Tag 1285 – Das Ende der Konsequenz.

Michel ist nicht so vorsichtig mit seinen Sachen, wie ich mir das wünschen würde. Genau genommen kriegt er alles ziemlich schnell kaputt, nicht mit Absicht aber aus totaler Unachtsamkeit und nicht-Mitdenken. Ich habe mich damit abgefunden, dass, seit er drei war, keine Sachen mehr an Pippi weitergegeben werden können, weil eigentlich alles, was Michel ab diesem Alter besessen und benutzt hat, danach ein Fall für die Tonne war. Zerkaute Jackenkrägen, durchgeschubberte Hosen, großgeprokelte Löcher, lauter einzelne Handschuhe. Bei manchen Sachen kann ich damit seufzend leben, bei (Winter-)Schuhen und Draußenkleidung knirsche ich aber schon recht vernehmlich mit den Zähnen und wenn ich sehe, wie es zu bestimmten Abnutzungserscheinungen kommt, kriege ich ganz schlimmes Augenzucken und nach der dritten „pass auf, du trittst schon wieder vorne die Schuhspitze kaputt“ habe ich die Ansage gemacht, dass ich diesen Winter jedenfalls nicht ein zweites Paar neue Winterstiefel kaufen werde* und wenn die Schuhspitze dann kaputt ist und er nasse und/oder kalte Zehen kriegt, sei das halt sein Problem.

Heute brachte ich Michel zum Hort und als wir ankamen und er seine Schuhe auszog, waren seine Socken von unten nass. Die Schuhe sahen trocken aus, was mich dann doch verwunderte, erst dachte ich, er sei im Flur in eine Pfütze getreten. Aber nein. Die Schuhe sind beeindruckend hinüber. Wirklich nicht mehr verantwortbar, das Kind damit rumlaufen zu lassen, Konsequenz hin oder her. Zumal ich bezweifle, dass Unachtsamkeit allein das schafft:

Die Schuhspitzen hat er selbst runtergerockt, aber…

Kein Wunder dass da nix mehr dicht ist.

Also machten die recht fitte Pippi und ich heute einen spontanen Ausflug ins Einkaufscenter, wo wir im Saisonschlussverkauf reduzierte Winterstiefel kauften, Marke und Synthetik, in der Hoffnung, dass die länger halten. Plus neue Gummistiefel für Michel, weil die alten, das merkte ich, als ich ihm die als heutigen Ersatz für die Winterstiefel brachte, mit Größe 28 gar nicht mehr passen können. Plus Winterstiefel in den wahrscheinlichsten nächsten-Winter-Größen für beide Kinder und eine Winterjacke in der nächsten Größe für Michel. Den Rest des Monats gibts hier Knäckebrot.

Auf dem Hin- und Rückweg durch unfassbar tristen Nebel und graubraune Schneematschlandschaften gefahren. Fast möchte ich hoffen, dass noch nicht Frühling wird, auch runtergesetzt waren Winterstiefel und Gummistiefel zu teuer um sie nie anzuziehen. Obwohl, dann kann Pippi sie auftragen. Vielleicht doch ganz schön mit Frühling.

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*wären sie in der Zwischenzeit zu klein geworden, wäre das ja noch mal eine andere Sache

Tag 1284 – Ein paar lose Enden.

Discovery. Die neue Staffel kriegt mich nicht ganz so wie die erste. Mal sehen, ob das noch wird. Spezifische Kritikpunkte (mit verklausulierten aber schon halt Spoilern):

  • Die zuletzt ausgestrahlte Folge war mir zu schnulzig
  • Die davor auch
  • Die davor war komplett absurd
  • Figuren kommen und verschwinden erklärungslos (die neue Technikerin, eine Figur, so nerdy und eigen, dass man sie so wunderbar ins Team integrieren könnte, aber sie ist halt mal sehr präsent da und dann komplett weg. Ist die Schauspielerin zwischendrin in den Urlaub gefahren? Haben die Drehbuchautor*Innen nicht miteinander geredet? Sowas ist doch Käse.)
  • „Security Consultant“. Und diese ganze Weltraum-Rowdy-Truppe.
  • Das enorme Plothole „das Mycelium wird uns sofort angreifen, wir haben nur eine Stunde, danach sind wir alle tot und das Schiff aufgelöst!“, wie es gestopft wurde „ach ja, äh, wenn wir hier durch rein gehen, ist es eigentlich safe!“, plus dass der Dings da angeblich monatelang überlebt haben soll, wo doch Kontakt zum Myzel ihn direkt hätte auflösen müssen. Aber klar, er hat sich ja mit Rinde bedeckt. Natürlich.

So. Weiterhin mag ich die verschiedenen Frauenfiguren. Vor allem Philippa Georgiou, selbst in dieser Weltraum-Rowdy-Truppe.

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Die Hort-Sache. Tja, neulich redete ich mit dem Hort-Chef und das lief wie erwartet schlecht. Er konnte mir keine Hoffnung machen, dass sich zeitnah irgendwas an der Qualität der Betreuung ändert. Des Weiteren verwies er an die Lokalpolitiker, auch für die Möglichkeit, nur den Morgen-Hort zu nutzen und dafür nicht 2000 Kronen im Monat zu zahlen, diese Möglichkeit ist nämlich nicht existent und das kommt halt „von oben“, machste nix, Pech gehabt. Nachdem die Nachbardamen aber gesagt haben, dass sie ihre Kinder ab dem Sommer auch im Sport-Hort anmelden werden und wir die Morgenstunden dann schon irgendwie abgedeckt bekämen, haben wir Michel nun kurzentschlossen doch beim Sport-Hort angemeldet, ab 1.4.* und drei Tage die Woche. Gleichzeitig reduzieren wir den normalen Hort auf 50%, entsprechend 15 Stunden pro Woche, nämlich jeden Tag eine Stunde morgens plus zwei Nachmittage. Diese Lösung kostet uns etwa 1000 Kronen pro Monat mehr, das kriegen wir hin. Und ab 1.8. dann eben nur noch Sport-Hort, 5 Tage die Woche und die Morgenstunden teilen wir uns unter sechs Erwachsenen auf, das muss ja irgendwie gehen. Spannend wird dann noch, wie wir es mit einem Auto lösen, vier Kinder und zwei Erwachsene zu verteilen. Aber auch das wird hinhauen. Hab ich jetzt beschlossen.

(Mit der Lokalpolitik werde ich trotzdem noch mal reden. Die müssten ja auch ein Interesse dran haben, dass Kinder wenigstens einen kleinen Teil der Betreuung nutzen und Eltern dafür bezahlen. Aber man muss vielleicht noch mal sehr deutlich sagen, dass 2000 Kronen für ~20 Stunden tatsächlich genutzte Betreuung pro Monat einfach nicht drin sind, die Alternative zu einem sinnvolleren Tarif ist also halt dass meins und andere Kinder gar nicht mehr angemeldet sind, das bedeutet weniger Geld für die Kommune und wegen weniger angemeldeten Kindern weniger Personal für die restlichen Kinder im Hort.)

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Die Milben kamen letzte Woche, es waren tagsüber -8 Grad, ich nehme an, sie waren alle tot gefroren. Ich habe keine einzige lebende Milbe gesehen, aber vielleicht sind die ja auch ganz klein, wer weiß. Jedenfalls flogen heute wieder ganz viele Erdmücken hier rum und ich habe dann wieder die Erde getauscht und die restlichen toten Milben drin verteilt. Ich hab so die Schnauze voll von diesen kack Mücken. Und die Schnecken glaube ich auch, sobald fliegende Mücken (und nicht nur Larven in der Erde) da sind, werden sie inaktiv. Die Mücken sind aber auch dumm wie Mücken halt und fliegen den Schnecken gegen die Augen und kriechen vielleicht auch in die Atemlöcher, da würde ich mich als Schnecke auch eingraben und nicht mehr rauskommen.

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Pippi ist wieder fiebrig und hat geschwollene Lymphknoten am Hals, sonst aber nichts. Ich bete zu allen höheren Mächten, an die ich nicht glaube, dass das nicht heißt, dass die Mandelentfernung das PFAPA nicht besiegt hat. Ebenfalls bete ich, dass mir das in der Probezeit nicht irgendwie angekreidet wird.

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Das Regal habe ich, nachdem es letzte Woche endlich die richtigen Dübel bekommen hat, heute eingeräumt. Es stehen nun hauptsächlich Bücher drin, weil wir kaum Dekogegenstände haben, die ich mir heute noch in mein Wohnzimmer stellen würde. Das sind halt alles Dinge, die wir mit Anfang 20 angeschafft haben, als wir zusammenzogen, zum Teil waren die auch schon in unseren KinderZimmern vorhanden, aus denen wir damals auszogen. Ingesamt seit langem nicht mehr mein Geschmack. Habe dann lange drüber nachgedacht, was denn mein Deko-Geschmack sein könnte und naja, vielleicht sind Bücher halt auch eine ausreichende Deko. Mir fiel jedenfalls nichts ein, dass ich mir ins Regal stellen würde. Ich hatte neulich schon das Problem mit Bildern an der Wand: mein Geschmack ist da eigen, es muss was sein, das ich mir gut angucken kann, aber das meine Aufmerksamkeit nicht komplett frisst. Schon manche Landschaftsbilder waren mir da zu viel, alles mit Menschen drauf eh, Tiere, hmm, Wellen, Sinnsprüche, Ballettschuhe und so weiter genauso wenig wie TigerLöweElefantenPanther oder chomglänzende Retro-Motorräder. Wenn die Bilderrahmen für die schon längst angekommenen Plakate mit Abbildungen von blauen Blumen auch da sind, zeige ich Ihnen mal die und Sie sagen mir dann, was die Dekogegenständliche Entsprechung zu blauen Blumen ist, ja?

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Mit dem Mantel habe ich immer noch nicht weiter gemacht. Nachdem ich gestern unvorsichtiger Weise gesagt habe, ich möchte gern am Wochenende nähen, musste ich heute für und mit Michel einen Lemming nähen. Danach Hausarbeit, Regal, Erde, krankes Kind, Zack, Tag um.

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*das war möglicherweise verfrüht, weil ich „1 Monat Kündigungsfrist“ so interpretiert habe, dass ich jetzt zum Ende des nächsten Monats kündigen kann. Aber dann hieß es plötzlich „Änderung wirksam ab 2 Monate, beginnend am 1. des Monats nach der Änderung“. Aber da war’s mir dann zu schade um die Nerven, echt mal, sind dann auch nur noch mal 1000 Kronen mehr für den einen Monat, da rege ich mich nun nicht drüber auf.

Tag 1282 – Logisch!

Herr Rabe sagt, diese ganze Mycelium-Sache bei Discovery sei voll unlogisch. Ich sage, Warp ist mindestens genauso unlogisch. So.

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Die Kinder gingen natürlich heute als Hasen! Pippi Mit aufgemalter Hasen-Nase, Schnurrhaaren und Hasenzähnen, Michel mit im Hort selbst gebastelter Maske, beide mit gestern gekauften grauen Outfits und gestern gebauten Puschelschwänzen. Kinder glücklich, alle glücklich.

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Müde, müde, müde. Und Frühlingsneid.

Tag 1281 – Aktives Weghören.

Schon so spät und heute morgen kam ich schon nicht aus dem Bett, deshalb hier nur ein kurzer Abriss des Treffens der Anteilseigner des Öko-Bauernhofs. Das läuft ja so: man kauft sich sozusagen in den Bauernhof ein und bezahlt einen Beitrag. Davon werden Saatgut, Setzlinge, Schweinefutter, Legehennen und bäuerliche Arbeitskraft bezahlt. (Und mehr, aber das ist ja jetzt egal.) Hühner legen im Prizip das ganze Jahr über Eier, in unserem Fall sind die Hühner aber noch zu jung und werden erst ab Mitte März Eier legen, deshalb geht das Eierjahr da erst los. Dann fährt man alle paar Wochen hin und holt einen Stapel Eier. Das Erntejahr beginnt ca. Ende Mai bis Mitte Juni, das kommt alles sehr drauf an, wann es taut und wann es wie viel regnet. Dann fährt man alle zwei Wochen hin und erntet, was man essen möchte. Oder man bezahlt etwas mehr, dann kriegt man es auch geliefert (übrigens möglicherweise sogar bis nach Oslo, zwinker zwinker Zaunpfahl-wedel Stichwort Ferkelgucken!) aber ich finde die Vorstellung alle zwei Wochen für ne Stunde in einem Acker rumzugraben, um den ich mich die restlichen 13 Tage nicht kümmern muss, ja sehr verlockend. Nun denn, also ich finde die Idee wirklich gut, vor allem die Eiersache, die Hühner da haben es super und weil wir sonst Bio-Eier aus dem Supermarkt kaufen und nicht die billigsten der billigen, kommen wir mit dem Eieranteil sogar deutlich günstiger weg. Soweit so gut.

Aber.

Wie immer:

Die Leute.

Hurz.

Muss sowas immer seltsame Gestalten anziehen, die dann erzählen, von normalem Gemüse bekäme man Immunschwäche und die mit einer Schamanin Kochkurse zu ganzheitlicher Ernährung anbieten, oder welche die Heilkräuter zur Selbstmedikation im Wald sammeln wollen? Muss dann Dreiviertelbullshit* verbreitet werden, wie dass bei konventioneller Landwirtschaft die zu großen, zu kleinen oder zu hässlichen Möhren massenhaft weggeworfen würden? Denken echt Leute, im Babybrei oder im Schweinefutter wären die hübschen Bundmöhren und Onkel H*pp persönlich mache bei jedem das Gummi ab? (Polly Oliver hat da auch schon mal was zu geschrieben, aber ich finde es nicht, war es bei Twitter? Hmm. UPDATE: Es war gar nicht Frollein Polly, sondern hier. Aber das macht ja nichts, Frollein Polly sagt trotzdem dauernd kluge Dinge!)

Da muss ich dann schon recht aktiv weghören. Ich will es mir ja nicht von Tag 1 an mit meinen Mit-Bäuerinnen verscherzen.

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Kostüme sind fertig.

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*Ich wollte Halbwahrheit schreiben, aber das ist ja viel zu nett. Dreiviertelbullshit und nicht kompletter Bullshit auch nur, weil sie damit ja recht haben, dass das komische Gemüse nicht mit Plastikfolie versehen im Supermarktregal liegt. Obwohl, auch wieder nicht, weil im Tiefkühlregal oder im Fertigessenregal kann man das bestimmt auch sehr gut antreffen.

Tag 1280 – Aber Trondheim ist doch so schön!

Das hier muss ich Ihnen gleich erzählen, bevor ich heute Abend wieder zu müde für alles bin (und Karnevalskostüme basteln muss, aber das ist eine andere Geschichte).

Am Bahnhof in Oslo wartete ich auf einen wie immer verspäteten Zug, als mir jemand zunickte, so wie man halt jemandem zunickt, den man kennt, von dem man aber zu weit entfernt steht, um Hallo sagen zu können. Es war der K. aus Trondheim, einer der Bioinformatiker aus der Gruppe, in der ich vier Jahre herumgedoktert habe.

„Ach, hi!“, sagte ich.

„Hallo.“, sagte K.

„Was machst du denn hier?“

„Ich war bei einem Meeting. Und jetzt fliege ich weiter nach Bergen.“

„Oh, da hast du aber echt Pech, dass das hier einer der vollsten Züge des Tages ist, Pendlerstrecke, Rush Hour…“, sagte ich, während der Zug einfuhr.

„Hmmhmm.“, sagte der K. und wir stiegen ein.

Der Zug war wirklich sehr voll und wir standen unangenehm nah, aneinander, an anderen Leuten, alles nicht schön. Pendlerstrecke, Rush Hour.

Die Sekunden verstrichen, dann die Minuten. K. sagte absolut gar nichts.

„Und? Irgendwas neues aus Trondheim?“, fragte ich, als ich das Schweigen nicht mehr aushielt.

„Nö, eigentlich… nicht.“

„Ich hab mitgekriegt, der Ex-Chef ist auf Sabbatical in den USA?“

„Ja? Ach.“

Und dann schwiegen wir uns die restlichen 20! Minuten! Zugfahrt bis zum Flughafen an.

Meine Fresse, was bin ich froh, nicht mehr da zu wohnen, wo sowas eine völlig normale Begegnung zwischen Kollegen darstellt.

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Die Geschichte, wie ich beim Tippen fast meine Zughaltestelle verpasste, nur um dann am Bahnhof festzustellen, dass ich meinen Schlüsselbund mit Autoschlüssel dran zu Hause vergessen habe, wodurch ich natürlich keine Chance hatte, beide Kinder innerhalb 40 Minuten in 2,5 km voneinander entfernten Einrichtungen abzuholen, die erzähle ich dann morgen. Ach nee, Karnevalskostüme, Dorftreff, alles, gar keine Zeit. Kurzfassung: ich hatte keine Chance, Michel ist jetzt bei seinem Freund, der eine sehr hilfsbereite Mutter hat, Pippi und ich sind Bus gefahren, die Mama unseres Babysitters hat fast einen Herzinfarkt bekommen, als sie meinen (verpassten) Anruf auf dem Handy sah, weil sie dachte, sie hätten vergessen, die Kinder abzuholen, aber alles ist gut. Ich weiß jetzt sogar den Code für unseren Schlüsselsafe.

Tag 1279 – #12von12 im Februar ’19.

Es ist schon wieder der 12. und das heißt, wir machen alle brav 12 Bilder von unserem Tag und lassen unsere Sammlungen wiederum von Caro von Draußen nur Kännchen sammeln.

Auf geht es also. Der Wecker klingelt um 05:15, wie immer. Hurts. Aber es hilft ja nix. 45 Minuten später bin ich gewaschen, gecremt, geföhnt und bekleidet und das Frühstück ist fertig.

Kaffee für groß, Grøt für klein. #1von12 von #12von12

Es folgt: Gesicht bemalen samt Quatsch.

Heute vielleicht mal ein ganz dezenter Haarschmuck? #2von12 von #12von12

Dann hole ich Pippi aus dem Bett, ich versuche es auch bei Michel, aber der hat in seinem Bett durchgeschlafen und ich kriege keinen schlafenden Sechsjährigen aus dem Hochbett gehoben, ohne mir diverse Muskeln zu zerren und eventuell Wirbel zu brechen. Pippi frühstückt, mein Frühstück fällt Pippis Harndrang zum Opfer und wird auf „Banane im Zug“ eingedampft, wie immer und dann ist es auch schon Zeit zu gehen.

Tschüss, Pinzesse Fusselhaar! #3von12 von #12von12

immerhin ist es schon dabei, hell zu werden. Um 06:43 an der Bushaltestelle. Kalt ist es trotzdem.

Da! Licht! #Bushaltestellenfreuden #4von12 von #12von12

Dank einer Verspätung von einer Minute beim Zug bekomme ich noch den um 06:512. Der ist ziemlich voll und die Menschen sind ausgesucht missgestimmt, ich kapsle mich einfach ab und lese. ich Leider hab ich das Buch nun fast durch und fast hätte ich im Zug losgeheult, es war knapp. Ein sehr sehr gutes Buch, das gehen zu lassen mir schwer fällt. (Wie schön! Emotionen beim Lesen! Ich kann’s noch wieder!)

Bald aus. #mimimi #Unterleuten #5von12 von #12von12

07:40 betrete ich die Agentur, 5 Minuten später sitze ich mit ohne Winterboots und aber mit Kaffee am Rechner.

Hier müssen Sie leider draußen bleiben. #6von12 von #12von12

Dann Arbeit, Arbeit, Unterweisung, Arbeit, Arbeit, Arbeit, Mittag (kleiner Salat, weil) Zumba.

An meinen #Fahrstuhlselfie -skills muss ich noch arbeiten. Hier jedenfalls Post-Zumba das frisch geföhnte Schaf. #7von12 von #12von12

Bei mir habe ich noch nicht bemerkt, dass die Haare über Nacht von „Frisur ok“ auf „Geht gar nicht, ich hätte vor einer Woche beim Friseur gewesen sein müssen!“ anwachsen. Meine Haare wechseln von „geht noch aber müsste mal demnächst zum Friseur“ zu „Ach du scheiße, was ist das denn für ein seltsamer Pelz-Helm???“ exakt in dem Moment, in dem ich einen Friseurtermin abmache. Das war letzten Freitag und kommenden Samstag wird das Schaf geschoren.

Ich arbeite noch weiter und mache heute einen dicken Haken an den Punkt: interne Prozeduren (siehe [27 items lange Liste]) durchlesen. Done!

Dann fahre ich nach Hause, der Zug ist wieder verspätet, Tjanun. Ich muss bis zum Flughafen stehen, dann steigen endlich genug Leute aus, damit der Rest sitzen kann. Aber nur ganz kurz denn sogleich erschallt die Lautsprecherdurchsage „der Zug ist ab hier eingestellt, steigen Sie alle aus und nehmen Sie den nächsten Zug, der ist direkt hinter uns.“ Nun. Direkt ist in der Zugfahrwelt wohl eher ein dehnbarer Begriff, wir warten also alle erst. Und natürlich, als der Zug dann kommt, quetschen sich zwei normal volle Züge in einen und es wird so voll, dass ich mehr Gerüche und Telefonate um mich rum mitbekomme, als mir lieb ist. Ich drehe die Musik sehr viel lauter und das macht alles viel erträglicher für mich, Mitfahrende schauen seltsam aber mir ist das in dem Moment egal, ja, die spießige Frau im Angela-Merkel-Gedächtnis-Strickjäckchen frittiert ihre Ohren mit Punkrock, because fuck you, that’s why. So lässt sich selbst in vollen Zügen (muhahaha) das Leben genießen. Ich Google nebenher, wie alt Dexter Holland (der Sänger von The Offspring) ist (53) und finde dabei heraus, dass der erst 2017 seinen PhD in Molekularbiologie bekommen hat, da war „der hat nen Doktor in Molekularbiologie!“ vor 10, 15 Jahren also eine Urban Legend, die ich arglos weiter verbreitet habe und die nachträglich doch noch validiert wurde.

In Eidsvoll muss ich erst mal das Auto aus dem Schnee ausgraben. Das mit dem Schnee von oben hat sich meiner Meinung nach auch langsam etwas abgenutzt. Ja, Winter, ja, Schnee, Hurra, aber das heißt doch nicht, dass der pausenlos vom Himmel fallen muss! (Sie dürfen mit den Augen rollen, ich mache das auch, wenn Sie alle über ihre Sommerhitze stöhnen.)

Ich hab echt nichts gegen Schnee, einige meiner besten Freunde sind Schnee, aber… #8von12 von #12von12

Ich hole Pippi aus dem Kindergarten ab und es dauert alles, dann holen wir Michel ab und es dauert noch länger, dann müssen beide Kinder noch aufs Klo und zu Hause sind wir um 17:15, 25 Minuten vor Abfahrt zum Skitraining. Ach ja: im Hort sehe ich Lise und Lise ist das spargeligste Kind von allen spargeligen Erstklässlerkindern, wenn Lise durchs Turnen noch abnimmt, dann höchstens an den Ohrläppchen. Aber egal, wir sind zu Hause, die Kinder wollen Fernsehen, ich erlaube 15 Minuten unter der Bedingung, dass sie sich dabei umziehen. Die Zeit will ich nutzen, mich umzuziehen und Brote zu schmieren, damit Pippi nicht wieder hungrig beim Skiverein ankommt und dann nicht Skilaufen sondern Waffeln essen will. Das Brot hat allerdings Haare und so schmiere ich Knäckebrote. Das Umziehen vorm Fernseher klappt natürlich nicht und ich muss da noch nacharbeiten, dann die Kinder in ihre Anzüge stecken und schwupps, sind von den 25 Minuten 30 rum. Kleine Rauchwölkchen steigen schon über meinem Kopf auf. Dann bekommt Michel am Skiklub im Dunkeln hinterm Auto die Ski nicht an, Pippi schläft, Michel heult, weil er denkt, seine Gruppe sei schon weg, Pippi heult, weil ich sie geweckt habe und überhaupt ist alles noch verhältnismäßig schön.

Hier ein paar Stichworte zum Rest des Trainings:

  • „Ich will nicht Ski laufen!“
  • „Ich hab Hunger!“
  • „Ich WILL NICHT SKI LAUFEN, WÄHÄHÄÄÄÄ!“
  • „Ich hab Huuuuuuunger!“
    „Ich hab Durst!“
    „ICH HAB DUUUUHUHUHUHUUUUURST!“
    „Ich will Ski laufen!“
    „MICHEEEEEL! WÄHÄHÄHÄÄÄÄ!“
    „ICH WILL ZU PAPAAAAAAA!“

„K2 läuft begeistert Ski!“ (Abbildung ähnlich.) #9von12 von #12von12

Dann kommen die Kinder von draußen nach ihrem Training rein, Pippi macht genau so weiter und der Raum ist nun voller Menschen. Die reden. Laut. Alle durcheinander. Die Rauchwölkchen über meinem Kopf sind inzwischen eher Abgase eines mit Rohöl betankten Unimoks.

Irgendwann kriege ich die Kinder ins Auto und ich hab keins ausgesetzt, wo ist mein Orden.

Zu Hause geht es aber genau so weiter („Ich hab Huuuunger!“), meine Geduld ist halt auch begrenzt und ich sage irgendwann sehr laut Sachen über alleine ins Bett gehen und Schnauze voll und am Ende heulen wir alle drei, es ist echt super. Mit sehr viel Mühe bekomme ich uns alle so weit beruhigt, dass die Kinder ins Bett können. Ich wette mit mir selbst, dass ich auch einschlafe, kriege aber grad noch so die Kurve.

Sie schlafen endlich. Ächz. #10von12 von #12von12

Ich verkrümele mich, nach kurzem Sichten der nassen Skisachen, aufs Sofa zum Bloggen. Mir fallen dauernd die Augen zu und dabei klingeln die Ohren, der Nachmittag/Abend ist einfach zu viel gewesen.

Bei mir geht heute auch nicht mehr viel. Ächz, ächz. #11von12 von #12von12 #Wasseralldaylong

Ich lasse nun das Chaos Chaos sein, das Brot für die Brotdosen morgen ist eh noch nicht aufgetaut und überhaupt, Schlaf ist grad wichtiger. Also träumen Sie alle auch schön!

Gute Nacht, Peppa Wutz! #Diegehörthiernichthin #Eskönntmirnixegalersein #12von12 von #12von12

Tag 1278 – 4.29.

Heute gelernt: einen 4.29 kann man immer machen, wenn einem sonst nix einfällt.

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Michel erzählte heute morgen, seine Klassenkameradin, nennen wir sie mal frei erfunden Lise, könne Spagat. In jede Richtung. Erwachsene können nicht so gut Spagat, weil die Beine länger sind und dann ist der Abstand so groß. Er kann auch keinen Spagat. (Ich fügte an dieser Stelle an, dass ich auch mal Spagat konnte, auch als ich schon erwachsen war und er das auch nur üben müsste, dann könne er das auch irgendwann.) Aber die Lise, die kann das, die geht nämlich zum Turnen.

Und beim Turnen, ne Mama, da nimmt man auch ab.

Der Satz hat mich wütend und traurig und alles gleichzeitig gemacht und ich habe Michel dazu erst mal ein paar Takte gesagt, nämlich

  • Dass man Sport nicht macht um abzunehmen, sondern zu allererst mal weil’s Spaß macht und dann vielleicht irgendwann weil man davon fitter wird
  • Dicke Leute können viel Sport machen und sehr fit sein und sich pudelwohl fühlen
  • Schlanke Leute machen umgekehrt auch nicht alle Sport und sind vielleicht ganz und gar nicht fit oder gesund
  • Und überhaupt und ganz wichtig: SECHSJÄHRIGE SOLLTEN SICH ÜBERHAUPT NOCH KEINEN KOPF UMS ABNEHMEN MACHEN
  • Herrschaftszeiten. Das wird ein schöner nächster Elternabend. Da freue ich mich jetzt genauso drauf, wie auf den im Kindergarten, wo ich mal anmerken werde, dass Leuten, die beim Abliefern und Abholen vorm Kindergarten das Auto einfach laufen lassen, offenbar an der Zukunft ihrer Kinder nicht so viel gelegen ist, jedenfalls an keiner auf einem Planeten mit halbwegs in-Ordnung-em Klima.
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  • Heute zum ersten Mal im nicht-mehr-ganz-Dunkeln das Haus verlassen, um 07:03 wurde der Himmel im Osten schon blau. Auch im noch-nicht-ganz-Dunkeln nach Hause gekommen. Wäre nicht der Zug hoffnungslos verspätet gewesen (ich habe von Schreibtisch zu Couch 1 Stunde 50 Minuten gebraucht), wäre es noch heller gewesen und das tut dem Gemüt außerordentlich gut sage ich Ihnen. Das schafft keine Vitamin-D-Tablette, was länger werdende Tage mit mir machen. Noch 5 Wochen ca. und dann ist es endlich wieder länger hell als dunkel (und ja, der Tag der Tag-und-Nacht-Gleiche ist überall gleich, dieses Jahr am 20. März). Hach!
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  • Das mit dem total verspäteten Zug war aber doof, denn ich musste erst sehr lange warten, dann fuhr der Zug auf einem anderen Gleis, was ich aber erst raffte, als er auf dem anderen Gleis einfuhr und dann musste ich sehr schnell sprinten (was ich hasse und normalerweise tue ich mir würdeloses Rennen zum ÖPNV nicht an, aber ich hatte ja schon ewig gewartet) und dann war natürlich in Eidsvoll auch kein Bus zu kriegen und ich musste vom Bahnhof aus nach Hause laufen. Letzteres war noch am wenigsten schlimm, dachte ich erst, aber mein Uterus meinte dann ab der Hälfte des Wegs, er hätte nun genug und krampfte sich um die Spirale und das war dann sehr unangenehm. Zu Hause plumpste ich auch nur noch aufs Sofa und schlief recht bald bei Mickey Mouse ein.

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    Pippi kuschelte sich beim Fernsehen an mich und als ich wieder wach wurde konstatierte, ich sei sehr weich und würde gut riechen. Das ist doch mal ein schönes Kompliment.

    Tag 1277 – In den Pfützen schwimmt Benzin…

    Na, Ohrwurm? Sorry, es geht ja aber einfach nicht an, dass ich damit den Tag über alleine rumlaufe.

    Nachdem ich mit einer Freundin nämlich per WhatsApp über Nagellacke konferierte, hatte ich unbändige Lust, meine Fingernägel im Farbton Benzinpfütze zu lackieren. Und tadaa:

    Das ist Deborah Lippmann „Wicked Game“ auf Essie „Liquorice“. Wicked Game ist ein Lila-Grüner Duochrome, sprich, je nach Licht sehen meine Fingernägel nun Metallic-Lila oder Metallic-Grün aus und ich bin sehr begeistert. Hach, hach.

    Was war sonst noch? Wetter. Nachdem es seit Wochen durchgehend Minusgrade hatte und Wasser wenn überhaupt, in der letzten Woche aber massiv, gefroren vom Himmel kam, hat es gestern viel und heute ein wenig bei knapp über null Grad geregnet. Das heißt, man kann aus dem Schnee endlich mal was machen. Wenn man schon nicht Ski fahren kann… Zum Beispiel ein richtiges Iglu bauen.

    Das hat Herr Rabe mit den Kindern gemacht, ich war in der Zeit in der Küche mit Brot, Hefezopf und danach dann Abendessen (Reis mit Dal und Naan, hatten wir lange nicht und ich frage mich warum. Wahrscheinlich weil ich in der Schwangerschaft mit Pippi kein Curry und alles was in die Richtung ging mochte und wir seither generell wenig Curryartiges machen.) beschäftigt. Ganz in Ruhe. Das war auch mal sehr schön.

    Nicht so ganz schön: mein Handy erkannte irgendwann heute mein Gesicht nicht mehr, ich dachte, es könnte dann eine gute Idee sein, das Betriebssystemupdate, das seit Tagen nervt, zu machen. Blöd dabei: ich weiß meine PIN nicht. Die liegt, da sie nicht hier ist, höchstwahrscheinlich bei der Arbeit. Da liegt sie natürlich gut. Nicht. Meh. Aber immerhin wird mein Gesicht wieder erkannt.

    Tag 1276 – Füße hoch!

    Wochenende ist zum Wäsche waschen, Fingernägel lackieren und Füße hochlegen da. Ersteres und letzteres haben wir heute ausgiebig getan, war auch nötig. Pippi hielt auf mir einen langen Nachmittagsschlaf, was dazu führte, dass Herr Rabe dann bei der etwas ausufernden Einschlafbegleitung einschlief. Michel schaute während Pippis Mittagsschlaf eine norwegische Kindersendung, in der Teams aus drei Kindern gegen den Steampunk-Lord „Daidalos“ antreten müssen, der sie durch Labyrinthe schickt, in denen sie auf seine Erfindungen und Maschinen treffen, die allesamt nur ein Ziel haben: die Kinder mit grünem Schleim einzuspritzen. Das ist gar nicht mal schlecht gemacht oder so, aber es ist für mich wie 99% aller Kindermusik: ich fremdschäme mich furchtbar. Vermutlich, weil ich als Kind Sendungen wie „1, 2 oder 3?“ super gut fand und Rolf Zuckowski sich durch Dauerbeschallung in den Lebensjahren 5-10 für immer in meine Gehirnwindungen gebrannt hat. Wie gern wär ich so ein Kind im Fernsehen gewesen. Heute gucke ich sowas an und ich mag die Kinder nicht, gekünstelte Anspannung, Altklugheit, gekünstelter Triumph, schreckliche Team-Sprüche. Eine Mädchengruppe sprach offensichtlich abgesprochen dauernd im Chor. Im Chor! Leider war ich ja von Pippi ans Sofa gefesselt. Und Michel findet die Sendung ganz toll, es hält ihn nicht auf dem Sofa:

    Nach dem Essen erzählte mir Michel dann noch ganz viel in seiner Michel-Art, vieles hat er aus der Schule, manches denkt er sich dann selbst dazu und dann wird es sehr lustig. Zum Beispiel:

    „Mama? Haben wir im ganzen Körper Wasser?“

    „Ja, überall in unserem Körper ist Wasser.“

    „Auch IM Gehirn???“

    „Ja, im Gehirn auch.“

    „Aber warum denke ich dann nicht nur ‚Wasser, Wasser, Wasser‘?“

    oder auch

    „Es ist gut, dass wir eine Haut am Auge haben. Wenn sonst eine Fliege ins Auge fliegen würde, käme die direkt ins Gehirn rein und wenn man dann reden würde, würde man nur ‚Bssss Bssss‘ sagen.“

    Ebenfalls fiel mir heute auf, wie unsauber wir manche Worte aussprechen, nachdem Michel einen Zettel an seine Tür gehängt hatte, auf dem er um den Besuch seines Ladens und das Bezahlen in ONKLIE PENER bat. Das sollte wohl „ordentlige penger“ heißen, also „richtiges Geld“ (schlaues Kerlchen), aber genauso wie ENKLICH statt egentlig/eigentlich ist ordentlich auch bei mir so ein Wort, wo ich mir wohl mehr Mühe beim Aussprechen geben sollte. Note to self: ooantlicha attikulian.

    Pippi hat heute auf ihrem Telefon Videos geguckt. Komplett mit danach suchen, dann scrollen, dann anschalten und das Telefon quer auf den Tisch stellen, an eine Wasserflasche gelehnt. Pippis Telefon ist ein hellblaues Plastikteil aus den frühen 2000ern, mit Antenne und ohne Bildschirm, nicht mal einem angedeuteten, einzeiligen Display wie man es ja doch meist hatte, damals, als man mit Telefon noch nicht automatisch Handy meinte und das Attribut „schnurlos“ noch durchaus Sinn besaß. Für Pippi heißt Telefon Smartphone, damit kann man Fotos machen und Videos angucken, so.