Stadt warten und danach auch noch zur Trikk hasten. Was passiert, wenn man das Kind hetzt? Genau. Es wird immer langsamer. Witzig, dass ausgerechnet Herr Rabe, der mitunter sehr ähnliche Tendenzen hat, das scheinbar nicht weiß (ab jetzt dann schon). Nun ja, wir erwischten die Trikk. Nur um drei Minuten später für 15 Minuten in selbiger herumzusitzen und einem Rudel aufgescheuchter Autofahrer beim verzweifelten Versuch zuzuschauen, ihr Auto mit Achsbruch von den Schienen zu bekommen. Für das Kind natürlich ein unerwartetes Highlight, denn die Automenschen (da saßen echt mindestens sechs Leute drin, war aber auch ein LandRover) versuchten zunächst, das abgefallene (?) Rad wieder dranzubekommen. Das Kind meint ja eh immer, Autos gehen bevorzugt an den Rädern kaputt, deshalb war das für ihn nur logisch. Die Automenschen scheiterten allerdings schon am Aufbocken des Autos und im Endeffekt musste so ein norwegisches-ADAC-Äquivalent-Heini kommen und die Anweisung geben, das Auto doch einfach auf den drei verbliebenen Reifen etwas beiseite zu rollen. 

Irgendwann waren wir dann aber doch am See, es regnete auch hier, aber wir und ca. 150 andere Menschen ließen uns davon nicht beeindrucken. Das Kind wollte direkt den großen Hügel runter, Herr Rabe meinte, das geht schon, ließ sich aber durch den Anblick einiger Eltern, die mitsamt ihren Kindern und Rodelgeräten sehr schnell und unsanft im Schnee landeten eines besseren belehren. Ich suchte den Idiotenhügel, fand aber keinen. Herr Rabe handelte derweil das Kind auf den halben großen Hügel runter. Nun gut, wissend, wie das enden würde, stellte ich mich schon mal unten hin (ich habe es geschafft, dem Mann zu vertrauen, dass er sicher nicht mal auf die Idee kommen würde, sich mit dem Baby in der Trage auf den Schlitten zu setzen), der Mann wies das Kind ein und ab ging die Post. Der Schlitten hat einen Lenker. Das Kind kann aber nicht lenken und lenkte direkt scharf nach rechts, sodass es quer über die gesamte Rodelbahn schoss. Dabei wurde es immer schneller und sein Gesichtsausdruck immer panischer, bis es nach ein paar Sekunden schließlich kopfüber im Schnee landete. Der Schreck war natürlich groß, aber nach Pusten, Trösten und „Ganz schnell eflogt, Mama, Schlitten runter fallt!“ war es dann schnell wieder gut. Inzwischen hatte ich auch sowas wie einen Idiotenhügel entdeckt: an einer Stelle übten norwegische Eltern mit ihren (Klein-)Kindern das Hügelhochklettern mit Langlaufskiern. Norweger werden wirklich mit Skiern an den Füßen geboren und verstehen auch nicht, wieso andernorts so viel Abfahrt gemacht wird. Langlauf ist das einzig wahre, halbwegs ok ist noch Skispringen. Aber das nur am Rande. 

Den Idiotenhügel traute sich das Kind zuerst nicht alleine runter, also quetschte ich mich zum Kind auf den Schlitten und wir rodelten gaaaaanz laaaaangsam den Hügel runter. Dabei schafften wir es, niemanden umzufahren und auch nicht umzufallen. Das Kind hatte sein Vertrauen in den Schlitten, die Technik und seine Rodelfähigkeiten dann auch zurück und Herr Rabe hatte eine wenig benutzte Strecke entdeckt, die vom Steilheitsgrad her ein Mittelding zwischen dem Großen und dem superkleinen Hügel war. Da rodelte das Kind dann ein paar mal alleine und ein paar mal mit mir runter und es hat super Spaß gemacht, also mir zumindest, dem Kind glaube ich auch. 

Danach sind wir dann ziemlich nass nach Hause gefahren, haben Kekse in der Trikk gegessen (in der Trikk sah es aus wie in einem Skierwald) und auf dem Weg noch ein David Bowie-Plakat bewundert:

Kind: „Mama, der Mann hat Esicht annemalt!“

Ich: „Ja, das stimmt. Der hat sich immer gerne das Gesicht angemalt.“

Kind: „Sieht schön aus!“

Ich: „Ja, das fand der sicher auch schön.“

Kind: „Augen auch zu, auch annemalt.“

Ich: „Der hat die Augen bestimmt zu, damit man noch besser sieht, wie schön der sich angemalt hat.“

Kind: „Aber nich vergessen abwaschen, rausgeht. Geht weg sonst.“

Das hat er sich also gemerkt. Wenn man raus geht, muss man die Schminke vorher abmachen, weil die sonst im Regen oder Schnee abgehen könnte. Hoffentlich wusste David Bowie das auch. 

Tag 162 – und es schneit, und schneit, und schneit…

Es hört sozusagen gar nicht mehr auf. Genau genommen hat es heute für die zweimal kurz aufgehört, die ich aus Häusern gegangen bin, aus denen ich theoretisch Schirme hätte mitnehmen können, dies aber nicht tat, weil es ja aufgehört hatte. Beide Male schneite es nach zwei Minuten wieder wie verrückt. Mir ist das ja egal, dem Baby aber nicht, denn das mit dem Kinderwagen hat sich bei dem Wetter auch erledigt, da bräuchte ich eher ne Planierraupe. Also sitzt das Baby in der Trage unter der Jackenerweiterung, das ist schön warm, aber gegen oben reinfallende Schneeflocken hilft das auch nicht. Also Gemecker oder ich mache oben die Jackenerweiterung drüber, aber dann hab ich echt Angst, dass zu wenig Luft reinkommt. Morgen nehme ich nen Schirm mit. Aber wenigstens hab ich ein paar Fotos gemacht (auf dem Weg zum Kindergarten um das Kind abzuholen, wir haben heute morgen wegen Migräneanfall getauscht).


Das ist der Park mit der Kirche quasi direkt vor unserem Haus. Weiter in den Park rein kam ich nicht, der Schnee ging mir ca. bis Mitte der Oberschenkel.

Diebstahlsicherung norwegische Art.

Auf dem Weg vom Kindergarten nach Hause (mit dem neuen Schlitten) wollte das Kind dann natürlich unbedingt auf den Spielplatz und da Schlitten fahren. Aber wie gesagt, Schnee, Mitte Oberschenkel, das Kind geht mir bis zur Hüfte, das war alles etwas schwierig.


Herr Rabe ist dann noch mit dem Kind losgezogen und ordentlich Schlitten gefahren, während das Baby und ich zu Hause Milchreis kochten. Und am Wochenende fahren wir zum See und fahren Schlitten und vielleicht probieren wir auch unsere neuen (Kind und ich) bzw. alten (Herr Rabe) Schlittschuhe aus. Das wird fein.

Tag 121 – Julegrøt

Wir waren heute beim besten Freund (sofern man das bei Dreijährigen sagen kann) des Kindes Julegrøt essen. Das ist Milchreis mit einer Mandel drin, wer die findet bekommt eine Überraschung. Bei Erwachsenen wäre das Schnaps gewesen. Bei Kindern eher nicht. Zufällig *hier riiieeesiges Augenzwinkern vorstellen* waren zwei Mandeln im Milchreis, und beide (!!!) waren in den zuvor für die Kinder bereitgestellten Tellern. Verrückt, nicht wahr? So ein Zufall. 

Jedenfalls hatte ich eine Vorahnung, dass es möglicherweise zu einem Geschenkeaustausch kommen könnte und habe in Windeseile heute Mittag eine Mütze genäht. Und eingepackt*. Und ein Kärtchen geschrieben. Und das alles, während das Baby wach war! Aber dafür können die Jungs beim nächsten Mal die Bude im mützenmäßigen Partnerlook auseinandernehmen. 

Ich bin jetzt reif fürs Bett. 

*und danach hab ich dann dran gedacht, das man ja auch mal ein Foto hätte machen können. Nun gut. Roter Jersey mit blauen Sternen, zum Wenden. Müssen Sie sich jetzt eben vorstellen. 

Tag 120 – Lagerkoller

Ich war heute fast den ganzen Tag draußen und trotzdem hat mein Körper nullkommagarkein Vitamin D produziert. Das Baby und ich sind direkt vom Kindergarten zum Weihnachtsshoppen aufgebrochen. Da regnete es. Als wir beim ersten Laden ankamen, regnete es immer noch. Im Laden regnete es natürlich nicht, dafür wurde mir wieder schmerzlich bewusst, was für furchtbare Babymädchenkleidung es gibt. Und was für ungeheure Mengen an Geld man für diese ausgesuchten Scheußlichkeiten ausgeben kann. Nach tausend Stunden langem Herumgesuche fand ich ein paar gefütterte Lederpuschen, das Baby hat ja immer kalte Füße und außerdem traf ich fast genau den Betrag des Gutscheins, den ich für den Laden hatte und muss da jetzt nie wieder hin, hurra. Als ich rauskam regnete es immer noch. Die Lichtstimmung war so Ca. Bei halb vier, dabei war es 12. Nächster Laden. Einen orange-rot geringelten Anzug gefunden, Preis ok. Kasse kaputt, Kartenzahlung geht nicht. Wieder raus, Geld holen. Es regnet. In Strömen. Anzug bezahlt, nächster Laden. Magnetbuchstaben für das Kind erstanden, Baby wurde wach und hatte Hunger (verständlicherweise). Auf ins Kaffee. Durch den Regen. Kaffee zu voll, kein Platz mehr frei. Ok, dann ein anderes Kaffee. Das ist in einem Hotel, in dem ich mal eine der furchtbarsten Nächte meines Lebens verbracht habe. Also 4 Stunden davon. Aber der Kaffee ist gut da. Ich trank meinen Kaffee, das Baby trank Milch, dann brauchte es eine frische Windel, und dann wieder raus. Halb zwei, nur noch Nieselregen, aber dafür quasi dunkel. Zum Bastelladen. Der hat nicht, was ich will, und das was er hat ist komplett überteuert. Um zwei Uhr raus aus dem Bastelladen. 

Es regnete nur ein bisschen, aber mal ehrlich, so kann man doch nicht leben, wenn es den ganzen Tag über eigentlich nicht hell wird? Das ist doch komplett zum Kotzen. Grummelig zu Fuß nach Hause, auf dem Weg aus Frust ein ganz ganz ganz tolles Kleid für das Baby gekauft und Fisch für 15€, 6 Wiener Würstchen (Bio) für 6 €, plus Gedöns fürs Abendessen, für die Weihnachtsfeiern und Milch (Liter 2€, nicht Bio) eingekauft. Inzwischen 15 Uhr und Nacht. Und wieder Regen. Bio-Eier in allen Supermärkten, in denen ich war (3) ausverkauft. Andere Eier kaufe ich nicht, nienieniemals. Um halb vier war ich wieder zu Hause, kalt und nass. Das Baby hatte natürlich wieder Hunger und hörte nur auf zu Futtern, um die Windel bis kurz vorm Überlaufen zu füllen (und überhaupt: wieso laufen denn die Kack* Windeln dauernd aus im Moment??? Orrrr…). Dazu Kopfschmerzen und eine gereizte Blase von zu viel Kaffee und zu wenig anderer Flüssigkeitszufuhr. Bett musste ich auch noch abziehen, weil ich letztens ner Freundin erzählt habe, dass das Kind schon lange nicht mehr ins Bett gepullert hat. Seit ich das ausgesprochen habe (ich Idiot. Ich lerns auch nie), hat das Kind JEDE Nacht ins Bett gepullert. In UNSER Bett. Und die Waschmaschine schafft es nicht, den Matratzenschoner trocken zu schleudern, das gibt ne Unwucht, wenn der nass ist. Also braucht das blöde Ding ewig im Trockner. Da kann man schon mal etwas angepisst* sein. 

Das Essen war sehr lecker. Und das Baby wollte gerne Kartoffel probieren. Durfte es auch. Fand es auch lecker. Zutzelte sich ein zu großes Stück ab, bekam es in den falschen Hals und kotzte mir sehr viel Milch mit etwas Kartoffel auf die Hose. 

Ich geh jetzt schlafen und freue mich auf Urlaub und Sonnenlicht. 

* im wahrsten Sinne des Wortes 

Tag 103 – Deutschland!

Das Kind hat eine zutiefst verstörende Angewohnheit. Bzw. hatte, jetzt macht es das nur noch um uns zu ärgern oder zum Lachen zu bringen, ich bin da nicht so sicher, was dahinter steckt.
Es begann so etwa im Mai, da konnte ein ganz normales Gespräch beim Abendbrot ungefähr so aussehen:

Herr Rabe: „…und dann haben wir beim Norwegischkurs über Kinderbücher gesprochen und ich hab erzählt, dass wir zu Hause auch Den Lille Larven Aldrimett…“
Kind: *wirft blitzschnell ein ohne vom Teller aufzusehen* „Deutschland!“

oder auch

Ich: „Das Kind hat ein neues Wort gelernt: Hestebæsj.“
Kind: „Deutschland!“

oder auch

Herr Rabe: „… und da musste ich erstmal überlegen, was das denn jetzt auf norwegisch…“
Kind: „Deutschland!“

(Das erinnerte uns beide an die Folge „Schottys Kampf“ aus der großartigen Serie „Der Tatortreiniger“. Da gibt es nämlich einen strunzdoofen Neonazi namens Bombe, der dauernd wie ein Stoßgebet „Deutschland!“ vor sich hin murmelt. Leider finde ich grad keinen Ausschnitt bei YouTube. Gucken Sie einfach die ganze Folge, lohnt sich!) 

Man sollte dazu vielleicht sagen (Ich hoffe nicht, dass man das muss!) dass wir wirklich nullkommagarnix von Deutschtümelei halten. Ich finde das norwegische mit-Flaggen-Gewedel befremdlich und Ansammlungen von deutschen Flaggen lösen bei mir spontanen Würgereiz aus. Allenfalls haben wir einen sehr begrenzten Lokalpatriotismus vorzuweisen, der sich hauptsächlich in der reflexhaften Verteidigung unserer Heimatstadt und in der festen Überzeugung, dass Dr. Oetker den besten Tütenpudding macht, äußert. Aber Deutschland? Neenee. Nee. Überhaupt kein Land. Norwegen auch nicht. Punkt.

Dementsprechend fanden wir das touretteartige Ausrufen von „Deutschland!“ auch reichlich verwirrend und leicht abstoßend. In der Öffentlichkeit unfassbar peinlich. Man stelle sich vor, wir sind irgendwo, bestellen Kaffee, und das Kind blökt plötzlich los: „DEUTSCHLAND!“. Ein Loch tue sich bitte in der Erde auf und verschlucke mich umgehend!

Nach mehreren Wochen hatten wir endlich den Zusammenhang verstanden: Das Kind konnte noch nicht unterscheiden zwischen dem Land Deutschland (da wo Oma wohnt und alle anderen auch…) und der Sprache Deutsch. Es wollte mit seinem Zwischenruf nur ausdrücken, dass es jetzt verstanden hatte, dass Norwegisch* und Deutsch unterschiedliche Sprachen sind, die je nach Kontext gesprochen werden, aber über die wir auch oft sprechen. Puhhh.

Und so machten wir uns an die mühselige Aufgabe, dem Kind den Unterschied zwischen einem Land und einer Sprache zu verklickern. Und dass wir es gutheißen würden, wenn es das „Deutschland!“-Rufen auf zu Hause beschränken könnte.

 

*“Neu-e-isch“, nur falls Sie sich fragen.

Tag 57 – Hurra for deg!

Ich verspüre einen gewissen Druck beim Verfassen des heutigen Eintrags, nachdem mir die gute @Kleckerwingeln hier ein paar neue Leute hingespült hat. Hrmhrm. Ich reiße mich mal zusammen und bin ganz natürlich. *hüstel* *fummelt sich im Gesicht rum* *macht hektische Gesten*


Das Kind hat ja bald Geburtstag und ich bin total euphorisch am Vorbereiten. Gestern hab ich ja schon essentielles Zubehör besorgt, heute folgte der nächste Streich: Inhalt für die Goodiebags und was zum Anziehen für mich. Ich hab nämlich nix zum Anziehen!!!Einself! Es kommen nämlich einige Leute, die ich noch nie vorher gesehen hab (Eltern von Kindern aus dem Kindergarten), und ich stille ja, will aber nicht unbedingt gleich allen meine Brüste unter die Nase halten. Sich mal eben zurückziehen wird aber wohl auch schwer werden. Und praktischerweise hat da grad so ein neuer Laden aufgemacht mit Schwangerschafts- und Stillkleidung, die nicht nach Stillkleidung aussieht. Halleluja. Noch schlimmer, als Unbekannten meine Brüste präsentieren finde ich nämlich wenn jeder auf der Straße erkennen kann, wie ich mein Baby ernähre. Nun ja, ich war also in diesem Laden und die Sachen sind so toll, ich hätte alles aus dem Laden kaufen können. Allerdings hätte ich dann erst eine Bank überfallen müssen. Nach langem Hin und Her und nachdem ich ungefähr den ganzen Laden anprobiert hatte (die Verkäuferinnen haben sogar das Baby herumgeschoben in der Zeit!) hab ich mich dann für ein Kleid und einen Pulli entschieden. Ich kann mich also auf dem Geburtstag zwischendurch umziehen und zwei hinreißende Auftritte auf der Showtreppe hinlegen. Ich habe also ein Backup, falls mich das Baby eine Minute vor Anpfiff vollkotzt oder ich in den Schokoladenkuchen falle oder so. Und was ich Weihnachten anhaben werde, weiß ich auch schon. Allerdings muss ich da erst noch drauf sparen. Wie lange kann man eigentlich von Nudeln ohne alles leben, ohne Mangelerscheinungen zu bekommen?

Als weitere Vorbereitung habe ich dann zu Hause begonnen, das norwegische Geburtstagslied auswendig zu lernen. Die Norweger haben nämlich eine Entsprechung zu „Wie schön, dass du geboren bist“, also ein Geburtstagslied mit mehreren Strophen von denen alle nur die erste können. Und ich find das Lied super. Ich finde auch „Wie schön, dass du geboren bist“ gut, aber das werden die Norweger wohl nicht kennen, während „Hurra for deg“ alle kennen, singen können und zum Teil sogar mittanzen. Was ich meine, kann man sich hier ansehen (alle Strophen und mit Tanz und ich fresse nen Besen, wenn diese Menschen nicht Grundschullehrer sind) oder etwas schöner gesungen von diesen jungen Männern, die sich grundlos durch ihre hübschen Gesichter streicheln. Die Melodie ist auch sehr eingängig, ich neige ja ohnehin und zu meinem Leidwesen sehr zu Ohrwürmern und so summe ich schon den ganzen Tag herum, aber der Text ist nicht so ganz ohne. Wir reden hier von einem Text, den jeder Erstklässler in Norwegen beherrscht und ich tue mich schwer damit, wenigstens die erste Strophe mitsingen zu können*. Das muss diese Stilldemenz sein, von der alle reden. Gut, dass das Kind sowieso viel lieber will, dass wir „Zum Geburtstag viel Glück“ singen. Da bin ich textsicher.

Hurra for deg som fyller ditt år!
Ja, deg vil vi gratulere!
Alle i ring omkring deg vi står,
og se, nå vil vi marsjere.
Bukke, nikke, neie, snu oss omkring,
danse for deg med hopp og sprett og spring.
Ønske deg av hjerte alle gode ting!
Og si meg så, hva vil du mere?

Gratulere!

(Übersetzung:
Ein Hoch auf Dich, der du Geburtstag hast!
Ja, Dir wollen wir gratulieren!
Wir stehen alle in einem Kreis um dich,
und sieh, nun wollen wir marschieren.
Verbeugen, nicken, biegen, uns herumdrehen,
tanzen für Dich mit Hopsern und Sprüngen und Rennen.
Wünschen Dir von Herzen alle guten Dinge!
Und sag mir doch, was willst du mehr?

Herzlichen Glückwunsch!)

* Es wäre natürlich ziemlich nerdy-streberhaft witzig, wenn wir hinterher die einzigen wären, die alle drei Strophen können. Hähä. Hä. Aber wir wollen mal nicht übertreiben.

Tag 52

Heute war wirklich nichts los hier, außer dass ich wegen eines ausgefallenen Lunchdates viel Zeit hatte und endlich ein paar überfällige Anrufe erledigt hab. So wird denn jetzt Montag auch endlich (!!!) der Klempner kommen und unsere Dusche fertig machen, hat ja auch nur sieben Monate gedauert. Außerdem schickt das alte Gesundheitszentrum die Unterlagen vom Kind an das neue Gesundheitszentrum. Damit der alte Hausarzt die Unterlagen an den neuen Hausarzt schicken darf, muss ich ein Formular ausfüllen und beim nächsten Besuch mitbringen. Ich muss aber eh übernächste Woche wieder zum Blut abnehmen da hin, da kann ich das dann abgeben. Dann gab es eine einigermaßen absurde Situation mit zwei Zahnarztpraxen und dem neuen Gesundheitszentrum. Weil das Kind ja drei wird, muss es nämlich zum Zahnarzt und der ist dann hoffentlich super super nett und macht, dass das Kind keine Angst vorm Zahnarzt bekommt. Oma hat schlimm Angst vorm Zahnarzt, Mama gar nicht, ich sag mal so, keine Angst haben ist auch für die Zahngesundheit besser. Aber egal, jedenfalls hatte mir das Gesundheitszentrum beim letzten mal als ich da war gesagt, ich solle Zahnarzt A anrufen und einen Termin für das Kind ausmachen.

Tante: Zahnarztpraxis A, sie sprechen mit schrwblbr, was kann ich für Sie tun?
Ich: Hallo, ähh, ich wollte nur wissen, ob Sie für mich zuständig sind, wir sind beim Gesundheitszentrum X.
Tante: Ahh, ähh, weiß ich nicht, ich frag mal grad.
Im Hintergrund: Uopolos galopolos helsestasjonuopolos? – Ähh oupolos galopolos blurblblurbladetannklinikkopolos!
Tante: Nee, da müssen Sie bei Zahnarztpraxis B anrufen, die ist für sie zuständig.

Anruf bei Zahnarzt B.
Tante: Zahnarztpraxis B, abliglugl am Apparat?
Ich: Ja, guten Tag, mein Kind wird bald drei und wir sind aber umgezogen und haben das Gesundheitszentrum gewechselt und ich weiß nicht, wer jetzt für uns zuständig ist.
Tante: Ja, hmm, Geburtsdatum?
Ich: 11.10.2012
Tante: Name?
Ich: Das Kind.
Tante: Wollen wir mal sehen… Ja, hmm, sie haben vorher daundda gewohnt und jetzt wohnen sie wo?
Ich: Straßenname Hausnummer.
Tante: Nein, da sind wir nicht zuständig. Das ist Zahnarztpraxis A.
Ich: Aber da hab ich grad angerufen und die wussten von nichts!
Tante: Ja, da kann ich nichts machen, das geht nach Straße und sie sind hier bei uns falsch, tut mir leid.
Ich: Ja hmm, ok, kann man nichts machen.

Anruf beim Gesundheitszentrum X (vielleicht hab ich ja auch was falsch verstanden).
Tante: Gesundheitszentrum?
Ich: Ja, hallo, ähh, Sie hatten beim letzten Mal gesagt, ich soll Zahnarztpraxis A anrufen und einen Termin für mein Kind ausmachen, aber die haben jetzt gesagt, ich soll Zahnarzt B anrufen aber B sagt, ich soll A anrufen und jetzt weiß ich auch nicht.
Tante: Ja, hmm, Geburtsdatum?
Ich: 11.10.2012
Tante: Name?
Ich: Das Kind.
Tante: Wollen wir mal sehen… Ja, hmm, sie haben vorher daundda gewohnt und jetzt wohnen sie wo?
Ich: Straßenname Hausnummer.*
Tante: Ahhh, ja, nee, da ist das tatsächlich Zahnarzt A, der ist für Sie zuständig, das geht nämlich nach Straße weil wir mit einem anderen Gesundheitszentrum zusammengelegt worden sind und die Zahnärzte sind aber die selben geblieben.
Ich: Ah ja. Ok. Vielen Dank.

Anruf bei Zahnarztpraxis A. Leicht abgenervt.
Tante: Zahnarztpraxis A, schubldiblubl am Apparat?
Ich: Ja, hallo, ich hatte eben schon mal angerufen, wegen dem Kind und da sagten Sie ich soll bei Zahnarzt B anrufen, aber der ist nicht zuständig wir wohnen nämlich…
Tante: Ähh, da haben sie bestimmt mit meiner Kollegin gesprochen…
Im Hintergrund: Uopolos nervigetrullauopolos? – *schluffschluffschluff*
Tante2: Jaaa?
Ich: Ja, äh, also ich hatte vorhin schonmal angerufen und ich bin jetzt ganz sicher, dass sie für uns zuständig sind, wir wohnen nämlich daundda!
Tante2: Ja, hmm, Geburtsdatum?
Ich: 11.10.2012!
Tante2: Name?
Ich: Das. Kind!
Tante2: Wollen wir mal sehen… Ja, hmm, sie haben vorher daundda gewohnt und jetzt wohnen sie wo?
Ich: Straßenname Hausnummer!
Tante2: Ja, das stimmt, da sind wir zuständig, aber wir haben noch keinen einberufen von den Dreijährigen, wollen Sie trotzdem schon mal einen Termin haben?
Ich: *denkt: nee, ich ruf aus Spaß bei drölfzig Leuten an, ist eigentlich total egal, ich hab nur sonst nix zu tun* Ja, das wäre gut.
Tante2: Wie wärs denn mit morgen, 10:30 Uhr?
Ich: Äh, was? Morgen? Nee, morgen ähhhh da hab ich, nee, das geht nicht.
Tante2: Wie wärs am 14. um 14:20 Uhr?
Ich: Ja, das klingt besser.
Tante2: Dann kriegen Sie ne Terminbestätigung per SMS einen Tag und eine Stunde vorher.
Ich: Super!

Hoffentlich sagt der Zahnarzt, dass das Kind mal aufhören soll mit dem Schnuller. Es nimmt den zwar nur noch nachts, aber vielleicht hat der Arzt da mehr Autorität als die blöden Eltern…

*Völlig absurd, das abzufragen, es ist ja nicht so als gäbe es hier Datenschutz! Ist doch eh alles registriert! Gnaaa, norwegische Bürokratie.

Tag 47 – Tran

Seit etwas über einer Woche bekommt das Baby jetzt Tran. Das ist das, was man in Deutschland unter Lebertran aus Erzählungen der Elterngeneration kennt. Es wird inzwischen nicht mehr aus Walleber hergestellt, sondern aus Kabeljau, aber im Prinzip ist es reines Fischöl. Reich an Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D. Davon sollen Erwachsene und Kinder ab einem halben Jahr einen Esslöffel nehmen, kleinere Babys etwas weniger. Wenn man das nicht macht, verkümmert das kleine Babygehirn und alle springen aus dem Fenster wegen des langen Winters, zumindest wird das von der norwegischen Ernährungsgesellschaft so propagiert. Eigentlich soll man damit schon anfangen wenn das Baby vier Wochen alt ist, aber weil ich persönlich Tran ziemlich eklig finde, hab ich das wegprokrastiniert. Als mich jedoch die Schwester beim Gesundheitscheck dran erinnerte, dachte ich mir so, ach, schaden kanns ja nicht…

Also probierte ich es zuerst mit einem kleinen Plastiklöffel und „tut mir Leid, Baby, aber da musst du jetzt durch“-Gesicht und als das Baby Hunger hatte, damit es gleich mit Milch nachspülen konnte. Das war ungefähr so falsch wie nur möglich, das Baby fing an zu schreien, Tran landete auf seinen und meinen Klamotten und nur wenig in seinem Mund. Und wohin danach mit dem Löffel? Also Tran auch auf dem Tisch. Eine Katastrophe eigentlich. Vor allem, weil der Fischgeruch auch beim Waschen nicht aus der Kleidung zu bekommen ist*. E-kel-er-re-gend! Und dabei mag ich Fisch eigentlich! Aber ich will nicht, dass mein Baby so riecht!
Nachdem ich google gefragt habe, wie man Tran ins Baby bekommt, machen wir jetzt folgendes, und es funktioniert halbwegs:

  • Einen Moment abpassen, in dem das Baby satt und wach und zufrieden ist.
  • Baby nackt ausziehen (falls doch was daneben geht) und auf den Wickeltisch verfrachten.
  • Tran in einer kleinen Spritze aufziehen (ohne Nadel natürlich!) und in den Händen aufwärmen.
  • In kleinen Häppchen (ca. 0,5 mL) dem Baby zwischen Lippe/Wange und Kauleiste spritzen, möglichst weit nach hinten.
  • Falls das Baby was ausspuckt, sofort abwischen.
  • Warten, bis das Baby das runter geschluckt hat, dann das nächste Häppchen.
  • Als Abschluss unbedingt alle Hautpartien an die Tran gekommen ist, mit einem Babyöl-Läppchen nachwischen und mit einem trockenen Läppchen die Reste entfernen. Die Haut stinkt sonst nach Fisch und zwar so ziemlich für immer.
  • Positiv bleiben. Lächeln, sich mit dem Baby unterhalten. Lügen, dass das ja sooo lecker sei, finde ich persönlich nicht gut, aber man kann ja anders mit dem Baby reden, ich sage so Sachen wie „Das fühlt sich lustig an im Mund, ne? Das schmeckt ganz anders als Milch! Das ist total gesund!“
  • Selber Tran nehmen und ein gutes Vorbild sein finde ich schwer, vor allem das mit dem positiv sein dabei. Ich nehme Tran, aber ich halte mir dabei die Nase zu und spüle mit sehr viel von irgendwas mit Geschmack nach. Das ist wohl kein adäquates Vorbild-Verhalten. (Als ich schwanger war gings gar nicht. Einen Esslöffel Öl schlucken, wenn man schon von Joghurt würgen muss. Görgs.) Herr Rabe nimmt Vitamin D als Kautabletten.

Das große Kind weigert sich standhaft, irgendwas zu nehmen, was Medizin sein könnte, seit es mal Antibiotika nehmen musste. Dafür isst es gerne Tran-Fische. Da hat irgendein Perversling sich überlegt, Tran mit Gelatine und unfassbar viel den Fischgeschmack übertünchendem Aroma und Süßstoff und Farbstoff in kleine Fische zu gießen, so ein bisschen wie Weingummi. Das ist des Kindes Highlight** nach dem Kindergarten, wenn es einen Fisch essen darf. Und schon alleine, damit ich wenigstens ein Kind habe, das den Tran (von mir aus mit Nase zuhalten) ohne zusätzliche Chemiescheiße nimmt, zieh ich das beim Baby jetzt durch und hoffe, dass es eine positive Einstellung zu dem Ganzen bekommt. Und nebenbei frage ich mich gerade, wieso ich beim Kind am Anfang skeptisch gegenüber den (kostenlosen!) Vitamin-D-Tabletten war. Denn schlimmer gehts immer. Es hätte Tran sein können.

*Beim zweiten Mal Waschen gehts raus, wenn man die Flecken mit Gallseife vorbehandelt. Nur so als Tipp.

** Highlight 2: Fluortablette, wenns abends ordentlich Zähne geputzt hat. Also, gelassen hat. Die mit Tuttifrutti-Geschmack.

Tag 25

Ein neuer Tag beginnt bekanntlich erst nach einer längeren Schlafepisode. Dementsprechend gilt das hier noch für gestern.

Der Bericht fällt auch kurz aus, da komplett fertig.

Muttisport Part II, Kondition. Trainerin schwanger. Keine Pippi diesmal. Mona. Wir hüpften auf Bällen. Interessant war das und anstrengend auch, aber nicht so doll anstrengend dass ich denke, joaaa, das hat nen Trainingseffekt. Naja, sehen wir mal wies weitergeht. Singen mussten wir auch, das Lied ist sehr norwegisch. Übersetzt geht es so:

Lauf im Wald, Lauf im Wald, Hacke Holz, Hacke Holz, Frier an den Füßen, Frier an den Füßen, Lauf lauf zur Mama heim.

Hmm ja.

Dann haben wir Freunde mit kleinem Baby besucht. Also, noch kleiner als unseres. Das war sehr nett, obwohl ich das Baby zweimal und mich einmal vorher umziehen musste wegen Babyverschmutzter Klamotten. Und sich das Baby dann auch noch bei den Freunden durchpillerte. Also mit geliehenen Klamotten nochmal umgezogen. Aber der Besuch war schön.

Dann zu Hause alles vorbereiten für den Besuch, der in diesen Minuten eintrudelt. Das ging so mäßig, weil das Baby am laufenden Band gebrüllt hat. Sogar im Tragetuch. Aber es hat irgendwie doch geklappt. Jetzt möchte ich aber gerne 8 Stunden am Stück durchschlafen, was nicht passieren wird.

Ach so: Marmelade kann anbrennen. Heute getestet. Ist nicht zu empfehlen.

Tag 11

Eigentlich möchte ich seit Tagen über das schlechte Gewissen schreiben, das ich gegenüber dem großen Kind habe, seit das Baby da ist. Darüber, dass es nichts damit zu tun hat was ich dachte was mir ein schlechtes Gewissen machen würde. Allerdings ist das irgendwie noch so unausgereifter Gedankenquark, da muss erstmal Ordnung rein, dann kann ich drüber schreiben.

Heute war wieder schönes Wetter, langsam gewöhne ich mich dran und langsam wird es auch etwas peinlich, dass ich im Wechsel die selben zwei identischen (!) Hosen trage, weil ich dachte für die ein, zwei Tage lohne es sich nicht, die Sommersachen vom Schrank zu holen. Jetzt lohnt es sich aber wirklich nicht mehr, der Sommer soll wohl spätestens Ende nächster Woche vorbei sein und der Schrank ist sehr hoch und die Leiter wackelig. Obwohl sicher auch Herr Rabe auf die Leiter steigen würde, bäte ich ihn darum. Aber egal. Es lohnt nicht mehr und ich hab ja die zwei Hosen. So.
Wegen des schönen Wetters bin ich nach meinem Mittagessen mit der netten Kollegin (wir wollen das jetzt jede Woche machen, dann gibts für sie mal was warmes und für mich überhaupt was zum Mittag) zu Fuß fast bis nach Hause gegangen, am Fluss entlang. Wenn gutes Wetter ist, ist die Stadt hier fast kitschig schön und spazieren gehen finde ich eh gut, das Baby und ich brauchen ja auch frische Luft und coffee to go macht so auch viel mehr Sinn. Am Fluss liegt der Dom und am anderen Ufer gibt es eine Promenade, die dann direkt in die Altstadt übergeht mit putzigen kleinen bunten Holzhäuschen, in denen sehr reiche Menschen wohnen, den Wohnungspreisen nach zu Urteilen jedenfalls. Überall sonnten sich Menschen, das Semester hat auch gerade angefangen, deshalb hatte ca. die Hälfte der Menschen Alibi-Bücher mit schlau klingenden Titeln neben sich liegen, während sie ihren post-Urlaubs-Blick über den Fluss schweifen ließen. Kurzum: es war super schön und ich im ca. 5. Himmel, bis ich in den Bus stieg (für den letzten Kilometer bergauf war ich dann doch zu faul und die Strecke ist dann auch nicht mehr so schön). Da wurde ich sofort von einer älteren Dame angepampt weil ich den Kinderwagen ja doch bitteschön andersrum hinstellen könnte, so würde sie ja da gar nicht durchpassen. Dass der Kinderwagen egal in welcher relativen Ausrichtung zum ihm umgebenden Raum immer gleich groß ist, schien ihr nicht bewusst zu sein. Auch dass ich mir fast den Fuß abbrach bei dem Versuch in der anderen Position die Bremse erst fest- und zwei Stationen später wieder aufzubekommen interessierte sie offenkundig nicht. Mein bissiges freundliches „Ha det!“ zum Abschied wurde konsequent ignoriert. Nach der Busfahrt hatte ich mich von meiner guten Laune erholt und ging lieber schnell nach Hause und ließ mich vom Baby vollspucken.

Der Rest des Tages war wie immer. Kind abholen, Eis, Spielplatz, Wäsche, Essen, mehr Wäsche, im Garten rumgehangen. Unsere Nachbarn haben im Garten eine Hängematte aufgehängt, das ist sehr nett von ihnen. Findet auch das Kind. Das Kind begrüßt auch dass es im Brunnen im Park wieder Wasser gibt (wieso wird das überhaupt dauernd abgelassen und dann wieder befüllt?) und feierte das heute indem es sich nackt auszog und reinsprang. Wir sind die Weirdos, deren Kinder nackt im Brunnen sitzen, während sie selbst mit Babykotze auf dem T-Shirt ihre Augenringe zählen. Und haste gesehn? Die Frau hat immer die gleiche Hose an.