Tag 1113 – Nicht fertig aber fertig.

Der Report, den der Chef gestern in Auftrag gegeben hat, ist halb fertig aber verschickt, soll der Chef und dessen Chef ruhig wissen, dass die Aufgabe absurd, sinnlos UND in der Kürze der Zeit unmöglich zu schaffen war. Mein Kollege und ich haben jedenfalls in zwei Tagen mehr zustande bekommen als gewisse andere Personen in dieser Firma in zwei Jahren.

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Related: meine beste Freundin ist so schön normal und von Twitter unbeleckt. Da wird hemmungslos bissi und iwie geschrieben und Mädels und es ist iwie ein bissi wie früher, als wir noch Mädels waren und nicht durchaus erwachsene Frauen im Berufsleben und all that Jazz.

Tag 1112 – Witzisch.

Heute war ich auf einer Disputation. Eine meiner zwei Freundinnen hier in Oslo hat heute erfolgreich ihren PhD verteidigt und zur Verteidigung selbst habe ich es zwar nicht geschafft, aber immerhin zur Feier. Die wieder ganz anders war als alle, auf denen ich bisher war. Aber das ist Nebensache, ich habe nämlich was an mir beobachtet. Ich habe das Bedürfnis, meine berufliche Situation* gegenüber Fremden zu beschönigen. Erzähle, wie cool das Projekt ist**, aber nicht, wie absurd sich da alles entwickelt und dass ich wechselnd das Gefühl habe ich wäre in der Hölle oder bei Verstehen Sie Spaß. Und einerseits geht das ja auch keinen was an, andererseits kann es mir ja wirklich völlig wurscht sein, was irgendwelche Masterstudenten, die ich das erste und vermutlich auch letzte mal sehe, von mir halten. Aber zugeben, dass ich eine wirklich richtig schlechte berufliche Wahl getroffen habe, das… geht nur gegenüber wirklichen Freunden. Und selbst dann nur in lustig. Dabei ist es das wirklich leider nicht. Klassenclownsyndrom halt, schätze ich jedenfalls. Hmm. Ich muss darüber nachdenken, ob ich das gut oder schlecht finde.

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Auto-Lobhudelei: weiter durch Absurdistan navigiert.

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*die heute eine neue, ungeahnte Absurditätsstufe erreicht hat

**ist es ja auch, wird nur so nicht passieren

Tag 1110 – Putzebackeputzekoch.

Es meldet sich zum Dienst: die frustrierte Hausfrau. Ich hasse einfach Putzen. Ich liebe leider das Endergebnis und sehe auch sehr schnell Dreck und Unordnung, aber Putzen finde ich scheiße. Zumal ich wirklich aggressiv werde, wenn ich den ganzen Tag putze, nebenher backe, dann wieder putze und dann kommen die Kinder rein und fragen „was gibt’s zu essen“. Da platzt mir dann auch recht fix der Arsch, gegenüber den Kindern, die ihren Kram einfach überall im Haus verteilen*, und gegenüber Herrn Rabe, der draußen einen Zermürbungskrieg gegen den Löwenzahn im Rasen führt und der deshalb, schade, schade, leider nicht anpacken kann. Immerhin. Es ist jetzt sauber. Endlich. Und es hat auch nur einen echten Ausraster gebraucht.

Wir brauchen, wenn sich meine Jobsituation etwas stabilisiert, unbedingt wieder eine Putzhilfe, damit wir uns nicht gegenseitig wegen des Putzens zerfleischen.

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Auto-Lobhudelei: 1 Kuchen, 2 Brote, 18 Brötchen. Küche, 2 Bäder, unten komplett gesaugt.

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*und wenn’s nur das wäre, aber dann findet man plötzlich überall seltsame blaue Krümel, die sich bei Kontakt mit Wasser auflösen und großflächig verschmieren und keiner ist es gewesen. Argh!

Tag 1109 – Immerhin.

Immerhin haben wir heute: Michel neue Unterhosen gekauft, den Schnecken neue Erde, uns allen etwas zu Essen, keine Mikrowelle* aber dafür Herrn Rabe eine neue Speicherkarte. Immerhin habe ich heute die Kinder** nur mehrmals angeschrien und nichts schlimmeres. Immerhin habe ich beide Toiletten geputzt und tausend Teige angesetzt.

Mehr positives gibt’s über den Tag nicht zu sagen.

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*In einem anderen Land hätte ich längst einfach eine bestellt. Ich möchte einfach gerne eine Mikrowelle haben, und zwar keine zum Einbauen, weil die einfach das drei- bis fünffache von den normalen kosten. So, wie schwer kann das sein? Sehr schwer. Die einen können zu viel und sind deshalb zu teuer. Die anderen sind zu klein. Wieder andere zu groß. Hat jemand eine Empfehlung für eine Mikrowelle? Sie sollte auftauen können (und zwar ohne dass Teile schon gar sind, andere aber noch gefroren) und ansonsten warm machen. Ich werd da keine Kartoffeln oder ganze Hähnchen drin zubereiten, es ist eine Mikrowelle und wie haben auch einen Ofen.

** Pippi ist jetzt volle Möhre in der A-Phase. Und es ist schlimm. Sie hat heute allein drei mal mehr schreiend in Einkaufsladengängen gelegen, als Michel überhaupt bisher.

Tag 1106 – Balance.

Heute morgen im Auto dachte ich darüber nach, dass ich, dafür dass nun wirklich grad alles nicht so wirklich einfach ist, einigermaßen ausgeglichen bin. Und woran das denn liegen könnte. Da spielen ja sicher viele Faktoren eine Rolle, zum Beispiel habe ich eine tolle Familie und jeden Morgen freue ich mich, wenn Pippi von hinten „Singe lauter!“ verlangt, damit ich die Musik lauter mache*, und dann „Mama også sing!“, damit ich mitsinge. Neulich habe ich Podcast gehört, da kam dann ein sehr enttäuschtes „Singt gar nix!“, das war wirklich sehr sehr niedlich. Also, ja, Familie toll, Haus schön, es ist eigentlich *nur* die Arbeit (und die Fahrerei nervt auch), die schlimm ist. Aber ich kenne mich ja, Sie kennen mich ja jetzt auch schon länger, das ist bei mir nicht *nur* so ein Nebenaspekt. Ich arbeite an sich gern, ich ziehe viel Bestätigung da raus und, ja, hab wohl auch gewisse Tendenzen es mit der Arbeit sowohl quantitativ als auch beim Faktor „Impact auf Restleben“ zu übertreiben. Gemessen daran müsste es mir also vermutlich echt schlecht gehen. Nicht nur so ein bisschen miese Laune am Morgen und allgemeine Müdigkeit am Nachmittag. Eher so kaputt. Aber das tut es nicht. Vielleicht ist mein Akku vom letzten halben Jahr noch gut geladen**. Aber ich glaube es kaum.

Ich glaube, es liegt daran, dass ich ziemlich genau seit ich den Job angefangen habe, wieder eine Pille nehme. Ja, hormonelle Verhütung, schlimmschlimm und eigentlich wollte ich das auch nie mehr. Aber dann kam nach Pippis Geburt das PMS aus der Hölle, das statt besser immer schlimmer wurde. Wirklich schlimm. So schlimm, dass ich an PMS-Tagen davon überzeugt war, depressiv zu sein und zwar nicht nur ein bisschen sondern schwer. Ja, inklusive Gedanken wie „Ohne mich wären hier alle besser dran“. So, liebe Leute, sollte keine Frau bloß wegen ein paar Hormonen Monat für Monat fühlen müssen. Aber was tun? Alle empfahlen mir eine Hormonspirale, aus diversen Gründen. Aber hier kostet das ein Schweinegeld und ich hatte im letzten Jahr von dem Verhütungsring, den ich vor den Kindern lange beschwerdefrei*** hatte, richtig ätzende Nebenwirkungen, das wollte ich nicht riskieren, da für 500 € ein Dings einsetzen zu lassen und das nach 2 Wochen zu bereuen. Also dachte ich mir einen Plan aus: wenn ich eine (Mikro-)Pille nähme, die den gleichen Wirkstoff hat, wie die Hormonspiralen, die es so auf dem Markt gibt, dann ist der höher dosiert als die Spirale am Tag abgibt. Außerdem wirkt die Spirale nicht so stark systemisch wie eine Pille. Würde ich also erträgliche Nebenwirkungen von der Pille bekommen, müssten die ja eher weniger werden bei einer Spirale. Aber eben: erträgliche Nebenwirkungen.

So fädelte ich das dann auch ein, blöd war nur dass es so eine Pille hier nicht gibt. Schlussendlich bestellte ich durch einen ganz komplizierten Prozess eine Pille aus Deutschland, ärgerte mich acht Wochen lang mit der davon völlig überforderten Apotheke herum und jetzt bin ich eben wieder druff. Und es geht mir sehr gut. Bei mir wirken solche Präparate offenbar gefühlsdämpfend, fast wie Antidrepessiva. Das kann ich grad recht gut gebrauchen, um ehrlich zu sein, und Hauptsache, das PMS bleibt weit, weit weg. Ich danke also für meine überraschende Ausgeglichenheit den Firmen B**** und J********, denke ich.

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Auto-Lobhudelei: seit 15 Tagen immer um 22 Uhr diese Pille eingeworfen.

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*Genre egal, aber „Mama, ich kan også sing: Lulululu BAH, BAH!****“ ist einfach Hachz hoch 10.

**hahahahaha. Das war emotional ein ziemlicher Ritt.

***auch da war ich ein wenig emotional gedämpft, hab’s aber erst im Nachhinein bemerkt.

****Der Opener vom Album „This is all yours“ von Alt-J.

Tag 1103 – Ordentlich platt.

Man verlernt das mit dem Tanzen ja nicht und ich hatte gestern wirklich sehr viel Spaß. Völlig nüchtern, denn ich bin gefahren. Der letzte Zug von Oslo nach Eidsvoll geht nämlich um 0:44 Uhr, das ist für einen Club ja nix. Aber von Ankunft bis Laden schließt habe ich die 2,5 Stunden eigentlich konstant durchgetanzt, mit einer Pinkelpause auf dem Unisex-pro-Kabine-nur-eine-Person-sonst-fliegste-raus-Klo. Hachja. Doch, das war sehr schön. Trotzdem war heute ein recht gammeliger Tag, ich war eben erst um fünf im Bett und außerdem habe ich furchtbaren Muskelkater.

Die Kinder haben sich weiter mit den Nachbarsmädchen angefreundet, die klingelten einfach an der Tür und dann tobten sie hier zu viert durchs Haus und die Gärten, das freut mich nach fünf Jahren Norwegen mehr als ich gedacht hätte. Ich bin ein Einsiedler geworden hier, der sich beim Klang der Klingel* fast erschreckt und dann fragt, ob sie was bestellt hat, aber es ist ja Sonntag und…? Und dann stehen da zwei Mädels und fragen „Kann Michel zum Spielen rauskommen?“ Hachz. Michel hat die zwei dann übrigens schwer beeindruckt, indem er sich einen Eimer kaltes Wasser übergegossen hat. Wir haben Videos, das wird ein schöner 18. Geburtstag. Besonders schön auch in Kombination mit dem Video von Pippi: während Michel nach dem Gießen herumspringt wie ein Frettchen auf Speed, gackert wie ein Huhn und lautstark kundtut, wie kalt das ist, gießt Pippi einfach und antwortet auf Nachfrage, ob das kalt ist: „Joa.“ Ich habe mich darüber sehr amüsiert.

Jetzt Bett, morgen müssen wir dem Chipsmann sagen, was Sache ist. Das wird… nicht so schön.

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*sie klingt sehr schön. Überhaupt finde ich unser Haus nach wie vor sehr sehr schön. Hachz.

Tag 1102 – Stressabbau.

Mein Kollege hat mich überredet, mit ihm tanzen zu gehen. In einen Club. Eine richtige Diskothek. Viel Überredungskunst war da nicht nötig, ehrlich gesagt, ich liebe ja tanzen, nicht nur Ballett. Ich hatte nichts anzuziehen und trage jetzt Jeans und T-Shirt, aber dafür volle Lila-Dunkellila-Gold-Glitzerattacke im Gesicht. Allerdings bin ich damit fast unauffällig geschminkt, es ist wohl grad in, die Schläfe und den Wangenknochen komplett in einem Halbmond aus grobem Glitzer einzuschmieren. Nunja. Interessant. Aber davon abgesehen: die Musik ist laut und rhythmisch und laut und ich bin sehr glücklich.

Tag 1098 – Neun Jahre (die zweite).

Herr Rabe und ich sind heute neun Jahre kirchlich verheiratet. Ja, kirchlich, keine Ahnung, was uns da geritten hat, ich konnte noch nie viel mit Kirche anfangen und auch Herr Rabe ist inzwischen ausgetreten. Aber damals war uns das irgendwie wichtig und wir hatten Gespräche mit einem echten Pastor in unserer Küche damals und das war schon alles einigermaßen faszinierend. Ich erinnere mich nicht an viel aus der Zeremonie, es war alles etwas zu aufregend geworden, weil mein Fahrer an der falschen Adresse auf mich wartete und ich ohne Handy und Schlüssel zu Hause vor der Tür stand, während die Glocken schon läuteten. Als die Glocken aufhörten zu läuten war ich dabei in voller Montur loszurennen um nicht meine eigene Trauung zu verpassen, da kam das Auto. Herr Rabe stand sehr bleich vor der Kirche und wir sprinteten dann mehr oder weniger zum Altar, da kann man schon mal ein bisschen neben sich stehen. Ich weiß noch, dass meine beste Freundin in der ersten Reihe bei „Ihr beide mögt Bäume.“ ziemlich laut losschnaubte um ihr Lachen zu unterdrücken, verständlicherweise. Wenigstens kamen in der Kirche, im Gegensatz zum Standesamt, keine Nietzsche-Zitate.

Fast forward neun Jahre, Herr Rabe packt sehr geduldig die Bücher für die Schultüte ein, weil er das einfach besser kann, ich richte Brotdosen für zwei Kinder und mich. Nebenher schreibe ich What’s App-Nachrichten mit meinem neuen Kollegen, der ist nämlich verliebt, aber es ist alles kompliziert und offenbar beratschlagen die heute 24-Jährigen jede Antwort auf Nachrichten der Gegenseite mit mindestens drei Personen. Putzig finde ich das und ein bisschen beneide ich ihn darum, nur für sich Verantwortung zu tragen. Klar ist Herzschmerz nicht schön und das Dauer-Drama meiner eigenen Anfangzwanziger muss ich echt nicht zurückhaben, aber, hach, so frisch verliebt sein, jaja, das vermisse ich manchmal. Aber dann sehe ich wieder Herrn Rabe an und dann wünsche ich meinem Kollegen einfach, dass am Ende seines eigenen Dauer-Dramas auch so ein wundervolles Ergebnis dabei rauskommt. Ob Kirche oder nicht.

<3

Murch

(Wenn mir meine Tante nicht gestern dieses Bild geschickt hätte, hätte ich unseren Hochzeitstag vergessen wie jedes Jahr.)

Tag 1096 – #12von12 im August ’18.

Wie jeden 12. des Monats denke ich abends, dass ich im nächsten Monat aber ganz sicher alle Bilder direkt samt Bildunterschrift ins Blog lade. Und wie jeden 12. habe ich genau das nicht gemacht, obwohl es ja wirklich klug wäre, denn am Ende vom Tag dann 12 Bilder und Beschreibungen hochladen und noch zusammenhängende Sätze dazu schreiben, puh, naja mal sehen wie’s läuft. Auf jeden Fall finden Sie weitere Sammlungen von 12 Bildern des Tages bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Der Tag hier startete zu früh, ich kann nicht schlafen und sorge mich und vielleicht war auch der Prosecco gestern Abend irgendwie schlecht. Jedenfalls bin ich zwar wach aber irgendwie zu nichts so richtig in der Lage. Mache aber trotzdem Frühstück und danach gibt es Maus für die Kinder und dann eine sehr lange, warme Dusche für mich. Das ist schön und ich habe unsere Dusche wirklich schnell liebgewonnen, obwohl es eine Regendusche ist. Sie hat ja noch ne Handbrause, zum Ausspülen der Haare zum Beispiel finde ich das viel angenehmer, aber sich einfach berieseln lassen hat schon auch was.

Ich fühle mich jetzt einigermaßen bereit für #12von12 #1von12

Wir rödeln ein wenig herum und dann fahren wir mitsamt unseres Übernachtungsbesuches L.* zum Hoffest eines großen Bauernhofes. Das ist schon echt cool da und für die Kinder spitze. Das nächste Mal fahren wir nicht erst um viertel vor drei los.

Das Kind freundet sich auf seine Weise mit den Locals an. #2von12 von #12von12

Wenn man in die Region gezogen ist, in der die Kartoffeln für die norwegenweite Versorgung des Restaurants Zum Goldenen Bogen angebaut werden, kauft man die Pommes auf dem Hoffest auch in der entsprechenden Verpackung. #3von12 von #12von12

This escalated quickly (wenn nicht schon alles mögliche ausverkauft gewesen wäre, hätte ich noch mehr gekauft). #4von12 von #12von12

Das beste daran: der Apfel. Der ist nämlich SO lecker und war geschenkt und das ist so eine Ernteanteil-Sache, das machen wir dann vielleicht nächstes Jahr mit.

Zu Hause setzen die Kinder das Konzept „Hofladen“ direkt um.

Ich werde genötigt, mit meinem letzten Bargeld* die Kekse zu kaufen, die ich gestern selbst** gebacken habe. #5von12 von #12von12

*2 Kronen

**ok, it was @lorenzocamisi

Mein Einkauf kommt mir aber zur Kaffeepause an Chaos grad recht. #6von12 von #12von12

K2s Laden hat ein exklusives Sortiment weißer Steine. #7von12 von #12von12

(Ja, das Kind legt gern Dinge in Reihen und macht aus Bügelperlen am liebsten monochrome Quadrate.)

Zu Hause mache ich Pizza aus den Resten von gestern.

Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Pizza essen! #8von12 von #12von12

[Anmerkung der Redaktion: wird langsam hart mit dem wach bleiben.]

Pippi ist sehr müde (wer nicht?) und schläft auf meinem Arm überraschend ein. Das ist übrigens ihr Ohr, nicht meins.

K2 hat sich in den Schlaf geknibbelt. #9von12 von #12von12

Als Pippi im Bett liegt, möchte ich die Magnetleiste in der Küche anbringen, damit die Messer nicht mehr lose in der Schublade liegen, das macht mich nämlich dezent irre. Leider haben wir keine richtigen Schrauben für die Gipswände und so kommt mir das ganze Ding bei einem nicht mal beherzten Ruck direkt wieder entgegen. Hrmpf.

Aus der Reihe „Ich krieg das schon hin, hups, verkackt“. #10von12 von #12von12

Aber immerhin einer hier kriegt seinen Shit erfolgreich done:

Work in progress. #11von12 von #12von12 @fr4be

Es ist dann eigentlich dringend Bettzeit, aber der Übernachtungsbesuch wird aus Gründen** hier nochmal übernachten und wir quatschen noch viel zu lange. Tjanun.

Nach Wettercheck Sachen rausgelegt. Neue Woche, neues Glück, nicht wahr? #12von12 von #12von12

Und jetzt ganz schnell schlafen.

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*Mein Kollege. Es ist Liebe (sehr platonische). Und er stirbt in dem 300-Einwohner-Kaff, in den ihn der Chef verfrachtet hat, sonst leider einen Langeweiletod.

**es ist kompliziert, hat aber unter anderem mit eineinhalb Stunden Busfahrt zu tun.