Tag 1263 – Ausgeschlafen.

Herr Rabe hat mich heute früh ausschlafen lassen, das war sehr gut, ich erwachte nämlich mit ordentlichen Kopfschmerzen. Irgendein Wein gestern Abend war wohl zu viel gewesen. Also mir ging es schon schlechter nach übermäßigem Alkoholkonsum, auch deutlich, aber ich war dann doch froh heute früh Kaffee und Rührei serviert zu bekommen und sie nicht noch selbst machen zu müssen. Der Tag verlief dann auch sehr faul und langsam, aber ich hatte eh nicht wirklich was vor. Orchideen wässern, Ohrring kleben, Blusen bügeln*, Wäsche waschen, Schminkpinsel waschen, Fingernägel lackieren. Alles gemacht. Herr Rabe und ich haben die kommende Woche besprochen, jetzt mache ich noch eine Brotdose für Michel fertig und dann gehe ich ins Bett, in der Hoffnung, dann auch zeitig schlafen zu können.

Morgen früh entscheiden wir spontan, ob Pippi in den Kindergarten geht oder nicht. Heute war sie fitter als gestern, hatte auch kein Fieber, ging aber noch merklich in den Seilen. Unsere Strategie, alle paar Stunden Nasenspray zu geben, zahlte sich aus, sie klagte jedenfalls nicht noch mal über Ohrenschmerzen und auch ihre Augen und… eigentlich ihr ganzes Gesicht war nicht mehr so verquollen. Dafür läuft halt der Rotz und das dauernde Naseputzen ist natürlich auch nicht so toll für die Haut und deshalb hab ich ihr heute mit Bepanthen-Nachmacherprodukt einen Drachen auf die Wange gemalt, der Feuer bis unter die Nase spuckte, das war nämlich die einzige Art, wie sie sich an den wunden Stellen eincremen ließ. Falls Sie gut schläft wird sie morgen mitsamt Taschentüchern und Salbe in den Kindergarten gebracht. Falls nicht, bleibe ich mit ihr zu Hause, Herr Rabe hat ja letzte Woche schon drei Kindkranktage verbraten. Vielleicht fahren wir dann nach Jessheim, dann kann ich da meinen neuen Führerschein beantragen und könnte mir den Termin am Mittwoch Morgen sparen. Mal sehen. Ich hoffe, sie ist einfach fit genug, das zieht sich ja nun auch schon seit einer Woche mit dieser Erkältung.

Ach ja: jemand kommentierte, ob Pippi denn nun das PFAPA los sei? Ja. Seit Oktober hatte sie jedenfalls kein Fieber mehr ohne sonst krank zu sein. Puhhhhhh! Sie erzählt aber noch von der Operation, bzw. dem 2. Ausflug ins Krankenhaus wegen der Nachblutungen. Zum Beispiel erzählt sie gerne allen möglichen Leuten, dass sie „Masse Blut im Mund!“ hatte, und jetzt wo sie krank ist, sagt sie, sie muss ins Krankenhaus. Heute hat sie Ärztin gespielt, mir allerlei Gerät in den Mund gesteckt und mich dann aufgeschnitten. „So, jetzt bist du wach! Jetzt ist’s besser!“ war das Entlassungsgespräch, da war ich ja froh.

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*Jemand hier oder bei Twitter gab mir den Tipp, zum Ärmel bügeln ein aufgerolltes Handtuch in den Ärmel zu stecken. Das klappt super, endlich keine Bügelfalten mehr im Ärmel, vielen Dank für den Tipp!

Tag 1262 – Badetag.

Pippi ist wieder kränker statt gesünder geworden. Heute morgen klagte sie über Ohrenschmerzen, zudem tränen ihre Augen, es scheint also alles an Nebenhöhlen vollgekleistert zu sein, was geht. Nach Nasenspray (mit Wirkstoff) und Ibuprofen gegen die Schmerzen hörte sie wenigstens mit dem Dauergeheul auf. Bis nachmittags. Dann schlief sie im Bad auf dem Teppich ein (klassischer Fall von „Ich bin gar nicht müde“) und als sie aufwachte, war sie unglaublich schlecht gelaunt und ich zu Ihrer Bespaßung, Bedienung und Bekuschelung auserkoren. Leider war ich grade dabei, die Schnecken sauber zu machen. Kampf den Erdmücken und so. Raubmilben sind bestellt, bis die kommen wechsle ich jetzt jede Woche die Erde. Hilft natürlich nicht gegen den Befall in den Topfpflanzen, aber tjanun. Jedenfalls also die Schnecken. Hier die größte, die mir dann als Pippi wach wurde und Terror schob, fast abhaute:

Wie ich immer denke, größer würden die jetzt aber echt nicht mehr und dann geht doch noch was. Schon cool!

Jetzt schläft Pippi mit chemisch frei geblasener Nase und fühlt sich verdächtig warm an. In 35 Minuten kommen die Nachbarinnen und ich trage noch Wollunterwäsche und mein Gesicht ist nackt, das möchte ich so nicht lassen, deshalb mache ich hier nun Schluss.

Tag 1259 – Voll leer.

Huff. Was für ein Tag. Ich bin komplett gar und bin das im Grunde auch schon seit etwa 15 Uhr. Alles zu aufregend. Ganz verrückt auch irgendwie, das ist mein Leben nun, mein Arbeitsleben verbringe ich bewegungsarm in Meetingräumen und sage Sachen wie „ich hätte dann gern Mal die komplette Dokumentation zu diesen 5 Complaints und die übergeordnete SOP auch“ und dann lasse ich mir Eskalierungswege und dergleichen erklären und meist versuche ich eigentlich hauptsächlich nicht durch große Ratlosigkeit aufzufallen. Gut dass ich dieses Mal nur Beobachterin bin und am Ende nix unterschreiben muss. Gut, dass es eine Anlernphase gibt. Huff.

Mehr später. Ich muss schlafen, kranke Pippi* wird vermutlich wieder die Nacht zerhacken. Ich bin auch so fertig und mein Kopf so leer, ich schreib dauernd was und dann lösche ich’s wieder, das macht so keinen Spaß.

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*jo, 3 Anrufe in Abwesenheit vom Kindergarten direkt am 1. Tag wo’s um die Wurst geht. Handy natürlich auf nicht stören und in der Tasche. Karrieregeile Rabenmutter galore.

Tag 1257 – Seuche.

Pippi schlief sehr schlecht und hustete viel. Um halb drei hustete sie dann so schleimig, dass sie brechen musste. Jetzt sind unsere Badezimmerteppiche mal wieder gewaschen. Pippi war dann auch nicht im Kindergarten, sondern mit Herrn Rabe zu Hause. Das fand Pippi ziemlich doof und wir alle hoffen, dass sie morgen wieder in den Kindergarten gehen kann. Ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, weil ich wegen Inspektion Mittwoch bis Freitag und davor Inspektionsvorbereitung wirklich einfach nicht zu Hause bleiben kann und mal wieder vieles an Herrn Rabe hängen bleibt.

Dafür schleppte ich mich heute nach zu wenig und zu unterbrochenem (muhaha) Schlaf zur Arbeit. Dort trank ich viel mehr Kaffee als sonst und musste trotzdem immer mal wieder aufstehen und herumlaufen, um meinen Kreislauf in Gang zu halten. Habe meinen direkten KollegInnen gestanden, dass ich absolut kein Morgenmensch bin, mich nur dank eisernem Willen aus dem Bett rolle und abends nicht ins Bett komme. Das schien niemand schlimm zu finden. Gute KollegInnen.

Von meiner Arbeit kann ich ja nix erzählen und heute ist das echt schlimm, weil ich Ihnen so gern die Geschichte erzählen würde, die die Worte „Milchpackung“, „Kristallkugel“ und „Homöopathin“ verbindet. Das müssen Sie sich jetzt denken, wie das zusammen geht, aber verrenken Sie sich nicht das Hirn, ans Original kommt’s eh nicht ran.

Die übernächste Inspektion soll ich dem betreffenden Unternehmen ankündigen und UIUIUIUI! (Vor allem Uiuiui, weil ich dann zum ersten Mal so richtig ernsthaft mit dem seltsamen Dokumentenverwaltungssystem arbeiten muss. Uiuiui.)

Noch ein Seuchending: die Erdmücken. Oder Trauermücken, oder Erdfliegen, oder einfach die dreckigen Scheißviecher, die sich in Terrarium und Küchenkräutererde vermehren wie die Pest. Sie nerven mich zu Tode und die Schnecken wohl auch, jedenfalls haben letztere sich alle eingegraben und lassen sich auch mit Futter nicht locken, nicht mal mit Zucchini. Arme Schnecken. Die Mücken sind überall und nerven unsäglich, dauernd (wirklich) haue ich sie tot, aber es sind so viele, das ist völlig sinnfrei. Im Terrarium kann ich kein Gießmittel anwenden, Nematodenlarven auch nicht, Gelbstecker bringen rein gar nichts und ich kriege echt zu viel. Meine letzte Hoffnung sind Raubmilben, mal sehen ob ich die hier bekomme*, falls nicht, muss mir die wohl wer** mitbringen. Zwinker, zwinker. Ich hoffe ich kriege die hier, weil man sicher für den Import von insektenfressendem Getier in Teufels Küche kommt, wenn man erwischt wird. Morgen mal recherchieren, dank Gleisbauarbeiten habe ich ja morgens (und nachmittags) jetzt extra viel Zeit im Zug.

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*man kriegt hier auch kein Insektengift, jedenfalls hab ich noch keins gefunden

**zwinker, zwinker

Tag 1167 – Ein paar konstruktive Vorschläge zum Thema „Ärztin-Patientin-Kommunikation“.

Wir sind, das mag jetzt überraschen, mich hat es jedenfalls heute morgen sehr überrascht, weiterhin im Krankenhaus. Nach einer einigermaßen okayen Nacht (wie das halt so ist wenn Dinger piepen und Zäpfchen gegeben werden und bei der Zimmernachbarin Blutdruck gemessen wird und so weiter) ohne Blutungen ging ich davon aus, dass auf das Frühstück wie beim letzten Mal die Visite folgen würde und dann dürften wir wieder nach Hause. Es kam die Pflegerin der Frühschicht und sagte, Pippi dürfe dann gleich auch wieder essen, wir sollen nur auf das OK der Ärztin warten. Pippi hatte ordentlich Hunger, oder Appetit oder einfach einen leeren Magen, der von der Glukoseinfusion halt unbeeindruckt war, jedenfalls aß sie ein Eis und trank Saft und dann holte ich mir Frühstück und brachte ihr einen Joghurt mit. Gestern hatte sie ja auch Eis und Saft in rauen Mengen bekommen.

Dann kam die Pflegerin und sagte „Hat sie davon was gegessen? Sie soll nicht essen!“, worauf ich sagte, ich hätte das so verstanden, dass sie nichts festes essen solle, damit die Wunden im Hals nicht gestört werden, worauf sie sagte, nein, sie solle gar nichts essen. Ich nahm Pippi den Joghurt weg, Pippi fand das absolut nicht cool und ich reichte ihr das Saftglas. „Sie darf auch nicht trinken. Sie soll fasten.“ „Warum denn das? Sie hat Hunger!“ „Sie kann keinen Hunger haben, sie hat Glukose bekommen. Und wenn sie doch Hunger hat, kann sie Eisstückchen lutschen.“ Sprach’s und verschwand.

Pippi verstand nicht, dass ich ihr ihr Essen wegnahm. Und ihren Saft. Und überhaupt alles. Wie auch, sie ist drei. Ich legte aus Solidarität auch mein Essen weg und versuchte sie zu beruhigen, aber es war absolut unmöglich, sie brüllte sich in Rage. Irgendwann hatte ich davon genug und ich ging mit ihr (brüllend) auf dem Arm an den Tresen und bat um eine Erklärung, WARUM sie plötzlich fasten solle. Die Pflegerin sagte, sie frage die Ärztin und käme dann sofort wieder.

Statt sofort kam sie eine dreiviertel Stunde später wieder. Mit der Ärztin im Schlepptau.

Das sei Routine, sagte die Ärztin. Falls man nochmal operieren müsse. Und wir sollen bis mindestens morgen bleiben. Weil ihr Hb-Wert zu stark gesunken sei. Das sei auch Routine. Essen dürfe sie weiterhin lieber nur flüssiges kaltes, und den Joghurt.

So. Und da, liebe Pflegekräfte, kommt jetzt mein „arrogantes Pflegekraftgebashe“. Ich möchte nämlich was dazu sagen. Ich habe direkt in der Situation auch zwei Sachen gesagt, nämlich

  • Es war noch nie die Rede von „nochmal operieren“ und ich hätte das gern schon gestern gewusst, wenn das im Raum stand/steht
  • Wieso wurde Herrn Rabe nicht gestern schon gesagt, dass es eventuell (sogar deutlich) mehr als eine Nacht Aufenthalt hier werden könne? (Denn es ist viel einfacher, 5 Unterhosen einzupacken und im Zweifel halt 4 ungetragen wieder aus, als sich von Tag zu Tag immer noch eine Unterhose nachliefern zu lassen.)
  • Bei beiden Dingen wurde, meiner Meinung nach, unterirdisch, nämlich gar nicht, mit uns kommuniziert.
  • Und da wird’s dann halt kompliziert, liebe Pflegekräfte und Ärztinnen. Denn ich bin durchaus nicht doof und vor allem wirklich kooperativ eingestellt. Ich möchte nur gerne verstehen, warum was gemacht wird. Weil ich eben nicht blöd bin. Ich kann mir beileibe nicht vorstellen, dass es viele Eltern gibt, die sagen „Ach so, Routine, ja gut, leuchtet ein.“, weil Routine nun mal keine Begründung darstellt. Bei mir kam es so an, dass mir nicht erklärt wurde, dass und warum gefastet werden sollte, aber mitmachen sollte ich es bitte und zwar ohne Nachfragen, denn auf Nachfragen wird man schnippisch. Es wurde nicht _erklärt_, warum wir noch hier bleiben sollen, bis der Hb-Wert wieder besser ist. Es wurden nicht mal Werte genannt, also weiß ich halt auch nicht, ob der Wert von 11 auf 9,8 oder von 12 auf 7,5 gefallen ist. Was ich aber weiß ist, dass Glukoseinfusion und Wassereis keinen Hb-Wert über Nacht verbessern werden. Weil ich, ich wiederhole mich, nicht blöd bin.
  • Wenn ihr meint, ein Kind muss, ungeachtet dessen ob es Schmerzen hat oder nicht, sechsmal am Tag Schmerzmittel kriegen: erklärt es bitte.
  • Wenn ihr meint, ein Kind muss eventuell nochmal operiert werden und sollte deshalb fasten: erklärt es bitte (und auch, wieso es am einen Tag anders gehandhabt wird als am nächsten, das ist mit btw immer noch nicht klar). Kommuniziert es und erklärt es. (Ich kann mir keine Eltern vorstellen, die auf eine Erklärung, dass nach einer Blutung wie dieser manchmal noch viel schwerere Blutungen auftreten können, die dann operativ gestoppt werden müssen wofür das Kind halt möglichst nüchtern sein sollte, sagen, scheiß drauf, YOLO, rein mit dem Schnitzel. Wirklich beim besten Willen nicht.)
  • Wenn ihr der Meinung seid, der Hb-Wert sei kritisch weit gefallen und rechtfertigt einen weiteren stationären Aufenthalt: Nennt Zahlen. Und dann: tut was, damit der Wert steigt. Zum Beispiel hättet ihr ja wenigstens mal fragen können, ob wir Vegetarier sind. So als Tipp.
  • Ganz generell: denkt nicht, alle die „nicht vom Fach“ sind, sind unmündige Idioten, die man gar nicht erst nicht aufzuklären braucht. Es könnte passieren, dass die ihren Groll ins Internet schreiben. Es könnte aber auch passieren, dass die tatsächlich einfach gehen. Dass die keinen Bock mehr haben, ihre Kinder erklärungslos mit Zäpfchen, Blutabnahmen und Fasten drangsalieren zu lassen, wenn sie keinen Sinn dahinter sehen, weil das einzige „Argument“ dafür, das sie zu hören bekommen, ist „das ist eben Routine“. Vielleicht kommen die bei der nächsten Geschichte dann einfach gar nicht mehr, weil sie fürchten, dass aus „nur mal gucken“ ein mehrtägiger Aufenthalt ohne Information aber mit FastenZäpfchenTralala wird.
  • Informed consent. Zwei Worte, beide davon so wichtig. Ohne Information kann kein Patient eine Entscheidung treffen, ob eine Behandlung sinnvoll ist oder nicht. Patienten, die den Sinn einer Behandlung nicht sehen, sind wenig kooperativ. „Routine!“ ist keine Information. „Routine!“ ist gewissermaßen der Rausschmeißer einer Diskussion und eine Ausrede. Das nächste mal, wenn ihr wen als unkooperativ abstempeln wollt: fasst euch mal kurz an die eigene Nase und fragt euch, was eure Kommunikation damit zu tun haben könnte.
  • Grüße –
  • Eine Mutter. Weder vom Fach noch doof.
  • Tag 1155 – Welch ein Glück…

    … dass ich dringend ins Bett gehöre. Sonst würde ich mich noch aufregen. Anlass hätte ich genug, denn ich fuhr heute nach meinem Termin über den ich nicht reden möchte an der Chipsfabrik vorbei um für den italienischen Studenten was abzugeben, dann war das aber ganz falsch da und ich musste nochmal 20 km weiter fahren, dann ist man fast in Schweden aber so ist das eben. Jedenfalls fuhr ich auf dem Parkplatz rückwärts in ein Auto, das da halt stand, mit der Fahrerin drin und tja, dann wohl keine Badewanne für uns erstmal. Könnte man sich jetzt drüber aufregen, aber hilfts? Nein.

    Auch echt blöd ist, dass beide Kinder krank sind. Michel mehr als Pippi. Michel hat morgen Geburtstag und wird den wohl zu Hause verbringen und nicht auf seinem nigelnagelneuen Fahrrad zur Schule cruisen. Bei Pippi ist das doof wegen der Op.

    Ach ja, die OP. Also. Es ist mitnichten so, dass ich wegen ein, zwei Infekten meinem Kind lustig im Hals rumschnippeln lasse. Sie hat, das habe ich auch hier und hier schon mal ausführlicher geschrieben, Periodisches Fiebersyndrom, eine total sinnlose Krankheit, bei der die Kinder bloß Fieber kriegen und sich scheiße fühlen und das alle drei Wochen. Wenn die Antroposophen recht hätten mit ihren „Entwicklungsschüben durch Krankheiten“ könnten wir Pippi eigentlich schon mal an der Uni anmelden statt im neuen Kindergarten. Gegen diese Krankheit hilft nur Warten (bis zum 10. Lebensjahr wenns blöd läuft) oder die Mandeln zu entfernen. Und weil Pippi außerdem schnarcht wie ein (sehr niedliches) Sägewerk werden die Polypen auch gleich gekürzt, das sollte auch die Infektanfälligkeit noch mal verringern. So eine Operation ist nicht ohne Risiko und auch das weiß ich, auch dass die Mandeln ein Organ des Immunsystems sind, weiß ich auch, aber, Achtung, Anekdote: seit nunmehr 28 Jahren lebe ich ganz gut ohne. Ich bin nicht häufiger, schwerer oder anders krank als der Durchschnitt, jedenfalls nicht im Hals. Dafür konnte ich die Grundschule deutlich häufiger besuchen als den Kindergarten, weil ich nämlich – Überraschung – auch alle paar Wochen krank war bis zu der OP. Also wir hoffen alle sehr, dass die OP gut läuft und dieses blöde Syndrom ein für alle mal beendet, denn was ganz sicher nicht helfen wird, sind irgendwelche Zucker-Weizenpillen. Auch nicht mit Birkenkohle. Das einzige, was wir davon haben, ist ein Kind, das dauernd krank ist *und* jedes mal Pillen reingeschoben bekommt. Und ein leereres Portemonnaie, das haben wir dann auch. Man merkt es vielleicht: ich halte ü-ber-haupt gar nichts von Homöopathie. Nicht bei Beulen, nicht bei Husten, nicht bei seltsamen Fiebererkrankungen, schon mal gar nicht bei schweren Infekten und jede*r, der Homöopathie gegen Krebs anbietet gehört eingesperrt. So, ist das auch mal gesagt.

    Jetzt hab ich mich doch ein wenig aufgeregt. Tjanun. Jetzt aber Bett.

    Ach ja, ich hab es heute endlich bezahlt, jetzt kann ich Ihnen auch mal das Kleid zeigen.

    Entspannte Haltung.

    Entspanntes Gesicht. (Es braucht übrigens keine Sicherheitsnadel, aber sie beruhigt ungemein.)

    Tag 1133 – Der Ausschlag.

    Heute morgen wollte Michel nicht aufstehen. Das ist so weit erstmal nicht ungewöhnlich. Allerdings fühlte sich sein Rücken beim drüber kraulen schon irgendwie… rau an. Aber auch dabei dachte ich mir erstmal nichts. Irgendwann bekam ich ihn dann aus dem Bett, aber nach den ersten drei Sätzen war klar, dass er auch heute nicht zur Schule gehen würde und nach weiteren anderthalb und einem Hustenanfall bis zum Würgen (ok. Er hat gebrüllt und getobt und dabei gehustet und noch mehr gebrüllt und er weiß jetzt, dass man dann irgendwann auch würgen muss.) war auch klar, dass er nicht mitfahren würde, Pippi zum Kindergarten zu bringen. Ich sollte sie fahren, Herr Rabe sollte solange noch zu Hause sitzen.

    Dann hoppste Pippi im Kindersitz in einem überaus ungünstigen Anschnallmoment auf, traf mit ihrem Kopf meinen Kopf, der daraufhin die Autodecke traf und ich kam nicht mal auf dem Fahrersitz an, da hatte sich aus „hmmm, ach, das bisschen Restkopfschmerz von dem verspannten Nacken, das geht im Laufe des Vormittags schon weg“ ein Schmerz der Kategorie „kann jetzt ganz sicher nicht eine Stunde lang Auto fahren“ entwickelt. Ich wankte wieder rein, den Kopf schief haltend, mit hämmerndem Schmerz, bat Herrn Rabe halb heulend um ein Glas Wasser und spülte die letzten 600 mg Ibuprofen* hinunter, die noch im Haus waren.

    Dann fuhr Herr Rabe Pippi zum Kindergarten und ich plumpste zu Michel aufs Sofa. Dort saß er und versuchte den iPod anzubekommen, denn darauf ist das erste Doktor Proktor Hörbuch. Ich machte ihm den iPod an und er hörte zufrieden und ich dödelte im Internet herum und wartete auf die Wirkung der Schmerztabletten. Herr Rabe kam zurück und es war zu spät für seinen Zug, also ging er ins Arbeitszimmer um von da zu arbeiten. Michel wollte seinen Rücken gekrault bekommen und legte sich auf meinen Schoß, ich schob den Schlafanzug hoch und…

    jede Menge kleine rote Pickelchen. Über den ganzen Rücken, den Bauch, die Leisten, Oberschenkel, Oberarme, Hintern, unter den Achseln… überall. Eieiei. Es sah aus wie Hitzepickel, aber es ist nicht heiß hier und so hoch war das Fieber nun auch wieder nicht gewesen. Komisch. Seufzend wählte ich die Nummer der Hausarztpraxis.

    45! Minuten! Später! Nahm endlich jemand ab. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon auf 180, weil, ernsthaft: 45 Minuten?!? What the fuck? Trotzdem erklärte ich der Sprechstundenhilfe, was los sei. „Windpocken oder Impetigo.“ sagte sie. Das Kind sei gegen Windpocken geimpft. Es sähe auch nicht aus wie Windpocken. Oder Impetigo. „Windpocken kann man auch kriegen, wenn man geimpft ist.“ Ja, das weiß ich, aber das hier sieht nicht aus wie Windpocken, es sind keine Bläschen, es sind Pickelchen und das viele. „Wir haben heute keine Termine mehr. Da müssen Sie um vier bei der Legevakt anrufen.“ Und dann verabschiedete sich die Sekretärin und legte auf.

    Ich kübelte ein bisschen wtf in Twitter hinein und putzte dann wütend und mit pulsierendem Kopf das Bad. Irgendwann kam Herr Rabe, hatte auch einiges ergoogelt und bat mich, schon mal bei der Legevakt anzurufen.

    Wie hoch denn das Fieber genau gewesen sei, wurde ich nach erfreulich kurzer Warteschleifenwarterei gefragt. Wahrheitsgemäß antwortete ich, dass ich das so ganz genau nicht sagen könnte, weil wir unser Fieberthermometer nicht fänden, aber es sei nicht furchtbar hoch gewesen, aber halt Fieber, deutlich. „Aha, sie GLAUBEN also, das Kind hätte Fieber gehabt. Kaufen Sie ein Fieberthermometer. Sonst wissen Sie ja auch gar nicht ob Fiebersenker helfen.“ Dschieses. Ich kenne mein Kind jetzt schon ne Weile, es war auch schon ab und an krank, auch schon richtig ordentlich, ob es nun 38,9 oder 39,2 Grad warm ist ist ja wohl wurst egal, er fühlt(e) sich kacke, er kriegt(e) Fiebersenker. Außerdem: das Kind hatte seit Sonntag Fieber, da fiel auch das Thermometer unangenehm durch Abwesenheit auf, gestern war ich mit ihm zu Hause, wann soll man denn deren Meinung nach da ein Fieberthermometer gekauft haben? Selbst liefern lassen ginge nicht in einem Tag. Nicht in Norwegen. Aber egal, ich schweife ab. „Das ist sicher die vierte Kinderkrankheit. Oder die fünfte. Aber wir vergeben jetzt eh noch keine Termine für nach 16 Uhr. Da müssen Sie sich später noch mal melden.“ Herrschaftszeiten, was ist das denn heute mit den Telefondiagnosen durch Sekretärinnen? Die vierte Kinderkrankheit (3-Tage-Fieber) hatte Michel, wie fast alle Kinder, als grade-so-Kleinkind. Die fünfte Kinderkrankheit (Ringelröteln) wäre da schon plausibler, wenn auch bei ihm ganz untypisch, weil kein Ausschlag im Gesicht und gar keine symptomfreie Zeit zwischen Fieber und Ausschlag. ABER EGAL. Es sollte doch nur jemand auf den Ausschlag schauen und sagen, ob ich mir da irgendwas bei denken sollte oder nicht.

    Nachmittags schlief Michel auf dem Sofa ein und war für drei Stunden unweckbar. Ja, das Kind ist sehr müde grad. Als er aufwachte, rief ich wieder bei der Legevakt an. Der Ausschlag jucke jetzt auch, sagte ich. „Das ist irgendeine Kinderkrankheit, die sind alle hochansteckend, da wollen wir Sie hier nicht haben!“ Äußerte die Sprechstundenhilfe aufgeregt. Ein Arzt würde mich anrufen und das mit mir besprechen, aber Sie wollten ihn da nun auch nicht haben.

    WTF die 3.

    Zwei Stunden später und während ich grad versuchte, Pippi zum Schlafen zu bekommen, klingelte mein Handy und ein Mensch erklärte mir, dass das „irgendeine Virusinfektion“ sei. Nach nochmaliger, ausgiebiger Schilderung der Symptome (was haben die die Male davor eigentlich aufgeschrieben? Oder haben die das auf Klopapier notiert?) diagnostitierte der Arzt ganz spektakulär: „Irgendein Virusinfekt. Geht wieder weg, wenn nicht oder das Kind starke Kopschmerzen bekommt, nochmal anrufen. Ja, kann wahrscheinlich (sic!) in die Schule gehen, wenn er sich soweit fit fühlt.“

    Fazit: etwa 1 Stunde Warteschleife, 30 Minuten persönlicher Kontakt übers Telefon für mindestens 4, eigentlich eher 7-8 mehr oder weniger exakte und aussagekräftige Telefon-Ferndiagnosen.

    What the Fuck. Echt mal.

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    P.S. Viel zu Müde, Links folgen morgen. Update: Links eingefügt!

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    *Sie denken jetzt bestimmt „Ha! Frau Rabe teilt Ibuprofen! Das darf man nicht!„. Sie haben recht. Ich teile manchmal Ibuprofen. Allerdings nur noch alle Jubeljahre, seit wir in Norwegen wohnen. Hier gibt es nämlich 200 mg Ibuprofentabletten in jedem Supermarkt und 200 mg sind bei mir eine gute Regelschmerzendosis. Bei Kopfschmerzen muss aber mehr her, bei Kopfschmerzen dieser Kategorie hätte ich lieber 2 x 400 mg genommen aber ich hatte nur noch je eine 200 mg und eine 400 mg Tablette. Aber ich schweife ab.

    Tag 1132 – Warum?

    Wir haben heute wegen des kranken Michels ein bisschen jonglieren müssen. Natürlich hätte ich Michel auch mitnehmen können, um Pippi in den Kindergarten zu bringen und sie wieder abzuholen, aber ich hatte heute auch einen lang angesetzten Arzttermin und Elterngespräch in Michels Schule. Also blieb Herr Rabe zu Hause und machte Home Office* und sprang für meine außerhäusigen Termine mit der Kinderbetreuung ein.

    Erstmal: so große Kinder sind ja schon ganz praktisch, wenn sie „nur“ verrotzt sind, „tote Brakterien im Mund“ haben, ein ganz bisschen fiebrig sind und gerne Hörspiele hören (und noch lieber Grizzy und die Lemminge schauen). Ab und zu mal neuen Tee gereicht, einen Apfel geschnitten, ein Brot geschmiert, ansonsten ist es sehr wartungsarm geworden, das Kind.

    Dann: der Arzttermin. Bei einer Ärztin, die nicht meine Hausärztin ist, sondern eine Vertretung, weil meine Hausärztin in Elternzeit ist. Tjanun. Der Termin war ziemlich skurril, angefangen von der Zeit im Wartezimmer, in der plötzlich vier Polizistinnen und Polizisten hereinkamen, ganz kurz mit der Empfangsdame schnackten und dann recht zügig in den Behandlungsbereich gingen, bis zum Gespräch mit der Ärztin: „Warum sind Sie hier?“ – „Weil ich eine Schilddrüsenüberfunktion habe.“ – „Aha. Warum?“. Jaaaahahahaha, Moment ich frag grad mal kurz… Hallo Schilddrüse? WARUM, SCHILDDRÜSE? Warum diese Scheiße, echt mal, was hab ich dir denn getan? Oh, echt, meinst das war zu viel Stress? Mit Schwangerschaften hin und her und dann Umzug nach Norwegen, PhD-Scheiß, Mann-arbeitslos-Scheiß**, hab ich die Schwangerschaften erwähnt? Ok, sehe ich ein. … Die Schilddrüse sagt, sie sei anfällig für Stress.

    Das hab ich natürlich nicht so gesagt. Und nach einem Blick in meine Patientenakte*** war ihr dann auch vieles klarer und sie schickte mich zum Blut abnehmen. Vorher fragte sie aber noch mal nach der aktuellen Krankschreibung und… stellte ganz unauffällig mit der Frage gleich eine Packung Kleenex auf den Tisch. Da hab ich wohl nen Heulsusen-Vermerk in der Akte seit letzter Woche. Hupsi.

    Als ich ging lungerten die Polizistinnen und Polizisten noch in der Praxis herum, sahen aber sehr entspannt aus.

    Ach ja: beste Blutabnahme. Kaum was gemerkt, nix zu sehen. Hab ich der Laborantin gleich gesagt, dass sie das sehr gut mache. Sie war sehr geschmeichelt und verwundert, dass wer das gleich beim Stechen bemerkt.

    Das Elterngespräch war sehr viel weniger skurril. Höchstens, dass ich wohl Michel sehr ähnlich sehe (ich sehe das gar nicht, wirklich nicht, er sieht halt aus wie er…) und dass er sehr gut konzentriert und fokussiert arbeiten könne, das verwundert mich bei meinem Ich-springe-bei-10-Minuten-Hausaufgaben-drei-mal-auf-und-mache-irgendwas-Kind dann doch etwas. Aber in der Schule ist er wohl nicht so. Alles andere war wenig überraschend, Michel ist ein tolles Kind, das die anderen Kinder mit enthusiastischen Vorträgen über Dinosaurier unterhält, am liebsten mit seinem Kumpel J.-Michel spielt, aber alle mitspielen lässt, die ordentlichste Schrift hat er nicht, er erzählt lieber, was er alles basteln möchte, als das dann wirklich umzusetzen****, er redet gut und ein bisschen Trøndersk und manchmal sagt er auch, was Worte auf Deutsch heißen, wenn er das lustig findet. Seine Klassenlehrerin***** ist jedenfalls mit ihm zufrieden.

    Ansonsten heute Kinderzimmer und Loft aufgeräumt und gesaugt und mir bei irgendwas anderem, nichtigen, meine Schulter so arg verrenkt, dass ich seit Stunden mit Wärmekissen im Nacken auf verschiedenen Polstermöbeln liege um den Schmerz unter Kontrolle zu kriegen, der um den Kopf rum bis zur Nase zieht. Super.

    Mal sehen, ob Michel morgen wieder zur Schule kann, Herr Rabe geht jedenfalls wieder arbeiten.

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    *Herr Rabe arbeitet: mit vielen Leuten auf Englisch telefonieren, dazwischen Sachen in seinen Computer tippen. Endlich weiß ich das.

    **Das war vor der Blog-Zeit, als wir nach Norwegen gezogen waren. Erst war Herr Rabe noch in Elternzeit und dann ein paar Monate arbeitslos. Und wir hatten nur mein Doktorandinnengehalt. Uffz. Das war nicht schön.

    ***Die habe ich extra komplett überführen lassen, nicht nur das sogenannte Kern-Journal. Ich hab aber nie eine Rechnung über das Überführen bekommen. Hmm.

    ****Hahaha, mein Kind. Die Lehrerin hat aber notiert, dass ich finde, dass er sehr kreativ im Erfinden von Sachen und Geschichten ist und dass er Erfinder****** werden will

    *****Eine von zweien

    ******besser als Wissenschaftler! Erfinder finde ich eine gute Berufswahl.

    Tag 1131 – Sonntag.

    Heute ungeplant total gechillten Tag gehabt. Michel war nämlich eigentlich auf einen Geburtstag eingeladen, fühlte sich aber schon seit dem Morgen ziemlich mies und nachdem er eine Stunde vor der Party eine halbe Paracetamoltablette bekam, damit Fieber* und Kopfschmerzen besser werden, war auch der Geburtstag gestrichen. Herr Rabe fuhr mit ihm hin, sie lieferten das Geschenk ab und kamen dann direkt wieder zurück. Als Ersatz für die bestimmt vielen Kuchen, die es da gegeben hätte, und weil ich einfach Lust auf Kuchen hatte, habe ich dann einen Marmorkuchen gebacken**, wir haben zu Hause herumgetrödelt, haben alle ausgiebig gebadet*** und geduscht, Michel ist auf dem Sofa eingeschlafen, dann wieder aufgewacht und wollte kuscheln, also haben wir gekuschelt, Pippi hat auf den Autostellplatz gepullert**** und das spannendste war wohl, dass nachmittags jemand anrief, bei dem ich einen Kubikmeter Holz bestellt habe und meinte, er könne dann jetzt kommen. Wir haben jetzt also Holz und so kalt ist es noch gar nicht, aber einfach weil wir’s können haben wir unseren Kamin angemacht. Unseren eigenen Kamin. In unserem eigenen Haus. Das ist immernoch einigermaßen unglaublich. Auch dass wir einen Stellplatz haben, auf den Kinder pullern können. Und eine Gartenhütte, in die ein Kubikmeter Holz passt. Ok, Möbel am Kamin wären noch ganz nett. Aber erstmal kann man auch auf dem Boden***** sitzen und Wein trinken und den eigenen Kamin bewundern.

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    *Die Kinder haben das einzige Fieberthermometer, das es noch in diesem Haus gab, verschlürt. Aber erstens sehr ich auch so, wenn mein Kind Fieber hat und zweitens würde er von mir auch gegen „nur“ Kopfschmerzen ohne Fieber was bekommen.

    **Rezept hat mich nicht überzeugt, geschmacklich top, optisch und von der Konsistenz her aber nicht so, deshalb verlinke ich das mal nicht.

    ***Naja Pippi halt. Es gibt aber grad ne Badewanne mit Löwenfüßen für 6000 Kronen, hab ich im Prospekt gesehen. Das wär doch mal was. Im unteren Bad ist ja noch Platz******

    ****nach der Dusche und während ich in der Küche mit den Broten zugange war, marschierte sie einfach raus, nur mit Schuhen und ihrem Kapuzenhandtuch bekleidet, eigentlich um „draußen [zu] schlafen“, uneigentlich muss sie dann aber einfach auf den Parkplatz gepillert und ihr Handtuch als Tarnung draufgelegt haben. Ich erwischte sie grade noch rechtzeitig, bevor sie, weiterhin nur mit Schuhen bekleidet, ein Sofakissen und eine Decke auf den Parkplatz schleifen konnte. DIESES KIND, EY!

    *****Parkett! Ich gehöre jetzt zu Leuten, die Parkett haben. Wie so Erwachsene!

    ******Wobei da die Wäscheständer stehen und da stehen sie sehr gut, aber eine Badewanne will ich trotzdem haben.