Tag 2063 – Happy Fraaaaarrrrgh!

Feministischer Kampftag. Heißt: drülfzig spammails schreien mich an mit SHE CAN und ähnlichen Parolen und geben mir 20% Rabatt auf Reizwäsche. (Echt wahr.)

Insgesamt war meine Laune heute eher so, dass ich jedem, der heute meinte, mir zum Frauentag gratulieren zu müssen, am liebsten ein beherztes „Halts Maul und lass mich in Ruhe“ entgegnet hätte. (Ich brauche das nicht gendern, denn es waren nur Männer, die sich sowas getraut haben, wahrscheinlich in bester Absicht.)

Was war sonst noch heute:

  • Kuchen glasiert, dafür Schokolade temperiert, zum ersten Mal und nicht erfolgreich, wie ich fürchte.
  • Ein super schnelles Brot gebacken, weil alle, keine Lust, noch mal in den Supermarkt zu fahren und kein Sauerteig vorbereitet. Das Rezept „Mehl, Wasser, Salz, Hefe, Öl“ erschien mir zu lahm, also hab ich ein 20% Roggenmischbrot mit überbrühten Sonnenblumenkernen gebacken. Klingt doch gleich total fancy.
  • Michel zum Kornettunterricht gefahren
  • Michel für die Woche vom Hort abgemeldet, wegen Mutantenausbruch an der Schule (unter anderem in der Parallelklasse)
  • Schlechte Laune und spitze Bemerkungen verteilt
  • Fast alle Zimmerpflanzen umgetopft (fast, weil ich einige gestern schon umgetopft hatte, eine Herrn Rabe gehört, zwei Orchideen sind, vier Kakteen sind, zwei größere Bäume sind, darunter ein Ficus, für den ich die Erde erst anwärmen müsste und der sowieso auf egal was mit Blätter abwerfen reagiert, und eine eine hässliche aber unkaputtbare Aloe, bei der ich überhaupt noch gar nicht weiß, was ich damit machen soll)
  • Einen report fertig geschrieben
  • Mich über meine alte Brille geärgert, bei der meine Wimpern immer an die Gläser stoßen, jaja Luxusproblem aber super nervig, aber die andere Brille ist ja schief und das ist noch nerviger
  • Meinen großen Zeh belüftet

Aber alles natürlich feministisch.

Heute ausnahmsweise mal feministisch. Morgen kaufe ich die Reizwäsche und die Schminke wieder ohne Rabatt, versprochen.

Tag 2062 – Wenn ich mal groß bin.

Ich las neulich, GenZ erwarte von uns (ich betrachte mich als Millennial), dass wir uns aufführen wie Erwachsene. Ich werde nächste Woche 36, habe Job, Haus, Mann, Kinder und Meerschweinchen (und damit schon mehr als viele andere Millennials) und möchte bitte weiter sagen dürfen, dass ich heute Erwachsenenpunkte verdient habe. Ich fühle mich nach wie vor bei so Erwachsenendingen, die Erwachsene halt machen – Versicherungen abschließen, Kredite beantragen, Kinder bei Schulen anmelden usw. – wie eine Jugendliche, die sich zum ersten Mal selbst eine Entschuldigung schreibt. Ich wüsste selbst gern, woran das liegt. Kraft meines Jobs schreibe ich ja inzwischen fließend Behörde, und bei der Arbeit komme ich mir meistens nicht vor, als würde mich gleich die Lehrerin fragen, ob ich „ich konnte nicht zu Mathe kommen, weil es regnete*“ wirklich ernst meine**. Privat sieht das anders aus. Da erwartet ein Teil meines Hinterkopfs, dass die Anwältin der Gegenseite/der Bankmensch/die Versicherungsmaklerin/die Behörde demnächst einfach anruft und sagt, so, Frau Rabe, genug gespielt, jetzt gib mal schön den Computer zurück an die Erwachsenen, ja?

Leider gucke ich mich dann um, sehe niemanden, di*er erwachsener wirkt als ich, seufze und rücke mein Erwachsenenkostüm zurecht.

Insofern, liebe GenZ: wenn ihr das alles so viel besser könnt, dann macht doch einfach. Ich sage solange weiter „Erwachsenenpunkte“.

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*das war auf einer anderen Schule!

**nein. Aber „ich mache auch 15 Punkte ohne je da gewesen zu sein und Sie und ich wissen das“ wäre zwar ehrlich aber unangebracht gewesen.

Tag 2061 – Schraube locker.

Meine Brille ist schief und es macht mich fertig. Das Gestell war ja echt nicht billig und ist grade mal etwas mehr als ein Jahr alt, aber leider… recht am Anfang hab ich mal rechts das Schräubchen am Bügel nachziehen lassen. Nach ner Woche wackelte der Bügel aber wieder, da wurde das Schräubchen ganz ausgetauscht. Es wackelte recht schnell wieder, aber ich hatte keine Lust, für eine Woche Besserung wieder hin zu rennen, außerdem war bekanntlich Lockdown und Corona und alles. Jetzt wackelte aber der andere Bügel ne Weile und letzte Woche war ich deshalb bei der Optikerin. Die zog links den neu wackelnden Bügel nach und konstatierte, rechts sei „das Scharnier kaputt“. Potentiell teure Reparatur, sie würde das beim Großhändler anfragen.

Einen Tag später hatte ich den linken Bügel komplett in der Hand, vom Rest der Brille getrennt, da war wohl „nach fest kommt ab“ das Motto gewesen. Das konnte Herr Rabe fixen, war nix wirklich kaputt. Rechts, meinte er, sähe es für ihn so aus, als sei einfach das Schräubchen zu kurz. Da das die getauschte Schraube war, also kein Originalteil, erschien mir das plausibel.

Nachdem ich über die Woche nichts bezüglich des Scharniers gehört hatte, ging ich also heute wieder zu der Optikerin. Dort war eine andere Angestellte und ich fragte, ob es einfach an einer zu kurzen Schraube liegen könne? Ja, mal sehen, meinte sie und nahm die Brille mit. Und kam erst nach fünfzehn Minuten aus ihrem Kabuff, ziemlich bedröppelt, und meinte, ich müsse wiederkommen, wenn die Chefin in einer Woche wieder aus dem Urlaub zurück ist, sie habe eine Schraube im Gewinde verkantet und jetzt eine neue reingemacht, die geht aber nicht ganz rein, ist oben schief (vernudelt?) und unten zu lang und der Bügel wackelt trotzdem. Links ist auch wieder locker und was am ärgerlichsten ist: sobald ich mich minimal bewege, sitzt die komplette Brille schief.

Jetzt habe ich also mindestens eine Woche eine grausig schlecht sitzende Brille mit einer oben und unten überstehenden Schraube am einen Bügel, alternativ meine alte, deren Stärke nicht mehr gut passt und deren eines Glas sehr verkratzt ist (ich nehme an, da hat ein Kind mit gespielt).

Was die Moral von dieser Geschichte sein soll, weiß ich noch nicht. Ich kann mir auch keine überlegen, weil ich alle drei Sekunden meine Brille zurechtrücken muss.

Tag 2056 – Abschied.

Ich war heute im Büro, whoop whoop, im richtigen, echten, Infektionshöllengroßraumbüro und saß da mit zwei weiteren Frauen im Meetingraum den ganzen Tag. Das war ein bisschen seltsam und ein bisschen wehmütig war es auch. Meine Kollegin, mit der ich 2019 und Anfang 2020 insgesamt 23 Inspektionen durchgeführt habe, mit der ich auf echt vielen Dienstreisen war, habe ich seit Anfang November nur via Bildschirm gesehen. Es hat mir noch mal vor Augen geführt, wie anders alles geworden ist, was alles ausfällt, wegfällt, anders gelöst wird. Ich möchte so gerne mal wieder das ganze Team treffen, in echt, und in der Mittagspause in der Kantine extra Stühle an einen Tisch holen, damit wir alle da zusammen sitzen können. Gut, nun haben wir jemanden, der krank ist und, so meine Vermutung, auch so richtig flach liegt, wegen Covid-19. Ich hoffe sehr, dass sich die Person sehr bald und gut erholt. Trotzdem – ich würde so langsam einiges geben für den normalen MeetingMarathonMontag IM BÜRO.

Als ich ging, stellte ich meine Drinnenschuhe wieder ins Regal zurück. Da stehen sie seit fast einem Jahr fast unbenutzt. Da werden sie auch noch ein halbes Jahr fast unbenutzt stehen, vermute ich. Ich könnte sie mit nach Hause nehmen, aber ich möchte, dass sie da stehen, wie ein Anker oder ein Eselsohr im Buch. Irgendwann geht es hier weiter.

Inzwischen wäre ich sogar wieder für 100% Präsenz nach der Pandemie zu haben. Scheiß auf „flexible Homeofficelösungen“, ich hätte mich am liebsten heute an die hässliche „DNA“-Treppe gekettet.

Aber weil ich reif und erwachsen bin, setzte ich meine FFP2-Mundbinde auf und nahm mal wieder Abschied vom Büro.

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Wie lange noch? Sind wir bald da? Kann man’s schon sehen?

Tag 2055 – Auf, zu, auf, zu, zu, zu, au…zu.

Oslo macht also wieder zu. Ich (und Oslos Einwohner*Innen) bin dessen so müde. Das Krisenmanagement hier ist… naja. Es ist, wenn man die Zahlen betrachtet, ja nicht total unterirdisch (zum Beispiel immer noch besser als Deutschland), aber wie ich schon mal schrieb: das ist ein reines Wunder. Oder vielleicht ist es tatsächlich ein signifikanter Effekt, dass Norweger*Innen Natural Born Abstandhaltende sind. Ein großes Land mit viel Platz und kalten Menschen darin. Am Krisenmanagement kann es jedenfalls nicht liegen, denn erst hat man die britische (und die anderen) Mutante drei Wochen eskalieren lassen, während man überlegte, wie so eine Sequenziermaschine denn wohl funktioniert. Als man das raus hatte, machte man Oslo und dessen nördliche Umgebung panisch für zwei Wochen zu, weil, ohhhhh Mutante, Alarm Alarm. Man wolle „Überblick über die Situation und die Verbreitung der Mutante bekommen“. Nach den 2 Wochen machte man wieder auf, ich kann mir das jetzt, drei Wochen später nur so erklären, dass man den Überblick bekommen hat und der verriet: es ist zu spät. Die Mutante ist überall. Ist jetzt auch egal. *Handtuchwerfgeräusch*. Es war also zwei Wochen lang alles wieder auf, dann eine Woche Winterferien und ab übermorgen ist dann also alles wieder zu, weil, ÜBERRASCHUNG, DIE MUTANTE IST ÜBERALL UND IST ANSTECKENDER, DAS HEISST BEI GLEICHEN MASSNAHMEN MEHR INFEKTIONEN UND R-WERT ÜBER EINS. Entschuldigen Sie das Schreien. Ich fasse es einfach nicht mehr. Die zuständige Behörde sagt „es ist genau wie in Dänemark“ ALS HÄTTE MAN DAS NICHT VERHINDERN KÖNNEN. WEIL MAN DOCH WUSSTE, WIE ES IN DÄNEMARK LIEF!

Meine Güte. Macht doch ein mal richtig zu, so RICHTIG, as in: die Baustellen (auf denen sich permanent die nicht-Homeoffice-machen-könnenden-Bauarbeiter*Innen anstecken) sind jetzt mal 4 Wochen lang egal und es kommt keiner rein oder raus und japp, KEINE EFFING ANGEBOTE FÜR KINDER, aber DANN IST DIE SCHEISSE WEG.

Statt dessen Maßnahmen, härtere Maßnahmen, noch härtere Maßnahmen. Aber halt nur für uns Büroarbeitende. Mehr vom Selben hilft ja bekanntlich immer. Ewiges hin und her und balancieren am Abgrund.

Es ist nicht richtig, die geäußerte Kritik ist unsachlich und faktisch nicht haltbar, weil Äpfel mit Birnen verglichen werden, aber ich kann die Bürgermeister von Molde und Bodø verstehen, wenn sie sagen: es scheint, als gelänge es Oslo nicht, die Infektionen unter Kontrolle zu bekommen. Nicht so wie den tollen Bodøs und Moldes, die zwar viel VIEL weniger dicht besiedelt sind, aber Schwamm drüber. Denn auch von näher dran kann ich nichts anderes mehr erkennen als Unwille zu tatsächlich effizienten Maßnahmen.

Was wäre das für eine Perspektive. 4-6 Wochen Endspurt und dann ist es vorerst gegessen. Stattdessen machen wir halt 4-6 Monate das lustige auf-zu-Spielchen, wie letztes Jahr auch schon das ganze Jahr über.

Entschuldigen Sie den Ausbruch, ich bin einfach sehr pandemüde und pandewütend.

(Ich mag nicht mehr ständig umplanen, es macht mich wahnsinnig.)

Tag 2054 – Nicht vergessen.

Ich hab nicht so viel Lust zu Bloggen, es gibt auch eh nichts zu erzählen. Die Nachbarn tauen langsam wieder auf und man sieht jetzt tatsächlich hin und wieder wieder Leute draußen. Ich feuere den Schnee an, schneller zu tauen, ich möchte wieder im Garten buddeln. Herr Rabe hat Carona gewaschen, die hatte es sehr sehr dringend nötig (dass man das Nummernschild hinten nicht mehr erkennen kann ist in Norwegen ja im Winter fast üblich, aber mich macht es trotzdem nervös). Drei Maschinen Wäsche habe ich auch gewaschen, morgen werden noch einige folgen. Ich hab mich auch über einen Klimaabdruck-Test gewundert, der mehrere Maschinen Wäsche pro Woche (pro Haushalt!) als irgendwie schlimm ansah, aber was sollen wir denn machen, die dreckige Wäsche wegwerfen, statt sie zu waschen? Klar ist norwegisches Tauwetter und Kinder eine extreme Kombi was die Dreckwäsche angeht, aber mei, Wäsche wird dreckig und dann gewaschen, wenn eine volle Maschine des betreffenden Wäschetyps gesammelt ist. Oder halt erst, wenn es eigentlich schon 2 Maschinen sind, momentan sind wir eher da, leider.

Jetzt gehe ich ins Bett, vorher darf ich nicht vergessen, noch meine Schilddrüsentablette zu nehmen. Abends vergesse ich die gerne, weil ich sie nicht auf dem Tisch stehen haben will und sie im Küchenschrank parke (Medikamentenkiste ist nicht zweckmäßig bei Einnahme zwei mal täglich) und dann dort vergesse, wenn wir essen. Ist aber auch nicht so schlimm, der Spiegel hält ne Weile.

Tag 2053 – Gechillt.

Ich hatte heute theoretisch frei, praktisch habe ich ca. 2,5 Stunden gearbeitet, aber war als „hat frei“ eingetragen, was der Produktivität in diesen 2,5 Stunden wesentlich Vorschub geleistet hat. Endlich eine monströse Kuh vom Eis geschafft, die da schon seit… 6 Wochen stand. Hupsi.

(Nur noch drei weitere Kühe.)

Nachmittags war ich mit den Kindern einkaufen, eigentlich wollten wir nur Michels Brille „fixen“ lassen, Optiker 1 hatte aber das notwendige Gerät (=Klebepads für den Nasenbügel) nicht da und schickte uns zu Optiker 2. Dort waren wir dann, außerdem in der Apotheke und Essen einkaufen. Der Ausflug war, dank einer kleineren Rübennase, die unbedingt mitwollte, nicht so gechillt, man könnte auch sagen, ziemlich anstrengend.

Abends war dann aber wieder gechillt, dank online-Spieleabend mit online-Freunden und Freundinnen. Sehr schön, sehr entspannt und entspannend.

Insgesamt ein okayer Tag. Richtig frei haben wäre auch mal wieder nett.

Tag 2051 – Vorbereitungen, Nachbereitungen, zu viel Arbeit.

Jaja, nee, keine Ahnung wie die Zeiterfassung drauf kommt, ich schöbe zu viele Überstunden.

Grad fällt alles zwischen Stühle, dabei machen wir gar keine richtigen Inspektionen. Fristen werden gerissen, Arbeit bleibt liegen, und trotzdem Überstunden. Mein Kalender für die nächsten Wochen ist schon wieder so voll, dass ich gar nicht weiß, wie da jemals Inspektionen reingepasst haben.

Ach und hab ich erwähnt, dass ich eine coole Bestimmerinnenrolle für ein Projekt(TM) übernommen hab? Die Rolle ist echt cool, das Projekt(TM) interessant und nützlich und all das, aber heute habe ich die veranschlagte Arbeitsleistung, die von mir in diesem Projekt(TM) erwartet wird, bekommen und sehe nun endgültig schwarz für Inspektionen im nächsten halben Jahr. Alternativ muss eine gewisse Projektleitung ihre Ansprüche etwas justieren. Ich mag meinen Job ja gerade auch, weil ich inspizieren mag. Es gibt auch ein paar Hersteller, die ziemlich weit oben auf der Prioritätenliste stehen, die ich mir ungern „wegnehmen“ lassen möchte. (Mal abgesehen davon, dass das heißen würde, dass sich meine Kollegin in ein anderes Regelwerk einlesen müsste, in dem ich schon recht gut im Thema bin.) Nunja. Es kommt wie es kommt, nicht wahr? Vielleicht kann ich mich auch doch noch klonen.

Nächste Woche ist Selbstinspektion, öfter mal was Neues, im Werk, Hurra Abwechslung. Ich freue mich schon ein bisschen darauf, hier mal wieder rauszukommen. Ich kann die Tage, die ich seit inzwischen fast einem Jahr im Büro war, immernoch an zwei Händen (ok, vielleicht muss ich einen Fuß zur Hilfe nehmen) abzählen. Und die Luft ist raus, muss ich sagen. Und das sogar, obwohl wir „bei der Arbeit“ jetzt auch jemanden haben, die an Covid-19 erkrankt ist. Da kam es aber über Familienmitglieder und sie war seit lange vor der vermuteten Ansteckung nicht im Büro. Trotzdem kacke und wir drücken alle Daumen, dass sie nicht schwer oder lang anhaltend erkrankt.

Selbstinspektion, genau. Muss vorbereitet werden. Mir wurde immer gesagt, dass man irgendwann an den Punkt kommt, wo gründliche Vorbereitung Luxus ist, von gründlicher Nachbereitung NACH der Inspektion mal ganz zu schweigen. Ich hab das immer für schlechtes Zeitmanagement gehalten, muss ich zugeben, aber da ich trotz noch mal dransetzen um halb zehn morgen um neun schlecht vorbereitet zu diesem Meeting erscheinen werde, muss ich wohl einsehen, dass das von mir ziemlich arrogant gedacht war.

Tjaja.

Unten auf dem Sofa sitzt Herr Rabe und bereitet Dinge für die Beerdigung seiner Mutter vor. Er kann nicht, wenn ich neben ihm sitze, sagt er. Die Beerdigung wird für die meisten online stattfinden, weil ja zur Zeit sich niemand auf an irgendeinen Tag geltende Regeln verlassen kann.

Pandemie soll jetzt bitte endlich weg gehen.