Tag 644 – Prototyp. 

Ich habe ein Fast-Lieblingsshirt. Es ist sehr hübsch, es passt mir gut und es steht mir gut. Aber es taugt nur fast zum Lieblingsshirt, denn es ist aus irgendeinem komischen Synthetik-Stoff, in dem ich immer viel schwitze (tue ich eh, egal in was, aber, und das ist viel schlimmer:) und der den Geruch leider auch extrem schnell annimmt. Ich rieche also schnell schwitzig da drin und das stört mich immens (Wahrscheinlich ein Hyperhidrosis-Trauma aus der Teeniezeit), vermutlich nimmt das außer mir gar keiner wahr, aber ich halt und darauf kommts ja an. Jedenfalls wollte ich mir ein ähnliches Shirt aus einem Baumwoll- oder Baumwollgemisch-Stoff nähen. Diesmal war ich aber kluk etwas schlauer und nähte nicht gleich wild drauflos, sondern bastelte erstmal was aus einem Stoff, bei dem ein wahrscheinliches eventuelles Versagen Improvisieren an kniffligen Stellen nicht so schade um den Stoff wäre. War gut so, denn 1. war unter der Achsel noch viel zu viel Stoff und 2. bietet der simpel anmutende Kragen einige Fallstricke, den hätte ich mal lieber erst feststeppen sollen, so musste ich eben Murksen Improvisieren. Auch weil der Stoff natürlich nicht halb so weich fällt, wie beim Original, und der Kragen deshalb viel steifer ist, der müsste dann wohl viel kleiner sein, damit er nicht wie bei der Herzkönigin aus Alice im Wunderland absteht. Naja. Ein Prototyp eben. 

(Ist auch nicht gerade meine Farbe.)

Tag 642 – Was für eine schöne Zahl.

Ich bin total genervt von allem, deshalb nur kurze Meldung. 

Die Bauarbeiten sind zu ca. 7/8 fertig. Es fehlen nur noch so Kleinigkeiten, wie Latten auf den Löchern die beim Türeneinbau gerissen wurden und irgendwie hat es auch keinen Sinn, für den Warmwasserbereiter extra einen Raum mit Brandschutztür zu bauen, wenn man dann das Stromkabel für selbigen Warmwasserbereiter durch die Tür legt, sodass man diese nicht mehr schließen kann. 


Außerdem ist es überall furchtbar dreckig und der Staub von den Rigipsplatten hat sich in jede Pore der Holzdielen im hinteren Flur gesetzt, sodass man jetzt immer weiße Fußsohlen bekommt, wenn man da lang geht. Trotz Fegens und dann Staubsaugens auf „Saugt Wurmlöcher auf“-Stufe. 

Außerdem Kinderkram, der mich doll orrren lässt, aber dazu eventuell später mal, es geht eh nur indirekt um unsere Kinder. 

Stoff reichte nicht mehr für ein Kleid. 

Und müde. Müde bin ich auch. Sehr. Letzte Nacht um eins war Pippi fast aus dem Bett gefallen (nur der Kopf lag noch auf der Matratze, der Rest auf dem Boden) und da begann eine Nacht in der ich von Bett zu Bett wanderte. Sowas strengt an. 

So, genug genörgelt. Morgen ist ein neuer Tag.

Tag 641 – Deilig!

Quasi den ganzen Tag* in der Sonne** gesessen, Waffeln gegessen, geschnackt und das Wochenende genossen, während die Kinder sich im Garten unsere Freundin austobten. Ich frage mich ja schon***, wie es sein kann, dass zwei Dinge zeitlich exakt zusammentreffen: a) ein Wegziehen aus Trondheim ist, wenn auch vielleicht noch nicht ganz in Sicht, so doch als Sache an sich zumindest beschlossen und b) ich freunde mich mit Trondheim an. 

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* mit einem kleinen Abstecher ins Büro, um ein Schnittmuster auszudrucken und einmal gaaaaaanz kurz nach den Zellen zu gucken 
** Kein Sonnenbrand, keine Allergie. Ich möchte die Coop-Billig-Eigenmarke und insbesondere die Sensitiv-Sonnencreme**** an dieser Stelle lobend erwähnen!
*** eigentlich nicht. Es wundert mich noch nicht mal, Hobbypsychologin, die ich bin.

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**** mit Hormonen*****! Muhahahaha!!!

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***** (möglicherweise eventuell unter bestimmten Bedingungen hormonähnlich wirksamen Bestandteilen)

Tag 639 – Bekymringswoche Tag 4. 

Heute früh dachte ich noch, ich müsse Pippi zu Hause betreuen, weil die gestern Abend echt mies drauf war und auch Fieber hatte. Als wir dann aber Michel im Kindergarten abliefern wollten, wollte sie unbedingt dableiben und war auch super gut drauf und fit. Ich ließ sie also da und fuhr alleine nach Hause – meinem Chef hatte ich nämlich schon mitgeteilt, dass ich heute nicht käme. Zu Hause prokrastinierte ich dann ein Weilchen und setzte mich irgendwann hin um mir ein Networking-Netzwerk-Profil anzulegen. Das tat ich auch, wurde aber nicht wirklich fertig, weil mir das Bild noch fehlt. Herr Rabe hat gestern Nachmittag von mir eins gemacht, auf dem ich normal (also nicht verrückt, albern oder viel müder als ich in echt bin) aussehe. Hurra. Aber es ist noch auf der Kamera, aus Nörgelkindergründen. Also machte ich da erstmal Pause und machte mich an die E-Mail-Allerts der größeren Firmen. Ich kam nicht sooo weit damit, weil ich schon bei der dritten Firma über eine Stellenanzeige stolperte, die mir leichte Schnappatmung verursachte. Ich beschloss nach dem ersten Schreck, es einfach drauf ankommen zu lassen, und mich da zu bewerben. Ha. Falls ich den Job kriege (nein, wenn ich den Job dann habe, positiv denken ist wichtig!) muss ich halt wirklich fix aufschreiben, das ist dann eben so. Vielleicht nicht das schlimmste, da ein festes Datum für mich und auch für meinen „Du könntest doch noch fünftausend Experimente machen“-Chef zu haben. Naja, jedenfalls war das Resultat meines Vorhabens, dass ich meinen Lebenslauf aktualisieren musste. Und während ich so aktualisierte, merkte ich, dass das ganz und gar uninteressant für die Stelle ist, mit welchen Massenspektrometern ich gearbeitet hab und dass ich mal Pilot-Scale DSP gemacht hab. Also schrieb ich alles nochmal um und hielt Rücksprache mit LittleB und dann schrieb ich nochmal Sachen rein und andere raus und sortierte um und dann war ich sehr müde und morgen geht’s damit weiter. Puh. Diese Bekymringswoche hat’s echt in sich. 

Tag 637 – Bekymringswoche Tag 2.

Totaler Durchhänger, nachdem ich die 25 größten Biotech-Unternehmen auf Sitze in Norwegen überprüft hatte. Also, fast jedes Unternehmen hat hier natürlich ein Office, aber die allermeisten machen halt nur Sales und Marketing und Customer Relations und so hier. Das ist alles nicht mein Fall. Es blieben, wenn ich mich recht erinnere, 2-3 Unternehmen, die hier ernsthaft Dinge tun, davon macht eins aber Zeug mit radioaktiven Isotopen gegen Krebs, das ist jetzt auch nicht grad meine Kernkompetenz. Bleiben 1-2. Das ist keine Perspektive, sondern ein Witz.

Dann Suche ausgedehnt auf ganz Skandinavien. Wenig überraschend: Kopenhagen is the place to be. Aber alle ausgeschriebenen Stellen* klangen in etwa so „Du musst mindestens einen Professortitel haben und 15 Jahre Berufserfahrung mit top Referenzen von noch größeren Global Playern, als wir es sind, in GENAU DEM futzikleinen Spezialgebiet, was du hier machen sollst“ oder eben „Ach, Hauptschulabschluss reicht eigentlich und wir gucken mal, was du dann machen kannst, aber mach dir keine große Hoffnung darauf, dass das irgendwas interessantes sein könnte“. Frustrierend, sowas.

Zu Hause heulte ich deswegen ein bisschen den Mann voll, fasste dann den Beschluss, am Donnerstag endlich ein LinkedIn-Profil zu erstellen und mich außerdem bei all den Unternehmen in die „Wir melden uns, wenn wir ne Stelle haben, die du vielleicht eventuell möglicherweise haben wollen würdest“-Liste einzutragen, die sowas haben. Kann ja nicht schaden. Und morgen werde ich noch ein bisschen über den Sinn und Unsinn von Trainee-Programmen meditieren.

Und zum Abschluss des Tages Skypte ich länglich (nicht so sehr wie gestern, das eskalierte etwas…) mit einem Ex-KollegenSlashKommilitonen, der lange in Dänemark gearbeitet hat, jetzt aber da weggezogen ist, aber nicht wegen Dänemark sondern aus Gründen halt. Dänemark klingt (Shitstorm in drei, zwei, eins) wie der kleine, unsportliche und bebrillte Bruder von Norwegen, mit längerem Sommer und undeutlicher Aussprache. Also, da das gestern nicht so ironisch rüberkam, wie es sich in meinem Kopf anhörte: Ich finde weder die Schweiz noch Dänemark wirklich furchtbar. Ich habe diffuse Bauchgefühle und weiß abseits von Käse, Schokolade, Schweinen und Strand quasi nichts über diese Länder. Weshalb ich mich, manche vermuteten es schon, mit Frau Brüllen über die Schweiz unterhielt und jetzt eben mit dem Ex-KollegenSlashKommilitonen über Dänemark. Weil Erfahrung aus erster Hand dann doch Bauchgefühle schlägt. Hätte ich mich mal mit jemandem unterhalten, der in Trondheim lebt, bevor ich herzog, wäre ich vielleicht besser vorbereitet gewesen. 

Hoffen Wir mal auf einen klärenden Schlaf. (Der auch gerne länger als 4 Stunden am Stück sein darf, liebe Pippi und lieber Michel ;) )

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*Nein, ich will mich nicht jetzt schon bewerben. Macht ja null Sinn. Aber mal die Fühler ausstrecken, was gesucht wird. Noch habe ich ein bisschen Zeit, um mich eventuell gezielter vorzubereiten. Wenn ich denn erstmal weiß, was ich machen will (Kollege heute meinte auf die Bemerkung „Ich krieg zu viel in Uni-Laboren, ich brauche mehr Regeln, sonst will ich schnell alle erwürgen.“ von mir hin : eher D als R. Immerhin schon mal was.)

Tag 636 – Bekymringswoche Tag 1

Erinnerungen Sie sich noch an das Gespräch mit Cecilie? Da hatte ich ja festgelegt, dass ich mir in KW 19 ordentlich Sorgen um meine berufliche Zukunft machen würde und vorher aber nicht (mehr). Das mit dem ‚vorher nicht mehr‘ hat tatsächlich relativ gut geklappt, wobei sich mehr und mehr ein grober Plan herauskristallisiert hat, der im Wesentlichen aus einer örtlichen Wunschliste bestand, nämlich (in der Reihenfolge)

  1. Norwegen, speziell Oslo
  2. Schweden (Göteborg, Stockholm, Malmö)
  3. Dänemark (Kopenhagen)
  4. Schweiz (Basel)

Das schöne an dem Plan war, dass er sich grob genug anfühlte um nicht zu viel Druck auszuüben, aber auch konkret genug war um meine innere Unruhe im Zaum zu halten.

Und dann wurde mir letzte Woche irgendwann – während ich so mit ca. 20 Zellkulturflaschen jonglierte – klar, dass KW 19 ja am 8. Mai anfängt. Wie soll ich sagen, der Rest der Woche war dann relativ vollgepfropft, um diese Woche halbwegs frei zu haben, aber es hat funktioniert. 

Und seit heute früh mache ich mir eben aktiv und bewusst Sorgen. Mein bisheriger größter Meilenstein ist das hier*:


Joa. Ich werde mich noch eingehender mit dem Thema „Wissenschaftliches Schreiben als Broterwerb, eventuell sogar in einem Unternehmen angestellt“ beschäftigen, weil ich viel zu wenig darüber weiß, um es als Vergiss-den-Quatsch abzutun. 

An der Stelle hätte ich vermutlich abbrechen und nach Hause gehen und Kleider nähen sollen, stattdessen machte ich den Fehler und googelte Unternehmen, die Menschen wie mich möglicherweise anstellen wollen könnten. In Norwegen. Das Ergebnis war mehr als ernüchternd: es gibt hier (also, in Oslo) kaum entsprechende Unternehmen. Wirklich nur ganz ganz wenige und die sind zum allergrößten Teil sehr kleine Buden. Und als ich meine Suche ausdehnte, kam einiges weniges in Schweden dazu, etwas mehr in Dänemark und sehr, sehr viel in der Schweiz und in Deutschland. An der Stelle machte ich das einzig Sinnvolle und ging mit meiner Kollegin draußen in der „Sonne“ (lies: Nieselregen) einen Kaffee trinken. Danach war ich wenigstens wieder so gut drauf um die Google-Ergebnisse Google-Ergebnisse sein zu lassen und statt mich zu grämen, weil wir eventuell in ein so grauenvolles Land wie Dänemark oder gar die Schweiz zu ziehen, Gespräche mit Menschen anzuleiern, die eben da wohnen. Und obendrein noch eins zum Thema Schreiben. Alleine komme ich da auf keinen grünen Zweig und „Wie ist das Leben in der Schweiz“ zu Googlen macht vermutlich in etwa so viel Sinn, wie eine Suchmaschine nach „was ist das für ein komischer Knubbel an meinem Finger“ zu befragen.

Außerdem ist das DIE Gelegenheit, mal mit Leuten in echt zu reden. 

Wird schon. Morgen gehts weiter.

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*Ach, schade, ich dachte, ich hätte den ganzen Zettel fotografiert. Naja, dann zeige ich Ihnen den morgen. 

Tag 635 – Katzen! Pinguine! Schafe!

Ich habe Binge-genäht. 

Dieses Bild ist hier nur, damit es in der Beitragsvorschau erscheint.


Das kam so: Michel und Herr Rabe wachten beide relativ krank auf und ein Sofatag wurde schnell beschlossen. Ich hatte gestern abend noch mein Shirt vom Freitag zerschnitten und den „Schnitt“ abgenommen (die Gänsefüßchen sind da, weil das wirklich so simpel ist, dass die Hälfte von Ihnen vermutlich gleich lacht). Naja, die Familie hing also eh rum, Brot hatte ich keins zu backen, also: Nähmaschine raus. 

Das „Schnittmuster“. Einzige Schwierigkeit: die asymmetrischen Ärmel. Wobei ich mich ja auch oft frage, was schwieriger ist: ein ganzes Teil rundum sauber ausschneiden oder den Stoff exakt glatt im Bruch auslegen und dann zuschneiden. Letzteres dauert bei mir jedenfalls immer sehr lange und – siehe Muster – es geht auch oft etwas schief.


Das Shirt ist wirklich ganz schnell gemacht. Ganz ganz schnell. Und irgendwann lerne ich auch noch, die Muster grade hinzubekommen. Bis dahin muss meine Umwelt mit leicht schiefen Mustern leben. 

Cat-content!


Jupp, mein Kreuz *ist* so breit. Das, liebe Kinder, passiert, wenn man in früher Adoleszenz unter entsprechendem körpereigenen Hormoneinfluss sehr viel schwimmt.

 

Der dunkelgraue Jersey ist so dünn und weich, dass er sich etwas zickig nähte. Aber nix Wildes. Man sieht es ein bisschen an den Ärmeln, was ich meine: obwohl ich (ich schwöre!) nicht am Stoff gezogen habe, sieht die Naht etwas gestaucht aus. Auf meiner Wunschliste ist für irgendwann später, wenn wir mal voll viel Geld haben und auch entsprechend viel Platz: eine Overlocknähmaschine und für deutlich zeitnaher: eine Zwillingsnadel. 

Michel hat übrigens beim Nähen geholfen. Er hat den Fadenvernähknopf am Anfang und Ende jeder Naht gedrückt, Unterfaden aufgespult und Stecknadeln gereicht und wieder angenommen. Der Preis für seine Hilfe war, dass er auch etwas genäht haben wollte. Also habe ich ein Kinder-T-Shirt genäht, für das er sich (mit leichter Unterstützung) den Stoff selbst ausgesucht hat. Den „Schnitt“ habe ich fix von einem gut passenden T-Shirt in Größe 110 abgepaust. Polarn o‘ Pyret fällt immer recht groß aus… 


Jetzt können Michel und ich im Partnerlook gehen! Zweimal! (Und der lila Stoff ist immer noch nicht ganz alle, herrje.)

Michel machte dann noch einen späten Mittagsschlaf, er ist also wirklich krank, der arme Zwerg. Ich nutzte die Zeit für noch ein Shirt für mich, diesmal mit Schafen und blau. 


Im Vergleich zum grauen Oberteil habe ich den Rücken oben ca. drei cm schmaler gemacht. So ist der Halsausschnitt nicht so groß und es steht auch hinten nichts mehr ab.


Doch, ich bin zufrieden mit mir. Das hat mir wieder richtig Spaß gemacht. Als nächstes dann vermutlich ein Kleid. 

Tag 634 – Herr Rabe…

… ist der Beste. 

Erstens hat der heute Geburtstag. 

Zweitens hat der sich überlegt, dass er gerne mal echte Carbonara-Soße machen möchte. An seinem Geburtstag. 

Drittens ist ihm beim Rezept lesen aufgefallen, dass er da vier Eigelb, aber null Eiweiß braucht. 

Viertens hat er sich daraufhin ein Rezept für einen Baiserlastigen Zuckerschock als Geburtstagskuchen herausgesucht. 

Fünftens hat er sich das selbst gebacken. 

Ich bin hier völlig überflüssig. 

Ich lieb‘ Dich!

Murch!
P.S. Herr Rabe hat gesagt, ich soll auch schreiben, dass er jetzt seine Socken auf einen Sockenring zieht und sie in die Wäsche in ein Wäschenetz tut, auch wenn er das ein bisschen spießig findet. 

Tag 631 – Mimimi. 

Ein Tag, wie geschaffen, um einen großen, GROSSEN Haufen Schokolade zu essen. 

Kurzfassung (ohne mich wieder voll reinzusteigern, hoffentlich): 

  • das Batterieladegerät meines Fahrrads lädt nicht mehr.
  • Ich habe es irgendwie geschafft, mein Fahrradschloss zu verlieren (fragen Sie nicht, ich weiß es doch auch nicht).
  • Michel hatte heute morgen beim Aufstehen schon Kopfschmerzen – ich nehme mal an, er hat zu viel Sonne abbekommen, denn
  • nach dem Kindergarten und zwei mal Sonnencreme hat Michel volle Möhre Mallorcaakne*. Wenigstens scheint es nicht zu jucken. 
  • Bei der Arbeit viel zu viel zu tun, knapp zum Essen gekommen, zum Trinken gar nicht (praktisch, dann muss man auch nicht aufs Klo, spart also doppelt Zeit) morgen wird auch ganz toll (nicht!) weil da so ein Mensch von einer Firma kommt, den ich von meinem Chef aufgrund dessen spontaner Flitterwochen geerbt habe. Den betuddel ich dann und weine nur ein minibisschen, weil ich vermutlich zu sonst nix komme morgen (aber doch so viel zu tun hab…)
  • Pippis Schuhe sind irgendwie verschütt gegangen. 
  • Pippis andere Schuhe passen eigentlich noch nicht so ganz, aber weil die anderen Schuhe ja verschwunden sind, hatte sie die einmal an und gingen direkt kaputt.
  • Herr Rabe hat extra am Montag Abend noch das Regal in unserem kleinen Flur auseinandergebaut, weil die Brandschutztür laut Nachbarin diese Woche eingebaut werden sollte und die in die andere Richtung (also in den Flur, statt in die Wohnung) aufgehen wird. Heute früh trafen wir Bob den Baumeister: sie machen das irgendwann nach dem 17. Mai. 

So. Darauf eine Tüte Smash**.

Und aus Gründen: ein Comic über Glauben und Abwehrhaltungen.

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*Ich hab ihm echt meine Haut vererbt. Neigt zu Sonnenbrand, hat Sommersprossen und reagiert empfindlich auf ab.so.lut alles. Meh. 

**Smash ist das beste überhaupt: Salzige Maisknusperkegelchen, überzogen mit Schokolade.