Tag 1156 – Sechs Jahre.

Sechs Jahre ist Michel nun alt. Jetzt vor sechs Jahren habe ich glaube ich nicht geschlafen, weil da so ein putziges kleines Minibaby neben mir in diesem komischen Glasbett lag. Da lag es, weil ich furchtbare Angst hatte, es irgendwie kaputt zu machen, dieses perfekte kleine Menschlein mit den perfekten kleinen Zehen und Ohren und dürren Beinchen. Das, neben mir im Bett? Wie ein Walross kam ich mir vor. Ein Walross mit zehn Daumen. Aber er war da, endlich, und er war so klein, viel kleiner, als ich mir das vorgestellt hatte, selbst der westfälisch dicke Babyschädel kam mir winzig winzig klein vor und dass ich mich überhaupt traute, ihn hochzunehmen, kostete einiges an Überwindung.

Und jetzt ist dieses Minibaby schon sechs Jahre alt und 119 cm hoch, geprüft durch meine sehr Kinderwuchsmesserfahrene Omi. Das Baby mit den vielen schwarzen Haaren hat jetzt eine dunkelblonde Wuschelmähne, die aber ja cool aussehen muss und cool heißt kurz. Das Baby hat sprechen gelernt und Zähne bekommen und dann sind inzwischen zwei Zähne schon wieder ausgefallen und der dritte wackelt. Ein bisschen fühle ich mich um den Schlaf betrogen, den uns diese Zähne damals gekostet haben, das alles für nur fünf Jahre Zahnspaß? Pffft.

Das Baby mit den dürren Beinchen wurde erst überall sehr rund und dann wieder sehr schlank. Jetzt kann man die Rippen zählen, wenn es vom Klettergerüst baumelt und die Sitzhöcker bohren sich erbarmungslos in meine Oberschenkel, wenn mein eben noch stundenlang im Tragetuch herumgetragenes Zwergenkind unbedingt auf dem Schoß sitzen aber da auch unbedingt hampeln will. Der Bauchnabel, der nicht abfallen wollte, woraufhin uns die Hebamme schon „der kann sich schlecht von Dingen trennen“ bescheinigte, ist ein ganz perfekter Bauchnabel an einem ganz perfekten Bauch geworden. Der Fleck an der Nase, den ich und Herr Rabe immer wieder wegzuwischen versuchten, war das erste von inzwischen vielen Muttermalen und seit diesem Sommer sind auf der Nase und den Wangen noch Sommersprossen dazu gekommen, die mich wirklich immer aufseufzen lassen vor lauter Niedlichkeit.

Aber nein, Michel ist ja jetzt cool. Schulkinder sind coole Kinder. Schulkinder stehen auf Spiderman und Pokémon und „Schtar Worsch“ und Schlüpfer mit Autos drauf sind plötzlich doof, Krokodile müssen her. Die Brotdose in pink ist doof und die Lightning McQueen-Trinkflasche nur noch akzeptabel, weil man den Aufdruck kaum noch erkennt. Dafür kriegen Schulkinder Taschengeld und sparen auf Lego und die Eltern von Schulkindern müssen jede Woche nachrechnen, wie lange die Schulkinder noch auf den Polizei…dings sparen müssen. Das Fahrrad ist doof, weil man ohne Gangschaltung den Hügel schlecht hochkommt.

Bücher sind aber cool und das freut mich ja doch sehr. Es sind auch alle Bücher cool, am coolsten natürlich Das Verrückte Baumhaus mit [13*n] Stockwerken. Und Herrmann Hule. Und Tiril und Oliver (Detektivbyrå No 2). Und… ok, eigentlich alle Bücher. Noch lesen wir vor, aber ich glaube, das wird sich in spätestens einem Jahr wenden und dann werden die Bücher nicht mehr nur stundenlang und immer wieder angeguckt, sondern dann werden wir wohl in der Bibliothek campieren müssen.

Ach, Großer. Mein Baby. Ich hab dich so lieb. Du bist immernoch ganz perfekt und manchmal erwische ich mich, dass ich auch immernoch denke, du seist ganz zerbrechlich und ich müsse dich vor allem beschützen. Dabei machst du schon alles ganz prima und navigierst ganz sicher durch die Welt. Ich schmunzle ja immer ein bisschen drüber, wenn du ganz fremden Leuten direkt einen Knopf an die Backe laberst, aber eigentlich platzt mein Herz bei jeder deiner erfundenen Geschichten und jeder neuen, bunten und wilden Idee.

Ich hab dich ganz doll lieb.

Murch! Deine Mama.

Tag 1155 – Welch ein Glück…

… dass ich dringend ins Bett gehöre. Sonst würde ich mich noch aufregen. Anlass hätte ich genug, denn ich fuhr heute nach meinem Termin über den ich nicht reden möchte an der Chipsfabrik vorbei um für den italienischen Studenten was abzugeben, dann war das aber ganz falsch da und ich musste nochmal 20 km weiter fahren, dann ist man fast in Schweden aber so ist das eben. Jedenfalls fuhr ich auf dem Parkplatz rückwärts in ein Auto, das da halt stand, mit der Fahrerin drin und tja, dann wohl keine Badewanne für uns erstmal. Könnte man sich jetzt drüber aufregen, aber hilfts? Nein.

Auch echt blöd ist, dass beide Kinder krank sind. Michel mehr als Pippi. Michel hat morgen Geburtstag und wird den wohl zu Hause verbringen und nicht auf seinem nigelnagelneuen Fahrrad zur Schule cruisen. Bei Pippi ist das doof wegen der Op.

Ach ja, die OP. Also. Es ist mitnichten so, dass ich wegen ein, zwei Infekten meinem Kind lustig im Hals rumschnippeln lasse. Sie hat, das habe ich auch hier und hier schon mal ausführlicher geschrieben, Periodisches Fiebersyndrom, eine total sinnlose Krankheit, bei der die Kinder bloß Fieber kriegen und sich scheiße fühlen und das alle drei Wochen. Wenn die Antroposophen recht hätten mit ihren „Entwicklungsschüben durch Krankheiten“ könnten wir Pippi eigentlich schon mal an der Uni anmelden statt im neuen Kindergarten. Gegen diese Krankheit hilft nur Warten (bis zum 10. Lebensjahr wenns blöd läuft) oder die Mandeln zu entfernen. Und weil Pippi außerdem schnarcht wie ein (sehr niedliches) Sägewerk werden die Polypen auch gleich gekürzt, das sollte auch die Infektanfälligkeit noch mal verringern. So eine Operation ist nicht ohne Risiko und auch das weiß ich, auch dass die Mandeln ein Organ des Immunsystems sind, weiß ich auch, aber, Achtung, Anekdote: seit nunmehr 28 Jahren lebe ich ganz gut ohne. Ich bin nicht häufiger, schwerer oder anders krank als der Durchschnitt, jedenfalls nicht im Hals. Dafür konnte ich die Grundschule deutlich häufiger besuchen als den Kindergarten, weil ich nämlich – Überraschung – auch alle paar Wochen krank war bis zu der OP. Also wir hoffen alle sehr, dass die OP gut läuft und dieses blöde Syndrom ein für alle mal beendet, denn was ganz sicher nicht helfen wird, sind irgendwelche Zucker-Weizenpillen. Auch nicht mit Birkenkohle. Das einzige, was wir davon haben, ist ein Kind, das dauernd krank ist *und* jedes mal Pillen reingeschoben bekommt. Und ein leereres Portemonnaie, das haben wir dann auch. Man merkt es vielleicht: ich halte ü-ber-haupt gar nichts von Homöopathie. Nicht bei Beulen, nicht bei Husten, nicht bei seltsamen Fiebererkrankungen, schon mal gar nicht bei schweren Infekten und jede*r, der Homöopathie gegen Krebs anbietet gehört eingesperrt. So, ist das auch mal gesagt.

Jetzt hab ich mich doch ein wenig aufgeregt. Tjanun. Jetzt aber Bett.

Ach ja, ich hab es heute endlich bezahlt, jetzt kann ich Ihnen auch mal das Kleid zeigen.

Entspannte Haltung.

Entspanntes Gesicht. (Es braucht übrigens keine Sicherheitsnadel, aber sie beruhigt ungemein.)

Tag 1154 – Back in the game (for now).

Heute habe ich gearbeitet. Haha. Ja, doch, echt. In der Chipsfabrik, mit dem Chipsmann. Ich weiß jetzt, wie der italienische Kollege es da ausgehalten hat, ohne verrückt zu werden: er wusste, dass er da bald weg ist. Mir ist jetzt, mit der Kündigung in der Tasche, alles einigermaßen egal. Der Chipsmann kann seine Ideen ventilieren, er kann leugnen, Sachen gesagt zu haben, er kann von mir aus sogar versuchen, Verantwortung auf mich abzuwälzen, er kann versuchen mir Angst zu machen, damit ich einknicke und gewisse Dinge rückgängig mache, kann er alles machen: ist mir egal. Bald bin ich da weg. Mit Glück noch diese Woche und dann ist es gegessen, falls Pippi sich morgen früh wirklich als zu warm erweist* vielleicht noch bis Ende des Monats, aber das halte ich dann auch noch durch und wenn nicht, gehe ich halt wieder zur Ärztin. Er kann mir nichts und ich lasse nicht zu, dass er mich kaputt macht. Das ist jetzt mein Mantra.

Morgen sowieso erstmal wieder kein normaler Arbeitstag, denn ich habe… was vor, ich möchte noch nicht so viel drüber reden. Donnerstag auch nicht normal, denn es kommt hoher Besuch in die Firma (möchte ich auch noch nicht so viel drüber reden), Freitag normal, ab Montag will der Chipsmann in Tromsø sein. Oder in Finnsnes. Oder sonstwo, jedenfalls nicht in der Chipsfabrik.

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*Montag soll ja die Mandel-OP sein, dafür muss sie aber gesund sein. Ein fiebriger Infekt, der jetzt ganz schnell wieder abklingt wäre da vielleicht noch im Rahmen, eine fette Erkältung eher nicht. So ein Mist, dabei dachte ich im Urlaub, als sie fröhlich vor sich hin schnodderte noch „besser jetzt als nächste Woche“. Hrmpf.

Tag 1153 – Schnecken baden.

Erstmal: Wir sind wieder zu Hause, das ist sehr schön. Und jetzt wo ich weiß, dass mein heiß geliebter grüner Schrank bald hier sein wird, ist es noch ein bisschen schöner. Ich weiß nur noch nicht so ganz, wohin damit, aber die Erkenntnis kommt schon noch. Wir haben auch schon den Kühlschrank und die Wäscheständer befüllt, die Kaffeemaschine umarmt und (ganz anders als die alte Wohnung!) das Haus mit nur einmal Ofen an komplett aufgeheizt. Ich liebe dichte Fenster!

Was ich heute auch gemacht habe: die Schneckenerde gewechselt. Und weil mich auf Twitter die Mupfmama gefragt hat, was die Schnecken denn so für Arbeit machen, antworte ich mal hier. Kurzfassung ist: wenig. Aber von vorn.

Meine Schnecken wohnen in einem Terrarium, das einen Tucken tiefer sein könnte, dafür ist es sehr hoch. Ich dachte erst, ich würde die Höhe einfach mit Ästen zum Klettern füllen, aber dann fing alles holzige immer super schnell an zu schimmeln* und deshalb ließ ich das dann wieder bleiben. Im Terrarium ist als „Erde“ gepresste Kokosfaser, die ich mit Wasser aufgieße (logisch) und dann mit Rasenkalk versetze, um den pH-Wert ein bisschen anzuheben. Ich nehme nicht die teure Kokosfaser aus dem Terrarienhandel und auch nicht das Kalkgranulat von da, weil das einfach mal das gleiche in dreimal so teuer ist. Auf 20 L „fertige“ Erde (zwei Packungen á (hier) 4 €) kommt ein Ikea-Plastikbecher Kalk. Die Erde kostet also schon mal nicht die Welt. Ich tausche sie etwa einmal im Monat, im Winter seltener, wenn die vermaledeiten Erdmücken wieder überall sind auch mal häufiger. Ansonsten ist im Terrarium ein recht großer Farn, als Versteckmöglichkeit, als Deko und als Snack zwischendurch, weshalb ich ebenfalls etwa einmal im Monat einen neuen Farn kaufen muss. Dann mache ich die Erde mit dem bösen Topfpflanzendünger ab, weil das für die Schnecken unter Umständen giftig sein kann.

Was auch einfach immer irgendwie im Terrarium liegt ist ein großes Stück Sepiaschale, das fressen die Schnecken als Calcium-Quelle fürs Haus. Kostenpunkt: ca. 3 € für 1 komplette Sepiaschale aus dem Zooladen, hält… ewig. Drei Monate? Futter für die Schnecken sind Küchenabfälle, zum Beispiel das trockene Endstück der Gurke, das äußere Salatblatt (gut gewaschen), Tomatenstrunke, Kartoffelschalen, Zucchini- und Auberginenpos und so weiter. Im Sommer stehen die Schnecken auch voll auf Löwenzahn, Giersch und ähnliches Zeug, was eh überall wächst. Also Schnecken*futter* kaufe ich nie.

Kommen wir zum Zeitfaktor: man muss die täglich einsprühen, das dauert, hmm, zwei Minuten. Man könnte natürlich eine Fantastilliarde in Technik investieren, die Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Terrarium regelt, aber die Achatina Fulica braucht nicht so Wohnzimmer-ferne Temperaturen und für die Luftfeuchtigkeit tut es auch ne Blumenpüste. Wenn es sehr warm ist, sprühe ich mehrmals am Tag, bei der Erde sieht man das auch schon ganz gut, die sollte halt nie trocken sein (deshalb schimmelte auch das Holz immer). Sonst im Alltag: altes Futter raus, neues Futter rein: 2 Minuten. Ca. zwei Mal die Woche nach Gelegen graben: 3 Minuten, wenn man eins findet (ca. 4-6 mal pro Sommer, meine jedenfalls vermehren sich im Winter nicht so gern) dauert es schon mal so 10 Minuten alle Eier auszubuddeln. Erde tauschen mit alles dauert allerdings etwa ne Stunde. Ich spüle die Schnecken, seit sie groß sind, auch immer einmal ab, damit sämtliche potentiell Erdmückeneier-verseuchte Erde ab ist. Das finden zumindest meine Schnecken nicht so schön, also ich käme nicht auf die Idee, das öfter als unbedingt nötig zu machen. Da Schnecken auch ertrinken können, kann ich mir schon auch vorstellen, dass das unangenehm ist, unter den Wasserhahn gehalten zu werden.

Wenn wir mal wegfahren, hat sich, seit sie so groß sind, dass viele sie als ziemlich eklig empfinden, bewährt, sie in eine kleinere Plastikbox mit Löchern im Deckel zu setzen, weil die die Feuchtigkeit besser hält. Dann packen wir einen Haufen Löwenzahn oder ähnlich langsam verderbliches Zeug dazu und regeln die Wohnungstemperatur etwas runter. So haben die Schnecken auch die letzte Woche gut überstanden, der Löwenzahn war noch nicht weg und zwei Schnecken waren (vermutlich wegen der gesenkten Temperatur) in Trockenruhe gegangen.

Hmm, was noch? Ah: Tierärzte für Schnecken gibt es kaum. Der Tierarzt heißt meistens „erstmal gucken“ oder später dann Gefrierschrank. Und, ja, die werden schon auch groß. Schneckenschleim kriegt man kaum wieder ab. Ja, die „beißen“, solange das mit einer Raspelzunge überhaupt möglich ist, es ist eher so ein lustiges und spurenloses Kitzeln. Schnecken sind taub, reagieren aber empfindlich auf Erschütterungen.

Bei mehr Fragen gerne mehr fragen! Ich muss jetzt schlafen. Im Doppelbett. Hurra!

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*das kann man angeblich Verhindern, indem man ordentlich verrottende Walderde mitsamt Asseln und Würmern nimmt. Aber börgs.

Tag 1152 – Rückfahrt.

Wir haben unser Fährenzimmer bezogen, dieses Mal ist es leider das ganz normale gebuchte Innenkabinen-Vier-Einzelbetten-Zimmer, das Schiff ist auch sehr leer, aber morgen ist ja auch wieder normaler Arbeitstag, ich habe mir frei genommen, Herr Rabe hat Urlaub und Michel haben wir von der Schule abgemeldet (ja, das geht so einfach, ja, auch im Anschluss an Ferien). In den Prius passte wider Erwarten alles rein, es muss nicht mal wer auf dreckigen Socken sitzen. Letzte Besorgungen wurden gemacht: drei Brote vom Bäcker* und ein Sixpack Bier** an der Tanke und auch die konnten problemlos untergebracht werden. Es lief alles so glatt, dass Michels ultra krasser Wutanfall im Auto ja schon irgendwie vorprogrammiert war, aber nach der dritten „Wenn ihr euch um das iPad streitet, nehme ich es euch gleich weg“-Warnung folgt halt die Konsequenz. Michel hat immerhin insofern draus gelernt und das sinnlose „WARUM SIND WIR NOCH NICHT DA ICH WILL JETZT SOFORT DA SEIN WARUUUUUUM DAUERT DAS SO LANGE???“-Geheul nach der recht deutlichen Drohung, dass er so wütend ganz sicher nicht mit in das Boot-Schwimmbad könne, einigermaßen schnell beendet. Pippi ist auf den letzten Metern der Fahrt noch eingeschlafen, war aber bis dahin eine verträglichere Mitfahrerin als auf der Hinfahrt, da hat sie nämlich permanent ihren Kram runtergeworfen und dann Terz gemacht, bis wir ihn aufgehoben haben. Selbst kommt sie halt nicht dran, erstens weil sie einfach noch so klein ist, zweitens schränkt so ein Kindersitz mit Fangkissen die Bewegungsfreiheit aber doch auch ein. Wie gesagt, das ging aber heute.

Und weil so ein handyfreier Nachmittag und Abend ja auch ganz nett ist*** und ich auch noch recht viel zu lesen habe, lasse ich heute das schweineteure WLAN einfach schweineteuer sein und blogge halt schon mittags. Morgen sind wir dann schon wieder zu Hause, darauf freue ich mich, auch wenn der Heimatbesuch dieses Mal selbst für mich etwas kurz war.

Bis bald, Deutschland. Mach kein‘ Scheiß.

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*Ist teuer geworden. Fast so teuer wie im norwegischen Supermarkt. Hoffentlich ist dann die Qualität wenigstens besser als im norwegischen Supermarkt.

**Wir importieren ja längst nicht mehr so viel Zeug nach Norwegen wie vor fünf Jahren noch, eigentlich fast nur noch Sachen, die wir da eben gar nicht kriegen, dieses Mal: Hygienespüler, Reinigungsöl, Deo, Rübenkraut, Pflaumenmus, Kinderzahnpasta und hefefreie Gemüsebrühe. Und drei kleine Flaschen Bielefelder Wasser-Ethanol-Gemisch mit Geschmack (Gin Lossie), die kriegen wir im Leben nicht in Norwegen. Und dann noch zwei riesige Gläser Nutella zum Preis eines halben kleinen in Norwegen. Tatsächlich habe ich mir auch noch einen Blush (von The Balm und der ist mal… hui. Erst passiert gefühlt nix und dann sehe ich plötzlich aus wie reingefallen. Muss ich noch üben) gekauft, einiges an Nagellack geschenkt bekommen (Vielen lieben Dank nochmal, liebe Tanja!) und bin jetzt im Besitz einiger neuer Schminkpinsel.

***hahaha. Ich versuche mir das einzureden, aber mal ehrlich: ganz ohne Handy fühle ich mich nackt und einigermaßen hilflos. Weiß noch nicht, wie ich das finde.

Tag 1151 – Familienfeiereiplattheit.

Familienfeier mit Rabes heute im Kreuzkruuuch (wie immer). Es war wirklich entspannt und schön (nicht wie immer) und die Kinder eigentlich den ganzen Tag draußen, wo sie mit den Kindern von Herrn Rabes zwei Cousinen spielten. Das war ganz wunderbar, so wunderbar, dass wir danach noch bei Herrn Rabes Bruder Ponyreiten gingen. So wunderbar, dass Michel jetzt nicht einschlafen kann und ich aber gleich einschlafe, was blöd ist, weil wir noch fertig packen müssen und ich auch gern mehr geschrieben hätte, aber, echt, ZZZzzzZZZzzz.

Tag 1150 – WmDedgT im Oktober ‘18.

Heute ist wieder der 5. des Monats und es ist schon Oktober, das ist schockierend, aber wie dem auch sei – Frau Brüllen fragt: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

Stichwort: Freizeitstress. Aber ironisch, weil es eigentlich ein ganz wunderbarer Tag war.

Nach dem Aufstehen – Pippi weckte mich um halb acht – machte ich gemütlich die Kinder fertig und mich so halb, also ich duschte, zog mich an und machte alles außer schminken. Wir übergingen gekonnt das „Aber ich hab noch Croissants*!“ meines Schwiegervaters und gingen Brötchen holen. Wir frühstückten dann frische, knusprige, duftende, raumtemperierte Brötchen, und die Kinder aßen auch noch die Croissants auf. Dann machte ich einen Haufen Farbe in mein Gesicht und dann war es auch schon an der Zeit, Flavius und Brutus, J., N. und deren bezaubernd wonneproppiges K3 auf dem Spielplatz zu treffen. Flavius und Brutus brauchten etwas Anlaufzeit, dafür war Michel so stürmischforderndbefehlend drauf, dass Flavius das mit „Der Michel ist ganz schön unhöflich!“ quittierte. Tjanun. Sie freundeten sich dann doch noch an und kletterten allesamt (ok, das Baby nicht) drülfzig mal auf das Klettergerüst. Auch Pippi, die dann aber nicht mehr runter kam und deshalb kletterte ich auch drülfzig mal halb auf das Klettergerüst, um Pippis Abstieg zu begleiten (hier achtsames Flöten vorstellen). Pippi verschlürte auch zwei mal einen Elefanten und ein Kaninchen, winzige Plastikkleinteile, die sie eigentlich gar nicht dabei haben sollte, aber im Endeffekt suche ich lieber drei Minuten lang zwei hässliche Plastikteile, als zwei Stunden lang Geheul zu begleiten, weil sie weg sind. Pick your battles. Jedenfalls war es herrlich entspannt mit Familie Jenni und ich bin froh, dass Michel sich am Ende doch noch einigermaßen benommen hat und nicht die Jungs verschreckt hat wie beim letzten mal.

Als ich irgendwann ordentlich Hunger hatte, gingen wir wieder zum Opa zurück und ich aß ein paar Reibekuchen. Die Kinder hatten keinen Hunger. Pippi schlief ein. Ich disponierte kurz um, schulterte Pippi und dann gingen wir drei zur Bahn statt zu Fuß zum Siggi, wo wir mit unseren Freunden M. und A. Und deren Tochter I. verabredet waren. Am Hauptbahnhof wurde Pippi beim Umsteigen wach und ich war einigermaßen irritiert, dass jetzt zwei Linien zur Uni fahren, nämlich eine nur bis zur Uni und eine nach Lohmannshof. Weird. Wir stiegen dann auch spontan in die Falsche, die nämlich drei Minuten nach der anderen fuhr.

Treffen mit Familie M., das war auch ganz toll. Erst spielten die Kinder auf dem Siggi-Spielplatz und wir Erwachsenen tranken Kaffee, bis Michel ankam und meinte „Mama, Pippi hat Scheiß gemacht.“ und M. gleichzeitig meinte „Ist das dein Kind da, das keine Hose anhat?“. Da musste ich Pippi dann die Hose wieder anziehen und ihr erklären, dass bloß weil ein anderes Kind eine kurze Hose anhat, das nicht heißt, dass sie gar keine Hose mehr anhaben muss. Wir beschlossen, Hosen-Gate durch Eis und Rückzug zu entschärfen und holten uns ein Eis beim Koch (auch wieder keine Werbung sondern eine Empfehlung, gehen Sie alle zum Koch, das ist da sehr sehr gut). Glückliche drei Erwachsene und drei Kinder aßen Eis und wir schlenderten zu M. und A.s Wohnung. Pippis Eis fiel runter und ich rettete es grade so vorm totalen Ungenießbarwerden, indem ich es aufhob und die Boden-Seite beherzt mit dem Finger abwischte. Tag für Pippi gerettet. M. und A. Zeigten uns ihre neue Wohnung und ich war geschockt, was da im Viertel inzwischen für Preise aufgerufen werden. Über 900 Euro kalt für eine Wohnung, die außer der Lage und einer relativen Größe nicht unbedingt der Knüller ist, finde ich schon happig. Aber es war sehr schön, einen längeren Plausch mit M. Und A. Zu halten, während die Kinder drinnen spielten. Ich bin jetzt Up-to-date, was Teile der alten Impro-Crew angeht und, ach, man sieht die ja auch viel zu selten. Und auch zu kurz, denn wir mussten um halb sieben schon wieder weiter, unsere ehemaligen Nachbarn im Koch treffen.

Dort: super Essen, nette Gespräche, lustiges Kindergequatsche bis… echt spät, nämlich bis Herr Rabe auch noch kam und mich auslöste. Ein toller Abend. Pippi schlief am Ende auf meinem Arm ein und Herr Rabe trug sie dann nach Hause, während Michel tapfer selbst lief, den ganzen Weg vom Siggi bis zum Nordpark. Beim Opa angekommen brachte ich Pippi ins Bett, schminkte mich ab und dann schlief unten Michel auch noch auf meinem Arm ein und das war alles so gemütlich, fast hätte es diesen Beitrag gar nicht gegeben. Aber, phew, noch geschafft.

Wirklich ein voller, voll toller Tag.

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*Von vorgestern, aus einer Tupperdose im Kühlschrank, das mag ja Zeit und Mühe am Morgen sparen aber für mich tötet es auch all das schöne an frischen Brötchen.

Tag 1149 – Luxus.

Meine EC-Karte streikte heut beim Versuch, ein Straßenbahnticket zu kaufen. Ich schließe daraus folgendes: das Geld, das ich Montag vom norwegischen aufs deutsche Konto überwiesen habe, ist noch nicht da. Und der vermaledeite Überschuss-Sparen-Auftrag, der am Monatsende das Girokonto leerräumt und aufs Tagesgeldkonto überweist, ist immernoch aktiv, sodass mein Girokonto bei vollem Tagesgeldkonto ins Minus gelaufen ist. Das ist ungünstig, weil ich das Tan-Dings fürs Überweisen nicht dabei hab. Aber auch nicht tragisch, das Geld aus Norwegen ist ja unterwegs. Vom norwegischen Konto ist es jedenfalls runter. Ein Luxusproblem also.

Genauso wie: der Wetterbericht. Es soll jetzt doch viel wärmer werden als gedacht. Das ist nicht so cool (muhahaha), weil ich nicht für 24 Grad gepackt habe. Weder ich noch Pippi sind dafür ausgerüstet. Ich nahm also beide Kinder mit zu Puddingtown (ehrliche Empfehlung, für die HÄSCHTÄCK Werbung bekomme ich nichts) und hatte schon auf der Straße Herzchen in den Augen, weil ich ein wunderschönes, bodenlanges, weinrotes Kleid im Schaufenster sah. Hätte ich eine Gelegenheit, sowas anzuziehen… aber egal, ich war für ein halbwegs luftiges Kleid mit nicht ganz langen Ärmeln da, ein 24-Grad-Kleid eben. Es ist für mich wirklich totaler Luxus, in diesen Laden zu gehen und etwas zu kaufen, selbst wenn es dann von der Stange und nicht maßgeschneidert ist, die Sachen sind teuer, richtig teuer. Aber sie sind auch nicht in Bangladesh oder sonstwo gefertigt (sondern in Bielefeld, von der Designerin und ihren sicher nicht Bangladesh-billigen Arbeitskräften), die Stoffe sind hochwertig und die Verarbeitung astrein. Der Preis relativiert sich also schon etwas, es ist, wenn man einen Stundenlohn im oberen Mittelfeld fürs Nähen anlegt, nur noch teuer. Ich hatte mal ausgerechnet, dass ein ganz simples Jerseykleid ohne Einbeziehen von Ladenmiete und Abschreibungen und sowas schon um die 1000 Kronen kosten müsste, damit sich das für mich rentieren würde, würde ich mich mit sowas selbständig machen (soll ja niemand sagen, ich würde nicht outside the box thinken). Wie dem auch sei: Luxus. Ich habe mir mit dem Kauf dieses Kleides ein Luxus-Ding gekauft. Alle fünf Jahre kann man das schon mal machen.

Alle zwei Jahre kann man auch bei der Friseurin einen Haufen Geld für „einmal alles mit scharf!“ lassen. Man kommt mit zwei wohlfrisierten Kindern* und einem sehr wohlfrisierten selbst mitsamt gefärbten Augenbrauen und Wimpern und Strähnen im Haupthaar heraus. So sehr ich „Spar dich reich!“-Werbung verabscheue, weil man durch Konsum einfach nie reich werden wird, so sehr genieße ich es, für dieses Rundumprogramm genauso viel gezahlt zu haben, wie in Trondheim ein einziger Friseurbesuch mit nur Schneiden für mich kostete. Strähnchen färben lassen statt selbst färben ist für mich Luxus geworden. Gefärbte Wimpern, professionell gezupfte Augenbrauen… Hach! Hachja!

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*Michel hat, auf eigenen Wunsch hin, eine „coole Frisur“, Pippi hat einen Hinterkopfhaarschonenden Bob.

Tag 1148 – Luft!

Zuerst: Michel hat wie ein Stein geschlafen, hat keine Hustenanfälle gehabt und war bis heute Nachmittag allergiesymptomfrei. Puh. Ich freue mich auf zu Hause, wo wir uns um Bettzeugfüllungen und co. gar nicht erst Gedanken machen müssen und singe bis dahin ein Loblied auf die Pharmaindustrie. Natürlich weiß ich, dass die Allergie da ist und eine Desensibilisierung wirklich angedacht werden sollte, aber so ganz akut bin ich froh, dass es Chemie gibt, die das Kind von den Symptomen befreit, schnell und zuverlässig, damit es atmen kann und gucken kann und schlafen kann (gut, dafür braucht’s nicht gucken können). Mit nem einleuchtenden Wirkmechanismus, mit (Prä-/post-)klinischen Studien in denen Effektivität und Sicherheit belegt sind, in denen sogar Nebenwirkungen und ihre Häufigkeit beschrieben werden, sodass ich als mündiger Patient darauf fußend eine Entscheidung treffen kann. Ganz ohne Erstverschlechterung und in diesem Fall sogar ohne Lag-Zeit in der Wirkung. Hurra!

Heute haben wir dann meine Tante besucht und da gefrühstückt, kürzer als angedacht, was sehr schade war, aber für die Kürze der Zeit war es ein sehr schöner Besuch und ich hoffe, meine Tante und mein Onkel kommen uns wirklich mal in Eidsvoll besuchen, wir haben Steine und sehr viel sehr frische Luft! Ich kann ja immernoch nicht so ganz fassen, dass mein kleiner Cousin demnächst 17 wird und meine Cousine 19, das waren echt vor höchstens sechs Jahren noch Babies!

Nach dem Frühstück trafen wir relativ spontan (also: gestern abgemacht, ich wusste gar nicht dass die nach Bielefeld kommen würden, ich wusste ja noch nicht mal hatte gar nicht mehr auf dem Schirm, dass die Schwiegeroma wieder in Bielefeld wohnt!) meine Freundin C. samt Familie im Tierpark Olderdissen, das Olladissen ausgesprochen wird und wer was anderes sagt, der lügt. Das war ganz wunderbar, auch wenn ich Pippi viel durch die Gegend tragen musste, weil sie das einfach wollte, und auch obwohl es tierisch (hahaha) voll dort war, erwartbar, am Feiertag und bei trockenem Wetter. C. und ich plauschten nett und, hach, es wäre ja doch schön, könnten wir öfter herkommen.

Weil Herr Rabe uns am Tierpark nur abgesetzt hatte und dann zu seinem Vater fuhr um seinen Koffer für seine Firmenkonferenz zu packen (und dann auch dorthin aufzubrechen), nahm ich mit den gut gelüfteten Kindern den Bus und dann die Bahn zum Nordpark. Natürlich kamen wir nicht durch den Park zum Opa, denn da ist ein ganz toller Spielplatz, auf dem wir hängen blieben und wo sich die Kinder die Restenergie aus den Beinen turnten. Dass die Kinder danach ordentlich in den Seilen hingen konnte ich wirklich gut verstehen, während sie je eine Folge Peppa Wutz und Canimals guckten, döste ich auch fast auf dem Sofa ein, so viel frische Luft bin ich gar nicht mehr gewohnt.

Hach, doch, ein schöner Tag. Mehr Abstand zum norwegischen Chipsfabrik-Wahnsinn wirkt tatsächlich Wunder für meine allgemeine Gemütslage. Und viel entspannte Zeit mit den Kindern verbringen ist auch einfach schön. Schön, schön, schön!

Tag 1147 – Laut.

Die Nacht war schon laut. Michel hat ja eine Hausstaubmilbenallergie. Ich habe die Diagnose bisher insgeheim angezweifelt, Bluttest hin oder her, er hat einfach gar keine Symptome zu Hause. Null. Nix. Aber zu Hause haben wir kaum Teppiche, wir wischen parkettbodenschädlich häufig (weil ich es gern sauber hab und kleine Kinder tendenziell mehr klebrige Flecken hinterlassen als Erwachsene), wir haben nur Synthetik- und Mikrofaser-Bettzeug wegen des Tierschutzes, haben aus Gründen wasserundurchlässige Matratzenschoner und waschen aus Gründen diese und auch die Bettdecken noch etwa ein Mal im Monat. Jetzt beim Opa, mit Daunenbetten und Teppichen, ist es aber echt schlimm, vor allem nachts, das arme Kind hustet furchtbar und die Augen sind knallrot und geschwollen und jucken. Auch gestern (und auch heute wieder) bei meiner Omi schwollen seine Augen an, bis er aussah wie ein Maulwurf. Tagsüber hält sich das Genörgel über das Jucken ja noch in Grenzen, aber nachts macht es ihn wahnsinnig und uns alle gleich mit, weil er mitten in der Nacht schier ausrastet und meint, er müsse mindestens sterben. Laut ist das. Und nervig. Und nachts ist mein Mitgefühl irgendwie ganz gering ausgeprägt, ändern kann man es ja eh nicht und ich verstehe einfach nicht, wieso man LAUT BRÜLLEND verkünden muss, dass man gar nicht schlafen kann. Wie dem auch sei, kein Deutschlandbesuch ohne Apothekenbesuch (trotz Bestellung in der Online-Apotheke), wir haben jetzt Antihistamin-Saft. Und ich werd wohl auch nochmal los und Antihistamin-Tabletten kaufen, nachdem Michel heute Abend, als es ans Medizin nehmen ging, vorwurfsvoll meinte „Warum gibt’s das nicht als Tablette?“. Ja, gibt’s natürlich, zwar nur in Erwachsenendosierung aber mit Teilrille bei der man ausdrücklich auch teilen darf und für Kinder auch soll. Michel mag seit diversen Antibiotika-Zwangseinnahmen als Baby und Kleinkind keinerlei flüssige Medizin mehr, nimmt aber seit einiger Zeit ohne Meckern alle möglichen Tabletten. Wir werden dann in Norwegen auch mal Desensibilisierung ansprechen, das jetzt ist echt übel, nicht dass er noch allergisches Asthma oder drülfzig Kreuzallergien entwickelt.

Aber egal. Jedenfalls doofe Nacht.

Am Mittag wollten wir los, um bei meiner Omi die gestern sortierten und bereit gestellten Sachen einzuladen und auf die Stationen Brockensammlung – Müll – Meine Mutter (zur Mitnahme durch eine Spedition) zu verteilen. Ich habe noch einen großen Kleidersack vom Dachboden meines Schwiegervaters geholt und zwei Kleider, darunter ein bodenlanges, weißes Kleid mit kleiner Schleppe aussortiert. Ja, mein Brautkleid. Ich hoffe, es freut sich noch jemand darüber. Das Kleid der standesamtlichen Trauung behalte ich, das fährt nun zusammen mit meinem Damensmoking und meinen Brautschuhen (kann man Einfärben) auch nach Norwegen. Am Ende waren wir wegen trödeliger Familie sehr spät dran und ich musste erst einmal ordentlich laut werden, bis sich alle etwas schneller als per Diffusion bewegten. Ich mag mich so nicht, aber es geht manchmal nicht ohne.

Bei meiner Omi genossen, wie schön Michel (und ein bisschen auch Pippi) sich mit sich selbst und dann seine Uromi beschäftigt hat, indem er der Maus einen Leseturm gebaut hat, der dann fachmännisch vermessen werden musste. Wenn sie sich nicht vorher laut um den Kaffeetisch gejagt hätten wäre es noch schöner gewesen.

Abends dann Essen gewesen, mit meiner Omi, meiner Mutter, meinem Schwiegervater und uns vieren. Es passierte, was immer passiert, wenn meine Mutter auf die Kinder trifft: es wurde unglaublich laut. Ich weiß nicht, wie sie das schaffen, aber sie schaukeln sich ratzfatz tierisch hoch und am Ende möchte ich ins Schweigekloster und weil das so spontan nicht geht versuche ich Herrn Rabe heimlich dabei zu fotografieren, wie er sich verstohlen die Ohren zuhält*. Huff. Laut. Und ja, lieber Nebentisch, ich hab das Augenrollen gesehen, gehört und gespürt. Wir kommen nicht so schnell wieder, versprochen.

Morgen hoffentlich etwas ruhiger. Jetzt brüllt Pippi. Laut.

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*Hat nicht geklappt. Also das Fotografieren.