Tag 939 – Durchwachsen.

Mein Tag war heute… puh. Im Prinzip gut. Trotzdem habe ich eine halbe Stunde alleine in einem Gruppenraum gesessen und geheult, weil gefühlt niemand versteht, dass meine Situation grad echt scheiße ist. Ich kann das „der Traumjob kommt bestimmt“ nicht mehr hören, denn: was, wenn nicht? Nach über 40 erfolglosen Bewerbungen finde ich, diese Frage ist doch durchaus berechtigt. Sollen wir dann trotzdem hier in Trondheim bleiben? Und bei dem Gedanken kamen mir die Tränen.

Ansonsten war heute alles super gut. Weshalb ich mal wieder Hormone vermute, die machen, dass ich alles schwarz sehe. Das Thema für die Probevorlesung ist gut. Die Druckfahne der Diss kam an und ist gut. Der Vortrag ist jetzt nur noch 27 Minuten lang – gut! Lippenstift gut, Frauentag… ok, Sport gemacht, alles gut. Trotzdem möchte ich hier einfach weg und habe schlichtweg Panik davor, dass ich, sollte ich wirklich eine auf 1 Jahr befristete Vertretungsstelle bekommen, es mir und vor allem den Familienmitgliedern allzu häuslich einrichte. Weil ich nicht will, dass die hier Wurzeln schlagen. Fertig aus. Ich hasse diese Stadt und wäre besser nie hergekommen. So.

Aber wenn man eh schon schlechte Laune hat, kann man auch unliebsame Dinge tun.

Mehr Foto gibt’s (noch) nicht. Ich muss an allen Ecken und Enden nochmal von Hand ran. Aber immerhin, vermutlich muss ich doch nicht nackt disputieren.

Tag 938 – Hamamblabla.

Mein Tag war etwa so:

  • Alleine in der leeren Wohnung hocken und der Wand meinen Vortrag erzählen. Lief bescheiden. War viel zu lang. Ich kürzte.
  • Irgendwann losgeeist und etwas zu spät aufgebrochen zum Hamam. Natürlich hinter einem auf 45 km/h gedrosselten Hutzelauto festgeklemmt, das grad mal 40 fuhr. Mörderisch gestresst beim Hamam angekommen. Das hatte mir Herr Rabe übrigens zu Weihnachten geschenkt und ich hatte es bisher nicht geschafft, den Gutschein einzulösen. Achtsamkeit und so. Jaja.
  • Hamam. Geiler scheiß. Ich wurde von vorne bis hinten gepampert, gewaschen, gepeelt*, massiert, meine Haare wurden gewaschen und mein Gesicht bekam eine Maske, ich kriegte dauernd Obat und Wasser gereicht… Hach. Wirklich wunderbar.
  • Dann fuhr ich zurück und machte mich wieder an den Vortrag. Dieses Mal schreibe ich alles aus. Alles. Sogar „Hallo“.
  • Die Kinder kommen mit Herrn Rabe und sind unzufrieden und müde und ich muss arbeiten und Herr Rabe kocht, alles eskaliert und schon ist meine tiefenentspanntheit hin:
  • Viele, viele Bügelperlen wieder einsammeln.
  • Essen, Michel ins Bett bringen**, wieder Vortrag.
  • Jetzt. Müde. Aber mit dem Vortrag fertig, fast rechtzeitig, bevor ich morgen um 08:15 das Thema für die Probevorlesung bekomme.

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Auto-Lobhudelei: Fertig mit Ausschreiben.

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*Hier wahlweise „abrasives Peeling“-Geschimpfe oder „waaaas, da kriegt man irgendwelche Hautpflege einfach draufgeklatscht?!?“ vorstellen und dann verkneifen. Ich hab vermutlich 1 kg Haut dagelassen, das Peeling schien also bitter nötig gewesen zu sein.

** Der will momentan immer, dass ich ihm sein „Speziallied“ vorsinge, dass ich mir ausgedacht habe, als er ein Baby war, ich singe das aber nicht vor, wenn Herr Rabe in Hörweite ist, das ist mir irgendwie peinlich. Heute Abend ging das aber, weil Pippi noch länger zum Essen brauchte.

Tag 937 – No pressure.

Ich habe heute den Druck meiner Dissertation in Auftrag gegeben. Weil es dazu einige Missverständnisse gab, hier mal eine kleine Erklärung, wie das hier (also an der Medizinischen Fakultät der NTNU) so läuft.

Man hat ja seine Diss zur Begutachtung sowohl elektronisch als auch ausgedruckt abgegeben. Das geht dann an die Opponenten und die begutachten den das Ganze und schreiben mehr oder weniger hilfreiche Kommentare zurück. Meine waren sehr hilfreich und umfassten zum Beispiel auch „bei Paper 2 sind die Abbildungen sehr klein“. Ich habe daraufhin nachgefragt, ob ich die Änderung „größere Abbildungen in Paper 2“ beantragen muss, denn Änderungen am Manuskript müssen eigentlich vor dem Druck von der Fakultät genehmigt werden und dann in einer Errata-Liste in der Thesis festgehalten werden. Meinen Fall betrifft das aber nicht. Gut!

Was im Gegensatz zum Manuskript noch mal geändert werden musste (auch ohne Erratum), ist das Entfernen der Titelseite. Die wird nämlich von der Druckerei erstellt und sieht für alle gleich aus. Genau wie der Umschlag. Und nein, eine andere Druckerei als die zwei von der Uni genehmigten darf ich nicht nehmen, aus genau dem Grund nämlich, dass das alles standardisiert ist.

Jo, hübsch hässlich.

Dann muss man noch eine Zusammenfassung auf Norwegisch schreiben, die direkt hinter die erste Seite kommt und unter der auch nochmal steht, wer man ist, wer’s betreut hat, wer’s finanziert hat und dass die Arbeit als verteidigungswürdig eingestuft wurde. Plus Datum, Ort und Uhrzeit der Disputation. An die Fakultät muss man dann nochmal diese Zusammenfassung auf Norwegisch und, wie ich heute feststellen durfte, auch auf Englisch schicken. Das packen die dann in ihre Alumnews und so, deshalb muss das auch ganz einfach geschrieben sein. An so Populärwissenschaftlichem Tralala habe ich aber ja großen Spaß, das war also nicht das Problem. Zumindest auf Englisch nicht.

So, und jetzt hat man also kein Titelblatt mehr, dafür die Zusammenfassung drin, dann kann man das jetzt bei der Druckerei hochladen. Vorher muss man sich noch eine ISBN-Nummer generieren, das geht aber ganz einfach über einen Link auf der Druckereiwebseite. Dann trägt man alles mögliche im Formular bei der Druckerei ein, Name, Institut, Englisch/Bokmål/Nynorsk… sowas eben. Dann wird das Titelblatt generiert und der Umschlag und man kann nochmal kurz über das Layout seufzen. Und dann, endlich, lädt man sein PDF hoch. Man sollte wirklich, WIRKLICH nur ein PDF haben (und nicht acht, wie eine gewisse Person), weil man nämlich jetzt erstens die Gesamtzahl der Seiten und zweitens die farbigen Seiten angeben muss. Und das wird eine elendige Rechnerei bei mehreren Dokumenten und wenn man dann noch Kontroletti-Neigungen hat, tippert man im Kommentarfeld nochmal ganz genau ein, welche Seiten von welchem Dokument genau denn nun farbig sein sollen. Es gibt dann auf der finalen Hochlade-Seite noch ein Feld, nämlich „Wieviele Ausgaben werden von wem bezahlt?“. Nun, die Antwort auf diese Frage ist im Prinzip einfach: die Fakultät will 80 Ausgaben und die sollen aus Projektmitteln bezahlt werden. Bei ~350 NOK pro Ausgabe wird das dann ne Stange Geld, ja. Man kann natürlich noch selbst für 350 NOK das Stück eine für die Oma/Nachbarin/Altpapiertonne drucken lassen, aber erfahrungsgemäß bleiben eh reichlich Exemplare übrig. Bei der Disputation liegen nämlich die gedruckten Ausgaben aus und jede*r, der*die da ist, nimmt sich eine. Eine landet beim Chef im Büro, eine in der Bibliothek, die restlichen 20-40 landen im Kopierraum und fristen da ein trauriges Dasein, bis in 3 Jahren mal ein Masterstudent eine aus der Kiste holt. Aber theoretisch könnten ja auch 75 Leute zur Disputation kommen. (Oder 85, in den Hörsaal passen 90 Leute.) Deshalb 80.

In die zwei Felder trägt man also ein: Kandidat 0, Institut 80, darunter noch die Projektnummer, fertig. Und in ein paar Tagen kommt dann die Druckfahne.

Shit’s getting real.

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Auto-Lobhudelei: vernünftig gewesen und Räume gebucht, um die Präsentationen zu üben.

Tag 936 – #WmDedgT im März ‘18.

Heute ist der 5. und das heißt, Sie können bei Frau Brüllen nachlesen, was Bloggerhausen so den ganzen Tag lang gemacht hat. So auch hier.

Der Wecker klingelt um sechs, aber ich snooze noch ein bisschen herum und dann lese ich kurz, was das Internet am Wochenende getrieben hat und schwups, ist es viertel vor sieben. Ich stehe auf, wasche Haare und Gesicht, mache Hautpflegegedöns wie immer, ziehe mich an, koche Kaffee, Herr Rabe steht auf und geht duschen, Ich wecke Pippi. Die Rübennase schläft gern *unter* ihrer Bettdecke, also komplett mit dem Kopf drunter und ich kriege je.des.Mal. fast einen Herzinfarkt, wenn ich das sehe. Da sie aber sofort losmotzt, als ich die Rollos hochmache, gibt sich das schnell. Sie steht dann doch auf und will direkt Banane. Soll sie kriegen. Ich gehe mit meinem Kaffee wieder ins Bad und schminke mich. Ich habe mir eine neue Foundation gekauft (Farbe im Link passt nicht, ich habe 102 „Fair Ivory“), die zwar nur Low Coverage ist, aber mich trotzdem allein wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr glücklich macht und die benutze ich heute auch. Das beste ist aber, dass mir Herr Rabe einen neuen Concealer aus dem Duty-Free-Shop mitgebracht hat, den ich ausprobiere und jetzt bin ich schockverliebt. Was eine Coverage. Und null Gekrieche in die Fältchen. Und hell ist der, richtig, richtig hell. Hachz. Ich mache vor lauter Verliebtheit in den Concealer um die Augen rum nur Sparprogramm und finde mein Gesamtwerk kurz total schön, dann fällt mir ein, dass wir noch kein Geld für die Putzhilfe geholt haben. Hoppla. Ich stopfe mein Mittagessen – Quiche von gestern, gestern schon eingetuppert und im Kühlschrank – in meinen Rucksack und laufe quasi aus der Tür. Ich werfe mich ins Auto und düse zur Tankstelle, springe raus, hebe 2 x 800 NOK ab (weil man sonst immer nur 500 NOK-Scheine bekommt, die ich dann wechseln muss und, ach, so gehts ja auch), das reicht dann für den Rest des Monats, springe wieder ins Auto und düse zurück, renne die Treppe hoch, beglückwünsche mich zum täglichen Workout, lege das Geld für heute raus, packe den Rest weg, renne wieder aus der Tür und zum Bus und erwische diesen gerade noch so.

Im Bus überweise ich den Monatsbetrag für den Kindergarten und meinen Handyvertrag, was ich wegen der blöden e-faktura-Regelung schon wieder vergessen habe.

Bei der Arbeit steige ich aus dem Bus, hole Kaffee, gehe in mein Büro und mein Rechner nölt erstmal rum, dass er Updates machen will. Ok, denke ich, ich hab ja eh gleich meeting. Also starte ich die Updates und trinke vier Minuten lang entspannt Kaffee. Gehe ins Meeting und trinke 30 Minuten lang nicht ganz so entspannt Kaffee, während eine frische Doktorandin einen auswendig gelernten Vortrag mit der übertriebenen Intonation eines Hörbuchs und der Spontaneität einer Stewardess beim Ansagen der Sicherheitshinweise vorträgt. Es geht um Typisierung von Brustkrebs und die gar nicht mal so tolle Prognose von einem Sub-Sub-Sub-Typ und, ach, Montagmorgens ist sowas ja auch eher schwer verdaulich.

Nach dem Meeting gehe ich an meinen Rechner zurück und schaffe es irgendwie, die Zeit bis halb elf zu vertrödeln, bis ich endlich in den Quark komme (mir fällt grad wieder ein, was ich gemacht habe: die Excelliste für das Defense-Dinner gepflegt und per What’s App noch bei ein paar Leuten nachgehakt. Und der Administrationsdame eine mail geschrieben, wann und wo denn die Disputation genau sein wird, diese Info brauche ich nämlich für die Druckerei.). Um halb zwölf mache ich Mittagspause, dann wieder Rechner, um fünf vor zwei laufe ich wie angestochen los zur Kantine, nach deren Joghurt ich ein bisschen süchtig bin, dort bin ich um exakt 14:00 Uhr (die schließen um zwei), auf dem Rückweg nehme ich einen weiteren Kaffee mit, den trinke ich mit meinen Bioinformatik-Kolleginnen. In der Klasse des Sohnes (8) der einen Kollegin ist ein Kind, das sehr viele Pornos schaut. Ja, Pornos. Eine Achtjährige. Und als ich sage, dass das ja leider vermutlich keine Qualitätspornos seien und meine andere Kollegin meint „es gibt Qualitätspornos?!?“ wird mir wieder klar, dass meine Feminist*innenblase auch hauptsächlich online stattfindet.

Nun, ich gehe auch nach dieser aufschlussreichen Pause wieder an meinen Rechner und zimmere relativ zügig den Vortrag fertig. Der ist jetzt ziemlich lang, ich muss den dringend mal probehalten, um zu wissen, was ich noch kürzen muss. Grad geht das aber nicht, also mache ich mich daran, die „norwegische, populärwissenschaftliche Zusammenfassung“ der Thesis zu schreiben, die die Fakultät auch unbedingt haben will. Ich stelle mal wieder fest, dass meine produktivste Zeit am Nachmittag ist, wenn ich meistens zu Hause hocke und Kinder davon abhalte, die Bude auseinanderzunehmen. Nach knapp eineinhalb Stunden ist die Zusammenfassung fertig und ich schicke sie dem Chef mit Bitte um Korrektur. Ich schaue kurz in die Bus-App und sehe, dass der nächste Bus in sieben und der nächste danach erst in 47 Minuten geht. Da es fast sechs ist, beschließe ich den ersten Bus zu nehmen, speichere hastig die Präsentation auf dem Server und einem USB-Stick, werfe mich in Jacke und Co und laufe los. (Meine arme Kollegin, die die Abgabe ihrer Dissertation für kurz nach Ostern plant, sitzt da noch.) Ich erwische den Bus mit den letzten Batterieprozenten meines Handys und fahre nach Hause. Das allerletzte Prozent geht für ein Foto drauf.

Zu Hause angekommen muss ich sehr dringend mein Handy laden aufs Klo, das hab ich in den sieben Minuten nicht mehr geschafft. Dann Abend-Gedöns, Michel ist mit seinem besten Freund im Indoorspielplatz, Pippi verwüstet die Wohnung aber auch im Alleingang. Ich püriere die Möhrensuppe, die Herr Rabe am vorbereiten ist, Michel kommt und erzählt und fordert und Michel und Pippi schlagen sich ein bisschen und naja, Familiendinge eben. Wir essen, Pippi isst ein bisschen Suppe, Michel isst nichts aber dann später trocken Brot. Pippi ist hundemüde und ich mache sie unter Kämpfen bettfertig. Bringe sie ins Bett und lege mich danach noch zu Michel, der noch viel zu erzählen hat, sich dann aber nach der dritten Ermahnung doch umdreht und nach zwei Minuten tief und fest schläft.

Ich schleiche aus dem Kinderzimmer und ziehe meine Sportklamotten an. Hopse 32 Minuten lang vor dem Fernseher herum und bin danach völlig erledigt, der Foundation gibt das jetzt auch den Rest, aber danach muss ich ja eh nur noch duschen. Das mache ich auch, mit Lila-Shampoo und Ganzkörperpeeling ist das nahezu Wellness. Herr Rabe kommt nach Hause und ich entscheide mich dazu, jetzt doch nicht mehr zum Restaurant und zur Post zu gehen, weil ich eigentlich gar keine Lust habe, mich nochmal anzuziehen und morgen reicht das beides auch noch. Ich gehe also nach Hautpflegegedöns ins Bett, esse da noch einen Joghurt mit Walnüssen und Honig und verblogge den Tag. Jetzt werde ich dann auch keinen Probevortrag mehr für Herrn Rabe halten und gleich einfach schlafen. Hurra!

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Auto-Lobhudelei: Ich tue grad viel und rege mich wenig auf.

Tag 935 – Bluse – Ich: 1:0.

Heute Nachmittag war es soweit. Bis auf die Knopfleiste hatte ich die Bluse fertig und ich zog sie voller Vorfreude an.

Sie saß wie ein Sack. Ein Sack mit Überbreite in den Schultern und obendrein noch Puffärmeln. Trutscherl ist gar kein Ausdruck für mich in dem Ding.

Und nein, ich muss nicht zwingend figurbetont gekleidet sein (auch wenn ich das eigentlich sehr mag), aber wenn ich mir schon selbst was nähe, sollte das wirklich, WIRKLICH nicht aussehen, wie zwei Nummern zu groß. Ich nehme an, dass es schlicht und einfach zwei Nummern zu groß *ist*. Ich habe aber grad nochmal nachgesehen: laut Brustweite müsste 10 genau passen, laut Taille auch. Ich habe auch wirklich die 1,5 cm Nahtzugabe verbraucht. Es gibt keine Erklärung für „hoppla, die Ärmelnähte hängen mir drei cm zu tief“, oder mein Maßband geht wirklich falsch. Jedenfalls, hier was ich alles geändert habe, nachdem ich dachte, ich sei – bis auf die Knöpfe – fertig:

  • Die Ärmel etwa vier cm nach oben versetzt, auf die „einfache“ Art, also ohne vorher auftrennen. Es ergab sich dadurch auch, dass die Ärmel jetzt nicht mehr viel zu lang sind, die Rüschen sind verschwunden und die Schulterpartie schon mal etwas schmaler.
  • Dann habe ich hinten zwei Rückenabnäher reingemacht, die direkt unter dem Schulterblatt ansetzen. So habe ich in Taillenhöhe noch mal sicher 8 cm der Weite herausgenommen.
  • Weil das immer noch nicht reichte, hab ich auch vorne noch mal zwei senkrechte Abnäher reingemacht. Noch mal 4 cm weg. Yeah! Man kann jetzt erkennen, dass ich Brüste habe.
  • Problem jetzt: unterm Arm und in der Schulterbreite ist am Rücken noch viel zu viel Stoff, der da lustige Wellen wirft, nachdem der Rest jetzt ganz gut sitzt. Da muss die Schulterpartie bis unter die Brust noch mal bis zu 6 cm schmaler werden, aber nur hinten, nicht am Ärmel!

Das Beseitigen dieser Wellen hat mich den letzten Nerv gekostet, ich habe zwischendurch viel geflucht und am Ende geheult und das Ding an die Wand geworfen und Michel hat mich gefragt, wieso ich so gestresst bin. Ich überlege, ob ich meinen Glitzerbikini aus Samba-Zeiten rauskrame und mit Rock und ohne Bluse gehe. Alternativ vielleicht die Gelegenheit, so Burlesque-Troddeln für die Nippel anzuschaffen. Jedenfalls, diese Bluse… Hass. With a cherry on top.

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Auto-Lobhudelei: aus dem Sack eine Bluse mit Wellen an den Schulterblättern gemacht, nichts angezündet.

Tag 934 – Samstagsdinge.

  • Mit den Kindern um viertel vor acht aufgestanden. Jajaja, Ihre waren/sind immer schon um fünf wach, für mich ist vor acht am Wochenende unangenehm früh.
  • Brötchen gebacken.
  • Gesportelt.
  • Geduscht.
  • Sonnencreme ausprobiert. Und endlich mal nicht das Gefühl gehabt, mit ein bisschen Gewürzsalz könnte man auch ein sehr bleiches Brathähnchen aus mir machen, vong Fettigkeit in Gesicht her.
  • Herrn Rabe vom Flughafen abgeholt mit sehr hibbeligem Michel, der mich auf der ganzen Fahrt „Mama weißt du was? BlablablablablaraketenblablaweltraumblablavulkanblablablablabladinosaurierausgestorbenblablablaPippiisteingeschlafenblablablablabla…“ zuschwafelte.
  • Michel zu seinem Kumpel gebracht.
  • Wäsche, Küche, diesdas.
  • Bolognesesauße und keine Spaghetti gemacht, weil nicht mehr genug Spaghetti da waren (wie konnte das passieren?!?). Dafür Fussilinudeln.
  • Gegessen.
  • Wocheneinkauf.
  • Michel abgeholt.
  • Stoff an Stoff gesteckt.
  • Mit Herrn Rabe geschnackt.
  • Jetzt nochmal Pippi einschlafbegleitet.
  • Auch jetzt: sehr müde.

Tag 933 – Gnääähhhhh!

Geplant war, dass ich hier jetzt schon geraume Zeit im Bett liege und der Mann demnächst nach Hause kommt.

Jetzt liege ich hier seit grad und der Mann kommt vielleicht irgendwann morgen, denn, tadaa, einer seiner Flüge wurde abgesagt und jetzt befindet er sich auf einer „Hauptstädte Skandinaviens“-Odyssee, inklusive Schnee und Passagieren, von denen sich nur das eingecheckte Gepäck im Flugzeug befindet. Neben mir liegt Pippi, die vor eineinhalb Stunden während ich vor mich hinsportelte einmal kurz und dann als ich grad in die Dusche steigen wollte in infernalisches Gebrüll ausbrach. Ich versuchte wirklich alles, aber sie brüllte und schluchzte nur. Zwischendurch verstand ich irgendwas wie „Jalla“ oder „Allah“ oder „Aua“ oder vielleicht war es auch „Mama“, in der Lautstärke hört sich alles Kindergebrüll für mich gleich an. Auch bei meinen eigenen Kindern*. Ich ermittelte empirisch, dass meine Anwesenheit als Boxsack durchaus gewünscht war, alles andere aber nicht. Nach dreißig Minuten (in denen ich ja nackt in Pippis Bett lag, getreten und angebrüllt wurde, mich aber nicht zudecken durfte, weil wasweißichdenn) gab ich auf, schleppte das inzwischen heisere Brüllbündel ins Bad und ließ sie auf meinem Handy Mausclips gucken, während ich sehr schnell duschte, sehr schnell Vorteig für Brötchen ansetzte und sehr schnell Wäsche aufhängte. Jetzt gibt sie mir mein Handy nicht zurück.

News von der Vortragsfront: Ich werde entweder deutlich kürzen oder sehr schnell sprechen müssen. Das ist nicht so richtig cool, weil ich gefühlt schon alles bis zur Grenze der Verständlichkeit eingedampft habe. Naja, ich hab mir jedenfalls die Daten mit nach Hause genommen und kann vielleicht am Wochenende irgendwann noch mal ran. Falls Herr Rabe irgendwann wiederkommt.

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Auto-Lobhudelei: Eigentlich viel geschafft, trotz leicht widriger Umstände in Form widerborstiger Kinder.

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* Michel hatte heute morgen einen totalen Wutanfall, weil wir sein rotes T-Shirt mit dem Steinbock drauf noch nicht gewaschen haben. Das andere rote T-Shirt war völlig inakzeptabel, weil da Zahlen drauf sind. Unzumutbar. Er wollte dann zu Hause bleiben. Alleine. Wegen des T-Shirts. Nach vier Scheiben Brot zum Frühstück war das alles gar nicht mehr so schlimm und dann auch die rote Jacke ok, aber ich habe mal wieder gemerkt: wenn der so drauf ist, hilft nichts außer Aussitzen. Hirn out of order.

Tag 932 – Schnipsel.

Habe Michel bei der Schule angemeldet, auf die er vermutlich nie gehen wird. Was für ein Scheißgefühl. Mit Fünftklässlerchor und allem. Wie stolz Michel war. Ich wollte mich am liebsten unsichtbar machen.

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Dadurch heute nicht so viel gearbeitet, wie ich wollte. Vortrag ist jetzt so halbfertig. Geht schon, aber da ich meiner Kollegin versprochen habe, am Montag fertig zu sein, muss ich eventuell am Wochenende ran.

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Die Bluse wird so schön. Ich bin begeistert. Kirschen. So seriös *hust*. Und wenn man einmal kapiert hat, wie das alles geht mit den Belägen und Manschetten und so ist es auch nicht übermäßig schwierig.

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Michels unangenehmen Kumpel nach dem Kindergarten mit nach Hause genommen, nachdem mich die Jungs breitgequatscht hatten. Hmmnaja. Ich hab dann ein Loblied auf den Hygienespüler gesungen, nachdem Michels Handschuh vor der Tür im gelben Schnee landete und es erst der Kumpel, dann Michel und dann keiner von beiden gewesen sein wollte. Und so ging es im Grunde dann auch weiter. Anstrengendes Kind.

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Selbes Kind hat aber auch für den Lacher des Tages gesorgt, als es erzählt hat (während die Mama daneben stand): „Weißt du was? Meine Mama wäre fast ins Gefängnis gekommen! Weil sie einen Strafzettel bekommen hat! Die fährt nämlich wie eine Sau!“ (Ja, 75 in ner 50er Zone ist „wie eine Sau“ und ja, sie wäre tatsächlich fast ins Gefängnis gekommen, weil sie nämlich den Strafzettel nicht bezahlen konnte. Ihr Vater hat ihr dann aber das Geld geliehen. Das klärte sich also alles auf, herzlich gelacht habe ich aber trotzdem – über das peinlich berührte Gesicht der Mutter.)

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Die Haut an meinen Händen findet das Wetter grad ultimativ kacke. Obwohl ich schon dauernd Handcreme draufmache, ist die ganz arg rissig und trocken und rau und rot und tut auch weh. Aber ich sitze halt auch den ganzen Tag im Klimaanlagenbüro, unterbrochen durch Ausflüge in -15 Grad. Es ist so kalt, dass ich sogar das Fenster zulasse, weil ich sonst unter meiner Winterbettdecke friere. Von morgens aus dem Bett kommen und direkt tiefgefrieren mal ganz zu schweigen.

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Pippi ist momentan ziemlich anstrengend. Zuckersüß, aber auch unfassbar bockig, aus Prinzip, wie es scheint. Ich sage x, sie sagt Nein. Und das meint sie dann auch. Ich sage viel x. Anstrengend. Dazu kommt, dass sie scheinbar Albträume hat, jedenfalls schläft sie die ersten 2-3 Stunden sehr schlecht, schreckt oft hoch, weint im Schlaf und so weiter. Anstrengend. Alles Anstrengend.

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Zum Umfallen müde gerade.

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Auto-Lobhudelei: Bluse und Vortrag werden glaube ich richtig gut.

Tag 931 – „Organisation ist alles.“

Schrieb ich gestern. Und wie toll ich vorbereitet sei. Yeah.

Von da zu „Ach du Scheiße, ahhhh, alle rein in die Klamotten, hier, nimm nen Smoothie mit als Frühstück!“ waren es nur 10 Stunden.

Und das kam so: um 04:50 kam Pippi angetappst um Banane zu essen. Davor war ich schon geraume Zeit von Michel zwangs- und kampfbekuschelt worden. Nachdem Pippi mit Banane und Wasser und „mir ist kalt“ und Gewühl fertig war, schlief sie wieder ein. Ich überlegte, ob ich aufstehen soll, tat es aber dann doch nicht und schlief kurz vor dem Weckerklingeln auch wieder ein. Es folgte ungut langes Snoozegedrücke. Aber ich war ja vorbereitet, kein Problem!

Ich stand irgendwann dann doch auf, wusch mir die Haare und das Gesicht, zog mich an und machte einen Kaffee. Pippi wurde von Michels Gewühl wach. Sie war aber zufrieden damit, den Rest Nudeln von gestern zu frühstücken, ich nahm also meinen Kaffee mit ins Bad und wollte grad anfangen, mich zu schminken, als Michel kam und direkt fünfunddreißig Dinge von mir wollte, dann war auch Pippi wieder da und sagte, ihr sei kalt, also zog ich erstmal Pippi um und versuchte, Michel dazu zu überreden, Wollsachen anzuziehen. Es sind -15 Grad und Mittwochs ist Ausflugtag, da ist das eigentlich keine Diskussion, es wird lange Wollunterwäsche angezogen und auch Wollsocken. Michel sieht das mit dem „keine Diskussion“ aber ganz und gar nicht so und diskutiert das tagtäglich mit mir aus. „Ich mag die Socken nicht.“ „Ja, ich weiß, aber frieren magst du noch weniger.“ „Aber vielleicht gehen wir heute gar nicht raus.“ „Ihr geht jeden Tag raus und heute ist Tourtag, da ganz sicher.“ „Ist heute Skitag?“ „Hä? Nein, es ist ganz normaler Tourtag.“ „Bist du sicher? Kannst du eine SMS schicken?“ „Ich kann das in meinen mails nachgucken. Aber egal wie, du musst die Wollsachen anziehen!“ „Kannst du das jetzt nachgucken?“ „Ja, ich mache ja schon.“

Ja, raten Sie mal.

„Skitag für Jahrgänge 2012 und 2013, Schlittentag für 2014 und 2015. Treffen spätestens 08:30 Uhr.

Es ist 08:10 Uhr.

Ich bin dann mal wach.

„Aber wir haben eh keine Ski für dich, die hab ich L. zurückgegeben! Du kannst deinen Schlitten mitnehmen. Aber wir müssen in 10 Minuten los, zieh dich jetzt sofort an.“

Bei Michel kam nur „keine Ski“ an. Und er weint jetzt. Und weil ich mit Stress ja total gut umgehen kann, schnauze ich ihn an, dass ich das jetzt halt auch nicht ändern kann aber wenn er heult, kommen wir zu spät und dann sind die schon weg und er muss mit den Babys im Kindergarten bleiben. Das hilft insofern, dass Michel sich jetzt endlich anzieht. Mir fällt ein, dass die Skischuhe noch auf dem Dachboden sind, die waren der Tochter von L. nämlich zu klein. „Dann kannst du dir vielleicht von jemand anderem Ski ausleihen.“ Ich renne auf den Dachboden und hole die Schuhe. Mache Michel Cornflakes und öffne Pippi einen Smoothie – die hatte ja vor 3 Stunden ne komplette Banane. Michel sagt „Aber die Ski sind doch im Keller…?“, ich erinnere mich vage an sowas wie „Wir brauchen nur die Stöcker zurück, H. hat jetzt längere Ski.“ und renne in den Keller. Da sind tatsächlich die Ski. Und die Stöcker auch. Hupsi. Haben wir wohl vergessen, zurückzugeben. Ganz offensichtlich. „Organisation ist alles.“ Egal, ich raffe alles zusammen und renne wieder in die Wohnung hoch. Die Kinder sind so mittelfertig mit ihrem Frühstück, es ist 08:20 Uhr, ich scheuche beide ins Bad zum Zähneputzen und Kämmen. Michel ist jetzt auch sehr sehr aufgeregt. Den zähnegeputzten Kindern sage ich, sie sollen ihre Skianzüge anziehen, während ich die Brotdosen und Wasserflaschen und den angefangenen Smoothie auf die Rucksäcke verteile. Geht natürlich nicht, weil Pippi auf Michels Ski eifersüchtig ist und Michel sich darauflegt, damit Pippi nicht drankommt. Ich schnauze nochmal beide an. Es ist 08:27 Uhr. Ich schreibe dem Kindergarten die leicht euphemistische SMS „Sind auf dem Weg.“, stopfe Pippi etwas unsanft in ihren Anzug, helfe Michel bei seinen Reißverschlüssen, überrede Pippi zum Tragen von Schuhen, Michel klemmt Ski und Stöcker unter den Arm, ich die Rucksäcke und Skischuhe, grabsche auf dem Weg aus der Tür noch schnell meine Handschuhe und unten Pippis Schlitten und dirigiere irgendwie die Kinder über die Straße. Keins wird überfahren. Um 08:33 Uhr ist alles Gedön im Kofferraum und wir alle angeschnallt. Pippi hat Rotzwürmer und ich kein Taschentuch. Es ist wirklich saukalt, so ohne Mütze merke ich das doch sehr. Um 08:36 Uhr sind wir an der KiTa. Michel nimmt wieder seine Ski und ich den Rest. Der KiTa-Bus steht da noch – weil er nicht startet. Die großen Kinder sind auf dem Weg raus, die Kleinen sind aber drin. Michel braucht Hilfe mit den Skischuhen. Die sind echt sehr sehr eng. Pippi und ihre Rotzwürmer stehen verloren mitten im Große-Kinder-Gewusel, Michel zappelt und erzählt mindestens drei Leuten gleichzeitig, dass ich vergessen habe, dass Skitag ist, und dass ich vergessen habe, meiner Kollegin die Ski zurückzugeben. Nach gefühlt ewigen fünf Minuten habe ich Michel in die Skischuhe bekommen, da fehlt sein Handschuh. In der KiTa-Garderobe sind gefühlte 30 Grad. Pippi will hoch, alle anderen Kinder reden, rufen, brüllen und meine Synapsen laufen langsam vor Transmittern über. Ich sage unwirsch zu Michel, dass sein Handschuh nicht weg sein kann, der war ja vor drei Minuten noch da und bringe Pippi nach oben. Die ist erst happy, ihre Freunde zu sehen, stößt sich dann aber den Kopf und weint und will, weil ich noch da bin, natürlich nicht von der Betreuerin getröstet werden, sondern von mir. Aber immerhin darf die Betreuerin ihr endlich die Nase putzen. Als ich unten aus der KiTa komme, ist es 08:51 Uhr. Aber ich kann noch nicht nach Hause fahren, denn ich werde von Michel überfallen, der seinen einen Ski nicht anbekommt. Mit langsam absterbenden Ohren und Fingern helfe ich ihm bei seinem Ski, was sich schwierig gestaltet, weil er die ganze Zeit nervös herumhampelt und als dann der Bus endlich startet, ist alles vorbei. Glücklicherweise kriege ich in der selben Sekunde den Ski fest.

Um 09:02 Uhr bin ich wieder zu Hause, völlig im Eimer.

Organisation ist halt alles, ne?

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Auto-Lobhudelei: Herrje. Überlebt. Kinder haben warme Dinge an, Essen dabei und waren nahezu pünktlich da. Und inzwischen bin ich auch bei der Arbeit.

Tag 930 – Geschafft!

Also, fast jedenfalls. Ich wollte um zehn im Bett liegen und mit allem durch sein. Jetzt liege ich um viertel nach zehn in Michels Bett. Aber ich bin mit allem durch. Es wurde auch nur viertel nach, weil ich noch Appetit auf was herzhaftes hatte und mir noch ein Brot machte, nachdem ich mit den Kinderbrotdosen für morgen durch war. Und dann kam ich aus dem Bad und auf dem Weg ins Bett kam mir Michel entgegen, der aufs Klo musste. Danach wollte er gern mit ins große Bett, aber, haha, nein, da gedenke ich gleich quer drin einzuschlafen. Morgen darf dann gerne wieder so produktiv und entspannt klappen wie heute.

Jetzt aber schnell ins (eigene) Bett und schlafen.

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Auto-Lobhudelei: Tag 1 allein mit den Kindern recht gut hinbekommen, am Vortrag gefeilt, ein bisschen genäht und nichts an die Wand geworfen, weil ich schon wieder was falsch zusammengesetzt habe.