Tag 1184 – Aber.

Heute alles eigentlich gut gewesen, trotzdem seit abends Kacklaune. Hat keinen Grund*, ist einfach so, morgen dann wieder mehr.

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Auto-Lobhudelei: etwa 500 m weit über meinen Schatten gesprungen und dieses Networking versucht, oh my, wie ich es hasse, wie ich mich dabei auch fühle wie ein Kind in Erwachsenenverkleidung, das versucht, bei der Vorstandssitzung nicht aufzufallen, herrje. Dafür ganz ok hinbekommen. Uff. Auch: Schreibtisch unter bergeweise Papier freigelegt.

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*ok, das Roggenmehl war alle, ich hab mir richtig fies in den Finger geschnitten und RuPaul hat keine rausgeschmissen, aber das sind ja alles keine richtigen Gründe.

Tag 1183 – Der Räumverein.

Vor etwa zwei Wochen bekamen wir in unserer Straße hier alle einen (elektronischen) hochoffiziellen Brief von der Kommune. Darin stand, dass ab dem Winter 2018/2019 wir als Eigentümer für jegliche Straßeninstandhaltung zuständig sind, zum Beispiel Beleuchtung, Dings, Bums, Tralala und Räumen im Winter.

Am nächsten Tag schneite es übrigens.

Jedenfalls alle so: waaaahhhhhhhh! Panik! Hier wird NIE MEHR geräumt und jeder muss demnächst immer selbst den Laternenmast hochklettern und ne neue Birne reindrehen und den Meter Straße vorm Haus asfaltieren.

In der Nachbarschafts-Facebookgruppe ging es ein paar Tage lang hoch her, nachdem aber jeder einmal „aber das können die doch nicht machen! Direkt vorm Winter!“ geschrieben hatte, flaute es auch schnell wieder ab.

Man muss dazu sagen: in der ganzen Straße wohnen 21 Parteien. 21. Quasi unüberschaubar viele.

Jedenfalls war recht schnell halbwegs sicher beschlossen, dass wir eine Art Verein gründen müssen, der dann den Räum-Mann beauftragt. Jemand klärte mit der Kommune ab, dass die den Räumdienst nicht kündigen, bis wir soweit sind ihn wieder zu beauftragen, weil November halt auch etwas spät ist, um nach einem anderen Räum-Menschen zu suchen. Es wurde gesagt, dass wir für die Gründung dieses Vereins ein Treffen brauchen.

Dann kam Grillenzirpen.

Bis heute Nachmittag. Denn um 17:30 Uhr las ich plötzlich in der Facebookgruppe eine neue Nachricht: „Findet das Treffen heute um 19:00 Uhr statt?“

Überraschender Weise (für mich) war die Antwort ja.

Also ging ich um 18:58 Uhr los Richtung Hausnummer 6. Schönes Haus, etwas seltsame Leute drin. Nachbarn halt. Sucht man sich nicht aus. Außer mir waren noch 7 andere Parteien gekommen, was die eine Nachbarin mit „vermutlich haben sie es nicht rechtzeitig mitbekommen“ kommentierte. No shit, Sherlock, irgendeinen Kommentar in einen Thread mit 46 Antworten schreiben ist halt keine offizielle Einladung. Nun saß ich da also, Die Neue, zwischen den Nachbarn und versuchte irgendwie zu folgen, das Gespräch drehte sich mehrmals im Kreis um die Sachen, die eh schon klar waren (nein, wir brauchen keine Angst vorm Wintereinbruch haben, ja, wir müssen uns jetzt irgendwie organisieren) und mit neun von 21 Parteien kann man ja auch keinen Verein gründen in dem alle anderen dann halt mitmachen müssen, ob sie wollen oder nicht. Zumindest fand ich das und die anderen nickten dazu zustimmend. Deshalb werden wir nächste Woche Donnerstag um 19:30 (weil dann bei den meisten Leuten mit kleinen Kindern diese im Bett liegen, hahahahahahaha) ein neues Treffen haben, es wird aber dieses Mal eine schriftliche Einladung geben.

Das hat über eine Stunde gedauert. Eine Stunde. Herrje. Das wird noch lustig hier.

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Auto-Lobhudelei: heute endlich mit dem Einsortieren von (Näh-)Kram im Arbeitszimmer angefangen.

Tag 1182 – Nicht verhandelbar.

Ich komme soeben von einem Kurs zu Verhandlungstechniken, den meine… Genossenschaft? Also meine Arbeitnehmervereinigung gegeben hat. Das kostet nix außer des Mitgliedsbeitrags und wenn man arbeitslos ist, ist auch die Mitgliedschaft kostenlos. Dafür gibt’s Brötchen und Kaffee, man könnte fast auf Ideen kommen… egal.

Der Kurs war eher ein dreistündiger Vortrag einer Anwältin plus zwei Rollenspiele*. Die Anwältin war sehr sympathisch und die ganze Aktion auch einigermaßen informativ. Und mit dem Gedanken daran, dass hier ja bestimmt** irgendwann*** mal wieder Gehaltsverhandlungen anstehen, für mich auch sinnvoll, das alles mal geballt zu hören. Mitgenommen habe ich folgendes (ohne in meine Notizen zu gucken):

  • Vorbereitung ist alles!
  • Dafür: Ziele setzen, Grenzen festlegen, Szenarien durchspielen, Plan B auch durchspielen. Das selbe dann noch mal für die Gegenseite und sich auf der Basis dann überlegen, wie man der Gegenseite das was man selbst will als win verkauft. Das sind die besten Argumente.
  • Das erste Angebot ist das wichtigste.
  • Versuchen, nicht diejenige zu sein, die das 1. Angebot macht.
  • Am Ende sollten alle zufrieden sein, wobei uns, Hurra!, auch unser Unterbewusstsein hilft, das das schon so hinbiegen wird, dass wir am Ende zufrieden sind.
  • Zu netten Menschen sagt man eher ja.
  • Nicht drohen, keine Ultimaten, es sei denn, man meint es auch wirklich so.
  • Nie das erste Angebot akzeptieren.
  • Beim letzten Punkt gehe ich nicht mit, denn ich persönlich habe ganz oft eigentlich gar keine Lust zu verhandeln. Ich will auch in vielen Situationen nicht, dass mit mir verhandelt wird. Ich nenne das Energie sparen. Wenn ich, keine Ahnung, ein Paar Skier auf Finn kaufe, bezahle ich, was da steht, fertig. Wenn ich in einen Laden gehe auch, da frage ich auch nicht, ob sie nicht noch nen Helm drauflegen können, wenn ich grad ein Fahrrad gekauft habe. Das hat (im Laden) auch damit zu tun, dass ich nicht gierig und/oder geizig erscheinen möchte, bei Finn habe ich einfach keine Lust auf drülfzig Nachrichten hin und her und Geschacher und am Ende hat man Zeit und Nerven investiert und vielleicht 50 Kronen gespart. Andersrum schreibe ich realistische Preise an die Sachen, die ich da anbiete und wenn dann wer die Hälfte bietet und es dazu noch bitte geliefert haben will, finde ich das einfach dreist und da verkaufe ich es dann lieber gar nicht, ätsch. Mein Rollenspielpartner sah das ähnlich und unser erstes Rollenspiel lief dann so:
  • [Geschichte: ich habe einen Skipass für den ganzen Tag für 300 Kronen gekauft, will aber nach dem halben Tag nach Hause. Am Parkplatz spricht er mich an, ob ich ihm den Skipass verkaufen würde.]
  • Ich: Ja, was bietest du denn?
  • Er: 150.
  • Ich: Ok.
  • Er: Abgemacht.
  • Fertig. Ja, natürlich hätte ich argumentieren können, dass er noch 50 Kronen spart und nicht Schlange stehen muss, wenn er mir 250 bezahlt und er hätte dann argumentieren können, dass ich immer noch 50 Kronen gewonnen habe, wenn er mir 50 gibt statt gar nix und meine Karte einfach verfällt. Aber was soll denn sowas, wenn wir doch beide mit 150 happy sind?
  • Beim 2. Rollenspiel wäre es dann fast genauso gelaufen, ich musste mich echt beherrschen, das Spiel mitzuspielen. Die Geschichte war dieses Mal anders, wir bekamen „geheime“ Informationen, die der andere nicht sehen durfte.
  • [Geschichte: Er verkauft 12 Flaschen (eine Kiste soll das sein, hat nicht eine Kiste immer sechs Flaschen? Naja, egal.) Wein, Château Tralala, 1982er Jahrgang, ein ganz toller Wein. Ich will den Wein kaufen.]
  • [Seine Information: er hat den Weinkeller seines Schwiegervaters geerbt, aber selbst gar keine Ahnung von Wein. Ein Kumpel hat gesagt, der Château Tralala sei total teuer, 12.000 Kronen für eine Kiste hätte der letztens auf ner Auktion gebracht, allerdings von 1985. 4 der Etiketten auf den Flaschen sind feucht geworden und leicht beschädigt.]
  • [Meine Information: ich bin Weinkennerin und verfolge die Angebote regelmäßig. Eine Kiste diesen Weines dürfte etwa 30.000 Kronen wert sein, ich hätte schon Käufer für einzelne Flaschen für 2500-3000 Kronen. Natürlich tun die leicht beschädigten Etiketten der Qualität des Weins keinen Abbruch, wohl aber dem Verkaufspreis.]
  • Wir: Blabla, schöner Weinkeller, jaja, alles geerbt, blabla.
  • Ich: Du willst also diese Kiste verkaufen? Was hast du dir denn für einen Preis vorgestellt?
  • Er: Ich hatte an 14.000 gedacht.
  • [You see?]
  • Ich: *denkt* OK! *sagt* Hmm, das finde ich ein bisschen happig, in Anbetracht der kaputten Etiketten auf den Flaschen hier, die sind ja quasi wertlos. Ich hatte mir 8.000 vorgestellt.
  • Er: Hmm. Aber dass die Etiketten kaputt sind, macht ja den Wein nicht schlecht.
  • Ich: Nein, aber es deutet darauf hin, dass er falsch gelagert wurde. Ich weiß ja nicht, was dein Schwiegervater damit gemacht hat. Für mich ist das ein unbekannter Hintergrund, ich kaufe praktisch die Katze im Sack…!
  • Er: Neulich bei einer Auktion ging eine Kiste davon für 12.000 weg!
  • Ich: Der hatte auch ne dokumentierte Lagerungsgeschichte****.
  • Er: Hmm, ok. Pass auf. Du kriegst eine Flasche für 1/12 von 8.000, nimmst sie mit und probierst*****. Und dann wenn der Wein gut ist, kriegst du den Rest der Kiste für 12.000.
  • Ich: OK, dann nehme ich aber eine von denen mit dem kaputten Etikett. … So, ich habe jetzt probiert und der Wein ist noch gut, ich bezahle dir 11.330 Kronen für den Rest, ok?
  • Er: OK.
  • Tja. So kam ich also zu einer virtuellen Kiste Château Tralala, von dem ich 8 Flaschen an meine virtuellen Freunde verkaufen kann. Oder vielleicht 7 und eine behalte ich und… rahme sie mir ein oder so. 7*2.500-12.000 Kronen sind 5.500 Kronen Gewinn, wenn ich die vier Flaschen mit den kaputten Etiketten für jeweils 1.000 Kronen verscherbelt kriege, sind es 9.500 Kronen Gewinn. Virtuelle Kronen. Außerdem bin ich um die Erkenntnis reicher: ich mag nicht gern verhandeln.
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  • Auto-Lobhudelei: das war mal wieder außerhalb meiner Komfortzone.
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  • *Rollenspiele, ne? Schlimm.
  • **hoffentlich
  • ***bald
  • ****Das hab ich in dem Moment einfach erfunden, damit die Geschichte weitergeht, wozu hat man denn jahrelang Improtheater angeschaut?
  • *****Ich wage stark zu bezweifeln, dass man so einen Wein überhaupt trinken würde, wenn man Weinkenner ist. In dem Moment hat der ja schlagartig null Wert. Andererseits ist das auch genau der Punkt, der mir an dieser ganzen Geschichte am Absurdesten erscheint, aber das nur so am Rande.
  • Tag 1180 – Nix für Vegetarier*Innen.

    Ich meins ernst. Wenn Sie nicht damit klarkommen, dass wir hier heute ein halbes Lamm in kleine Teile zerlegt haben, kommen Sie lieber morgen zurück, denn ich werde das nun beschreiben.

    Mein Nagellack hat den Tag nicht überlebt.

    Wir essen ja nicht viel Fleisch und versuchen immer darauf zu achten, dass es nicht aus Massentierhaltung kommt und möglichst tierfreundlich* gehalten wurde. Wir sind hier in Norwegen damit lax geworden, weil es, sobald man seine vier Wände verlässt, immer noch schwierig ist, vegetarisch zu essen, aber wir bemühen uns. In Trondheim haben wir ja unser jährliches halbes Lamm immer vom Schafe-Freund bekommen, hier haben wir jetzt den Bauernhof, bei dem wir ab nächstem Jahr auch Community-farmen werden. Weil das „grob zerlegte“ Lamm in Trondheim immer hauptsächlich kleine und zum Großteil undefinierbare Brocken voller Knochen war, haben wir es hier auch wieder „grob zerteilt“ bestellt, weil ich Angst hatte, „klein zerteilt“ sei dann Gehacktes. Tja, also das hier war wirklich grob.

    „Was denn? Drei Teile!“

    Das Lamm kam an, während ich mit Pippi im Krankenhaus war, bzw an dem Tag, als wir zurück kamen und wir stopften es aus Überforderung mit der Gesamtsituation einfach erstmal in den Gefrierschrank. Heute aber wollten wir gern was davon essen und so tauten wir gestern kurzerhand alles auf, um heute alles zu zerlegen. So grobe Teile nehmen einfach viel zu viel Platz im Gefrierschrank weg.

    Erstmal guckten Herr Rabe und ich ganz romantisch ein paar Lammzerlegungs-Tutorials auf YouTube. Dann desinfizierte ich den Küchentisch und machte mich ans Schnippeln. Nach etwa einer Stunde kam Herr Rabe dazu und wir säbelten, hackten und sägten** dann noch zwei weitere Stunden, bis ich fast verhungert und das Lamm in thematisch sortierten Portionen wieder im Gefrierschrank war. Minus das Filet, das gab es zum Abendessen***.

    Hier die Ausbeute:

    Keule ohne Hüfte, Karree mit Fleisch an den Rippen noch dran, weil ich es nur unter unschönem Gemetzel abbekommen hätte, Filet.

    Suppen-/Fond-Knochen (oben) und „Fårikål-Kjøtt“ (unten), also grobe, fleischige Knochenbatzen, die mit Kohl im Topf geschichtet werden und dann lange geschmort werden, das ist sehr lecker. Hier sind vor allem Teile vom Hals, von der Hüfte und von den Rippen bei.

    Gulasch. Ich glaube, je besser man zerlegen kann, je weniger Gulasch bekommt man. Wir hatten recht viel.

    „Grillfleisch“. Man könnte auch sagen „keine Ahnung was das für ein Teil ist, aber es ist ganz, sieht lecker aus, ist aber auch irgendwie zu klein um es so zu braten“.

    Und zu guter letzt:

    Der Müll. Alles was Fleisch dranhatte und alles Fett haben wir wieder eingefroren, weil ich es schlicht und ergreifend nicht über mich brachte, den riesigen Haufen einfach wegzuwerfen. Vielleicht wird auch Fond draus. Direkt weggetan haben wir nur Sehnen, Nerven und kleine, splitterige Knochen.

    Am schwierigsten war das Auslösen der Hüfte, das sah bei YouTube easy peasy aus, aber was ich da veranstaltet habe würde einem Fleischer wohl die Tränen in die Augen treiben. Insgesamt war alles erstaunlich langwierig und erstaunlich wenig eklig. Auch wenn der Tisch danach ein bisschen CSI-mäßig aussah.

    Jetzt ist wieder etwas mehr Platz im Gefrierschrank. Und nächstes Jahr wird’s vielleicht doch ein ganzes Lamm. Fein zerlegt (aber mit ganzem Rücken).

    An Herrn Rabe mag ich übrigens besonders, dass er beim Säbeln die Titelmelodie von Shaun das Schaf gesungen hat. Und Bææ bææ lille lam. Hachz.

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    *ich schreibe hier absichtlich nicht artgerecht, weil das mit heutigen Zuchtrassen im Normalfall schon eh gar nicht mehr geht, man kann ein Hausschwein nicht im Wald aussetzen und es überlebt dann indem es Wurzeln frisst. Das wird nicht gehen. Und selbst wenn es ginge: artgerecht hieße wohl vor allem, es einfach leben zu lassen statt es aufzuessen, ne?

    **aus Ermangelung an Alternativen mit einem Brotmesser. Ich wünsche mir fürs nächste mal eine anständige Säge.

    ***Es war köstlich.

    Tag 1176 – Nicht so gruselig, dafür schön.

    Endlich klappt hier mal was.

    Die KiTa-Eingewöhnung läuft weiterhin gut, heute lieferte ich Pippi um viertel nach acht ab, verteilte etwa eine Tonne Klamotten auf verschiedene Boxen (Drinnen, Draußen, Wechselsachen, Hausschuhe, Fleece/Wolle…) und verabschiedete mich dann behutsam von Pippi. Die fand das zwar nicht gut, das darf sie ja gerne auch sagen, sie darf sogar weinen, das ist ja total verständlich. Als die Erzieherin sie dann aber tröstete und mit Bügelperlen lockte und ich versprochen hatte, bald wiederzukommen und den Regenhut mitzubringen*, schnüffelte sie ein bisschen und dann durfte ich gehen.

    Pippi und ich hatten dann jeweils ein paar schöne Stunden ohne einander. Ich holte sie nach dem Mittagessen ab, mit dem Regenhut, da begrüßte mich ein kleiner Dreckspatz, glücklich in den Matschepfützen** herumspringend, die vom gestrigen Schnee übrig geblieben sind.

    Auch überraschend gut läuft die neue Absprache, was die Nachmittags- und Abendgestaltung angeht. Das hatte ich am Montag einmal sehr deutlich erklärt, nämlich dass ich finde, dass die Kinder zu viel fernsehen, dass sie sich deshalb dauernd streiten und keine Lust haben, zum Essen zu kommen. Dass sie deshalb auch zu spät ins Bett kommen und wir ständig unnötig rumdiskutieren, dass ich deshalb abends oft ganz schlechte Laune habe und die Kinder morgens ja dann auch müde sind, wenn wir sie wecken müssen. Erstaunlicherweise kam kaum Protest und die neuen, diktatorisch von mir eingeführten Regeln sind:

    • Essen um sechs, wir werden dafür halt Gerichte zusammensammeln, die sich in 30 Minuten kochen lassen
    • Hausaufgaben möglichst davor
    • Fernsehen erst nach dem Essen
    • Um sieben gehts ins Bad und von da ins Bett

    Natürlich funktioniert das zum Beispiel dienstags nicht, denn Michels Skitraining geht bis sieben, danach gibt es da noch Abendbrot und Pippi möchte ungern ins Bett bevor Michel wieder zu Hause ist. Und übermorgen ist Kinderdisco in der Schule, das wird also auch nichts. Aber ich bin erstmal froh, dass es wirklich kaum Protest gab. Vielleicht ist es auch wieder so ein Ding: wenn der Leidensdruck erstmal groß genug ist, dass man eine wirklich klare Ansage macht, weil man wirklich, WIRKLICH dringend was ändern muss, dann schnallen das auch die Dauerdiskutierkinder. Hoffen wir, dass es so bleibt und wir das auch weiter durchziehen.

    Was auch super gut läuft: ich hab bisher keine spürbaren Nebenwirkungen.

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    In unserem neuen Wohngebiet wird ganz fleißig Trick-or-treat gesammelt, mit mehr oder weniger gruseligen Kostümen und (je nach Alter der Kinder) mehr oder weniger Eltern in ganz und gar ungruseligen Warnwesten dabei. Es waren heute Kinder von etwa 3 bis etwa 13 da und ich finde das, es überrascht mich selbst, gar nicht schlimm, sondern ganz putzig. Laternesingen fände ich immer noch schöner, aber das gibts ja halt hier eh nicht, da ist das schon in Ordnung so. Ich merke mir fürs nächste Jahr: 20 Mini-Riegel des Mars-Konzerns plus ebenso viele kleine Haribo-Tütchen sind recht knapp bemessen. Nächstes Jahr hat Michel dann ja vielleicht auch Lust, heute war ihm das zu gruselig. Auch ok.

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    *Das Kind hat zu viel Peppa Wutz geguckt und die Folge, in der Schorsch seinen Regenhut nicht aufsetzt und sich dann erkältet, sehr verinnerlicht.

    **Siehe *. Zu viel Peppa Wutz. Di-didedidi-didedidedidi.

    Tag 1171 – A.’s defense.

    Sitze am Tisch mit T. Es ist schon spät und der Wein, der selbe wie bei meiner Defense (und wir erinnern uns kurz, wie ich am Tag nach meiner Defense ein Vorstellungsgespräch hatte?), war reichlich.

    Ex-Chef steuert in Schlangenlinien das Klo an.

    „What’re you guys doing here? All alone sitting on the… edge of the table?“

    „Ahhh, just two miserable people talking…“

    „Ahhhhhhh Why miserable, two good looking young people…“

    „Well, I’m unemployed, he’s divorced…?“

    „Ugh, get your shit together. Two brilliant and good looking young people! You’re smart. You’ll find something. Your not sitting in the Indian slums.“

    Ach so. Na dann…

    Tag 1170 – Abgestumpft.

    Achtung, Too much information-post über Hormonspirale!

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    Ich will nicht sagen, dass ich irgendwie Angst gehabt hätte, aber ich ging heut zu meiner Hausarztpraxis mit einer leichten Anspannung. Denn ich hatte schon das ein oder andere gehört über das Legen von Spiralen, wie doll das weh täte währenddessen und danach und überhaupt ganz schlimm alles. Auch dass die Ärztin mir vorher von „und dann öffnen wir den Muttermund, aber wenn wir nicht durch kommen, dann machen wir das Paket gar nicht erst auf“ erzählt hatte, hat es nicht besser gemacht.

    Dann war da ja auch noch das klitzekleine Problem, dass ich Pippi mitnehmen musste. Mein Plan war da, dass ich sie in den Kinderwagen setze, damit sie auf dem Weg einschläft, denn dann schläft sie ja eigentlich immer mindestens eine Stunde, das sollte also gehen.

    Pustekuchen! Beim Arzt angekommen schaute mich Pippi aus großen Augen an und war alles andere als am Schlafen. Ok, dachte ich, dann ist das jetzt eben so und ich machte mit ihr ab, dass sie auf meinem Handy Peppa Wutz gucken darf, wenn sie ruhig draußen vor dem Behandlungszimmer sitzen bleibt.

    Dann wurden wir aber von der Ärztin hereingebeten und sie meinte nur, nein, das sei gar kein Problem, wenn es für mich keins sei und sie stellte Pippi ans andere Ende des Raumes eine riesige Kiste Spielzeug hin. Pippi packte schon mal alles aus und die Ärztin klärte mich auf, über Blutungen und Nebenwirkungen und all das und dann zog ich meine Schuhe aus und Pippi verkündete, sie müsse aufs Klo. Auch kein Problem, ich ging mit Pippi aufs Klo und dann war es aber wirklich Zeit.

    Ich sag es mal so: das wird jetzt nicht mein verschrobenes Hobby, aber schlimm war es wirklich nicht. Die Ärztin machte erstmal eine gynäkologische Routineuntersuchung, allein das ist ja schon nicht besonders schön, und nahm dann noch eine Zellprobe vom Muttermund. Das habe ich schon in wirklich unangenehm mitgemacht, großes Lob an die Ärztin, ich hab das heute kaum gemerkt und auch nicht geblutet wie ein abgestochenes Schwein, hurra! Und auch das tatsächliche Legen der Spirale war nicht wirklich schlimm. Etwas unangenehm, ja, das zwickt und zwackt und dann drückt es seltsam, aber mehr war da bei mir jedenfalls nicht.

    Pippi spielte derweil konzentriert mit dem Spielzeug und fragte nur einmal zwischendurch interessiert die Ärztin: „Ser du rumpa mamma mi?“ („Guckst du meiner Mama inn‘ Po?“) und als die Ärztin ganz nüchtern mit „Nei, det er tissen jeg ser etter.“ (Nein, ich gucke mir das [unisexwort für Geschlechtsteil] an.) antwortete war es auch schon gegessen. Puh! Ich finde ja einen entspannten Umgang mit Gesundheitsdingen, durchaus auch solchen, gut und richtig, aber bei ner Untersuchung dabei haben muss ich die Kinder eigentlich nicht. Wenn es nicht anders geht, so wie heute oder damals, als ich mit krankem Michel (da war er etwas mehr als zwei Jahre alt) zu Hause war, in der 12. Woche schwanger und plötzlich anfing zu bluten, Tjanun, dann geht es nicht anders und dann ist ja gut, dass die Ärzt*Innen in Norwegen da auch kein großes Problem mit haben (sofern das betreffende Kind friedlich in einer Ecke spielt jedenfalls).

    Nachdem die Spirale saß, was inklusive Zellabstrich und allem vielleicht 10 Minuten gedauert hat, packte Pippi das Spielzeug wieder ein und wir zogen unserer Wege. Ich mit einem zunehmenden Gefühl von Regelschmerzen, Pippi hüpfend und singend. Sie schlief übrigens auch auf dem Rückweg nicht und auch am Nachmittag nicht. Gut, dass ab Montag wieder Kindergarten ist, wenn auch erstmal nur Eingewöhnung. Ich setzte mich zu Hause mit Wärmekissen auf dem Bauch und einer Ibuprofen im Magen aufs Sofa, weil Stehen und Gehen halt zu einem ziemlich starken Regelschmerzgefühl führten, aber zum Abendessen hin ging das dann auch wieder und jetzt ist eigentlich alles wie immer. Vielleicht ist mein Uterus ein Holzklotz ohne Gefühle, abgestumpft nach zwei Schwangerschaften. Ist ja auch Wurscht, bis etwa Tag 2900 muss ich mir vermutlich keine großen* Gedanken mehr darum machen. Und ne Achtjährige will vermutlich eh lieber draußen warten und nicht Duplo-Autos zählen.

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    *Jajaja, natürlich gehe ich in paar Monaten zur Kontrolle, ob alles richtig sitzt. Termin ist schon abgemacht und im Kalender gespeichert.

    Tag 1167 – Ein paar konstruktive Vorschläge zum Thema „Ärztin-Patientin-Kommunikation“.

    Wir sind, das mag jetzt überraschen, mich hat es jedenfalls heute morgen sehr überrascht, weiterhin im Krankenhaus. Nach einer einigermaßen okayen Nacht (wie das halt so ist wenn Dinger piepen und Zäpfchen gegeben werden und bei der Zimmernachbarin Blutdruck gemessen wird und so weiter) ohne Blutungen ging ich davon aus, dass auf das Frühstück wie beim letzten Mal die Visite folgen würde und dann dürften wir wieder nach Hause. Es kam die Pflegerin der Frühschicht und sagte, Pippi dürfe dann gleich auch wieder essen, wir sollen nur auf das OK der Ärztin warten. Pippi hatte ordentlich Hunger, oder Appetit oder einfach einen leeren Magen, der von der Glukoseinfusion halt unbeeindruckt war, jedenfalls aß sie ein Eis und trank Saft und dann holte ich mir Frühstück und brachte ihr einen Joghurt mit. Gestern hatte sie ja auch Eis und Saft in rauen Mengen bekommen.

    Dann kam die Pflegerin und sagte „Hat sie davon was gegessen? Sie soll nicht essen!“, worauf ich sagte, ich hätte das so verstanden, dass sie nichts festes essen solle, damit die Wunden im Hals nicht gestört werden, worauf sie sagte, nein, sie solle gar nichts essen. Ich nahm Pippi den Joghurt weg, Pippi fand das absolut nicht cool und ich reichte ihr das Saftglas. „Sie darf auch nicht trinken. Sie soll fasten.“ „Warum denn das? Sie hat Hunger!“ „Sie kann keinen Hunger haben, sie hat Glukose bekommen. Und wenn sie doch Hunger hat, kann sie Eisstückchen lutschen.“ Sprach’s und verschwand.

    Pippi verstand nicht, dass ich ihr ihr Essen wegnahm. Und ihren Saft. Und überhaupt alles. Wie auch, sie ist drei. Ich legte aus Solidarität auch mein Essen weg und versuchte sie zu beruhigen, aber es war absolut unmöglich, sie brüllte sich in Rage. Irgendwann hatte ich davon genug und ich ging mit ihr (brüllend) auf dem Arm an den Tresen und bat um eine Erklärung, WARUM sie plötzlich fasten solle. Die Pflegerin sagte, sie frage die Ärztin und käme dann sofort wieder.

    Statt sofort kam sie eine dreiviertel Stunde später wieder. Mit der Ärztin im Schlepptau.

    Das sei Routine, sagte die Ärztin. Falls man nochmal operieren müsse. Und wir sollen bis mindestens morgen bleiben. Weil ihr Hb-Wert zu stark gesunken sei. Das sei auch Routine. Essen dürfe sie weiterhin lieber nur flüssiges kaltes, und den Joghurt.

    So. Und da, liebe Pflegekräfte, kommt jetzt mein „arrogantes Pflegekraftgebashe“. Ich möchte nämlich was dazu sagen. Ich habe direkt in der Situation auch zwei Sachen gesagt, nämlich

    • Es war noch nie die Rede von „nochmal operieren“ und ich hätte das gern schon gestern gewusst, wenn das im Raum stand/steht
    • Wieso wurde Herrn Rabe nicht gestern schon gesagt, dass es eventuell (sogar deutlich) mehr als eine Nacht Aufenthalt hier werden könne? (Denn es ist viel einfacher, 5 Unterhosen einzupacken und im Zweifel halt 4 ungetragen wieder aus, als sich von Tag zu Tag immer noch eine Unterhose nachliefern zu lassen.)
  • Bei beiden Dingen wurde, meiner Meinung nach, unterirdisch, nämlich gar nicht, mit uns kommuniziert.
  • Und da wird’s dann halt kompliziert, liebe Pflegekräfte und Ärztinnen. Denn ich bin durchaus nicht doof und vor allem wirklich kooperativ eingestellt. Ich möchte nur gerne verstehen, warum was gemacht wird. Weil ich eben nicht blöd bin. Ich kann mir beileibe nicht vorstellen, dass es viele Eltern gibt, die sagen „Ach so, Routine, ja gut, leuchtet ein.“, weil Routine nun mal keine Begründung darstellt. Bei mir kam es so an, dass mir nicht erklärt wurde, dass und warum gefastet werden sollte, aber mitmachen sollte ich es bitte und zwar ohne Nachfragen, denn auf Nachfragen wird man schnippisch. Es wurde nicht _erklärt_, warum wir noch hier bleiben sollen, bis der Hb-Wert wieder besser ist. Es wurden nicht mal Werte genannt, also weiß ich halt auch nicht, ob der Wert von 11 auf 9,8 oder von 12 auf 7,5 gefallen ist. Was ich aber weiß ist, dass Glukoseinfusion und Wassereis keinen Hb-Wert über Nacht verbessern werden. Weil ich, ich wiederhole mich, nicht blöd bin.
  • Wenn ihr meint, ein Kind muss, ungeachtet dessen ob es Schmerzen hat oder nicht, sechsmal am Tag Schmerzmittel kriegen: erklärt es bitte.
  • Wenn ihr meint, ein Kind muss eventuell nochmal operiert werden und sollte deshalb fasten: erklärt es bitte (und auch, wieso es am einen Tag anders gehandhabt wird als am nächsten, das ist mit btw immer noch nicht klar). Kommuniziert es und erklärt es. (Ich kann mir keine Eltern vorstellen, die auf eine Erklärung, dass nach einer Blutung wie dieser manchmal noch viel schwerere Blutungen auftreten können, die dann operativ gestoppt werden müssen wofür das Kind halt möglichst nüchtern sein sollte, sagen, scheiß drauf, YOLO, rein mit dem Schnitzel. Wirklich beim besten Willen nicht.)
  • Wenn ihr der Meinung seid, der Hb-Wert sei kritisch weit gefallen und rechtfertigt einen weiteren stationären Aufenthalt: Nennt Zahlen. Und dann: tut was, damit der Wert steigt. Zum Beispiel hättet ihr ja wenigstens mal fragen können, ob wir Vegetarier sind. So als Tipp.
  • Ganz generell: denkt nicht, alle die „nicht vom Fach“ sind, sind unmündige Idioten, die man gar nicht erst nicht aufzuklären braucht. Es könnte passieren, dass die ihren Groll ins Internet schreiben. Es könnte aber auch passieren, dass die tatsächlich einfach gehen. Dass die keinen Bock mehr haben, ihre Kinder erklärungslos mit Zäpfchen, Blutabnahmen und Fasten drangsalieren zu lassen, wenn sie keinen Sinn dahinter sehen, weil das einzige „Argument“ dafür, das sie zu hören bekommen, ist „das ist eben Routine“. Vielleicht kommen die bei der nächsten Geschichte dann einfach gar nicht mehr, weil sie fürchten, dass aus „nur mal gucken“ ein mehrtägiger Aufenthalt ohne Information aber mit FastenZäpfchenTralala wird.
  • Informed consent. Zwei Worte, beide davon so wichtig. Ohne Information kann kein Patient eine Entscheidung treffen, ob eine Behandlung sinnvoll ist oder nicht. Patienten, die den Sinn einer Behandlung nicht sehen, sind wenig kooperativ. „Routine!“ ist keine Information. „Routine!“ ist gewissermaßen der Rausschmeißer einer Diskussion und eine Ausrede. Das nächste mal, wenn ihr wen als unkooperativ abstempeln wollt: fasst euch mal kurz an die eigene Nase und fragt euch, was eure Kommunikation damit zu tun haben könnte.
  • Grüße –
  • Eine Mutter. Weder vom Fach noch doof.
  • Tag 1164 – Alles so hübsch bunt!

    Wir wollen unsere Wand streichen. Wir haben deutlich mehr als eine Wand im Haus, ja, aber wir fangen mal klein an und streichen eine Wand, nämlich rund um die Wohnzimmertür. Na gut, und um die Küchentür auch noch, und dann vielleicht den Schornstein in einer Kontrastfarbe und… nee. Erstmal die eine Wand. Da soll mein kleiner lila Schrank stehen und wir haben eine Uhr gekauft, die ausreichend lange Zeiger hat um den Raum darüber sinnvoll auszufüllen (das war gar nicht so einfach!). Die Uhr haben wir, weil die Farbe in der wir streichen wollen dunkel sein soll, in Silber gekauft und nicht in Schwarz. Die Herausforderungen bei der Farbwahl sind:

    • Muss zum Schrank passen (fliederfarben)
    • Muss zum Fußboden passen (Eiche halt… so gelblich holzfarben, recht warm.)
    • Muss zu der restlichen Wandfarbe passen (abgetönt hellbeige)
  • Pippi und ich waren also heute im Baumarkt und haben Farbkarten geholt. Wir haben jetzt vier identische rosa Farbkarten und diverse dunkelgrün-petrol-Türkis-dunkelblau-mitternachts-Eismeerblautöne und auf dem Bild sehen die alle ganz ähnlich aus, sind sie aber in Wirklichkeit nicht. Meinen eigentlichen Favoriten aus der Vorrecherche habe ich vergessen oder vielleicht ist er auf dem Beifahrersitz in die Ritze gerutscht, ärgerlich, aber morgen ist ja auch noch ein Tag. Herr Rabe will auch noch mal bei Tageslicht gucken.
  • Ansonsten: der grüne Schrank hat ein paar richtig üble Macken abbekommen und natürlich weiß ich die Farbcodes nach 10 Jahren nicht mehr (ich weiß aber noch, dass das Innenleben nicht weiß ist, sondern quasi ein homöopathisch verdünntes grün des Restes, nur einen Hauch bläulicher). Ich habe also heute einen Splitter abgeprokelt und mit in den Laden genommen und da mit dem Farbfächer abgeglichen. Zuvor hatte ich eine App eines Farbenherstellers geladen, die Farben bestimmen kann und ich muss sagen, die App hat das überraschend gut getroffen, bei der Ladenbeleuchtung bin ich nämlich auch nicht sicher, welche der beiden Farben besser passt. Ich glaube aber 0575-G20Y ist es.
  • Man bedenke: Handykamera nix gut, in echt sah 0575-G20Y einen Tucken besser passend aus, auf den Fotos ist es umgekehrt.
  • Den Splitter bekommt jetzt übrigens der Spediteur zugeschickt, dann soll der auch noch mal schauen. Ich dachte zwar, das sei eine RAL-Farbe, aber da gibt es nur ein Grün, das in die Richtung geht und das passt in den RGB-Farbcodes irgendwie nicht so zu den beiden Farben, die ich hier ermittelt habe. Und ungefähr beim Umrechnen von RAL in RGB verliere ich auch ganz schnell die Lust, es hat schon Gründe, weshalb ich keine Graphikdesignerin geworden bin.