Tag 1002 – Dies und das.

Die letzten drei Tage war hier Sommer. Nur noch sehr wenig grün. Aber 24 Grad – das ist, wenn wir ehrlich sind, ein ziemlich guter Tag im August. Ich verdenke es den Trondheimern auch in keinster Weise, dass sie diese 24 Grad nutzen um im Park herumzuliegen und zu grillen und Planschbecken zu verkaufen. Was ich ihnen etwas übel nehme ist: sie lassen überall ihren Müll liegen, die Mülltonnen sind heillos überfüllt und es liegen Haufen aus Plastiktüten gefüllt mit allem zwischen Grillfleischverpackungen, Essensresten und gefüllten Windeln einfach um die Mülleimer herum. Zum Kotzen, und erst recht wenn drei Meter weiter einer der Gullideckel mit dem schönen Spruch „Kacke, Pipi, Klopapier – mehr soll nicht ins Klo!“ dafür wirbt, keine Essensreste ins Klo zu werfen, weil das Ratten anlocken könnte. Wäre ich Ratte, ich würde wohl einfach oberirdisch Müllbeutel plündern.

Was ich auch mehr als befremdlich finde: alle Jahre wieder sieht man an den ersten sonnigen Tagen viele, viele Sonnenbrände. Wirklich fiese, zum Teil, wir sind ja hier immerhin im Norden und die „Ureinwohner“ haben tendenziell schon sehr blasse Haut, sind gern mal (hell-)blond und haben blaue Augen. Bei Erwachsenen denke ich dann ja oft noch „selber schuld, sind ja erwachsen, an jeder Apotheke hängen die Plakate und gibt’s Sonnenschutz mit Faktorrabatt“, aber was mich ratlos macht, sind Kinder mit verbrannten Nasen und Nacken. Da möchte ich, von Eltern bis KiTa-Personal, alle schütteln und sagen: „Cremt. Die. Kinder. Ein. Hautkrebs. Ist. Scheiße. Verdammtnochmal!“. Ja, es ist oft auch keine wahre Freude, ein sich windendes Kleinkind einzucremen, das weiß ich aus erster Hand, aber ich weiß auch: der Groschen fällt irgendwann und dann ist „Sonne scheint, also eincremen“ fast so selbstverständlich wie das abendliche Zähneputzen. Bis dahin sehe ich das wie eben Zähneputzen: es ist meine Verantwortung, dass meine Kinder weder Karies noch Sonnenbrand kriegen, Zweidreivierjährige können solche diffusen Konsequenzen wie „akkumulierte DNA-Schäden“ noch nicht abschätzen, also wird da nix mitentschieden, Zähneputzen, eincremen, basta.

Hrmpf!

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Urlaubsvorbereitung war heute etwas frustrierend: die Wettervorhersage sagt, dass es an drei von sechs Tagen bei 17 Grad regnen wird. Juchheh.

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Trotzdem Kinder-Sommer-Klamotten gesichtet und sortiert, um zu schauen, ob morgen noch was besorgt werden muss. Antwort: eher nicht, Pippi hat ca. 8 Kleider, die letztes Jahr noch zu groß waren und geschätzt 16 kurze Leggins, die an ihre Spargelbeine immernoch sehr gut passen, auch in Größe 86.

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Pippis A-Phase ist wirklich nicht schön. Dieses Kind ist wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Im einen Moment niedlich hoch 10, singt Lieder, erzählt einem was, macht Quatsch, aber im nächsten Moment (wenn man ihr dann gesagt hat, sie soll den Quatsch doch sein lassen) ein Wutzwerg sondergleichen, der kreischheulend und um sich tretend und schlagend auf dem Boden liegt. Heute hat sie Herrn Rabe volle Wucht ins Gesicht gehauen. Mit Absicht. Generell wird kein von uns in normaler Lautstärke und Ton geäußertes „Nein“ akzeptiert, wir müssen immer erst laut werden. Und dann brüllt sie und beschimpft sich als „Dumme Pippi!“. Hoffentlich ist das bald vorbei.

Tag 998 – Legevakt die 578.

Herr Rabes Geburtstag (heute ist er Mitte 30) verlief eigentlich sehr entspannt, wir waren am Vormittag faul* und am Nachmittag am Staudamm, um den wir gehen wollten. Pippi war es dann doch zu weit, Herr Rabe ging also direkt mit ihr zum Spielplatz, während ich mit Michel weiterging. Michel auf dem Rad und ich hinterher. Das war sehr schön, wir haben eine Schnecke gefunden und aus dem Moor in ein trockeneres Fleckchen Klee umgesetzt (gut versteckt, aber Michel hat trotzdem sämtliche Vögel im Umkreis verscheucht) und herausgefunden, dass der Stauteich geleert wird, weil irgendwelche Klappen nicht mehr tun was sie sollen. Man soll in der Zeit bitte die Biber nicht stressen. Dann hätten wir noch eine schöne Unterhaltung über Orientierungsläufe (weil da auch Schilder hingen) und Michel möchte jetzt gern zu den Pfadfindern. Vielleicht hab ich ihm das auch sehr schöngeredet, aber ich hätte das als Kind voll super gefunden und ich bin sicher, das würde er auch. Er plante jedenfalls schon, was er alles auf Zelttouren mitnehmen will (Taschenlampe und Triceratops).

Leider kamen wir zum Spielplatz zu einer heulenden Pippi, die „Aua, Aua!“ brüllte und sich die Hand hielt. Von Herrn Rabe verstand ich nur, sie habe irgendwas gemacht und dann hätte das Gelenk irgendwie Knacks gemacht, Pippi hatte jedenfalls offenbar große Schmerzen und als ich ihr die Jacke auszog, um das gewünschte Placebo-Pflaster aufzukleben, brüllte sie wie am Spieß. Damit war der Ausflug beendet, ich rief vom Auto aus die Legevakt an und äußerte die Vermutung „Ellenbogengelenk ausgerenkt“, es wurde gefragt, ob wir Schmerzmittel gegeben hätten (nein, wie denn, im Wald?) und sollten dann vorbei kommen. Wir waren dann auch schon 5 Minuten später da und während Herr Rabe noch das Auto parkte und uns für die Wartezeit mit Kaffee versorgen sollte, ging ich mit den Kindern rein. Da kamen wir unerwarteter Weise direkt ins Vorzimmer dran, ich erklärte, was passiert sei (die genauere Geschichte war: sie ging an Herr Rabes Hand und ließ sich ganz plötzlich fallen), Michel erklärte, Pippi habe ein Eulenpflaster bekommen, Pippi zeigte ihren Arm nicht sehr freiwillig her und brüllte herum, ich wurde wieder gefragt, ob wir Schmerzmittel gegeben hätten und dann sollten wir warten. Also setzten wir uns hin aber kaum saßen wir, wurden wir schon aufgerufen. Die Krankenpflegerin fragte, ob Pippi Schmerzmittel bekommen habe, Michel erklärte, sie habe ein Eulenpflaster, Pippi murmelte „skikkelig vondt!“ [ordentlich weh] und dann bekam Michel einen Flummi und Pippi ein Radiergummi und eine Haarspange (und keine Schmerzmittel) und wir sollten warten. Dort hatten wir dann eben genug Zeit um ein bisschen die Mitwartenden zu unterhalten „Ich bin Michel und ich bin Fünfeinhalb Jahre alt und das ist Pippi, die hat ein Aua am Arm und ein Eulenpflaster bekommen, ich hab einen Flummi, guck?“ „Ich bin auch fünfeinhalb!“ „Nein, Pippi, du bist nicht fünfeinhalb.“ „Wie alt ist Pippi? Zweieinhalb?“ „Fast drei**.“ „Also zweieinhalb.“ „Ich hab ein Eulenpflaster. Und skikkelig vondt.“ Und grade als sich die übrigen Wartenden überlegten, welches dieser putzigen Kinder sie wohl als erstes klauen wollen würden, waren wir auch schon dran. Der Arzt besah sich den Arm, drehte daran herum, Pippi brüllte wie angestochen und trat dem Arzt ordentlich vors Schienenbein und dann machte der Arm knack und alles war wieder gut. Zum Abschluss schaute der Arzt, ob Pippi den Arm schmerzfrei bewegen könne und zeigte mir die Einrenkbewegung. Und schwups, fertig. Pippi öffnete dann mit dem eben noch bewegungslosen Arm die Tür und wir trafen Herrn Rabe im Vorraum, der grad mit Kaffee, Eis und Gebäck eingetrudelt war. Der ganze Besuch hatte keine 20 Minuten gedauert, das muss Rekord sein. Im Vorraum saßen noch dieselben Leute, wie als wir gekommen waren, und während Pippi ihr Eis schleckte, schwafelte Michel die Wartenden voll „Ich war bei der Schulanmeldung, meine Mama findet keine Arbeit, wir ziehen vielleicht in ein anderes Land, meine Freunde M. und H. sind aber auf der Schule und nächste Woche fliegen wir im Flugzeug, da ist es so warm, dann kann ich Shorts anziehen und Sandalen, ich hab neue Schuhe, aber dafür ist es noch zu kalt und ich bin fünfeinhalb Jahre alt, mein Freund H. ist schon sechs, …“ Datenschutz? Kann man mit solchen Kindern auch vergessen. Wenn der meine Telefonnummer wüsste, würde er die auch jedem auf die Nase binden. Und dann diese Sommersprossen und dieser Wuschelkopf, der ist so niedlich, ich könnte den fressen.

Und dann rastet dieses niedliche Kind beim Abendessen komplett aus, weil die alte Blase an seiner Ferse juckt. Meine Güte. Aber so ist das vermutlich. Mit Fünfeinhalbjährigen.

Jedenfalls lassen Herr Rabe und ich jetzt den Abend noch ausklingen (Herr Rabe mit seiner neuen, total männlich-schwarzen Maske im Gesicht) und gehen dann ins Bett. Die nächste Vier-Tage-Woche ruft.

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Auto-Lobhudelei: mit der Armsache total cool geblieben.

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*Anekdote zum Aufwachen: beide Kinder haben in ihren eigenen Betten durchgeschlafen. Um sieben wurde ich deshalb (?) panisch wach, sicher, beide seien tot. Um zehn nach sieben war mir klar, dass ich eh nicht würde weiterschlafen können, wenn ich nicht gucken gehe. Um zwölf nach sieben lag ich wieder im Bett, mit doppeltem Kinderschnaufen im Ohr und einer kleinen Stimme, die sagte: haha, du Helikoptermutter.

**Am 1. Mai war Pippi exakt so alt, wie Michel am Tag von Pippis Geburt. Das ist auch einigermaßen verrückt.

Tag 986 – Alltag einer Arbeitssuchenden.

Heute ein großes Auf und Ab. Morgens noch neben Pippi auf dem Laufrad hergehachzt, zu Hause dann aber doch erstmal gelernt und nicht direkt Sport gemacht – ein Fehler, weil ich so als die Recruiterin von vorletztem Freitag anrief, grad sehr konzentriert Zeug zu Guter Herstellpraxis las. Die hatte zwar gute Neuigkeiten, denn ich darf zu einem zweiten Interview nächste Woche kommen, und außer mir darf das nur eine weitere Person, was bestimmt in einem anderen Kopf als meinem total positiv klingt, aber es ist halt nächste Woche und mein Gehirn irgendwo in allgemeinen Aspekten zur Wichtigkeit von Qualitätsmanagementsystemen verloren, deshalb sagte ich etwas unbedacht, ich sei nächste Woche leider Mittwoch verreist und käme erst Donnerstag zurück. Oh wo ich denn sei, ach, London, wie schön, hmm, aber vielleicht könnte ich ja auf dem Rückweg, wenn ich eh nen Zwischenstopp habe, und überhaupt und by the way, was ich denn da machen würde, ob ich in anderen Bewerbungsverfahren weit gekommen wäre? Tja. Jemand(TM) ist ja „too honest for her own good“ und sagte also wies ist: Dass ich in London am Auswahlverfahren für eine Stelle bei einer Behörde teilnähme, dass das alles noch sehr in den Sternen stünde und ich aber total viel grad lerne, das ich auch bei der Stelle in Oslo gut einbringen könnte und gerne würde. Nunja, und danach fühlte ich mich ziemlich mies, das ging auch durch Sport nicht weg. Einmal diplomatisch geschickt sein und die glauben lassen, sie wären die einzig wahre Stelle für mich… Hrmpf.

Ich lernte noch irgendwie weiter und dann kam die Familie zurück, als ich grad aus der Tür und Spazieren gehen wollte, das war irgendwie vom Timing her auch blöd. Immerhin kochte ich dann sehr leckeres Abendessen und alles schien halbwegs ok, bis ich (Volltrottel, echt mal!) in Michels Hörweite zu Herrn Rabe sagte: „Weißt du was mir eingefallen ist? Wenn wir zu Ende Juli die Wohnung kündigen wollen würden, müssten wir das bis nächsten Montag tun.“ Dann hatte ich einen sehr aufgelösten Fünfjährigen auf dem Schoß, der einfach nur hier wohnen bleiben will, seine Freunde behalten will, auf die Stadtteilschule gehen will. Das bricht mir je-des-mal das Herz. Immerhin konnte ich selbiges dann nach dem Kinder ins Bett bringen bei Herrn Rabe ausschütten und dann gings wieder, da kam mir tatsächlich sehr gelegen, dass ein verabredeter Telefontermin sich etwas nach hinten schob. Dieser Telefontermin war dann sehr nett und überaus hilfreich, denn ich sprach mit jemandem, die auch in einer EU-Agentur arbeitet und die fragte mich viele Dinge, die sie in dem Test vermuten würde, vieles konnte ich beantworten, einiges aber auch nicht. Überraschung, bei der EU arbeiten Menschen und die leiten Ausschüsse und sind aus Ländern und so. Menschen, mit Namen. Sollte man vielleicht wissen, wer so wo für „public health“ zuständig ist und was dieses „public health“ eigentlich umfasst. *hüstel*. Nunja, ansonsten war das aber wirklich nett, ich bin einigermaßen beruhigt und weiß, wo ich nochmal was nachlesen sollte und hoffe jetzt für die nette Gesprächspartnerin, dass die Stimmzettel ganz schnell fertig werden.

(Stillleben Lernchaos.)

Jetzt aber Bett. Vielleicht nehme ich mir noch so ne kleine Guideline mit, als Nachtlektüre. Öhöm.

Tag 985 – Nix zu erzählen.

Heute morgen cheer gehachzt, als Pippi mit ihrem Laufrad zum Kindergarten fuhr. Das geht jetzt schon richtig flüssig, solange die Ausgleichsbewegungen nicht allzu groß werden. Sie lässt sich jetzt auch immer ein bisschen rollen. Ich schätze, in nochmal einer Woche muss ich dann hinter ihr her rennen. Hachz! Mein Baby. Eben war die doch noch miniklein und schlief im Tragetuch, während ich Michel auf dem Laufrad hinterherrannte. Vielleicht doch ganz gut, dass sie nicht mehr so klein ist, wenn ich so drüber nachdenke.

Sonst war nix.

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Tag 978 – Gemischtes.

Heute war ich beim NAV. Das kam so:

Ich habe seit inzwischen 5 Wochen kein Arbeitslosengeld bekommen. Es wurde mir ja von Anfang an klargemacht, dass ich in den zwei Wochen vor der Disputation kein Arbeitslosengeld bekäme, weil ich in der Zeit „in Ausbildung“ sei und deshalb ja keine Jobsuche betreiben könne (dass ich auch in der Zeit Bewerbungen abgeschickt hab: Schwamm drüber, ne?). Ich müsse das dann in den „Meldekarten“ entsprechend angeben. Die Meldekarten muss man alle zwei Wochen ausfüllen, aber online dauert das keine fünf Minuten, ist also echt kein großes Ding. Und normalerweise geht das dann auch fix, dass man das Geld bekommt, also so etwa 2-3 Tage. Nun. Ich füllte diese Meldekarten rund um die Disputation also entsprechend aus und halte für den Zeitraum zwei Wochen vor der Disputation „in Ausbildung“ an. Und dann gingen die zwei Meldekarten zur „manuellen Behandlung“. Ganz toll, vielen Dank auch, dachte ich mir, aber sonst auch nix weiter. Bis dann jetzt für die neue, ganz stinknormale Meldekarte auch kein Geld kam. Da sah ich heute morgen nach und fand heraus, dass die quasi in der Pipeline hinter den anderen beiden feststeckt, die nicht bearbeitet wurden. Ich grmpfte also und rief die Hotline an. Die Dame bei der Hotline teilte mir dann freundlich mit, dass die zwei Meldekarten „durchgefallen“ seien und deshalb auch die dritte nicht bearbeitet wurde. Moment, durchchgefallen? Ja, weil ich „in Ausbildung“ angekreuzt hatte. Das „in Ausbildung“ gilt nur für „vom NAV aberkannte Kurse und Studien“. AHA! Das hätte mir ja auch mal wer sagen können, nicht wahr? Ich hätte da, so die Dame weiter, „Abwesend“ anhaken müssen. Obwohl ich ja sehr anwesend war. Tjanun. Und da gäbe es jetzt leider nur die Möglichkeit, das zu korrigieren, indem ich persönlich da hinginge und mit meiner Betreuerin spräche. Ich grmpfte noch viel mehr, ging aber heute Mittag da hin. Und war schockiert. Ich kam direkt von der Eingangstür in einen Raum voller Leute, die scheinbar ungeordnet herumstanden. Einige sag ich an Computern mitten im Raum stehend Dinge tun, einige sitzend auf Sofas, zwischendrin auch welche am Drucker, und hier und da Leute mit roten Westen. Ich dachte zuerst, ich wäre in den abschließenden Mingling-Teil irgendeines Seminars geraten und wollte schon wieder umdrehen, aber irgendwie kam mir seltsam vor, dass die Leute so scheinbar gar nicht mingelten. Und auch nichts offenkundig gemeinsam hatten. Ich blieb also unentschlossen einfach stehen und besah mir das ganze. Die roten Westen (mit dem Charme einer Bauarbeiterkluft) hatten eine Aufschrift mit „NAV.no – 24/7 geöffnet“ (oder so), die schienen also hierher zu gehören. Und wuselten manchmal zielgerichtet herum, dann aber wieder nicht und guckten aufmerksam Leute an. An einem Ende des Raumes war so eine Art Tresen, an dem mehrere Leute standen und dahinter mehrere rote Westen, also schien es mir ratsam, mal zu schauen, ob das ein Empfang oder sowas war (ich suchte die ganze Zeit nach einer Gelegenheit, eine Nummer zu ziehen, weil das in Norwegen ja immerimmerimmer so ist, dass man einfach eine Nummer zieht und dann die Nummer aufgerufen wird und fertig). Und wie ich da so versuchte, die Schlange am Tresen zu erkennen, rief eine der roten Westen „Wir haben hier keine Schlangenordnung!“. WHAAAAAT? Keine Nummer, keine Schlange, soll man die im Ernst einfach ansprechen? Bis ich mich gesammelt hatte, war die rote Weste natürlich besetzt. Dann drängelte sich jemand vor (oder so, gab ja keine Schlange, aber ich bin ganz sicher, dass die nach mir gekommen sind) aber die nächste rote Weste war dann meine. Der erzählte ich also – mitten im Raum, umgeben von Leuten (!!!) – meine Geschichte und sie fragte nach meinem Ausweis. Ich habe keinen Lichtbildausweis mit meiner Personnennummer drauf, also zog sie dann mit meinem Führerschein plus Krankenversicherungskarte (meinem einzigen Ding mit der Personnennummer drauf, abgesehen vom offiziellen Registrierungsbeweis) von dannen. Bis sie wiederkam, hörte ich unfreiwillig die komplette Geschichte des sehr laut sprechenden, älteren Rumänen mit, der vorgestern erst angekommen ist und noch eine Personnennummer braucht. Weil er noch keine Arbeit hat, hat ihn der Skatteetaten schon weggeschickt und er verstand nicht, wieso ihm niemand eine Nummer zuteilen wollte, ohne die doch in Norwegen nichts funktioniert. Kurz bevor er wirklich sauer wurde, kam meine rote Weste zurück, mit zwei Zetteln zur Korrektur der zwei Meldekarten. Die füllte ich auf der Sitzfläche eines Stuhls aus und gab sie ihr unterschrieben und mit der falschen Jahreszahl (Hupsi, aber ist ja auch noch so neu, das Jahr…) versehen zurück, sie sagte Danke und dass das jetzt korrigiert wäre und das war’s. Dann war ich wieder draußen. Auf der Pro-Liste also eindeutig: Geht fix, deren System.

Trotzdem, liebes NAV: warum?!? Warum keine Nummern? Wir mögen Nummern ziehen! Das ist fair, das kann wirklich fast jede*r, selbst Leute mit richtig schlechter Sozialkompetenz schaffen es, ne Nummer zu ziehen und im Zweifel eben draußen oder in der Ecke eines der schicken Sofas sich unsichtbar machend darauf zu warten, dass sie dran sind. Dieses System, was ihr da habt, ist echt (wie jemand auf Twitter sagte) Apple Store gone wrong. Für Leute mit psychosozialen Problemen ein echtes Hindernis, für alle anderen mindestens unfair und total unübersichtlich, keine Privatsphäre, und dass die Mitarbeiter*Innen da nicht komplett irre werden, ist echt ein Wunder.

So.

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Pippi wollte heute nach der KiTa nicht nach Hause laufen. Aber auch nicht Laufrad fahren. Was ich also tragen musste. Plus die schwere und volle Tasche Kram aus der KiTa (unter anderem der Winteranzug, mit dem Michel, als ich kam, auf den Knien über den gestreuten Asphalt robbte und meine Fresse, das Ding hat über 100€ gekostet und hat jetzt Löcher in den Knien. War. (und bin) ich. sauer.). Also beide Arme voll und bockige Pippi, die einfach stehen blieb. Viele unserer Nachbarn aus dem Viertel kennen jetzt die deutsche Mutti, die ihr Kind anschreit. Und ein paar deutsche Flüche.

Nach sowas möchte ich echt immer gern aufn Arm oder direkt ins Bett.

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Sport gemacht und, weil ich ein neues Sportprogramm angefangen habe, den „Physical Fitness Test“ wiederholt, allerdings ohne Laufen, ich laufe ja nicht. (Ich gehe. 19256 Schritte heute.) Und ich muss schon sagen: ich bin stolz auf mich. Die >-Zeichen heißen, dass noch ein paar mehr gegangen wären, aber es mir zu blöd wurde.

(Ach ja: Push-ups sind Liegestütze, in dem Fall ganz normale und nicht auf den Knien, sondern auf den Füßen, Squats sind Kniebeugen, Plank heißt, dass man sich auf Unterarme und Zehen aufstützt und den Rest halt wie ein Brett macht, also vom Boden weg, aber flach, in einer Linie von den Schultern bis zu den Fersen abfallend ohne, dass der Po angehoben wird. Flexibility wird da bestimmt, indem man quasi eine Klappmesser-Übung macht und musst, wie weit man mit den Händen an den Fersen vorbei strecken kann (oder, wenn man nicht bis zu den Füßen kommt, halt -x cm). Ich glaube, das ist bei mir nah am maximal erreichbaren, bei dieser Übung bin ich schon sehr flexibel, ich lege den kompletten Oberkörper auf meinen Beinen ab und die Unterarme auf den Boden neben die Waden, was soll da noch groß gehen, wenn meine Arme nicht durch gewisse Laufradtragereien noch deutlich länger werden?)

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Ein lustig aussehendes Brot gebacken, nach einem Rezept von Ketex.

(Ich glaube, die Teiglinge lagen ein bisschen sehr nah aneinander, deshalb haben die beim Aufgehen im Ofen so eine Art Brücke gemacht und sich gegenseitig hochgedrückt. Aber sonst tadellos, wir werden sehen, wie es schmeckt, so schwierig, wie’s im Rezept klingt, fand ich es jetzt nicht.

Tag 977 – Bauernhoftag.

Heute morgen fragte Herr Rabe nach meinen Plänen für den restlichen Tag und ich hatte keine. Gut, meinte er, er hätte bei Facebook so eine Veranstaltung vorgeschlagen bekommen, Åpen Gård (offener Hof) irgendwo. Also, woanders als bei Voll Gård, wo wir schon öfter waren und was heute, bei 14 Grad und Sonnenschein, aber vermutlich so überlaufen gewesen wäre, dass man sämtliche Tiere nur von 15 Metern hinterm Zaun durch die Menschenmenge hindurch hätte erahnen können. Ich googelte das also und fand heraus, wo das ist (in Børsa, also deutlich außerhalb von Trondheim) und dass das gnädigerweise erst um 12 Uhr anfangen sollte und bis 17 Uhr ginge, wir konnten also noch Sendung mit der Maus gucken. Dann (hahaha, „dann“ also nachdem alle angezogen, mit Sonnencreme versehen und motiviert waren) brachen wir auf. Und waren erst um halb sechs wieder zu Hause, weil es da so nett und entspannt war.

(Man konnte so einen Rätselpfad gehen, da wurden ganz viele Fragen zu Kaninchen gestellt und am Ende musste man aus den Lösungen ein Lösungswort zusammenpuzzeln. Herr Rabe und ich haben heute also gelernt, dass „Hermelin“ nicht nur diese Frettchen-Viecher sind, aus deren Fell die Königsmäntel gemacht werden, sondern auch eine weiße Zwergkaninchenrasse. Man lernt ja nie aus, ne?)

Putzig 1: Michel, der im Kaninchenraum auf die ängstliche Frage eines Mädchens, ob das „echtes Heu“ sei, sie sei nämlich allergisch, direkt allen im Raum erzählte „Duu? Weißt du, wogegen ich allergisch bin? Katzen! Dann werde ich krank. Ich mag keine Katzen.“ Also das Kind hat jedenfalls keine Scheu, vor Leuten zu reden und dann steht da dieser Lockenköpfige, Sommersprossige Zwerg und ist so goldig in seiner Begeisterung beim Erzählen, da geht mir das Herz auf.

Putzig 2: Pippi wollte nicht alleine ins Heu springen (das war auch recht hoch und ich deshalb darüber gar nicht undankbar) und deshalb musste ich immer erst vorspringen und sie dann von unten auffangen (und dann sanft ins Heu werfen, was sie super gut fand und meine muskelverkaterten Bi- und Tricepse nur so mittel). Immer, wenn ich gehopst war, rief Pippi von oben begeistert „Jaaaaa! Mama hat gewonnen!“ und applaudierte und ja, also das waren natürlich besonders elegante Heusprünge, aber von so exquisitem Publikum so gefeiert werden ist ja schon auch schön.

Ach ja. Das war ein schöner Tag und sehr entspannt und entspannend.

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Auto-Lobhudelei: entspannt!

Tag 972 – Easy Peasy.

Heute morgen fiel mir mein halbvolles Kaffeeglas runter und zerschellte auf dem Boden. Ich stand also in einer Kaffeepfütze voller Scherben. Hinter mir die neugierigen Kinder. Alle auf Socken, natürlich. Das gab ein paar ordentliche Flüche am frühen Morgen.

Aber, Überraschung: nach einem wütenden Workout sah alles schon viel besser aus. Ich setzte mich also frisch geduscht und mit frischem Kaffee an den Tisch und arbeitete systematisch die ersten zwei Kapitel des einen Buches durch. Marschierte dann im Stechschritt zum Kindergarten, Elterngespräch. Marschierte zurück. Lernte. Fuhr zum Staples und kaufte ratzfatz zwei Ordner, einen Gelroller* und eine Rolle Paketklebeband, auf dass wir Pakete nicht mehr mit Gaffatape zukleben müssen. Fuhr zurück, holte die Kinder ab. Ließ mich von Michel breitschlagen, H. zu kontaktieren, ob er zu uns kommen mag**. Machte zu Hause schnellschnell was ungesundes zu Essen (Pommes mit „Fiskekake“ also so ner Art Fischfrikadellen), das sich die Kinder aber begeistert und in Massen reinschaufelten. H. kam und die Kinder spielten sehr schön und leider ohne Pippi, die mir dementsprechend am Bein hing. Michel und H. wollten unbedingt Mario Kart spielen, ich machte Aufräumen zur Bedingung und so schnell war noch nie aufgeräumt. Dann brach ich mir tierisch einen beim Einrichten der Controller ab, kriegte es aber doch irgendwie hin. Pippi bekam den Controller der Play-Station (war ja aus) und war sehr glücklich damit. Dann spielten die Jungs Mario Kart um die letzten Plätze, während H.s Mutter (inzwischen zum Abholen eingetroffen) und ich kaum an uns halten konnten, denen nicht die Controller aus der Hand zu reißen und zu zeigen, wie das richtig geht.

Dann zwei Kinder ins Bett bugsiert. Michel überzeugt, in seinem Bett eingemummelt zu warten, bis Pippi eingeschlafen ist, dann käme ich zu ihm. Schon bevor Pippi schlief, hörte ich ihn schnarchen. Pippi schlief auch fix ein und ich ging wieder an die Lernsachen. Ich weiß jetzt grob, wie die Agentur, bei der ich mich beworben hab, organisiert ist, welche Organe an welche delegieren, welche Befugnisse die überhaupt haben und wer das echte Sagen hat (die Europäische Kommission). Puh.

Jetztist der Kopf voll und Zeit fürs Bett.

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Auto-Lobhudelei: trotz schlechten Start nen guten Tag und viel Spaß beim Lernen gehabt.

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*Skandal: mein ~ 10 Jahre alter Eppendorf-Pipettenkuli schreibt nur noch so mittelgut und ich muss ziemlich doll aufdrücken, das bescherte mir schon nach 30 Minuten Schmerzen. Mein guter Kuli! Schnüff.

**Irgendwie dachte ich, dienstags hätte der eh Taek-Won-Do und die Anfrage somit ungefährlich. Tjanun, so kann man sich täuschen.

Tag 970 – Plantschen!

Wir haben heute ganz mutig Michel von seiner Freundin abgeholt, aber auch die Freundin mitgenommen und sind ins Schwimmbad gegangen. So ein richtiger Familiensonntag im Spaßbad, juchheh. Aber tatsächlich war alles halb so schlimm wie ich befürchtet hatte und hat sogar bis auf drei Adrenalinpumpende Stresssituationen richtig Spaß gemacht.

Stresssituation 1: Michel und die Freundin können beide noch nicht schwimmen, aber gut Luft anhalten und unter Wasser strampeln und nach Ringen tauchen und so. Ich hatte der Freundin auch kurzerhand erlaubt, die Schwimmflügel wegzulassen, Michel hat ja auch keine und mein Plan war eigentlich, nicht in tieferes Wasser zu gehen, als dass Michel noch stehen kann. Die Freundin ist einen kompletten Kopf größer als er, weshalb sie dann auch etwas enttäuscht war, als Michel im einen Becken abzusaufen drohte, in dem sie gerade noch stehen konnte. Aber dann fanden wir das ganz neue Schulschwimmbecken, das überall 90 cm tief ist. Perfekte Tiefe (lässt auch erahnen, dass Schwimmen gehen mit größeren Kindern, die sicher schwimmen können, wirklich entspannend werden kann) und voller Plantsch-Gedöns. Hurra! Aber dann wollten die zwei in ein wärmeres Becken, da gibt es auch eins und mit Bienchen versehen waren sie da auch erst sehr glücklich, aber dann wollten sie in so einem halbrunden Dings immer von einer Seite zur anderen „schwimmen“ und nahmen die Bienchen dafür ab. Das ging auch echt gut, sie hopsten an einer Seite los und tauchten dann zur anderen, wo sie sich hochzogen. Gerade aber, als die Freundin sich bei mir (auf der einen Halbrundseite) beklagte, wie ungerecht das sei, dass Michel (auf der anderen Halbrundseite) das besser könne als sie, rutschte Michel ab und… ging unter. Er strampelte sich wieder hoch und war sicher nicht mehr als eine Sekunde unter Wasser gewesen, aber den total panischen Blick in seinen Augen werde ich wohl nie mehr vergessen.

Stresssituation 2: im Wellenbad. Während der Welle. Völlig überfüllt. Viel zu viele Spielgeräte im Wasser. Auch große, auch harte, gefühlt keine Eltern, die ihren kleinen Styropor-Haifisch reitenden Rowdies mal ne Ansage machen, dass es nicht ok ist mit den Dingern einfach in Gruppen von Leuten reinzufahren und dann alle umzumähen. Und dann geht ein Kind für meinen Geschmack zu tief rein, das andere zur Seite, ich sage dem Kind, dass so tief jetzt tief genug ist, drehe mich um und das andere Kind ist weg… und wieder da. Weiter hinten. Aber kurz hat mein Herz ausgesetzt, ich schwöre. Wäre mein Fitbit wasserdicht, es hätte die Beweise. Und dann gab es von mir ne Ansage an beide, dass sie so nah bei mir bleiben sollen, dass ich im Zweifel an beide rankomme.

Stresssituation 3: Klassiker. Die großen Kinder wollen oben nochmal in das Schulbecken, Pippi will unten im Kinderbecken plantschen, alle rennen gleichzeitig los, zwei die Treppe hoch, eins nach rechts Richtung Wasser. Nach einem Slapstickmäßigen Eiertanz, bei dem sich mein Unterbewusstsein zu entscheiden versuchte, welche Kinderleben wichtiger seien, sah ich glücklicherweise Herrn Rabe, der auf dem Weg zu Pippi war. Puh.

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Auto-Lobhudelei: dabei tatsächlich insgesamt sehr entspannt.

Tag 969 – Hachseufz.

Michel übernachtet bei seiner Freundin M. und Pippi ist außer Rand und Band. Die ist so ein Clown, wenn Michel nicht da ist. Redet pausenlos und singt und macht Quatsch. Überhaupt ist die auch schon so groß! Ich finde das ja hauptsächlich super, dass man eben nicht mehr gefühlte hundert mal pro Nacht wach wird, weil da ein Baby trinken will, pupsen muss, herumbrüllen will, getragen werden will, eine wilde Party mit seinen Füßen feiern will oder ganz dringendes Mitteilungsbedürfnis hat. Das vermisse ich gar nicht. Null. Minus 100%. Und ich möchte das auch nicht mehr haben. Aber irgendwie waren das heute doch ein bisschen gemischte Gefühle, als ein Teil der Baby-Klamotten (nämlich die ganz besonders niedlichen!) die Reise antrat, zu einer Freundin, die das bald gebrauchen können wird. Hachseufz. Tschüssi! Bald wird ein anderes Baby in euch zum Auffressen niedlich aussehen!

(Die restlichen fünftausend Tonnen zwergikleine Bodys und mikroskopische Söckchen und Schlafanzugstrampler werde ich versuchen, Paketweise loszuwerden. Und wenn’s nicht klappt, tjanun, wird’s halt gespendet. Ich will ja keinen Reibach damit machen, sondern das Zeug hauptsächlich loswerden. Einen Body und einen Strampler werde ich aber behalten, aus rein kitschig-sentimentalen Gründen.)

Tag 968 – Aufregend!

Ein bisschen in eine Tüte atmen ist da wohl erlaubt: ich bin mit meiner Bewerbung bei einer EU-Behörde eine Runde weiter gekommen. Huiuiuiuiui! An 2.5. werde ich da einen schriftlichen Test machen müssen. Die Themengebiete habe ich auch schon bekommen und sie sind alle vage bis total vage („EU-Test“) formuliert. Ich werde also die nächsten vier Wochen ziemlich viel lernen.

Auch heute: erfahren, dass der Chef* wegen der Kröte angerufen wurde und die sehr beeindruckt von mir waren (ach.). Weiter aber nix von der Kröte gehört.

Ebenfalls heute: 11672 Schritte laut Fitbit, 8338 laut Telefon. Ich hab mir ja schon länger gedacht, dass das lügt. Auch putzig: das Fitbit erkennt „Zu Fuß nach Hause gehen“ als moderates Training. Öhömm. Meine Herzgesundheit ist aber bei 38-42 (Kartoffeln, das Fitbit-Äquivalent zu Frau Brüllens Stress-Bratwürschtl). Und ach ja: falls Sie auf der Suche nach einem Schlafphasen-Weckdings sind: *das* können die Fitbits nicht, fragen Sie mich nicht, warum nicht, die Community bemängelt das seit Jahren. Ich ärgere mich tatsächlich, dass ich das nicht wusste. (Das können aber auch nur ganz wenige Activity tracker und vermutlich ist es deshalb doch gar nicht so einfach zu implementieren, wie die wütende „ICH KAUF NIE WIEDER SO EINEN SCHEISS!“-Community so zu wissen meint.)

Auch: die Fahrrad-Ersatzteile einfach komplett selbst im Internet bestellt und mir einen Stinkefinger in Richtung lokaler Einzelhandel gedacht.

Ach ja und Michel heute früh: „Mama, weißt du was? Wenn ich dann den Zahn verliere, dann tun wir den in ein Glas mit Wasser und dann KOMMT DIE ZAHNFEE UND DANN KRIEGE ICH EIN GELDSTÜCK!!!1elf!!“. Ich finde die Zahnfee ja blöd, aber ich fürchte, das bringe ich nicht übers Herz, die Zahnfee für ihn sterben zu lassen.

Jetzt Kopfschmerzen, war wohl alles ein bisschen viel heute.

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Auto-Lobhudelei: mich nicht wie der letzte Honk angestellt beim Mario Odyssey** spielen. (Aber die Steuerung ist für Generation GameBoy trotzdem erstmal ne Herausforderung.). Und drei Liter Wasser getrunken (dafür schon vom Fitbit ordentlich gefeiert worden).

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*Ich nenne den einfach weiter so.

**Macht schon sehr viel Spaß. Doch. Am meisten die Ausflüge in die 2D-Welt.