Tag 94 – #12von12 im November 2015

Der Tag fing wie immer zu früh an, aber immerhin leuchtet mir der Hase schonmal ein bisschen.

Das ist übrigens mein Stillämpchen, meine Kinder kriegens nämlich nicht gebacken, im Dunkeln anzudocken. Das war beim Kind schon so und auch das Baby hat es gerne etwas heller. Der Hase geht aber nach zehn Minuten von selbst aus, sodass nicht die ganze Nacht das Licht brennt.

Sehr viele Kuscheleinheiten und ein paar Wutanfällchen später sind wir dann alle auf dem Weg in den Kindergarten. 

Es regnet nicht. Dem Kind ist das egal.


Wieder zu Hause haben wir diese süße Idee unseres Freundes An Onym im Briefkasten, der möchte, dass wir seiner Frau einen Brief für den diesjährigen Adventskalender schreiben.

Und dann ist auch endlich Zeit für Kaffee.

Das Baby hatte heute keinen Bock auf gar nix außer rumgetragen werden, also musste ich mich unter Gebrüllbegleitung fertig machen für den Statistikkursübungsaufgabenbesprechungstermin. Und fast wär ich dann doch zu spät gekommen, weil ich das Baby eben doch dauernd hochgenommen und getröstet hab zwischendurch.

(Mein letzter Haarschnitt ist fünf Wochen her, hat 100 € (!!!) gekostet und war scheiße.)

Im Krankenhaus noch schnell einen riesengroßen Kaffee geholt und zum Seminarraum gespurtet, wo die Luft schon wieder stand und ich mir ausrechnen konnte, wie sich meine Kopfschmerzen wohl bis zum Ende des Termins potenzieren würden. 

VIER STUNDEN SPÄTER. Ich esse mein mitgebrachtes (selbstgebackenes) Käsebrot und die doofe Autokorrektur macht mir meinen Helge-Schneider-Witz kaputt.

„Superschnell“ Käsebrot.


Endlich auf dem Heimweg. Der Bus ist sehr voll, die Kopfschmerzen sehr doll, die Sonne sehr weg und die Laune sehr schlecht.

Diese Ampel wird nur alle Jubeljahre mal grün.


Das Baby und ich haben dann erstmal ne Stunde auf dem Sofa gedöst, das war schön und in Verbindung mit Ibuprofen half es auch gegen den dicken Kopf. Dann kam das Kind an, war aus irgendeinem Grund nackt und turnte auf uns herum. Dabei entstand diese interessante Bildkomposition:

Dann ohne nochmal was zu essen ganz fix und ganz angepisst zum Tanzen gespurtet. (Dem Herrn Rabe ein vollgekacktes, brüllendes Baby in die Hand gedrückt. Sorry nochmal.) Etwas zu spät angekommen, aber nur eine Hälfte der ersten Aufwärmung verpasst. Puh. 


(Ich mache beim Tanzen im Winter immer Zwiebeltechnik. Deshalb ist die modisch fragwürdige Joggingbuchse über der modisch nicht weniger fragwürdigen Strumpfhose mit Fußloch.)

Heute war die erste Probe für die Show mit Kostümen. Hübsch sind die. Fast finde ich ein bisschen schade, dass ich nicht dabei bin.

Endlich zu Hause und das lecker vom Herrn Rabe gekochte Essen genießen. Auf dem Sofa. Schön ist das.

Mehr 12von12’se finden Sie wie immer beim Kännchen-blog. Mit Suchtgefahr. Und Kuchen-Content.

Tag 92

Ich bin ziemlich matschig grade, erstens saugt das Baby mich weiterhin aus (bei Herr Pauls Baby ist es ungewöhnlich, wenn es zwei mal pro Nacht Hunger hat und ich bin vom Neid zerfressen, seit ich das gelesen hab!) und zweitens hab ich heute 4 Kapitel im Statistikkursbuch durchgeackert und Übungsaufgaben gemacht. Dann hab ich noch meine kaum vorhandene Restenergie beim Versuch, Anzündholz für den Ofen mit zwei Kindern im Schlepptau zu kaufen verplempert. Jetzt fühlt sich mein Kopf an, als hätte jemand einen Pürierstab reingehalten. Dafür weiß ich jetzt, wie man mit Excel p-values berechnet. Und t-Verteilungen und Chi-Quadrat-Verteilungen und F-Verteilungen und was weiß ich noch alles.


Der Po wird besser und ich schäme mich ein bisschen, dass ich gestern so über das nackt lassen gelästert hab. Unser Stromanbieter hingegen macht wahrscheinlich grade nur mit unserer Wohnung seinen Jahresumsatz.


Morgen ist Elterngespräch im Kindergarten und das ist immer sehr aufregend für mich. Irgendwie hab ich nämlich immer ein bisschen Angst, dass unser nahezu perfektes Kind im Kindergarten ganz andere Seiten zeigt, von denen wir nix wissen und für die wir uns dann schämen müssten. Außerdem redet das Kind inzwischen ziemlich viel und vor allem norwegisch und ich bin ja gegenüber dem Kind sehr offen mit allem, habe aber trotzdem Angst vor der Mama Leaks -Zeit, in der sich diese Offenheit sicher rächen wird.

Gebloggt: Tag 91 – Vom nackten Po

Heute war ich mit dem Baby beim Arzt. Es hat nämlich inzwischen seit geraumer Zeit einen Ausschlag am Po, eigentlich nicht am Po, sondern in der Windel quasi direkt unterhalb vom Bauchnabel abwärts, ein bisschen auch an den Beinen. Erst dachten wir, es sei allergisch gegen das Waschmittel. Also probierten wir weniger Waschmittel. Dann anderes Waschmittel. Extra Spülgang. Alle Cremes die wir haben (und das sind einige, glauben Sie mir). Ich hab sogar für über 10 € eine kleine Tube echtes Bepanthen gekauft. Trotzdem wurde es nicht besser, höchstens mal anders, aber rot und unangenehm aussehend blieb es. (Es stört das Baby übrigens überhaupt gar nicht.) Vor einer Woche beschlossen wir dann mal konsequent auf Wegwerfwindeln umzusteigen, um zu sehen ob das was bringt. Die Antwort ist ein klares Jain, es sieht nicht mehr so schlimm aus, die Haut ist nicht mehr ganz so gereizt, aber der Ausschlag an sich ist immer noch da. Also: Arzt. Irgendwann is auch mal genug.

Die Ärztin (leider hatte mein eigentlicher Hausarzt keinen freien Termin heute) hatte dann auch schnell eine Diagnose parat: Windelausschlag. Ich so: Ahhhhhh! Mensch, da wär ich ja nie drauf gekommen! Ausschlag in der Windel ist Windelausschlag! Faszinierend! Aha. Und dann bekamen wir eine Salbe aufgeschrieben, die auch das Kind schon mal hatte und nicht vertragen hat, irgendwas gegen Pilzinfektionen mit Kortison drin, gegen die „Entzündung“. Ich finde nicht, dass es noch entzündet aussieht, aber nun gut, ich bin ja keine Ärztin. Ich finde es jedenfalls auch ziemlich unschön, dass ich mein Baby mit Steroiden einschmieren soll, die nur eventuell was bringen und eventuell wächst dem Baby davon auch ein Schnurrbart. Und gratis obendrauf der Bonustipp an alle Eltern: So oft wie möglich ohne Windel lassen. Ich frage mich dazu ja folgende Dinge:
1. Wie warm ist es bei denen in der Wohnung?
2. Wieviele Handtücher etc. besitzen diese Menschen?
3. Was für Bodenbelag haben die?
4. (Bei Kindern, die schon mobil sind) Haben die meine geheime (jetzt nicht mehr) Geschäftsidee umgesetzt und einen Saug-/Wischroboter entwickelt, der automatisch immer dem Kind hinterherfährt?
Aber ich will ja nichts unversucht lassen, also schmierte ich eine ca. 0,2 Nanometer dicke Schicht der fiesen Creme auf einen Teil der „betroffenen Hautpartien“, legte dem Baby nen Handtuch unter den Po, drehte die Heizung auf Sauna und harrte, bewaffnet mit einem Stapel weiterer Handtücher, der Dinge die da kommen sollten*. Das Baby pullert tatsächlich ziemlich viel herum, soviel kann ich Ihnen schon mal verraten. Und es lacht dabei. Es kann das auch in jeder erdenklichen Position. Das spaßigste ergab sich aber aus der Kombi rutschiges Handtuch – glatter Laminatfußboden – unausgereifte Koordinationsfähigkeiten des Babys. Es schob sich nämlich durch sein Gezappel in Bauchlage ständig nach hinten weg, manchmal auch noch leicht im Kreis, es machte richtig Strecke dadurch und sah sehr witzig aus mit seinem nackten Po und den Michelinmännchenbeinen und dem vor Anstrengung roten Kopf. Leider fand das Baby das nicht ganz so witzig, weil es sich immer weiter von seinem Spielzeug entfernte. Dafür fand es dann aber gut, auf meinem Schoß sitzend seine Speckfüße bewundern zu können. So hatten wir alle was davon.

*Der erfahrene Leser fragt sich jetzt, was denn aus dem Abhalten geworden ist. Das ist irgendwie wegen nicht-Funktionierens eingeschlafen. Wir probieren es jetzt aber mal wieder.

Tag 89 – A-Phase continued

Ein doofer Tag. Früher waren Wochenenden mal super geil, was ist daraus eigentlich geworden? Am Wochenende machen wir immer all den doofen Kram, den wir sonst nicht gebacken kriegen. Einkaufen, Putzen, Sachen reparieren, you name it. Dazu kam heute noch absolute Kotzlaune des Kindes. Vor 50 Jahren hätte man das wohl frech genannt (und ihm wahrscheinlich den Hintern versohlt). Vor 25 Jahren hätte man gesagt, es testet seine Grenzen (und vermutlich dazu gesagt, dass man da auf keinen Fall nachgeben darf, weil das Kind sonst zum Tyrannen wird). Wir heute nennen es Autonomiephase. A-Phase heißt sie heimlich bei Herrn Rabe und mir (ergänzen Sie das A-Wort nach Belieben). Wir sind alle voll verständnisvoll und so, nehmen das Kind mit seinen widersprüchlichen Gefühlen an und ernst und reagieren liebevoll und vorhersehbar. Naja. Also wir versuchen es. Leicht ist das nämlich nicht, wenn man von früh bis spät für alles angeschrien wird, man absichtlich geärgert wird und das Kind ständig Streit mit einem sucht. Um dann, wenn man (vorhersehbar) nein zu Maoam vorm Frühstück sagt, komplett auszuticken und einen Wutanfall allererster Güte hinzulegen. Oder halt einfach mal ne halbe Stunde extrem laut zu weinen, einfach so und ohne zu sagen, was los ist/war oder wie man helfen kann oder was es denn möchte. Da liegen irgendwann die Nerven auf Elternseite auch blank. Heute nachmittag dann folgende Situation:

Herr Rabe und das Kind machen den Ofen sauber.
Herr Rabe: „Nicht mit den Füßen da in das Wischwasser bitte, das ist ganz dreckig.“
Kind: „Da im Eimer Füße waschen!“ *latscht rein*
Herr Rabe: „Arrggh Kind, was soll denn das, ich hab doch extra gesagt, du sollst da nicht reintreten, guck mal jetzt bist du ganz nass und hier ist auch alles nass und überhaupt!“
Kind: „Wääääääähhhhhhhhhh!!!“ *rennt zu mir*
Ich: „Kind, was ist denn heute los mit dir, ich hab das Gefühl du machst heute nur Quatsch um uns zu ärgern.“
Kind: „Ja.“
Ich: „Willst du dich mit uns streiten?“
Kind: „Njaaeeeaaa…“
Ich: „Ich finde das doof, wenn wir streiten. Ich fände das besser, wenn wir nicht streiten und sauer aufeinander sind. Wollen wir nicht lieber alle nicht streiten und nicht sauer sein?“
Kind: „Ja.“

Tatsächlich hielt das dann etwa dreißig Minuten vor mit dem nicht-streiten und nicht-ärgern, aber die dreißig Minuten waren echt erholsam. Trotzdem bin ich nach so einem Tag komplett fertig. Keine Energie mehr und auch keine Emotionen mehr. Ausgelaugt. Herr Rabe macht mir grade einen Kakao und ich hatte mir fest vorgenommen, danach noch ein bisschen Statistikkurskram zu machen, aber ich glaube, daraus wird nichts. Morgen ist ja auch noch ein Tag. (Morgen wollte ich gerne nähen, ich habe heute Stoff für eine Babyjacke gekauft und der ist schon in der Waschmaschine damit´s morgen gleich losgehen kann. Das werd ich dann morgen entscheiden,was wichtiger ist. Oder wie mein Geisteszustand ist.)

Tag 88 – Pupsgesicht

Wie ich einmal versuchte, Holz zu kaufen.

Heute war ich ja für die Abholung des Feuerholzes am Gefängnis verabredet. Die Abholung war nur zwischen 08:30 Uhr und 14:30 Uhr möglich, da Herr Rabe von 07:30 Uhr bis 15:30 Uhr arbeitet, musste ich das also machen. Ist ja auch gar kein Problem. Eigentlich.
Erstmal musste ich den Kindersitz des Kindes aus dem Auto ausbauen. (Daran ist Herr Rabe beim letzten Mal gescheitert. Zugegebener Maßen musste ich aber auch vor dem ersten Einbau ein YouTube-Video ansehen, weil ich die Bedienungsanleitung für den Kindersitz nicht fand. Als erstes wurde im Video erklärt, wo die Bedienungsanleitung ist.) Der Einbau und auch Ausbau ist total einfach – wenn man weiß wies geht. Und der Kindersitz wiegt ungefähr eine Tonne. Das heißt das schlimmste am Kindersitz ausbauen war dann das Schleppen in den Hausflur. Dann legte ich den breiteren Teil der Rückbank um, fuhr mit dem Baby und dem vorbereiteten Auto zum Muttisport, sportete herum und fuhr direkt danach zum Gefängnis. Schrieb eine SMS, dass ich jetzt da sei und bekam etwas später eine Antwort: Fahr rein.
Huuuuhhhh, aufregend, ins Gefängnis fahren. Ist ja Blödsinn eigentlich, aber genauso wie Polizisten aller Art flößen mir Gefängnisse einen Heidenrespekt ein. Und auch Gefängnisangestellte. So wie der M., mein Holzkaufkontakt. Er erklärte mir kurz, wo ich hinfahren soll, einmal ums Gebäude rum und dann da hinten ist das Holz. Da fuhr ich hin. Er ging das Stückchen zu Fuß. Ich stieg aus, er rief ich solle noch näher an die Stapel ranfahren. Der Abstand Auto – Holz betrug zu diesem Zeitpunkt ca. fünf Meter, ich hätte mir durchaus zugetraut, das Holz diese fünf Meter zu tragen, aber nun gut, der macht das ja häufiger und will wahrscheinlich seinen eigenen Rücken schonen, dachte ich mir. Bestellt hatte ich zehn Säcke á 60 L. Der M. warf einen Blick in das Auto, auf das (schlafende) Baby, in das Auto. Fragte mich, wo ich denn das Baby lassen wolle. „Das Arme!“. Ich sagte, wir könnten ja sehen, wie viel wir reinbekommen ins Auto, im Zweifel müsse das Baby halt mal auf den Beifahrersitz für die zehn Minuten Autofahrt, in Norwegen, durch Wohngebiete. Ob ich denn den Airbag ausstellen könne. Ich (zu ehrlich für mein eigenes Wohl) verneinte. „Oh.“, meinte M., „Das Arme! Wir werden mal sehen, packen sie das Baby mal auf die andere Seite, klappen sie das mal hoch und diese Seite hier runter. Aber viel kriegen wir da nicht rein, das seh ich so schon.“ Ich so: sagte nix. Baute das (schlafende) Baby aus, klappte die breite Seite wieder hoch und die schmale runter, baute das (schlafende) Baby auf der breiten Seite der Rückbank wieder ein. M. warf noch ein paar weitere Blicke auf das (schlafende!!!) Baby und sagte jedes Mal „Das Arme!“. Dabei packte er mir drei Säcke ins Auto. Als ich mit der Babyumpflanzerei fertig war, „Das Arme!“, schnappte ich mir auch eine Sack und stopfte ihn hinter den Beifahrersitz in den Fußraum. „Kommt das Baby jetzt doch nach vorne? Dann kann ich Sie nämlich nicht fahren lassen! Das ist ja sehr gefährlich! Das verantworte ich nicht!“ Ich so: „Nein. Aber hier passt ja locker noch was hin, auch wenn da das Baby ist.“
Was ich hätte sagen sollen wäre sicher eher was in die Richtung gewesen, dass das ja wohl nicht sein Problem ist, dass ich zu schätzen weiß, dass ihm seine Mitmenschen nicht egal sind, mir das aber im Vorfeld bereits reiflich überlegt hätte und das Risiko als extrem gering einschätze, dass uns ein Unfall, der für das Baby auf dem Beifahrersitz fatal wäre, passieren könnte. Aber ich sagte nichts. Ich sagte auch nicht, dass ich nicht verstände, weshalb das Baby auf dem breiten Bankteil fahren soll, wenns doch auch locker auf den schmalen passt und dann mehr Platz ist. Ich sagte auch nicht, dass sowohl hinter dem Fahrersitz, als auch auf dem Beifahrersitz (da muss man so nen Sack natürlich anschnallen und der Sitz wäre hinterher dreckig, aber möglich ist es!) noch Platz für jeweils einen Sack war. Der M. packte mir also noch zwei Säcke drauf und meinte dann: „So, mehr geht jetzt aber wirklich nicht mehr rein. Ich will Ihnen das Auto auch nicht so voll machen, mit dem Baby, dem Armen! Wissen Sie was, ich fahre den Rest auf den Parkplatz draußen. Sie haben ja sicher einen Mann, dann schicken Sie den nochmal her für den Rest. Ohne Baby.“
Spätestens an dieser Stelle hätte ich dem M. mal ein paar Takte zu seiner sexistischen Kackscheiße, die er da grade von sich gab, sagen sollen. Und ihm mal sagen sollen, dass mich das sehr stört, dass er die ganze Zeit „Das Arme!“ zu meinem friedlich schlafenden Baby sagt. Dass ich mich bevormundet und herabgesetzt fühlte durch sein Verhalten.
Leider war ich inzwischen so aufgebracht, dass ich höchstens ein wütendes „Du bist ein blödes Pupsgesicht!!!“ mitsamt Wuttränen herausgebracht hätte. (Da muss ich noch an mir arbeiten.) Also sagte ich: ok. Und fuhr mit meinem halbleeren Auto nach Hause. Ich war so wütend, dass ich einen riiieeesigen Umweg fuhr, aber als ich zu Hause war, hatte ich mich halbwegs abgeregt. Immerhin. Und das Baby schlief noch immer.

2015-11-06 12.17.08

Mehr darf ich als Frau nicht in meinem Auto transportieren. Wegen dem Baby. Dem Armen.

Ich schaffte es sogar noch, die sechs Säcke Holz aus dem Auto in den Hausflur zu bringen, bevor das Baby aufwachte. Eineinhalb Stunden, einmal Stillen, zweimal wickeln und einmal Tran ins Baby füllen später brachen wir dann wieder auf, den Rest vom Holz holen. Über seine Anordnung, meinen sicher vorhandenen Mann zu schicken, habe ich mich elegant hinweggesetzt. Die restlichen Säcke waren dann auch fix im (wieder halb leeren) Auto verstaut und zu Hause wieder ausgeladen.
Immerhin hat sich der M. bei den Säcken verzählt und jetzt haben wir elf Säcke zum Preis von zehn plus ein paar meiner Nerven.

Und was war das Schlimmste an der Geschichte? In einem der Säcke saß ne fette Spinne. Und jetzt werde ich die nächsten Wochen immer wenn ich mit meinem Auto fahre (in dem ja Spinnenverseuchtes Feuerholz war) Phantomkrabbeln im Nacken spüren.

Danke, M. Du Pupsgesicht.

Tag 87 – WMDEDGT November 2015

Ein Tag, so langweilig wie kein zweiter jeder zweite Tag in letzter Zeit. Aber lesen Sie selbst:

Eltern wissen, der Tag kann nur so gut werden, wie die Nacht davor war. Meine Nacht war komplett beschissen. Kurz bevor ich gestern ins Bett gehen wollte, checkte ich nochmal das ohne Windel schlafende Kind: komplett nass. (Murphy und so, ich habs Ihnen ja gesagt. Also Kind umgezogen, Bett abgezogen, Kind in unser Bett verfrachtet, Bettwäsche ins Bad geworfen, hups, schon halb zwölf. Das Baby war dann ca. in stündlichen Intervallen wach und wollte Stillen. Dabei habe ich gefroren, die ganze Familie hatte Bettdecke, nur ich nicht. Zum Kotzen. So, das war meine Nacht.

Der Wecker klingelt um 06:30. Ich drücke dreimal auf Snooze und stelle dann den Wecker um auf 07:30. Um 07:05 wird das Kind vom Piepen der Mikrowelle wach. Mein Körper fühlt sich an, als wär er heute Nacht vom Bulldozer überfahren worden. In meinem Ohr piepts. Immerhin steht das Kind alleine auf (nach kurzem Protest) und kriegt vom noch anwesenden Herr Rabe Grøt serviert. Gegen zwanzig nach sieben muss Herr Rabe allerdings los. Das Kind findet das total scheiße, lässt sich aber immerhin im Bett durch kuscheln sehr schnell beruhigen. Dann stehen wir auf, ich ziehe irgendwas an, putze mir kurz die Zähne, wickel das Baby, überzeuge das Kind vom Vorteil von Kleidung (draußen sind 0 °C), putze ihm auch die Zähne und los gehts zum Kindergarten. Um 08:23 sind wir unterwegs. Oben höre ich noch das Bett nach mir rufen. Das Kind nimmt sein Kickboard für den Weg, das Baby ist im Kinderwagen. Nach fünf Metern ist das Baby eingeschlafen. Nach 400 Metern beschließt das Kind, dass das mit dem Kickboard fahren zu anstrengend ist. Ich schiebe den Kinderwagen und trage das Kickboard, das Kind geht in Zeitlupe zu Fuß. Die letzten 100 Meter fährt das Kind wieder selbst. Ich bringe es in den Kindergarten, kriege eine halbherzige Abschiedsumarmung und schiebe dann das Baby wieder nach Hause. Um 09:01 habe ich das schlafende Baby mitsamt Kinderwagenoberteil die Treppe hoch gewuchtet. Dann frühstücke ich Müsli mit Joghurt, keinen Kaffee, denn ich will ja wieder ins Bett. Schnell noch ein bisschen Twitter, dann die vollgepieselte Wäsche angestellt und um 09:45 rolle ich mich unter der Bettdecke ein. Haaaaahhhhhhhh…
Um 10 ist das Baby wach und hat Hunger. Es stillt und ich döse weiter vor mich hin, bis 10:45. Naja, immerhin noch ein bisschen ausgeruht.
Um 11:00 setze ich das Brühstück für das Brot an, das ich backen will. Dann mache ich mir einen Kaffee und dem Baby ne frische Windel, das ziehe ich ein bisschen in die Länge um den Babypo auszulüften (googeln Sie NIEMALS nach Windeldermatitis!). Das Baby darf dann noch ein bisschen auf seinem Spielteppich liegen. Es dreht sich rum, meckert irgendwann, ich drehe es zurück. Dieses Spiel spielen wir ca. 20 Minuten lang, dann ist es Zeit, mit dem Brotteig weiterzumachen. Alles abwiegen und zusammenkneten. Danach muss der Teig 45 Minuten ruhen. In der Zeit räume ich die Wäsche in den Trockner, behandle ein paar senfgelbe Flecken auf Babybodys mit Gallseife vor, starte eine weitere Maschine Wäsche und räume die Spülmaschine ein. Das Baby war bisher recht happy auf dem Spielteppich und im Hochstuhl, aber jetzt ist Schluss, es meckert rum und ich stecke es in die Trage. Mit Baby in der Trage wirke ich das Brot, stelle es zur Gare ins Bad, wiege wieder Mehl und Konsorten für Brötchen ab und mache Brötchenteig. Heize den Backofen vor und schaffe es noch, das Brot einzuschießen, bevor das Baby wach wird, weil es Hunger hat. Ich stille im Bett, in der Hoffnung dass das Baby dabei nochmal einschläft. Klappt natürlich nicht. Aber jetzt geht der Hochstuhl wieder. Das Brot ist fertig, ich hole es aus dem Ofen und wickle es in Geschirrtücher zum Auskühlen. Sieht lecker aus. Ich esse erstmal die Reste vom alten Brot auf. Während der Brötchenteig ruht, nehme ich Wäsche ab, lege sie zusammen und verteile sie und hänge die zweite Maschine Wäsche auf. Dann beziehe ich das Kinderbett. Das Baby liegt wieder auf dem Spielteppich und dreht sich drölfzig mal auf den Bauch. Ich wirke die Brötchen und unterhalte mich dabei mit dem überaus fröhlichen Baby. Merke dabei, dass ich die Brötchen inzwischen ohne gucken machen kann. Ich nutze die Zeit mit fröhlichem Baby und rasiere mir sehr schnell die Achseln, später ist ja Ballett und da finde ich das nicht so prall, wenn da so anderthalb-Wochen-Stoppeln sind. Ich rufe auch endlich bei meiner Lieblingsfriseurin an und mache einen Termin aus für den 21.12. Das ist zwar ein Montag, aber weil Weihnachten ist, arbeitet sie trotzdem. Dann kurze Verwirrung, Herr Rabe steht in einer sehr langen Schlange und eventuell muss ich das Kind abholen. Ich wickel das Baby und mache uns aufbruchsbereit. Rufe nochmal Herrn Rabe an, ob ich jetzt wirklich los soll. Er verneint, er fährt jetzt los. Gut. Ich lege das Baby auf den Spielteppich, aber es mag nicht mehr. Es trinkt ein bisschen, schläft dabei ein, wird aber wach, als ich versuche es wegzulegen. Ich stecke es wieder in die Trage. Da schläft es weiter.
Herr Rabe und das Kind kommen nach Hause gerade als ich die erste Fuhre Brötchen in den Ofen schieben will. Das Kind hat erstmal Hunger und isst die Reste vom Frühstück auf. Dann findet es ein paar Süßigkeiten und isst auch die auf. Herr Rabe macht sich an die Vorbereitung des Abendessens, ich backe die zwei Fuhren Brötchen, das Kind hat sich irgendwann zwischendurch nackt ausgezogen und hilft jetzt nackt beim Kochen mit. Das Baby ist aufgewacht und sitzt im Hochstuhl. Ich twittere ein bisschen und hätte sehr gerne fünf Minuten ohne Menschen um mich rum, aber stattdessen transferiere ich mit dem Kind Kürbis vom Schneidebrett in den Topf.
Das Abendessen klappt dann ganz grandios (nicht). Das Kind hat keinen Hunger mehr oder will zumindest keine Suppe essen. Akzeptiert aber auch nicht, dass wir essen wollen. Es will malen, beschwert sich aber sofort, dass es das nicht kann, wir sollen für es malen. Als ich sage, wir essen jetzt aber, heult es (ziemlich künstlich) los. Ich versuche grade das Baby zu stillen (es ist ja gleich Ballett und ich zwei Stunden nicht da…), aber das Baby ist zu abgelenkt vom Geheule des Kindes. Bevor ich einen Teller Kürbissuppe an die Wand schmeiße, verziehe ich mich mitsamt Baby ins Schlafzimmer und knalle die Tür hinter mir zu. Das Baby stillt, jetzt klappt das. Als Herr Rabe und das Kind ins Bad zockeln, um das Kind bettfertig zu machen, wage ich mich wieder aus dem Schlafzimmer, esse schnell den Rest meiner Suppe auf und mache mich dann fertig fürs Ballett. Meine Haare sind super fettig, aber was soll, ist ja Sport und keine Modenschau. Auf dem Weg aus der Haustür nehme ich noch Müll mit runter und die kaputten, zu kleinen Schuhe vom Kind, die ich ihm jeden Morgen ausreden muss. Die wandern jetzt auch in die Tonne. Dann stelle ich die Musik in meinen Kopfhörern auf sehr laut und nutze die fünf Minuten Fußweg zum Ballett um mein Gehirn von scherbelnden E-Gitarren freipusten zu lassen.
Beim Ballett komme ich erstaunlich gut mit und habe auch endlich mal keine Krämpfe in den Waden oder Füßen. Das ist schön. Überhaupt ist es so schön, mal kurz nur Erwachsene um sich zu haben…
Wieder zu Hause finde ich ein schlafendes Baby auf Herrn Rabes Bauch und nutze die Gelegenheit um sehr schnell zu duschen. Dabei fallen mir wieder drölfzigmillionen Haare aus. Bald sind keine mehr auf meinem Kopf. Ich mache mir Suppe warm und beginne zu bloggen, das Baby wird wach und hat Hunger, ich stille und esse dabei Suppe. Wie durch ein Wunder bekleckere ich das Baby nicht, dafür meinen Computer. Das Baby ist fertig mit Stillen und Herr Rabe übernimmt es wieder. Ich blogge und höre das Kind meckern. Es hat sich wieder ein bisschen eingepullert, nicht sehr viel, aber ich muss ihm trotzdem den Schlafi ausziehen und einen anderen anziehen und es dann in unser Bett verfrachten. Ich gehe zurück zum Tisch und blogge zu Ende und esse dabei ein klitzekleines bisschen Schokolade. Das ist jetzt.

Gleich werde ich noch die Brötchen und eine Hälfte des Brotes einfrieren und dann ab ins Bett.

Und was machen Sie so den ganzen Tag? Was andere machen, können Sie wie immer bei Frau Brüllen nachlesen. Es geht die Kunde, Herr Rabe habe auch etwas geschrieben ;)

Tag 86

Heute morgen mal wieder festgestellt, dass das Kind immer langsamer wird, je mehr man es hetzt. Unfassbar, wie langsam so ein Kleinkind werden kann ohne Moos anzusetzen. Im Endeffekt mit dem Auto zur 700 m entfernten KiTa gefahren, ich Umweltsau. Aber wenn man um 09:28 vor dem Haus steht und um 09:30 da sein sollte, weil Mittwochs Ausflugstag ist und sie um 09:30 aufbrechen, ergibt sich da ein Zeitproblem. Schuld daran dass ich das Kind hetzen musste war übrigens das Baby bzw. dessen undichte Windel im eigentlich geplanten Moment des Aufbruchs. Ein chaotischer Start in den Tag.


Beim Gefängnis angerufen. Das Gefängnis hat nämlich das billigste Feuerholz hier in Trondheim. Freitag werde ich da hinfahren und 10 Säcke á 60 L Holz abholen, für 350 NOK (ca. 40 €). Dann können wir endlich unseren Kamin wieder beheizen, jetzt wo Herr Rabe bei YouTube gelernt hat, wie man das voll supi hinkriegt ohne alle 5 Minuten dran rumzustochern (was mich wahnsinnig macht).


Mittagessen mit Kollegin. Kollegin ist krankgeschrieben wegen Stress. Sie ist alleine für alle Bestellungen des Instituts verantwortlich, also ca. 200 Leute sagen ihr, was sie brauchen, sie bestellt das dann, bucht die Kosten auf die Projekte, nimmt die Bestellungen in Empfang und verteilt sie an die richtigen Empfänger. Das alles auf ner 70 %-Stelle, weil getrennterziehend mit 3 Kindern (4, 7 und 10 Jahre). Im Endeffekt hat sie seit September letzten Jahres 130 % gearbeitet (10-12 Sundentage, wenn der Ex die Kinder hat etc.). Jetzt hatte sie ein Feedbackgespräch mit ihrem Chef, es sollte darum gehen, wie man sie entlasten kann, also konkret ob und ab wann man eine weitere 50 %-Kraft einstellen könnte. Statt dessen ging es dann darum, wie sie im Homeoffice noch mehr arbeiten kann, wenn sie mit kranken Kindern zu Hause ist. Was sie gar nicht will. Jetzt ist sie krankgeschrieben, weil sie aus der Besprechung rausging und nicht mehr atmen konnte. Nein, auch in Norwegen ist nicht alles rosig…


Statistikkurs, letzte Vorlesung. War.


Statistikaufgaben gemacht, geht halbwegs. Hab mir ne app runtergeladen für die komplizierteren Rechnungen, sogar eine die Geld gekostet hat (ich bin da sonst extrem geizig). Macht leider nicht was ich will und ich weiß nicht warum. Seufz.


Das Baby schläft super viel. Ich glaube es ist, weil es sich jetzt ziemlich zuverlässig auf den Bauch drehen kann, das muss erstmal verdaut werden. Leider krieg ich es nicht so ganz hin, die Schlafpausen für mich zu nutzen (also vielleicht auch mal zu schlafen oder so) sondern mache da Quatsch wie Statistikaufgaben, Wäsche zusammenlegen und Gefängnisse anrufen.


Schon wieder vergessen, einen Termin für Dezember bei der allerbesten Friseurin der Welt zu machen. Ngaaaaa. Stilldemenz ist kein Mythos, ich sag es Ihnen. Dabei hab ich diesen Termin sehr sehr nötig. Haarausfall nach ner Geburt ist nämlich leider auch ganz und gar kein Mythos und ich beginne, etwas lustig auszusehen mit meinen dezent kahlen Schläfen.


Sauerteige angesetzt, damit ich morgen beim WMDEDGT wenigstens ein bisschen was zu tun habe. Sonst wär das eher so: Kind wegbringen, Stillen, Wickeln, Stillen, Wickeln, Stillen, Wickeln, Ballet, Bloggen, Bett.


Nacht vier, die das Kind ohne Windel verbringt. Hat bisher zwei von drei Nächten geklappt (das eine mal war eigentlich nur ein winziges bisschen, ehrlich!) und ich kann es kaum fassen!!!Einself! Vielleicht ist der kleine Zwerg tatsächlich komplett trocken?!? (Das jetzt hier zu schreiben ist der Härtetest. Murphy und so, Sie verstehen.)

Tag 85

Ein Tag ohne Überschrift.

Nichts besonderes gewesen heute, das Baby möchte viel schlafen aber ausschließlich mit menschlicher Unterlage und möglichst aufrecht, also wenn die Unterlage sitzt. Im Sitzen schlafe ich aber nicht so gut, deshalb hab ich heute eine lange Schlafphase genutzt, um Statistikkurskram zu machen. Manches geht echt gut, eigentlich schon fast zu einfach, und bei manchem hängt sich einfach mein Gehirn auf. Nun ja. In vier Wochen ist die Klausur und dann ist es vorbei. Woohoo. Und dann hab ich alle Punkte zusammen für meinen PhD. Also, falls ich bestehe, aber davon gehe ich mal aus. Das heißt, dann fehlen nur noch die drei Veröffentlichungen, davon 2 als Erstautorin *hysterisches Lachen hier einfügen* und dann noch die Dissertation schreiben, die ist dann aber nur kurz und dann die Verteidigung. Wenn ich daran denke, gehe ich jetzt schon in Schockstarre.

Tag 84 – Weiter wachsen

Mein liebes großes Kind,

drei Jahre. Sogar schon drei Jahre und drei Wochen bist du jetzt alt. Das letzte Jahr ist wie im Flug vergangen. An deinem zweiten Geburtstag waren wir am Meer, das Wetter war grau aber wir hatten uns und mitgebrachte Muffins und Spaß. Du hast deine ersten ernsthaften Versuche mit richtigen Klos gemacht zu dieser Zeit. Gestern bist du das erste mal ohne eine Schlüpferwindel ins Bett gegangen – weil du das so wolltest. Ich habe dich gefragt, zum ersten mal, ob du überhaupt eine Windel anziehen willst, und du sagtest nein. Ohne zu überlegen. Und ich sagte ok, dachte aber ehrlich gesagt „Ach du scheiße!“. Aber ich hab dir vertraut, noch nicht aus tiefer Überzeugung heraus aber ich habe mir gedacht, wenn du das entscheidest, wird es wohl klappen. Und das tat es auch. Heute bist du wieder ohne Windel ins Bett gegangen. Du hast gesagt, du bist schon ein großer Junge. Und das stimmt. Du machst so vieles schon alleine. Heute bist du auf den Klositz geklettert, weil du an die Klobürste wolltest. Mein erster Impuls war „Waaahhhhh“, aber du wolltest unbedingt und ich hab dich gelassen. Du hast super gut das Klo saubergemacht, genau wie ich das machen würde. Als du danach den Bürstenteil angefasst hast und ich gesagt habe, du musst dann jetzt Hände waschen, hast du das sofort gemacht. Wir sind ein gutes Team.
Meistens. Manchmal weigerst du dich auch standhaft, Dinge zu tun, die du eigentlich schon kannst. Du sagst dann, du musst noch weiter wachsen, du bist noch nicht groß. Und auch das stimmt. Bei vielen Sachen brauchst du einfach noch Hilfe oder möchtest Hilfe haben. Reißverschlüsse sind zum Beispiel oft noch schwierig zusammenzufummeln, hoch und runter ziehen geht aber schon alleine. Du kannst auch deine Schuhe selbst anziehen, aber wenn der Klettverschluss wirklich fest geschlossen sein soll, damit der Schuh nicht vom Fuß rutscht, brauchst du Hilfe. Morgens willst du am liebsten behandelt werden wie ein kleines Baby, und das ist auch meistens ok. Dann sitzt du auf meinem Schoß und ich puste jeden Löffel von deinem Frühstück kalt. Ich muss dich aus- und anziehen, obwohl das zu jeder anderen Tageszeit prima alleine klappt. Und irgendwie genieße ich das sogar ein bisschen. Denn dass du schon so groß bist ist auch für mich oft toll und manchmal ein bisschen doof.

<3 –
Deine Mama